Starfish FX Forex Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

Starfish FX Forex Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

Starfish FX bietet das Trading mit CFDs, Forex und binären Optionen an. Dennoch stehen weniger als 300 unterschiedliche Basiswerte zur Verfügung. Dementsprechend können Trader außerhalb der am häufigsten gehandelten Underlyings kaum Assets nutzen. Viele davon stehen immerhin auf zwei unterschiedliche Arten zur Verfügung und können sowohl über CFDs als auch über binäre Optionen getradet werden. Insgesamt ist das Angebot allerdings alles andere als ausreichend. Für Trader aus Deutschland könnte der Fokus auf asiatische Basiswerte Chance und Ausschlusskriterium zugleich sein.

Wie hoch sind die Gebühren von Starfish FX?

Starfish FX macht zu keiner Zeit belastbare Aussagen darüber, zu welchen Kosten Trader tatsächlich handeln können. Dementsprechend ist es recht schwer zu bewerten, wie hoch die Kosten bei Starfish FX tatsächlich sind. Der Broker gibt an, in vielen Fällen als ECN-Broker zu agieren. Zugleich nennt der Broker dazu jedoch nicht die zu erfüllenden Voraussetzungen und wichtige Informationen, wie beispielsweise Kommission, werden nicht offen kommuniziert.

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Sind Broker schweigsam, was die genauen Konditionen des Tradings angeht, lässt dies üblicherweise nichts Gutes hoffen. Meist sind die Gebühren dann im Vergleich zu anderen Brokern sehr hoch. Der Broker gibt an, dass die Spreads im ECN-Account bei 0.8 Pips beginnen. Dieser Wert wäre vergleichsweise gut, allerdings gibt der Broker nicht an, ob er zusätzlich eine Kommission erhebt und auf welche Basiswerte und unter welchen Bedingungen er Spreads in dieser Höhe erhebt.

Im StarPrestige ECN-Account gibt der Broker sogar an, dass die Spreads schon bei durchschnittlich zwischen 0.2 und 0.6 Pips liegen. Zudem erhebt der Broker einen Pip je Roundturn.

So präsentiert sich Starfish FX auf seiner Webseite

Große Sprachbarriere bei Starfish FX

Einer der größten Kritikpunkte an der Webseite für deutsche Trader ist, dass der Broker keine deutsche Sprachvariante anbietet. Darüber hinaus ist jedoch auch eindeutig, dass der Übersetzer der Webseite kein Muttersprachler war. Es finden sich viele ungeschickte Formulierungen und teilweise auch Grammatikfehler in der Übersetzung. Ein wirkliches Problem entsteht allerdings immer dann, wenn der Broker gar keine Übersetzung bietet. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn falsche Verlinkungen ins Nichts führen, was mehr als einmal vorkommt.

Beim Eröffnungsantrag für ein Live-Konto wird die Problematik ebenfalls deutlich. Starfish FX hat diesen zwar ins Englische übertragen, die Grundeinstellung ist jedoch in chinesischer Sprache. Warum der Broker die Herkunft seiner Kunden nicht trackt und so direkt die passende Sprachvariante anbietet, ist nicht klar. Sicherlich werden alleine durch das Chinesische viele Kunden abgeschreckt sein. Wer dennoch ein Konto eröffnen möchte: Oben rechts auf der Webseite befindet sich eine Möglichkeit, die Sprache zu ändern.

Vermutlich kommen zu der sprachlichen Herausforderung auch kulturelle Unterschiede hinzu. Viele Menüunterpunkte und Informationen finden Interessenten bei Starfish FX nicht unbedingt dort, wo sie sie erwarten würden.

Welche Konditionen müssen Anleger beachten?

Der Broker erhebt keine Depotführungskosten. Auch eine Inaktivitätsgebühr ist in den AGB nicht vorgesehen. Allerdings ist das Recht verankert, nach sechs Jahren und Unauffindbarkeit des Kunden, das Restguthaben des Accounts nicht länger in segregierten Konten zu halten.

