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Soll man jetzt Geld in Bitcoin anlegen? Durchwachsene Perspektiven am Aktienmarkt, niedrige Zinsen und hohe Immobilienpreise machen alternative Anlagemöglichkeiten interessant. Und tatsächlich haben einige Menschen mit Bitcoins zwischenzeitlich sehr viel Geld verdient – andere aber auch viel verloren. Was jetzt zu tun ist und wo man leicht Bitcoins kaufen kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin mit starkem Anstieg bis Dezember 2017
  • Kurseinbruch im Jahr 2018
  • Nur für spekulative Anleger
  • Für spekulative Zwecke sind Forex-Broker gut geeignet

Die Entwicklung des Bitcoins

Der Bitcoin ist für viele Anleger eine Goldgrube geworden. Anfang 2017 war ein Bitcoin noch rund 1.000 US-Dollar wert. Auch das war schon mehr als eine Vervierfachung gegenüber dem Wert eineinhalb Jahre zuvor. Doch bis Dezember ging es weiter bergauf, am 11. Dezember näherte sich der Kurs der Grenze von 18.000 US-Dollar. Doch was folgte war ein Einbruch um mehr als zwei Drittel innerhalb weniger Tage. Der Kurs erholte sich zwar zunächst wieder, ab Januar 2018 ging es aber wieder beschleunigt bergab. Nachdem der Kurs sich auf deutlich niedrigerem Niveau konsolidieren konnte, folgte im November 2018 ein weiterer deutlicher Rückgang.

Bei der Bewertung dieser Ereignisse sind sich die Auguren uneinig. Für die einen sind die niedrigen Kurse Kaufkurse, für die anderen der Anfang vom Ende. Sichere Prognosen sind hier unmöglich. Denkbar, dass der Bitcoin zu einem neuen Höhenflug ansetzt. Denkbar ist aber auch, dass man dereinst auf den Bitcoin-Hype zurückblicken wird wie heute auf die niederländische Tulpen-Manie im 17. Jahrhundert.

Festhalten lässt sich, dass der Bitcoin sehr schwankungsfreudig ist. Das liegt auch an der Konstruktion. Denn die Kryptowährung ist kein gesetzliches Zahlungsmittel. Und während hinter einer Aktie ein Unternehmen steht, das Patente, Maschinen und Produkte besitzt, ist der Kurs des Bitcoins nur von der Nachfrage der Märkte abhängig. Sollten die Investoren das Interesse verlieren, kann der Kurs auch auf Null fallen.

Wer soll Bitcoin kaufen?

Wer langfristig Geld anlegen will, sollte nicht sein gesamtes Erspartes in Bitcoin investieren. Nur als Ergänzung zu einem breit aufgestellten Portfolio kann die Kryptowährung attraktiv sein. Anders sieht es bei spekulativ eingestellten Anlegern aus. Für sie sind gerade die großen Schwankungen interessant.

Bitcoins für Kleinanleger

Auch wenn es hier anders dargestellt wird: Bitcoins sind keine Münzen, sondern existieren nur virtuell.

Auch als Absicherung für Krisenzeiten werden Bitcoins manchmal empfohlen. Immerhin ist die Währung unabhängig vom Einfluss der Zentralbanken. Wer aber einen baldigen Zusammenbruch der Wirtschaft erwartet, der sollte lieber über Gold nachdenken.

Attraktiv ist der Bitcoin also vor allem für Spekulanten. Wer auf eine mittelfristige Erholung und eine Fortsetzung der Ralley des Jahres 2017 setzt, der kann über Börsen wie Bitcoin.de die Kryptowährung kaufen.

Wer dagegen nur kurzfristig die hohe Schwankungsbreite nutzen will, der findet ein attraktives Angebot bei Forex-Brokern wie Plus500. Der Kauf dort ist bequemer und einfacher als bei einer Bitcoin-Börse. Außerdem hat dieses Vorgehen noch einen anderen Vorteil. Das Schürfen von Bitcoins verbraucht heute mehr Energie als einige Staaten. Weil bei Forex-Brokern die Bitcoins nicht wirklich erworben werden, fällt das energieaufwändige Schürfen weitgehend weg.

Hinweis: Obwohl Plus500 eine sehr benutzerfreundliche Plattform ist, sind CFDs komplexe Finanzprodukte. Rund 80 Prozent der Anleger verlieren Geld. Daher ist die Plattform nicht für Anfänger bzw. unerfahrene Händler geeignet.

