Beste Aktien 2020 – Diese Unternehmen sollten Sie im Auge behalten

Das Wichtigste in Kürze

Die besten Aktien

Name / WKN 
Amazon
906866WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
Panasonic
853666WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
Tesla
A1CX3TWKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
Zalando
ZAL111WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
Varta
A0TGJ5WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
Volkswagen
766400WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar

ETFs mit den besten Aktien

Name / WKN 
Xtrackers MSCI World Momentum Factor UCITS ETF 1C
A1103GWKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF USD (Acc)
A2N9FPWKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
iShares MSCI World Information Technology Sector UCITS ETF USD (Dist)
A2PHCCWKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
Expertentipp
Tipp: Überlegen Sie sich, ob sie langfristig Geld anlegen oder spekulieren möchten. Wollen Sie Vermögen aufbauen, sind Aktien und ETFs die richtige Wahl. Achten Sie auf eine breite Streuung. Diese Arbeit können Sie aber auch an einen Robo Advisor wie Oskar delegieren.

Wollen Sie dagegen traden, lieben Sie die Spannung und die Hektik des Spekulierens, dann sind CFDs besser als Aktien geeignet.

Natürlich schließt sich beides auch nicht aus, Sie können ein Aktiendepot zur Geldanlage und ein CFD-Konto zum Traden eröffnen. Achten Sie darauf, Investieren und Spekulieren immer zu trennen. 

  • eToro ist geeignet für spekulative, eher kurzfristig orientierte Trader
  • Schneller und einfacher Handel von Aktien, ETFs und Rohstoffen
  • Keine Depotgebühren, keine Ordergebühren und Kontoeröffnung in wenigen Minuten
  • Müheloses Trading auf steigende und fallende Kurse, für jeden verständlich
  • Mindesteinzahlung 200 EUR, die Ein- und Auszahlung ist mit allen gängigen Methoden möglich, sogar mit PayPal und Kreditkarte

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Top 5 Aktien Depots

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Kosten pro Order
1,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu Trade Republic
3
degiro
Kosten pro Order
2,00 € + 0,018%
Kosten gesamt*
26,16 €
Testberichtzu DEGIRO
4
Kosten pro Order
3,95 €
Kosten gesamt*
47,40 €
Testberichtzu Consorsbank
5
Kosten pro Order
3,90 €
Kosten gesamt*
46,80 €
Testberichtzu Comdirect
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Beste Depots für Aktien 2020

Die besten Aktien weltweit

Was sind die besten Aktien? Natürlich die, die den höchsten Gewinn abwerfen! Diese Betrachtungsweise ist etwas zu einfach, da die zukünftige Entwicklung sich nicht vorhersehen lässt. Es bringt wenig zu wissen, was die besten Aktien der Vergangenheit waren. Entscheidend ist, die besten Aktien der Zukunft schon heute zu kaufen.

Um die besten Aktien zu identifizieren, setzen Anleger weltweit ganz unterschiedliche Kriterien an. Manche Investoren und Trader orientieren sich an technischen Kriterien wie Momentum oder relativer Stärke. Andere präferieren fundamentale Kriterien wie zum Beispiel eine günstige KGV-Bewertung. Auch die Kombination von technischen und fundamentalen Ansätzen findet sich häufig. So könnte zum Beispiel ein unterbewerteter „Dividendenaristokrat“ nach einer technischen Bodenbildung eine aussichtsreiche Aktie sein.

Anleger sollten vor der Suche nach Aktien zunächst ihren Zeithorizont definieren. Bei einem mittelfristigen Zeithorizont von 3-7 Jahren spielen nicht nur kurzfristige Kursentwicklungen wie Korrekturen eine Rolle. Die Story eines Unternehmens sollte bei einer solchen Anlagedauer beim Publikum ankommen und die Gewinnschwelle zumindest in Sichtweite sein.

Unseren besten Aktien haben wir einerseits das Fondsvermögen und das KGV zugrunde gelegt. Doch nicht immer sichert ein hohes Fondsvermögen eine Aktie auch ab. Deswegen haben wir uns daneben auch auf die Zukunftsaussichten konzentriert: Die besten Aktien sind somit jene, die langfristig Gewinne abwerfen und in zukunftsorientierte Branchen investieren, etwa in Digitalisierung oder erneuerbare Energien.

In dem hier vorliegenden Artikel stellen wir Ihnen Werte für die langfristige Anlage vor. Aktien-Tipps für die sofortige Anlage erhalten Sie stattdessen in unserem Artikel: Welche Aktien jetzt kaufen?

Amazon, WKN: 906866

Amazon sollte jedermann bekannt sein. Der Online-Versandhändler startete als Internetbuchhändler und verkauft heute eigentlich alles, was per Paket versandt werden kann. Auch viele technologische Entwicklungen gehen auf das Konto von Amazon. So wurde mit Kindle ein Lesegerät für elektronische Bücher entwickelt. Auch der Tablet PC Amazon Fire HD, die Set-Top-Box Fire HD TV und das Spracherkennungssystem Echo gehören zum Amazon-Konzern. Darüber hinaus gibt es längst B2B-Lösungen wie zum Beispiel Cloud-Services und vieles mehr.

