Opteck Erfahrungen – Test und Bewertung

Opteck Erfahrungen – Test und Bewertung

Opteck ist ein Broker, der sich nicht nur auf den Handel mit binären Optionen spezialisiert hat, sondern darüber hinaus auch CFDs anbietet. Tradern reicht dabei nur ein Account, um beide Handelsinstrumente zu nutzen. Doch weiß der Anbieter auch unabhängig davon, durch Vielseitigkeit und gute Konditionen zu überzeugen?

Welches Handelsangebot hat Opteck im Programm?

Das Handelsangebot von Opteck ist durchaus sehenswert. Derzeit bietet der Broker die folgenden Underlyings für den Handel mit binären Optionen und CFDs an:

  • 45 Währungspaare
  • 94 Aktien
  • 13 Indizes
  • 9 Rohstoffe
Opteck: Binäre Optionen und CFDs aus einer Hand.

Opteck: Binäre Optionen und CFDs aus einer Hand.

Trader erhalten auf diese Weise nicht nur Zugriff auf die üblichen sehr liquiden Basiswerte. Stattdessen hat der Broker einige Exoten im Angebot, die durch ihre größere Volatilität natürlich auch andere Strategien ermöglichen. Auffällig ist die Vielfalt dabei hauptsächlich im Bereich Forex und Aktien, bei Indizes und Rohstoffen ist die Auswahl hingegen eher besserer Durchschnitt.

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Welche Handelsarten bietet der Broker?

Opteck bietet derzeit vier unterschiedliche Handelsarten:

  • Quick-Optionen
  • High/Low
  • Range-Optionen
  • One Touch

Damit bietet der Broker nicht die umfangreichste Auswahl, hat jedoch alle Handelsarten im Programm, die ein Trader sich nur wünschen kann. Quick-Optionen sind optimal für News-Trader geeignet, Range-Optionen eigenen sich für Märkte in Seitwärtsbewegungen hervorragend, One Touch und High/Low sind hingegen für eindeutige Trends die richtige Wahl. Dementsprechend gibt es bei Opteck kaum eine Handelsart, die Trader vermissen werden. Lediglich Ladder-Optionen aufgrund des Komforts oder Paar-Optionen wären eine interessante, aber nicht notwendige Ergänzung.

Handels- und Kontokonditionen bei Opteck

Die Mindesthandelssumme beträgt bei Opteck 25 Euro. Damit ist der Broker für binäre Optionen nicht optimal für alle Einsteiger oder Trader mit wenig Kapital geeignet. Allerdings ist dies durchaus ein Durchschnittswert. Wie hoch der Mindestbetrag für eine einzelne Investition sein darf, hängt von der Art des Kontos an. Der Broker bietet nämlich insgesamt sechs unterschiedliche Kontomodelle. Maximal kann eine Handelstransaktion in einer Höhe von 10.000 Euro vorgenommen werden.

Um zu handeln, muss Geld auf das Handelskonto eingezahlt werden. Opteck fordert dafür eine Einzahlungssumme von mindestens 250 Euro. Diese reicht jedoch nicht aus, um eines der höheren Kontomodelle zu nutzen.

Nach sechzig Tagen ohne Handel oder Einzahlung gilt ein Konto als inaktiv. Kunden müssen dann eine monatliche Bearbeitungsgebühr entrichten, über die der Broker keine genaue Angabe macht. Er spricht an anderer Stelle von 10 US-Dollar, sodass naheliegt, dass sich die Gebühr auch in Euro in diesem Rahmen bewegt.

Dadurch, dass der Broker auch den Handel mit CFDs anbietet, gestaltet sich die Gebührenstruktur bei Opteck etwas anders als Kunden üblicherweise gewohnt sind. So berechnet der Broker eine Kontoführungsgebühr von 7,50 Euro im Monat. Zudem erhebt er maximal eine Gebühr von 0,95 % bei Gewinnen von bis zu 2.500 Euro. Auch diese Gebühr ist relativ unüblich und kann den Gewinn der Händler natürlich auf ärgerliche Weise schmälern. Sie wird von Opteck unter dem Namen „Gewinnfreigabe-Gebühr“ geführt und hängt von der Gewinnsumme ab:

  • 250 Euro = 1,50 Euro
  • 251 – 500 Euro = 2 Euro
  • 501 – 1.000 Euro = 3 Euro
  • 001 – 2.500 Euro = 4 Euro
  • Ab 2.501 Euro = 5 Euro