In den AGB verbietet der Broker weder Scalping noch Sniping, Hedging oder automatisches Trading. Die Nutzung von Expert Advisors ist genauso ausdrücklich erlaubt, wie Scalping und Hedging. Auch News-Trading soll bei ECN möglich sein. Der Broker verzichtet dabei auf Requotes.

Wie hoch der maximale Hebel sein kann, hängt auch davon ab, wie viel Geld der Kunde auf seinem Account eingezahlt hat. Hier findet eindeutig eine Absicherung zugunsten des Brokers statt. Wer 10.000 Euro oder weniger einzahlt, kann beispielsweise im StarPrestige-Account einen Hebel von 1:500 nutzen, während Trader, die mehr als 30.000 Euro einzahlen, einen Heben von maximal 1:100 nutzen dürfen. Für den Kunden ist dies jedoch sicherlich nicht immer sinnvoll und schützend. Es ist eher der Broker, der sich gegen zu hohe Verluste der Kunden absichert.

Die Starfish FX Handelsplattformen

Die Handelsplattformen von Starfish FX

Starfish FX stellt Kunden in Zusammenarbeit mit MetaQuotes deren beliebte Handelsplattform MetaTrader 4 zur Verfügung. Die Trading-Software gilt als Branchenstandard und ist unter den meisten Tradern außerordentlich beliebt. Dies liegt zum einen daran, dass die Handelsplattform die technische Analyse aufgrund Dutzender Tools und Indikatoren manuell auf sehr hohem und professionellen Niveau ermöglicht. Auf der anderen Seite ist der MT4 durch die sogenannten Expert Advisors ebenso optimal für das automatische Trading nutzbar.

Der MetaTrader 4 kann dabei auch als App für Android und iOS heruntergeladen werden. Dabei bietet Starfish FX allerdings keine gesonderte Entwicklung an, die weitere Funktionen bietet oder auf das Angebot des Brokers zugeschnitten ist. Anleger können sich jedoch natürlich über ihre Daten so einloggen, wie sie es auch von Starfish FX auf dem PC gewohnt sind.

Dabei lässt sich der MetaTrader 4 relativ überraschend auch für Binäre Optionen nutzen. Diese Möglichkeit wird nur von sehr wenigen Brokern angeboten, die es in der Regel vorziehen, ihre eigene Handelsplattform anzubieten und dann nur das Trading im Browser zu ermöglichen. Ebenso überraschend ist allerdings, dass Starfish FX auf die Möglichkeit verzichtet, eine Webversion der Handelsplattform bereitzustellen, die das Trading im Browser ermöglicht. Kunden müssen also immer den MetaTrader 4 herunterladen, wenn sie den PC wechseln möchten, was die Flexibilität natürlich deutlich einschränkt.

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Ein- und Auszahlungen bei Starfish FX

Starfish FX wirbt groß und breit damit, dass der Kunde vollkommen kostenfrei einzahlen kann. Allerdings ist dies bei den allermeisten Brokern der Fall und somit als Standard anzusehen. An unterschiedlichen Stellen macht er hingegen auch die Angabe, dass sehr wohl Einzahlungsgebühren fällig werden. Diese können bis zu vier Prozent der Einzahlungssumme betragen.

Der Broker bietet zudem nicht all zu viele Zahlungsmöglichkeiten an:

  • Visa
  • MasterCard
  • Union Pay
  • American Express
  • Banküberweisung
  • Skrill

Ohne Kreditkarte sollten Kunden derzeit hinsichtlich einer eventuellen Unterkapitalisierung des Kontos bei schlechten Kursverläufen und der Gefahr des Margincall nicht bei Starfish FX aktiv werden. Die Mindesteinzahlungssumme beträgt 100 Euro.

Auszahlungen bearbeitet der Broker innerhalb von zwei Werktagen. Dies ist eindeutig in den AGB festgelegt, sodass Starfish FX diesen Zeitraum bei Auszahlungen offiziell nicht unterschreiten darf. Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn er alle notwendigen Informationen vorliegen hat.