Jahr 2019 erzielte Amazon einen Gesamtumsatz von ca. 280 Milliarden US-Dollar. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens belief sich Stand Ende Februar 2020 auf ca. 830 Milliarden Euro, die Marke von einer Billionen Dollar wurde mehrfach überschritten. Zusammen mit Apple und Microsoft gehört Amazon damit zu den wertvollsten US-amerikanischen Unternehmen.

Wie hat sich die Amazon Aktie in der Vergangenheit entwickelt? Die langfristige Perspektive zeigt geradezu fantastische Gewinne auf. Wer Ende der 1990er Jahre einstieg, kann sich heute über Gewinne von 25.000 % und mehr freuen. Auch ein Einstieg im Jahr 2016 ermöglichte noch eine Vervielfachung des Kurses.

Die Aktionäre scheint dabei nicht zu stören, dass Amazon fundamental betrachtet hoch bewertet ist. Dividenden schüttet das Unternehmen nicht aus. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2020 lag auf Basis der Kurse von Ende Februar bei mehr als 65.

 201720182019
Umsatz in Milliarden US-Dollar177,866232,887280,522
Gewinn je Aktie6,3220,6823,46
Dividende je Aktie---

Ist der Konzern Amazon mit seiner großen Bekanntheit nicht schon ausgelutscht und sollte er daher gar keine Berechtigung haben, in dieser Liste zu erscheinen? Zugegeben: Ein Geheimtipp ist Amazon schon lange nicht mehr. Trotzdem gibt es gute Gründe davon auszugehen, dass die Aktie auch in Zukunft weiter steigt.

Obwohl Amazon längst ein etabliertes Unternehmen ist, geht es an der Börse noch immer um die Story. Anleger mit Fantasie rechnen damit, dass das Unternehmen immer neue Geschäftsbereich erschließen und profitabel bearbeiten wird. Amazon gilt als einer der Wegbereiter der Digitalisierung – und manchen deshalb auch als Faustpfand für die Zukunft.

amazon aktie kindle e reader

Amazon-Aktien sind alleine aufgrund der breiten Aufstellung von Amazon eine Überlegung wert. (Bild: pixabay.com Ι @ Free-Photos)

 

Wachstumspotential hat Amazon etwa beim Lebensmittelverkauf: Mit der Übernahme von Whole Foods in den USA hat der Konzern bereits erste Schritte gemacht, um auch im Retail-Markt Fuß zu fassen. Auch als Online-Apotheke könnte Amazon zukünftig auftreten, an den nötigen Lizenzen und Rahmenbedingungen arbeitet das Unternehmen von Jeff Bezos schon länger. Nicht zuletzt bietet der Streaming-Markt weitere Wachstumsmöglichkeiten. So wird erwartet, dass Amazon künftig auf die Übertragungsrechte für Bundesliga und Premiere League mitbieten wird. Das nötige Kleingeld, um zu expandieren, hat der Konzern.

Der profitabelste und wertvollste Bereich von Amazon ist aktuell AWS, also Amazon Web Services. Darüber werden Serverkapazitäten und Cloud Computing für Unternehmen angeboten und Amazon nimmt in diesem Segment eine führende Rolle ein. Der Bereich ist hart umkämpft, aber es wird weiteres Wachstum prognostiziert.

Bewertung:

  • Eines der wertvollsten Unternehmen weltweit
  • Sicherheit durch breit aufgestellte Geschäftsbereiche
  • Trotz bereits hoher Bewertung weiteres Wachstumspotential

Jetzt bei Smartbroker ab 0 € handeln!

Panasonic, WKN: 853666

Panasonic ist mehr als ein Markenname für Unterhaltungselektronik. Die japanische Panasonic Corporation ist im Nikkei 225 gelistet. Produziert werden zum Beispiel Halbleiter, Photovoltaikmodule, Kühlschränke, Gesundheitsprodukte, Motoren, Produkte für die Fabrikautomation, passive Bauelemente, Smartphones und Digitalkameras.

Aber warum könnten die Aktien des inzwischen über hundert Jahre alten Unternehmens gerade jetzt spannend sein? Von besonderem Interesse ist aus Sicht vieler Anleger die Kooperation mit dem US-Autobauer Tesla. Im Rahmen dieser Kooperation baut Panasonic die Giga Factory 1 im US-Bundesstaat Nevada auf. Diese steht in den Startlöchern – bis Mitte 2020 wird der Betrieb aufgenommen.

Mit 6.500 Mitarbeitern sollen dort Lithium-Ionen-Zellen und Batteriepakete für das Tesla Model 3 entstehen. Damit ist Panasonic strategisch günstig für die Ausbreitung der Elektromobilität positioniert. Anleger mit Fantasie sehen in den Japanern einen der zentralen Zulieferer der künftigen Automobilindustrie.

 201720182019
Umsatz in Billionen Yen7,3457,9828,002
Gewinn je Aktie64,33101,20121,83
Dividende je Aktie25,0030,0030,00

Der Kurs der Panasonic Aktie erlebte zuletzt um die Jahrtausendwende herum einen Höhenflug. Mit dem Platzen der New Economy Bubble ging auch der Kurswert von Panasonic deutlich zurück. Seither befindet sich die Aktie letztlich in einem breiten Seitwärtstrend. Die Marktkapitalisierung liegt mit rund 20 Milliarden EUR (Stand: Ende Februar 2020) ebenso in einem niedrigen Bereich wie das KGV (ca. 12,0). Dies lässt Raum für Fantasie. Schließlich ist das Unternehmen bereits heute profitabel und bietet Dividendenrenditen im Bereich von 3 %. Sollte sich herausstellen, dass im Zuge von Zuliefereraktivitäten für die Automobilindustrie große Skaleneffekte realisiert werden können, hätte Panasonic eine gute Zukunft vor sich.

