KeyStock Forex- und CFD Brocker – Erfahrungen & Bewertung

KeyStock ist ein griechischer Forex- und CFD-Broker, der einen Schwerpunkt auf den griechischen Markt setzt und von der HCMC lizenziert ist. Wie gut ist das Angebot?

Welches Handelsangebot bietet KeyStock?

KeyStock hat sich auf den Forex- und CFD-Handel spezialisiert. Aktuell bietet der Broker das Trading mit Basiswerten aus den folgenden Assetklassen an:

  • Aktien von fast 280 unterschiedlichen Unternehmen
  • 55 Währungspaare
  • 27 Indizes
  • 18 Rohstoffe, darunter Öl, Edelmetalle und Agrarrohstoffe
  • 5 Bonds
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Insgesamt bietet der Broker dabei eine sehr schöne Auswahl, die zudem nicht nur auf den Westen ausgerichtet ist, sondern auch abseits der liquidesten Basiswerte ein paar interessant Werte bietet.

So präsentiert sich KeyStock auf seiner Webseite

Die Account-Typen bei KeyStock

KeyStock bietet derzeit drei unterschiedliche Trading-Accounts an, die unterschiedliche Services bieten. Kunden erhalten Zugriff darauf, wenn sie die entsprechende Mindestsumme einzahlen. Im Mini-Account sind dies 1.000 US-Dollar, im Standard-Account 5.000 US-Dollar und im Exclusive-Account mindestens 20.000 US-Dollar. In allen Accounts sind die folgenden Dienstleistungen eingeschlossen:

  • Tägliches Briefing & Research
  • Handelssoftware und App
  • Video-Tutorials
  • Kundenservice werktags 24 Stunden lang
  • Webinare
  • Seminare
  • Account Manager

Im Standard-Account sind zudem SMS- und News-Signale inkludiert. Kunden des Exclusive-Accounts erhalten zudem tätliche Analysen und Premium-Kundenservice.

Wie hoch sind die Gebühren von KeyStock?

Der Forex- und CFD-Broker KeyStock finanziert seine Services primär über Stocks. So lassen sich Aktien-CFDs kommissionsfrei handeln. Der Spread bei Nestlé beträgt 0.2 CHF, bei Apple 0.10 USD und bei vielen der größten deutschen Aktienunternehmen 0.1 EUR. CFDs auf den DAX können ab 2 Euro gehandelt werden, der S&P500 verursacht mindestens Kosten von einem USD.

Im Bereich des Forex-Handels können Trader die Klassiker EUR/USD, USD/JPY und GBP/USD jeweils ab 3 Pips handeln. Bei Rohstoffen veranschlagt der Broker bei Gold einen Spread von 0.70 USD, bei Silbere in Zehntel davon und bei Rohöl 0.05 USD. Der GER10YBond kann ab 0.60 Euro gehandelt werden, die amerikanischen Bonds jeweils ab 0.60 US-Dollar.

Insgesamt präsentiert sich KeyStock also nicht unbedingt als einer der günstigsten Anbieter und siedelt sich preislich eher im Mittelfeld an. Lobenswert ist allerdings, dass Trader mit wenig Kapital keine schlechteren Spreads erhalten als Anleger mit den hochwertigeren Kontomodellen.

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    Ø-Volumen pro Trade:
    Euro
    Trades pro Monat:
    Basiswert:
  • Welche Konditionen müssen Anleger beachten?

    Die Mindesteinzahlungssumme beträgt bei KeyStock 1.000 US-Dollar. Die Depotführung bei KeyStock ist grundsätzlich kostenfrei möglich. Anders sieht dies jedoch dann aus, wenn der Trader über einen Zeitraum von 90 aufeinanderfolgenden Tagen inaktiv ist. Dies ist dann der Fall, wenn der Kunde keinen Trade platziert, keine Position schließt oder eröffnet oder eine Einzahlung tätigt. Dann muss er eine Inaktivitätsgebühr zahlen, die derzeit monatlich fünf US-Dollar beträgt und dabei das Guthaben des Accounts nicht übersteigen darf. Der Kunde kann sich selbst wieder als aktiver Kunde klassifizieren lassen, in dem er eine der genannten Aktivitäten durchführt.

    Der Broker schließt nur relativ wenige Trading-Strategien aus. Allerdings fallen der Arbitrage-Handel und Sniping darunter. Der Broker verzichtet zudem auf die Nachschusspflicht. Trader können also trotz des Tradings mit einem Hebel nicht mehr Geld verlieren, als sie eingezahlt haben.

