Depot für ETFs 2018 » Jetzt über geeignete ETF-Depots informieren

Depot für ETFs

ETFs werden unter Privatanlegern immer beliebter. Sie ermöglichen es, mit wenig Kapital eine ausreichende Diversifizierung zu erreichen. Dazu bilden sie gleich gesamte Märkte ab und ermöglichen es so ganze Länder und Anlageklassen in das Portfolio aufzunehmen.

Leider bieten nicht alle Online Broker sie an oder erheben zu hohe Gebühren für den Handel. Deswegen kann es sinnvoll sein, einen Broker zu wählen, der sich auf ETFs spezialisiert hat und nicht nur kostengünstige Trades ermöglicht, sondern auch ein umfangreiches und vielseitiges Angebot gewähren kann.

Welche Gebühren entstehen beim Kauf von ETFs?

Die Gebühren für den Kauf von ETFs setzten sich meistens aus einer Grundgebühr und einer Provision zusammen. Die Provision berechnet sich anteilig am Ordervolumen. Die Gesamtgebühren sind bei vielen Brokern sowohl hinsichtlich des Minimums als auch des Maximums begrenzt. Auf diese Weise können die Anbieter sichergehen, dass sie bei Trades durch den Privatanleger keinen Verlust machen, der Anleger durch große Trades hingegen ebenfalls profitiert, weil sich die Gesamtkosten je ETF verringern.

Die Ordergebühren des Online Brokers sind jedoch nicht die einzigen Gebühren, die beim Kauf von ETFs entstehen. Die Handelsplätze lassen sich ihren Service ebenfalls vergüten. Deswegen können auch für den ETF-Handel Handelsplatzgebühren, Börsenentgelte und Courtage entfallen. Auch der außerbörsliche Handel sorgt für Zusatzgebühren, auch wenn das Börsenplatzentgelt hier entfällt. Allerdings liegt beim Verkauf über die Börse auch einer der Vorteile von ETFs. Sie werden nicht direkt von den Fondsgesellschaften gekauft und demzufolge fällt hierbei auch kein Ausgabeaufschlag an.

Zudem haben ETFs gegenüber Fonds noch einen weiteren Vorteil: Die Verwaltungsgebühren sind deutlich geringer. Während bei Fonds zahlreiche Zusatzkosten fällig werden, da die Geschäftsführung, das Portfoliomanagement, die Wirtschaftsprüfung und der laufende Betrieb finanziert werden müssen, handelt es sich bei ETFs um ein passives Management. Demzufolge binden sie weit weniger Mitarbeiter und sind im Laufe der Zeit deutlich günstiger. Vor allem bei ETFs für sehr liquide Indizes, wie den DAX liegt die Total Expense Ratio (TER), also die Gesamtkostenquote nahe null Prozent. Und auch bei weniger liquiden Indizes beträgt die TER selten mehr als ein Prozent. Wer von Märkten der Schwellenländer oder Rohstoffen profitieren möchte, muss mit einer Gesamtkostenquote in dieser Höhe rechnen, teurer sind die Verwaltungskosten für ETFs jedoch in der Regel nicht. Selbst Publikumsfonds veranschlagen in der Regel Verwaltungsgebühren zwischen 0,8 und 2 Prozent und sind somit deutlich teurer im Unterhalt.

Wer einen günstigen Broker für ETFs sucht, sollte zudem darauf achten, wie Teilausführungen behandelt werden. In den meisten Fällen entstehen hier Zusatzgebühren, sodass die gesamte Ausführung deutlich teurer wird, als ursprünglich berechnet. Die meisten Online Broker verzichten allerdings wenigstens bei taggleicher Ausführung oder bei identischen Ausführungskosten auf Zusatzgebühren. Andere lassen sich selbst diese Teilausführungen teuer bezahlen. Interessenten sollten also nicht nur die Ordergebühren beachten, sondern auch in Erfahrung bringen, wie der jeweilige ETF-Broker mit Teilausführungen umgeht.

Zudem wird für das Halten von ETFs ein Wertpapierdepot benötigt. Auch heute erheben noch einige Online Broker Depotführungsgebühren, die allerdings nur bei sehr geringem Kapitaleinsatz deutlich ins Gewicht fallen. In der Regel entfallen sie völlig oder betragen nur wenige Euro monatlich, sodass sie zwar durchaus Zusatzgebühren darstellen, diese jedoch durch gute Konditionen beim Handel mit ETFs wieder wettgemacht werden können.

Beim Handel mit ETFs darf auch der Spread nicht vernachlässigt werden. Anleger verkaufen ETFS zum Briefkurs und können sie nur zum Geldkurs erwerben. Beide Kurse unterschieden sich in der Regel durch einen geringen Betrag. Der Anleger muss diesen mitbezahlen und ist sich häufig nicht bewusst, dass er dies auch als zusätzliche Gebühr oder Ausgabe verbuchen muss.

