Welche Aktien jetzt kaufen – Die besten Aktien & ETFs 2022 in der Analyse

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Analysen

Welche Aktien jetzt kaufen - Das Wichtigste in Kürze

 

So gehen Sie vor

  • Informieren Sie sich über den aktuellen Aktienmarkt und Prognosen über den Verlauf globaler wirtschaftlicher Entwicklungen in naher Zukunft.
  • Als Einsteiger*in wählen Sie erfolgreiche Aktien aus führenden Aktienindizes aus. Alternativ investieren Sie in breit gestreute MSCI oder S&P500 ETFs.
  • Loggen Sie sich in den Broker-Account ein. Haben Sie noch kein Depot, dann eröffnen Sie ein Aktiendepot bei Smartbroker. Aktien können Sie ab 0 Euro online kaufen.
  • Aktien aus den führenden Aktienindizes werden viel gehandelt. Die daraus resultierende Volatilität können erfahrene Händler*innen für Daytrading nutzen. Eine zuverlässige Trading-Plattform finden Sie beim Broker eToro.

In die besten Aktien investieren: Das sind die Möglichkeiten

Aktien kaufen: Aktien-Anleger*innen stehen 43.000 Aktien weltweit zur Verfügung. Die besten Aktien sind in bekannten Aktienindizes wie Dow Jones, NASDAQ oder DAX anzutreffen.

In ETFs investieren: Mit einem ETF können Anleger*innen von der Wertentwicklung eines Aktien-Index (beispielsweise MSCI, Euro STOXX 50, FTSE 100) profitieren.

CFDs auf Aktien traden: Erfahrene Händler*innen können Aktien über den Preis mittels CFDs mit Hebel und Margin handeln, ohne dass sie Aktien direkt kaufen müssen.

Inhaltsverzeichnis

Die besten Aktien zum Kaufen 2022

  • Infineon Technologies AG
    WKN:623100KGV: 0,62
    ISIN:DE0006231004DIV/R:0.0119
  • Covestro AG
    WKN:606214KGV: 0,51
    ISIN:DE0006062144DIV/R:0.1179
  • Siemens Aktiengesellschaft
    WKN:723610KGV: 2,36
    ISIN:DE0007236101DIV/R:0.0395
  • Johnson & Johnson
    WKN:853260KGV: 3,56
    ISIN:US4781601046DIV/R:0.0277
  • KUKA Aktiengesellschaft
    WKN:620440KGV: 2,46
    ISIN:DE0006204407DIV/R:0.0013
WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
623100
DE0006231004
0,62
32.671
0.1459%
0.0119
606214
DE0006062144
0,51
5.991
0.0771%
0.1179
723610
DE0007236101
2,36
85.306
0.0318%
0.0395
853260
US4781601046
3,56
429.082
0.1921%
0.0277
620440
DE0006204407
2,46
3.274
0.0169%
0.0013

 

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Aktien Kaufempfehlung aktuell – Unternehmen mit Potential 2022

  • BioNTech SE
    WKN:A2PSR2KGV: 0,04
    ISIN:US09075V1026DIV/R:0.0133
  • Vestas Wind Systems A/S
    WKN:A3CMNSKGV: 1,16
    ISIN:DK0061539921DIV/R:0.0026
  • Mercedes Benz Group AG
    WKN:710000KGV: 40,40
    ISIN:DE0007100000DIV/R:0.0955
  • Traton SE
    WKN:TRAT0NKGV: 0,00
    ISIN:DE000TRAT0N7DIV/R:0.0408
  • PUMA SE
    WKN:696960KGV: 0,86
    ISIN:DE0006969603DIV/R:0.0142
  • ING Groep NV
    WKN:A2ANV3KGV: 1,99
    ISIN:NL0011821202DIV/R:0.0657
  • SAP SE
    WKN:716460KGV: 1,40
    ISIN:DE0007164600DIV/R:0.0232
  • Software Aktiengesellschaft
    WKN:A2GS40KGV: 2,93
    ISIN:DE000A2GS401DIV/R:0.0326
  • Rolls-Royce Holdings PLC
    WKN:A1H81LKGV: 0,13
    ISIN:GB00B63H8491DIV/R:0
  • Safran SA
    WKN:924781KGV: 0,69
    ISIN:FR0000073272DIV/R:0.0059
  • Deutsche Post AG
    WKN:555200KGV: 4,79
    ISIN:DE0005552004DIV/R:0.0578
WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
A2PSR2
US09075V1026
0,04
33.386
0.5544%
0.0133
A3CMNS
DK0061539921
1,16
20.101
-0.046%
0.0026
710000
DE0007100000
40,40
58.841
0.1571%
0.0955
TRAT0N
DE000TRAT0N7
0,00
6.270
0.0229%
0.0408
696960
DE0006969603
0,86
7.527
0.0471%
0.0142
A2ANV3
NL0011821202
1,99
36.040
0.2308%
0.0657
716460
DE0007164600
1,40
99.194
0.1337%
0.0232
A2GS40
DE000A2GS401
2,93
1.763
0.0876%
0.0326
A1H81L
GB00B63H8491
0,13
7.183
-0.1567%
0
924781
FR0000073272
0,69
39.190
-0.2555%
0.0059
555200
DE0005552004
4,79
39.905
0.0595%
0.0578

 

Die besten ETFs zum Kaufen

  • Xtrackers MSCI China UCITS ETF 1C
    WKN:DBX0G2TER:0.65%
    ISIN:LU0514695690AUM:1.591
  • iShares Nasdaq US Biotechnology UCITS ETF
    WKN:A2DWAWTER:0.35%
    ISIN:IE00BYXG2H39AUM:438
  • iShares USD Treasury Bond 20+yr UCITS ETF USD (Dist)
    WKN:A12HL9TER:0.07%
    ISIN:IE00BSKRJZ44AUM:3.251
WKNISINTERAUMA/TTD
DBX0G2
LU0514695690
0.65%
1.591
🔄
0.72%
A2DWAW
IE00BYXG2H39
0.35%
438
🔄
0.25%
A12HL9
IE00BSKRJZ44
0.07%
3.251
☑️ 2.05%
0.13%

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Welche Aktien jetzt kaufen: Tipps & Handelsempfehlungen aus Analysten-Rating

Immer mehr Verbraucher*innen beschäftigen sich mit beim Thema Vermögensbildung mit dem Kauf von Aktien. Jüngere Analysen zeigen, dass es vermehrt Kleinanleger*innen waren, die die Chance des Aktien-Crashs von Mitte März 2020 genutzt haben, um während der Corona Krise Aktien zu kaufen.

