Bitcoin-ETFs & die besten Alternativen 2022

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Bitcoin ETF - Das Wichtigste in Kürze

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Risikohinweis: 68% der CFD-Konten von Privathändlern verlieren ihr Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Aktuelle Info Oktober 2021

Ende Oktober startet mit dem ProShares Bitcoin Strategy ETF in den USA der erste Bitcoin-ETF. Die Ankündigung ließ den Kurs der Kryptowährung weiter steigen. Allerdings wird der ETF in der EU wohl keine Zulassung erhalten. Es gibt hierzulande allerdings einige gute Alternativen. Mehr dazu im Kapitel Europäischer Bitcoin-ETP oder US-ETF?

Erster Bitcoin-„ETF“ veröffentlicht

Lange Zeit haben Anleger*innen auf einen Bitcoin-ETF gewartet. Mitte 2020 wurde mit dem BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto (ISIN: DE000A27Z304ISIN kopiert) endlich ein ähnliches Produkt auf den Markt gebracht. Es handelt sich zwar im engeren Sinne nicht um einen ETF, sondern um ein ETC (Exchange Traded Commodity – börsengehandelter Rohstoff). ETCs sind alledings auch ETPs, also Exchange Traded Products. ETFs dürfen maximal 20 Prozent ihres Kapitals in einen einzigen Basiswert investieren, für ETCs gilt diese Grenze nicht. Das Produkt wird allerdings (wie ein ETF) durch den Basiswert physisch abgesichert und ermöglicht es, von der direkten Kurssteigerung des Bitcoin zu profitieren. Anleger*innen können sich durch eine Option die Bitcoins sogar ausliefern lassen. Passende Anbieter für den Direktkauf von Kryptowährungen finden Sie in unserem Krypto-Broker-Vergleich.

Der BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto wurde durch die BaFin genehmigt und wird über Xetra gehandelt. Dadurch ist gesichert, dass sich das Produkt im Einklang mit deutschem Recht befindet. Da das Fondsdomizil Deutschland ist, gibt es auch keine steuerlichen Probleme. Für viele deutsche Anleger*innen wird ein Investment in diesen „Bitcoin-ETF“ deswegen die erste Wahl sein, wenn es darum geht, in Bitcoin Geld anzulegen.

Echte Bitcoin-ETFs starten in den USA

Ein echter Bitcoin ETF wird der ProShares Bitcoin Strategy ETF sein, der an der New Yorker Börse gehandelt wird. Es handelt sich dabei um den ersten Bitcoin-ETF in den USA, schon am nächsten Tag wird der Invesco Bitcoin Strategy folgen. Bisher hatte die US-Börsenaufsicht wegen der hohen Schwankungen beim Bitcoin das Auflegen von ETFs stets untersagt. Warum die Behörde ihre Meinung änderte, ist nicht bekannt.

Allerdings werden die ETFs die Bitcoins wohl nicht direkt kaufen, sondern die Entwicklung durch den Kauf von Bitcoin-Futures nachbilden, so wie das auch bei Erdöl-ETCs der Fall ist. Dabei entstehen allerdings Rollverluste. In der EU wird der ETF wohl auch mittelfristig keine Genehmigung erhalten, da er sonst nur 20 Prozent seines Kapitals in Bitcoins investieren dürfte.

Europäisches Bitcoin-ETP oder US-ETF?

Über Broker, die einen Zugang zu den US-Börsen bieten, können Sie den US-ETF auch von Deutschland aus kaufen. Aber ist das sinnvoll? Der konkurrierende europäische Bitcoin-ETC ist im Inland reguliert und kann über Xetra gekauft werden. Er wird außerdem an der Lang & Schwarz Exchange in Hamburg, der Tradegate Exchange in Berlin und anderen Handelsplätzen gehandelt und ist damit auch über viele Neobroker erhältlich. Dagegen bieten diese üblicherweise keinen Zugang zu US-Börsen und erlauben damit auch nicht den Kauf eines US-ETFs.

Im Gegensatz zu einem ETF bildet der ETC aber kein Sondervermögen, was im Fall einer Insolvenz der Emittentin ein Nachteil sein kann. Allerdings sichert der deutsche Bitcoin-ETC das Vermögen der Anleger*innen mit Bitcoins ab. Die Sicherheit ist hier daher ebenfalls sehr hoch und bei einer Insolvenz müssten die Ansprüche nicht in den USA geltend gemacht werden, sondern direkt in Deutschland.