    Die KeyStock Handelsplattformen

    Die Handelsplattform von KeyStock

    KeyStock arbeitet mit der Handelsplattform MetaTrader 4, der jeweils als Download-Variante, Browser-Version oder als App angeboten wird. Damit bietet der Forex- und CFD-Broker den Liebling der Branche, der professionelles Trading ermöglicht und dabei auch für Einsteiger verhältnismäßig leicht zu durchschauen ist. Die Software punktet mit mehr als 40 unterschiedlichen Indikatoren, zahlreichen weiteren Analyse-Tools und Chart-Darstellungen und ist noch dazu in einem hohen Maß individualisierbar. Die große Beliebtheit führt zudem auch dafür, dass es eine sehr aktive Community gibt und die Software in ihrer Download-Variante so leicht durch weitere Funktionen ergänzt werden kann. Darunter fallen auch die beliebten Expert-Advisors (EAs), die automatischen Handel auch ohne eigene Programmierkenntnisse ermöglichen.

    Die App wird über den Namen Mobile Trader für iOS und Android kostenlos zur Verfügung gestellt und kann natürlich auf Smartphones und Tablets gleichermaßen eingesetzt werden. Auch in dieser Variante können Trader die Software auf ihre eigenen Bedürfnisse anpassen.

    Der maximale Hebel hängt vom gehandelten Basiswert ab. Anleger sollten beachten, dass sich dieser für einzelne Underlyings zudem ändern kann, wenn aktuelle Geschehnisse dies erforderlich machen. Begrenzt ist der Leverage in den unterschiedlichen Asset-Klassen folgendermaßen:

    • Maximaler Hebel Aktien: zwischen 1:5 und 1:20
    • Maximaler Hebel Währungen: zwischen 1:25 und 1:200
    • Maximaler Hebel Indizes: zwischen 1:5 und 1:100
    • Maximaler Hebel Rohstoffe: zwischen 1:10 und 1:100
    • Maximaler Hebel Bonds: 1:100

    Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen bei KeyStock?

    KeyStock erlaubt Einzahlungen über diverse Einzahlungsmethoden, darunter:

    • Visa und MasterCard
    • Visa Electron
    • Qiwi
    • Skrill
    • WebMoney
    • Neteller
    • Banküberweisung

    KeyStock bietet verschiedene Einzahlungsoptionen

    Auszahlungen könne nicht direkt im Account angewiesen werden. Stattdessen müssen Trader ein Auszahlungsformular ausfüllen und ausdrucken, unterschreiben, einscannen und an den Broker senden. Dieses Vorgehen ist natürlich vergleichsweise umständlich. Der Kunde muss zudem im Vorfeld seinen Account verifizieren, um Geldwäsche zu verhindern. KeyStock zahlt nur dann aus, wenn eindeutig ist, dass das Konto eindeutig dem Kunden zuzuordnen ist.

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    Der Bonus von KeyStock

    Derzeit bietet der Broker keinen Bonus an, in der Vergangenheit war dies jedoch häufig der Fall. Auch heute noch gibt es ein Feld für den Promotions-Code. Dabei sind die Bedingungen des Brokers relativ strikt. Der Bonusbetrag wird erst dann eingesetzt, wenn der Kunde sein eigenes Vermögen verloren hat. Zudem bleiben Tradern 90 Tage um die Bonusbedingungen zu erfüllen. Dabei müssen sie das 10.000-fache ihres Bonus umsetzen. Wer also einen Bonus von 100 Euro erhalten hat, muss insgesamt ein Handelsvolumen von einer Million Euro erreichen, bevor er den Bonus mit auszahlen lassen kann.

    Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

    KeyStock ermöglicht seinen Kunden, einen Demoaccount zu nutzen. KeyStock füllt das Demokonto mit 100.000 US-Dollar Spielgeld auf und begrenzt die Nutzung zeitlich zumindest nicht offiziell. Anleger haben dann die Möglichkeit, über den WebTrader direkt loszulegen oder sich den Desktop Trader herunterzuladen. Auch können sie eine Einzahlung tätigen und so direkt mit einem Live-Konto traden.

    Der Broker hat einen Bereich, in dem unterschiedliche Bildungsmaterialien zur Verfügung stehen. Dieser richtet sich primär an Einsteiger und bietet englischsprachige Videotutorials. Darüber hinaus werden Trading-Strategien und der MetaTrader erklärt. Es gibt auch ein E-Book, das den Forexhandel näher erklären soll. Zudem bietet der Broker Webinare und Seminare.

