Die besten Top 20 Dividenden Aktien 2021 für zusätzliches Einkommen im Depot

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Aktienkurs auf einem Laptopbildschirm

Das Wichtigste im Überblick

 

So gehen Sie vor

  • Machen Sie sich mit dem Aktienmarkt, der Dividendenmethodik und Dividenden Strategien vertraut.
  • Wählen Sie Dividenden Aktien mit hoher Dividendenrendite und funktionierendem Geschäftsmodell zum Investieren aus.
  • Beim Online-Broker können Sie Dividenden Aktien weltweit kaufen. Einsteiger*innen empfehlen wir das kostenlose Aktiendepot bei Smartbroker.
  • Die besten Dividenden-Aktien werden stark gehandelt, wodurch sie für Daytrading-Strategien einsetzbar sind. Beim Broker eToro können Anleger*innen von steigenden und fallenden Kursen profitieren.

In die besten Dividendenaktien investieren: Das sind die Möglichkeiten

  • Aktien: Zahlreiche börsennotierte Aktiengesellschaften schütten eine Dividende aus. Mit dem Kauf von Dividenden Aktien haben Anleger*innen die Chance auf zusätzlichen Ertrag im Depot.
  • ETFs: Ein Dividenden-ETF bildet die Wertentwicklung eines Aktienindizes nach, wobei Anleger*innen von ausgewählten Unternehmen mit hoher Dividende profitieren.

Inhaltsverzeichnis

10 Top Aktien mit Dividende 2021

AktieDividendenrendite in ProzentAusschüttungsquote Gewinn in Prozent
Imperial Brands
WKN: 903000WKN kopiert
ISIN: GB0004544929ISIN kopiert
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9,0447,0
A&T
WKN: 725750WKN kopiert
ISIN: DE0007257503ISIN kopiert
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7,67100,00
Bilfinger
WKN: 590900 WKN kopiert
ISIN: DE0005909006ISIN kopiert
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6,2736,90
BP
WKN: 861873WKN kopiert
ISIN: DE0008618737ISIN kopiert
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Telefonica SA
WKN: 850775WKN kopiert
ISIN: ES0178430E18ISIN kopiert
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Old Republic International Corp.
WKN: 883298WKN kopiert
ISIN: US6802231042ISIN kopiert
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7,1335,30
Sabra Health Care
WKN: A1C9KEWKN kopiert
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Rio Tinto
WKN: 852147WKN kopiert
ISIN: GB0007188757ISIN kopiert
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Exxon Mobile Corp
WKN: 852549WKN kopiert
ISIN: US30231G1022ISIN kopiert
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British American Tobacco
WKN: 852556WKN kopiert
ISIN: GB0001367019ISIN kopiert
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Vor allem Aktien aus den USA haben sich während der Corona-Krise mit einer hohen Dividende als aktionärsfreundlich gezeigt. Für 2021 sind weitere umfangreiche Ausschüttungen zu erwarten. Anhand der Ausschüttungsquote in Prozent wird ersichtlich, ob die Dividende auf einer soliden Basis ausgezahlt wird. Sie sollten die weiteren Geschäftszahlen vor einer Investition prüfen. Wir empfehlen für den Aktienkauf Smartbroker, weil Sie dort inländische und ausländische Aktien kostengünstig erwerben können.

Die 10 Top Aktien mit zuverlässiger Dividende über die letzten Jahrzehnte

AktieDividendenrendite in ProzentDividendenzahlung seit JahrenAusschüttungsquote Gewinn in Prozent
Cardinal Health
WKN: 880206WKN kopiert
ISIN: US14149Y1082ISIN kopiert
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3,7797,2031,59
3M
WKN: 851745WKN kopiert
ISIN: US88579Y1010ISIN kopiert
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3,0158,2057,50
Coca-Cola
WKN: 850663WKN kopiert
ISIN: US1912161007ISIN kopiert
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2,9862,60100,60
Johnson & Johnson
WKN: 853260WKN kopiert
ISIN: US4781601046ISIN kopiert
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2,3962,3059,90
Procter & Gamble
WKN: 852062WKN kopiert
ISIN: US7427181091ISIN kopiert
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2,3360,5055,9
Colgate-Palmolive
WKN: 850667WKN kopiert
ISIN: US1941621039ISIN kopiert
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2,3055,8044,8
Hormel Foods
WKN: 850875WKN kopiert
ISIN: US4404521001ISIN kopiert
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2,1559,9065,5
W.W. Grainger
WKN: 857498WKN kopiert
ISIN: US3848021040ISIN kopiert
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1,4638,5036,5
Walmart
WKN: 860853WKN kopiert
ISIN: US9311421039ISIN kopiert
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1,4961,9025,9
Abbott Labs
WKN: 850103WKN kopiert
ISIN: US0028241000ISIN kopiert
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1,3648,0035,59

Die besten Dividenden ETFs 2021

Wenn Sie den ETF anklicken, gelangen Sie zu unserer ausführlichen Analyse.
Name / WKN
SPDR S&D 500 US Dividend Aristocrats
A1JKS0 WKN kopiert
IE00B6YX5D40ISIN kopiert
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WisdomTree Global Quality Dividend Growth UCITS ETF (Acc)
A2AG1EWKN kopiert
IE00BZ56SW52ISIN kopiert
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Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF (Acc)
A2PLTB WKN kopiert
IE00BK5BR626ISIN kopiert
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Unsere Arbeitsweise

analysierte investments
23
Analysierte
Investments
stunden investiert
32
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investiert
stunden recherchiert
28
Stunden
recherchiert
Analysierte Investments
8
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Analysen

Beste Broker für Aktien mit Dividende

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Bei Dividendenaristokraten wird schnell deutlich: Die Dividendenrendite ist deutlich geringer, dafür ist jedoch auch die Ausschüttungsquote oftmals erheblich kleiner. Wer seit Jahrzehnten Dividende zahlt, finanziert diese in der Regel solide. Doch Corona stellt auch Aktien mit stabiler Dividende vor eine besondere Herausforderung und Anleger*innen haben keine Garantie, dass die Dividende auch zukünftig sicher sein wird.

