Crédit Agricole Festgeldkonto Test & Erfahrungen

Crédit Agricole Festgeldkonto Test & Erfahrungen

Die Crédit Agricole SA hat ihren Sitz in Paris und ist eine der größten französischen Geschäftsbanken. Die Geschäftsfelder des Kreditinstituts reichen vom klassischen Privatkundengeschäft über Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zum Investmentbanking. Rechtlich gesehen ist die Bank in viele regionale Bankengruppen unterteilt. Hierzulande können Anleger direkt beim Institut nur das Crédit Agricole Festgeldkonto eröffnen. Finanzierungsmöglichkeiten sind hingegen über die CreditPlus möglich, ein Tochterunternehmen der Crédit Agricole. Das Festgeldkonto unterliegt einer Mindesteinlage von 5.000 Euro. Gelder sind dabei über den französischen Einlagensicherungsfonds abgedeckt. Der maximale Zinssatz liegt derzeit bei 1,36 Prozent p.a. für 7 Jahre.

Die wichtigsten Fakten zum Crédit Agricole Festgeldkonto im Überblick

  • 7 Laufzeiten von 1 Jahr bis zu 7 Jahren
  • Mindesteinlage: 5.000 Euro
  • Maximaler Anlagebetrag: 500.000 Euro
  • Jährliche Zinsausschüttung
  • Keine Gebühren und Kosten
  • Französische Einlagensicherung von 100.000 Euro je Einleger
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Über die Crédit Agricole Bank

Crédit Agricole Gruppe ist in einer genossenschaftlichen Bankengruppe organisiert, ähnlich wie das Volks- und Raiffeisenbanken System in Deutschland. Neben Frankreich ist die Crédit Agricole Bank unter anderem auch Italien, Marokko, Ukraine und Polen vertreten. Weltweit unterhält das börsennotierte Kreditinstitut circa 11.500 Filialen und hat nach eigenen Angaben über 54 Millionen Kunden. Die Bank gehört außerdem in die Kategorie der systemisch bedeutsamen Finanzinstitute. Als solches werden strengere Auflagen in Bezug auf die Eigenkapitalausstattung gestellt. Desweiteren unterliegt das Geldhaus einer besonderen Überwachung. Deutsche Sparer können direkt bei der Bank das Crédit Agricole Festgeldkonto eröffnen.

Wie schauen die Crédit Agricole Festgeldkonto Konditionen aus?

Die Crédit Agricole Festgeldkonto Zinsen sind höher wie das der Tochtergesellschaft CreditPlus. Grundsätzlich ist das angelegte Kapital fest und während der Laufzeit nicht verfügbar. Im Einzelnen sehen die Konditionen wie folgt aus:

  • 1 Jahr – 0,76 % p.a.
  • 2 Jahre – 1,01 % p.a.
  • 3 Jahre – 1,11 % p.a.
  • 4 Jahre – 1,16 % p.a.
  • 5 Jahre – 1,21 % p.a.
  • 6 Jahre – 1,26 % p.a.
  • 7 Jahre – 1,36 % p.a.

Die Crédit Agricole Festgeld Mindesteinlage beträgt 5.000 Euro, maximal dürfen Anleger 500.000 Euro anlegen. Die Zinsen werden jährlich ausbezahlt, sprich nicht wieder mitverzinst. Zwar können sich die hier genannten Konditionen von Zeit zu Zeit ändern. Die bei Vertragsabschluss vereinbarten Zinssätze sind jedoch garantiert und nicht variabel. Damit haben Sparer hier kein Zinsänderungsrisiko.

Vorzeitige Rückzahlung höchstens im Ausnahmefall

Im FAQ Bereich beschreibt die Bank ausdrücklich, dass während der Laufzeit keine Verfügung möglich sind. Das ist bei Termineinlagen im Allgemeinen auch so üblich. Sollte der Anleger jedoch in eine persönliche bzw. finanzielle Notsituation geraten, so sollte das Gespräch mit dem Kundenberater gesucht werden. Möglicherweise löst die Bank im Härtefall das Festgeld auch eher auf. Kosten oder Gebühren fallen dann nicht an. Einen rechtlichen Anspruch darauf gibt es jedoch nicht.

Crédit Agricole Festgeldkonto Erfahrungen

Wie sehen die Konditionen im Festgeld Vergleich aus?

Die Angebote der Crédit Agricole wollen wir an dieser Stelle aus zwei verschiedenen Perspektiven betrachten. Zunächst einmal vergleichen wir das Festgeld mit den Angeboten deutscher Banken. Hier können wir festhalten, dass die Zinsen der Crédit Agricole Festgelder sehr gut sind. Möglicherweise gibt es hier und da mal einen Anbieter mit besseren Konditionen. Doch auch über gesamte Bandbreite an Laufzeiten hinweg, erzielt die Bank im Vergleich mit deutschen Banken immer eine Spitzenposition.

