Aktie mit hoher Dividende: Die Top20 Aktien 2020

Das Wichtigste im Überblick

10 Top Aktien mit Dividende

AktieDividendenrendite in ProzentAusschüttungsquote Gewinn in Prozent 
Imperial Brands
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Oenok
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Lloyds Banking Group
WKN: 871784WKN kopiert / ISIN: GB0008706128ISIN kopiert
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BP
WKN: 861873WKN kopiert / ISIN: DE0008618737ISIN kopiert
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Telefonica SA
WKN: 850775WKN kopiert / ISIN: ES0178430E18ISIN kopiert
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Old Republic International Corp.
WKN: 883298WKN kopiert / ISIN: US6802231042ISIN kopiert
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Sabra Health Care
WKN: A1C9KEWKN kopiert / ISIN: US78573L1061ISIN kopiert
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RTL S.A.
WKN: 861149WKN kopiert / ISIN: LU0061462528ISIN kopiert
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Exxon Mobile Corp
WKN: 852549WKN kopiert / ISIN: US30231G1022ISIN kopiert
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British American Tobacco
WKN: 852556WKN kopiert / ISIN: GB0001367019ISIN kopiert
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Vor allem Aktien aus den USA warten trotz Corona mit einer hohen Dividende auf. Anhand der Ausschüttungsquote in Prozent wird jedoch auch schnell ersichtlich, dass die Dividende nicht bei jedem der Unternehmen auf einer soliden Basis ausgezahlt wird. Sie sollten die weiteren Geschäftszahlen prüfen, bevor Sie investieren. Wir empfehlen für den Aktienkauf Smartbroker, weil sie dort inländische und ausländische Aktien kostengünstig erwerben können.

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Die 10 Top Aktien mit zuverlässiger Dividende über die letzten Jahrzehnte

AktieDividendenrendite in ProzentDividendenzahlung seit JahrenAusschüttungsquote Gewinn in Prozent 
Cardinal Health
WKN: 880206WKN kopiert / ISIN: US14149Y1082ISIN kopiert
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3M
WKN: 851745WKN kopiert / ISIN: US88579Y1010ISIN kopiert
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Coca-Cola
WKN: 850663WKN kopiert / ISIN: US1912161007ISIN kopiert
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Johnson & Johnson
WKN: 853260WKN kopiert / ISIN: US4781601046ISIN kopiert
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Procter & Gamble
WKN: 852062WKN kopiert / ISIN: US7427181091ISIN kopiert
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Colgate-Palmolive
WKN: 850667WKN kopiert / ISIN: US1941621039ISIN kopiert
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Hormel Foods
WKN: 850875WKN kopiert / ISIN: US4404521001ISIN kopiert
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W.W. Grainger
WKN: 857498WKN kopiert / ISIN: US3848021040ISIN kopiert
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Walmart
WKN: 860853WKN kopiert / ISIN: US9311421039ISIN kopiert
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Abbott Labs
WKN: 850103WKN kopiert / ISIN: US0028241000ISIN kopiert
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Top 5 Depot für Dividenden Aktien

1
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* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Beste Broker für Aktien mit Dividende

Bei den Dividendenaristokraten wird schnell deutlich: Die Dividendenrendite ist deutlich geringer, dafür ist jedoch auch die Ausschüttungsquote oftmals erheblich kleiner. Wer seit Jahrzehnten Dividende zahlt, finanziert diese in der Regel solide. Doch Corona stellt auch die Aktien mit stabiler Dividende vor besondere Herausforderung und Anleger haben keine Garantie, dass die Dividende auch zukünftig sicher ist.

Dennoch können Sie grundsätzlich annehmen, dass diese Unternehmen Ihnen eine faire Dividende auszahlen, wenn das Geschäftsjahr es ermöglicht. Während unsere Top 10 Aktien mit Dividende also eher für risikofreudige Anleger relevant sein könnten, sind unsere Dividendenaristokraten auch dann für sie geeignet, wenn Sie lieber weniger Risiko eingehen.

 

Dividendenrendite als wichtige Kennzahl

Als eine der wichtigsten Kennzahlen für eine Dividendenrendite gilt die Dividendenrendite. Sie gibt das Verhältnis von Rendite und Aktienkurs in Prozent wieder. Je höher sie ist, umso höher ist die Dividende gemessen am Aktienkurs. Die absolute Dividende ist hingegen deutlich weniger aussagekräftig: Es ist ein erheblicher Unterschied, ob der Aktienkurs bei 50 Euro steht und die Dividende zwei Euro beträgt oder ob eine Aktie 500 Euro kostet und zwei Euro Dividende auszahlt. Für die bessere Vergleichbarkeit wird deswegen die Dividendenrendite angegeben.