  • Vielversprechende Kooperationen
  • Gut aufgestellt im Sektor Elektromobilität
  • Trend zeigt wieder nach oben

Jetzt bei Smartbroker ab 0 € handeln!

Tesla, WKN: A1CX3T

Eines der meistdiskutierten börsennotierten Unternehmen darf in dieser Liste nicht fehlen. Gemeint ist kein geringeres als der im Bereich der Elektromobilität führende Konzern Tesla. Unter der Führung des Visionärs Elon Musk hat sich Tesla den Durchbruch der Elektromobilität zum Ziel gesetzt. Das 2003 gegründete Unternehmen beschäftigte Ende 2018 bereits knapp 50.000 Mitarbeiter. Stand Ende Februar 2020 ist das Unternehmen rund 100 Milliarden EUR wert. Dabei liefert Tesla noch vergleichsweise kleine Stückzahlen aus.

Tesla entwickelte mit dem Modell Roadster das erste elektrische Serienfahrzeug mit einem Batteriesystem aus Lithium-Ionen-Akkus. Auf den Roadster folgte das Modell S für das Hochpreissegment, das mittlerweile mehrere hunderttausend Mal verkauft wurde. Seit Mitte 2017 gibt es die Mittelklasselimousine Model 3, die weitaus höhere Verkaufszahlen erreicht.

Der Konzern hatte bis jetzt noch kein Gewinnjahr. Trotzdem oder gerade deshalb sind dessen Aktien jedoch so spannend: Bei Tesla geht es um Fantasie. Gelingt es dem Unternehmen, bei den Stückzahlen in die Sphären der etablierten Autobauer zu gelangen? Lässt sich dann noch Geld verdienen? Sollte Elon Musk beide Fragen nachhaltig mit „Ja“ beantworten können, hätte die Tesla-Aktie womöglich noch erhebliches Potenzial.

Wie viel Dynamik in dem Kurs steckt, zeigt ein Blick auf den Chart. Wer im Jahr 2011 beim IPO dabei war, zahlte 17 USD pro Aktie. Heute notiert der Titel bei ca. 700 USD.

 201720182019
Umsatz in Milliarden11,7521,4624,57
Gewinn je Aktie-11,83-5,72-4,87
Mitarbeiter37.54348.81748.016

Wie bei allen Unternehmen mit viel Zukunftsfantasien müssen Anleger auf eine niedrige fundamentale Bewertung verzichten. Dividenden schüttet Tesla nicht aus. Das KGV für Tesla ist nicht sinnvoll zu ermitteln, weil das Unternehmen noch kein Gewinnjahr hatte.

tesla aktie kaufen elektroauto aufladen

Tesla ist bis dato Technologieführer auf dem Elektromarkt und bietet hohes Wachstumspotenzial. (Bild: pixabay.com Ι @Blomst)

Was viele Anleger hoffen lässt, ist die Technologieführerschaft, die Tesla aktuell innehat. Dazu kommt, dass der Konzern keine Altlasten aus dem Verbrennungsmotor-Zeitalter hat, sondern alles auf die Elektromobilität fokussiert ist.

  • Technologieführerschaft im Bereich Elektromobilität
  • Eines der spannendsten Unternehmen der Welt
  • Aber: kein sinnvoll zu ermittelndes KGV

Jetzt bei Smartbroker ab 0 € handeln!

Die besten deutschen Aktien

Viele Anleger investieren gerne in Deutschland. Welches sind die besten deutschen Aktien? Einige Kandidaten gibt es. Für die besten deutschen Aktien gilt genauso wie für internationale Aktien: Mit größeren Chancen gehen auch größere Risiken einher. Außerdem sollten Anleger einen ausreichenden Zeithorizont mitbringen. Wir haben diese deutschen Aktien als Pendant zu den international empfohlenen Titeln ausgewählt.

Zalando, WKN: ZAL111

Eines der deutschen Gewinner-Unternehmen der letzten Jahre und deshalb für Aktionäre von hohem Interesse ist zweifelsohne der Modehändler Zalando. 2008 gegründet, folgte einige Jahre später der Börsengang. Wichtig zu wissen: Nur knapp 40 % der Zalando-Aktien befinden sich im Streubesitz. Der Rest entfällt auf einige wenige größere Investoren. Die Kinnevik AB ist mit 25,83 % der Anteile der größte Investor.

Zalando ist eine deutsche Wachstumsstory. Im Jahr 2010 belief sich der Umsatz noch auf überschaubare 150 Millionen EUR. Die Umsätze stiegen jedoch rasant an: Bereits im Jahr 2013 erlöste Zalando 1,8 Milliarden EUR. 2014 wurde schließlich die Gewinnschwelle erreicht. Außerdem haben sich Gewinn und Umsatz fast verdreifacht. Bis heute wächst Zalando klar im zweistelligen Bereich.

