Crowdlending

Crowdlending als Investitionsmöglichkeit

Crowdlending als Investitionsmöglichkeit

Die vernetzenden Technologien machen es heute für jedermann möglich im Internet direkt zu investieren, anzulegen und vielen weiteren interessanten Dingen nachzugehen. Beispielsweise kann man mit Airbnb einen Raum in einer Wohnung mieten oder über P2P Marktplätze Geld investieren oder leihen. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt zu sein. Nun hat auch das Crowdlending Einzug in diesen Möglichkeiten gefunden. Und inzwischen gibt es auch immer mehr Firmen, die sich an den Crowdlending Plattformen Geld holen. Mehrere Investoren finanzieren somit einen Kredit. Es handelt sich also um ein Modell, welches für beide Seiten interessant ist. Wir wollen uns nun anschauen inwiefern Crowdlending als Investitonsmöglichkeit genutzt werden kann.
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Was ist Crowdlending?

Crowdlending

Crowdlending macht die Banken überflüssig

Bei dem Crowdlending handelt es sich um einen Finanzierungsform, wo die Investoren ihr Kapital in eine Anlage stecken. Die Anlage kann ein privates Projekt sein, wo zum Beispiel eine Privatperson sein Haus renovieren will, oder ein neues Auto kaufen möchte. Natürlich sind auch Geschäftsideen dort existent, die realisiert werden wollen. Beim Crowdlending ist so ziemlich alles denkbar. Für den eingesetzten Betrag erhält der Investor natürlich auch Zinsen.

Wie Crowdlending den Mittelstand verändert

Wenn man sich voll für seine Firma einsetzt, dann ist es verständlich, dass man nur selber weiß, was as Unternehmen braucht. Die Dinge die man braucht, können Mitarbeiter sein, Lagerräume oder ein neuer Onlineshop sein. Natürlich kostet dies alles Geld. Und zur Bank braucht man erst gar nicht zu gehen, weil es nur sehr schwer ist dort einen Kredit zu bekommen. Man muss schon eine sehr gute Bonität aufweisen, um von einer Bank zu profitieren. Dazu kommen noch lange Wartezeigen und viele Formalitäten. Diese Zeit hat heutzutage keiner mehr. Kein Wunder, dass sich mehr Menschen im Internet nach Optionen umsehen. Und gleichzeitig ist es auch nicht verwunderlich, dass Banken mit abwandernenden Kunden rechnen müssen.

Es ist also verständlich, dass immer mehr Unternehmer den moderneren Finanzierungsformen folgen. Die neuen Marktplätze für Kredite stellen eine unbürokratische und zuverlässige Alternative zu den Banken dar. Und dies hat natürlich auch Vorteile für den Kreditgeber. Dieser kann sich aus einer Fülle von verschiedenen Projekten das richtige aussuchen, welches ihm die höchste Rendite bringt.

Somit ist das Crowlending eine absolute Gewinn-Situation für beide Seiten. Beide Seiten profitieren. Der Kreditsuchende bekommt das Geld viel schneller als bei einer Bank und der Kreditgeber kann von ordentlichen Renditen profitieren.

Geld verdienen mit Crowdlending?

Das klassische Passiveinkommen ist natürlich eine schöne Geschichte. Man lehnt sich einfach zurück und wartet bis das Geld reinkommt. Hört sich natürlich sehr einfach an. Ist das nun auch mit Crowdlending möglich?

Crowdfunding ist nun wirklich angesagt. Es gibt heute eine große Anzahl von Menschen oder Firmen, die in Crowdfunding Plattformen ihr Geld anlegen.

Wollen wir uns einige Beispiele ansehen. Stellen wir uns eine Firma vor, der es lange gut ging. Sie zahlte ihre Bankkredite immer pünktlich und konnte sogar die Finanzierung eines neuen Gebäudes sicherstellen. Doch dann passierte es im Januar 2015. Der Eurokurs musste einstecken und es musste sogar die Produktion zurückgefahren werden. Die Rechnungen konnten gerade noch gezahlt werden aber es fehlte das Geld für weitere Investitionen. Und die Hausbank hat sich um das Unternehmen gar nicht mehr gekümmert.

