Apple Aktie Erfahrungen – Test und Bewertung

Apple Aktie Erfahrungen – Test und Bewertung

Apple kämpft zusammen mit Google darum, die wertvollste Marke der Welt zu sein. Nur wenig andere Aktiengesellschaften kombinieren Innovationsgeist, Internationalität und Wachstumspotenzial in ähnlichem Maße. Die Apple Aktie gibt es bereits mehr als ein Vierteljahrhundert zu kaufen. Dabei musste das Unternehmen durchaus Rückschläge erleiden und auch Aktionäre waren nicht immer mit der Politik des Konzerns einverstanden.

Die wichtigsten Fakten zur Apple-Aktie

Die Apple-Aktie wird unter der Wertpapierkennnummer 865985 und der ISI: US0378331005 an der NASDAQ gelistet. Das deutsche Symbol ist APC, das internationale Symbol AAPL.

Die Aktie ist Teil der folgenden Indizes:

  • Dow Jones30 Industrial
  • NASDAQ Composite Index
  • S&P 500
  • S&P 100
  • NASDAQ 100
  • BX Swiss – USA

Das Unternehmen zahlt seit 2012 Dividenden, zuletzt waren es 2,28 US-Dollar je Aktie.

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Im Streubesitz befinden sich momentan 99,87 % der Aktien. Insgesamt sind 5.246,54 Millionen Aktien im Umlauf. Die Marktkapitalisierung beträgt aufgerundet 700 Milliarden Euro.

Auch wenn Apple zu den jüngeren Unternehmen unter den Big Playern zählt, hat sich die Aktie den Ruf eines soliden Renditeträgers erarbeitet. In den letzten fünf Jahren konnte sie einen Zuwachs von 127,24 % erzielen. Der Konzern hat in den vergangenen Jahren zudem mehrfach Aktienrückkäufe getätigt.

Das Unternehmen wird sowohl in die Branche Hard- und Softwareentwicklung, als auch dem Online-Handel zugeteilt.

Akttienkurse sind immer in Bewegung

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Das Unternehmen: die wichtigsten Zahlen

Apple wurde im April 1976 gegründet und hat seinen Hauptsitz im kalifornischen Cupertino. Das Unternehmen konnte 2016 einen Umsatz von 214 Mrd. USD vorweisen und wies damit erstmals seit 2001 einen Rückgang auf (von 231 Mrd. USD im Jahr 2015). Der Konzern kann derzeit rund 110.000 Mitarbeiter beschäftigen, die der Leitung von Tim Cook unterstehen.

Es macht sich vor allem im Bereich der Unterhaltungs- und Kommunikationstechnologie einen Namen und konnte im Weihnachtsquartal 2016 allein 78,4 Millionen iPhones verkaufen. Im selben Jahr verfehlte es nur knapp den Rekordgewinn von mehr als 18 Milliarden US-Dollar, den es im Vorjahr im Vergleichsquartal erzielen konnte.

Die Geschichte von Apple

Apple wurde am 1. April 1976 als Garagenfirma von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne gegründet. Das Unternehmen war einer der ersten Hersteller von Personal Computern und trug dazu dabei, dass sich PCs zur Massenware entwickeln konnten. Dabei vereinfachte es die Nutzung für Privatanwender beispielsweise durch grafische Benutzeroberflächen und der Maus.

Der erste Personal Computer der Welt, Apple I, galt als Basis für die Geschäftsidee. Mit einer geringen Stückzahl von nur rund 200 Exemplaren wurde ein Erfolg und ermöglichte die Entwicklung des Apple II, der einer der erfolgreichsten PCs seiner Zeit werden sollte. Die erste Apple-Aktie konnten Anleger bereits im Dezember 1980 kaufen. Im Anschluss daran entwickelte Apple den Macintosh, der die Bedienung auch ohne Kommandozeile ermöglichte und so auch Menschen ohne Spezialwissen die Nutzung ermöglichte.