Jetzt der Blick auf die europäische Konkurrenz. Schließlich ist das Crédit Agricole Festgeldkonto auch eine Geldanlage im Ausland. Wer lediglich auf den Zinssatz fokussiert ist, stellt fest, dass es in anderen Ländern der EU deutlich bessere Angebote gibt. Vor allem Banken aus Ost- und Südeuropa legen nochmals einige Prozentpunkte drauf. Hier muss allerdings berücksichtigt werden, dass Banken im Süd- und Osteuropäischen Raum auch oftmals ein geringeres Rating besitzen als die Crédit Agricole. Selbst das Länderrating sollte nicht unberücksichtigt bleiben. Die Einlagensicherung sieht zwar beim Crédit Agricole Festgeldkonto auch nur 100.000 Euro vor. Dennoch ist die Kapitalausstattung der Bank wesentlich besser als so manch anderer. Wer grundsätzlich bereit ist, im europäischen Ausland Festgeld anzulegen, könnte auch einen Blick auf die Vermittlungsportale für Festgeld werfen. Anbieter wie Weltsparen oder Savedo ermöglichen es deutschen Sparern auf einfache Art und Weise Festgelder in der EU zu eröffnen.

Die Mindesteinlage von 5.000 Euro ist gerechtfertigt. Schließlich ist eine Geldanlage auch von Seiten der Bank mit einem gewissen Aufwand verbunden. Im Festgeld Vergleich ist dieser Betrag auch völlig akzeptabel. Zwar gibt es einige Anbieter, die diese Summe tiefer ansetzen, dafür auch einige mit wesentlich höheren Anforderungen.

Jährliche Zinsausschüttung und automatische Wiederanlage

Bei Termineinlagen üblich ist die sogenannte Prolongation, sprich automatische Wiederanlage bei Fälligkeit. Auch ein Crédit Agricole Festgeld wird nach Ablauf der Laufzeit automatisch verlängert, wenn der Kunde vorher nicht widerspricht. Die Verlängerung beträgt dann allerdings maximal 1 Jahr. Eine nochmalige Prolongation gibt es jedoch nicht. Natürlich können Sparer jederzeit „manuell“ ein Festgeldkonto eröffnen. Kunden haben bis maximal 3 Werktage vor Fälligkeit Zeit, einer Prolongation zu widersprechen.

Die Zinszahlung erfolgt immer jährlich. Das hat auf der einen Seite den Nachteil, dass die Zinsen nicht automatisch mitverzinst werden, der sogenannte Zinseszinseffekt. Auf der anderen Seite können Anleger die Zinsen selbstständig anderweitig anlegen. Wer zum Beispiel ein Tagesgeldkonto als Referenzkonto nutzt, erhält jedes Jahr die Zinsen auf dieses Tagesgeld. Natürlich müssen die Zinsen nicht dort liegen bleiben. Durch den regelmäßigen Kapitalfluss erhalten Kunden die Möglichkeit, das Geld auch für den Konsum zu nutzen. Eine weitere Alternative ist, die Zinsen in Wertpapiere zu investieren, zum Beispiel in Aktien oder ETFs.

Crédit Agricole Festgeldkonto Test

Gibt es eine Crédit Agricole Festgeld Prämie für Kunden?

Es gibt keine Crédit Agricole Festgeld Prämie, egal ob für Neu- oder Bestandskunden. Für Banken machen Prämien oder Boni für Spareinlagen auch kaum Sinn. Viele behaupten zwar häufig „die arbeiten doch dafür mit meinem Geld“. Und das stimmt ja auch. Doch wenn Prämien gezahlt werden, dann müssten die Konditionen im Gegenzug schlechter gestellt werden. Denn schließlich müssen Bonifikationen auch finanziert werden. Hauptsächlich verdienen Banken an Krediten oder am Wertpapiergeschäft. Doch ein Kunde, der ein Festgeld anlegt, wird wohl kaum auch einen Kredit abschließen. Auch bei einem Depotumzug zahlen Banken häufig Prämien.

Anders sieht die Sache bei Vermittlungsportalen aus. Dort erhalten die Unternehmen eine Provision von der Bank. Ein Teil der Provision leiten die Vermittler dann teilweise an den Kunden weiter. So erhalten Neukunden bei Weltsparen oder Zinspilot eine Prämie. Da ein Bonus die effektive Rendite erhöht, lohnt sich eine Prämie immer. Dennoch sollte eine Festgeldanlage keinesfalls allein vom einem Bonusangebot abhängig gemacht werden.

