Passives Einkommen generieren » Diese Möglichkeiten gibt es 2018

Wer finanziell unabhängig von Lohn und Gehalt sein möchte, kann sich darum bemühen, passives Einkommen zu generieren. Dies ist durch unterschiedliche Arten möglich, zumal das Internet die Optionen deutlich erweitert hat. Auf Arbeit und/oder Kapital können Interessenten jedoch nicht verzichten.

Passives Einkommen basiert auf zwei unterschiedlichen Grundlagen

Wer passives Einkommen erzeugen möchte, sollte sich darüber bewusst sein, dass dies nur auf zwei Grundlagen möglich ist (die natürlich kombiniert werden können): Arbeit und Kapital. Kapital kann investiert werden, um dann durch die Zinsen Erträge zu generieren. Nicht umsonst heißt es auch, „Geld für einen arbeiten lassen“. Wer Geld hat und dies sinnvoll anlegt, kann daraus mehr Geld generieren. Die derzeitigen Niedrigzinsen machen dies etwas schwieriger, allerdings nicht unmöglich.

Die zweite Möglichkeit, um passives Einkommen zu generieren, ist Arbeit. Um einen dauerhaften Geldfluss zu erzeugen, muss zuerst eine Grundlage erschaffen werden, die dann permanent Geld einbringt. Der klassische Fall wären beispielsweise Autoren oder Musiker, die nicht nur einmalig von ihren Werken profitieren, sondern durch Tantiemen und Neuauflagen immer wieder Geld erhalten. Ein gewisses Maß an Bekanntheit oder Relevanz ist dafür natürlich erforderlich, sodass dies keine all zu leicht zu realisierende Möglichkeit ist. Inzwischen gibt es durch das Internet allerdings noch einige Alternativen.

Wichtig ist allerdings, dass passives Einkommen nicht aus dem Nichts entsteht. Arbeit oder Kapital ist unabdingbar, um es zu erzeugen. Sie müssen erst vorhanden sein, bevor ein passiver Geldstrom entstehen kann.

dab festgeld

Zinsen können auch Teil passiven Einkommens sein

Welche Vorteile hat passives Einkommen?

Passives Einkommen hat die folgenden Vorteile:

  • Finanzielle Freiheit
  • Arbeit zum Spaß, nicht aus Pflicht
  • Schutz vor Altersarmut

Vielen, die heutzutage ein passives Einkommen generieren, geht es vor allem um die finanzielle
Freiheit und Unabhängigkeit. Wann diese erreicht ist, ist eine Frage der individuellen Definition. In der Regel ist jedoch das Ziel, zumindest die Kosten aufzubringen, die für den Erhalt des Lebensstandards notwendig sind, ohne Einkünfte wie Lohn oder Gehalt einzurechnen. An diesem Punkt ist von finanzieller Unabhängigkeit und Sicherheit die Rede. Für manche ist diese bereits ab einem Einkommen von 1.000 Euro monatlich erreicht, für andere ist der Betrag weit höher. Dabei ist es allerdings nicht zwangsweise notwendig, die alte Arbeitsstelle aufzugeben.

Passives Einkommen durch Kapital

Wer passives Einkommen durch Kapital erzeugen möchte, hat dabei verschiedene Möglichkeiten:

  1. Immobilienvermietung

Einer der Klassiker ist fraglos der Immobilienerwerb mit anschließender Vermietung. Auf diese Weise erhält der Anleger eine monatliche feste Rendite, die oft bereits dazu geeignet ist, einen Großteil der Lebenshaltungskosten zu generieren. Eine Eigennutzung der Immobilie kommt natürlich auch infrage, um die Lebenshaltungskosten zu senken. Diese Art kann jedoch nicht natürlich nicht als passiver Geldfluss bezeichnet werden, weil der Besitzer hierbei zwar Geld spart, allerdings kein Geld tatsächlich fließt.

Allerdings sollten Interessenten für die diese Art des passiven Geldflusses nicht vernachlässigen, dass eine Immobilie es zum einen erfordert, regelmäßig wieder Geld zu investieren. Zum anderen ist die Rendite durch Mietausfälle, zu niedrige Mieten oder andere Probleme häufig geringer als gedacht.

