Vermittlungsportale für Festgeld – Erfahrungen & Bewertung

Vermittlungsportale für Festgeld – Erfahrungen & Bewertung

Festgeldkonto mit Sparplan

Sparer erhalten in Deutschland kaum noch Zinsen für ihr Festgeld. Im Ausland sind die Zinsen häufig deutlich höher. Wer Vergleichsportale für Festgeldzinsen bemüht, hat dies sicherlich schon festgestellt. Allerdings ist es für Anleger schwierig, diese Zinsen zu nutzen. Grund dafür ist, dass Banken in der Regel einen Wohnsitz und ein Konto im Inland fordern, um ein Konto zu eröffnen. Durch Vermittlungsportale für Festgeld wird die Eröffnung von Sparanlagen im Ausland deutlich unkomplizierter und ist zudem für den Privatanleger meistens kostenfrei.

Was leisten Vermittlungsportale für Festgeld?

Vermittlungsportale für Festgeld wollen die Geldanlage für Privatanleger vereinfachen. Sie bieten deswegen eine ganze Reihe von Dienstleistungen an. Im Hintergrund laufen zahlreiche Prozesse ab:

  • Vorauswahl von Partnerbanken und Angeboten
  • Prüfung der Bonität, Seriosität und finanzieller Stabilität
  • Übersetzen von rechtlichen Dokumenten
  • Entwicklung und Bereitstellung der Plattform
  • Übermitteln von Anträgen und Identifizieren von Kunden
  • Weiterleiten von Kundenkapital
  • Kundeninformationen und notwendige Dokumente zur Doppelbesteuerung
  • Kundensupport bei Fragen oder Problemen

Die Zinsportale erleichtern Sparern die Geldanlage im Ausland also ganz wesentlich. Für den Kunden selbst ist es letztlich kaum noch ein Unterschied, ob er sein Geld bei einem deutschen Geldinstitut oder über ein Zinsportal im Ausland anleget. Lediglich einige Formulare zur Vermeidung der Doppelbesteuerung führen zu einem Mehraufwand. Ein gutes Zinsportal informiert den Anleger jedoch hierüber rechtzeitig, sodass dieser immer weiß, was er tun muss.

Vermittlungsportale für Festgeld richten sich allerdings üblicherweise an erfahren Anleger, die wissen, warum sie bei welcher Bank den entsprechenden Betrag anlegen. Eine Anlageberatung bieten die Zinsportale dementsprechend nicht. Wer diese benötigt, muss sich dementsprechend an einen anderen Anbieter wenden oder einen unabhängigen Finanzberater zurate ziehen.

Die Zinsportale erleichtern Sparern die Geldanlage im Ausland

Die Zinsportale erleichtern Sparern die Geldanlage im Ausland

Wie teuer sind Zinsportale?

Zinsportale sind für den Anleger üblicherweise kostenfrei nutzbar. Dies gilt zumindest für die größeren Anbieter, die als seriös und etabliert gelten.

Dementsprechend entfallen Gebühren wie Kontoeröffnungsgebühren, Kontoführungskosten oder Abschlussgebühren. Stattdessen finanzieren sich die Anbieter über Provisionen, die sie von den Partnerbanken erhalten. Anleger müssen also nicht mit zusätzlichen Gebühren rechnen, sondern erhalten tatsächlich den Zinssatz, der auch beworben wird. Natürlich wären ihre Chancen, noch höhere Zinsen direkt bei der Bank zu bekommen, relativ hoch. Immerhin sparen sich die Banken so die Vermittlungsprovisionen. Allerdings ist dies den erhöhten Aufwand meist nicht wert. Dies gilt umso mehr, wenn der Kunde nicht die Sprache spricht.

Wie sicher sind Vermittlungsportale?

Die großen Anlagevermittler treten als Finanzdienstleister auf. Dementsprechend können Kunden über das Zinsportal bei einer Bank in Deutschland ein Konto eröffnen. Der Anlagervermittler hat zu keinem Zeitpunkt direkten Zugriff auf das Geld, kann es sich also nicht auszahlen lassen. Er kann das Geld lediglich im Auftrag des Kunden an die jeweiligen Partnerbanken weiterleiten lassen, die ihm natürlich ebenfalls keinen Zugriff gewähren. Teilweise ist zudem sogar eine Überweisung direkt über die eigene Hausbank möglich, allerdings wird dieser Service nur von wenigen Zinsportalen angeboten und ist auch aufgrund der Mehrkosten bei internationalen Überweisungen eher unüblich.