Wer Mitte März 2020 zum Tiefpunkt der meisten Börsenkurse bei DAX-Werten eingestiegen ist, hatte Anfang 2022 rund 75 Prozent Gewinn gemacht. Und selbst wer den Zeitpunkt verpasste und erst im Juni, nach dem Ende der ersten Erholung, wieder einstieg, hat rund ein Drittel Gewinn gemacht.

Gleichzeitig ist aber die Angst immer noch groß, dass eine deutliche Korrektur folgen könnte. Während die großen Unternehmen oft gut durch die Krise kamen, haben vor allem kleine Selbständige im Einzelhandel, der Gastronomie und dem Freizeitgewerbe gelitten. Hier könnte es noch zu Insolvenzen kommen – und die folgende Krise könnte die Wirtschaft insgesamt treffen. Auch Steuererhöhungen zur Finanzierung der Lasten der Corona-Krise könnten der Wirtschaft schaden, ebenso die steigende Inflation oder eine Krise um die Ukraine.

Viele risikobewusste Anleger*innen haben aufgrund dieser Unwägbarkeiten das Risiko bisher gescheut, Geld in Aktien zu investieren. Doch die Alternativen sind rar, attraktive Zinsen gibt es kaum noch und von einer steigenden Inflation sind Aktieninhaber*innen üblicherweise weniger betroffen als Sparer*innen.

Zum Investieren eignen sich praktisch alle Aktien bekannter Unternehmen, wobei es negative Ausnahmen geben kann, wie das DAX-Unternehmen Wirecard beweist. In Aktien neuer Unternehmen und StartUps sollten Sie mit entsprechendem Risikobewusstsein investieren. Pennystocks sind etwas für echte Zocker, die den Verlust des eingesetzten Kapitals leicht verschmerzen.

Lestipp: Aktiendepots für Kleinanleger – Finden Sie in diesem Leitfaden den passenden Anbieter für sich.

Wie Sie Analysten-Rating für Anlageentscheidungen nutzen

Analysten-Ratings liefern Ihnen eine gute Vorlage, wenn es beispielsweise darum geht, welche deutschen Aktien, US Aktien oder chinesische Aktien Sie jetzt kaufen können oder im umgekehrten Fall bei einem negativen Rating verkaufen sollten.

Aktien-Ratings werden regelmäßig von Bank-Analysten erstellt. Anleger*innen mit der Frage „Welche Aktien jetzt kaufen?“ stoßen vor allem bei großen Aktienunternehmen auf eine Vielzahl von Ratings. Die Analysten bewerten Aktien und sprechen Handelsempfehlungen aus. Analystenmeinungen führender Bankhäuser können großen Einfluss auf den Kurs einer Aktie nehmen.

Die bekanntesten Ratings sind:

  • Kaufen / Buy (Strong Buy): Empfehlung (unbedingte Kaufempfehlung) zum Kauf eines bestimmten Wertpapiers.
  • Verkaufen / Sell (Strong Sell): Es wird empfohlen, ein Wertpapier (unbedingt) zu verkaufen (unbedingte Verkaufsempfehlung).
  • Halten / Hold: Ein Unternehmen mit einer Halteempfehlung verhält sich marktkonform bzw. entwickelt sich wie vergleichbare Unternehmen.

Zudem gibt es unter anderem:

  • Underperform: Eine Aktie wird voraussichtlich die Aktienmarktrendite nicht ganz erreichen. Empfohlen wird eine Untergewichtung oder schwacher Verkauf.
  • Outperform: Eine Aktie wird voraussichtlich besser als die Marktrendite performen. Empfohlen wird ein schwaches Akkumulieren bzw. Zukaufen.

Expertentipp
Das Rating von Analysten können Sie für Ihre Anlageentscheidungen nutzen. Beachten Sie, dass Aktienratings nicht das Risiko von Verlusten oder die Angemessenheit des Marktpreises eines bestimmten Titels bewerten. Außerdem ist Rating kein Ersatz des Wirtschaftsprüfers, der einen Jahresabschluss attestiert. Aktienempfehlungen beruhen auf der Analyse charttechnischer Signale. Abweichungen zur fundamentalen Bewertung sind in Einzelfällen möglich.

Jetzt Aktien kaufen: 5 Unternehmen mit „Buy“-Empfehlung

Infineon Technologies

  • Infineon Technologies AG
    WKN:623100KGV: 0,62
    ISIN:DE0006231004DIV/R:0.0119
WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
623100
DE0006231004
0,62
32.671
0.1459%
0.0119

Während andere Unternehmen mit der weltweiten Halbleiterknappheit kämpfen, kommt Infineon diese Krise zugute. Das Unternehmen hat seine Jahresumsatzprognose schon zum zweiten Mal nach oben korrigiert.

Starke Quartalszahlen

Die Quartalszahlen zeigen, dass Infineon in diesem Zeitraum einen Umsatz von 3,30 Milliarden Euro erzielte, was einem Anstieg von 22 Prozent auf Jahresbasis entspricht und deutlich über den Erwartungen von 3,21 Milliarden Euro liegt. Das bereinigte EBIT stieg in den drei Monaten um 62 Prozent auf 761 Millionen Euro und lag damit ebenfalls über den Schätzungen von 712 Millionen Euro. Der Nettogewinn belief sich auf 469 Millionen Euro und war damit mehr als doppelt so hoch wie im entsprechenden Zeitraum 2021.