Im Internet dagegen sah die Sache viel besser aus. Das Unternehmen hat auf einer Crowdlending Plattform einen Kreditantrag gestellt. Alles ging auf einmal sehr schnell. Das Geld für die erforderlichen Investitionen war nach einigen Tagen bereits im Konto. Auch private Personen können auf dieser Plattform Geld nehmen. So kann man sich zum Beispiel ein neues Auto oder eine neue Küche finanzieren. Das Geld wird innerhalb kurzer Zeit und zu sehr guten Konditionen an die Kreditnehmer verliehen.

Und so ist es auch kein Wunder, dass immer mehr Personen und Unternehmen diese Plattformen nutzen um an einen Kredit zu kommen. Doch wie sieht das nun aus für Privatpersonen und Unternehmen, die auf diesen Plattformen ihr Geld zur Verfügung stellen? Lohnt sich das überhaupt finanziell gesehen?

Banken trauen sich nicht

Die Crowd

Geld anlegen in der Crowd

Für die Banken ist das Risiko oftmals zu groß. Der Erfolg dieser Plattformen ist auf die Banken zurückzuführen, die erhebliche Probleme haben in Kunden zu investieren. Das hat auch was mit den Niedrigzinsen zu tun. Kleinere Firmen haben es sehr schwer überhaupt einen Kredit zu bekommen.

Passiveinkommen für die Anleger

Die Online-Option lautet also für viele Anleger das Investieren beim Crowdlending. Man kann das auch als digitalen Schwarm bezeichnen. Mehrere Anleger tun sich zusammen, um ein Großprojekt zu finanzieren. Häufig geht es darum ein Auto zu kaufen oder eine neue Küche zu finanzieren oder ein neues Werksgebäude zu bauen. Die Möglichkeiten der Investitionen sind beim Crowdlending unbegrenzt.

Beim Crowdlending stellt man dem Unternehmen also Geld zur Verfügung in Form eines partiarischen Nachrangdarlehens. Dadurch wird man zu einem stillen Teilhaber. Und man bekommt die Rendite in Form von Zinsen und auch Beteiligung am Unternehmenserfolg.

In welchen Abständen man nun die Zinszahlungen bekommt, und ob man vom Unternehmenserfolg profitieren kann, das findet man nur im Kleingedruckten des entsprechenden Projektes. Seriöse Portale möchten ihren Anlegern natürlich entgegenkommen. Daher haben sie auch Auswahlverfahren entwickelt für diejenigen, die sich Kapital holen wollen. Jeder Anleger hat die Möglichkeit sich umfassend über das Unternehmen zu informieren, bevor er Geld investiert. Bei dem Investieren sollte man auch auf seine Intuition hören, damit man die richtige Anlageentscheidung trifft.

Möchte man schließlich investieren, so sollte man die langen Laufzeiten der Projekte beachten. Man muss sich damit anfreunden, dass man für eine längere Zeit keinen Zugriff auf sein Kapital hat, das man investiert hat. Dies ist natürlich nachvollziehbar. Dafür sind die Renditen aber auch ganz ordentlich. Eine Menge Geduld ist hier also wichtig.
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Crowdlending als Schwarmkredit

Crowdlending kann also als eine Art Schwarmkredit bezeichnet werden. Geld wird also an Unternehmen oder an Privatpersonen verliehen. In dieser Hinsicht kann man auch von Peer-2-Peer Lending sprechen. Sind die Renditen hoch, so ist es das Risiko natürlich auch.

Typische Crowdlending Portale sind Auxmoney und Lendico. Diese arbeiten mit einem Klassifizierungssystem für die verschiedenen Risiken. Bei einem hohen Risiko kann man bis zu 7 Prozent Rendite gewinnen. Bei einem niedrigen Risiko ist eine Rendite von 2 Prozent möglich.

