Bitcoin-ETFs & die besten Alternativen 2021

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Bitcoin ETF - Das Wichtigste in Kürze

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Erster Bitcoin-„ETF“ veröffentlicht

Lange Zeit haben Anleger auf einen Bitcoin-ETF gewartet. Nun wurde mit dem BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto (ISIN: DE000A27Z304ISIN kopiert) endlich ein sehr ähnliches Produkt auf den Markt gebracht. Es handelt sich zwar im engeren Sinne nicht um einen ETF, aber dennoch erfüllt dieses Produkt wichtige Anforderungen:

Das Finanzprodukt ermöglicht es, von der direkten Kurssteigerung von Bitcoin zu profitieren, und es ist zugleich durch Bitcoin physisch abgesichert. Anleger können durch eine Option die Bitcoin kaufen und ausliefern lassen. Passende Anbieter für den Direktkauf von Kryptowährungen finden Sie in unserem Krypto-Broker-Vergleich.

Dadurch ist es für viele Anleger eine sehr gute Alternative zum Direktinvestment in Bitcoin oder Finanzderivaten. Es handelt sich allerdings im engen Sinne nicht um einen Bitcoin-ETF, sondern einen ETC, also einen Exchange Traded Commodity.

Vor allem deutsche Anleger können sich zudem freuen: Der BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto wurde durch die BaFin genehmigt und wird über Xetra gehandelt. Dadurch ist gesichert, dass sich das Produkt im Einklang mit deutschem Recht befindet und Anleger bei deutschen Brokern günstig handeln können. Da das Fondsdomizil Deutschland ist, gibt es auch keine steuerlichen Probleme. Für viele deutsche Anleger wird ein Investment in diesen Bitcoin-ETF deswegen die erste Wahl sein, wenn es darum geht, in Bitcoin Geld anzulegen.

Xetra ist bei den meisten deutschen Brokern einer der günstigsten Handelsplätze. Dennoch unterscheiden sich die Kosten für den Erwerb von ETFs, ETCs oder auch Aktien teils deutlich. Wir empfehlen Ihnen die folgenden Broker besonders, weil sie besonders günstige Gebühren bieten:

Top 5 Bitcoin ETF Broker

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Die wichtigsten Daten des ETFs in der Übersicht

Der BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto ist erst seit dem 08.06.2020 auf dem Markt. Beachtlich ist die Zuwachsgeschwindigkeit des Fondsvolumens. Im Oktober 2020 halten Anleger bereits einen Gegenwert von 64 Millionen US-Dollar Bitcoin an dem Fonds. Das ist für einen neuen ETF ein rasantes Wachstum. Allerdings ist das auch dem Umstand geschuldet, dass es nicht viele Alternativen gibt, um sicher in Bitcoin zu investieren. Ein ETF oder ETC wurde von vielen Privatanlegern schon sehnlich erwartet, die zwar vom Hype profitieren möchten, zugleich jedoch das direkte Investment scheuen.

Besonders günstig ist der Fonds nämlich nicht: Mit 2,0 % Verwaltungsgebühr im Jahr sind die Kosten mit einem ETF nicht zu vergleichen. Die Gebühren sind deutlich über dem Durchschnitt. Auf der anderen Seite müssen die Fondsverwalter mehr beachten, als nur eine sichere Bank als Verwahrstelle zu finden. So müssen sie Sorge dafür tragen, dass die physisch hinterlegten Bitcoins sicher lagern, genügend zeitlichen und finanziellen Puffer durch verzögerte Transaktionen einplanen, und sich zusätzlichen Prüfungen unterziehen. Angesichts dessen scheinen die Kosten gerechtfertigt.

Die Basiswährung des Fonds ist US-Dollar. Anleger müssen also ein Wechselkursrisiko bedenken, allerdings wird Bitcoin üblicherweise immer in US-Dollar notiert. Dadurch wäre dieses Risiko auch dann vorhanden, wenn der Fonds in Euro notieren würde.

