LiteForex Forex Broker

Mayzus Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

Mayzus hört inzwischen auf den Namen „Liteforex.eu“ und versucht einen Neustart mit neuem Design. In diesem Zuge haben sich auch einige der wichtigsten Parameter beim Trading geändert. Der Broker bietet nun höhere Pips und einen kleineren Hebel.

Welches Handelsangebot bietet Liteforex?

Liteforex ermöglicht aktuell das Trading mit rund 145 unterschiedlichen Basiswerten. Darunter befinden sich die folgenden Underlyings und Assetklassen:

  • Zahlreiche Währungspaare
  • Edelmetalle
  • Futures auf Agrarrohstoffe
  • CFDs auf bekannte Aktien
  • CFDs auf Aktienindizes
  • UKBrent und USCrude Oil

Die Auswahl ist also nicht herausragend, deckt jedoch die wichtigsten Underlyings ab. Darüber hinaus bietet der Broker jedoch kaum etwas. Vor allem im Bereich der Aktien dürften viele Trader nicht mit dem Angebot zufrieden sein. Es ist natürlich nicht möglich, das eigene Depot mit der Auswahl abzusichern. Schon die wichtigsten Werte werden für deutsche Trader nicht annähernd ausreichend sein.

So präsentiert sich Liteforex, ehemals Mayzus auf seiner Webseite

So präsentiert sich Liteforex, ehemals Mayzus auf seiner Webseite

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  • Wie hoch sind die Gebühren von Liteforex?

    Liteforex finanziert sich vor allem durch die Spreads zwischen An- und Verkaufspreis. Der Broker zählt dabei nicht zu den günstigsten Anbietern. Zum Zeitpunkt unseres Liteforex-Tests bewegten sich die Spreads in den folgenden Bereichen:

    • 2 Pips bei EUR/USD
    • 8 Pips bei GBP/USD
    • 4 Pips bei AUD/USD
    • 1 Pips bei USD/JPY
    • 9 Pips bei EUR/JPY

    Allerdings handelte es sich nicht bei allen Währungspaaren um die Haupthandelszeiten. Liteforex bietet zudem unterschiedliche Kontomodelle an, die sich auch preislich unterscheiden. Bei Konten, die auch von deutschen Tradern genutzt werden können, beginnen die Spreads erst bei 1.8 Pips, der Broker ist also deutlich teurer und bietet dann keine all zu guten Konditionen mehr.

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    Kontomodelle bei Liteforex

    Liteforex bietet unterschiedliche Kontomodelle an, von denen sich allerdings nicht alle für Anleger aus Deutschland eignen. So erscheint beim ECN-Account ein Hinweis darauf, dass ein bestimmter Service nur für Kunden der Liteforex Investments Limited auf den Marshall Inseln verfügbar ist. Welcher Service damit genau gemeint ist, wird allerdings nicht kommuniziert. Dies ist durchaus zu kritisieren. Trader aus Deutschland müssen mit der (in der EU durch die CySEC lizenzierten) Liteforex (Europe) Ltd. (ex. Mayzus) vorliebnehmen und können unter Umständen angepriesene Services nicht nutzen. Möglicherweise handelt es sich hierbei um das Social Trading-Angebot.

    Generell wirft der Broker unterschiedliche Konditionen durcheinander und klärt über Unterschiede nur im Kleingedruckten auf. Transparenz sieht anders aus. Der Broker ist nicht nur über zwei unterschiedliche Gesellschaften aktiv, sondern bietet auch zwei unterschiedliche Kontomodelle. Das ECN- und das Classic-Modell. Beide unterscheiden sich vor allem beim Spread. Der Broker gibt jedoch an, bei beiden Accounttypen die Marktausführung zu nutzen.

    Darüber hinaus gibt es auch einen Cent-Account, der jedoch für Kunden aus Deutschland nicht verfügbar ist.

    Social Trading gehört ebenfalls zum Angebot

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    Welche Konditionen müssen Anleger beachten?

    Der Broker erhebt keine Kommission oder Depotführungskosten. Die Mindesteinzahlung beträgt 50 Euro, auch wenn Liteforex 2.000 Euro empfehlen würde. Mögliche Kontowährungen sind neben Euro auch US-Dollar, Schweizer Franken und Rubel. Der Broker ermöglicht auch die Nutzung von islamischen Accounts, die mit der Scharia in Einklang stehen. Die Mindesthandelssumme beträgt 0.01 Lot. Der Margin Call erfolgt erst bei 20 Prozent, das Stop Out bei 10 Prozent im ECN-Account. Im Classic-Account sind es hingegen 50 und 20 Prozent.

