10Markets CFD & Forex Broker

10Markets Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

10Markets ist ein in Deutschland unbekannter Broker für Forex und CFDs. Der Broker wird von der Badale Invest Ltd aus Schottland betrieben, ist jedoch auf Vanuatu lizenziert.

Welches Handelsangebot bietet 10Markets?

10Markets bietet Trading mit Forex und CFDs an. Dabei erstrecken sich die Assetklassen auf Forex, CFDs, Indizes und Aktien. Genauer Angaben, wie viele und vor allem welche Basiswerte er tatsächlich bietet, macht das Unternehmen jedoch nicht. Stattdessen beschränkt er sich darauf, grundlegende Informationen zu den Assetklassen zur Verfügung zu stellen. Dies zeit relativ eindeutig, dass der Broker sich an Einsteiger und nicht an professionelle und ambitionierte Trader richtet. Da es leider technisch nicht möglich ist, sich beim Broker anzumelden, besteht keine Möglichkeit, mehr Aussagen zum Handelsangebot bei 10Markets zu machen.

So präsentiert sich 10Markets auf seiner Webseite

  • Finden Sie den günstigsten Anbieter für Forexbroking:

    Ø-Volumen pro Trade:
    Euro
    Trades pro Monat:
    Basiswert:
  • Unterschiedliche Konten bei 10Markets

    10Markets bietet insgesamt fünf unterschiedliche Konten an. Gemeinsam ist dabei allen Account-Typen, dass sie den Zugang zum Forex- und CFD-Handel ermöglichen, Trader tägliche Informationen per Mail erhalten und sie an den Webinaren teilnehmen dürfen. In allen Accounts außer dem Bronze-Account können Trader zudem einen Monat lang kostenfrei Premium-Signals über Trading Central erhalten und werden zwei Wochen lang von einem Portfolio-Manager betreut. Ab dem Gold-Acocunt kommt eine persönliche Trading-Session mit einem Profi hinzu. Im Premium- und Platinum-Account können Trader darüber hinaus günstigere Tradency-Forex-Trading-Algorithmen oder Sessions mit einem Analysten nutzen, können Geld schneller auszahlen und können auch Sessions mit Chefanalysten Jay Goldman absolvieren. Im Platinum-Account ändern sich zudem die Gebühren noch mal und Trader erhalten exklusiven Zugang zu günstigeren und variablen Spreads.

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    In welches Konto ein Trader eingeordnet wird, hängt von der Einzahlungssumme ab.

    • Bronze: 250 Euro
    • Silber: 2.500 Euro
    • Gold: 5.000 Euro
    • Premium: 10.000 Euro
    • Platin: 25.000 Euro

    Wie hoch sind die Gebühren bei 10Markets und welche Konditionen müssen Anleger beachten?

    Der Broker erhebt keine Kontoführungsgebühren. Allerdings müssen Trader aktiv sein. Sollten Kunden sechs Monate nicht traden, wird der Account als inaktiv geführt. Dann sind 50 Euro Inaktivitätsgebühr fällig. Trader können sich bei der Kontoeröffnung zwischen EUR, GBP und USD als Kontowährung entscheiden. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 Euro.

    Trader können einen Heble von bis zu 1:200 nutzen. Arbitrage und Scalping sind laut AGB nicht erlaubt, laut FAQ jedoch schon. Der Account wird sonst geprüft und Trader könne nur noch 10 Prozent monatlich von ihrem Konto abheben. Sollte der Trader sich danach noch einmal verdächtig verhalten, friert der Broker den Account direkt ein und überweist die ursprünglich investierte Summe zurück. Das automatisierte Trading ist hingegen zugelassen.
    Generell verhält sich der Broker in Bezug auf die Gebühren und genaue Konditionen intransparent. Vor einer Anmeldung ist für Trader deswegen nicht klar, welche Kommissionen oder Spreads auf den Anleger zukommen. Da die Registrierung bei uns technisch nicht funktioniert hat, können wir dementsprechend keine Aussagen darüber tätigen, wie der Broker arbeitet und welche Kosten er erhebt. Allerdings könnte die Schweigsamkeit ein Anzeichen dafür sein, dass der CFD- und Forex-Broker eher zu den teureren Anbietern gehört.