Je ETC-Anteil erwerben Anleger 0,000992446 BTC. Bei einem Stand von 10.505 Euro im Oktober 2020 entspricht das etwas mehr als 10 Euro je Anteil. Dadurch können auch Kleinanleger bequem Bitcoin kaufen.

Was ist der Unterschied zwischen ETF, ETC, ETP und ETN?

Die vielen Begriffe bei börsengehandelten Finanzprodukten sind auf den ersten Blick verwirrend. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede, die einem Anleger klar sein müssen.

  • ETF (Exchange Traded Fund): ein börsengehandelter Fonds, der in der Regel einen Aktienindex abbildet. Sondervermögen.
  • ETC (Exchange Traded Commodities): börsengehandelte Wertpapiere, die an die Wertsteigerung eines oder mehrerer Rohstoffe gekoppelt sind. Schuldverschreibung, kein Sondervermögen.
  • ETN (Exchange Traded Notes): börsengehandelte Schuldverschreibungen, die die Wertentwicklung eines Marktindex wie beispielsweise einen Volatilitätsindex gekoppelt sind. Ebenfalls kein Sondervermögen.
  • ETP (Exchange Traded Product): Oberbegriff, der ETN und ETC zusammenfasst

ETC und ETN sind also aus juristischer Sicht sehr ähnlich strukturiert und können deswegen auch unter „ETP“ zusammengefasst werden. Da Bitcoin im allerweitesten Sinne als virtuelles Gut zu den Rohstoffen zählt, handelt es sich bei dem oft fälschlicherweise als ETF bezeichneten und eingeordneten Finanzprodukt um einen ETC. Während es für Sie als Anleger keinen großen Unterschied macht, ob Sie einen ETC oder einen ETN handeln, ist der Unterschied zwischen ETP und ETF bei einer Insolvenz der Emittentin bedeutend.

Lohnt es sich, in den Bitcoin-ETF zu investieren?

Der größte Nachteil des Bitcoin-ETC sind die recht hohen Kosten. 2,0 % Verwaltungsgebühr sind für eine passive Verwaltung durchaus teuer. Zum Vergleich: Wenn Sie Bitcoin so kaufen und in einer Paper-Wallet oder einem vom Netz getrennten Gerät lagern, müssen Sie zwar gut darauf aufpassen, haben jedoch keine Kosten.

Je nachdem wie viel Sie in Bitcoin anlegen möchten, könnte es sich für Sie also lohnen, sich einmal richtig mit der Technik auseinanderzusetzen und die Bitcoins bei einem seriösen Crypto-Broker zu erwerben.

Wenn Sie ohnehin nur wenige Anteile erwerben, lohnt sich hingegen der einfacherer Weg über den Bitcoin-ETC eher. Auch für einen langfristigen Aufbau ist der ETC sehr gut geeignet. Durch seine Sparplanfähigkeit können Sie regelmäßig geringe Summen investieren und so auch von dem sogenannten Cost-Average-Effekt profitieren: Weil Sie viele Kaufzeitpunkte haben, kaufen Sie nicht nur, wenn der Kurs besonders hoch oder besonders niedrig ist, sondern gleichen den Einkaufspreis aus.

Einer der Vorteile unter normalen Handelsbedingungen ist beim ETC zudem, dass sie ihn unkomplizierter kaufen und verkaufen können.

Auf der anderen Seite könnte ein starkes Wachstum des ETCs allerdings durch die physische Absicherung durchaus auch ein Risiko sein. Die Anzahl an Transaktionen, die stündlich mit Bitcoin durchgeführt werden können, ist deutlich stärker begrenzt als viele Anleger aus dem Zahlungsverkehr gewohnt sind. Sollten Fondsanteile in größeren Mengen zurückgegeben werden, weil beispielsweise eine wichtige Unterstützungslinie fällt und viele Stop Loss ausgelöst werden, so könnte dieser Fonds deswegen in Schwierigkeiten geraten, weil er die für die Fondskäufer erworbenen Bitcoins in größeren Mengen nicht einfach so verkaufen kann. Diese Problematik wird allerdings bei der Strukturierung und Regulierung mitgedacht worden sein.