Vieles spricht dafür, dass die Vorteile des europäischen ETCs die Nachteile gegenüber dem US-ETF überwiegen. Der Kauf ist außerdem deutlich günstiger. Dennoch unterscheiden sich die Kosten für den Erwerb von ETFs, ETCs oder auch Aktien teilweise stark. Wir empfehlen Ihnen die folgenden Broker mit besonders günstigen Gebühren:

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Die wichtigsten Daten des ETFs in der Übersicht

Der BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto ist erst seit dem 08.06.2020 auf dem Markt. Beachtlich ist die Zuwachsgeschwindigkeit des Fondsvolumens. Im Oktober 2020 halten Anleger*innen bereits einen Gegenwert von 64 Millionen US-Dollar Bitcoin an dem Fonds. Das ist für einen neuen ETF ein rasantes Wachstum. Allerdings ist das auch dem Umstand geschuldet, dass es nicht viele Alternativen gibt, um sicher in Bitcoin zu investieren. Ein ETF oder ETC wurde von vielen Privatanleger*innen schon sehnlich erwartet, die zwar vom Hype profitieren möchten, zugleich jedoch das direkte Investment scheuen.

Besonders günstig ist der Fonds nämlich nicht; mit 2,0 Prozent Verwaltungsgebühr im Jahr sind die Kosten mit einem ETF nicht zu vergleichen. Die Gebühren sind deutlich über dem Durchschnitt. Auf der anderen Seite müssen die Fondsverwalter mehr tun, als nur eine sichere Bank als Verwahrstelle zu finden. So müssen sie Sorge dafür tragen, dass die physisch hinterlegten Bitcoins sicher lagern, genügend zeitlichen und finanziellen Puffer durch verzögerte Transaktionen einplanen, und sich zusätzlichen Prüfungen unterziehen. Angesichts dessen scheinen die Kosten gerechtfertigt.

Die Basiswährung des Fonds ist US-Dollar. Anleger*innen müssen also ein Wechselkursrisiko bedenken, allerdings wird Bitcoin üblicherweise immer in US-Dollar notiert. Dadurch wäre dieses Risiko auch dann vorhanden, wenn der Fonds in Euro notieren würde.

Je ETC-Anteil erwerben Anleger*innen 0,000992446 BTC. Bei einem Stand von 10.505 Euro im Oktober 2020 entspricht das etwas mehr als 10 Euro je Anteil. Dadurch können auch Kleinanleger*innen bequem Bitcoin kaufen.

Leseempfehlung: In unserer Übersicht finden Sie Tipps für Trader*innen rund um den Handel mit Derivaten, CFDs und Kryptowährungen.

Was ist der Unterschied zwischen ETF, ETC, ETP und ETN?

Die vielen Begriffe bei börsengehandelten Finanzprodukten sind auf den ersten Blick verwirrend. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede, die Ihnen klar sein sollten.

  • ETF (Exchange Traded Fund): börsengehandelter Fonds, der in der Regel einen Aktienindex abbildet – Sondervermögen
  • ETC (Exchange Traded Commodities): börsengehandelte Wertpapiere, die an die Wertsteigerung eines oder mehrerer Rohstoffe gekoppelt sind – Schuldverschreibung, kein Sondervermögen
  • ETN (Exchange Traded Notes): börsengehandelte Schuldverschreibungen, die an die Wertentwicklung eines Marktindex wie beispielsweise einen Volatilitätsindex gekoppelt sind – ebenfalls kein Sondervermögen
  • ETP (Exchange Traded Product): Oberbegriff, der ETN und ETC zusammenfasst

ETC und ETN sind also aus juristischer Sicht ähnlich strukturiert und können deshalb auch unter „ETP“ zusammengefasst werden. Da der Bitcoin im allerweitesten Sinne als virtuelles Gut zu den Rohstoffen zählt, handelt es sich bei dem oft fälschlicherweise als ETF bezeichneten und eingeordneten Finanzprodukt um einen ETC. Während es für Sie als Anleger*in keinen großen Unterschied macht, ob Sie einen ETC oder einen ETN handeln, ist der Unterschied zwischen ETP und ETF bei einer Insolvenz der Emittentin bedeutend.

Lohnt es sich, in den Bitcoin-ETF zu investieren?

Der größte Nachteil des Bitcoin-ETC sind die recht hohen Kosten. 2,0 Prozent Verwaltungsgebühr sind für eine passive Verwaltung durchaus viel. Zum Vergleich: Wenn Sie Bitcoin kaufen und in einer Paper-Wallet oder einem vom Netz getrennten Gerät lagern, müssen Sie zwar gut darauf aufpassen, haben jedoch keine Kosten.