Das Hauptrisiko, das sich allerdings üblicherweise ebenfalls in einem überschaubaren Rahmen hält, sind also die ausländischen Partnerbanken und ihre finanzielle Stabilität. Anleger sollten in jedem Fall darauf achten, die Sicherungsgrenzen im Insolvenzfall nicht zu überschreiten. Üblicherweise liegen diese in der EU bei der gesetzlich vorgeschriebenen Summe von 100.000 Euro. Bevor Anleger bei einem Anbieter mehr anlegen, sollten sie lieber verschiedene Geldinstitute wählen und das Kapital aufteilen. Auf diese Weise

Warum bieten Banken im EU-Ausland höhere Zinsen?

Dass Banken im EU-Ausland mehr Zinsen bieten können, ist auf den ersten Blick nicht unbedingt verständlich – immerhin müssen sich alle an den EZB-Leitzins orientieren, der sich bekanntermaßen immer noch auf einem historischen Tiefstand befindet.

Gründe dafür, dass die Zinsen im EU-Ausland deutlich höher sind, gibt es allerdings viele. In einigen anderen EU-Staaten ist das Wirtschaftswachstum höher als in Deutschland. Das führt dazu, dass Unternehmen Kredite aufnehmen und die Banken diese refinanzieren. Dies geschieht üblicherweise auch über die Spareinlagen von Privatkunden. Die höheren Zinsen sollen Festgeld attraktiver machen, das für Banken gut planbar ist. Auch die Inflation sowie die gesamte Konjunktur können sich auf die Zinsen auswirken.

Auch die Bonität der Geldinstitute spielt eine wichtige Rolle. So müssen Geldinstitute, die selbst nicht als ausreichend solvent gelten oder deren Einlagensicherung Wirtschaftsexperten nicht überzeugt, üblicherweise höhere Zinsen als andere Banken zahlen, deren Bonität besser bewertet wird. Deutschland ist im Vergleich zu vielen anderen EU-Staaten sehr solide aufgestellt und die Banken müssen dementsprechend keine „Risikoprämie“ zahlen, um Sparer von einer Anlage zu überzeugen.

Ein dritter Faktor können Gewohnheiten oder Mechanismen sein, sie sich in den jeweiligen Staaten herausgebildet haben. In den Niederlanden beispielsweise werben die Geldinstitute mit hohen Festgeldzinsen um die als sehr wechselunwillig verschrienen Bankkunden.

Weltsparen ist ein Vermittlungsportal

Weltsparen beispielsweise ist so ein Vermittlungsportal

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Welche Produkte bieten Vermittlungsportale für Festgeld?

Neben den klassischen Festgeldanlagen haben viele der Vermittlungsportale auch noch andere Finanzprodukte im Angebot. Die klassische Ergänzung zum Festgeld ist natürlich Tagesgeld, das von vielen Zinsportalen ebenfalls vermittelt wird. Ganz so schnell verfügbar wie deutsches Tagesgeld ist dieses aufgrund des Sitzes im Ausland und der dazwischen geschalteten Partnerbank jedoch nicht. Anleger sollten also ein paar Tage mehr einplanen, bevor das Kapital bei einer Auszahlung verfügbar ist. Zudem verlangen weit mehr Anbieter eine Mindesteinlage, als dies bei deutschen Banken der Fall ist.

Eine weitere Alternative sind Festgeldkonten mit Kündigungsoption oder einem Anteil, der frei verfügbar angelegt wird. Diese Produkte bieten üblicherweise weniger Zinsen, erhöhen jedoch die Flexibilität im Ernstfall deutlich. Für manche Anleger kann dies deswegen dennoch eine gute Alternative zum Tagesgeld sein.

Festgeld, Flexgeld und Tagesgeld bilden bei den meisten Vermittlungsportalen die Produktpalette. Manche Anbieter ergänzen das Angebot um Edelmetalle, die ebenfalls als klassische Spareranlage gelten. Deutlich häufiger ist allerdings das Angebot von festverzinslichen Geldanlagen.

Was macht ein gutes Vermittlungsportal für Geldanlagen im Ausland aus?

Bei den Vermittlungsportalen gibt es durchaus qualitative und quantitative Unterschiede. Ein gutes Zinsportal kommuniziert offen, nach welchen Kriterien es seine Partnerbanken auswählt. Zudem sollten die Zinsen natürlich selbst bei bestmöglicher Bonität konkurrenzfähig sein. Sonst lohnt sich der Aufwand für den Anleger nicht.