Steuerlich ergeben sich durch den ETC keine Vorteile. Dadurch, dass der physische Erwerb der Bitcoins möglich ist, müsste der ETC steuerlich wie der Bitcoinerwerb behandelt werden. Dazu stehen eindeutige Angaben und Gerichtsurteile aufgrund des geringen Alters jedoch noch aus.

Zusätzlich existiert natürlich auch ein Emittentenrisiko, das Sie bei einem direkten Kauf nicht haben. Auf der Plusseite hat der ETC jedoch die Punkte Sicherheit und Bequemlichkeit. Sie müssen sich bei kein anderen Börse anmelden und Ihre Bitcoins auch nicht vor Cyberangriffen schützen. Den ETC an sich können Sie zudem auch schneller und standardisiert verkaufen und müssen keine Angst vor schlechten Kursen oder langer Wartezeit haben.

Allerdings ermöglicht der ETC Ihnen auch, sich erst später mit der technischen Seite von Bitcoin auseinanderzusetzen. Sie können Ihre Put-Option jederzeit ausüben und so die Bitcoins erhalten, die für Sie über den ETC gekauft wurden.

Wenn Sie sich für den ETC entscheiden, empfehlen wir Ihnen Smartbroker als Online Broker. Der Anbieter bietet den Handel über Xetra zu außergewöhnlich günstigen Konditionen an.

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Konkurrenz aus Brasilien kündigt sich an

Im September 2020 wurde öffentlich, dass bald der Schritt zum ersten Krypto-ETF geschafft sein könnte. Nachdem immer wieder Versuche von VanEck und den Winklevoss-Zwilllingen unternommen wurde, endlich einen Bitcoin-ETF ins Leben zu rufen, gelingt dies nun dem brasilianischen Unternehmen Hashdex in Zusammenarbeit mit NASDAQ. Zumindest haben beide verkündet, dass der ETF schon Ende des Jahres 2020 gehandelt werden können soll.

Der Hashdex Nasdaq Crypto Index ETF notiert dennoch an der Bermuda Stock Exchange und nicht an einer US-Börse. Als Grundlage dient der NASDAQ Crypto Index. In ihm befinden sich die erfolgreichsten 100 Kryptowährungen (u.a.  Litecoin, Ethereum, Ripple, MoneroDash, usw.), die aus mehr als 2.500 unterschiedlichen Coins herausgefiltert werden. NASDAQ nutzt dafür den CIX100-Index von Cryptoindex.com. In dem Index fließen Daten der größten neun Kryptobörsen zusammen.

Es handelt sich hier also ebenfalls nicht um einen reinen Bitcoin-ETF. Stattdessen investieren Anleger in eine Mischung von verschiedenen Kryptowährungen . Dies senkt immerhin das Risiko, dass Bitcoin an Wert gegenüber den sogenannten Altcoins verliert und der Anleger einen großen Verlust tragen muss.

Welche Alternativen gibt es?

Es gibt einige weitere Möglichkeiten, Bitcoins zu kaufen. So können Sie bei Bitcoin-Brokern über CFDs investieren, Optionsscheine erwerben oder direkt in Bitcoin investieren.

Ein Bitcoin-ETC weist die größte Ähnlichkeit mit einem Zertifikat auf, nur dass ein ETC standardisiert an der Börse gehandelt wird. Deswegen ist ein Bitcoin-Zertifikat auch eine sinnvolle Alternative für alle Anleger, die nicht langfristig investiert sein wollen und keinen Wert darauf legen, sich die Bitcoins tatsächlich auszahlen zu lassen. Der Erwerb eines Bitcoin-Zertifikats kann günstiger sein, sodass es für kurz- und mittelfristige Investitionszeiträume sogar die bessere Alternative sein kann. Dies gilt umso mehr, wenn Sie der ETC Issuance GmbH, der Emittentin des Bitcoin-ETCs keine Krisenresistenz zutrauen.