Je nachdem wie viel Sie in Bitcoin anlegen möchten, könnte es sich für Sie also lohnen, sich mit der Technik auseinanderzusetzen und die Bitcoins bei einem seriösen Crypto-Broker zu erwerben.

Wenn Sie ohnehin nur wenige Anteile erwerben, lohnt sich hingegen der einfache Weg über den Bitcoin-ETC. Auch für einen langfristigen Aufbau ist der ETC sehr gut geeignet. Durch seine Sparplanfähigkeit können Sie regelmäßig geringe Summen investieren und so auch von dem sogenannten Cost-Average-Effekt profitieren. Weil Sie viele Kaufzeitpunkte haben, kaufen Sie nicht nur, wenn der Kurs besonders hoch oder besonders niedrig ist, sondern gleichen den Einkaufspreis aus.

Einer der Vorteile (unter normalen Handelsbedingungen) eines ETCs ist zudem, dass sie ihn unkompliziert kaufen und verkaufen können.

Auf der anderen Seite könnte ein starkes Wachstum des ETCs durch die physische Absicherung durchaus auch ein Risiko sein. Die Anzahl an Transaktionen, die stündlich mit Bitcoin durchgeführt werden können, ist deutlich stärker begrenzt, als viele Anleger*innen aus dem Zahlungsverkehr gewohnt sind. Sollten Fondsanteile in größeren Mengen zurückgegeben werden, weil beispielsweise eine wichtige Unterstützungslinie fällt und viele Stop Loss ausgelöst werden, könnte dieser Fonds in Schwierigkeiten geraten. Denn er kann die für die Fondskäufer erworbenen Bitcoins in größeren Mengen nicht einfach so verkaufen. Diese Problematik wurde bei der Strukturierung und Regulierung allerdings nicht bedacht.

Steuerlich ergeben sich durch den ETC keine Vorteile. Dadurch, dass der physische Erwerb der Bitcoins möglich ist, müsste der ETC steuerlich wie der Bitcoinerwerb behandelt werden. Dazu stehen eindeutige Angaben und Gerichtsurteile aufgrund des geringen Alters jedoch noch aus.

Zusätzlich existiert natürlich auch ein Emittentenrisiko, das Sie bei einem direkten Kauf nicht haben. Auf der Plusseite hat der ETC jedoch die Punkte Sicherheit und Bequemlichkeit. Sie müssen sich bei keiner anderen Börse anmelden und Ihre Bitcoins auch nicht vor Cyberangriffen schützen. Den ETC an sich können Sie zudem schnell und standardisiert verkaufen und müssen keine Angst vor schlechten Kursen oder langen Wartezeiten haben.

Allerdings ermöglicht der ETC Ihnen auch, sich erst später mit der technischen Seite von Bitcoin auseinanderzusetzen. Sie können Ihre Put-Option jederzeit ausüben und so die Bitcoins erhalten, die für Sie über den ETC gekauft wurden.

Wenn Sie sich für den ETC entscheiden, empfehlen wir Ihnen Smartbroker als Online Broker. Smartbroker bietet den Handel über Xetra zu außergewöhnlich günstigen Konditionen an.

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Hinweis: In unserer Übersicht finden Sie Portfolio-Ideen für Ihr Depot von A – Z in einer Kurzvorstellung.

Konkurrenz aus Brasilien kündigt sich an

Im September 2020 wurde angekündigt, dass schon bald der Schritt zum ersten Krypto-ETF geschafft sein könnte. Nachdem immer wieder Versuche von VanEck und den Winklevoss-Zwilllingen unternommen wurden, endlich einen Bitcoin-ETF ins Leben zu rufen, gelingt dies nun dem brasilianischen Unternehmen Hashdex in Zusammenarbeit mit NASDAQ. Zumindest behaupten beide, dass der ETF schon Ende des Jahres 2020 gehandelt werden kann.

Der Hashdex Nasdaq Crypto Index ETF notiert dennoch an der Bermuda Stock Exchange und nicht an einer US-Börse. Als Grundlage dient der NASDAQ Crypto Index. In ihm befinden sich die erfolgreichsten 100 Kryptowährungen (u.a.  Litecoin, Ethereum, Ripple, MoneroDash, usw.), die aus mehr als 2.500 unterschiedlichen Coins herausgefiltert werden. NASDAQ nutzt dafür den CIX100-Index von Cryptoindex.com. In dem Index fließen Daten der größten neun Kryptobörsen zusammen.