Hohe Nachfrage

Eine ebenfalls erfreuliche Nachricht ist der Auftragsbestand von Infineon, der von 31 Milliarden Euro im Dezember 2021 auf 37 Milliarden Euro Ende März gestiegen ist. Die kurz- aber auch langfristige Nachfrage nach Infineons Produkten lässt für die Zukunft hoffen.

China und die Autoindustrie als Risiko

Knapp 35 Prozent der Geschäftstätigkeiten von Infineon entfallen auf China. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die dortige Konjunkturschwäche auch im Kurs von Infineon bemerkbar macht. Ein weiteres Risiko ist Infineons starkes Engagement in der Automobilbranche. Sollte sich das Verbrauchervertrauen beispielsweise aufgrund der zunehmenden Inflation, steigenden Zinssätzen oder geopolitischen Risiken deutlich abschwächen, könnten das die Finanzergebnisse von Infineon beeinträchtigen. Hintergrund: Infineon Technologies AG ist ein 1999 gegründeter deutscher Halbleiterhersteller, der aus der Ausgliederung der Halbleitersparte der ehemaligen Muttergesellschaft Siemens AG hervorging. Infineon beschäftigt rund 50.280 Mitarbeiter*innen und ist einer der zehn größten Halbleiterhersteller weltweit. Infineon wird momentan für 2023 mit einem KGV von 15 gehandelt, was dem Potenzial und den vollen Auftragsbüchern des Chipherstellers keineswegs gerecht wird. Sollten die aktuellen Entwicklungen weiter anhalten, ist 2023 ein Kursziel von knapp 50 Euro pro Aktie realistisch. Erstellt: 04.08.2022 | Autor: Victor Jove Roca

Covestro

  • Covestro AG
    WKN:606214KGV: 0,51
    ISIN:DE0006062144DIV/R:0.1179
WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
606214
DE0006062144
0,51
5.991
0.0771%
0.1179


Covestro-Produkte sind ein Wegbereiter für die Zukunft und werden die weiter steigende Nachfrage nach Wärmedämmung, batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen und erneuerbaren Energien bedienen.

Schwache Quartalszahlen

Trotz dieser Aussichten war es ein durchwachsenes Quartal für Covestro. Das Unternehmen enttäuschte viele Analysten, nicht nur wegen der schwachen Ergebnisse, sondern auch wegen der niedrigeren Prognose. In der Gewinn- und Verlustrechnung konnte Covestro den Umsatz von 3,3 Milliarden Euro auf 4,68 Milliarden Euro deutlich steigern, und zwar preis- und mengenbedingt (+22,9 Prozent bzw. +3,9 Prozent). Leider war das Unternehmen auf EBITDA-Ebene nicht in der Lage, den positiven Preisbeitrag zu nutzen, um den Anstieg der Rohstoffpreise auszugleichen. Dennoch erreichte die Dividende im vergangenen Jahr ein neues Rekordniveau von 3,40 Euro je Aktie.

Sinkende Gewinnprognose

Covestro reagiert aufgrund der Abriegelungsmaßnahmen der chinesischen Regierung in Shanghai, wo der Werkstoffhersteller einen großen Standort hat, mit einer Senkung der Gewinnprognose. In der Zwischenzeit haben sich die Logistikprobleme so sehr verschärft, dass laut Aussage des CEO "der Umsatz im zweiten Quartal ziemlich stark zurückgegangen ist". Covestro erwartet nun ein EBITDA zwischen 2,0 und 2,5 Milliarden Euro. Bislang hatte der Konzern 2,5 bis 3 Milliarden Euro angepeilt. Hintergrund: Die Covestro AG, mit Sitz in Leverkusen, ist ein deutsches Unternehmen, das eine Vielzahl von Rohstoffen auf Polyurethan- und Polycarbonatbasis herstellt. Zu den Produkten gehören Isocyanate und Polyole für Schaumstoffe, thermoplastische Polyurethan- und Polycarbonatgranulate sowie Additive auf Polyurethanbasis, die bei der Formulierung von Beschichtungen und Klebstoffen verwendet werden. Die wichtigsten Branchen, die bedient werden, sind Automobilbau und -zulieferung, Elektrotechnik und Elektronik, Bau- und Haushaltswaren sowie die Sport- und Freizeitindustrie. Eine Firma in der Größenordnung von Covestro übersteht auch Zeiten mit schlechten Zahlen. Eine Investition in Covestro erfordert jedoch mindestens einen Zeitrahmen von 2 bis 3 Jahren. Erhöht man diesen Zeitraum auf 3 bis 5 Jahre, ist durchaus eine Gesamtrendite von 60-100 Prozent denkbar. Für die Suche nach dem schnellen Geld sollte allerdings auf andere Aktien gesetzt werden. Erstellt: 04.08.2022 | Autor: Victor Jove Roca

Siemens

  • Siemens Aktiengesellschaft
    WKN:723610KGV: 2,36
    ISIN:DE0007236101DIV/R:0.0395
WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
723610
DE0007236101
2,36
85.306
0.0318%
0.0395


Siemens bedient Kunden in fast allen Branchen und betreibt sein Geschäft in vier Hauptsegmenten: Mobilität, Gesundheitswesen, digitale Industrien und intelligente Infrastruktur. Selbst in einem herausfordernden Umfeld wie der Covid-19-Krise verfügt das Unternehmen über eine starke Wettbewerbsposition und attraktive Wachstumsaussichten.

Starkes 1. Quartal

Siemens verzeichnet im ersten Quartal Umsatzanstieg in allen Industriebereichen und Regionen, angeführt von zweistelligem Wachstum bei Digital Industries. Das Unternehmen hat in den letzten 12 Monaten Dividenden in Höhe von 4,30 USD pro Aktie ausgeschüttet. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 125,99 USD entspricht dies einer Dividendenrendite von 3,41%. Siemens geht davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2023 71,9 Milliarden Euro und im Jahr 2024 75,7 Milliarden Euro erreichen wird. Was dem angestrebten Umsatzwachstum von 5-7% entsprechen würde.