Dennoch können Sie grundsätzlich annehmen, dass diese Unternehmen eine faire Dividende auszahlen, wenn das Geschäftsjahr es ermöglicht. Unsere Top 10 Aktien mit Dividende ist also eher für risikofreudige Anleger*innen relevant. Kein Fan von Risiken? Dann dürften unsere Dividendenaristokraten für Sie interessant sein.

Dividendenrendite als wichtige Kennzahl

Eine der wichtigsten Kennzahlen für eine Dividendenrendite ist die Dividendenrendite. Sie gibt das Verhältnis von Rendite und Aktienkurs in Prozent wieder. Je höher sie ist, umso höher ist die Dividende gemessen am Aktienkurs.

Die absolute Dividende ist hingegen deutlich weniger aussagekräftig: Es ist ein erheblicher Unterschied, ob der Aktienkurs bei 50 Euro steht und die Dividende zwei Euro beträgt – oder ob eine Aktie 500 Euro kostet und zwei Euro Dividende auszahlt. Für die bessere Vergleichbarkeit wird deswegen die Dividendenrendite angegeben.

Doch auch die Dividendenrendite ist nur bedingt aussagekräftig. Auf der einen Seite sagt die Bilanz aus, wie gesund die Dividende ist und wie empfehlenswert die Aktie. Auf der anderen Seite ist eine zurückliegende Dividende kein Versprechen, dass Anleger*innen beim nächsten Stichtag durch die Aktie Dividenden in der gleichen Höhe erhalten.

Anleger*innen, die sich für Aktien mit hoher Dividende interessieren, sollten deswegen die Bilanz des Unternehmens beachten. Außerdem sollten sie recherchieren, welche Ankündigungen der Vorstand in Bezug auf zukünftige Dividendenzahlungen getätigt hat.

Zudem sollten Sie vorherige Kursverluste immer im Blick behalten, denn diese können dazu führen, dass eine Aktie mit hoher Dividende gelistet ist, jedoch an Wert verloren hat. Dahinter stecken oft geschäftliche Probleme und eine hohe Dividende wird dadurch in Zukunft sogar unwahrscheinlicher.

Wenn Sie Aktien mit Dividende kaufen möchten, ist Smartbroker ein besonders kostengünstiger Broker. Dividendenzahlungen sind bei dem Anbieter kostenfrei und der Aktienhandel ist ohnehin sehr günstig.

Die 5 besten Dividenden Aktien 2021 zum Investieren

Imperial Brands: Britischer Tabakkonzern mit bekannten Marken

WKN: 903000WKN kopiert / ISIN: GB0004544929ISIN kopiert

Der Imperial Brands ist neben BAT einer der großen britischen Tabakkonzerne. Im ersten Halbjahr 2021 hat das Unternehmen von Preiserhöhungen bei Zigaretten profitieren können. Das zeigt der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegene Umsatz. Das Umsatzplus liegt bei sechs Prozent auf rund 18,1 Milliarden Euro.


Mit einer Dividendenrendite von 9,04 Prozent gehört das Unternehmen zu den Top-Dividenden-Aktien. Die Aktie ist günstig bewertet.

 2018201920202021
Umsatz in Mrd. GBP8,79,09,08,7
Gewinn je Aktie in GBP1,431,061,582,35
Dividende in GBP1,882,071,381,41

Quelle: Imperial Brands Investor Relations

Die Rendite der letzten fünf Jahre bewegt sich mit -65 Prozent klar im negativen Bereich. in den letzten zwölf Monaten konnte sich der Kurs erholen und um 26 Prozent steigen. Die Tabakindustrie steht vor schwierigen Zeiten. Dennoch ist das Geschäftsmodell derzeit profitabel (Stand: 08/2021).

Bewertung:

  • Mit starken Marken am Markt
  • Profitables Geschäftsmodell
  • Aktie unterbewertet

In Deutschland werden die Dividendenaktien von Imperial Brands über die Börsen Xetra, Tradegate, LS Exchange, gettex und außerbörslich über Lang & Schwarz gehandelt.

Rio Tinto: Globaler Minenkonzern mit hoher Dividendenrendite

WKN: 852147WKN kopiert / ISIN: GB0007188757ISIN kopiert

Rio Tinto ist einer der weltweit führenden Bergbaukonzerne, der Aktionär*innen seit Jahren zuverlässig Dividenden ausschüttet. Aktuell beträgt die Dividendenrendite hohe 12,8 Prozent. Am 23. September 2021 erhalten Aktionär*innen eine Zwischendividende von umgerechnet 5,61 US-Dollar je Aktie ausgezahlt. Zum Vergleich: im Vorjahr waren es 1,55 US-Dollar.


Der Minenkonzern profitiert von weltweit steigenden Rohstoffpreisen und hat beim Gewinn gegenüber dem Vergleichszeitraum im ersten Halbjahr 2021 um 156 Prozent zugelegt. Der Nettogewinn kletterte auf 12,3 Milliarden US-Dollar.