Wer beim IPO zu 21,50 EUR einstieg, kann sich heute über Gewinne im Bereich von 120 % freuen. Allerdings unterlag die Zalando-Aktie auch starken Schwankungen. Nach einer anfänglichen Hausse rauschte der Kurs zwischenzeitlich bis in die Nähe des Ausgabekurses zurück.

 201720182019
Umsatz in Milliarden Euro4,485,386,48
Gewinn je Aktie0,420,210,39
Dividende je Aktie---

Bislang hat Zalando keine Dividenden ausgeschüttet. Für die kommenden Jahre ist jedoch allmählich eine Ausschüttung vorgesehen. Gemessen am KGV ist der Modehändler eher hoch bewertet. Zu den Kursen von Ende Februar 2020 lag das 2020er KGV bei über 70.

  • Langfristiges Wachstum und kein Ende in Sicht
  • Hohes KGV
  • Aber: bis dato keine Ausschüttung von Dividenden

Jetzt bei Smartbroker ab 0 € handeln!

Varta, WKN: A0TGJ5

Varta ist ein deutscher Batteriekonzern mit viel Tradition. Lange Zeit war es ruhig um das baden-württembergische Unternehmen. In der jüngsten Vergangenheit hat die Varta-Aktie jedoch wieder für Furore gesorgt. Grund dafür war der Commerzbank Analyst Stephan Klepp. Dieser wollte eigentlich mehr über die Apple AirPods in Erfahrung bringen.

Deshalb suchte er einen Apple Store auf, kaufte sich ein Exemplar und schraubte es auf. Kurz darauf verbreitete die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass Klepp in dem Appleprodukt eine Lithium-Ionen Mikrobatterie aus der Produktion von Varta vorgefunden hatte.

Dies sorgte für Begeisterung bei den Aktionären. Schließlich stellte der Traditionskonzern damit unter Beweis, Bauteile für beliebte Apple Produkte der neuesten Generation bauen zu können. Mit Apple im Rücken konnte die Varta-Aktie viel Kursfantasie entwickeln. Die Aktie schoss geradezu in die Höhe. Von 25 EUR vor Bekanntwerden der Lieferungen an Apple stieg der Kurs bis zu 125 EUR. Besonders profitiert hat davon ein Schweizer Großaktionär, der mehr als 50 % der Anteile hält.

 201720182019
Umsatz in Millionen Euro242,16271,65364*
Gewinn je Aktie0,420,660,74*
Dividende je Aktie---

Das KGV lag zu Kursen von Ende Februar 2020 bei ca. 27. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,75 Milliarden EUR ist Varta ein eher kleines Unternehmen. Dies beflügelt die Fantasie mancher Aktionäre zusätzlich. Zukünftig liegen die wirklichen Chancen für Varta in der Elektromobilität. Vielfach wird bereits spekuliert, dass Varta – auch mit staatlicher Förderung – zu einem der wichtigsten Zulieferer werden könnte.

  • Hohes Potential für weiteres Wachstum
  • Chance, ein wichtiger Zulieferer für die größten Konzerne zu werden
  • Aber: Das Unternehmen muss zeigen, ob der „Apple-Boost“ mehr als eine Eintagsfliege ist.

Jetzt bei Smartbroker ab 0 € handeln!

Volkswagen, WKN: 766400

vw bus volkswagen aktie

Nicht nur der VW-Bus ist bei Campern und Globetrottern beliebt, auch die Volkswagen-Aktie ist gern gesehen. (Quelle: pixabay.com Ι @ bernswaelz)

Als altes Eisen der Branche sollte zum Volkswagen-Autokonzern eigentlich nicht viel zu sagen sein. Das stimmt so aber nicht ganz. Denn einerseits ist das Traditionsunternehmen noch immer einer der wichtigsten Autohersteller der Welt, andererseits befindet sich die Automobilbranche derzeit in einem starken Wandel. Wie es aussieht, wird es einen zum Teil möglicherweise disruptiven Trend hin zur E-Mobilität geben. Volkswagen investiert enorme Ressourcen, um in diesem Bereich in eine gute Position zu gelangen. Doch das sind nicht alle Herausforderungen, die dem Wertpapier zusetzen, das bereits zu den glasklaren Aktien 2017 Tipps zählte.

Die Volkswagen-Aktie büßte im Zuge des Dieselskandals rund 60 % ihres Werts ein. Von diesen Tiefs hat sich der Titel jedoch mittlerweile wieder erholt. Die aktuelle Situation ist eine Wette auf die Zukunft. Gelingt es VW, mit den hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung die E-Mobilität zu erobern? Falls ja, könnte dem Konzern und der Aktie eine aussichtsreiche Zukunft bevorstehen. Falls nicht, werden irgendwann womöglich sehr hohe Abschreibungen fällig.

 201720182019
Umsatz in Milliarden Euro230,68235,84252,6
Gewinn je Aktie22,6523,5957,35
Dividende je Aktie--6,56

Volkswagen ist bereits in der Gegenwart profitabel. Für die kommenden Jahren sind steigende Dividendenausschüttungen prognostiziert. Das KGV liegt für 2020 bei 6,3. Nach dieser Kennzahl ist VW dramatisch unterbewertet, vor allem im Vergleich zu Tesla. Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 75 Milliarden EUR ist für die Wolfsburger noch erheblich Luft nach oben.

