NordFX Forex – und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

NordFX Forex – und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

Nordfx Forex & CFD Broker

NordFX lockt mit nur fünf US-Dollar Einzahlung und einem Hebel von 1:1000. Doch kann das Angebot mithalten oder handelt es sich nur um eine geschickte Werbemaßnahme?

Welche Finanzprodukte und Basiswerte bietet NordFX?

NordFX ist ein weiterer Broker, der Tradern die Möglichkeit des CFD- und Forex-Handels bietet. Dabei setzt das Unternehmen allerdings nicht auf möglichst viele Optionen. Stattdessen bietet es nur etwas mehr als zwanzig unterschiedliche Währungspaare, was natürlich alles andere als eine umfangreiche und abwechslungsreiche Auswahl darstellt. Ergänzt wird das Angebot nur durch Gold und Silber. Der Handel mit Exoten ist also genauso wenig möglich, wie das Traden von Indizes, Aktien oder Rohstoffe und Energieträger.

Der Forex-Broker muss in diesem Bereich wohl noch deutlich nachbessern, könnte jedoch trotzdem auch bis dahin etwas transparenter arbeiten, damit Kunden leichter die Informationen finden können, die sie benötigen, um sich für oder gegen den Broker zu entscheiden. Eine Liste der Basiswerte finden sie jedoch unter den Details bei der Vorstellung der unterschiedlichen Kontomodelle.

NordFX Webauftritt

So präsentiert sich NordFX auf seiner Webseite

  • Finden Sie den günstigsten CFD-Broker:

    Ø-Volumen pro Trade:
    Euro
    Trades pro Monat:
    Basiswert:
  • Kontomodelle bei NordFX

    NordFX macht seinen Kunden die Entscheidung für ein Kontomodell nicht leicht und bietet gleich sechs unterschiedliche Kontomodelle an:

    • Micro
    • Account 1:1.000
    • MT-ECN
    • Standard
    • Standard MT5
    • Premium

    Die Accounts bieten teils sehr unterschiedliche Konditionen. Vor allem die Höhe der Spreads, der maximale Hebel und die Mindesteinzahlung unterscheiden sich sehr deutlich. Für die wenigsten Trader wird der Premium-Account infrage kommen. Die Mindesteinlage von 50.000 US-Dollar geht zwar mit geringeren Spreads einher, bietet jedoch insgesamt nicht genügend Vorteile.

    Relevanter sind dann schon eher Micro- und Account 1:1000. Sie können bereits ab fünf Euro Mindesteinzahlung genutzt werden und bieten fixe Spreads ab 2 Pips (Micro) oder 3 Pips (Account 1:1000). Standard- und Standard-MT5-Account unterscheiden sich lediglich in der Handelsplattform. Es ist eine Mindesteinzahlung von 50 US-Dollar notwendig und Trader können variable Spreads ab einem Pip nutzen. Im MT-ECN-Account sind 1.000 US-Dollar Mindesteinlage notwendig und die Abrechnung erfolgt über die Kommission von 5 US-Dollar je Lot.

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    Wie hoch sind die Tradingkosten bei NordFX?

    Wie hoch die Gebühren letztlich tatsächlich sind, hängt natürlich auch vom gewählten Kontomodell ab. Derzeit gibt der Broker typische Spreads im Standard-Account folgendermaßen an:

    • EUR/USD: 1.3 Pips
    • USD/JPY: 1.6 Pips
    • GBP/USD: 2.2 Pips
    • USD/CHF: 3 Pips
    • EUR/CHF: 2.7 Pips
    • EUR/GBP: 2.7 Pips

    Im Micro-Account können Trader EUR/USD und USD/JPY hingegen für den fixen Spread von 2 Pips handeln, alle anderen oben aufgeführten für 3 Pips. Damit bietet der Broker auch in den Kontomodellen mit geringer Mindesteinlage durchaus konkurrenzfähige Spreads, auch wenn der Broker sicherlich nicht zu den günstigsten Anbietern auf dem Markt zählt.

    NordFX das Wichtigste auf einen Blick

    NordFX das Wichtigste auf einen Blick

    Welche Konditionen müssen Anleger beachten?

    NordFX verzichtet auf Depotführungskosten. Allerdings darf der Broker eine Inaktivitätsgebühr in Höhe von 10 USD erheben, wenn der Trader länger als ein Kalenderjahr inaktiv ist. Die Mindesthandelssumme beträgt 0.01 Lot.