 2018201920202021
Umsatz in Mrd. USD40,5043,1044,6067,00
Gewinn je Aktie in USD7,884,886,0015,40
Dividende in USD3,103,824,6412,10

Quelle: Rio Tinto Investor Relations

Rio Tinto gehört zu den erfolgreichen Aktienunternehmen. Die Rendite der letzten fünf Jahre liegt bei 133 Prozent. Bezogen auf die letzten zwölf Monate verteuerten sich die Titel um 22,9 Prozent (Stand: 08/2021).

Bewertung:

  • Profitabler globaler Minenkonzern
  • Hohe Dividendenrendite
  • Weitere Gewinne durch steigende Rohstoffpreise

In Deutschland werden Rio Tinto u.a. über die Börsen Xetra, Tradegate, gettex und LS Exchange, und außerbörslich über Lang & Schwarz gehandelt. Auf der eToro Plattform sind die Titel provisionsfrei erhältlich.

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Risikohinweis - Ihr Kapital ist Gefährdet

Sabra Health Care REIT mit Geschäftsportfolio Alters- und Gesundheitseinrichtungen

WKN: A1C9KEWKN kopiert / ISIN: US78573L1061ISIN kopiert

Sabra Health Care ist ein Unternehmen mit Geschäftsschwerpunkt Alters- und Gesundheitseinrichtungen. Der REIT Immobilienkonzern umfasst ein Portfolio mit über 420 verschiedenen Immobilien. Die Diversifikation ist hoch, im Vergleich mit LTC Properties (WKN: 884625WKN kopiert / ISIN: US5021751020ISIN kopiert) breiter. Den Hauptteil macht das Segment Skilled Nurse aus. Eine Minderheit im Portfolio sind klassische Alterseinrichtungen.


Sabra Health Care hat während der Corona-Krise bewiesen, dass es in schwierigen Zeiten profitabel ist. Wirklich teuer scheint die Sabra Health Care Aktie nicht zu sein. Eine Dividendenrendite von 7,5 Prozent ist nicht verkehrt.

 2018201920202021
Umsatz in Mio. USD623662599615
Gewinn je Aktie in USD1,510,370,67-0,13
Dividende in USD1,801,801,351,20

Quelle: Sabra Health Investor Relations

Aus Sicht der Historie der Dividende ist festzuhalten, dass Sabra Health Care in den vorherigen Jahren die eigene Dividende stark gesenkt hat. Noch 2018 betrug die Dividendenrendite mehr als 10 Prozent, 2019 noch 8,4 Prozent.

Beim Aktienkurs gibt es durchaus Nachholbedarf. Das Plus der letzten zwölf Monate liegt bei 7,88 Prozent. Dem steht ein Minus für die letzten drei Jahre von 32 Prozent gegenüber. Die Titel sind günstig am Markt erhältlich.

Sabra Health Care ist für Anleger*innen aufgrund günstiger Kurse und der derzeitigen Dividendenrendite potentiell interessant (Stand: 08/2021).

Bewertung:

  • Hohe Dividendenrendite
  • Breit aufgestellter REIT
  • Krisenfestes Geschäftsmodell

Sabra Health Care Aktien werden bei Tradegate, LS Exchange und gettex gehandelt.

Bilfinger: International führender Industriedienstleister

WKN: 590900WKN kopiert / ISIN: DE0005909006ISIN kopiert

Bilfinger ist der weltweit führende Industriedienstleister. Das im SDAX notierte Unternehmen plant für 2022 (zusätzlich zur regulären Dividende) eine Sonderdividende von 3,75 Euro. Das Geld dafür stammt aus dem Verkauf der Beteiligung an Apleona (Gebäudemanagement-Sparte).


Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs der Konzernumsatz im zweiten Quartal 2021 um 29 Prozent. Das bereinigte EBITA betrug 26 Millionen Euro (-35 Millionen Euro im Vorjahr). Bilfinger rechnet für 2021 mit einem stark zunehmenden Umsatzwachstum. Die bereinigte EBITA-Marge soll etwa 3 Prozent erreichen.

 2018201920202021
Umsatz in Mrd. EUR4,104,303,403,80
Gewinn je Aktie in EUR-0,590,602,471,47
Dividende in EUR1,001,001,881,00

Quelle: Bilfinger Investor Relations

Bilfinger hat sein Geschäftsmodell optimiert und Ausgaben reduziert. Jetzt ist das Unternehmen profitabel. Für 2022 sind Aktienrückkäufe und eine Sonderdividende geplant. Die Aktie hat in den letzten zwölf Monaten mit mehr als 77 Prozent stark zugelegt. Allein um 14,80 Prozent verteuerten sich die Titel nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2021 (Stand: 08/2021).

Bewertung:

  • International führender Industriedienstleister
  • Aktienrückkaufprogramm
  • Sonderdividende 2022

Bilfinger Aktien sind an allen deutschen Börsenplätzen verfügbar. Dazu gehören Xetra, Tradegate, Frankfurt, gettex und LS Exchange (bei Lang & Schwarz auch außerbörslich).

British American Tobacco: Auf dem Weg zum Dividendenaristokraten

WKN: 852556WKN kopiert / ISIN: GB0001367019ISIN kopiert

British American Tobacco ist neben Imperial Brands der zweite große britische Tabak- und Zigarettenkonzern. Das Unternehmen ist auf dem Weg zum Dividendenaristokraten. Denn die eigene Dividende je Aktie wurde seit zwei Jahrzehnten in Folge erhöht. Noch fehlen fünf Jahre bis zum Titel.

Im ersten Halbjahr 2021 hat es ein moderates Wachstum gegeben. Die operative Basis ist gut, sodass in den nächsten fünf Jahren die Dividende noch steigen könnte. Investor*innen machen sich Sorgen um die Zigarettenindustrie. Und diese Sorgen sind vollkommen berechtigt. Das Marktumfeld ist schwierig. Probleme bereiten vor allem höhere Preise und der politischer Wille, Raucherquoten zu minimieren.