Mit Großerträgen in die Zukunft

Siemens hat erst kürzlich bekannt gegeben, dass das Unternehmen den größten Auftrag seiner Geschichte unterzeichnet hat. Der Vertrag über die Entwicklung und den Bau einer neuen Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnlinie in Ägypten hat einen Wert von 8,1 Mrd. Euro (8,7 Mrd. US-Dollar), einschließlich eines im September 2021 unterzeichneten Vertrags über 2,7 Mrd. Euro für die erste Strecke des Projekts. Der mit der ägyptischen Tunnelbehörde unterzeichnete Vertrag beinhaltet zudem auch eine Vereinbarung über die Instandhaltung für 15 Jahre.

Risiken

Auch globale Unternehmen wie Siemens sind den Konjunkturzyklen ausgesetzt. Daher sollten Anleger die anhaltenden makroökonomischen Herausforderungen wie steigende Realrenditen, Inflation, geopolitische Entwicklungen, Herausforderungen in der Lieferkette und die Abriegelung Chinas genau beobachten. Auch der starke Wettbewerb in den Bereichen Strom/ Energie könnt sich auf die Rentabilität der Aktie auswirken. Hintergrund: Die Siemens AG mit Hauptsitz in München, Deutschland, ist ein deutscher multinationaler Mischkonzern und das größte Industrieunternehmen in Europa. Die Hauptgeschäftsbereiche des Unternehmens sind Industrie, Energie, Gesundheitswesen und Infrastruktur. Siemens und seine Tochtergesellschaften beschäftigen weltweit über 300.00 Mitarbeiter:innen. Eine Investition in Siemens scheint im derzeitigen Umfeld eine relativ sichere Sache zu sein. Darüber hinaus hat Siemens in der Vergangenheit selbst in schwierigen Zeiten wie der Covid-19-Gesundheitskrise stets gute Finanzergebnisse erzielt. Erstellt: 14.06.2022 | Autor: Victor Jove Roca

Johnson & Johnson

  • Johnson & Johnson
    WKN:853260KGV: 3,56
    ISIN:US4781601046DIV/R:0.0277
WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
853260
US4781601046
3,56
429.082
0.1921%
0.0277

Die Bewertung des SARS-CoV-2 Impfstoffes als „ungenügend“ und mehrere Skandale konnten den Kursanstieg der Johnson & Johnson Aktie nicht stoppen. Eine geplante Aufspaltung sorgt für zusätzliche Phantasie. Aber ist die Entwicklung nachhaltig?

Kursplus trotzt Kritik

Seit 2009 kennt die Aktie fast nur eine Richtung, nämlich nach oben. Von Mitte 2009 bis Mitte 2022 gewann die Aktie mehr als 300 Prozent hinzu. Größere Rückschläge gab es in dieser Zeit keine. Hinzu kamen in den vergangenen Dividendenrenditen zwischen 2,4 und 2,7 Prozent. Grund für die gute Kursentwicklung und die attraktive Dividende sind stetige Gewinne. Der Impfstoff gegen SARS-CoV-2 ist dabei nur ein Produkt von vielen. Der Nachteil des Kursanstiegs ist ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 20. Das ist angesichts der Risiken vergleichsweise teuer, der ebenfalls mit Klagen und Kritik konfrontierte Konkurrent Bayer erwartet für 2022 einen Wert von 12.

Viel Kritik

Bekannt wurde Johnson & Johnson in Deutschland hauptsächlich durch seinen Impfstoff gegen SARS-CoV-2. Doch er stellte sich als weniger wirksam heraus als die Produkte der meisten Konkurrenten, in vielen Ländern gelten nur mit ihm geimpfte Menschen als „ungeimpft“. In den USA wird das Unternehmen außerdem von 13.000 Männern verklagt, die nach der Einnahme des Neuroleptikums Risperdal Brüste bekamen („Gynäkomastie“). Noch riskanter für das Unternehmen sind aber Vorwürfe, Johnson & Johnson habe bewusst in Kauf genommen, Menschen abhängig zu machen. Teilweise ist von „der schwersten menschengemachten Opioid-Krise“ die Rede. Bewusst soll das Unternehmen Studien manipuliert und seine Werbung auf Männer unter 40 ausgerichtet haben, die besonders stark von Abhängigkeit betroffen sind. Hier können Milliardenforderungen auf das Unternehmen zu kommen.

Zerschlagungspläne

2021 hat das Unternehmen angekündigt, den Bereich mit Konsumentenprodukten abzuspalten. Dazu zählen etwa Produkte zur Babypflege, die unter dem Namen Johnson’s vertrieben werden. Denkbar ist auch, dass nicht verschreibungspflichtige Generika wie Paracetamol-Schmerzmittel dem Konsumbereich zugeschlagen werden. Dieser macht aktuell rund ein Siebtel des Umsatzes aus.

Analysen zu Johnson & Johnson

Trotz der Schwierigkeiten gibt es von 18 von uns untersuchten Analysen nur eine Empfehlung zum Untergewichten. Die Mehrheit setzt die Aktie auf „halten“, sieben sehen die Aktie sogar positiv. Hintergrund: Johnson & Johnson wurde bereits 1886 von drei Brüdern gegründet. Bekannt wurde das Unternehmen, als es nach dem Galveston-Hurrikan 1900 und nach dem Erdbeben 1906 in San Francisco kostenlos oder verbilligt Medikamente und Verbandsmaterial zur Verfügung stellte. 1944 ging die Firma an die Börse. Die hohe Bewertung ist angesichts der Rückschläge erstaunlich. Wer investieren will, sollte die Firma zuerst genauer unter die Lupe nehmen.
Expertentipp
Gefällt Ihnen als Anleger*in das Geschäftsmodell Johnson & Johnson, aber die bisher erzielte Gesamtrendite ist Ihnen zu unterdurchschnittlich? Dann können Sie alternativ in einen Branchen Index-Fonds (u.a. iShares US Pharmaceuticals ETF mit 22 Prozent Gewichtung Johnson & Johnson) investieren.