  • Etabliertes Unternehmen
  • Trotzdem: VW ist eine Wette auf die Zukunft
  • Entscheidender Faktor ist die Elektromobilität

Jetzt bei Smartbroker ab 0 € handeln!

Die Besonderheit beim Investment in Einzelaktien

Investments in Einzelaktien unterscheiden sich in einigen Punkten von breiter gestreuten Investitionen in Fonds. Wer in Einzelaktien investiert und auf Diversifikation verzichtet, nimmt ein größeres unsystematisches Risiko in Kauf.

Ein unsystematisches Risiko definiert sich dadurch, dass es einzelne Unternehmen betrifft. Systematische Risiken betreffen dagegen die allgemeine Marktentwicklung. Zu den unsystematischen Risiken zählen zum Beispiel schlechtes Management, eine verstärkte Wettbewerbssituation, etc. Systematische Risiken sind dagegen etwa die Zinsentwicklung, die Konjunktur und generell die allgemeine Aktienmarktentwicklung.

Wer in Einzelaktien investiert, trifft eine Auswahl. Für diese Auswahl bedarf es einer Strategie. Diese Strategie muss entwickelt werden. Außerdem benötigt die Strategie mehr Zeit als eine weniger spezielle Investition in Fonds und ETFs. Neben Zeit können auch höhere Kosten anfallen – etwa für Marktscanner, kostenpflichtige Berichte oder Kursdatenversorgung in Realtime.

Der höhere Aufwand kann sich lohnen. Wer Einzelaktien herauspickt, ist weniger stark von der Gesamtmarktentwicklung abhängig. Es besteht die Möglichkeit, in interessante Unternehmen einzusteigen, bevor diese den ganz großen Wachstumsschub vollziehen. Wird eine Aktien in S&P 500, Dow Jones, DAX etc. aufgenommen, ist sie bereits etabliert. Bis zu diesem Punkt haben die meisten Aktien ihre Kurse vervielfacht. Diese rasante Entwicklung verpassen alle Anleger, die nur in etablierte Blue Chip Aktien investieren.

Das prominenteste Beispiel für das Potenzial von Einzelaktien ist sicherlich die Microsoft Aktie. 1986 brachte Bill Gates sein Unternehmen an die Börse – für 21 USD pro Aktie. Seitdem gab es neun Aktiensplits. Um diese bereinigt, kostete eine Aktie zum IPO gerade einmal 0,072 USD. Aktuell notiert die Aktie bei rund 170 USD. Wer damals mit 1.000 EUR einstieg, kann sich heute über ein Vermögen von 2,3 Millionen USD freuen.

Top 5 Aktien Depots

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Kosten pro Order
1,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu Trade Republic
3
degiro
Kosten pro Order
2,00 € + 0,018%
Kosten gesamt*
26,16 €
Testberichtzu DEGIRO
4
Kosten pro Order
3,95 €
Kosten gesamt*
47,40 €
Testberichtzu Consorsbank
5
Kosten pro Order
3,90 €
Kosten gesamt*
46,80 €
Testberichtzu Comdirect
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

SWOT-Analyse – Investieren in Einzelaktien

Investments in Einzelaktien sollten gut überlegt sein. Eine SWOT-Analyse hilft dabei.

Stärken

Mit Einzelaktien sind Gewinne in fast jeder Marktlage möglich. Das Zauberwort: Stock Picking. Gute Aktien gewinnen auch in schlechten Marktphasen. Gleichzeitig können gute Aktien in starken Marktphasen besonders viel gewinnen. Dadurch sind bei guter Auswahl höhere Renditen als mit einem breit gestreuten Investment möglich, das stets auch die weniger starken Werte enthält.

Einzelaktien lassen sich leichter beobachten als eine Vielzahl von Titeln. Anleger können selbst entscheiden, welche Kriterien wichtig sind. Ein ETF, der den Dax abbildet, streut das Risiko. Wenn Anleger aber sehen, dass das Durchschnitts-KGV im Dax bei 20 liegt und das von Volkswagen bei 6,3, ist es einfach die Entscheidung zu treffen, eine einzelne Aktie stärker zu gewichten.

Die Analyse lässt sich in der Tiefe fortsetzen. Anleger können sich umfassend informieren, wie der Schuldenstand eines Unternehmens ist, wie hoch der Cashflow, wie viele Aufträge bestehen etc. Auch eine umfassende Information über ETFs und Fonds ist möglich, aber diese enthalten meistens so viele Unternehmen, das eine Einzelanalyse zwecklos wäre. Sollten Anleger sich die Unternehmensanalyse zutrauen, ist ihnen aus diesen Gründen der Kauf von Einzelaktien zu empfehlen.

Ein weiterer Vorteil: Aktionäre tragen keinerlei Produktkosten. Es gibt keine Managementgebühr wie bei Fonds und ETFs. Außerdem sind Aktionäre näher am Unternehmen. Dies beinhaltet auch die Einladung zur Hauptversammlung.

Schwächen

In der Praxis gilt der Vorteil der guten Performance in allen Marktlagen nicht immer. Gerade in Crashphasen zeigt sich immer wieder eine sehr hohe Korrelation aller Aktien. Dann fallen auch sehr gute Titel.