Mehrere Banken und Investmentgesellschaften bieten sogenannte Open-End-Partizipationszertifikate auf Bitcoins, beispielsweise die Schweizer Privatbank Vontobel. Open-End-Zertifikate heißen diese Papiere, weil sie unbegrenzt laufen.

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Zwar haben die Emittenten das Recht, das Zertifikat irgendwann vom Markt zu nehmen, allerdings ist kein Ablaufzeitpunkt festgelegt wie bei Futures und Optionen.

Börse - ETF Bitcoin

Zertifikate lassen sich oft über die Börse handeln. (Quelle: pixabay.com | @ Angelo_Giordano)

Zertifikate gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Sogenannte Short-Zertifikate setzen auf fallende Kurse. Wer ein Short-Zertifikat auf den Bitcoin kauft, wettet also auf einen sinkenden Wert der Kryptowährung. Bei Faktor- und Hebel-Zertifikaten steigt und fällt der Preis des Zertifikats stärker als derjenige der zugrunde liegenden Währung.

Dabei müssen Anleger den Unterschied zwischen Hebel- und Faktorzertifikaten beachten. Faktorzertifikate multiplizieren die tägliche Veränderung mit einem Faktor. Bei einem Faktor von zwei steigt der Wert also um 5,0 Prozent, wenn der Bitcoin 2,5 Prozent an Wert gewinnt (oder verliert bei einem Short-Zertifikat). Die Tücken der Mathematik sorgen aber dafür, dass ein Anleger einen Verlust macht, wenn der Kurs des Bitcoins erst um 10,- Euro steigt und am nächsten Tag wieder um 10,- Euro fällt.

Das ist bei einem Hebel-Zertifikat anders, hier wird die Veränderung zum Kaufzeitpunkt gehebelt. Im obigen Beispiel gäbe es keine Wertschwankung, denn die Gesamtveränderung ist Null und zwei Mal Null ist auch Null. Allerdings kann ein Hebel-Zertifikat wertlos werden, wenn der Kurs zwischenzeitlich zu stark fällt. Bei einem Hebel von zwei beträgt der Verlust bei einem Kursrückgang des Bitcoins um 50,0 Prozent schon 100,0 Prozent. Hebelzertifikate werden deshalb wertlos, wenn ein bestimmter Kurs erreicht wurde, sie heißen deshalb auch Knock-out-Zertifikate.

Hintergrund für Interessierte:

Warum sinkt bei Faktorzertifikaten der Wert, wenn der Basiswert kurzzeitig schwankt, sich aber langfristig nicht verändert?

Stellen wir uns der Einfachheit halber ein Zertifikat mit dem Faktor zwei vor, dessen Basiswert sich am ersten Tag von 10,- auf 12,- Euro erhöht und dann wieder auf 10,- Euro sinkt. Der erste Gewinn beträgt 20,0 Prozent, bei einem Faktor von zwei wird er auf 40,0 Prozent erhöht. Damit steigt der Wert des Zertifikats von 10,- auf 14,- Euro. Dann sinkt der Kurs wieder um 2,- Euro. Das entspricht einem Rückgang von rund 16,7 Prozent (genau einem Sechstel). Verdoppelt ergeben sich 33,3 Prozent (genau ein Drittel). Dieser Rückgang wird jetzt aber auf den erhöhten Preis von 14,- Euro berechnet. Das ergibt 4,67 Euro Verlust, somit beträgt der Wert nur noch 9,33 Euro und damit weniger als die 10,- Euro Startwert.