    Der Broker erlaubt in den meisten seiner Account-Modelle automatisiertes Trading, wie es über EAs mithilfe des MetaTraders durchgeführt werden kann. Arbitrage-Trading ist hingegen nicht erlaubt. Wer Scalping oder Sniping nutzt, oder versucht, Preisdifferenzen durch Latenzzeiten auszunutzen, wird vom Trading ausgeschlossen und erhält maximal seine Einzahlungssumme zurück, jedoch keine Gewinne.

    Newstrading ist bei NordFX zwar erlaubt, allerdings weist der Broker ausdrücklich daraufhin, dass Stop-Loss-Order dann nicht geeignet sind und auch nicht garantiert werden können.

    Der mögliche Hebel beträgt bis zu 1:1.000. Dies ist außergewöhnlich hoch und ein so hohes Risiko, dass es kaum empfehlenswert ist, das Maximum auszureizen. Der Broker scheint allerdings auf die Nachschusspflicht zu verzichten oder formuliert die Risikowarnung nicht eindeutig genug. In vielen anderen Accounts wird das Risiko jedoch auch deutlich begrenzt. So ermöglicht nur das Micro-Konto mit 1:500 maximalem Hebel ähnlich riskante Trades. Sonst sind diese auf 1:200 oder 1:100 im ECN-Account beschränkt. Der Margin Call erfolgt üblicherweise bei 40 %, das Stop Out-Level liegt bei 20 %.

    NordFX setzt auf MT4 und MT5

    Trader haben bei NordFX nicht nur die Möglichkeit, über den MetaTrader 4 zu handeln. Der Broker bietet auch die Nachfolgevariante MT5 an. Beide Handelsplattformen stammen vom Entwickler MetaQuotes. Nachdem der MT5 Probleme dabei hatte, sich gegen seinen Vorgänger durchzusetzen, scheint eine Ablösung inzwischen nicht mehr in all zu ferner Zukunft zu liegen. Der MT5 gilt als flexibler und leistungsfähiger, allerdings hat der MT4 nach wie vor beim automatisiertem Trading über Expert Advisors die Nase vorne.

    Beide Handelsplattformen bieten die folgenden Features:

    • Unterschiedliche Zeiträume
    • Dutzende Indikatoren
    • Erweiterbarkeit durch einfache Programmiersprache
    • News-Feeds implementiert
    • Viele unterschiedliche Orderarten

    Während der MetaTrader 4 in fast allen Account-Typen genutzt werden kann, ist der MetaTrader 5 lediglich im Account Standard-MT5 nutzbar. Wer also an einem anderen Konto als dem Standard-Konto interessiert ist, muss zwangsweise den MT4 nutzen.

    Es gibt zwar keine NordFX-App, mit der Trader mobil handeln können. Allerdings gibt es einen App, die von MetaQuotes selbst zur Verfügung gestellt wird. Über die MetaTrader 4 App können Kunden dann natürlich auch auf ihr NordFX-Konto zugreifen und so von unterwegs handeln.

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    Ein- und Auszahlungen bei NordFX

    Der Broker bietet viele unterschiedliche Zahlungsmethoden, um eine Einzahlung möglichst komfortabel zu gestalten. Zu den Zahlungsarten zählen:

    • Banküberweisung
    • VISA
    • MasterCard
    • WebMoney
    • Skrill
    • Neteller
    • PayWeb

    Der Broker macht keine Angaben dazu, wie teuer Auszahlungen bei ihm sind. Auch Mindestsummen gibt er nicht an. Vermutlich richten sich die Konditionen primär nach dem genutzten Zahlungsdienstleister. In jedem Fall ist klar, dass eine Auszahlung auch auf ein Konto ausgeführt werden muss, dass zur Einzahlung genutzt wurde. NordFX bearbeitet Auszahlungen innerhalb von 24 Stunden, wenn sie an einem Werktag eingehen. Bis das Geld dann tatsächlich gutgeschrieben wird, können bei der Banküberweisung drei bis fünf Werktage, bei Kreditkartenzahlung zwischen fünf und sechs Werktage vergehen.

    NordFX Demokonto

    NordFX Demokonto – damit lernt man den Broker ohne Risiko kennen

    Demokonto von NordFX: Das Angebot für Einsteiger

    Wer einen NordFX Test ohne Risiko durchführen möchte, kann dafür ein Demokonto nutzen. Es ist kostenfrei und kann grundsätzlich unbegrenzt genutzt werden. Kunden müssen dieses allerdings regelmäßig nutzen, damit es aktiv bleibt. Sollten sie 14 Tage lang inaktiv sein, wird das Demokonto gelöscht. Um ein Demo-Account bei NordFX zu beantragen, müssen Trader den MT4 oder MT5 über den Broker herunterladen und sich dort registrieren.

