Die Unterschiede zwischen Festgeldkonto und Girokonto– Test & Erfahrungen

Häufig tritt die Frage auf was eigentlich der Unterschied zwischen einem Festgeld- und Girokonto ist. Diese Frage ist berechtigt, denn bisher haben wir viele Informationen über das Festgeldkonto gegeben. Und nicht nur das. Es scheint wirklich so zu sein als würde das Festgeldkonto immer beliebter unter den Deutschen werden. Man sieht das auch durch die Schaffung von Anbietern wie Savedo, WeltSparen und Zinspilot. Diese Anbieter bieten dem Interessenten nach geeigneten Festgeldkonten in Deutschland und auch im Ausland zu suchen. Das ausgewählte Festgeldkonto wird dann über diese Plattform betrieben. Und Zinspilot und WeltSparen haben sogar einen eigenen Wissensbereich für Festgeldanlagen.
Jetzt zum Festgeld Ratgeber

Wir möchten in diesem Artikel die Unterschiede zwischen einem Festgeld- und Girokonto aufzeigen. Die Unterschiede sind eigentlich gar nicht so groß. Es gilt vielmehr zu verstehen, wie beide Konten miteinander verbunden sind oder welche Beziehung sie haben.

Die Unterschiede kurz und knapp

Ein Girokonto dient als Gehaltskonto eines Angestellten. Der Lohn wird monatlich auf das Girokonto überwiesen. Weiterhin kann ein Girokonto überzogen werden. Das Festgeld dagegen stellt eine Termineinlage dar. Der Sparer legt eine bestimmte Geldsumme für eine im Vorfeld festgelegte Laufzeit an. Der Anleger kann während dieses Zeitraumes nicht auf sein Geld zugreifen.

Was ist ein Girokonto?

Girokonto

Wie ein Girokonto definiert ist

Ein Girokonto ist ein wahres Multitalent. Es ist der Dreh- und Angelpunkt für den Zahlungsverkehr. Es kann für den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr genutzt werden. Das heißt, dass selbst Gehälter aus dem Ausland auf das Girokonto eingezahlt werden können. Das Girokonto ist unverzichtbar. Man braucht es einfach, um seinen Alltag zu meistern. Weiterhin dient das Girokonto zur Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Dies bedeutet, dass man sein Geld empfängt und es versendet. Wenn man also die Miete an den Vermieter überweist, oder das Geld vom Arbeitgeber überwiesen bekommt, so nimmt man an bargeldlosen Zahlungsverkehr teil. Wenn man sein Geld sparen möchte, so legt man es auf das Tagesgeldkonto. Das Tagesgeldkonto ist ein Sparkonto. Es kann nicht für den Zahlungsverkehr genutzt werden. Man kann sein Geld vom Girokonto jederzeit auf sein Tagesgeldkonto überweisen und umgekehrt.

In den meisten Fällen ist ein Girokonto kostenlos. Es werden keine Kontoführungsgebühren erhoben. Es gibt aber auch Banken, die ein Konto anbieten, wo man 5 bis 10 Euro monatlich zahlen muss. Oftmals ist es aber auch so, dass kostenpflichtige Girokonten auch zusätzliche Funktionen, Eigenschaften oder kostenlose Kreditkarten oder Ähnliches besitzen.

Kontoeroffnung-Girokonto

Wie man ein Girokonto eröffnet

Des Weiteren bekommt man mit einem Girokonto eine EC-Karte. Mit dieser Karte kann man an Geldautomaten Bargeld abheben. Mit der EC-Karte kann man auch vom bargeldlosen Zahlungsverkehr profitieren. Normalerweise muss man bei der Kasse einen PIN eingeben, um die Ware zu zahlen. Mittlerweile gibt es sogar EC-Karten, die für die Bezahlung von kleineren Beträgen nur noch an das Kartenlesegerät gehalten werden müssen.

Jedes Girokonto besitzt eine Kontonummer. Mittlerweile ist der Gebrauch einer internationalen Kontonummer, der IBAN, der Standard. Die IBAN nutzt man um sein Konto auszuweisen, d. h., wenn man eine Zahlung empfangen will oder die Gehälter auf sein Girokonto bekommen möchte, so gibt man seinem Arbeitgeber die IBAN an. Um Überweisungen auszuführen, wird in der Regel das mTAN-Verfahren angewendet. Auf diese Weise wird bei Überweisungen höchste Sicherheit gewährleistet, und man muss keine Angst vor Missbrauch haben.

