Markets.com Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

Markets.com Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

markets.com Broker

Markets.com wird von Safecap betrieben und bietet neben dem Währungshandel auch CFDs aus den unterschiedlichsten Bereichen. Doch das Angebot hat einige Schwächen.

Welches Handelsangebot bietet markets.com?

Markets.com ist ein Forex- und CFD-Broker mit relativ umfangreichem Angebot an unterschiedlichen Basiswerten. Derzeit bietet er die folgende Auswahl:

  • Über 50 Währungspaare
  • 25 Aktienindizes aus 20 Ländern
  • 5 Bonds
  • 19 Rohstoffe und Energieträger
  • 39 ETFs
  • Mehr als 2.000 Aktien

Im Rahmen des Währungshandels ermöglicht der Broker dabei nicht nur das Trading mit Majors und Exoten, sondern auch mit den virtuellen Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum.

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Die Auswahl von markets.com überzeugt also durch ihre Vielseitigkeit und interessante Nebenwerte genauso wie durch das Angebot der Basiswerte, die am häufigsten gehandelt werden. Dementsprechend kann der Broker die Anforderungen der meisten Trader erfüllen und häufig sogar übertreffen.

Markets.com Webauftritt

So präsentiert sich Markets.com im Interneet

Die Tradinggebühren bei markts.com

Markets.com setzt ausschließlich auf Spreads um das Trading zu finanzieren, eine Kommission ist hingegen nicht vorgesehen. Die Spreads bei den wichtigsten Handelsinstrumenten beginnen bei den folgenden Werten:

  • EUR/USD: 2 Pips
  • GBP/USD: 2 Pips
  • USD/CHF: 3 Pips
  • EUR/GPB: 3 Pips
  • GER10YBond: 0.06 Euro
  • Germany30: 1.20 Euro
  • US500: 0.60 US-Dollar
  • Gold: 0.70 US-Dollar
  • Silber: 0.030 US-Dollar
  • BrentOil: 0.04 US-Dollar

Aktien aus Deutschland können teilweise bereits ab einem Spread von 0.02 Euro gehandelt werden. US-amerikanische Wertpapiere beginnen bei einem Spread von 0.05 USD. Bei jedem Herkunftsland hängt der Spread allerdings auch von der Volatilität und Liquidität des Basiswertes ab, sodass weniger gehandelte Wertpapiere uninteressant werden können, da die Spreads im Verhältnis zum Kurs unvorteilhaft werden.

Damit ist Markets.com sicherlich nicht der günstigste CFD– und Forex-Broker auf dem Markt. Die Erfahrungen mit Markets.com zeigen zudem, dass es die Spreads üblicherweise deutlich über den angegebenen Mindest-Spreads liegen. Die Gebühren sind dabei im Vergleich zu anderen Anbietern so sehr erhöht, dass Trader sich darüber im Klaren sein sollten, dass ihre Gewinne deutlich geschmälert werden und es so schwieriger wird, insgesamt erfolgreich zu traden.

Welche Konditionen müssen Trader bei markets.com außerdem beachten?

Der CFD- und Forex-Broker erhebt grundsätzlich keine Depotführungsgebühren, solange der Trader aktiv bleibt. Sollte dieser jedoch über einen Zeitraum von 90 Kalendertagen keine Trades platzieren oder Positionen geöffnet oder geschlossen haben, erhebt markets.com eine Inaktivitätsgebühr in Höhe von 10 US-Dollar im Monat. Wer mehrere Accounts bei markets.com besitzt, muss die Gebühr dabei für jeden inaktiven Account entrichten.

Der Broker ermöglicht Hebel von bis zu 1:300 bei Währungspaaren. Bei Aktien beträgt der maximale Hebel bis zu 1:20, bei Rohstoffen sind je nach Basiswert zwischen 1:10 und 1:200 möglich. Indizes bewegen sich je nach Underlying in Bereich zwischen 1.5 (russischer Aktienindex) und 1:200 (DAX, Europa, USA). Der Margin Call erfolgt bei 70 Prozent, das Stop Out-Level ist bei 50 Prozent. Die Werte liegen leider recht eng beieinander, sodass Trader ihr Risikomanagement immer im Blick behalten sollten. Markets.com verzichtet auf die Nachschusspflicht. Trader können dementsprechend nicht mehr Geld verlieren, als sie ursprünglich eingezahlt haben.