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Crédit Agricole mit Einlagensicherung aus Frankreich

Spätestens seit der Pleite von Lehman Brothers achten Sparer immer mehr auf die Sicherheit der Bank. Und nicht nur auf die Sicherheit der Geldanlage. Da die Crédit Agricole Bank ihren Sitz in Paris hat, unterliegt sie der französischen Regulierung und Einlagensicherung. EU-weit ist geregelt, dass im Fall einer Insolvenz die Spareinlagen der Kunden zu 100 Prozent bis zu 100.000 Euro abgesichert sein müssen. Das trifft auch auf das Crédit Agricole Festgeldkonto zu. Bei einer Pleite werden Kundengelder innerhalb von 7 Werktagen ausgezahlt.

Maximal dürfen Anleger bei der Crédit Agricole 500.000 Euro anlegen. Diese Summe liegt zwar deutlich über der Einlagensicherung. Da das Rating der Bank jedoch als gut bezeichnet werden kann, brauchen sich Sparer keine all zu großen Sorgen machen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, legt Gelder über 100.000 Euro bei anderen Banken an. Möglicherweise dann auch in einem anderen Land.

Crédit Agricole Festgeld eröffnen nur online möglich

Die Eröffnung eines Crédit Agricole Festgeldkontos erfolgt bequem online. Zunächst füllen Kunden dazu alle erforderlichen Dokumente direkt auf der Webseite aus. Nach dem Ausdrucken und Unterschreiben erfolgt die Legitimierung. Die Legitimierung über das Post-Ident Verfahren. Die Unterlagen werden dann auch gleich mit versandt. Für Anleger entstehen dadurch keine Kosten. Danach eröffnet die Bank das Festgeldkonto. Der Anleger überweist das Geld zur Bank und fertig. Es gibt jedoch kein Online Banking. Um den Kontostand abzufragen, muss der Kunde beim Geldinstitut anrufen. Ein Anruf ist auch beim Widerspruch der Prolongation empfehlenswert. An dieser Stelle wäre noch das Video-Ident Verfahren wünschenswert. Das es kein Online Banking gibt, beeinflusst unsere Bewertung nicht negativ. Schließlich muss man den Kontostand eines Festgelds nicht ständig abfragen.

Die Kontoeröffnung im Detail läuft wie folgt ab:

  1. Online Antrag ausfüllen
  2. Dokumente ausdrucken und unterschreiben
  3. Post-Ident Verfahren (inkl. Unterlagen versenden)
  4. Geld überweisen
  5. Zinsen erhalten

In Frankreich fallen für deutsche Anleger keine Quellensteuer bei Zinserträgen an. Das heißt, dass Sparer den gesamten Zins auf ihr Referenzkonto überwiesen bekommen. Natürlich müssen diese dann in der persönlichen Steuererklärung trotzdem angegeben werden. Die Crédit Agricole wird die Zinserträge auch an die französische Steuerbehörde melden und diese wiederum der deutschen.

Crédit Agricole Festgeldkonto Testbericht

Fazit: Gute Festgeldzinsen im Vergleich mit deutschen Banken

Abschließend wollen wir hier nochmal unsere Crédit Agricole Festgeldkonto Erfahrungen zusammenfassen. Im Vergleich mit deutschen Banken kann das Angebot der Crédit Agricole Bank sehr gut mithalten. Was die Höhe der Zinsen betrifft, gibt es kaum einen Anbieter mit besseren Konditionen. Das trifft auf die gesamte Bandbreite an Laufzeiten zu, sprich von einem bis hin zu 7 Jahren. Die Einlagensicherung ist über den französischen Sicherungsfonds in Höhe von 100.000 Euro abgedeckt. Banken in Deutschland haben oftmals eine weitaus höhere Absicherung.

Im Vergleich mit anderen Banken innerhalb der EU kann die Crédit Agricole kaum mithalten. Wer nur auf die Zinsen achtet, wird vor allem bei Festgeldern im Ausland deutlich bessere Angebote finden. Allerdings sollte immer auch bei einer Einlagensicherung die Sicherheit der Bank bzw. des Landes in die Entscheidung einbezogen werden. Die Mindesteinlage des Crédit Agricole Festgeldkontos beträgt 5.000 Euro, maximal dürfen 500.000 Euro angelegt werden. Die Kontoeröffnung an sich findet direkt auf der Webseite der Bank statt. Bei Fragen oder Unklarheiten steht auch ein Kundenservice per Telefon, E-Mail und Kontaktformular zur Verfügung.

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