    Der Hebel kann Werte zwischen 1:1 und 1:100 annehmen. Unter dem alten Namen Mayzus war ein Hebel von bis zu 1:500 möglich. Allerdings ist ein derartig hohes Risiko bei der Finanzaufsichtsbehörde CySEC inzwischen nicht mehr gern gesehen. Zudem verzichtet der Broker auf eine Nachschusspflicht. Trader können also maximal ihr eingesetztes Kapital verlieren, was dazu führt, dass sich bei hohen Hebeln vor allem das Risiko für den Anbieter erhöht. Der Broker erlaubt Arbitrage-Handel und News-Trading, sowie automatisches Trading mit Expert Advisors.

    Die Handelsplattform von Liteforex

    Liteforex setzt auf Bewährtes und bietet als Handelsplattform den MetaTrader 4 und den MetaTrader 5 an. Der MT4 soll dabei zunehmend durch den MT5 abgelöst werden, sodass immer mehr Broker auch die Nachfolgevariante anbieten. Im Vergleich hat der MT4 derzeit in jedem Fall noch beim automatisiertem Handeln die Nase vorne. Der MT5 gilt allerdings trotzdem als die vielseitigere  und professionellere Handelsplattform. Beide bieten zahlreiche Tools, die eine möglichst genaue Chartanalyse ermöglichen sollen. Dutzende Indikatoren und Handelsarten sorgen dafür, dass Trader ihre Strategien in der Regel ohne Einbußen umsetzen können.

    Beide Handelsplattformen bieten den größten Funktionsumfang und die beste Ausführungsgeschwindigkeit vor allem als Download-Varianten. Es gibt jedoch auch eine browserbasierte Version. Sie ist im Vergleich deutlich flexibler, da Nutzer sie nicht runterladen müssen, sondern sie direkt im Browser und somit von jedem PC der Welt öffnen können.

    Eine App bewirbt LitForex hingegen nicht. Es ist jedoch üblicherweise möglich, die MT4- oder MT5-App zu nutzen und auf diese Weise eine Verbindung zu Liteforex herzustellen. Für viele Funktionen, wie beispielsweise Transaktionen, müssen Trader dann jedoch dennoch ihren PC nutzen.

    Die Handelsplattform Metatrader 4 bei Liteforex

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    Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen bei Liteforex?

    Liteforex ist dafür bekannt, bei der ersten Anmeldung die Dokumente der Trader relativ zeitaufwendig zu prüfen. Trader müssen auf die Gutschrift ihrer ersten Einzahlung also vergleichsweise lange warten. Der Broker bietet zudem aktuell neben der Banküberweisung lediglich Visa und MasterCard als Zahlungsmethode an und bietet nicht genügend Auswahl.

    Kunden von Liteforex sollten zudem beachten, dass der Broker zwar keine Ein- oder Auszahlungsgebühren erhebt, allerdings auch die Gebühren der Zahlungsdienstleister nicht übernimmt. Kunden, die auf anderen wegen als der Banküberweisung einzahlen möchten, sollten deswegen die  Gebühren kennen und gegebenenfalls einen höheren Betrag einzahlen.

    Bei Auszahlungen unter 100 Euro ermöglicht Liteforex Investments Limited eine automatische Auszahlung. Die europäischen Kunden müssen sich hingegen etwas mehr gedulden. Dennoch wirbt der Broker auch hier mit bis zu 4 Arbeitsstunden mit einer außergewöhnlich schnellen Auszahlung.

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    Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

    Ja, Liteforex bietet ein Demokonto. Es kann innerhalb von weniger als einer Minute angefordert werden und steht sowohl als ECN- als auch als Classic-Variante zur Verfügung. Der Broker lädt das Demokonto im Anschluss mit Spielgeld auf und erlaubt es so, risikofrei Erfahrungen mit Liteforex zu sammeln. Der Broker wirbt zudem damit, dass Trader reale Echtzeitkurse der Liquiditätsprovider erhalten und auf alle Basiswerte Zugriff erhalten. Zudem können auch wichtige Orderzusätze genutzt werden.