Allerdings ist die Geschichte von Apple keine reine Erfolgsgesichte. So konnte das Unternehmen zwischen 1993 und 1998 rote Zahlen. Dass der IT-Konzern die Durstphase überstehen konnte, lagt auch am Engagement von Microsoft. Der Erzrivale investierte 150 Mio. US-Dollar in stimmrechtslose Apple Aktien. Im Gegenzug einigten sich die Software-Riesen auf Kreuzlizenzierungen einiger der wichtigsten Patente.

Schon kurz darauf präsentierte Apple die Strategie, die das Unternehmen auch heute noch so erfolgreich macht. Der Mac sollte zum Zentrum des digitalen Lebens werden und Apple entwickelte in der Folge Musik-, Foto- und Film-Programme und Hardware wie iTunes und den iPod. Das Unternehmen begann auch damit, Einzelhandelsgeschäfte zu eröffnen und dort den Besuchern zu erlauben, die Geräte vor Ort zu testen.

2007 folgte mit dem iPhone die Ausweitung auf den Telekommunikationssektor. Seit der Vorstellung des iPad 2010 dominieren die iOS-Geräte den Markt für Smartphones und Tablets.

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Aktuelle Lage

Zum ersten Mal seit 2003 musste das Unternehmen 2016 einen Umsatzrückgang verzeichnen. Dennoch konnte das Unternehmen natürlich gewinnbringend arbeiten, auch wenn der Nettogewinn ebenfalls leicht zurückging. Dementsprechend lag auch die Aktie beim Jahreswechsel in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Dennoch scheint es keinen Grund zu geben, dass die Apple Aktie in Zukunft ein Wertpapier sein sollte, das Anleger nicht gerne in ihrem Depot haben. Analysten gehen von einer weiteren Steigerung aus.

Für Zuversicht sorgt die Entwicklung auf dem indischen Markt, der derzeit als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte erschlossen wird.

Google

Google zählt zu den schärftsten Konkurrenten

Das sind die schärfsten Konkurrenten von Apple

Apple hat in verschiedenen Sparten harte Konkurrenten, die das Geschäft in den letzten Jahren spannend halten konnten. Darunter fallen:

  • Google
  • Amazon
  • Microsoft
  • Netflix
  • Samsung
  • Nokia
  • Amazon
  • Spotify

Mit diesen Partnern arbeitet Apple eng zusammen

Apple arbeitet mit hunderten Zulieferern und anderen Partnern zusammen. Dabei lassen sich schnell die wichtigsten Hauptstandorte ausfindig machen. 69 der Zulieferer stammen derzeit aus den USA, 346 aus China und 126 aus Japan. Auch in Deutschland hat das Unternehmen einige wichtige Partner wie NXP Semiconductors, Bosch, TDK, Texas Instruments oder Infineon, die allerdings größtenteils auch in Asien vertreten sind. Natürlich stammen die wichtigsten Partner in der Regel aus dem IT-Bereich und stellen einzelne Bestandteile der Produkte her oder helfen bei der Entwicklung der Technik.

Apple ist für die Zusammenarbeit mit einigen Zulieferern in Asien wiederholt in die Kritik geraten. Vor allem zwischen 2006 und 2013 wurden die Arbeitsbedingungen bei Foxconn, einem der wichtigsten Partner, mehrfach kritisiert. Inzwischen kann Apple allerdings von sich behaupten, die Arbeitsbedingungen stärker zu kontrollieren, Arbeiter über ihre Rechte aufzuklären und auch gesundheitliche Aspekte strenger zu überprüfen. Apple scheint also aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben.

Apple ist bei der Übernahme von Partnern als zögerlich bekannt. All zu große Investitionen sind deswegen in der Vergangenheit nicht vorgekommen. Der Konzern beschränkt sich mit Ausnahme von Beats, dessen Übernahme drei Milliarden US-Dollar verschlungen hat, vor allem auf Start-Ups und Spezialfirmen.

Jeder Anleger wünscht sich stetiges Wachstum.

Jeder Anleger wünscht sich stetiges Wachstum.