Starfish FX bietet einen Bonus

Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

Starfish FX bietet die Möglichkeit, sich für einen Demo-Account zu registrieren. Der Interessent muss dafür auf „Register for Demo Account“ klicken und lädt somit direkt die notwenige Handelssoftware herunter. Der Demo-Account wird dann im Zusammenarbeit mit MetaQuotes bereitgestellt, dem Entwickler der Handelsplattform. Auch dieses Vorgehen ist vergleichsweise ungewöhnlich und könnte Kunden davon abhalten, Starfish FX zu testen. Immerhin ist ein Dateiendownload vor der abgeschlossenen Registrierung nicht unbedingt üblich.

Starfish FX bietet für Einsteiger noch weiters Bildungsmaterial. Hierunter fallen die folgende Services:

  • Grundlegende Guides für die Handelsplattformen
  • E-Library mit Erklär-Videos zu Starfish FX
  • Schritt für Schritt-Tutorials mit 14 Lektionen
  • FAQ

Sämtliche Bildungsmaterialien sind natürlich nicht auf Deutsch erhältlich. Insgesamt reicht das Angebot von Starfish FX leider kaum aus, um sich überhaupt länger damit auseinanderzusetzen. Vor allem der Teil, der Grundlagen für das Trading vermitteln soll, bietet im Vergleich zu vielen anderen Brokern nur absolut grundlegende Informationen. Es fehlen Webinare oder andere Bildungsmaterialien, die über das absolute Anfängerniveau herausgehen.

Wie gut ist das Angebot von Nachrichten, Analysen, Signalen und anderen Services?

Starfish FX bietet Tradern die Möglichkeit, sowohl über Trading Central als auch über Zulutrade kostenfrei Handelssignale zu erhalten. Damit haben sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene die Möglichkeit, ihr Trading zu professionalisieren und neue Impulse zu nutzen. Dass der Broker dabei gleich mit zwei der beliebtesten Handelssignalanbieter zusammenarbeitet, ist ungewöhnlich und definitiv ein großer Pluspunkt. Natürlich sind die kostenpflichtigen Angebote unter den Signalen dennoch mit Mehrkosten verbunden.

Davon abgesehen bietet Starfish FX allerdings nicht all zu viel Service. Trader können einen Wirtschaftskalender nutzen, umfangreiche Analysen und Prognosen gibt es jedoch nicht.

Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

Der Kundenservice ist für Kunden aus Europa letztlich nur per E-Mail erreichbar, solange sie nicht aus Asien stammen. Dies ist alles andere als guter Service und reicht nicht für eine gute Bewertung aus.

Der Starfish FX Kundenservice ist über die hotline erreichbar

Ist das Geld bei Starfish FX sicher?

Starfish FX wird von Starfish Markets Limited betrieben und ist auf Vanuatu reguliert und auf Neuseeland registriert. Die Regulierung kann natürlich nicht gleichbedeutend mit dem Sicherheitsniveau sein, dass Kunden von europäischen Finanzaufsichtsbehörden gewohnt sind. So ist beispielsweise keine Mitgliedschaft in einem Einlagensicherungsfonds vorgeschrieben und der Broker sichert sie selbstständig nicht zusätzlich ab. Auch wenn Starfish FX Kundengelder und Vermögenskapital getrennt lagert, ist das Geld weniger sicher als bei einem EU-Broker. Für Kunden aus der EU ist so zudem ein großer Nachteil, dass im Falle eines Konflikts Vanuatu als Rechtssitz gilt, was Komplikationen und Mehrkosten verursachen würde.

Fazit: Starfish FX ist kein Experte für den deutschen Markt.

Starfish FX ist nicht auf den deutschen Markt ausgerichtet und dies wird an vielen Punkten deutlich. Problematisch ist dabei vor allem, dass der Broker nicht innerhalb der EU reguliert wird, was viele Nachteile haben kann. Unter anderem ist die fehlende Einlagensicherung ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Zudem ist der Kundenservice nur per E-Mail erreichbar, was einfach nicht ausreichend ist.

Darüber hinaus bietet der Broker grundsätzlich ein gutes Angebot, kommuniziert jedoch zu wenig eindeutig, wie die Konditionen tatsächlich sind. So ist recht undurchsichtig, ob Trader tatsächlich ein ECN-Account erhalten können, oder nicht. Noch mehr fehlen verlässliche Angaben zu den Spreads.

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