Es handelt sich hier also ebenfalls nicht um einen reinen Bitcoin-ETF. Stattdessen investieren Anleger*innen in eine Mischung aus verschiedenen Kryptowährungen. Dies senkt immerhin das Risiko, dass Bitcoin an Wert gegenüber den sogenannten Altcoins verliert und Anleger*innen größere Verluste tragen müssen.

Welche Alternativen gibt es?

Es gibt einige weitere Möglichkeiten, Bitcoins zu kaufen. So können Sie bei Bitcoin-Brokern über CFDs investieren, Optionsscheine erwerben oder direkt in Bitcoin investieren.

Ein Bitcoin-ETC weist größte Ähnlichkeit mit einem Zertifikat auf, nur dass ein ETC standardisiert an der Börse gehandelt wird. Deswegen ist ein Bitcoin-Zertifikat auch eine sinnvolle Alternative für alle Anleger*innen, die nicht langfristig investiert sein wollen und keinen Wert darauf legen, sich die Bitcoins tatsächlich auszahlen zu lassen. Der Erwerb eines Bitcoin-Zertifikats kann günstiger sein, sodass es für kurz- und mittelfristige Investitionszeiträume die bessere Alternative sein kann. Dies gilt umso mehr, wenn Sie der ETC Issuance GmbH, also der Emittentin des Bitcoin-ETCs keine Krisenresistenz zutrauen.

Mehrere Banken und Investmentgesellschaften bieten sogenannte Open-End-Partizipationszertifikate auf Bitcoins, beispielsweise die Schweizer Privatbank Vontobel. Open-End-Zertifikate heißen diese Papiere, weil sie unbegrenzt laufen.

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Zwar haben die Emittenten das Recht, das Zertifikat irgendwann vom Markt zu nehmen, allerdings ist kein Ablaufzeitpunkt festgelegt wie bei Futures und Optionen.

Börse - ETF Bitcoin

Zertifikate lassen sich oft über die Börse handeln. (Quelle: pixabay.com | @ Angelo_Giordano)

Zertifikate gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Sogenannte Short-Zertifikate setzen auf fallende Kurse. Wer ein Short-Zertifikat auf den Bitcoin kauft, wettet also auf einen sinkenden Wert der Kryptowährung. Bei Faktor- und Hebel-Zertifikaten steigt und fällt der Preis des Zertifikats stärker als derjenige der zugrunde liegenden Währung.

Dabei müssen Anleger*innn den Unterschied zwischen Hebel- und Faktorzertifikaten beachten. Faktorzertifikate multiplizieren die tägliche Veränderung mit einem Faktor. Bei einem Faktor von zwei steigt der Wert also um 5,0 Prozent, wenn der Bitcoin 2,5 Prozent an Wert gewinnt (oder verliert bei einem Short-Zertifikat). Die Tücken der Mathematik sorgen aber dafür, dass Anleger*innen Verluste machen, wenn der Kurs des Bitcoins erst um 10 Euro steigt und am nächsten Tag wieder um 10 Euro fällt.

Das ist bei einem Hebel-Zertifikat anders, hier wird die Veränderung zum Kaufzeitpunkt gehebelt. Im obigen Beispiel gäbe es keine Wertschwankung, denn die Gesamtveränderung ist Null; und zwei Mal Null ist auch Null. Allerdings kann ein Hebel-Zertifikat wertlos werden, wenn der Kurs zwischenzeitlich zu stark fällt. Bei einem Hebel von zwei beträgt der Verlust bei einem Kursrückgang des Bitcoins um 50,0 Prozent schon 100,0 Prozent. Hebelzertifikate sind wertlos, wenn ein bestimmter Kurs erreicht wurde. Sie heißen deshalb auch Knock-out-Zertifikate.

Hintergrund für Interessierte:

Warum sinkt bei Faktorzertifikaten der Wert, wenn der Basiswert kurzzeitig schwankt, sich aber langfristig nicht verändert?

