Mindest- & Maximalanlagebetrag beim Festgeld beachten

Mindest- & Maximalanlagebetrag beim Festgeld beachten

Euro Geld

In den meisten Fällen ist das Festgeld eine gute Geldanlage und es können attraktive Zinsen erwirtschaftet werden. Zudem ist das Kapital für eine vorher festgelegte Laufzeit sicher angelegt und die Zinsen sind immer gleichbleibend. Einige Aspekte sollte der Kunde allerdings bei dieser Art der Geldanlage beachten. Meist ist der Mindesteinlagebetrag die Grundvoraussetzung für eine Festgeldanlage. Diese ist allerdings von Bank zu Bank unterschiedlich, so dass das Kapital dann dort angelegt werden kann, wo die Vorgabe für den Anleger erfüllbar ist. Geringere Summen werden meist von den Banken nicht akzeptiert. Auch kann es eine Obergrenze für den Anlagebetrag geben, obwohl nach Absprachen auch oft höhere Anlagen problemlos möglich sind. Bei vielen Banken gibt es aber immer noch ein „open End“. Allerdings sollte im Vorfeld genau überlegt werden, welche Summe investiert werden soll. Der folgende Artikel enthält die nötigen Informationen zum Festgeldkonto und zum Mindest- und Maximalanlagenbetrag. Was ist eine Einlagesicherung und was besagt die Sicherungsgrenze?

Drei Punkte sollte jeder Anleger vor der Eröffnung eines Tagesgeldkontos beachten:

  • Ist die Kontoführung kostenlos und gibt es keine versteckten Kosten?
  • Gibt es eine Mindestanlagesumme?
  • Gibt es eine Begrenzung für Maximalbeträge!
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Warum gibt es einen Mindestanlagebetrag beim Festgeldkonto?

Festgeld als Geldanlage mit attraktiven Zinsen.

Festgeld als Geldanlage mit attraktiven Zinsen.

Die Mindesteinlage steht beim Festgeldkonto im Vordergrund. Diese schwanken zwischen den einzelnen Banken und starten oft bereits bei 100 Euro. Allerdings gibt es auch Banken, die eine Mindesteinlagesumme von 5.000 oder 10.000 Euro festgelegt haben. Für die Option der höchsten Zinsgutschrift oder den höchsten Zins können sogar 20.000 oder 50.000 Euro festgelegt werden. Diese Summen werden festgelegt, da hohe Einlagen für die Banken deutlich  wirtschaftlicher sind. Etabliert hat sich auf dem Markt ein durchschnittlicher Wert von 2.500 Euro als Mindestanlagesumme. Diesen Betrag sollte der Anleger zur Verfügung haben, damit sich eine Festgeldanlage auch wirklich lohnt. Da die Banken während der Laufzeit mit dem angelegten Geld arbeiten, kann durch eine Mindestanlage sichergestellt werden, dass dies für beide Seiten wirtschaftlich ist. Aus diesem Grund eignet sich ein Festgeldkonto meist nicht für geringe Einlagen unter 2.500 Euro. In solch einem Fall ist ein Tagesgeldkonto die bessere Entscheidung. Hier werden in der Regel keine Mindestsummen erwartet. Die Mindesteinlagesumme bringt aber auch für den Anleger den Vorteil, dass hierdurch höhere Zinsen ausgezahlt werden können, als dies bei kleinen Anlagesummen möglich wäre.

Die häufigsten Mindestanlagesummen

Wie bereits erwähnt kann von jeder Bank die Mindestanlagesumme individuell festgelegt werden. Auch wenn einige Banken darauf verzichten, haben sich die folgenden Beträge als Mindestsumme etabliert:

  • 2.500 Euro
  • 5.000 Euro
  • 10.000 Euro

Bei den meisten Banken ist es nicht möglich unter diesen Summen ein Festgeldkonto zu eröffnen und nur wenige bieten Mindesteinlagen von 100 Euro ihren Kunden an. Sparpläne mit monatlich festen einzuzahlenden Summen bilden hier die Ausnahme. Oft ist hier aber auch eine Ersteinlage notwendig, die sich häufig an den oben genannten Summen orientiert. Hat der Anleger sich für ein Festgeldkonto entschieden, muss die festgelegt Summe auch eingezahlt werden. Höhere Beträge sind natürlich möglich. Aber auch hier gibt es häufig eine maximale Anlagesumme. Ein Festgeldkonto bietet aber trotzdem umfangreiche Möglichkeiten für die Geldanlage und viel Flexibilität.

Warum gibt es bei der Festgeldanlage Maximalanlagebeträge?