Um die Unterschiede zu einem Festgeldkonto zu verstehen, wollen wir im Folgenden auf das Festgeldkonto genauer eingehen.

Was ist ein Festgeldkonto?

Festgeld-auf-WeltSparen

Wie das Festgeld auf WeltSparen definiert ist

Das Festgeldkonto ist etwas ganz Anderes als das Girokonto. Dieses Konto wird nicht für den Zahlungsverkehr verwendet. Man kann es ein bisschen mit dem Tagesgeldkonto vergleichen, nur dass man beim Festgeldkonto überhaupt keinen Zugriff auf das Geld während der gesamten Anlagelaufzeit hat.

Das Festgeldkonto ist sehr beliebt, weil in der Regel ein Festzins garantiert wird. Das heißt der Zins wird im Vorfeld festgelegt und unterliegt während der gesamten Laufzeit keinen Schwankungen. Das ist ein sehr großer Vorteil, denn somit hat der Kunde immer einen garantierten Zins. Die Rendite ist somit kalkulierbar und der Kontoinhaber hat somit eine große Planungssicherheit. Und gerade das ist sehr wichtig, wenn man eine sichere Anlage haben möchte.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Festgeldanlage eine sehr konservative Anlage darstellt. Das heißt, dass man eine kalkulierbare Rendite bekommt, und gleichzeitig von einer sehr hohen Sicherheit profitieren kann. Alle Banken in Deutschland und in Europa unterliegen der gesetzlichen Einlagenpflicht. Demzufolge ist die Anlage eines jeden Kunden bis zu 100.000 Euro vollständig geschützt. Das heißt natürlich, dass man sich keine Sorgen machen muss, wenn die Bank mal insolvent gehen sollte. Weiterhin unterliegen alle Deutschen Banken der BaFin. Manche Banken haben auch eine freiwillige Einlagensicherung, womit sogar noch ein höherer Schutz gewährleistet wird.

Ein Festgeldkonto kann man direkt bei der Bank eröffnen. In der Regel füllt man dazu einen Online-Antrag aus, und nutzt das Postident-Verfahren, um sich zu legitimieren. Dieser Prozess wird zunehmend auch online durchgeführt. Wenn der Antrag dann erfolgreich akzeptiert worden ist, bekommt man auch die Daten von der Bank auf dem Postweg zugeschickt. Dann kann man auch gleich anfangen das Geld anzulegen.
Jetzt zum Festgeld Ratgeber

Was die Mindesteinlage betrifft, so ist diese von Bank zu Bank unterschiedlich. Manche Banken fordern nur 500 Euro, und gewährleisten höchste Flexibilität. Andere Banken verlangen 1.000 Euro, 2.500 oder 5.000 Euro. Dann muss man auch auf die Laufzeit schauen. Manche Banken bieten viele unterschiedliche Laufzeiten an. Diese variieren von 3 Monaten bis 5 Jahre. Je höher die Laufzeit ist, desto ist auch der Zins. Dies ist selbsterklärend. Auf der anderen Seite muss man damit rechnen, dass man sich für einen längeren Zeitraum von seinem Geld verabschieden muss. Dieses befindet sich auf der Festgeldanlage und wird verzinst. Nach Ende der Laufzeit wird das Geld auf das Referenzkonto ausgezahlt, welches man im Antrag angegeben hat. Es gibt viele Festgeldkonten, wo man vom Zinseszinseffekt profitieren kann. Andere Banken bieten leider keinen Zinseszinseffekt an. Das heißt also, dass manche Banken die Zinsen monatlich auszahlen, und andere nur am Ende des Jahres oder am Ende der Laufzeit. Hier muss man also schauen, was für einen am besten passt.