Apple: lange Zeit die stärksten Marken der Welt

Wie sehr das iPhone den Konzern nach vorne brachte, zeigt auch die Bewertung der Marke seit dem Erscheinen des Smartphones. Die Marke taucht erst gegen2008 in den Top10 der wertvollsten Marken der Welt im Ranking von Millard Brown auf. 2011 findet sich Apple sogar schon auf Platz 1 wieder. Zu diesem Zeitpunkt erkennt auch Interbrand den Erfolg der Marke an und listet das Unternehmen auf Platz 8, im Folgejahr nimmt es hingegen bereits Platz 2 ein. Seitdem streitet sich Apple bei beiden Berechnungsarten mit Google um den ersten Platz bei den wertvollsten Marken der Welt. Im Jahr 2016 schätzte Interbrand den Markenwert auf 178 Mrd. US-Dollar, Millard Brown hingegen auf 228 Milliarden USD.

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Kritik am Konzern

Apple wird vor allem für die Arbeitsbedingungen bei den Zulieferunternehmen kritisiert. Apple lässt seine Produkte vorwiegend in Asien produzieren. Dies sorgt vermehrt für Kritik, da vor allem gesundheitliche und arbeitsrechtliche Bedingungen nicht mit westlichen Anforderungen vergleichbar sind. Vorwürfe werden fast im jährlichen Abstand laut, auch wenn Apple nach eigenen Angaben die Bedingungen inzwischen deutlich stärker überwacht.

Auch Umweltschützer kritisierten Apple in der Vergangenheit aufgrund von Produktion und Recycling. In den letzten Jahren hat der Konzern hier jedoch deutlich nachgebessert.

Bedenken gibt es zudem in Bezug auf die Software von Drittanbietern im App-Store, die nicht nur technischen, sondern auch inhaltlichen Kriterien genügen muss. Dies setzen verschiedene Kritiker mit Zensur gleich. Zudem können erhielt der Konzern den Negativpreis Big Brother Award 2011, weil das Unternehmen zahlreiche persönliche Daten sammle, ohne den Nutzer auf die Widerspruchsmöglichkeit hinzuweisen. Apple Retail Germany GmbH erhielt den gleichen Preis, da sie entgegen dem deutschen Datenschutzgesetz Mitarbeiter in den Geschäftsräumen flächendeckend videoüberwachen ließ.

Das Unternehmen hat Apple Aktienoptionen zwischen 1997 und 2006 in Höhe von 84 Millionen US-Dollar zurückdotiert. Der Skandal führte zum Rücktritt der Chef-Justitiarin und dem Finanzchef. Steve Jobs überstand die Affäre hingegen unbeschadet. Er gab an, von der Praxis zwar gewusst zu haben, aber die Folgen für die Bilanz nicht gekannt zu haben. Zudem habe er geglaubt, von der Praxis nicht profitiert zu haben. Apple ist zudem einer der Konzerne, der am häufigsten für Steueroptimierung kritisiert wird.

Ist die Kritik tatsächlich gerechtfertigt?

Ist die Kritik tatsächlich gerechtfertigt?

 

Wie wird sich die Apple-Aktie entwickeln?

Apple gibt üblicherweise so wenig Details über neue Produkte preis, wie möglich. Letztlich ist dies ein Teil einer ausgefuchsten Marketing-Strategie, die die Gerüchteküche anheizt und für Werbung sorgt, ohne dass der Konzern diese bezahlen müsste. Dennoch gehen viele Analysten und Marktbeobachter davon aus, dass die Apple Aktie in den folgenden Monaten noch einmal kräftig zulegen wird. Diese Einschätzung wird auch von Apple-Chef Timm Cook bestärkt. Er befeuerte die Gerüchte, indem er auf der Aktionärsversammlung angab, Apple habe noch einige Produkte in Aussicht, die wesentlich für Apples Wachstum sei.

Natürlich ranken sich um die neuen Produktentwicklungen Spekulationen. Schon länger hat das Unternehmen die hohen Erwartungen an Innovationen nicht erfüllen können. So wird unter anderem Gemunkelt, dass die nächste große Entwicklung von Apple möglicherweise mit Augmented Reality zusammenhängt.

Außerdem soll das Unternehmen im September ein neues iPhone vorlegen. Da das Produkt dann zehnjähriges Jubiläum feiert, rechnen Analysten mit bedeutenden und innovativen Neuerungen, die über die gewohnten Weiterentwicklungen wie bei den vorherigen Modellen weit hinaus gehen wird. Nach den gewohnten Produktzyklus folgt allerdings in diesem Jahr nur das iPhone 7s und keine neue Variante.