Doch auch die Dividendenrendite ist nur bedingt aussagekräftig. Zum einen deswegen, weil die Bilanz eine wichtige Rolle spielt, wie gesund die Dividende ist und wie empfehlenswert die Aktie. Auf der anderen Seite ist eine zurückliegende Dividende kein Versprechen, dass der Anleger beim nächsten Stichtag durch die Aktie Dividenden in der gleichen Höhe erhält.

Anleger, die sich für Aktien mit hoher Dividende interessieren, sollten deswegen die Bilanz des Unternehmens beachten. Außerdem sollten sie recherchieren, welche Ankündigungen der Vorstand in Bezug auf zukünftige Dividendenzahlungen getätigt hat.

Zudem sollten Sie vorherige Kursverluste immer im Blick behalten: Sie können dazu führen, dass eine Aktie mit hoher Dividende gelistet wird, sie jedoch vor allem an Wert verloren hat. Dahinter stecken oft geschäftliche Probleme und eine hohe Dividende wird dadurch in Zukunft sogar unwahrscheinlicher.

Wenn Sie Aktien mit Dividende kaufen möchten, ist Smartbroker einer der Broker, die besonders kostengünstig sind. Dividendenzahlungen sind bei dem Anbieter kostenfrei und der Aktienhandel ist ohnehin sehr günstig.

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Nicht von hoher Dividende täuschen lassen

Eine hohe Dividende wird gerade von Einsteigern vor allem als Zeichen für ein funktionierendes Geschäftsmodell gesehen. Das ist jedoch bei Weitem nicht immer der Fall. Je höher eine Dividende ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass diese dem Unternehmen schadet.

Das liegt daran, dass die Dividende üblicherweise aus dem Gewinn des Unternehmens gezahlt wird. Wenn ein Unternehmen seinen Gewinn vollständig an seine Aktionäre ausschüttet, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass es weniger Investitionen tätigen kann. Natürlich ist die Lage bilanziell etwas komplizierter, denn Investitionen werden im Vorfeld vom Gewinn abgezogen. Mithilfe von KGV und der Eigenkapitalrendite ergibt sich bei einer hohen Dividendenrendite jedoch häufig der Eindruck, dass eine hohe Dividende nicht rein auf einem positiven Geschäftsjahr beruht.

Deswegen sollten Anleger bei einer Dividendenaktie die folgenden Fragen stellen:

  • Ist der Gewinn trotzt Investitionen entstanden?
  • Führten erst Verkäufe zu einem Überschuss?
  • Wie gut ist die Eigenkapitalquote gemessen an der Branche?
  • Ist der Kurs in den letzten Monaten stark gesunken?


Außerdem gibt es immer mal wieder Sonderausschüttungen, die keine Rückschlüsse auf die zukünftige Dividende zulassen. In diesem Jahr schüttet beispielsweise die Lindt Aktie eine Dividende aus, die weit über dem üblichen Niveau liegt. Grund dafür ist das Jubiläum des Unternehmens.

Wichtiger ist deswegen für viele Marktbeobachter, dass die Dividende nachhaltig auf einem konstanten Niveau ist. Wenn die Ausschüttungsquote über mehrere Jahre hinweg relativ konstant ist und die Bilanz verdeutlicht, dass die Dividende dem Geschäftserfolg nicht schadet, ist es deutlich wahrscheinlicher, dass Anleger auch für die Zukunft eine Aktie mit hoher Dividende kaufen.

Wenn Sie Dividendenaktien investieren möchten, benötigen Sie dafür ein Aktiendepot. Die folgenden Depots halten wir unter anderem aufgrund der geringen Gebühren für besonders empfehlenswert:

Top 5 Aktien Depots

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Ausschüttungsquote des Gewinns und des Free CashFlow geben Auskunft über Gesundheit der Rendite

Um zu ermitteln, ob die Aktien Dividende erbringen, die nachhaltig sind, ist es sehr sinnvoll zwei weitere Kennzahlen im Blick zu behalten.