Wichtig ist zudem, dass der Service stimmt und die Abläufe im Hintergrund funktionieren. Sollten Anleger über die Quellensteuer nicht richtig oder rechtzeitig informiert werden, greift eine Doppelbesteuerung, die die höheren Zinsen fast völlig egalisieren kann. Dementsprechend müssen die Zinsportale ihre Kunden zu jedem Zeitpunkt auf dem aktuellen Stand halten und sie mit genügend Vorlaufzeit über die notwendigen Dokumente informieren. Anleger sind hier jedoch auch selbst in der Pflicht. Ein guter Kundenservice ist jedoch stets hilfreich und schnell erreichbar. Leider ist dies ein Kritikpunkt, den aktuell nicht alle Anbieter erfüllen.

Bonus bei Zinsportalen

Viele Vermittlungsportale für Festgeld bieten ihren Kunden die Möglichkeit, unterschiedliche Boni zu nutzen. Üblicherweise kommen aktuell drei unterschiedliche zum Einsatz:

  • Willkommensbonus
  • Bonus für den Abschluss neuer Festgeldangebote
  • Werbeprämie

Vor allem die ersten beiden Prämien sind häufig gut dafür geeignet, die Rendite noch einmal deutlich zu erhöhen. Anleger müssen allerdings in der Regel eine Mindesteinlage abschließen und zudem selbst den Support kontaktieren, wenn sei Boni in Anspruch nehmen möchten. Eine automatische Gutschrift ist bei den meisten Anbietern nicht möglich. Leider greifen die Boni zudem meist nicht bei einer automatischen Prolongation. Beim derzeitigen Zinsniveau kann es deswegen sinnvoll sein, regelmäßig den Anbieter zu wechseln und Neuabschlüsse mit Bonus zu bevorzugen.

Ein weiteres Vermittlungsportal ist Zinspilot

Ein weiteres Vermittlungsportal ist Zinspilot

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Worauf sollten Anleger bei der Geldanlage im Ausland achten?

Wer Festgeld im Ausland anlegen möchte, sollte die Bank auf Herz und Nieren prüfen. Einer der wichtigsten Faktoren ist die Einlagensicherung. Innerhalb der EU ist diese größtenteils standardisiert und deckt üblicherweise bis zu 100.000 Euro je Kunde ab. Allerdings bezweifeln viele Marktbeobachter bei manchen Staaten, dass eine Einlagensicherung tatsächlich den Ausfall einer oder mehrerer Banken verkraften könnte. Im Zweifel steht der Staat im Insolvenzfall für die Bank gerade, sodass Anleger auch die ökonomische Stabilität des Landes vor der Festgeldanlage prüfen sollten.

Üblicherweise empfehlen viele Anlageberater, die Ratings der großen Rating-Agenturen bei der Wahl der Bank heranzuziehen. Kritiker bemängeln, dass nicht jede Bank ein aktuelles Rating vorweisen kann, da dies mit Mehrkosten für das Geldinstitut verbunden ist. Allerdings sind sie in der Lage, auf dem freien Markt günstiger Geld zu erhalten, wenn sie ihre Bonität auf diese Weise nachweisen können. Auf der anderen Seite sei auch ein gutes Rating keine Garantie für die Stabilität einer Bank, wie die Lehman Brothers bewiesen hätten. Dennoch gilt, dass ein schlechtes Rating oder ein Herkunftsland mit einem Non-Investment-Grade ein sehr stark erhöhtes Risiko darstellen und Kunden sich darüber bewusst sein sollten. Festgeld im Ausland ist häufig nicht so sicher, wie Anleger dies aus Deutschland gewohnt sind. Mit dem Investment im Ausland gehen Anleger in den meisten Fällen ein größeres Risiko ein, auch wenn die Geldanlage dennoch weit davon entfernt ist, unsicher zu sein oder ein großes Ausfallrisiko aufzuweisen.

Fazit: Vermittlungsportale für Festgeld sorgen für leichte Geldanlage

Vermittlungsportale sorgen durchaus dafür, dass Anleger aus Deutschland ihr Geld zu besseren Zinsen im Ausland anlegen können, ohne dabei übermäßig viel bürokratischen Aufwand betreiben müssen. Positiv sind auch die geringen Kosten und Gebühren – die meisten Anbieter stellen den Dienst für Privatanleger kostenfrei zur Verfügung und finanzieren sich über Provisionen. Sparer erhalten also tatsächlich den Zinssatz, der auch beworben wird.

Anleger sollten bei Festgeldangeboten im Ausland allerdings immer auch die Bonität von Bank und Heimatland beachten. Zudem sollten sie Wert auf einen Anlagevermittler legen, der über einen guten Kundenservice verfügt und so die Geldanlage im Ausland tatsächlich komfortabel gestaltet.

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