OptionFair Erfahrungen – Test und Bewertung

OptionFair wirbt mit einer ungewöhnlich hohen Rendite von bis zu 89 %. Damit weckt der Broker für binäre Optionen und Forex natürlich das Interesse von erfahrenen Tradern. Diese können sich auch über das Handelsangebot freuen, für Einsteiger hat der Broker jedoch nicht so viel im Programm.

Wie vielseitig ist das Angebot von OptionFair?

OptionFair bietet eine wirklich schöne Auswahl an Basiswerten. Trader finden unter anderem im Forex-Handel eine große Auswahl vor. Insgesamt 37 Währungspaare sorgen hier für genügend Abwechslung und die Möglichkeit, jede Strategie, die auf den Währungshandel abzielt, anzuwenden. Dies wird auch dadurch ermöglicht, dass der Broker sich nicht auf die stärksten Währungen wie USD, EUR, GBP oder Yen konzentriert. Auch einige Exoten finden sich unter den Währungen:

  • Mexikanischer Peso
  • Südafrikanischer Rand
  • Türkische Lire
  • Ungarischer Forint
  • Bitcoin
  • Russischer Rubel
  • Norwegische Krone

Trader finden also zahlreiche unterschiedliche Währungen mit teilweise deutlich unterschiedlichen Eigenschaften.

OptionFair nutzt eine Eigenentwicklung als Handelssoftware.

OptionFair nutzt eine Eigenentwicklung als Handelssoftware.

Auch im Bereich Indizes hat der Broker einiges zu bieten. Wer vor allem die Entwicklung von ganzen Volkswirtschaften und ihren Aktienmärkten beobachtet, hat bei OptionFair dafür mit27 Indizes eine große Anzahl an Alternativen.

Und auch Einzelaktien können Trader handeln, ohne dass sie dabei durch die Auswahl eingeschränkt wären. Der Broker bietet 29 europäische Aktien, 36 amerikanische und 10 aus der asiatisch-australischen Region. Insgesamt erlaubt OptionFair also, binäre Optionen mit 75 unterschiedlichen Aktien zu handeln und bietet so alleine an Wertpapieren mehr Basiswerte, als viele schlechtere Broker im Programm haben. Einzig bei den Rohstoffen bleibt der Broker hinter den Erwartungen zurück und bietet mit nur 4 unterschiedlichen Basiswerten nicht unbedingt die größte Auswahl. Insgesamt addieren sich die Underlyings auf insgesamt 143 Assets.

Jetzt zum Angebot von OptionFair

Welche Handelsarten hat der Broker im Programm?

Derzeit bietet der Broker 3 unterschiedliche Handelsinstrumente an:

  • Hoch/Tief
  • Treffer / Kein Treffer (Touch/No Touch)
  • Grenze (Boundary)

Dazu bietet OptionFair die Hoch/Tief-Optionen auch als Turbooption an. Hier können Trader extrem kurzfristige Laufzeiten von 60 Sekunden, 2 Minuten und fünf Minuten handeln. Derartige Optionen eigenen sich besonders für Newstrading oder bei eindeutigen Trends. No Touch-Optionen und Grenze-Optionen sind hingegen besonders gut dafür geeignet, Seitwärtsmärkte zu handeln, sodass Trader jede Marktsituation mit dem Angebot von OptionFair gut ausnutzen können.

Dies gilt auch in Bezug auf die Laufzeiten. Diese bewegen sich in einem Rahmen von sechzig Sekunden und einem ganzen Jahr. Damit kommen nicht nur Daytrader und Swingtrader auf ihre Kosten, der Broker eignet sich so auch, um relativ kostengünstig Positionen zu hedgen.

Wie sind die Handelskonditionen bei OptionFair?

Unabhängig vom Handelsinstrument beträgt die Mindesthandelssumme für eine Option 25 Euro. Dies ist leider kein all zu einsteigerfreundlicher Wert, die Mindestinvestition entspricht damit jedoch noch dem Marktdurchschnitt. Die maximale Handelssumme beträgt bei OptionFair 15.000 Euro. Dies ist ein relativ hoher Wert, sodass hier deutlich wird, dass sich OptionFair schon eher an Trader mit dem entsprechenden Kapital richten. Dennoch dürfen Trade maximal insgesamt Optionen zu einem Gegenwert von 20.000 Euro erwerben.