Gerade Privatvermieter erzielen in vielen Fällen nicht mal eine positive Rendite. Auch durchschnittlich sind es nur zwei bis drei Prozent jährlich, was in vielen Jahren gerade einmal die Inflation abfedert. Damit ist die Vermietung einer Immobilie nicht die optimalste Variante, kann jedoch für einige Menschen besonders geeignet sein.

  1. Aktien

Viele deutsche Privatanleger scheuen den Aktienerwerb, obwohl dieser wie kaum eine andere Geldanlage dazu geeignet ist, Kapital aufzubauen. Immerhin bieten Aktien gleich doppelte Renditechancen: Zum einen ermöglichen sie es, durch Kursänderungen Gewinne zu erzielen. Zum anderen sind es jedoch gerade die Dividenden, die die Aktienanlage attraktiv machen.

Dividenden sind auch der Grund, warum Aktien hervorragend dafür geeignet sind, passives Einkommen zu generieren. Sie werden zu bestimmten Zeitpunkten ausgeschüttet und führen so zu einem passiven Geldfluss. Der Anleger muss sich nach dem Kauf der Aktien nicht mehr all zu sehr um seine Wertpapiere kümmern. Dies ist auch deswegen der Fall, weil das Risiko bei der Aktienanlage mit den Jahren immer stärker abnimmt. Wer kurzfristig investiert ist und noch dazu sein Risiko nicht ausreichend streut, hat ein deutlich höheres Risiko für Verluste, als dies bei einem langfristigen Anlagehorizont der Fall ist.

  1. ETFs und Fonds

Eine Alternative zu Aktien sind aktienbasierte ETFs und Fonds. Sie ermöglichen es Anlegern mit geringerem Kapital, in weit mehr verschiedene Wertpapiere zu investieren, als dies sonst möglich wäre. Die Fonds (auch ETFs sind Fonds – allerdings passiv gemanagte) legen das Geld ihrer Anleger gesammelt in mehrere Unternehmen an. Dies ermöglicht es, das Risiko zu streuen, ohne auf die Vorteile von Aktien zu verzichten.

Beide Anlageformen eignen sich deswegen besonders für Anleger, die nicht genug Geld aufbringen können, um an der Börse eine gute Diversifikation erreichen zu können. Ein weiteres Plus ist die Tatsache, dass vielen Banken Sparpläne für Fonds und ETFs anbieten. Auf diese Weise können Kunden Überschüsse schrittweise investieren und so nach und nach Vermögen aufbauen.

  1. Anleihen

Anleihen sind eine weitere Möglichkeit, passives Einkommen dauerhaft aufzubauen. Viele Anleger schätzen dabei vor allem Staatsanleihen aus Herkunftsländern, die als sehr solvent gelten. Auch Unternehmen geben Anleihen aus, die allerdings deutlich riskanter sind. Derzeit kommen zudem immer mehr Hochzinsanleihen auf den Markt, die als außerordentlich riskant gelten. Funktioniert mit der Anleihe allerdings alles gut, erhält der Anleger zum Ende der Laufzeit sein eingesetztes Kapital plus die Verzinsung zurück. Deswegen eignen sich Anleihen sehr gut, um ein passives Einkommen zu generieren.

  1. Andere festverzinsliche Geldanlagen

Üblicherweise versuchen deutsche Anleger vor allem, über festverzinsliche Geldanlagen wie Tages- und Festgeld oder Sparbriefe ein ausreichendes Kapital zu erwirtschaften. Diese Möglichkeiten sind allerdings derzeit kaum von Relevanz, da die Niedrigzinsen es nicht einmal ermöglichen, die Inflation zu übertreffen.

  1. Stille Beteiligungen und Private Equity

Auch stille Beteiligungen sind möglich, um Geld zu generieren, ohne selbst all zu viel Arbeit zu haben. Allerdings ist hier zum einen das Ausfallrisiko sehr groß, zum anderen müssen Anleger genug Hintergrundwissen mitbringen, um vielversprechende Unternehmen von anderen zu unterscheiden. Sonst ist das Geld viel zu unsicher angelegt. Zudem muss in der Regel ein hohes Einstiegskapital aufgebracht werden, das zudem für mehrere Unternehmen zur Verfügung stehen sollte, um das Risiko zu streuen.

Eine weitere Alternative ist das Investment in Private Equity-Unternehmen oder Anlagegemeinschaften. Diese suchen häufig nach Geldgebern, um damit Übernahmen realisieren zu können. Das erworbene Unternehmen wird „generalüberholt“ und mit Gewinn weiterverkauft.