    Darüber hinaus bietet NordFX für Einsteiger einige Kurse, die jeweils aus kurzen Untereinheiten bestehen und leicht verständlich grundlegende Themen behandeln. Das erworbene Wissen können Trader dann direkt im Demo-Konto anwenden, es deckt jedoch nicht alle Themengebiete ab und ist zudem nicht detailliert genug. Für einen Einstieg bietet es jedoch einen guten und strukturieren Anfang.

    Darüber hinaus bietet NordFX leider keinerlei Bildungsmaterial. Das Angebot für Einsteiger ist somit zwar insgesamt recht gut, gerade Fortgeschrittene können jedoch kaum sinnvolle Bildungsangebote bei NordFX nutzen.

    VPS, Handelssignale und Prognosen: Die Services bei NordFX

    NordFX bietet seinen Kunden zwar nicht die Möglichkeit, einen Virtual Private Service kostenfrei zu nutzen, allerdings kooperiert das Unternehmen mit Fozzy Forex VPS und kann den Dienst so zur Hälfte des eigenen Preises weitergeben.

    Handelssignale erhalten Anleger über MetaQuotes, den Anbieter der MT4- und MT5-Tradingsoftware. Der Broker selbst bietet dazu allerdings keine Ergänzung. Die Handelssignale können bereits im Demokonto genutzt werden. Es handelt sich dabei im Prinzip um Social Trading und die Signalgeber kommen somit nicht unbedingt an die professioneller Anbieter heran.

    Auch im Bereich der Analysen und Prognosen kann der Broker nicht völlig überzeugen. Das Unternehmen veröffentlich zwar wöchentliche Prognosen, die Frequenz ist damit aber schlicht nicht ausreichend und die Analysen sind zudem nicht ganz so gelungen.

    NordFX Bildungscenter

    Das hat der Bildungsbereich zu bieten

    Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

    Der Kundenservice ist nicht nur für Kunden aus Deutschland unzureichend. Der Broker bietet innerhalb der gesamten EU keine Hotline an. Trader können lediglich in Indien, China und Russland Telefonsupport nutzen. Für alle anderen bleibt zudem nur ein Kontaktformular oder der Versuch, den Broker auf sozialen Netzwerken zu erreichen, wo er allerdings gut vertreten ist.

    Deutschsprachiger Support ist zudem nicht vorgesehen. Interessenten müssen also zwangsweise Englisch gut beherrschen, wenn sei ein Investment bei NordFX planen. Der Broker hat zudem nicht den Ruf, den reaktionsfreudigsten und schnellsten Kundenservice zu bieten. Trader müssen sich deswegen auf Wartezeiten einstellen. Dies gilt umso mehr, weil es keine Möglichkeit für deutsche Kunden gibt, den Broker direkt zu kontaktieren. Ein LiveChat würde zur Lösung dieses Problems beitragen.

    Handelt es sich bei NordFX und ein seriöses und vertrauenswürdiges Angebot?

    NordFX verfügt über zwei unterschiedliche Angebote. Nur Anleger aus der EU können den Dienst nutzen, der von der CySEC reguliert wird. Alle anderen Anleger müssen hingegen auf einen unregulierten Broker zugreifen. Dementsprechend gibt es zwischen den Angeboten ein paar Unterschiede. So dürfen Kunden aus der EU beispielsweise keinen Hebel von 1:1000 nutzen oder am Bonusprogramm teilnehmen. Dafür sind sie im Insolvenzfall durch die Einlagensicherung ICF geschützt. Bis zu 20.000 Euro werden hier je Kunde übernommen. Zudem muss NordFX hier mehr Bedingungen in Bezug auf Fairness und Transparenz erfüllen.

    Leider ist nicht immer eindeutig, welcher Teil des Angebots sich an EU-Bürger richtet, und welche nicht. Eine bessere und transparentere Kennzeichnung wäre deswegen durchaus wünschenswert.

    Fazit: Geringe Auswahl zu durchschnittlichen Konditionen

    NordFX schafft es letztlich nicht, zu überzeugen. Dafür bietet der Broker viel zu wenig unterschiedliche Underlyings und bietet diese zudem nicht günstig genug an. Lobenswert ist die Zusammenarbeit mit MetaQuotes, allerdings ist der MT4 der Branchenstandard und auch der MT5 wird immer häufiger angeboten. Der Broker überzeugt beim Kundenservice zudem überhaupt nicht und kann dies auch durch weitere Dienstleistungen und Informationsangebote wettmachen. Es gibt weitaus bessere Broker auf dem Markt.

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