Die maximale Rendite bei OptionFair beträgt 89 % im Rahmen von 60 Sekunden-Optionen. Interessenten sollten allerdings keineswegs davon ausgehen, dass dies ein Wert ist, den sie häufiger sehen werden. In unserem OptionFair Test waren auch Renditen um die 63 bis 75 % häufig zu finden.

Welche Kontobedingungen bietet OptionFair?

OptionFair verzichtet auf zusätzliche Gebühren wie Depotführungskosten oder andere laufende Kosten. Anders ist dies allerdings dann, wenn Trader das Angebot nicht länger nutzen, aber noch über einen positiven Kontostand verfügen. Dann nämlich erhebt der Broker eine monatliche Bearbeitungsgebühr in Höhe von 45 Euro. Das Unternehmen erhebt diese allerdings erst dann, wenn der Kunde sechs Kalendermonate lang keine Aktivität vornimmt.

Einzahlungen bei OptionFair

OptionFair bietet im Vergleich mit anderen Brokern für binäre Optionen vergleichsweise komplizierte Einzahlungsbedingungen. Die Mindesteinlage variiert nämlich mit der jeweiligen Einzahlungsmethode:

Zahlungsmethode Mindesteinzahlung
Kreditkarte 350 Euro
Banküberweisung 500 Euro
Moneygram 1.000 Euro
Neteller 350 Euro

 

Dass so große Unterschiede bei der Mindesteinzahlung herrschen, ist relativ selten. Üblicherweise gilt eine Mindestsumme für alle Zahlungsarten. Interessenten sollten also diese Grenzen und die dazugehörigen Zahlungsmethoden im Blick behalten, um nicht unangenehm überrascht zu werden. Interessant ist auch der Umstand, dass der Broker angibt, der Mindestinvestitionsbetrag würde 250 Euro betragen. Dazu gibt es nämlich keine passende Information bei den Zahlungsmethoden.

Das Limit bei der Einzahlung ist dennoch gleich. Trader können täglich maximal 30.000 Euro, wöchentlich maximal 80.000 Euro und monatlich höchstens 150.000 Euro einzahlen.

Unter welchen Konditionen zahlt OptionFair aus?

OptionFair verzichtet darauf, eine Mindestsumme für Auszahlungen festzulegen. Noch dazu bietet der Broker eine provisionsfreie Auszahlung im Monat. Damit bietet der Broker sehr gute Konditionen, die sowohl Tradern mit viel als auch mit wenig Kapital entgegenkommen dürfte. Und auch bei jeder weiteren Auszahlung innerhalb von 30 Tagen nach der kostenfreien sind die Gebühren kein Wucher. Mit 30 Euro liegen sie hingegen in einem durchschnittlichen Bereich. Viele Broker erheben eine ähnlich hohe Gebühr für jede Auszahlung.

OptionFair ist allerdings auch nicht der schnellste Anbieter, wenn es um die Bearbeitung der Auszahlung geht. Trader müssen damit rechnen, dass Auszahlungsanträge für verifizierte Konten erst innerhalb von fünf Werktagen bearbeitet werden.

Welchen Bonus bietet OptionFair?

Der Broker bietet unterschiedliche Bonusprogramme an, die sich auch von Zeit zu Zeit unterscheiden können. Voraussetzung für den Bonus ist üblicherweise, dass der Neukunde mindestens 250 Euro einzahlt.

Um einen Bonus im Rahmen des Handels mit binären Optionen auszahlen zu können, müssen sie ihn 40-fach umsetzen. Wer also einen 30 Euro Bonus erhält, muss insgesamt Trades im Wert von 1.200 Euro eingehen, bevor er die 30 Euro Bonusgeld auszahlen kann. Bei Boni, die mindestens 5.000 Dollar betragen, werden die Umsatzbedingungen auf 60-fach hochgesetzt. Damit bietet der Broker grundsätzlich durchschnittliche Konditionen. Lobenswert ist, dass es keine Einschränkungen hinsichtlich der Auszahlung des Kapitals gibt, wenn der Kunde die Umsatzbedingungen nicht erfüllt.

Außerdem bietet OptionFair auch sogenannte „versicherte“ Trades an. Der Broker ersetzt dann Verluste, die durch das Trading entstanden sind. Dabei handelt es sich allerdings um Bonusgeld, das wiederum den Bonusbedingungen unterliegt.

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OptionFair: Kundenservice und Support

OptionFair wird zumindest teilweise in deutscher Sprache angeboten. Viele wichtige rechtliche Informationen sind allerdings nur auf Englisch verfügbar. Trader können allerdings den Support auch auf Deutsch kontaktieren. Dafür steht unter anderem eine Hotline mit deutscher Vorwahl zur Verfügung. Darüber hinaus ist es auch möglich, eine Email zu senden oder ein Kontaktformular zu nutzen. In Zeiten, in denen der LiveChat nicht verfügbar ist, wird der Trader automatisch darauf verwiesen.