Möchte man das Crowdlending als eine attraktive Investitionsmöglichkeit nutzen, so empfiehlt es sich einen passiven Geldstrom zu generieren. Natürlich muss man auch hier versuchen sein Kapital in mehrere Projekte gleichzeitig zu investieren. Es bietet sich also an ein Portfolio zu bauen, welches aus risikoarmen Positionen besteht. Das heißt das man sein Portfolio diversifizieren sollte. Auf diese Weise kann das Risiko reduziert werden. Natürlich muss sich der Nutzer nicht nur auf eine einzelne Plattform konzentrieren. Er kann auch sein Geld auf mehreren Plattformen investieren. Es scheint ja inzwischen genügend Crowdlending Plattformen zu geben, wo man von attraktiven Renditen profitieren kann. Dies ist auch eine gute Herangehensweise, insbesondere, wenn man mit einer automatisierten Investment-Funktion arbeiten möchte. Diese zahlt nämlich in regelmäßigen Abständen Zinsen aus. Dieses Geld kann man natürlich wieder in ein anderes Projekt investieren. Dadurch wird das Geld sehr angenehm vermehrt.

Weiterhin sollte man auch darauf achten, dass die Laufzeiten gering sind. Nur dadurch kann man sich einen attraktiven Geldfluss generieren. Das gesamte Kapital kann man also in Summen aufsplitten, damit man einfachere Zinsen ausgezahlt bekommt. Natürlich sollte man auch darauf achten wem man sein Geld zur Verfügung stellt. Es gibt nämlich Kreditnehmer, die sich auf Pump etwas finanzieren möchten und zu einer sehr hohen Risikoklasse zugeordnet sind. Hier sollte man also vorsichtig sein.

Vor- und Nachteile

Crowdlending Chancen

Die Chancen und Risiken von Crowdlending

Betrachten wir jetzt die Vor- und Nachteile von Crowdlending. Interessant ist natürlich die Tatsache, dass man beim Erstellen eines Portfolioeinkommens nicht wirklich arbeitet. Das einzige was man tut ist sich im Vorfeld die richtigen Projekte herauszusuchen und dann zu investieren. Natürlich ist auch viel Geduld gefragt. Es handelt sich also hier um die perfekte Passiveinkommensmaschine, wenn man es wirklich richtigmacht. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern wird ein bisschen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Natürlich wollen wir hier jetzt nicht das Blaue vom Himmel reden. Die perfekte Passiveinkommensmaschine gibt es nicht. Man muss schon ein bisschen Geduld mitbringen und wissen wie man es richtigmacht.

Damit man Geld für sich arbeiten lassen kann, braucht man Kapital. Natürlich ist ein Zinssatz von 7 Prozent bei gleichzeitig hohem Risiko sehr beeindruckend. Das heißt man erwirtschaftet 7 Euro pro 100 Euro, die man investiert. Und diese Rendite bezieht man monatlich, oder im oder Quartal. Damit man also 700 Euro Gewinn machen möchte, muss man 10.000 Euro investieren. Es wäre aber nicht vorteilhaft, wenn man diese Summe in ein Projekt steckt.

Gleichermaßen sollte man das Geld auch nur so investieren, dass man es in nächster Zeit auch nicht braucht. Das heißt auch, dass man 10.000 Euro haben muss, damit man diese Rendite bekommen kann. Folglich scheint es so zu sein, als wäre ein Passiveinkommen nur für diejenigen möglich, die über ein erhöhtes Kapital verfügen.