 2018201920202021
Umsatz in Mrd. GBP24,4025,8025,7025,50
Gewinn je Aktie in GBP2,632,492,793,12
Dividende in GBP1,952,032,162,17

Quelle: British American Tobacco Investor Relations

Die British American Tobacco Aktie bzw. BAT-Aktie gehört nicht zu den Wachstumswerten. Die starken Gewinnzuwächse aus der Vergangenheit sind im Moment Geschichte. Ein gewisses Mengenwachstum (vor allem bei neuen Produkten) sorgt für solide Zuwächse.

Der Aktienkurs bewegt sich eher seitwärts. Die Rendite für die letzten drei Monate ist mit -1,39 Prozent negativ. Auf Jahressicht steht ein Plus von 11,5 Prozent (Stand: 08/2021).

Bewertung:

  • Profitables Geschäftsmodell
  • Kein Wachstumwert
  • Schwieriges Marktumfeld

BAT-Aktien sind an zahlreichen deutschen Börsen verfügbar. Dazu gehören Xetra, Tradegate, Frankfurt, gettex und LS Exchange (bei Lang & Schwarz auch außerbörslich).

Stärken und Risiken: Dividenden Aktien in der SWOT Analyse

Stärken: Aktien mit robuster Rendite bringen Stabilität ins Depot

Dividenden-Aktien spielen ihre Stärke vor allem dann aus, wenn Börsen nicht durch ständiges Anleger*inneninteresse nach oben laufen. Aktien reagieren auf Zinserhöhungen mit Kursrückgängen. Dividenden-Aktien sind davon nicht ausgeschlossen. In der gegenwärtigen Niedrigzins-Phase in Europa ist eine Zins-Anhebung eher unwahrscheinlich. Auch wenn die Inflation 2021 und darüber hinaus noch weiter steigen sollte, dürfte eine etwaige Anhebung der Zinssätze durch die EZB moderat ausfallen.

Ausschüttungsquote des Gewinns und des Free CashFlow geben Auskunft über Gesundheit der Rendite. Um zu ermitteln, ob die Aktien nachhaltige Dividende erbringen, ist es sehr sinnvoll, zwei weitere Kennzahlen im Blick zu behalten.

Die Ausschüttungsquote gibt Hinweis darauf, ob die Dividende gesund ist. Es ist üblich, zwischen 40 und 60 Prozent des Gewinns an Aktionär*innen auszuschütten. Der Rest wird entweder für weitere Investitionen genutzt, für Aktienrückkäufe oder andere Zwecke.

Ein weiterer wichtiger Anhaltspunkt ist der freie CashFlow. Er gibt an, wie viele Barmittel ein Unternehmen hat. Sollte die Dividendenausschüttung über diesen Betrag hinausgehen, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht um eine nachhaltige Ausschüttung. Immerhin zehrt die Dividende aus der Substanz des Unternehmens und kann nicht ohne Auflösung von Anlagen durchgeführt werden.

AktieDividendenrendite in Prozent Ausschüttungsquote Gewinn in Prozent
Bank of Nova Scotia
850388WKN kopiert
CA0641491075ISIN kopiert
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4,5850,30
IBM
851399WKN kopiert
US4592001014ISIN kopiert
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4,70110,30
Münchener Rück
843002WKN kopiert
DE0008430026ISIN kopiert
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3,9065,10
Swiss Re
A1H81MWKN kopiert
CH0126881561ISIN kopiert
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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.
6,87149,70
Pfizer
852009WKN kopiert
US7170811035ISIN kopiert
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3,3166,20

Schwächen: Hohe Dividende bedeutet häufig geringe Wachstumschancen

Einer der größten Nachteile bei Aktien mit Dividende ist die Tatsache, dass eine Gewinnausschüttung fast automatisch dazu führt, dass das Unternehmen weniger Geld in sein Wachstum investiert. So erklärt sich auch, warum die Ausschüttungsquote stets unterschiedlich ist.

So zahlen viele Tabakunternehmen sehr hohe Dividenden – gemessen an ihrem Gewinn. Das liegt daran, dass der Markt im Wesentlichen gesättigt ist. Wenn der Konzern sich also nicht breiter aufstellen möchte, hat er kaum noch Investitionsausgaben.

In der Tech-Branche sieht dies hingegen ganz anders aus. Obwohl viele der beliebtesten Dividendenaktien aus den USA stammen, zahlen einige der größten US-Unternehmen wie Alphabet, Amazon oder Facebook gar keine Dividende und haben dies auf absehbare Zeit auch nicht vor. Der Grund dafür ist, dass die Vorstände noch viel Potential sehen, um weitere Marktanteile zu erobern. Solange investieren sie Gewinne in das weitere Wachstum und schütten sie nicht aus.

Wenn ein erfolgreiches Unternehmen keine Dividende ausschüttet, liegt dies in der Regel daran, dass es so schnell wie möglich wachsen möchte. Gerade bei neuen Märkten war dieses Vorgehen in der Vergangenheit immer wieder entscheidend: Anleger*innen profitierten zwar nicht von Dividendenauszahlungen, waren stattdessen jedoch in einen der wichtigsten Marktführer investiert und profitierten dadurch von steigenden Aktienkursen.