Kontoeroffnung-Festgeld

Wie ein Festgeldkonto eröffnet wird

Ein Festgeldkonto kann man ganz bequem bei der Bank eröffnen. Mittlerweile locken aber auch viele Banken aus dem Ausland mit attraktiven Festgeldanlagen und attraktiven Zinsen. Hierzu kann man en Festgeldkonto über einen Anbieter wie WeltSparen, Savedo oder Zinspilot eröffnen. Diese agieren nicht nur als Vermittler, sondern bieten viel Wissenswertes über das Festgeldkonto an. Auch kann man diese Anbieter nutzen, um verschiedene Festgeldanlagen miteinander zu vergleichen, und sich dann die beste rauszusuchen. Diese Anbieter betreuen den Kunden, und stellen zugleich einen guten Support dar.

Übersicht Unterschiede zwischen Girokonto und Festgeldkonto

Girokonto

Ein Girokonto ist ein Konto, welches den Dreh- und Angelpunkt im Alltag darstellt. Es ist dafür geeignet Miete und Ähnliches zu zahlen und das monatliche Gehalt vom Arbeitgeber zu bekommen. Das Girokonto kann online oder in der Filiale eröffnet werden. Eine Legitimierung der Person ist erforderlich, entweder per Postident-Verfahren oder online.

  • Wickelt Zahlungsverkehr national und international ab
  • Der Kontoinhaber hat zu jeder Zeit Zugriff auf sein Guthaben
  • Das Guthaben wird üblicherweise nicht verzinst
  • Das Girokonto kommt mit einer EC-Karte, um am Bargeldautomaten Geld abzuheben und in Geschäften bargeldlos zu zahlen
  • Abhängig von der Bank können Gebühren für die Kontoführung erhoben werden
  • Girokonten für Jugendliche und Studenten sind in der Regel kostenlos
  • Ein Girokonto kommt oftmals mit einem Tagesgeldkonto, wo man sein Geld sparen und anlegen kann
  • Das Guthaben wir auf dem Tagesgeldkonto attraktiv verzinst
  • Das Girokonto bietet die Möglichkeit von einem Dispokredit Gebrauch zu machen – man kann ins Minus gehen

Festgeldkonto

Ein Festgeldkonto stellt eine konservative Geldanlage dar. Kein Wunder, denn der Kontoinhaber profitiert von einer sehr hohen Sicherheit. Die gesetzliche Einlagensicherung greift in ganz Europa durch. Anlagevermögen in Höhe von bis zu 100.000 Euro sind damit vollständig abgesichert. Es winken attraktive Zinsen, die für die gesamte Laufzeit unverändert bleiben. Die Rendite ist somit kalkulier- und planbar.

  • Guthaben ist während der Anlagelaufzeit nicht verfügbar
  • Verschiedene Laufzeiten
  • Garantierter Zins, der während der gesamten Laufzeit unverändert bleibt
  • Hohe Sicherheit wegen gesetzlicher Einlagensicherung
  • Zinsen werden abhängig von der Bank monatlich, halbjährlich oder einmal im Jahr ausgeschüttet
  • Zinserträge unterliegen in Deutschland der Kapitalertragssteuer
  • Möglichkeit Festgeldkonto bei ausländischer Bank abzuschließen
  • Kontoeröffnung online oder in der Filiale möglich

Fazit

Das sind also die Unterschiede zwischen Festgeld- und Girokonto. Diese Informationen sollten jedem Interessenten helfen zwischen diesen beiden Kontoformen besser zu unterscheiden. Die Inhalte zu dem Festgeldkonto können gerne genutzt werden, um eine bessere Auswahl bezüglich der Festgeldanlage zu treffen. Entscheidend ist aber nicht nur wie hoch der Zins ist, sondern auch wie gut der Support der jeweiligen Bank ist. Auch sollte die Bank natürlich sicher sein, das heißt eine gesetzliche Einlagensicherung besitzen. Bei dem Girokonto ist es ähnlich. Möchte man bei der Bank Kunde werden, so sollte man sich den Webauftritt genauer anschauen, und gegebenfalls eine Filiale besuchen. Wenn man sich auf der Webseite oder in der Filiale wohlfühlt, dann kann man gleich dort bleiben, um ein Girokonto zu eröffnen.
Jetzt zum Festgeld Ratgeber

Top 5 Aktien Depots

Sie riskieren Ihr Kapital