Kuka AG

  • KUKA Aktiengesellschaft
    WKN:620440KGV: 2,46
    ISIN:DE0006204407DIV/R:0.0013
WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
620440
DE0006204407
2,46
3.274
0.0169%
0.0013

Der Roboterhersteller Kuka hat es schwer: Schlecht gemanagte Megaprojekte haben in den vergangenen Monaten die Gewinne gedrückt. Hinzu kommt der Krieg in der Ukraine und das nachlassende Wachstum in China.

Guter Start in Q1

Nichtsdestotrotz ist KUKA erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet und hat zwischen Januar und März 2022 Auftragseingang und Umsatz deutlich gesteigert. Der KUKA Konzern verzeichnete einen Auftragseingang von fast 1,3 Mrd. €, ein Plus von 42,0 % im Vergleich zum Vorjahr, und auch der Umsatz stieg um 18,3 % auf 853,4 Mio. € . Darüber hinaus steigerte KUKA sein EBIT auf 19,0 Mio. € (Q1/21: 8,2 Mio. €), bei einer EBIT-Marge von 2,2%. Kuka hat im letzten Jahr Dividenden in Höhe von 0,12 USD pro Aktie ausgeschüttet. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 88,70 USD entspricht dies einer Dividendenrendite von 0,13%. Die Dividende wurde im vergangenen Jahr nicht erhöht. Über die letzten Jahre sank die Dividende im Vergleich um insgesamt 29,98%.

Krisen schmälern den Profit

Trotz des massiven Wachstums und der guten Zahlen spürt auch KUKA die Auswirkungen des schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds, unter anderem durch den Krieg in der Ukraine sowie die Pandemie COVID, mit Lieferengpässen, Inflation und Materialverknappung. Dies wirkt sich auch auf die Produktion von KUKA mit verzögerter Auftragsabwicklung und höheren Material- und Logistikkosten aus und belastet das EBIT und die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs Robotics. Hintergrund: KUKA mit Hauptsitz in Augsburg, Deutschland, ist ein internationaler Hersteller von Industrierobotern und Anlagen für die Fabrikautomation. Seit 2016 befindet sich das Unternehmen mehrheitlich im Besitz der chinesischen Midea Group. Die KUKA Robotics Corporation hat 25 Tochtergesellschaften, meist Vertriebs- und Serviceniederlassungen, in den USA, Australien, Kanada, Mexiko, Brasilien, China, Japan, Südkorea, Taiwan, Indien, Russland und den meisten europäischen Ländern. Die Performance von Kuka ist momentan alles andere als optimal und steigende Renditen in den nächsten Jahren sehr unwahrscheinlich. Ein Kauf zum momentanen Zeitpunkt kann auf lange Sicht rentabel sein, bringt aber auch viel Risiko mit sich. Erstellt: 17.06.2022 | Autor: Victor Jove Roca
Expertentipp
Zu Kuka gibt es einige Alternativen. Weitere Unternehmen mit Roboter Aktien sind u.a. ZhenRobotics, ein chinesischer Entwickler von Paketlieferrobotern (WKN: A2N5MLWKN kopiert), iRobot, ein Haushaltsroboterhersteller aus den USA (WKN: A0F5CCWKN kopiert) und FANUC, Japans führender Roboter-Hersteller (WKN: 863731WKN kopiert).

Für eine breite Risikostreuung können Sie auch in den ETF Robo-Stox Global Robotics and Automation Index (WKN: A12DB1WKN kopiert) investieren.

Wichtig: Aktuelle Ereignisse können Märkte nachhaltig beeinflussen, sodass Investoren vor der Frage stehen, ob sie Aktien jetzt kaufen oder verkaufen sollen. Als Kauf- und Verkaufsempfehlungen ausgedrückte Analystenmeinungen rund um das Thema „Welche Aktien jetzt kaufen“ sind so schnelllebig wie die Börse selbst. Das zeigte jüngst auch die Corona-Krise: Stürzt der Kurs einer Aktie ab, kann sich die Verkaufsempfehlung rasch in eine Kaufempfehlung umkehren.

SWOT-Analyse: Jetzt Aktien kaufen ja oder nein?

Stärken: Aktienkauf mit Buy Experten-Empfehlung

Aktien-Empfehlungen von Rating-Experten renommierter Banken und Finanzgesellschaften beruhen auf der Analyse von Charts und weiteren Unternehmensdaten. Genutzt und bewertet werden eine Reihe von Indikatoren wie 200-Tage-Linie und weitere Unternehmenszahlen. Daraus ziehen sie den Schluss, dass Aktien jetzt kaufen sinnvoll ist. Je bedeutsamer die Finanzgesellschaft des Analysten ist, desto mehr Einfluss kann die Empfehlung auf den Aktienkurs nehmen.

Schwächen: Aktien-Empfehlung ist keine Gewinngarantie

Die Empfehlungen von Rating-Experten zum Aktienkauf beruhen in der Regel auf der Analyse von Charts. Fundamentaldaten des Unternehmens werden nicht bis in alle Details berücksichtigt. Keinesfalls dürfen Sie von einem Aktienrating eine Bewertung des Risikos von Verlusten oder der Angemessenheit des Marktpreises erwarten. Eine Gewinngarantie ist eine Buy-Empfehlung nicht. Zudem können auch gesellschaftliche oder wirtschaftliche Trends die Nachfrage und den tatsächlichen Substanzwert verwässern (vgl. hierzu Cannabis Aktien).