Die Ausschüttungsquote gibt ein Hinweis darauf, ob die Dividende gesund ist. Üblich ist, zwischen 40 und 60 % des Gewinns an Aktionäre auszuschütten. Der Rest wird entweder für weitere Investitionen genutzt, für Aktienrückkäufe oder andere Zwecke.

Ein weiterer wichtiger Anhaltspunkt ist der freie CashFlow. Er gibt an, wie viele Barmittel ein Unternehmen hat. Sollte die Dividendenausschüttung über diesen Betrag hinausgehen, bedeutet dies mit großer Wahrscheinlichkeit, dass es sich nicht um eine nachhaltige Ausschüttung handelt. Immerhin zehrt die Dividende aus der Substanz des Unternehmens und kann nicht ohne Auflösung von Anlagen durchgeführt werden.

 

Hohe Dividende bedeutet häufig geringe Wachstumschancen

Einer der größten Nachteile bei Aktien mit Dividende ist die Tatsache, dass eine Gewinnausschüttung fast automatisch dazu führt, dass das Unternehmen weniger Geld in sein Wachstum investiert. Auf diese Weise erklärt sich auch, warum die Ausschüttungsquote so unterschiedlich ist. So zahlen viele Tabakunternehmen sehr hohe Dividenden, gemessen an ihrem Gewinn. Das liegt daran, dass der Markt im Wesentlichen gesättigt ist. Wenn der Konzern sich also nicht breiter aufstellen möchte, hat er kaum noch Investitionsausgaben.

In der Tech-Branche sieht dies hingegen ganz anders aus. Obwohl viele der beliebtesten Dividendenaktien aus den USA stammen, zahlen einige der größten US-Unternehmen wie Alphabet, Amazon oder Facebook gar keine Dividende und haben dies auf absehbare Zeit auch nicht vor. Der Grund dafür ist, dass die Vorstände noch viel Potential sehen, um weitere Marktanteile zu erobern. Solange investieren sie Gewinne in das weitere Wachstum und schütten sie nicht aus.

Wenn ein erfolgreiches Unternehmen keine Dividende ausschüttet, liegt dies in der Regel daran, dass es so schnell wie möglich wachsen möchte. Gerade bei neuen Märkten zeigte sich dieses Vorgehen in der Vergangenheit immer wieder als entscheidend dafür, dass Anleger zwar nicht von Dividendenauszahlungen profitieren konnten, stattdessen jedoch in einen der wichtigsten Marktführer investiert war und dadurch durch die meist steigenden Aktienkurse profitiert haben.

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Aktien vor Dividende verkaufen: Ist das sinnvoll?

Viele Anleger fragen sich, ob es aufgrund des Kursverlustes nach dem Dividendenabschlag sinnvoll ist, die Aktie vor der Dividendenzahlung zu verkaufen. Oft ist es ein Verkauf nicht dringend oder besonders vorteilhaft, weil der Kursabschlag üblicherweise sehr genau der gezahlten Dividende entspricht.

Durch die Quellensteuer kann es jedoch etwas nachteiliger sein, die Dividende zu erhalten, anstatt Kursgewinne zu realisieren. Außerdem dauert es bei internationalen Unternehmen häufiger mehrere Wochen bis ein Anleger seine Dividende auch tatsächlich erhält. Wer direkt reinvestieren möchte, sollte also die Aktie vor der Dividende verkaufen.

 

Was sind Dividendenaristokraten?

Dividendenaristokraten werden auf unterschiedliche Weise definiert. Allen Definitionen gemeinsam ist jedoch, dass ein Dividendenaristokrat seit mindestens einem Jahrzehnt seine Dividende auf dem Niveau gehalten haben muss. Dabei gilt die absolute Dividende als Maßstab, nicht die Dividendenrendite.

Je nach Definition kommen noch weitere Anforderungen hinzu. Manche Definitionen erfordern sogar eine jährliche Steigerung der Dividende über 25 Jahre hinweg, manche verlangen eine gleichbleibende oder erhöhte Rendite über mehr als ein Jahrzehnt.

Unsere Auflistung zeigt einen sinnvollen Querschnitt aus Aktien, die aus einem oder mehreren Gründen als Dividendenaristokrat bezeichnet werden können: Sie alle sind bekannt dafür, dass sie eine regelmäßig eine sehr hohe Dividende zahlen.