    Auch darüber hinaus bietet der Broker einiges an Lehrmaterial, allerdings ist dieses nicht in deutscher Sprache verfasst. Das Angebot enthält:

    • Webinare
    • Tutorials
    • Glossar
    • Reviews
    • Erklärung verschiedener Strategien und Indikatoren

    Allerdings waren während unseres Liteforex Tests keinerlei Webinare geplant. Sie scheinen also wenigstens nicht regelmäßig stattzufinden. Abgesehen davon gibt es zwar einige sinnvolle Informationen, Trader dürfen jedoch sicherlich nicht erwarten, mit dem gelernten tatsächlich gut gerüstet zu sein.

    Der Demoaccount ist schnell angelegt

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    Wie gut sind News, Prognosen und weitere Services?

    Einen Großteil der Nachrichten und Analysen holt sich der Broker aus externen Quellen, die für Trader auch ohne Liteforex kostenfrei erhältlich wären. Dies ist zwar kein Minuspunkt, anspruchsvollen Trader könnten jedoch eigene und vor allem zahlreiche Analysen, Prognosen und andere Fachartikel durchaus fehlen. Der Broker scheint jedoch keine eigenen Analysten zu beschäftigen, die die Kunden beim Trading unterstützen.

    Interessant könnte für alle Trader mit Interesse am automatischen Trading die Möglichkeit sein, einen Virtual Private Server (VPS) zu nutzen. Dieser ist allerdings niemals kostenfrei. Die Gebühr beträgt je nach Leistungsfähigkeit des genutzten VPS zwischen 15 und 45 US-Dollar im Monat. Es handelt sich also nicht unbedingt um ein günstiges Angebot. Zudem kann der Dienst nicht von Kunden innerhalb der EU genutzt werden.

    Es werden kostenlose Trainings-Seminare zur Verfügung gestellt

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    Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

    Der Broker bietet keine Möglichkeit einer deutschen Telefonnummer. Trader aus Deutschland können jedoch immerhin einen Rückruf vereinbaren, bei dem sie allerdings keine genauen Zeitpunkte auswählen können, sondern nur eine ungefähre Stunde. Vereinzelt haben sich Interessenten allerdings auch darüber beschwert, dass der Broker nicht zurückruft.

    Wer dieses Risiko umgehen möchte, kann sich auch direkt an den Support per E-Mail oder LiveChat wenden. Zudem ist Liteforex auf allen wichtigen sozialen Netzwerken aktiv. Der Broker ist zudem auch über eine zypriotische Vorwahl erreichbar, was in dringenden Fällen eine Alternative sein kann.

    Kunden von Liteforex sollten allerdings nicht damit rechnen, deutschsprachige Mitarbeiter zu erreichen. Der Broker ist auf den deutschen Markt nicht spezialisiert und auch das Englisch der Supportmitarbeiter ist nach Kundenerfahrungen mit Liteforex nicht immer verständlich.

    Ist Liteforex vertrauenswürdig?

    Wenn ein Broker den Namen ändert, ist es immer sinnvoll den Ruf zu überprüfen. Grundsätzlich macht es für einen Unternehmen nur in Ausnahmefällen Sinn, den Namen zu wechseln und so die Markenbekanntheit deutlich zu senken. Zuvor war Liteforex in Mayzus und United World Capital aufgespalten, von daher kann das Ziel durchaus eine zukünftig stärkere Marke gewesen sein. Der Broker verfügte unter seinem alten Namen allerdings auch nicht über den allerbesten Ruf. So wurde er von der CySEC zu 12.000 Euro Geldstrafe verurteilt, allerdings ging es speziell um Verstöße gegen die Anti-Geldwäsche-Richtlinien.

    Während es für Trader innerhalb der EU aufgrund der CySEC-Lizenz allerdings noch etwas sicherer ist, bei Liteforex zu handeln, sollten Kunden aus nicht EU-Staaten davon absehen. Der Broker ist dann nicht lizenziert und Trader werden durch keine unabhängige Instanz geschützt.

    Fazit: Liteforex mit mittelmäßigem Angebot

    Vollständig überzeugend sind die Konditionen und Funktionen des Brokers nicht. Er setzt mit MT4 und MT5 auf zwei der beliebtesten Handelsplattformen, was lobenswert ist, jedoch auch immer häufiger wird. Die Konditionen sind vor allem im Classic-Konto nicht günstig. Der Broker ist zudem alles andere als transparent, was die Bedingungen der einzelnen Konten und Herkunftsländer der Kunden angeht. Auch die zusätzlichen Services und Angebote überzeugen nicht vollständig.

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