Viele Banken sind bei den Obergrenzen deutlich flexibler als bei der festgelegten Mindestanlagesumme. Ein Höchstbetrag wird nur von wenigen Banken festgelegt. Die Spanne der Summen belaufen sich hier zwischen 100.000 und einer Million Euro. Wird rechtzeitig Kontakt mit der Bank aufgenommen, sind auch höhere Summen durchaus kein Problem. Für den Ottonormalverbraucher sind diese Summen aber in der Regel uninteressant. Die durchschnittlich angelegte Summe ist deutlich niedriger als der Maximalanlagebetrag. Trotz allem sollte der maximale Anlagebetrag mit einkalkuliert werden. Es gibt genaue Gründe, warum eine Bank einen Maximalanlagebetrag festgelegt hat. Diese können sehr vielfältig sein. Einige Banken möchten ihre Kunden individuell und persönlich betreuen und setzen aus diesem Grund ein Limit bereits im Vorfeld fest. Möchte der Anleger mehr Geld investieren, kann er dieses natürlich auch auf mehrere Festgeldkonten aufteilen. Damit bildet die Maximalanlagesumme nur eine Rolle für die Grenze bei einer einzelnen Bank. Dadurch bieten sich noch mehr Optionen für eine optimale Geldanlage.

Die Einlagesicherung und die Maximalsumme der Festgeldanlage

Von den Banken kann die Maximalsumme auch aufgrund der gesetzlichen Einlagesicherung festgelegt werden. Die Einlagesicherung deckt so die getätigte Festgeldanlage in der angegebenen Höhe innerhalb der EU ab. Sollte nun der Fall einer Insolvenz der Bank eintreten, ist das angelegte Kapital bis zur Höhe der Einlagesicherung abgesichert und steht dem Anleger zur Verfügung. Wird eine höhere Maximalsumme als die Einlagesicherung festgelegt, ist das Geld welches über dieser Summe liegt auch nicht mehr vollständig abgesichert. Für den Anleger ist dies also ein sehr wichtiger Aspekt und sollte bei der Entscheidung zur Festgeldanlage eine große Rolle spielen. In der EU gilt für Banken eine Einlagesicherung von 100.000 Euro. Höhere und freiwillige Einlagesicherungen der Banken sind durchaus möglich und bieten einen besseren Schutz für das angelegte Kapital. In erster Linie greift aber immer die gesetzlich festgelegte Einlagesicherung.

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Die Sicherungsgrenze als Limit sehen

Für den Höchstanlagebetrag sollte die Sicherungsgrenze allerdings das wichtigste Kriterium sein. Für den Höchstbetrag ist die Sicherungsgrenze ein wichtiges Kriterium und sollte nicht außer Acht gelassen werden. Auch wenn einige Banken eine erweitere Einlagesicherung den Kunden anbieten, gibt es hier immer ein Restrisiko. Werden Beträge jenseits der 100.000 Euro auf das Festgeldkonto angelegt, greift die gesetzliche Sicherung nicht mehr, da diese auf 100.000 Euro festgelegt ist. Sollte es dann doch einmal zu einer Bankpleite kommen, ist alles was über 100.000 Euro investiert wurde verloren.

Übliche Summen die als Limit gelten

Die Bank kann bei der Maximalsumme für ein Festgeldkonto die Grenzen genauso festlegen wie bei der Mindesteinlage. Die Grenzen sind also immer von der Bank abhängig. Gängige Summen sind zum Beispiel:

  • 100.000 Euro
  • 250.000 Euro
  • 500.000 Euro

Oft ist es allerdings möglich mit den Banken über diese Summen zu verhandeln, so dass auch höhere Maximalsummen oft kein Problem sind. In manchen Fällen können dadurch andere Zinsen in Anspruch genommen werden, die über den üblichen Sätzen liegen.

Wo liegen die Vorteile beim Festgeldkonto mit Maximalanlagebeträgen?

Von Privatpersonen werden Festgeldkonten nicht so häufig genutzt, da diese meist über ihr Geld jederzeit verfügen möchte. Aus diesem Grund nutzen sehr viele Anleger immer noch Sparbücher oder Tagesgeldkonten. Ein großer Vorteil des Festgeldkontos ist allerdings der kalkulierbare Zins, der mit der Bank oft verhandelbar ist. Auch wenn die Zinskonditionen sich auf dem Markt negativ verändern, hat dies keinen Einfluss auf das Festgeldkonto. Zudem ist die Anlage für unterschiedliche Zeiträume möglich. Üblich sind hier Zeiten zwischen drei Monaten und mehreren Jahren. Anlagen für den Zeitraum bis zu zwölf Monaten werden in der Regel als Termingeld bezeichnet. Je nach Laufzeit und Anlagebetrag können die Erträge sehr unterschiedlich sein. Der größte Vorteil bei einem Festgeldkonto ist Planbarkeit für den vereinbarten Zeitraum.

Fazit

In den meisten Fällen ist es für den Anleger und die Banken sinnvoll eine Mindestsumme für das Festgeldkonto vorzugeben. Genauso sieht es aber auch beim Maximalanlagebetrag aus. Hier geht es nicht nur um die Sicherheit, sondern auch um das wirtschaftliche Interesse. Natürlich möchte der Anleger eine Sicherheit für sein vorhandenes Kapital haben. Aber auch die Banken müssen wirtschaftlich arbeiten können. Aus diesem Grund ist der Mindest- und Maximalanlagebetrag für beide Seiten durchaus sinnvoll. Ein Festgeldkonto ist auf jeden Fall eine zeitgemäße Alternative zum Sparbuch.

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