Wer mit Dividenden-Aktien ein zusätzliches Einkommen generieren möchte, sollte in seine Überlegungen die steuerlichen Gegebenheiten mit einbeziehen. Im Klartext heißt das, dass die ausgeschüttete Dividende besteuert wird. In Deutschland erwirtschaftete Dividenden-Erträge unterliegen wie Aktiengewinne auch der Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent plus Solidaritätsbeitrag und ggf. Kirchensteuer.

Chancen: Zusätzliches Einkommen zuzüglich zur Kursrendite

AktieDividendenrendite in Prozent Ausschüttungsquote Gewinn in Prozent
Red Electrica
A2ANA3WKN kopiert
ES0173093024ISIN kopiert
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5,8383,30
Unilever
A0JNE2WKN kopiert
GB00B10RZP78ISIN kopiert
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3,6881,90
Novartis
904278WKN kopiert
CH0012005267ISIN kopiert
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3,5783,60
Allianz
840400WKN kopiert
DE0008404005ISIN kopiert
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4,8446,30
Sanofi
920657WKN kopiert
FR0000120578ISIN kopiert
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3,6369,00

Risiken: Nicht von hoher Dividende täuschen lassen

Eine hohe Dividende wird gerade von Einsteigern*innen als Zeichen für ein funktionierendes Geschäftsmodell gesehen. Das ist jedoch bei Weitem nicht immer der Fall. Je höher eine Dividende, umso wahrscheinlicher ist es, dass diese dem Unternehmen schadet.

Das liegt daran, dass die Dividende üblicherweise aus dem Gewinn des Unternehmens gezahlt wird. Wenn ein Unternehmen seinen Gewinn vollständig an seine Aktionär*innen ausschüttet, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass es weniger Investitionen tätigen kann. Natürlich ist die Lage bilanziell etwas komplizierter, denn Investitionen werden im Vorfeld vom Gewinn abgezogen. Mithilfe von KGV und der Eigenkapitalrendite ergibt sich bei einer hohen Dividendenrendite jedoch häufig der Eindruck, dass eine hohe Dividende nicht rein auf einem positiven Geschäftsjahr beruht.

Deswegen sollten Anleger*innen bei einer Dividendenaktie die folgenden Fragen stellen:

  • Ist der Gewinn trotz Investitionen entstanden?
  • Führten erst Verkäufe zu einem Überschuss?
  • Wie gut ist die Eigenkapitalquote gemessen an der Branche?
  • Ist der Kurs in den letzten Monaten stark gesunken?

Außerdem gibt es häufig Sonderausschüttungen, die keine Rückschlüsse auf die zukünftige Dividende zulassen. Im Jahr 2020 schüttete beispielsweise die Lindt Aktie eine Dividende aus, die weit über dem üblichen Niveau lag. Grund dafür ist das Jubiläum des Unternehmens.

Wichtiger ist für viele Marktbeobachter*innen, dass die Dividende nachhaltig auf einem konstanten Niveau ist. Wenn die Ausschüttungsquote über mehrere Jahre hinweg relativ konstant ist und die Bilanz verdeutlicht, dass die Dividende dem Geschäftserfolg nicht schadet, ist es deutlich wahrscheinlicher, dass Anleger*innen auch für die Zukunft eine Aktie mit hoher Dividende kaufen.

Leseempfehlung: Diese Aktien haben Tenbagger-Potenzial und das sind die Risiken!

Ergebnis der SWOT Analyse

Für Dividenden Aktien sind krisensichere Geschäftsmodelle, starke Bilanzen, stabile Free Cash Flows (Barmittelzuflüsse) und stabile Aussichten wichtig. Unternehmen sind dann in der Lage, kontinuierlich hohe Dividendenzahlungen an die Aktionär*innen zu leisten – ganz unabhängig von einer zeitweiligen volatilen Geschäftsentwicklung.

Geeignet sind Unternehmen mit starken Marktpositionen in weniger offensiven Bereichen wie Pharma & Gesundheit, Telekommunikation, Energieversorgung und Lebensmittel. Führende Dienstleistungsunternehmen und die Versicherungsbranche gehören mit dazu.

Anleger*innen sollten sich bei Auswahl von Dividenden Aktien die Ausschüttungsquote, Dividendenrendite, Zuverlässigkeit der Zahlung sowie kontinuierliche Dividenden-Erhöhungen genau anschauen.

Wenn Sie Dividendenaktien investieren möchten, benötigen Sie dafür ein Aktiendepot. Die folgenden Depots halten wir unter anderem aufgrund der geringen Gebühren für besonders empfehlenswert:

Top 5 Aktien Depots

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Scalable Capital Top5 Logo
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Aktien vor Dividende verkaufen: Ist das sinnvoll?

Viele Anleger*innen fragen sich, ob es aufgrund des Kursverlustes nach dem Dividendenabschlag sinnvoll ist, die Aktie vor der Dividendenzahlung zu verkaufen. Oft ist ein Verkauf nicht vorteilhaft, weil der Kursabschlag üblicherweise sehr genau der gezahlten Dividende entspricht.

Durch die Quellensteuer kann es jedoch etwas nachteiliger sein, die Dividende zu erhalten, anstatt Kursgewinne zu realisieren. Außerdem dauert es bei internationalen Unternehmen oft mehrere Wochen, bis ein Anleger seine Dividende auch tatsächlich erhält. Wer direkt reinvestieren möchte, sollte also die Aktie vor der Dividende verkaufen.

Was sind Dividendenaristokraten?

Dividendenaristokraten werden auf unterschiedliche Weise definiert. Grob gesagt: ein Dividendenaristokrat hat seit mindestens einem Jahrzehnt seine Dividende auf dem Niveau gehalten. Dabei gilt die absolute Dividende als Maßstab, nicht die Dividendenrendite.