Der Auswahl der Aktien kommt besondere Bedeutung zu. Richtige Entscheidungen sind ebenso denkbar wie falsche Entscheidungen. Privatanleger laufen Gefahr, überproportional häufig auf sogenannte Trendaktien zu stoßen. Dies sind Aktien, die sehr häufig in den Medien und in sozialen Netzwerken diskutiert werden. Stoßen unbedarfte Anleger auf diese Titel, befindet sich der Markt im schlimmsten Fall in der Spätphase einer Blasenbildung.

Sehr häufig sind die durch Privatanleger favorisierten Aktien auch solche mit hohem Beta. Das bedeutet, dass die Aktien viel stärker schwanken als der Gesamtmarkt. Dies bringt Chancen, aber auch Risiken mit sich.

Chancen

Wer auf einzelne Aktien setzt, kann in relativ kurzer Zeit möglicherweise viel Geld verdienen. Einzelaktien können in einem Jahr um 100 %, 1000 % oder sogar mehr zulegen. Dies ist für den Gesamtmarkt niemals zu erwarten.

Mit Einzelaktien können Strategien zudem individualisiert werden. Ein Beispiel dafür sind Alpha-Strategien. Wer etwa von der relativen Stärke einer Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt überzeugt ist, kann die Aktie kaufen und über Zertifikate oder sogar ETFs Shortpositionen im Gesamtmarkt eröffnen.

Das bedeutet eine doppelte Wette. Ein Anleger könnte beispielsweise überzeugt sein, dass die VW-Aktie unterbewertet ist, der Dax im Gesamten aber eher verlieren wird. Er könnte nun die VW-Aktie kaufen und gleichzeitig in einen Short-ETF investieren, wie den Xtrackers ShortDAX Daily Swap UCITS ETF (WKN: DBX0BY).

Wenn der Dax 10 % verliert, steigt der genannte ETF um 10 %. Es gibt verschiedene gehebelte Varianten, sodass auch ein inverses Verhältnis von 10 % Dax-Verlust zu 50 % ETF-Anstieg möglich ist. Somit sind teilweise hohe Gewinne möglich, aber Anleger lassen potentielle Renditen liegen, wenn sie nicht gleichzeitig Einzelaktien kaufen, die den Markt schlagen, in diesem Beispiel VW. Bei der Alpha-Strategie geht es also darum, den Markt zu schlagen, indem gegenläufige Einzelpositionen hervorgehoben werden.

Jetzt bei Smartbroker ab 0 € handeln!

Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

Risiken

Anleger sollten ihre favorisierten Aktien neutral und unvoreingenommen analysieren. Vor allem bei kleinen, illiquiden Titeln drohen sehr spezifische Risiken. So kann es sein, dass sich diese Aktien bei einem Rückschlag nicht schnell genug verkaufen lassen. Dann drohen sehr große Verluste.

Viele Anleger sind zudem anfällig für Wahrnehmungsverzerrungen. Häufig wird dann zu stark in einzelne Segmente investiert, weil hier besonders hohe Potenziale vermutet werden. Trifft diese Vermutung nicht zu, schlägt das Investment möglicherweise fehl.

So bleiben die Kosten niedrig

Auch die beste Aktie sollten Anleger möglichst kostengünstig erwerben. Dazu braucht es einen Broker mit einem günstigen Depot. Der Broker muss an die Börse angebunden sein, an der die favorisierte Aktie gehandelt wird. Außerdem müssen die verfügbaren oder Ordertypen zum eigenen Vorhaben passen. Die hier vorgestellten Aktien sind alle über Trade Republic ohne weitere Gebühren handelbar.

Wichtig bei der Order: Anleger sollten stets mit einem Limit in den Markt gehen. Mit einem Limit wird ein Maximalkurs definiert, zu dem eine Kauforder ausgeführt werden darf. Dies schützt vor ungewollten Kursabweichungen nach oben.

Den richtigen Broker wählen

Bei der Auswahl des Brokers gilt es, auf eine Reihe von Gebührenposten zu achten. Der ideale Broker verzichtet auf pauschale Depotgebühren und verlangt nur möglichst geringe Transaktionsentgelte.

Bei den Transaktionskosten gelten je nach Broker sehr unterschiedliche Gebührenmodelle. Einige Broker verlangen Pauschalen, andere kombinieren eine Grundgebühr mit einer volumenabhängigen Provision. Bei vielen Brokern gibt es Zusatzkosten für jeden einzelnen Handelsplatz. Auch Fremdspesen wie z.B. Börsengebühren werden häufig den Orderkosten zugeschlagen.

Wer in einzelne Aktien investieren möchte, muss auf einige weitere Aspekte achten. Wichtig ist etwa, dass keine Gebühren für Dividendenauszahlungen anfallen. Dies kann insbesondere bei amerikanischen Unternehmen (die quartalsweise ausschütten) sehr teuer werden. Nur so freuen Sie sich auch heute noch über die gekauten Wertpapiere unserer Aktien 2017 Tipps. Vorteilhaft ist zudem eine gute Kursdatenversorgung – im besten Fall ohne Aufpreis. Bietet ein Broker CFDs und Knock-out Produkte an, schadet dies nicht: Diese Produkte können zum Beispiel zur temporären Absicherung einer Aktienposition verwendet werden.