US Dollar Geldscheine - aktien vor dividende verkaufen

Dividendenaristokraten zahlen zuverlässig Dividenden aus. (Quelle: unsplash.com)

Nicht immer weist ein Dividendenaristokrat auch eine gute Dividendenrendite vor. Das liegt nicht zuletzt an der Beliebtheit der Dividendentitel, die natürlich weltweit bekannt sind. Auf der anderen Seite führt selbst eine geringe Erhöhung von Jahr zu Jahr nicht zwangsweise dazu, dass die Dividendenrendite entsprechend zunimmt, weil auch die Aktienkurse steigen. American States Waters (AWR) kann beispielsweise im 66. Jahr in Folge eine Erhöhung der Rendite in Aussicht stellen und hält damit den aktuellen Rekord. Dennoch beträgt die Dividendenrendite „nur“ 1,60 %.

Dennoch würde sich sicherlich kaum ein Anleger dagegen wehren, die großen Dividendenaristokraten im Portfolio zu haben.

Wenn auch Sie Dividendentitel kaufen möchten, sind das einige der günstigsten Aktiendepots dazu:

Top 5 Aktien Depots

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Kosten gesamt*
26,16 €
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47,40 €
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5
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3,90 €
Kosten gesamt*
46,80 €
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Dividende und Corona: Eine besondere Herausforderung

Egal wie zuverlässig Aktionäre in der Vergangenheit Dividenden einstreichen konnten: Durch COVID-19 und den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie ist derzeit keine Dividende mehr sicher. Gewinnprognosen wurde kassiert, Hauptversammlungen verschoben: viele Unternehmen sind in einer finanziellen Schieflage. Und selbst bei Konzernen, die die erste kritische Phase gut überstanden haben, ist die Dividendenzahlung keine Selbstverständlichkeit mehr. Zu groß ist die Angst vor der Rezession und das Bedürfnis, das Unternehmen gut durch die Krise zu steuern.

In Deutschland wird das Thema Dividende zum Politikum: Die Öffentlichkeit diskutiert darüber, ob ein Unternehmen Dividende ausschütten darf, das staatliche Hilfe in Anspruch nimmt. Manche Aktiengesellschaften wie BMW lassen sich davon nicht beeindrucken, andere wie Adidas verzichten auf die Gewinnausschüttung.

Krise Schreibmaschine - aktien vor dividende verkaufen

Die veränderte Wirtschaftslage wegen COVID-19 führt dazu, dass viele Unternehmen keine Dividende zahlen. (Quelle: unsplash.com)

Wenn Sie Aktien mit Dividende kaufen möchten, haben Sie derzeit kaum eindeutige Anhaltspunkte für Aktien, die für Dividendenstrategien gut geeignet sind: Wer im vergangenen Jahr mit hoher Dividendenrendite punkten konnte, kann dies in den kommenden Jahren vermutlich nicht. Und nicht jede Aktie, bei der jetzt bereits klar ist, dass Gewinnausschüttungen stattfinden, sind derzeit eine gute Wahl. Die Wirtschaftsaussichten sind und bleiben vorerst kompliziert und nicht jeder Konzern wird die Krise unbeschadet überstehen.

Wenn Sie jetzt Aktien mit Dividende kaufen möchten, müssen Sie deswegen Ihre Analyse vor allem auf die Zukunft ausrichten. Gewinnwarnungen, Überlegungen zu kommenden Dividenden und die Bilanz aus den ersten beiden Quartalen 2020 können dazu beitragen, dennoch spannende Wertpapier zu entdecken.

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Wie wählen Sie die besten Aktien für eine Dividendenstrategie aus?

Es gibt diverse Dividendenstrategien, die sich oftmals nur wenig unterscheiden: Aus einem Pool aus in Frage kommenden Aktien wählen Anleger anhand der vergangenen Dividende diejenigen aus, die ihre Kriterien am besten erfüllen. Eine bekannte Anlagestrategie in Dividendenaktien ist Dog of the Dow. Bei ihr investiert der Anleger immer in die 10 Aktien mit der besten Dividendenrendite, die im Dow Jones Mitglied sind.

Andere Strategien streuen ihr Risiko weltweit. Auf diese Weise kommen deutlich mehr Aktien mit ähnlich stabilen Geschäftsmodell in Frage, sodass die Rendite bei weltweiten Strategien höher sein kann. Es gibt diverse ETFs mit Dividendenstrategien, die die besten Dividenden Aktien weltweit heraussuchen und für den Anleger darin investieren.