Je nach Definition kommen noch weitere Anforderungen hinzu. Manche Definitionen erfordern sogar eine jährliche Steigerung der Dividende über 25 Jahre hinweg, manche verlangen eine gleichbleibende oder erhöhte Rendite über mehr als ein Jahrzehnt.

Unsere Auflistung zeigt einen sinnvollen Querschnitt aus Aktien, die aus einem oder mehreren Gründen als Dividendenaristokrat bezeichnet werden können. Sie alle sind bekannt dafür, dass sie regelmäßig eine sehr hohe Dividende zahlen.

US Dollar Geldscheine - aktien vor dividende verkaufen

Dividendenaristokraten zahlen zuverlässig Dividenden aus. (Quelle: unsplash.com)

Nicht immer weist ein Dividendenaristokrat auch eine gute Dividendenrendite vor. Das liegt nicht zuletzt an der Beliebtheit der Dividendentitel, die natürlich weltweit bekannt sind. Auf der anderen Seite führt selbst eine geringe Erhöhung von Jahr zu Jahr nicht zwangsweise dazu, dass die Dividendenrendite entsprechend zunimmt, weil auch die Aktienkurse steigen.

American States Waters (AWR) (WKN: 881720WKN kopiert / ISIN: US0298991011WKNISIN kopiert) kann beispielsweise im 66. Jahr in Folge eine Erhöhung der Rendite in Aussicht stellen und hält damit den aktuellen Rekord. Dennoch beträgt die Dividendenrendite „nur“ 1,60 Prozent.

Anleger*innen sollten die großen Dividendenaristokraten allerdings stets im Portfolio haben.

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Universal Corporation
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Wenn auch Sie Dividendentitel kaufen möchten, sind hier einige günstigste Aktiendepots:

Dividende und Krisenzeiten: Eine besondere Herausforderung

Egal wie zuverlässig Aktionär*innen in der Vergangenheit Dividenden einstreichen konnten: in Krisenzeiten wie COVID-19 ist eine Dividende nicht mehr sicher.

Gewinnprognosen wurde kassiert, Hauptversammlungen verschoben: viele Unternehmen sind in eine finanziellen Schieflage geraten. In Deutschland geriet das Thema Dividende zum Politikum. Die Öffentlichkeit diskutierte darüber, ob ein Unternehmen Dividende ausschütten darf, das staatliche Hilfe in Anspruch nimmt. Manche Aktiengesellschaften wie BMW ließen sich davon nicht beeindrucken, andere wie Adidas verzichteten auf die Gewinnausschüttung.

Krise Schreibmaschine - aktien vor dividende verkaufen

Eine extrem veränderte Wirtschaftslage wie beispielsweise infolge der Corona Krise führt dazu, dass viele Unternehmen keine oder eine verminderte Dividende zahlen. (Quelle: unsplash.com)

Wenn Sie Aktien mit Dividende kaufen möchten, haben Sie derzeit kaum eindeutige Anhaltspunkte für Aktien, die für Dividendenstrategien gut geeignet sind: Wer im vergangenen Jahr mit hoher Dividendenrendite punkten konnte, kann dies in den kommenden Jahren vermutlich nicht. Und nicht jede Aktie, bei der jetzt bereits klar ist, dass Gewinnausschüttungen stattfinden, ist derzeit eine gute Wahl. Die Wirtschaftsaussichten sind und bleiben vorerst kompliziert und nicht jeder Konzern wird die Krise unbeschadet überstehen.

Wenn Sie jetzt Aktien mit Dividende kaufen möchten, müssen Sie deswegen Ihre Analyse auf die Zukunft ausrichten. Gewinnwarnungen, Überlegungen zu kommenden Dividenden und die Bilanz aus den ersten beiden Quartalen 2020 können dazu beitragen, dennoch spannende Wertpapier zu entdecken.

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Wie wählen Sie die besten Aktien für eine Dividendenstrategie aus?

Es gibt diverse Dividendenstrategien, die sich oftmals nur wenig unterscheiden: Aus einem Pool in Frage kommender Aktien wählen Anleger*innen anhand der vergangenen Dividende diejenigen aus, die ihre Kriterien am besten erfüllen. Eine bekannte Anlagestrategie in Dividendenaktien ist Dog of the Dow. Hier investieren Anleger*innen immer in jene 10 Aktien mit der besten Dividendenrendite, die im Dow Jones Mitglied sind.

Andere Strategien streuen ihr Risiko weltweit. Auf diese Weise kommen deutlich mehr Aktien mit ähnlich stabilem Geschäftsmodell in Frage, sodass die Rendite bei weltweiten Strategien höher sein kann. Es gibt diverse ETFs mit Dividendenstrategien, die die besten Dividenden Aktien weltweit heraussuchen und für Anleger*innen investieren.

AktieDividendenrendite in Prozent Ausschüttungsquote Gewinn in Prozent
Bet-At-home
A0DNAYWKN kopiert
DE000A0DNAY5ISIN kopiert
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Deutsche Telekom
555750WKN kopiert
DE0005557508ISIN kopiert
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DIC Asset
A1X3XXWKN kopiert
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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.
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Hawesko Holding
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Hochtief
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Wenn Sie eine davon unabhängige Auswahl treffen möchten, sollten Sie darauf achten, dass sie Aktien mit stabilen Dividendenrenditen auswählen und die Unternehmen über ein solides Geschäftsmodell verfügen. Wenn Sie darauf spekulieren, dass das Unternehmen den Dividendenabschlag wieder aufholt, sollten Sie eher auf eine BlueChip Aktie zurückgreifen (Leseempfehlung: Was eine BlueChip Aktie ist, erklären wir in unserem Ratgeber Aktienarten im Überblick).