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Als bedeutender Markt wird auch China im Jahr 2017 wieder im Fokus stehen. Zuletzt hatte Apple im Reich der Mitte Marktanteile verloren und den gesunkenen Umsatz führen viele darauf zurück. Allerdings konnte das Unternehmen im letzten Quartal 2016 deutlich zulegen, was auch auf die Veröffentlichung des iPhone 7 zurückzuführen war. Dadurch das Samsungs Flaggschiff durch Brände für Negativschlagzeilen sorgte und sogar aus dem Verkauf genommen werden musste, konnte das Apple-Smartphone wichtige Marktanteile sichern. Zudem prognostizieren Beobachter, dass wichtige Märkte wie Indien für einen Umsatzwachstum sorgen werden.

Und ein weiterer Grund spricht dagegen, dass die Aktie des IT-Unternehmens bald an Wert verlieren wird. Noch immer besitzt das Unternehmen liquide Mittel in Höhe von rund 250 Milliarden US-Dollar. Dies führt zum einen dafür, dass die Aktie für einige Analysten immer noch als unterbewertet gilt, zum anderen macht dies auch weitere Rückkäufe wahrscheinlich.

Im Februar 2017 waren die führenden Analysten in Bezug auf die Apple-Aktie der folgenden Meinung:

Analysehaus Einschätzung Kursziel
UBS AG kaufen 151 USD
Merril Lynch kaufen 135 USD
Goldman Sachs Group Inc kaufen 150 USD
JP Morgan Chase & Co. kaufen 142 USD
Stifel halten 130 USD

 

Zahlt Apple regelmäßig Dividenden?

Apple konnte sich bislang nur bedingt als Dividendenträger etablieren. Grund dafür ist, dass das Unternehmen zwischen 1996 und 2012 überhaupt keine Dividende zahlte. Der Unmut der Aktionäre wuchs jedoch zusehends, da Apple gute Geschäftszahlen und herausragendes Wachstum vorweisen konnte und noch dazu erhebliche Barbestände auswies.

Seit 2012 zahlt Apple aufgrund dessen wieder Dividenden an Aktionäre aus. Sie wurde zudem jährlich um fünf Cent je Ausschüttungstag (der in den USA üblicherweise vierteljährlich stattfindet) erhöht. Zu den letzten vier Ausschüttungen zahlte Apple jeweils 0,57 USD pro Aktie an die Aktionäre aus, was eine jährliche Rendite von 2,28 US-Dollar je Aktie ergibt.

Eine Geldanlage soll auch eine entsprechende Rendite bringen.

Eine Geldanlage soll auch eine entsprechende Rendite bringen.

Fazit zur Apple Aktie:

Apple hat derzeit vor allem zwei Vorteile: Eine starke Marke und fast unerschöpfliche Barreserven. Allerdings verschlechterte sich der Ruf des Unternehmens in den letzten Monaten leicht. Mit dem Ausscheiden Steve Jobs gilt das Unternehmen als deutlich weniger innovativ. Bislang ist der Konzern den Beweis schuldig geblieben, dass es sich die Innovationsfreude bewahren kann. Auch als Dividenden-Aktie konnte sich die Apple Aktie bislang nur bedingt bewähren. Anleger müssen sich in jedem Fall darauf einstellen, dass der Konzern nicht davor zurückschreckt, die Dividende wieder zu kürzen, sollten die Geschäftszahlen nicht überzeugend sein.

Insgesamt bewies sich Apple allerdings in der Vergangenheit als Unternehmen, das auch Durststrecken übersteht und aus Fehlern lernt. Kein Wunder also, dass die Aktie in den letzten Jahren eine herausragende Rally hingelegt hat und dennoch bei den meisten Analysten dennoch nicht als überbewertet gilt. Dementsprechend empfiehlt sich die Aktie als zukunftsorientierter Bluechip auch für Privatanleger. Auch einen Blick wert sind allerdings auch die Zulieferer und Partner von Apple, die ebenfalls interessante Investments sein können.

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