    Die Handelsplattform von 10Markets

    10Markets bietet das Trading über den beliebten MetaTrader 4 an, der unter Forex-Tradern sehr beliebt ist und Trading auf sehr hohem Niveau ermöglicht. Gründe dafür sind die zuverlässige Ausführung, die professionelle Chart-Analyse und zahlreiche Tools, Oderarten und Funktionen, die zudem relativ leicht erweitert werden können. Allerdings ist dieser ausschließlich per Download-Variante so leistungsstark. Als Web-Version hat er hingegen den Vorteil von erhöhter Flexibilität.

    Außerdem bietet der Broker auch eine Handelsplattform namens Mirror Trader an. Hier soll Social Trading möglich sein, allerdings scheint dies noch vergleichsweise unausgereift.

    Die 10Markets Plattformen – MetaTrader 4 und Webtrader

    Wie funktionieren Einzahlungen?

    Einzahlungen sind bei 10Markets letztlich nur auf drei unterschiedliche Arten möglich:

    • Kreditkartenzahlung per Visa, MasterCard und Maestro
    • Banküberweisung
    • ecoPayz

    Die Mindesteinzahlung beträgt bei der Banküberweisung 500 US-Dollar. Bei ecoPayz und Kreditkartenzahlung sind hingegen 250 Euro vorgesehen. Einzahlungsgebühren sind nicht vorgesehen.

    Bedenklich bei diesem Vorgehen sind allerdings vor allem zwei Dinge: Zum einen fragt der Broker den Kunden nicht im Vorfeld, welche Kenntnisse und Erfahrungen sie mit dem Trading gesammelt haben. Stattdessen erhalten sie direkt Zugriff auf einen Hebel von 1:200. Viele europäische Regulierungsbehörden verbieten ihren Brokern, ein solches Risiko ohne entsprechende Nachweise zu akzeptieren. Zudem müssen Trader nicht einmal ihre Adresse angeben, bevor sie eine Einzahlung tätigen können. Bei einer Registrierung müssen sie zudem zu keinem Zeitpunkt AGBs und ihre Kenntnisnahme bestätigen.

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    Unter welchen Bedingungen zahlt 10markets aus?

    10Markets zahlt nur an Quellen aus, die auch zur Einzahlung genutzt wurden. Sonst kann die Bearbeitungszeit deutlich länger werden und der Broker kann Zusatzgebühren erheben, die er zudem nicht näher kommuniziert. Die Auszahlungsgebühren sind leider nicht unbedingt vorteilhaft. Die Mindestauszahlungssumme beträgt bei der Banküberweisung 250 Euro, bei den anderen sind es dennoch 100 Euro. Sollten Trader diesen Betrag nicht erreichen, werden Transaktionskosten in Höhe von 50 Euro fällig.

    Doch auch so werden Auszahlungsgebühren fällig. 10markets erhebt 50 Euro für Banküberweisung, 25 Euro Euro bei E-Wallets und 32 Euro bei der Kreditkartenzahlung.

    Um eine Auszahlung zu beantragen, müssen Trader ein Auszahlungsformular herunterladen, es ausdrucken, unterschrieben und wieder eingescannt werden. Da jede Auszahlungsanforderung durch einen Compliance Officer unterschrieben werden müssen, kann die Auszahlung durchaus etwas zeit in Anspruch nehmen. Der Broker gibt allerdings an, dass es durchschnittlich nur fünf Werktage benötigt, bis das Geld gutgeschrieben wird.

    Das Demokonto bei 10Markets ist schnell eröffnet

    Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

    10Markets bietet einen Demo-Account an, der wenigstens für deutsche Trader allerdings nicht nutzbar ist. Wer versucht, sich dort anzumelden, muss eine gültige Telefonnummer angeben. Da Deutschland nicht als Herkunftsland ausgewählt werden kann und zudem die Vorwahl nach diesem vorgeschrieben wird, können Trader zumindest ihre echten Daten nicht nutzen. Da dies jedoch notwendig ist, um sich für das Demokonto zur registrieren, ist das Demokonto von 10 Markets für deutsche Trader nicht nutzbar. Wenn ein Kunde sich dennoch mit falschen Daten anmeldet, wird er auf eine nicht erreichbare Webseite weitergeleitet. Die Registrierung hat jedoch trotzdem funktioniert, jedoch ohne Demo-Account.

    Außerdem bietet der Broker Webinare, Video-Tutorials und eine Trading-Anleitung.

    Wie gut ist die Versorgung mit aktuellen Nachrichten und Analysen?