  1. Kredite vergeben

Eine weitere Möglichkeit, passiv Geld zu generieren ist die Kreditvergabe an privat, wie sie inzwischen von verschiedenen Portalen angeboten wird. Einer der größten Vorteile hier ist die Tatsache, dass die meisten Plattformen das Geld monatlich an den Geldgeber zurückführen, sodass es hier sogar möglich wäre, die Lebenshaltungskosten und Einnahmen besser miteinander in Einklang zu bringen.

  1. Vermietungen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, aus Vermietungen Kapital zu schlagen. Equipment, Werkzeug, Fahrzeuge, Raum oder Automaten eigenen sich dazu, passives Kapital zu generieren. Allerdings ist hierbei der Arbeitsaufwand im Einzelfall sehr groß, sodass sich dies nicht immer als Einkommensquelle eignet.

Der derzeitige Niedrigzins stellt Anleger, die dauerhaft passives Einkommen generieren möchten, derzeit vor besondere Herausforderungen. Klassische und mit wenig Risiko behaftete Geldanlagen lohnen sich kaum noch. Stattdessen ist es vor allem die Investition in Sachwerte und Unternehmen, die derzeit noch vielversprechend ist. Einfach durch Geld mehr Geld zu erzeugen und es somit für sich arbeiten zu lassen, ist derzeit aufgrund der Zinslage kaum möglich.

Passives Einkommen durch Arbeit

Eine weitere Möglichkeit, Geld zu generieren, ohne zu arbeiten, entsteht erst durch Arbeit im Vorfeld. Üblicherweise war dies vor allem Künstlern und Wissenschaftlern vorbehalten. Werke wie:

  • Patente und Lizenzen
  • Fotos (nicht aber Gemälde oder Skulpturen)
  • Musikstücke
  • Filme
  • Bücher

generieren häufig über einen sehr langen Zeitraum Geld. Sie verkaufen sich immer wieder oder müssen immer wieder in Anspruch genommen werden und führen so zu regelmäßigen Einnahmen. Allerdings ist für den Erfolg nicht immer Können entscheiden. Viele der heute als talentiertesten und wichtigsten Musiker und Autoren konnten sich zu Lebzeiten finanziell kaum über Wasser halten. Wichtiger als bleibende Werke zu schaffen, ist es also im Zweifel, Werke zu schaffen, die den Nerv der Zeit treffen.

Neue Möglichkeiten durch das Internet

Das Internet bietet sich inzwischen auch für alle als passive Einnahmequelle an, die keine Literaten, Musiker oder Wissenschaftler sind. Möglich wird dies durch die flachen Hierarchie-Strukturen im Internet, die auch Neulingen die Chance gibt von Werbung und Marketing zu profitieren oder Lösungen anzubieten, für die User bereit zu zahlen sind.

Hier entstehen Möglichkeiten vor allem in den Bereichen:

  • Apps und Programme
  • Nischenblogs und andere Info-Produkte
  • Kurse
  • E-Books
  • Fotos und Videos

Diese können auf unterschiedliche Arten in Geld verwandelt werden. Sie können zum Beispiel direkt gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt werden oder durch Dritte über Werbung querfinanziert werden. Auch hierbei ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten durch Affiliate-Programme, die Werbung vermitteln, Dienste wie Google AdSense, aber auch Provisionen bei vermittelten Käufen oder Anmeldungen.

Ein Problem bei der Generierung eines passiven Einkommens über das Internet kann allerdings sein, dass das Geschäft grundsätzlich sehr kurzlebig sein kann und die Arbeit sich unter Umständen nicht auszahlt. Zudem besteht in der Regel eine Abhängigkeit von anderen Anbietern, die die Monetisierung erst durch Vergütung oder Vermittlung ermöglichen. Problematisch kann zudem sein, dass finanzieller Erfolg in der Regel mit einer guten Suchmaschinenplatzierung einhergeht und auch dort die Konkurrenz nicht schläft.

Fazit:

Wer passives Einkommen generieren möchte, hat dafür vielfältige Möglichkeiten, die sich durch das Internet beträchtlich erweitert haben. Am bequemsten ist immer noch die Geldanlage. Wer nicht genügend Kapital besitzt, kann allerdings durch Vorarbeit dafür sorgen, dass er ein passives Einkommen erzeugt. Hier steht allerdings die Arbeit im Vorfeld an.

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