    Welche weiteren Services bietet KeyStock?

    KeyStock bietet zahlreiche weitere Informationen in Form von Briefings, Nachrichten, Forex-Tools, Wirtschaftskalender und Prognosen. Der Broker ist stolz darauf, umfassende Analysen und Trends anbieten zu können und dabei auch einen Fokus auf die griechischen Aktien zu legen. Neben News und technischer Analyse des Heimatmarktes bietet KeyStock allerdings auch Analysen fremder Märkte.

    Der Broker arbeitet mit TradingCentral zusammen, die als Signalgeber immer bekannter werden und ebenfalls tägliche Nachrichten, Berichte und Prognosen bieten. Dabei lassen sich die Informationen und Handelssignale auch über ein Plug-in unkompliziert in den MT4 speisen. TradingCentral bietet einen Großteil seiner Produkte sogar in deutscher Sprache an. Ein VPS-Service oder andere sinnvolle Ergänzungen sind jedoch nicht Teil des Angebotes.

    Der Kundensupport steht für Fragen zur Verfügung

    Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

    Der Kundenservice bietet zwar eine Hotline, allerdings ist diese nur über eine britische Vorwahl zu erreichen. Das Trading Desk kann zudem auch über eine griechische Länder-Vorwahl kontaktiert werden. Deutsche Trader müssen also aufgrund der Auslandsverbindung mit Mehrkosten rechnen. Ein deutscher Support wird natürlich ebenfalls telefonisch nicht geboten. Auch schriftlich ist dies aktuell nicht vorgesehen. Die Webseite des Brokers wird ohnehin nur in englischer Sprache bereitgestellt, sodass Trader, die auf einen deutschsprachigen Support beharren, vermutlich ohnehin nicht auf die Idee kommen, KeyStock zu ihrem Anbieter zu machen.

    Anleger können den Broker auch postalisch oder per E-Mail kontaktieren. Ein LiveChat ist nicht Teil des Angebotes, sodass das Unternehmen sicherlich noch nachbessern muss, wenn es international Fuß fassen möchte.

    Wer steckt hinter KeyStock und wie sicher ist das Geld dort?

    KeyStock wird von der Nuntius Brokerage & Investment Services S.A. betreiben, die ihren Hauptsitz in Griechenland hat. Das Unternehmen übernimmt in den letzten Monaten immer wieder bereits bestehende Angebote und betreibt derzeit unter anderem die folgenden Angebote:

    • FX Global 24
    • Stocksforex
    • KeyStock (ehemals Markets.com)
    • TopOption

    Ein Teil der Angebote geht dabei auf die ehemalige Safecap Investments. Ltd. zurück, die von Glücksspielanbieter Playtech übernommen wurde. Ob und wie die Nuntius Brokerage Investment Services S.A. damit zusammenhängt, wird nicht klar. Vermutlich hat sie ihre Chance genutzt und ein paar der alten Angebote von Safecap übernommen. Das Unternehmen existiert dabei bereits seit 24 Jahren und wurde von Alexandros Moraitakis gegründet. Es wird von der Hellenic Cpaital Markets Commission (HCMC), also der griechischen Finanzaufsichtsbehörde, reguliert. Er darf demzufolge laut MiFID-Richtlinien innerhalb der gesamten EU tätig sein.

    Sollte der Broker Insolvenz anmelden müssen, sind Kundeinlagen bis zu einer Höhe von maximal 30.000 Euro über den griechischen Einlagensicherungsfonds geschützt. Die Kundengelder werden getrennt vom Vermögenskapital aufbewahrt.

    Fazit: KeyStock eher durchschnittlich

    KeyStock bietet eine schöne Auswahl an Basiswerten, ist dabei jedoch nicht all zu günstig. Die Mindesteinzahlung ist zudem mit 1.000 Euro nur bedingt einsteigerfreundlich. Die Konkurrenz bietet Trading häufig schon für weniger Kapital an. Warum der Broker bei derart geringen Unterschieden bei den Dienstleistungen unbedingt drei Konto-Modelle erstellen muss, wird nicht ganz klar. Trader müssen sich also nicht unbedingt für höhere Accounts melden, um vollständig in den Genuss der Software zu kommen. Insgesamt bietet der Broker nur wenig, was andere Anbieter nicht ebenfalls im Programm haben. Die Bildungsmaterialien sind durchschnittlich, der MetaTrader4 Standard und auch sonst hat der Broker keine eindeutigen Argumente für sich.

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