Chancen: kaum Alternativen zu Aktien

Viele Banken verlangen negative Zinsen für Guthaben auf den Tagesgeldkonten, Festgelder wurden oft abgeschafft oder bringen kaum noch Zinsen. Gleichzeitig lag die Inflationsrate im November 2021 bei 6,0 Prozent. Zwar haben Sondereffekte die Teuerung beschleunigt, doch auch ohne diese lag sie bei 2,6 Prozent. Außerdem dürfte es in Zukunft noch weitere Sondereffekte geben. Mit anderen Worten: Sparer*innen verlieren real Geld.

Aktien sind daher nahezu die einige Alternative. Wer in Aktien investiert hat, machte in den vergangenen Jahren trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation Gewinne. Grund dafür war auch, dass andere Anleger*innen vor den gleichen Problemen stehen und deshalb in Aktien investierten.

Infografik: Inflationsraten in Deutschland Ende 2021

Quelle: statista.com

Risiken: Börsen-Crash durch Corona-Krise & politische Ereignisse

Durch die hohen Kursgewinne ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis in den vergangenen Jahren bei vielen Aktien gestiegen. Die Siemensaktie kostete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/2021 rund das Zwanzigfache eines Jahresgewinns, drei Jahre vorher war es nur rund das Vierzehnfache. Bei Amazon stieg das ohnehin hohe KGV von 74 auf 81. Auch wenn das KGV nicht bei allen Firmen stieg, sind Aktien tendenziell teurer geworden. Solange die Zinsen niedrig bleiben, wird das vermutlich kein Problem werden. Sollten diese aber steigen, werden viele Gelder vom Aktienmarkt wieder abgezogen und zurück in Sparprodukte fließen. Das würde vermutlich zu einer deutlichen Korrektur führen.

Hinzu kommen weitere Risiken, beispielsweise durch die Politik. Mehr Regulierung und steigende Steuern sind bekannte Risiken. Die Krise in der Ukraine sowie der Konflikt der USA in China sind neue Gefahren. Und auch die Corona-Krise ist noch nicht abgeschlossen.

Schließlich besteht auch das Risiko, dass der Aktienmarkt sich zwar gut entwickelt, die eigenen Papiere aber schlecht abschneiden. Das Risiko lässt sich allerdings durch ETFs oder einen Robo Advisor verringern.

Ergebnis der SWOT-Analyse

Welche Aktien jetzt kaufen? Die Entscheidung für einen Titel will wohlüberlegt sein. Die Unwägbarkeiten der Corona-Krise sind ein Risiko beim Aktien kaufen. Gegenwärtig ist der Markt sehr positiv gestimmt. Das zeigt sich beispielsweise an den Kursen der Zalando-Aktien oder den risikoreicheren zukunftsträchtigen Wasserstoff Aktien. Nicht überall greifen Investoren bedenkenlos zu. Es gibt zahlreiche schlechter laufende Titel.

Das Geld und die Nothilfeprogramme der Zentralbanken und Regierungen animieren Anleger*innen zum Kauf von Aktien. Angesichts zahlreicher niedrig bewerteter Aktien mit Zukunftspotential ergeben sich Chancen für die zukünftige Aktienkursentwicklung. Mit Rückschlägen an den Börsen aufgrund einer zweiten Corona-Welle oder vermehrter Firmenpleiten muss allerdings gerechnet werden.

Darum kann es Sinn ergeben, Aktien teuer zu kaufen

Viele Anleger*innen halten Ausschau nach Aktien, deren Kurse stark gefallen sind. Davon versprechen sie sich den größten Gewinn. Daneben gibt es Anleger*innen mit mittelfristiger Orientierung, die Papiere nahe ihrem Allzeithoch oder darüber für besonders interessant halten. Sie nutzen den Umstand aus, dass sich Aktienkurse in Trends bewegen.

So wie Verbraucher*innen beim Shopping sind die meisten Menschen auch an der Börse eher die Schnäppchenjäger. Eine günstige Aktie kann sich als Fehlinvestition erweisen. Es gibt immer einen Grund dafür, dass der Kurs stark gefallen ist. Dies gilt ebenso in umgekehrter Richtung. Ein stetig steigender Aktienkurs ist ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen bei Marktteilnehmern anerkannt ist.

Die Bewegungen der Aktienkurse erfolgen nicht zufällig, sondern in Trends. Es ist wahrscheinlicher, dass ein Trend weiterläuft, als dass er bricht. Das macht es so gefährlich, sich in allzu günstige Aktien gegen den fallenden Trend einzukaufen. Ein günstiger Einstieg kann sich im Nachhinein als teuer erweisen.

Trend-Signal: Kursbewegung in Richtung Allzeithoch

Eine Kursbewegung in Richtung Allzeithoch ist ein starkes Trend-Signal. Eine häufig praktizierte Methode zur Trendbestimmung ist die 200-Tage-Linie. Ein Blick auf die Durchschnittslinien reicht aus, um den Trend zu bestimmen.

Am einfachsten ist es, wenn Sie Aktien favorisieren, die neue Allzeithochs erreichen. Neue historische Höchststände sind ein sicheres Zeichen für Stärke.

Der Vorteil einer Aktie auf dem absoluten Höchststand besteht darin, dass sich sämtliche Aktionäre in der Gewinnzone befinden. Es gibt nur wenige Anleger*innen, die ein echtes Interesse daran haben, Aktien verkaufen.

Bei Kursverlusten trennen sich viele Aktionäre von ihren Papieren, wenn der Preis Richtung Einstandskurs klettert. Diese Verkäufe wirken sich negativ auf nachhaltige Kurssteigerungen und die mittelfristigen Gewinnchancen aus.

Expertentipp
Welche Aktien jetzt kaufen: Aktien sehr günstig kaufen, kann aus bestimmten Gründen keine optimale Lösung sein. Kaufen Sie Aktien nach dem Erreichen ihres Allzeithochs, denn das eröffnet Ihnen besonders attraktive Chancen auf mittelfristige Kursgewinne. Sparen können Sie bei den Gebühren beim Aktienkauf.