Je nach Aktivität eignen sich Aktien mit vierteljährlicher Dividende oder solche mit jährlicher Dividende. Eine häufigere Ausschüttung finden Sie vor allem bei den Dividenden Aktien in den USA.

Wenn Sie mehrfach im Jahr mit Aktien handeln, sollten Sie darauf achten, einen günstigen Broker zu nutzen. In unseren Top-Aktiendepots gilt „hin und her macht Taschen leer“ dank geringer Gebühren nicht so stark:

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Irrtümer einer Dividendenstrategie

Hohe Dividenden bedeuten nicht zwangsläufig eine hohe Rendite des Investments. Viele wachstumsorientierte Unternehmen schütten keine Dividende aus, weil sie in die weitere Expansion des Geschäftes investieren. Die Aktienrenditen liegen weit über denen der Dividendenrenditen.

Unternehmen mit hoher Dividendenrendite weisen meist einen niedrigen Kurs auf. Mitunter werden hohe Dividenden gezahlt, um die Aktionär*innen nicht zu verlieren.

Es stimmt nur bedingt, dass die Dividende eine wichtige Ertragskomponente darstellt. Ohne Ausschüttung einer Dividende wären der Unternehmenswert sowie der Aktienkurs um genau diesen Betrag höher. Anleger*innen müssten Ausschüttungen unmittelbar reinvestieren. Allerdings wird der Anlagebetrag durch Steuern und Transaktionskosten belastet. Das verhindert einen Maximalertrag.

Expertentipp
Wer in thesaurierende Dividenden ETFs investiert, legt Dividenden automatisch wieder an. Das ist bequem und bei der Wiederanlage entstehen keine Kosten. Damit stehen die Chancen besser, eine Rendite der Performance-Indizes auf lange Sicht real zu erreichen.

Dividenden ETF als Alternative zum Investieren in Dividenden Aktien

Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF (Acc)

WKN: A2PLTB WKN kopiert / ISIN: IE00BK5BR626ISIN kopiert

Der Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF (Acc) wurde 2019 aufgelegt. Eine Renditehistorie gibt es daher nicht. Der ETF ermöglicht Anleger*innen, weltweit in mittelgroße und große Aktienunternehmen mit einer hohen Dividendenrendite zu investieren. Im FTSE All-World High Dividend Yield Index sind Unternehmen aus Industriestaaten und Emerging Markets enthalten.

Rendite 1 Jahr 28,9%
Rendite 5 JahreN.A.
ErtragsverwendungThessaurierend
Gesamtkostenquote (TER)0,29%

Quelle: Vanguard

In den Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF (Acc) wurden bisher 46 Millionen Euro angelegt. Zu den Top-Positionen im ETF gehören Taiwan Semiconductor mit 1,95 Prozent, JPMorgan Chase & Co. mit 1,79 Prozent und Johnson & Johnson mit 1,78 Prozent (Stand: 08/2021).

WisdomTree Global Quality Dividend Growth UCITS ETF (Acc)

WKN: A2AG1E WKN kopiert / ISIN: IE00BZ56SW52ISIN kopiert

Der WisdomTree Global Quality Dividend Growth UCITS ETF (Acc) wurde 2016 aufgelegt und verzeichnet eine durchschnittliche jährliche Rendite von 14,6 Prozent.

Der ETF bildet die Entwicklung des WisdomTree Global Developed Quality Dividend Growth Index nach. Im Index sind globale Qualitätsaktien mit hohen Dividenden enthalten.

Rendite 1 Jahr 29%
Rendite 5 Jahre96%
ErtragsverwendungThessaurierend
Gesamtkostenquote (TER)0,38%

Quelle: WisdomTree

Das Fondsvermögen des Fonds beträgt 76,90 Millionen Euro. Die Top-Positionen im ETF sind Microsoft Corp mit 3,04 Prozent, Apple Inc mit 3,33 Prozent und
Nestle SA mit 3,26 Prozent (Stand: 08/2021).

SPDR S&D 500 US Dividend Aristocrats

WKN: A1JKS0WKN kopiert / ISIN: IE00B6YX5D40ISIN kopiert

Der SPDR S&D 500 US Dividend Aristocrats wurde 2011 aufgelegt und erzielte bis August 2021 eine Rendite von 230 Prozent. Das Anlageziel des ETFs besteht in der Nachbildung der Wertentwicklung ausgewählter US-Aktien aus dem S&P Composite 1500 Index. Die Auswahlkriterien sind hohe Dividendenrendite und eine Steigerung der Dividendenrendite in den letzten 20 Jahren.

Rendite 1 Jahr 35%
Rendite 5 Jahre64%
ErtragsverwendungAusschüttend
Gesamtkostenquote (TER)0,35%

Quelle: SSGA

Mit einem Fondsvermögen von 2,95 Milliarden Euro gehört der SPDR S&D 500 US Dividend Aristocrats zu den großen Fonds der Branche. Die Top-Positionen im ETF bilden AT&T Inc. mit 2,81 Prozent, Exxon Mobil Corporation mit 2,15 Prozent und Chevron Corporation mit 2,05 Prozent (Stand: 08/2021).

Häufige Fragen und Antworten

Welche Aktie hat die höchste Dividende?

Die höchsten Dividendenrenditen sind im SDAX und MDAX verzeichnet. Hier führen Freenet mit 7,55 Prozent und Telefonica Deutschland mit 7,25 Prozent. Bilfinger erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Dividendenrendite von 15,46 Prozent. Im DAX sind die Aktien mit der höchsten Rendite Allianz mit 4,98 Prozent, BASF mit 4,97 Prozent und Daimler mit 4,92 Prozent (Stand August 2021).