Der Broker erlaubt Scalping und automatisiertes Handeln. Hedging ist hingegen untersagt. Auch bei Trading-Aktivitäten, die durch die fehlende Nachschusspflicht abgesichert werden, schiebt der Broker einen Riegel vor. Der Broker kann den Trader nicht nur ausschließen, wenn er derartige Verstöße bemerkt, sondern auch Spreads ändern, die Orderausführung manuell freischalten oder den Zugang zu den Assets beschränken.

Die Handelsplattform ist übersichtlich und selbsterklärend

Die Handelsplattform ist übersichtlich und selbsterklärend

Die Handelsplattform von markets.com

Die Handelsplattform von Markets.com wirkt auf den ersten Blick durchaus übersichtlich. Tatsächlich erschließen sich die angebotenen Funktionen schnell und selbsterklärend, sodass auch Einsteiger mit grundlegendem Hintergrundwissen schnell zurechtkommen werden. Der Broker wird dabei durch die Indikatoren von Trading Central unterstützt, ohne das Abo ist die Handelsplattform allerdings nicht leistungsstark genug. Die Handelsplattform gefällt durch ihre Übersichtlichkeit und diverser Einstellungsmöglichkeiten genauso wie durch schnelle und übersichtliche Orderaufgabe. Allerdings ist sie im Vergleich zu wirklich leistungsfähigen Handelsplattformen nicht ausreichend individualisierbar, zudem fehlen dann einige Funktionen.

Markets.com bietet allerdings auch die Möglichkeit, den MetaTrader 4 zu nutzen, der als Download-Version deutlich leistungsfähiger ist und mehr Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten bietet. Der WebTrader ist zwar eine gute Alternative für alle, die flexibel sein wollen oder müssen, für die professionelle Chartanalyse mit erhöhter Übersichtlichkeit ist der MT4 jedoch sicherlich geeigneter.

Markets.com stellt auch eine App zur Verfügung. Trader können diese bei Google Play oder im App Store herunterladen und kostenfrei nutzen. Auch hierbei handelt es sich um eine Eigenentwicklung von Markets.com, die im Vergleich zur MetaTrader 4-App weniger leistungsfähiger ist. Auch hier empfiehlt sich deswegen die Beantragung eines MT4-Kontos, wenn der Kunde weiß, dass mobiles Trading für ihn wichtig sein wird.

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Ein- und Auszahlungen bei Markets.com

Mögliche Kontowährungen bei Markets.com sind neben Euro und US-Dollar auch Pfund Sterling. Schweizer Franken sind nicht explizit aufgeführt, sodass Trader mit einer Einzahlung in dieser Währung Konvertierungsgebühren einkalkulieren müssen. Zu den möglichen Einzahlungsmethoden zählen:

  • Banküberweisung
  • Visa
  • Mastercard
  • Skrill
  • Neteller
  • PayPal
  • Giropay
  • Sofortüberweisung.de

Markets.com macht allerdings keine Angaben darüber, ob er die Gebühren der jeweiligen Zahlungsdienstleister übernimmt.

Der Broker verpflichtet sich in den AGB dazu, Auszahlungsanforderungen am selben Werktag zu bearbeiten, an denen sie eingehen. Im Anschluss daran überweist der Broker das Geld mit der Zahlungsmethode, die auch zur Einzahlung genutzt wurde.

Bonus ohne Einzahlung

Aktuell bietet der Broker noch einen 25 Euro Bonus ohne Einzahlung und einen weiteren 20 Euro Bonus bei der Installation der App. Der Bonus ist dabei offiziell nicht an Bedingungen geknüpft. Trader können ihn hingegen direkt auszahlen lassen, nachdem sie Geld eingezahlt haben. Dafür sind mindestens 100 Euro Einzahlung notwendig. Für die Auszahlung muss der Trader allerdings eine Identitätsprüfung nachführen. Dementsprechend muss er eine Kopie des Personalausweis oder Reisepass einreichen und auch einen Wohnsitznachweis (Versorgerrechnung oder Kontoauszug) vorlegen.

Markets.com musste darüber hinaus eine Vielzahl von weiteren Boni einstellen, da die regulierende Finanzaufsichtsbehörde diese seit Januar 2017 verbietet. Mehr Bonusprogramme gibt es dementsprechend derzeit nicht und eine Änderung ist unwahrscheinlich.