3 empfehlenswerte ETFs als Alternativen zum Aktienkauf

Die Corona-Krise werden die führenden Wirtschaftsnationen sicher meistern. Mit einem ETF mit Schwerpunkt langfristige US-Staatsanleihen können Sie von der Stärke des US-Dollars profitieren. Zahlreiche internationale Unternehmen dürften zu den Profiteuren der Pandemie gehören. Mit einem ETF auf China Aktien sind Sie am Erfolg der zweitstärksten Wirtschaftsmacht beteiligt. Im ETF mit Schwerpunkt US-Unternehmen im Biotechnologie- und Pharmasektor locken hohe Profite erfolgreicher Impfstoff- und Medikamentenentwicklungen.

iShares USD Treasury Bond 20+yr UCITS ETF

(WKN: A12HL9WKN kopiert)

Der Anlageschwerpunkt beim iShares USD Treasury Bond 20+yr UCITS ETF liegt bei langfristigen US-Staatsanleihen. Es geht um die direkte Anlage in Staatsanleihen bzw. um ein Engagement in Staatsanleihen eines Landes.

Der Fonds hat zum Ziel, die Wertentwicklung eines Index nachzubilden, der sich aus US-Dollar Staatsanleihen zusammensetzt. Voraussetzung ist, dass sie vom Finanzministerium der USA (US Treasury) emittiert worden sind. Das Auflagedatum ist der 20. Januar 2015.

Rendite laufendes Jahr-7,35%
Durchschnittliche jährliche Rendite8 %
Wertentwicklung 3 Jahre25,97 %
Wertentwicklung Vergleichsindex 3 Jahre26,29 %
ErtragsverwendungAusschüttend
Gesamtkostenquote (TER)0,07 %

Stand: 07/2021 / Quelle: iShares

Die Basiswährung des ETFs ist US-Dollar. Die Gesamtkostenquote ist beim Anleihen-ETF sehr gering. Den ETF hat u.a. onvista bank und Trade Republic im Angebot.

Xtrackers MSCI China UCITS ETF 1C

(WKN: DBX0G2WKN kopiert)

Der Xtrackers MSCI China UCITS ETF 1C gehört zu den von der Fondsgesellschaft MSCI verwalteten Emerging Markets-Indizes. Deren Fonds investieren in Aktien aus Schwellenländern und werden passiv verwaltet. Der Xtrackers MSCI China UCITS ETF 1C verfolgt das Anlageziel, die Wertentwicklung des MSCI China TRN Index nachzubilden. Der entsprechende China-Index soll die Wertentwicklung der Aktien ausgewählter Unternehmen aus oder mit Bezug zu China wiedergeben. Die im Index enthaltenen Unternehmen verfügen über eine hohe und mittlere Marktkapitalisierung

Im Index sind zum einen Unternehmen aufgeführt, die in der Volksrepublik China entstanden und an dort zugelassenen Börsen notiert sind. Zum anderen sind in China gegründete Unternehmen aufgeführt, die an der Hong Kong Stock Exchange notiert werden. Der Fonds legt Kursgewinne und alle Erträge erneut an. Investoren können die Rücknahme von Anteilen jederzeit beauftragen.

Rendite laufendes Jahr0,22 %
Durchschnittliche jährliche Rendite7,2 %
Wertentwicklung 3 Jahre24,90 %
Wertentwicklung Vergleichsindex 3 Jahre25,29 %
ErtragsverwendungThesaurierend
Gesamtkostenquote (TER)0,65 %

Stand: 07/2021 / Quelle: DWS Xtrackers

Die Basiswährung des ETFs ist US-Dollar. Die Gesamtkostenquote ist durchschnittlich. Bei flatex können Sie den ETF jetzt ab 0 Euro pro Order und über 1.300 weitere ETFs handeln!

iShares NASDAQ US Biotechnology UCITS ETF

(WKN: A2DWAWWKN kopiert)

iShares NASDAQ US Biotechnology UCITS ETF empfiehlt sich mit einem diversifizierten Investment in US-Unternehmen im Biotechnologie- und Pharmasektor. Der ETF bietet Fondsinhabern Zugang zu Aktien aus dem Sektor Biotechnologie und Pharma, die am NASDAQ notiert sind.

Der iShares NASDAQ US Biotechnology UCITS ETF möchte die Anlageergebnisse eines Index nachbilden, der sich aus den Aktien von Unternehmen des Biotechnologie- und Pharmasektors zusammensetzt, die im NASDAQ notiert sind.

Rendite laufendes Jahr8,15 %
Durchschnittliche jährliche Rendite10 %
Wertentwicklung 3 Jahre32,38 %
Wertentwicklung Vergleichsindex 3 Jahre32,69 %
ErtragsverwendungThesaurierend
Gesamtkostenquote (TER)0,35 %

Stand: 07/2021 / Quelle: iShares

Die Basiswährung des ETFs ist US-Dollar. Die Gesamtkostenquote ist niedrig. Den ETF hat u.a. S Broker und onvista bank im Angebot. Günstiger kaufen Sie ihn bei flatex oder Smartbroker.

Expertentipp
Wenn Sie 10.000 Euro oder mehr in Unternehmen investieren möchten, können Sie sich einige Stücke der besten Aktien ins Portfolio holen. Anleger*innen mit weniger Aktien Startkapital können bei Aktien-Sparplänen, ETFs oder Fonds auf die Top-Aktien zugreifen. Diese Wertpapiere können u.a. bei DAB Bank, OnVista oder finanzen.net Broker gehandelt werden.

FAQ: Aktien jetzt kaufen

Welche Aktien werden zum Kauf empfohlen?

Täglich werden Empfehlungen für Aktien auf online Börsenportalen, auf YouTube oder in Zeitungen gegeben. Aus den Empfehlungen eigene Entscheidungen abzuleiten, ist nicht immer einfach. Aktien, die häufig mit einer „Buy“ oder „Outperform“ Einstufung versehen wurden, sind zu empfehlen.

Welche Aktien kaufen als Anfänger?