Welche Aktien bringen Dividende?

Zu Dividenden Aktien gehören marktführende Unternehmen in Bereichen wie Pharma & Gesundheit, Telekommunikation, Lebensmittel, Automobilbau und Energieversorgung. Hohe Dividendenrendite erwirtschaften marktbestimmende Dienstleistungsunternehmen und Versicherer.
Bei Tesco (ISIN: [copy_bonuscode id="GB00BLGZ9862" text="ISIN kopiert"]) beträgt die Dividendenrendite hohe 23,55 Prozent, bei Apartment Income REIT (ISIN: [copy_bonuscode id="IE00BUS03750L1098YX5D40" text="ISIN kopiert"]) sind es 22,26 Prozent. Bei Rio Tinto (ISIN: [copy_bonuscode id="GB0007188757" text="ISIN kopiert"]) und Volvo B (ISIN: [copy_bonuscode id="SE0000115446" text="ISIN kopiert"]) fällt sie mit über 12 Prozent ebenfalls attraktiv aus.

Wie lange muss man Aktien halten, um Dividende zu bekommen?

Ein Recht auf Dividenden haben Anleger*innen, wenn die Aktie zum Ausschüttungstermin (Tag der Hauptversammlung) zu ihrem Depotbestand gehört. Bei deutschen Aktien erfolgt die Auszahlung am dritten Tag nach der Hauptversammlung. Bei ausländischen Aktien gibt es häufig mehrere Zahlungstermine jährlich, teilweise monatlich. Auf den Internetseiten der Aktienunternehmen werden Angaben zu Dividendenausschüttungen im Bereich Investor Relations gemacht.

Welche Dividendenrendite gilt als gesund?

Sehr hohe Dividenden gelten als nicht nachhaltig, weil sie aus der Bilanz gezahlt werden. Deswegen gilt als Faustregel, dass die Dividendenrendite (langfristig) nicht mehr als fünf Prozent betragen sollte. Wichtig für die Chancen-Risiko-Bewertung sind aber auch weitere Kennzahlen: Die Ausschüttungsquote des Gewinns sollte in den meisten Branchen unter 70 Prozent liegen. Es gibt hierbei allerdings auch Ausnahmen. Die Tabakbranche zahlt traditionell höhere Dividenden und REITS sind je nach Herkunft gesetzlich zu einer höheren Ausschüttung verpflichtet. Dennoch ist dies ein guter Richtwert.

Wann wird die Dividende ausgeschüttet?

Die Dividende wird von deutschen Unternehmen am dritten Tag nach der Hauptversammlung ausgezahlt. Um eine Dividende zu erhalten, müssen Sie die Aktien am Tag der Hauptversammlung im Depot haben. Deswegen wird der Aktienkurs schon am ersten Banktag nach der Versammlung ex-Dividende gehandelt. Bei internationalen Aktien ist der Record-Day entscheidend: Wenn Sie einen Anspruch auf die Dividende haben möchten, müssen Sie US-Aktien zwei Tage zuvor kaufen; in Europa reicht ein Tag.

Was muss ich steuerlich bei Dividendenzahlungen beachten?

Dividenden unterliegen bei deutschen Unternehmen der Kapitalertragssteuer. Bei ausländischen Unternehmen wird die Dividende in der Regel im Heimatland versteuert. Wenn die Dividende dann in Deutschland ausgezahlt wird, wird die Kapitalertragsteuer darauf erneut fällig. Doppelbesteuerung können Sie dank Steuerabkommen mit den meisten Ländern vermeiden. Allerdings müssen Sie dafür Anträge stellen.

Wer legt die Dividendenhöhe fest?

Üblicherweise legt der Vorstand einen Vorschlag zur Dividendenhöhe vor und die Aktionär*innen stimmen auf der Hauptversammlung darüber ab.

Warum stammen so viele Dividendenaristokraten aus den USA?

In den USA ist die Geldanlage in Aktien deutlich stärker verbreitet als in Deutschland. Die Altersvorsorge mit Pensionsfonds ist dort üblich. Diese Großinvestoren fordern als Großaktionäre ihre Dividenden ein. Im Gegenzug sind sie treue Investoren, die auch Kursverlusten trotzen. Deswegen kommen so viele der bekanntesten Dividendenaktien aus den USA.

Fazit

Wer zahlt die beste Dividende bei Aktien?

Die beste Dividende ist ein zweischneidiges Schwert: Während risikofreudige Anleger*innen mit häufiger Umschichtung durchaus nach der besten Dividendenrendite schielen können, sollten risikobewusste Anleger*innen mit längerem Anlagehorizont auch die Stabilität der Dividende beachten.

Denn hohe Dividendenrenditen können ein Anhaltspunkt dafür sein, dass das Unternehmen in einer Krise steckt und zukünftig eine Dividendenstreichung droht. Deswegen sollten Anleger*innen, die sich nicht an eine einzige Strategie halten, besonderen Wert auf eine Analyse der Fundamentaldaten legen.

Es lohnt sich zudem, aktuelle Nachrichten zum Unternehmen zu verfolgen, um abschätzen zu können, ob eine Dividendenzahlung wahrscheinlich ist oder nicht.

Wenn Anleger*innen ausschließlich auf Basis einer Dividenden-Strategie handeln, investieren sie kein Geld in finanzschwache Unternehmen. Das ist durchaus positiv. Andererseits verzichten sie automatisch auf das Renditepotential nicht ausschüttender Aktien.

 

Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und mehrere Jahre freiberuflich für Versicherungen gearbeitet. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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