Markets.com Konto eröffnen

Für die Kontoeröffnung werden nur wenige Angaben benötigt

Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

Markets.com bietet ein Demokonto an, dass Kunden innerhalb einer Minute durch eine kurze Registrierung nutzen können. Sie erhalten dann direkt Zugriff auf eine Demovariante der Handelsplattform von markets.com. Dieses wird mit 10.000 Euro Spielgeld aufgeladen und ermöglicht es so, erste markets.com Erfahrungen zu sammeln, ohne dabei ein finanzielles Risiko eingehen zu müssen. Natürlich ist dies auch der erste Schritt für den 25-Euro Bonus. Um sich für das Demokonto bei markets.com zu registrieren, müssen Trader zudem nur eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Es ist sehr lobenswert, dass der Broker auf die Angabe einer Handynummer verzichtet und ohnehin nur wenige persönliche Daten zur Freischaltung der Demo fordert.

Darüber hinaus bietet der Broker Einsteigern Webinare, die jedoch nur wöchentlich veranstaltet werden und auch nicht aufgezeichnet zur Verfügung stehen. Zudem handelt es sich dabei teilweise vor allem um aktuelle Marktanalysen und LiveTrading, sodass Einsteiger hier keine Grundlagen erfahren können.

Wie gut ist die Versorgung mit aktuellen Nachrichten und Analysen, Handelssignalen und anderen Services?

Der Broker bietet Handelssignale über Drittanbieter wie TradingCentral an. Hinzu kommen täglich Empfehlungen von Analysten, die ebenfalls von Drittanbietern zusammengetragen erstellt wurden und auf markets.com zusammengetragen werden. Eigene Analysen und Prognosen stellt der Broker hingegen nicht zur Verfügung. Der Broker unterstützt Handelsentscheidungen jedoch auch durch die folgenden Tools:

  • Trending Now-Funktion
  • Wirtschaftskalender
  • Wirtschaftliche Ereignisse
  • Market Consensus in Zusammenarbeit mit TipRanks
  • Ereignisse/Handel
  • Händlertrends

Die Tools sind größtenteils über die Webplattform des Brokers verfügbar und auch in die App integriert.

Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

Markets.com bietet ein Support-Center, das bei Fragen und Problemen schnell weiterhelfen soll. Zu diesem Zweck stellt das Unternehmen eine umfangreiche FAQ-Sektion bereit. Zudem stehen ein Kontaktformular und eine E-Mail-Adresse bereit. Zum Angebot gehört auch ein Live-Chat, der zu unserem Markets.com Test jedoch nicht funktioniert hat.

Nach eigenen Angaben ist der Support in 25 Sprachen und rund um die Uhr an Werktagen erreichbar. Allerdings spricht das Unternehmen in der Werbung auch von telefonischem Kontakt, während sich auf der gesamten Webseite kein Telefonnummern finden. Trader müssen also damit rechnen, dass der Kundenservice nicht ganz so gut erreichbar ist, wie angepriesen. Die Erfahrungen anderer Kunden weisen zumindest darauf hin, dass der Broker durchaus manchmal etwas Zeit zum Antworten benötigt.

Markets.com Kontakt

Markets.com kann über das Kontaktformular erreicht werden.

Ist Markets.com seriös?

Hinter Markets.com steckt das Unternehmen Savecap Investments Limited, ein Tochterunternehmen der börsennotierten Playtech PLC. Der Broker ist in Südafrika und auf Zypern lizenziert. Über die zypriotische Finanzaufsichtsbehörde darf der Broker dank MiFID-Bestimmungen zudem ohne große Hürden auf dem deutschen Markt tätig werden.

Das Unternehmen hat sich in der Vergangenheit allerdings nicht immer konform mit Regulierungsauflagen verhalten und wurde 2015 zu einer Strafe in Höhe von 168.000 Euro durch die CySEC verurteilt.

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  • Fazit: Markets.com ist zu teuer

    Markets.com bietet zwar eine sehr schöne Auswahl an Basiswerten und genügend Variationen wie durch Kryptowährungen. Allerdings sind schon die Mindestspreads teilweise weit über den Tradinggebühren, die Anleger bei anderen CFD- und Forex-Brokern einkalkulieren müssten. Die Handelsplattform des Brokers richtet sich vor alle man Einsteiger, sodass Trader leistungsfähigere Trading-Software bei anderen Anbietern finden können. Auch das weitere Serviceangebot und die Erreichbarkeit des Kundenservices wissen nicht ganz zu überzeugen, auch wenn sie sehr gute Ansätze zeigen.

    Auch die Regulierung durch die CySEC weist Schwächen auf: Zwar ist der Broker so nach EU-Anforderungen reguliert, andererseits hat er gegen diese in der Vergangenheit verstoßen und zählt somit auch Jahre nach der Strafe nicht zu den Anbietern, denen Kunden uneingeschränkt vertrauen können.

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