Broker für ETF-Sparpläne

ETFs sind naturgemäß ein eher passives Anlageprodukt. Das Derivat eignet sich zudem optimal zur Vermögensbildung durch Sparpläne. Viele Broker bieten deswegen die Möglichkeit, verschiedene Sparplan-ETFs zu nutzen. Die meisten Online Broker bieten dabei auch Sparpläne mit Aktionskonditionen, sodass der Erwerb besonders günstig ist.

Kunden müssen dabei eine Mindestsparrate festlegen und aus einem der zur Verfügung stehenden Sparpläne auswählen. In der Regel liegt die Mindestsparrate zwischen 25 und 50 Euro. Die Auswahl der Sparpläne kann wenige Dutzend oder sogar über 200 betragen. Auch hier gibt es also deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Damit ein ETF sparplanfähig ist, muss er zu Bruchstücken gekauft werden können. Dies ist bei größeren Brokern dadurch möglich, dass er sämtliche Aufträge bündelt und dann eine Sammelorder aufgibt. Dadurch unterscheidet sich die Auswahl der Broker bei ETFs, die als Sparplan angeboten werden können. Zudem legt dies auch den Zeitpunkt fest, zu denen Sparpläne gekauft werden können. Die ETFs werden in der Regel an festgelegten Ausführungstagen durch den Broker erworben und dann auf die einzelnen Sparer aufgeteilt.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Provision. Manche ETF-Broker fordern keinen Mindestbetrag für Sparpläne, was gerade bei geringeren Sparraten sehr vorteilhaft ist. Andere wiederum begrenzen den Betrag auf wenige Euro, andere arbeiten nur mit einer Provision. Vereinzelt gibt es sogar Anbieter, die ausschließlich Aktions-ETFs anbieten und überhaupt keine Gebühren auf Sparpläne erheben.

Aktionen beim ETF-Handel

Viele ETF-Broker bieten innerhalb von Aktionszeiträumen Sonderangebote beim Kauf von ETFs an. Allerdings ist es hierfür häufig notwendig, eine vergleichsweise große Mindestordergröße zu erfüllen. Sie können auch durch die ETF-Anbieter subventioniert sein. In diesem Fall sind sie ausschließlich für die entsprechenden Produkte verfügbar. Es lohnt sich also bei Werbeangeboten genau zu prüfen, unter welchen Konditionen und für welche ETFs die entsprechenden Rabatte gültig sind.

Wie sieht ein gutes Depot für ETFs aus?

Die meisten Online Broker bieten ETFs an. Auch die Auswahl ist in der Regel fast bei allen Anbietern gleich. Das liegt vor allem daran, dass ETFs an der Börse gehandelt werden. Den Kontakt hierzu haben die Broker ja ohnehin hergestellt, sodass der Mehraufwand sich hier in Grenzen hält.

Deswegen ist es bei einem guten Depot für ETFs vor allem wünschenswert, dass die Gebührenstruktur möglichst günstig ist. Dafür können Online Broker auch mit den ETF-Anbietern kooperieren. Auf diese Weise können sie die ETFs in der Regel besonders preisgünstig weitergeben. Wer sich also für ein Depot für ETFs interessiert, sollte im Optimalfall zuerst wissen, welche ETFs er kaufen möchte. Im Anschluss kann er dann den Online Broker finden, der ihm dies am günstigsten ermöglicht. Besitzt er bereits ein Depot für andere Finanzprodukte, ist es allerdings häufig sinnvoll, dies auch für ETFs zu nutzen. Auf diese Weise bleibt die Übersichtlichkeit gegeben und diese ist auch aus steuerlichen Gründen häufig mehr Wert als der Unterschied zwischen den Ordergebühren bei den einzelnen Anbietern.

Warum in ETFs investieren?

ETFS bilden Märkte ab und eigenen sich deswegen optimal für eher passive Anleger. Sie können durch ETFs an der vollständigen Marktentwicklung teilnehmen und auch von Dividenden profitieren, obwohl sie deutlich weniger Kapital einsetzen müssen. ETFs können dabei flexibel an der Börse gehandelt werden. Sie verursachen nur geringe laufende Verwaltungsgebühren und werden im Optimalfall sehr lange gehalten.

ETFs sind dabei sehr vielseitig und können auch mit Hebeln oder Short gehandelt werden. Allerdings steigt auf diese Weise natürlich auch das Risiko und das Derivat ist dann wieder eher für hochspekulative Anleger geeignet.

Allerdings können ETFs deutlich im Wert schwanken. Müssen sie zu früh verkauft werden, können demzufolge auch Verluste entstehen. Manche könnten auch der vergleichsweise geringe „Ehrgeiz“ von ETFs stören. So versuchen sie nicht den Markt zu übertreffen, sondern ihn abzubilden. Dennoch weisen Studien daraufhin, dass sich so eine zuverlässige Rendite erzielen lässt und ETFs weniger starken Wertschwankungen unterliegen als klassische Fonds.

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