Top 5 Aktien Depots

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Kosten pro Order
1,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu Trade Republic
3
degiro
Kosten pro Order
2,00 € + 0,018%
Kosten gesamt*
26,16 €
Testberichtzu DEGIRO
4
Kosten pro Order
3,95 €
Kosten gesamt*
47,40 €
Testberichtzu Consorsbank
5
Kosten pro Order
3,90 €
Kosten gesamt*
46,80 €
Testberichtzu Comdirect
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Alternative: Die besten Aktien mit einem ETF erwerben

Die besten Aktien ins Depot nehmen und dennoch das Risiko streuen? Mit einem ETF ist das möglich. In einem ETF befinden sich zahlreiche Aktien. Dadurch investieren Anleger breiter diversifiziert. Gleichzeitig ermöglichen ETFs Investitionen in bestimmte Nischen oder auf Grundlage bestimmter strategische Ansätze. Wir stellen drei Beispiele vor.

MSCI World Momentum Index ETF, WKN A1103G

Der MSCI World Momentum Index setzt auf Aktien mit hohem Kursmomentum. In dem Index sind LargeCaps und MidCaps aus 23 Industrienationen enthalten. Zur Berechnung des Indexes wird für jede Aktie im MSCI Mutterindex das Kursmomentum der letzten sechs und zwölf Monate berechnet. Dieser Wert wird anschließend risikoadjustiert. Daraus ergibt sich ein Scorewert. Eine fixe Anzahl von Aktien mit den höchsten Scorewerten wird in den MSCI World Momentum Index aufgenommen.

Microsoft Logo an Gebäudewand

Eine gute Investition sind ETFs, die mehrere Firmen vereinen. (Bild: pixabay.com Ι @efes)

Für die Gewichtung der Indexmitglieder werden deren Momentum und Marktkapitalisierung multipliziert. Das maximale Gewicht eines Indexmitglieds wird bei 5 % gekappt. Der Index wird halbjährlich angepasst. Investitionen in den MSCI World Momentum Index sind über verschiedene ETFs unterschiedlicher Gesellschaften (zum Beispiel Xtrackers) möglich.

Zu den größten Indexmitgliedern zählen zum Beispiel Microsoft, Procter & Gamble, Nestlé, Visa, AT & T, MasterCard, Home Depot und Roche. Der Index investiert in sehr unterschiedliche Sektoren und Länder. Den regionalen Schwerpunkt bilden die USA. Im Hinblick auf die Sektoren lässt sich ein leichtes Übergewicht für die Informationstechnologie erkennen. Dies ist jedoch stets nach Resultat des Momentums der letzten sechs bzw. zwölf Monate und kann sich laufend ändern.

STOXX Global Electric Vehicles & Driving Technology Index, WKN A2N9FP

Der STOXX Global Electric Vehicles & Driving Technology Index investiert in Unternehmen, die rund um die Elektromobilität aktiv sind. Neben Automobilherstellern werden dabei auch deren Zulieferer berücksichtigt. ETFs auf den STOXX Global Electric Vehicles & Driving Technology Index gibt es zum Beispiel von der Fondsgesellschaft Ishares (ISDN: IE00BGL86Z12). Der physisch replizierende ETF kommt mit einer Gesamtkostenquote von 0,4 % aus.

Aktuell (Stand: Ende Februar 2020) befinden sich und 95 Positionen im Portfolio. Im Index vertreten sind zum Beispiel Tesla, NVIDIA, Keihin, Ambarella, Samsung, Panasonic und Infineon.

MSCI World Information Technology Index, WKN A2PHCC

Der MSCI World Information Technology Index bildet Unternehmen aus der IT-Branche ab. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Unternehmen mit hoher und mittlerer Marktkapitalisierung in 23 entwickelten Ländern. ETFs auf den Index gibt es zum Beispiel von iShares (ISDN: IE00BJ5JNY98). Der ETF ist mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,25 % relativ günstig. Der Index wird physisch repliziert.

Im Portfolio sind zum Beispiel Apple, Microsoft, Visa, MasterCard, Intel, Cisco, Dolby, NVIDIA und SAP vertreten.

Wichtig: Spekulieren und Investieren trennen

Langfristige Geldanlage

In unserem Beitrag haben wir uns bisher vor allem mit der langfristigen Geldanlage befasst. Das ist auch richtig so, denn wer langfristig Geld in Aktien und ETFs anlegte, hat in der Vergangenheit fast immer Gewinne gemacht. Dagegen verlieren bei kurzfristigen Spekulationen die meisten Trader Geld.

Deshalb sollten Sie das Trading vom Investieren trennen. Haben Sie Spaß am Kaufen und Verkaufen, müssen Sie darauf nicht verzichten. Tun Sie das aber nicht mit Ihren Rücklagen, sondern geben Sie sich ein eigenes Budget zum Spekulieren. Das für die Zukunft zurückgelegte Geld sollte breit gestreut in Aktien und ETFs angelegt werden. Diese Arbeit können Sie auch einem Robo Advisor übertragen. Beispielseise indem Sie monatlich einen festen Betrag in einen Oskar-ETF-Sparplan einzahlen. Dabei wird ihr Vermögen automatisch auf verschiedene ETFs sowie Gold-ETCs aufgeteilt. Je nach Risikofreude werden 50 bis 90 Prozent in Aktien investiert, bis zu 7,5 bis zu Prozent in Gold und der Rest in Anleihen.