Geld in Bitcoin anlegen am Beispiel Plus500

Der britische Broker Plus500 bietet eine breites Angebot an Kryptowährungen, darunter auch den Bitcoin sowie die Abspaltungen Bitcoin Cash. Auch Ethereum oder Litecoin werden gehandelt, ebenso NEO, Ripple XRP, IOTA und Monero. Nicht handelbar ist dagegen Bitcoin Gold, ebenfalls ein Abspaltung des Bitcoins.

Plus500 widmet Kryptowährungen viel Aufmerksamkeit.

Der große Vorteil eines Forex-Brokers wie Plus500: Der Handel geht schnell, unkompliziert und ist preiswert. Wer auf “Kaufen” klickt, hat die Bitcoins fast sofort in seinem Depot. Und genauso einfach lässt sich die Kryptowährung auch leer verkaufen. Wer auf fallende Kurse setzt klickt einfach auf “Verkaufen”, auch wenn er gar keine Bitcoins besitzt.

Hinweis: Plus500 ist eine Handelsmarke von Plus500 Ltd. Plus500 Ltd arbeitet über die folgenden Tochtergesellschaften:
Plus500UK Ltd ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und reguliert. Britische Finanzaufsichtsbehörde FCA-Registernummer: 509909. Anschrift: Plus500UK Ltd, 78 Cornhill | London EC3V 3QQ
Plus500CY Ltd ist autorisiert und reguliert durch die Cyprus Securities and Exchange Commission (Lizenznr. 250/14).
Plus500AU Pty Ltd hält AFSL #417727, herausgegeben von ASIC, FSP Nr. 486026 herausgegeben von der FMA in Neuseeland und Autorisierter Finanzdienstleister #47546, herausgegeben von der FSCA in Südafrika.
Plus500SG Pte Ltd (UEN 201422211Z) verfügt über eine Dienstleistungslizenz für Kapitalmärkte der Währungsbehörde von Singapur für den Handel mit Wertpapieren und den Leveraged-Devisenhandel (Lizenznr. CMS100648-1).

Bitcoins kaufen Schritt für Schritt

Wer bei Plus500 Bitcoins kaufen will, kann sein Geschick zunächst mit dem kostenlosen Demokonto testen. Dabei lassen sich CFDs und Währungen wie mit echtem Geld kaufen und verkaufen. Allerdings wird nur mit Spielgeld gehandelt. Alle Gewinne und Verluste stehen deshalb nur auf dem Papier, ausgezahlt werden sie nicht.

Plus500 Webtrader

Der Plus500 Webtrader.

Wer Gefallen am Traden gefunden hat, kann echtes Geld einzahlen. Dann lassen sich ganz einfach Bitcoins kaufen. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem echten Handel mit der Kryptowährung: Es muss immer nur ein Teil des Wertes wirklich investiert werden, denn gehandelt wird mit einem Hebel. Bei einem Hebel von 5 müssen beim Kauf eines Papiers mit einem Wert von 100,- Euro nur 20,- Euro wirklich hinterlegt werden. So lassen sich deutlich höhere Gewinner erzielen, aber auch die Verluste sind höher. Bei einem Hebel von 20 wäre schon bei einem Kursverlust des Basiswertes von 5,0 Prozent der gesamte Einsatz verloren.

Plus500 Kosten

Ordergebühren oder einen Monatsbeitrag gibt es bei Plus500 nicht. Umsonst sind die Dienste des Unternehmens aber auch nicht. Es finanziert sich aus dem Spread, der Differenz zwischen Kauf und Verkaufskurs. Ein Kunde, der einen Bitcoin verkauft erhält dafür weniger Geld als ein anderer bezahlen muss, der zum gleichen Zeitpunkt einen Bitcoin kauft. Diese Differenz ist die Hauteinnahmequelle des Brokers. Gebühren fallen aber an, wenn eine Position über Nacht gehalten wird. Auch bei Inaktivität berechnet Plus500 eine Gebühr.

Hinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko. Sie können durch die Hebelwirkung schnell Geld verlieren. Zwischen 74% und 89% der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Fazit

Bitcoins sind hochspekulativ. Wer für die Zukunft sparen will, sollte besser über ein breit aufgestelltes ETF-Depot nachdenken. Will man sein Kapital für eine mögliche Krise absichern, weil man den Notenbanken nicht vertraut, ist Gold oft die bessere Alternative. Anders sieht es aus, wenn man kurzfristig traden will. Dann sind die starken Ausschläge der Kryptowährung sogar positiv. Denn dadurch lässt sich in kurzer Zeit viel Gewinn erzielen, aber auch die Verluste sind hoch.

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