Was die Vorteile angeht, so kann man natürlich davon ausgehen, dass das Geld für einen arbeitet. Gleichzeitig kann man sich auch bewusst sein, dass das Geld auf der Bank nicht mehr für einen arbeitet. Die Zeiten sind vorbei, wo wir in die Bank gehen und in irgendetwas investieren möchten. Die Zinsen sind einfach zu niedrig. Es ist daher kein Wunder, dass die Banken sich fürchten müssen. Das Internet macht die Verbraucher zu den Bestimmern und Königen. Der Verbraucher hat dank des Internets und des Crowdlendings ausreichend Möglichkeiten attraktive Anlagen zu tätigen. Er ist zum Glück nicht mehr auf die Bank angewiesen.

Weiterhin ist Crowdlending auch leicht zu verstehen. Man muss sich nicht mit einer komplizierten Fachsprache auseinandersetzen. Die Plattformen sind sehr einfach zu nutzen und können von jedem Anfänger auf Anhieb verstanden werden. Die ganze Sache ist natürlich auch insofern vorteilhaft, dass man nicht mal eine Webseite braucht, um ein Passiveinkommen zu generieren. Es gibt leider zu viele Menschen, die auf automatisierte Shopsysteme setzen bis eine Webseite vollständig ausgeschöpft wird. Nicht nur braucht man viel Zeit und Geld, es ist auch sehr aufwendig. Auch muss eine Reichweite generiert werden, damit die Menschen überhaupt aufmerksam werden. Natürlich ist das machbar, aber man sollte bedenken welche Risiken damit verbunden sind und wie hoch die Ausgaben sind. Am Ende ist die Rendite so klein, dass es sich überhaupt nicht lohnt ein derartiges Geschäftsmodell weiterzuführen.

Beim Crowdlending braucht man dies alles nicht zu machen. Die Infrastruktur ist bereits da und selbst das Marketing wird für den Nutzer kostenlos durchgeführt. Als Investor muss man sich einfach nur auf der Webseite registrieren und anfangen zu investieren. Die Rendite wird kommen, auch wenn es ein bisschen länger dauert.

Kann man von Crowdlending Investitionen leben?

Die Masse macht stark

Crowdlending bietet viele Anlegemöglichkeiten

Natürlich hört es sich gut an ein Einkommen von 10.000 Euro zu erwirtschaften auf einer Crowdlending Plattform. Es ist aber die Frage ob man davon leben kann und gar nicht mehr arbeiten muss. Wenn wir die ganze Sache realistisch betrachten, dann ist diese Summe natürlich nicht genug, um davon zu leben. Das Beste ist, man sucht sich nicht nur eine Crowdlending Plattform heraus, sondern mehrere und investiert.

Auf der anderen Seite kann man sich beim Crowdlending ein ordentliches Taschengeld verdienen, wenn man die ganze Geschichte nicht so professionell betrachtet. Und sein gesamtes Kapital sollte man nie investieren. Denn man könnte es auf einen Schlag verlieren, wenn man die ganze Sache falsch angeht.
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Fazit

Natürlich ist das Crowdlending interessant. Die Wahrheit ist aber, dass man einiges an Kapital braucht, um beim Crowdlending von hohen Renditen zu profitieren. Dies ist gar nicht so einfach und man muss das Kapital erstmal einmal haben. Mit kleineren Investitionen braucht man gar nicht erst anzufangen, wenn man vorhat das Geld länger anzulegen. Dazu sind die Renditen einfach zu gering. Wenn man aber über Kapital verfügt, welches man für einen längeren Zeitraum anlegen kann, so sollte man dies unbedingt machen. Lohnen tut sich das, zumal man in Projekte investiert, wo Firmen auf das Geld angewiesen sind. Die Firma bekommt das Geld, um das Projekt zu realisieren und der Kreditgeber kann von höheren Renditen profitieren. Dadurch entsteht für beide Seiten eine vorteilhafte Situation. Bei kleineren Einsätzen kann man sich nur ein kleines Taschengeld erwirtschaften und es macht nicht wirklich Sinn. Bei einer Investition ab 5.000 oder 10.000 Euro ist man schon ganz gut dabei.

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