Account-Typen bei Opteck

Opteck bietet insgesamt sechs unterschiedliche Kontomodelle an, die von der Einzahlungssumme abhängen:

  • Basic ab 250 Euro
  • Bronze ab 1.000 Euro
  • Silver ab 2.500 Euro
  • Gold ab 10.000 Euro
  • Platinum ab 25.000 Euro
  • Black ab 100.000 Euro

In allen sind Support und das Lernzentrum enthalten. Auch Webinare und Preis-Alarme sind Teil des Angebots. Trader mit Bronze- oder Silber-Account erhalten darüber hinaus auch die Möglichkeit, eine individuelle Einführungssession zu erhalten. Silber-Account-Besitzer erhalten zudem genauso wie Gold-Account-Inhaber eine um ein Prozent höhere Rendite. Ab dem Gold-Account ist zudem eine private Session mit einem Analysten enthalten. Im Platinum-Account beträgt die Rendite plus zwei Prozent, im Black-Account sind es drei. Black-Account-Besitzer erhalten zudem Zugriff auf zusätzliche Underlyings und mehr unterschiedliche Laufzeiten.

Auch der Bonus variiert von Konto zu Konto. Das Kontomodell ist zweifelsfrei sehr interessant und im Vergleich zu vielen anderen Anbietern von binären Optionen relativ abwechslungsreich. Lobenswert ist auch, dass der Broker allen Kunden Zugang zu seinem Bildungsangebot ermöglicht und diesen nicht auf die Kunden begrenzt, die mehr Geld in den Account einzahlen.

Zahlungsmethoden bei Opteck

Opteck bietet seinen Kunden ausreichend unterschiedliche Möglichkeiten, um Geld auf das Handelskonto einzuzahlen. Für sämtliche Einzahlungsmethoden übernimmt der Broker dabei die Gebühren, die für ihn anfallen. Fremdkosten durch Dritte, wie sei beispielsweise bei einer Banküberweisung entstehen können, übernimmt der Broker hingegen wie üblich nicht.

Neben der Banküberweisung stehen noch weitere Zahlungsmethoden zur Verfügung. Am beliebtesten ist bei vielen Händlern die Kreditkartenzahlung. Dementsprechend umfangreich an unterschiedlichen Kreditkartendienstleistungen ist das Angebot von Opteck auch. Neben den üblichen verdächtigen Visa und MasterCard bietet der Broker auch JBL und Maestro an. Darüber hinaus stehen die Finanzdienstleister WebMoney, Astropay, CashU, postepay, Skrill und Neteller zur Verfügung. Der Broker ist also in Bezug auf die Zahlungsarten sehr breit aufgestellt und erfüllt alle Erwartungen.

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Unter welchen Bedingungen zahlt Opteck aus?

Um eine Auszahlung bei Opteck erfolgreich zu beantragen, muss der Kunde mindestens 50 Euro abheben, bei Überweisungen sind es sogar 100 Euro. Die erste Abhebung kann von Händlern mit Platin-, Schwarz und VIP-Konten ohne Zusatzkosten durchgeführt werden. Sonst unterliegen die Abbuchungen einer Bearbeitungsgebühr von 3,5 Prozent, mindestens jedoch 30 Euro und maximal 3.500 Euro.

Ein Großteil der Zahlungsmethoden, die für die Einzahlung genutzt werden können, stehen auch für Auszahlungen zur Verfügung. Grundsätzlich kann sich der Kunde jedoch nicht frei entscheiden, welche Zahlungsmethode er nutzt. Es kann notwendig sein, die Zahlungsmethode zu nutzen, die auch zur Einzahlung genutzt wurde.

Opteck ist nicht der schnellste Broker für binäre Optionen, wenn es um die Auszahlung geht. Mit drei bis fünf Geschäftstagen bietet der Broker jedoch guten Durchschnitt. Interessant ist allerdings, dass Trader mit hohem Account-Typ keine schnellere Auszahlung erhalten können.

Ist Opteck seriös?

Opteck wird von der CySEC reguliert. Dabei handelt es sich um die zypriotische Finanzaufsichtsbehörde. Viele andere Finanzaufsichten in der EU lizensieren Broker für binäre Optionen nicht, sodass viele Unternehmen ihre Geschäfte von Zypern aus betreiben. Auf diese Weise ist es ein Leichtes, direkt ersichtlich zu machen, dass EU-weite Standards eingehalten werden.