Wenn Sie Zertifikate kaufen möchten, geht das über eine klassischen Wertpapierbroker. Welcher der richtige ist, hängt von den Anforderungen ab. Die günstigsten Konditionen findet man in unserem Broker Vergleich. Einige der besten Broker sind:

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Risikohinweis: 67% der CFD-Konten von Privathändler verlieren ihr Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Cryptoasset-Investitionen sind in den meisten EU-Ländern und in Großbritannien nicht reguliert. Kein Verbraucherschutz.

FAQ Bitcoin ETF

Gibt es einen Bitcoin ETF-Sparplan?

Der HANetf BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto ist grundsätzlich sparplanfähig. Allerdings bieten nur wenige Anbieter des ETCs auch einen Sparplan an. Der ETC ist allerdings auch noch sehr jung und es ist wahrscheinlich, dass gerade die Anbieter mit einem großen Sparplan-Angebot aus unserer Top5 der ETF-Anbieter bald nachziehen und den ETC anbieten.

Wo kann ich den Bitcoin-ETF kaufen?

Der HANetf BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto wird sowohl über Xetra als auch über viele Direkthandelspartner angeboten. Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Sie ihn unkompliziert über den Broker ihres Vertrauens handeln können.

Ist der Bitcoin-ETF sicher?

Der Bitcoin-ETC HANetf BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto wird vollständig mit „physischen“ Bitcoin abgesichert. Das bedeutet, dass die Fondsgesellschaft Anteile von Bitcoin erwirbt und sicher lagert. Auf Wunsch können sich Fondsinhaber ihre Bitcoin sogar auszahlen lassen. Das Investment in den Fonds ist also fast genauso sicher wie ein Investment in Bitcoin.

In den Bitcoin-ETF oder in Zertifikate investieren?

Ein ETC wie der HANetf BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto ist ein Zertifikat, das allerdings in diesem Fall durch Bitcoin abgesichert ist. Dadurch wird das Kreditrisiko kleiner. Wenn Sie nur geringe Summen in Bitcoin anlegen möchten, empfiehlt sich der ETC mit einem Wert von derzeit etwa 10 Euro je Anteil ebenfalls eher. Die Management-Gebühr ist bei dem hier vorgestellten Vontobel-Zertifikat mit 1,5 % p.a. allerdings deutlich günstiger als der Bitcoin-ETC mit 2,0 % p.a..

Fazit

Auch wenn langsam Bewegung in den Markt kommt: Einen reinen Bitcoin-ETF gibt es bis heute (Stand: Oktober 2020) immer noch nicht. Der Bitcoin ETC ist jedoch sicherlich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Anleger haben hier sogar das Recht darauf, sich die Bitcoins auszahlen zu lassen. Mit 2,0 % Verwaltungsgebühr ist der ETC allerdings nicht gerade günstig.

Sparfüchse hoffen deswegen auf günstigere Gebühren bei dem brasilianischen Bitcoin-ETF von Hashindex. Das Manko: Hier investieren Sie zu großen Teilen auch in andere Kryptowährungen. Auf der anderen Seite können Anleger so das Risiko breiter streuen und Kryptowährungen als Trend nutzen, ohne sich auf Bitcoins zu versteifen.

Wenn Sie keine langfristigen Investments planen, können Zertifikate für Sie eine gute Alternative sein. Sie können unter Umständen günstiger sein als der Bitcoin-ETC und sind für kurz- bis mittelfristige Geldanlagen oftmals sehr gut geeignet.

Tilman Weigel

Tilman schreibt seit 2017 für Aktien.net. Er selbst legt sein Geld am liebsten mit ETFs an, gerne themen- und länderspezifisch, aber immer auch im Hinblick auf eine breite Streuung. Studiert hat er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Seit zehn Jahren ist er freiberuflicher Online-Autor und hat unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, manager-magazin.de und Spiegel Online geschrieben.

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