Anfänger*innen sollten Aktien kaufen, die in den bedeutenden Börsenindizes wie DAX, Dow Jones oder NASDAQ eine Rolle spielen. Ideal ist eine Mischung aus Value- und Wachstumsaktien. Wichtig ist, dass die Unternehmen über mehrere Jahre am Markt erfolgreich sind und Gewinn erzielen.

Soll ich Aktien jetzt kaufen oder abwarten?

Viele Anleger*innen beschäftigen sich mit dem optimalen Einstiegszeitpunkt. Möglicherweise versäumen Sie dabei das Investieren. Der Aktienkauf ist keine alleinige Frage des optimalen Zeitpunkts. Nichts spricht gegen die Maxime: Günstig Aktien kaufen und möglichst mit Gewinn verkaufen. Durch die Corona-Krise sind zahlreiche Unternehmen niedrig bewertet. Andere haben bereits neue Allzeithochs erklommen. Auf das Unternehmen und dessen Position im Markt selbst kommt es an. Viele der heute führenden Aktienunternehmen werden in den kommenden Jahren den Markt beherrschen und mit guten Renditen aufwarten.

Welche Aktien sollte ich jetzt kaufen?

Aktien-Ratings und auch unsere Analysen geben aktuelle Empfehlungen zum Kaufen von Aktien bzw. langfristige Aktien Empfehlungen. Sie müssen entscheiden, ob die Aktien für Sie interessant sind und in Ihr Anlagekonzept passen. Grundsätzlich eignen sich Aktienwerte mit möglichst mehreren Buy-Ratings über einen Zeitraum von sechs Monaten. Welche Aktien sollte ich kaufen aktuell? Können oder möchten Sie sich nicht für einzelne Aktienwerte entscheiden, dann investieren Sie in einen breit gestreuten ETF. Wir haben 3 aktuell empfehlenswerte ETFs für Sie herausgesucht. Außerdem zu empfehlen: MSCI World ETFs – Der MSCI World ist als einer der umfassenden Aktienindizes weltweit und bestens für breitgestreute Investments geeignet.

Wie kann ich jetzt Aktien kaufen?

Zum Aktienkauf benötigen Sie ein Depot und einen Depotanbieter bzw. Broker. Ein Aktiendepot können Sie am besten nach einem Broker Vergleich bei einem der zahlreichen Online-Broker eröffnen. Damit Sie die maximal mögliche Rendite erwirtschaften, vergleichen Sie mehrere Anbieter hinsichtlich ihrer Aktienkauf Kosten. Bei flatex kostet die Aktien-Order ab 0 Euro. Günstiger geht Aktienhandel derzeit nicht.

Wie lassen sich Risiken beim Aktien jetzt kaufen minimieren?

Je höher die mögliche Renditen und Profitpotentiale sind, desto höher muss die persönliche Risikobereitschaft sein. Gute Anlageideen mit einem überschaubarem Anlagerisiko versprechen, die von uns vorgestellten 5 Unternehmen mit „Buy“-Empfehlung. Anlageexperten empfehlen Anleger*innen, die Aktien jetzt kaufen ein langfristing Halten. Gute Aktientitel haben sich in der Vergangenheit als widerstandsfähig gegenüber größeren Marktschwankungen im Krisenfall erwiesen. Wenn Sie Einsteiger*in sind, nutzen Sie das comdirect Musterdepot oder das finanzen.net Broker Musterdepot, um erste Schritte an der Börse ohne Risiko zu absolvieren.

Wie kann man teure Aktien jetzt kaufen?

Kleinanleger*innen mit wenig Kapital müssen nicht auf die besten Aktien verzichten, nur weil der Stückpreis zu hoch ist. Sie müssen auch keinen Kredit aufnehmen, um teure Aktien zu kaufen. Im Rahmen eines Aktien-Sparplans haben Sie als Anleger*in die Möglichkeit Aktien Bruchstücke zu kaufen und Unternehmen wie Amazon oder Berkshire Hathaway Inc. zu investieren.

Fazit

Aktien-Rating „Buy“ - unsere Empfehlungen zum Aktien jetzt kaufen

Die Frage „Aktien kaufen ja oder nein“ stellt sich Ihnen als Anleger*in angesichts der Nullzinsen für Geldanlagen nicht. Eher geht es darum, ob Sie Aktien jetzt kaufen oder warten sollten. „Welche Aktien jetzt kaufen“ ist eine Frage, die eine konkrete Antwort verlangt. Aktien, die mehrfach hintereinander mit einem Buy im Aktien Rating versehen wurden, gelten allgemein als Kaufempfehlungen. Rating-Experten nutzen hierbei vor allem die Möglichkeiten der technischen Analyse. Zu den Aktien mit Buy Rating gehören die bei uns vorgestellten Titel von Infineon, Siemens, Covestro, Kuka oder Johnson & Johnson.

Ein Aktien-Rating Buy bietet Ihnen eine gute Orientierung. Schauen Sie sich die Buy-Empfehlungen renommierter Finanzanalysten an. Können Sie der Analyse zustimmen und ist die Aktie ein Wert, den Sie verstehen und gern in Ihrem Depot haben möchten? Dann steht einem Kauf nichts im Wege. Alternativ wählen sie einen Aktien-ETF.

Haben Sie sich für eine Aktie entschieden, registrieren Sie sich bei einem Broker Vergleich wie Smartbroker, wo nur Spreadgebühren und keine weiteren Orderkosten entstehen. Sie handeln dort für 0 Euro.

Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und nach Abschluss seines Studium mehrere Jahre als Ökonom in einem ostdeutschen Automobilbetrieb gearbeitet. In den 1990er Jahren startete er als freiberuflicher Versicherungs- und Vermögensberater. 2009 begann er Ratgeber für das bekannte Portal helpster.de zu verfassen. Seitdem veröffentlicht er regelmäßig Beiträge auf zahlreichen Finanz-Portalen, darunter mikrokredit24.net, gevestor.de, onlinebanken.com. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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