Zusätzliche Services bietet der Broker nicht. Es gibt keinen Anspruch auf einen Account Manager oder persönlich zugeteilten Service-Mitarbeiter. Auch übliche Services wie Handelssignale, Wirtschaftsnachrichten oder ein Wirtschaftskalender sind nicht Teil des Angebotes von OptionFair.

Lernmaterial bei OptionFair

OptionFair ist kein Broker, der sich als Anlaufstelle für die Ausbildung seiner Kunden betrachtet. Dementsprechend bietet das Unternehmen kaum Lernmaterial an. Webinare, Videos, Tutorials oder auch nur E-Books suchen Kunden hier vergeblich. Der Broker hat zwar ein „Bildungszentrum“ im Angebot, allerdings beschränken sich die Informationen dort auf das absolut notwendigste.

Manche dürften dies dem Broker negativ auslegen. Der fast vollständige Verzicht auf Bildungsmaterial ist relativ unüblich und wird von vielen Tradern als zum guten Ton gehörend angesehen. Allerdings sind viele Lernmaterialien für einen Großteil der Händler ohnehin überflüssig. Sie sind bei Weitem nicht detailliert genug, um tatsächlich das Trading verbessern zu können. Dementsprechend werden sie primär von absoluten Einsteigern studiert, die auf dieser eher dünnen Grundlage ihr Trading aufbauen und wahrscheinlich Geld verlieren werden. OptionFair überlässt das Studieren von Trading-Hintergründen und Wirtschaftswissen den Händlern und sorgt so nicht für ein falsches Sicherheitsgefühl.

Ist OptionFair seriös?

OptionFair wird von B. O. Tradefinancials Ltd. mit Sitz auf Zypern. Dort ist der Broker unter der Lizenz-Nummer 216/13 von der Finanzaufsichtsbehörde CySEC registriert. OptionFair muss also EU-weiten Standards genügen, um die Lizenz nicht zu verlieren. Für Neukunden ist dies ein guter Hinweis darauf, dass der Broker seriös ist und seine Kunden langfristig durch faires Verhalten an sich binden möchte.

Zudem geht mit der Regulierung durch die CySEC auch in Bezug auf die wirtschaftliche Stabilität des Brokers mehr Sicherheit einher. Zum einen wird der Broker für die Erteilung der Lizenz genauer durchleuchtet und muss die EU-Anforderungen an Eigen- und Fremdkapital erfüllen. Außerdem ist er verpflichtet, Mitglied im Einlagensicherungsfonds Zypern zu sein. Hier sind Kundeneinlagen im Insolvenzfall bis zu einer Höchstgrenze von 20.000 Euro abgesichert.

Wie gut ist die Handelsplattform des Brokers?

OptionFair nutzt eine Eigenentwicklung als Handelssoftware. Die Plattform kann über den Web-Browser abgerufen werden und wirkt schon auf den ersten Blick übersichtlich. Trader werden aufgrund der intuitiven Bedienung keine Probleme haben, sich zurechtzufinden und schnell zwischen den einzelnen Basiswerten, Handelsarten und Laufzeiten zu navigieren. Es ist nahezu unmöglich, dass Trader sich bei der Nutzung vertuen und Positionen ungeplant eröffnen. Die Handelsplattform bietet also trotz der hohen Reaktivität ausreichend Sicherheit und vereint Komfort mit Schnelligkeit.

Die Handelsplattform ist inzwischen seit einiger Zeit nicht mehr nur als Web-Version verfügbar, sondern wird auch als OptionFair App für iOS und Android angeboten. Die jeweilige Variante steht in den entsprechenden Software-Stores bereit und kann auch auf der Webseite per QR-Code angefordert werden. Trader behalten auf diese Weise jederzeit die Kontrolle über ihre Trades und können auch mobil mit binären Optionen handeln.

Fazit: OptionFair ist einen Blick wert: OptionFair bietet ein schönes Angebot an Underlyings und Handelsarten. Der Broker bietet einen eher durchschnittlichen Bonus und verlangt mit 25 Euro eine recht hohe Mindesthandelssumme. Dafür überzeugt er mit einer ungewöhnlich hohen Maximalrendite und der Lizenz aus Zypern, die für mehr Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit sorgt.

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