Stellen wir uns der Einfachheit halber ein Zertifikat mit dem Faktor 2 vor, dessen Basiswert sich am ersten Tag von 10 auf 12 Euro erhöht und dann wieder auf 10 Euro sinkt. Der erste Gewinn beträgt 20,0 Prozent, bei einem Faktor von 2 wird er auf 40,0 Prozent erhöht. Damit steigt der Wert des Zertifikats von 10 auf 14 Euro. Dann sinkt der Kurs wieder um 2 Euro. Das entspricht einem Rückgang von rund 16,7 Prozent (genau einem Sechstel). Verdoppelt ergeben sich 33,3 Prozent (genau ein Drittel). Dieser Rückgang wird jetzt aber auf den erhöhten Preis von 14 Euro berechnet. Das ergibt 4,67 Euro Verlust, somit beträgt der Wert nur noch 9,33 Euro und damit weniger als die 10 Euro Startwert.

Wenn Sie Zertifikate kaufen möchten, geht das über eine klassischen Wertpapierbroker. Welcher der richtige ist, hängt von den Anforderungen ab. Die günstigsten Konditionen findet man in unserem Broker Vergleich. Einige der besten Broker sind:

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* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Risikohinweis: 68% der CFD-Konten von Privathändler verlieren ihr Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Cryptoasset-Investitionen sind in den meisten EU-Ländern und in Großbritannien nicht reguliert. Kein Verbraucherschutz.

FAQ Bitcoin ETF

Gibt es einen Bitcoin ETF-Sparplan?

Der HANetf BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto ist grundsätzlich sparplanfähig. Allerdings bieten nur wenige Anbieter des ETCs auch einen Sparplan an. Der ETC ist allerdings auch noch sehr jung und es ist wahrscheinlich, dass gerade die Anbieter mit einem großen Sparplan-Angebot aus unserer Top5 der ETF-Anbieter bald nachziehen und den ETC anbieten.

Wo kann ich den Bitcoin-ETF kaufen?

Der HANetf BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto wird sowohl über Xetra als auch über viele Direkthandelspartner angeboten. Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Sie ihn unkompliziert über den Broker ihres Vertrauens handeln können.

Ist der Bitcoin-ETF sicher?

Der Bitcoin-ETC HANetf BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto wird vollständig mit „physischen“ Bitcoin abgesichert. Das bedeutet, dass die Fondsgesellschaft Anteile von Bitcoin erwirbt und sicher lagert. Auf Wunsch können sich Fondsinhaber ihre Bitcoins sogar auszahlen lassen. Das Investment in den Fonds ist also fast genauso sicher wie ein Investment in Bitcoin.

In den Bitcoin-ETF oder in Zertifikate investieren?

Ein ETC wie der HANetf BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto ist ein Zertifikat, das allerdings in diesem Fall durch Bitcoin abgesichert ist. Dadurch wird das Kreditrisiko kleiner. Wenn Sie nur geringe Summen in Bitcoin anlegen möchten, empfiehlt sich der ETC mit einem Wert von derzeit etwa 10 Euro je Anteil ebenfalls eher. Die Management-Gebühr ist bei dem hier vorgestellten Vontobel-Zertifikat mit 1,5 Prozent p.a. allerdings deutlich günstiger als der Bitcoin-ETC mit 2,0 Prozent p.a..

Fazit

Auch wenn langsam Bewegung in den Markt kommt: Einen reinen Bitcoin-ETF gibt es bis heute (Stand: Oktober 2020) immer noch nicht. Der Bitcoin ETC ist jedoch sicherlich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Anleger*innen haben hier sogar das Recht darauf, sich die Bitcoins auszahlen zu lassen. Mit 2,0 Prozent Verwaltungsgebühr ist der ETC allerdings nicht gerade günstig.

Sparfüchse hoffen deswedahergen auf günstigere Gebühren bei dem brasilianischen Bitcoin-ETF von Hashindex. Das Manko: Hier investieren Sie zu großen Teilen auch in andere Kryptowährungen. Auf der anderen Seite können Anleger*innen so das Risiko breiter streuen und Kryptowährungen als Trend nutzen, ohne sich auf Bitcoins zu versteifen.

Wenn Sie keine langfristigen Investments planen, können Zertifikate für Sie eine gute Alternative sein. Sie können unter Umständen günstiger sein als der Bitcoin-ETC und sind für kurz- bis mittelfristige Geldanlagen oftmals sehr gut geeignet.

Tilman schreibt seit 2017 für Aktien.net. Er selbst legt sein Geld am liebsten mit ETFs an, gerne themen- und länderspezifisch, aber immer auch im Hinblick auf eine breite Streuung. Studiert hat er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Seit zehn Jahren ist er freiberuflicher Online-Autor und hat unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, manager-magazin.de und Spiegel Online geschrieben.

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