Wenn Sie eine davon unabhängige Auswahl treffen möchten, sollten Sie darauf achten, dass sie Aktien mit stabilen Dividendenrenditen auswählen und die Unternehmen über ein solides Geschäftsmodell verfügen. Wenn Sie darauf spekulieren, dass das Unternehmen den Dividendenabschlag wieder aufholt, sollten Sie eher auf eine BlueChip Aktie zurückgreifen (Leseempfehlung: Was eine BlueChip Aktie ist erklären wir in unserem Ratgeber Aktienarten im Überblick). Je nach Aktivität eignen sich für Sie dann Aktien mit vierteljährlicher Dividende oder solche mit jährlicher Dividende. Eine häufigere Ausschüttung finden Sie vor allem bei den Dividenden Aktien in den USA.

Wenn Sie mehrfach im Jahr mit Aktien handeln, sollten Sie darauf achten, einen günstigen Broker zu nutzen. In unseren Top-Aktiendepots gilt „hin und her macht Taschen leer“ dank geringer Gebühren nicht so stark:

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Häufige Fragen und Antworten

Welche Dividendenrendite gilt als gesund?

Sehr hohe Dividenden gelten als nicht nachhaltig, weil sie aus der Bilanz gezahlt werden. Deswegen gilt als Faustregel, dass die Dividendenrendite nicht (langfristig) mehr als fünf Prozent betragen sollte. Wichtig sind aber auch weitere Kennzahlen: Die Ausschüttungsquote des Gewinns sollte in den meisten Branchen unter 70 Prozent liegen. Es gibt hierbei allerdings auch Ausnahmen. Die Tabakbranche zahlt traditionell höhere Dividenden und REITS sind je nach Herkunft gesetzlich sogar zu einer höheren Ausschüttung verpflichtet. Dennoch ist dies ein guter Richtwert.

Wann wir die Dividende ausgeschüttet?

Die Dividende wird von deutschen Unternehmen am dritten Tag nach der Hauptversammlung ausgezahlt. Um eine Dividende zu erhalten, müssen Sie die Aktien am Tag der Hauptversammlung im Depot haben. Deswegen wird der Aktienkurs schon am ersten Banktag nach der Versammlung ex-Dividende gehandelt. Bei internationalen Aktien ist der Record-Day entscheidend: Wenn sie einen Anspruch auf die Dividende haben möchten, müssen Sie US-Aktien zwei Tage zuvor kaufen, in Europa reicht ein Tag.

Was muss ich steuerlich bei Dividendenzahlungen beachten?

Dividenden unterliegen bei deutschen Unternehmen der Kapitalertragssteuer. Bei ausländischen Unternehmen wird die Dividende in der Regel im Heimatland versteuert. Wenn die Dividende dann in Deutschland ausgezahlt wird, wird die Kapitalertragsteuer darauf erneut fällig. Doppelbesteuerung können Sie dank Steuerabkommen mit den meisten Ländern vermeiden. Allerdings müssen Sie dafür Anträge stellen.

Wer legt die Dividendenhöhe fest?

Üblicherweise legt der Vorstand einen Vorschlag zur Dividendenhöhe vor und die Aktionäre stimmen auf der Hauptversammlung darüber ab.

Warum stammen so viele Dividendenaristokraten aus den USA?

In den USA ist die Geldanlage in Aktien deutlich stärker verbreitet als in Deutschland. Die Altersvorsorge mit Pensionsfonds ist dort üblich. Diese Großinvestoren fordern als Großaktionäre Dividenden ein. Im Gegenzug sind sie treue Investoren, die auch Kursverlusten trotzen. Deswegen sind so viele der bekanntesten Dividendenaktien aus den USA.

 

Fazit

Wer zahlt die beste Dividende bei Aktien?

  • Die beste Dividende ist ein zweischneidiges Schwert: Während risikofreudige Anleger mit häufiger Umschichtung durchaus nach der besten Dividendenrendite schielen können, sollten risikobewusste Anleger mit längerem Anlagehorizont auch die Stabilität der Dividende beachten.
  • Denn hohe Dividendenrenditen können ein Anhaltspunkt dafür sein, dass das Unternehmen in einer Krise steckt und zukünftig eine Dividendenstreichung droht. Deswegen sollten Anleger, die sich nicht an eine einzige Strategie halten, besonderen Wert auf eine Analyse der Fundamentaldaten legen.
  • Es lohnt sich zudem, aktuelle Nachrichten zum Unternehmen zu verfolgen, um abschätzen zu können, ob eine Dividendenzahlung wahrscheinlich ist oder nicht.