Jetzt Robo Advisor Depot bei Oskar eröffnen!

Zum Traden: CFD-Konto

Der Spaß am Trading kommt bei einem Robo Advsior natürlich zu kurz. Statt mit den Rücklagen zu hohe Risiken einzugehen, sollten Sie dafür aber ein eigenes Konto eröffnen und das auch organisatorisch von der Geldanlage trennen. Beispielsweise mit einem eigenen CFD-Konto bei einem seriösen Anbieter wie eToro. CFDs werden auch als Differenzkontrakte bezeichnet und orientieren sich in ihrer Entwicklung immer an einem Basiswert. Das kann eine Aktie sein, aber auch ein Rohstoff, ein Index oder eine Währung.

Das bietet neben der Trennung vom Investieren noch weitere Vorteile, denn der Handel mit CFDs ist schneller und preisgünstiger als mit Aktien. Außerdem kann man problemlos auch auf fallende Kurse setzen.

Der größte Vorteil dürfte aus Sicht vieler Händler aber der Hebeleffekt sein. Wer beispielsweise ein CFD auf Tesla-Aktien im Wert von 2.000,- Euro kauft, muss bei vielen Brokern nur 200,- Euro hinterlegen. Oder andersherum ausgedrückt: Mit nur 200,- Euro lassen sich Aktien-CFDs im Wert von 2.000,- Euro handeln.

Trade-Möglichkeiten bei eToro

Auch Tesla wird bei eToro als Basiswert angeboten.

Ein beliebter Broker ist das Unternehmen eToro, vor allem wegen des angebotenen Social Trading. Dabei können sich Trader beispielsweise bei einzelnen Basiswerten ihre Einschätzungen hinterlassen oder andere Händler um ihre Meinung bitten. Außerdem können die Aktionen anderer Trader beobachtet und kopiert werden. Wobei es natürlich auch möglich ist, seine Entscheidungen nicht offenzulegen.

  • eToro ist geeignet für spekulative, eher kurzfristig orientierte Trader
  • Schneller und einfacher Handel von Aktien, ETFs und Rohstoffen
  • Keine Depotgebühren, keine Ordergebühren und Kontoeröffnung in wenigen Minuten
  • Müheloses Trading auf steigende und fallende Kurse, für jeden verständlich
  • Mindesteinzahlung 200 EUR, die Ein- und Auszahlung ist mit allen gängigen Methoden möglich, sogar mit PayPal und Kreditkarte

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Fragen und Antworten zum Thema beste Aktien

Wie kann ich die besten Aktien finden ?

Gute Aktien sind finanziell solide und bieten Chancen auf weiteres Wachstum. Gerade Kleinanleger sollten sich aber überlegen, ob Sie das Geld nicht lieber in einen breit streuenden ETF investieren, beispielsweise auf den MSCI World All Countries. 

Wo soll ich am besten Aktien kaufen?

Ein guter Broker sollte den Zugang zu möglichst allen großen Börsen wie dem Xetra und gleichzeitig niedrige Gebühren bieten. 

Wann soll man am besten Aktien kaufen, welche Uhrzeit ist die beste?

Aktien kauft man am besten während der Öffnungszeiten des Heimatmarktes, bei vielen deutschen Aktien von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr, wenn der Handelsplatz Xetra geöffnet ist. Dann sind die Preisschwankungen und Spreads geringer. 

Welche Aktie bietet die beste Dividende? 

Oft bieten Versorgungsunternehmen wie Vodafone oder Telefónica eine besonders hohe Dividendenrendite, aber auch viele etablierte Unternehmen wie BASF. Dynamische Unternehmen wie Amazon können aber durch hohe Kurssteigerungen genauso lukrativ oder sogar attraktiver sein. 

Fazit: In die besten Aktien investieren – direkt oder mit einem ETF

Anleger können in einzelne Aktien investieren. Dann kommt es auf die Auswahl an. Diese kann anhand fundamentaler oder technischer Kriterien getroffen werden. Eine sichere Methode zur Identifikation der besten Aktien gibt es jedoch nicht. In der jüngeren Vergangenheit waren zum Beispiel Amazon, Varta, Tesla oder Zalando oft eine gute Adresse. Papiere wie diese repräsentieren Wachstumsbranchen wie E-Commerce und Elektromobilität.

Wer speziell in bestimmte Bereiche investieren möchte, muss aber nicht zwangsläufig auf Einzelaktien setzen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von spezialisierten ETFs. Diese investieren zum Beispiel in Informationstechnologie, in Aktien mit hohem Momentum oder Elektromobilität.

Ein Investment in einen ETF führt Anleger zumeist in größere Unternehmen. Diese versprechen vielleicht keine märchenhaften Gewinne wie Newcomer, sind dafür aber auch weniger riskant.

In jedem Fall sollten Anleger auf einen günstigen Broker achten und ihre Order stets mit einem Limit versehen.

Wenn sie weitere Artikel zu Aktien Empfehlungen lesen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Beitrag zu den spannendsten Aktien.

Schreibe einen Kommentar

0.0