Hierzu gehört beispielsweise auch die Auflage, Kundengelder und Unternehmenskapital auf unterschiedlichen Konten zu lagern. Auch eine Mitgliedschaft im Investor Compensation Fund, des Einlagensicherungsfonds Zypern ist Voraussetzung für die Lizenz. Dort sind deswegen für jeden Opteck-Kunden bis zu 20.000 Euro je Kunde abgesichert. Sollte Opteck Insolvenz anmelden müssen, ist das eingesetzte Kapital dennoch bis zu einer gewissen Grenze sicher.

Support, Schulungsmaterial und Zusatzangebote

Opteck ist eindeutig darum bemüht, seinen Kunden einen hervorragenden Kundenservice zu bieten. Dies wird nicht nur durch den Kundensupport untermauert, der an sechs Tagen die Woche rund um die Uhr erreichbar ist. Opteck bietet dabei mit Hotline, Live Chat, Email und Kontaktformular auch mehr als ausreichende Kontaktmöglichkeiten. Auch der ausführliche FAQ-Bereich, Glossar und weiterführende Informationen zeigen deutlich, dass der Broker es seinen Kunden so leicht wie möglich machen möchte, die gesuchten Antworten möglichst schnell zu finden.

Dies wird auch bei den zahlreichen Schulungsmaterialien deutlich. Hierbei ist der Broker für binäre Optionen im Vergleich zur Konkurrenz sehr bemüht, möglichst unterschiedliche Medien für jeden Lerntyp bereitzustellen. Neben mehreren E-Books warten deswegen auch Videos und die immer beliebter werdenden Webinare darauf, von den Händlern möglichst genau studiert zu werden.

Das Kernstück der Zusatzangebote sind bei Opteck jedoch fraglos die Analysen und Marktnachrichten, die der Broker möglichst aktuell bereitstellt. Händler erfahren hier alles Wichtige, um ihren Tradingerfolg positiv zu beeinflussen. Sie könnten noch etwas häufiger veröffentlicht werden, die Themen, die die meisten Händler beschäftigen, sind jedoch in jedem Fall abgedeckt. Sie sollten allerdings in der Lage sein, die Analysen in der Originalsprache Englisch zu lesen, da sie offensichtlich automatisch übersetzt wurden.

Der Opteck-Bonus

Opteck bietet derzeit einen Bonus auf die Ersteinzahlung an, der maximal 100 Prozent betragen kann und von der Höhe der Ersteinzahlung abhängt:

  • 20 % bei 250 Euro
  • 30 % bei 1,000 Euro
  • 40 % bei 2.500 Euro
  • 60 % bei 10.000 Euro
  • 80 % bei 25.000 Euro
  • 100 % bei 100.000 Euro

Um einen Bonus auszuzahlen, müssen Händler ihn mindestens 40- fach einsetzen. Damit bietet der Broker sehr harte Bedingungen. Dies gilt umso mehr für alle Inhaber der niedrigeren Account-Typen, da hier das Verhältnis von Bonus und Einzahlung noch unvorteilhafter ist.

Für viele Händler dürften auch die Handelswettbewerbe interessant sein, die der Broker in regelmäßigen Abständen veranstaltet und mit Preisen noch attraktiver gestaltet.

Handelsplattform von Opteck

Opteck verlässt sich nicht auf die Handelsplattformen der bekannten Entwickler, die als White-Label-Lösung üblicherweise von den großen Brokern genutzt werden. Stattdessen hat der Broker eigens eine Handelsplattform entwickelt und macht dabei sogar vieles besser als die erfahrene Konkurrenz.

Im Mittelpunkt steht fraglos der Chart, der dadurch natürlich noch leichter zu lesen wird. Darüber hinaus haben Händler immer das Wesentliche im Blick, das gerade für ihren Trade wichtig ist. Das sorgt dafür, dass der Wechsel von Underlyings oder Handelsarten einen Extra-Klick benötigt, allerdings ist die Plattform so übersichtlich, dass die Navigation dennoch in Sekundenschnelle gelingt. Das moderne und aufgeräumte Design weiß zu gefallen und eignet sich auch für Einsteiger sehr gut, sodass die Handelsplattform von Opteck nur gelobt werden kann.

Gute Auswahl, aber zu hohe Kosten

Opteck bietet sowohl hinsichtlich der Auswahl der Basiswerte als auch in Bezug auf die Handelsplattform einige Pluspunkte. Auch Bildungsangebot und Service wissen zu überzeugen. Schwächen offenbart der Broker in Bezug auf Kosten und Bonus.

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