    Der Broker arbeitet bei der Bereitstellung mit aktuellen Handelssignalen mit Trading Central zusammen. Darüber hinaus bietet der Broker allerdings recht wenig weitere aktuelle Informationen, die beim Trading weiterhelfen können. Die einzige Ausnahme ist der Blog, auf dem üblicherweise unterschiedliche Basiswerte näher beleuchtet werden. Dieser wird allerdings nur ungefähr alle drei Tage befüllt und bietet dementsprechend nicht unbedingt ausreichende Informationen, um wirklich täglich beim Trading interessante Impulse zu setzen. Dies soll möglicherweise durch die tägliche Marktübersicht geschehen, die Trader per E-Mail erhalten können.

    Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

    Der Support bei 10Markets kann für Kunden aus Deutschland mit einer deutschen Vorwahl erreicht werden. Der Kundenservice von 10Markets kann auch über ein Kontaktformular oder E-Mail kontaktiert werden. Ein Live-Chat oder ein Rückrufservice steht hingegen nicht zur Verfügung. Teil des Services ist allerdings auch ein Online-Support-Portal. Kunden können hier Mitarbeiter von 10Markets eine Einsicht auf ihren Bildschirm geben, sodass der Support deutlich schneller helfen kann. Dabei funktioniert der Service unkompliziert über einen Code, ohne dass Trader ein Extra-Programm herunterladen müssten.

    Die Supportzeiten sind immer werktags zwischen 10:00 und 18:00 Uhr. Damit sind leider die frühen Trading-Stunden nicht abgedeckt, für die meisten Trader wird dies jedoch vollkommen ausreichend sein.

    Der Support ist über verschiedene Wege erreichbar

    Ist 10Markets seriös?

    10Markets wird von der Vanuatu Financial Services Commission (VFSC) reguliert. Vanuatu ist ein kleiner souveräner Inselstaat im Südpazifik und für Broker, die sich als seriöser Anbieter auf dem europäischen Markt etablieren möchten, sicherlich nicht die erste Adresse. Die Lizenz aus dem kleinen Staat ist für Broker auch deswegen interessant, weil die Regulierung teilweise innerhalb von zwei bis drei Monaten vergeben werden kann und Broker nur ein Kapital von 2.000 US-Dollar aufweisen müssen.

    Eine Lizenz der BaFin oder der FCA zu erreichen, ist hingegen schon deutlich kostenintensiver und kann weit über ein Jahr in Anspruch nehmen. Dennoch ist eine solche Regulierung natürlich ein ganz anderes Zeichen an einen europäischen Trader. Er kann sich so deutlich sicher sein, dass EU-Standards beim Broker eingehalten werden und Streitigkeiten auch nach EU-Recht behandelt werden. Bei einer Lizenz aus Vanuatu besteht hingegen das Problem, dass der eigentliche Firmensitz sich in der Regel auch dort befindet. Das bedeutet, dass der Trader keinen Ansprechpartner in Deutschland hat und vor allem Streitigkeiten nicht nach EU-Recht geregelt werden. Hinzu kommen mögliche Sprachprobleme. Vanuatu hat zudem noch nicht bewiesen, dass sie schwarze Schafe aus dem Verkehr ziehen. Dementsprechend ist die Regulierung zwar kein Beweis dafür, dass 10 Markets unseriös wäre. Allerdings ist sie auch nur bedingt ein Zeichen für die Seriosität des Brokers.

    Anhand der Support-Telefonnummern und der .eu-Domain lässt sich allerdings ablesen, dass der Broker durchaus europäische Länder als Märkte nutzen möchte. Dementsprechend wäre es wünschenswert, würde der Broker seine Seriosität durch eine EU-weite Lizenz unterstreichen.

    Fazit: 10Markets ist kein Top-Broker

    10Markets Internetauftritt wirkt leider alles andere als professionell und durchdacht. Trader werden sogar Probleme dabei haben, sich anzumelden und viele Informationen sind nicht mehr richtig verlinkt. Zudem ist der Broker in vielen Bereich intransparent und gibt beispielsweise nicht konkret an, welche Spreads Trader erwarten. Auch die Regulierung durch die VFSC ist nicht unbedingt eine Garantie für Seriosität. Ein weiterer Minuspunkt sind die hohen Auszahlungsgebühren. Auch wenn die Handelsplattformen mit dem MT4 durchaus dem Branchenstandard entsprechen und der Broker einigermaßen interessante Bildungsmaterialien und Services bietet, reicht dies nicht für einen überzeugenden ersten Eindruck aus.

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