eToro Social Trading Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

eToro ist einer der Social Trading-Anbieter der ersten Stunde und hat den Markt für zahlreiche ander Plattformen geebnet. Schon 2013 konnte die Handelsplattform mehr als drei Millionen Accounts verzeichnen. Grund für den großen Erfolg ist die Möglichkeit, erfolgreiche Trader zu kopieren und so von deren Wissen zu profitieren.

Was ist eToro?

eToro bietet seinen Kunden eine Handelsplattform, auf der sie die Trades von erfolgreichen Händlern kopieren können. Diese wiederum profitieren von Vergünstigungen. Je nach Studie sollen so selbst für Einsteiger bis zu 10 Prozent Rendite möglich sein. Das große Interesse an Social Trading und somit auch eToro ist natürlich auch wegen derartiger Zahlen schnell gewachsen.

Jetzt zum Angebot von eToro

Das Unternehmen existiert bereits seit 2006, die Handelsplattform ist allerdings erst seit 2010 online. Die lange Entwicklungszeit sorgte dafür, das eToro mit einer professionellen Handelslösung und einem durchdachten Konzept schnell Kunden begeistern konnte. Noch heute ist der heimliche Hauptsitz des Unternehmens im israelischen Tel Aviv. Dort entwickelt der Konzern die Software weiter und forscht an Neuerungen. eToro verfügt allerdings auch über Lizenzen der FCA und der CySEC.

Inzwischen kann das Unternehmen mehr als 6 Millionen Kunden in mehr als 180 Ländern verzeichnen. Durchschnittlich werden jeden Tag 2.000 neue Accounts eröffnet. Zudem ist er seit Juni 2015 als Sponsor des Premier League-Club West Ham United tätig.

So präsentiert sich eToro auf seiner Webseite

So präsentiert sich eToro auf seiner Webseite

Was bietet eToro für Privatanleger?

eToro bietet Forex und CFDs an. Nachdem das Unternehmen mit Aktien auf 110 Aktien gestartet ist, hat der Social Trading-Dienst sein Angebot inzwischen deutlich erweitert. Allein im April 2014 kamen mit den Mitgliedern des DAX und des FTSE100 130 neue Basiswerte hinzu. Inzwischen finden Anleger allein bei den Aktien fast 1.000 Underlyings. Sie stammen von den folgenden Börsen:

  • NASDAQ
  • NYSE
  • FRAU
  • Euronext Paris
  • Borsa Italiana
  • Bolsa de Madrid
  • LSE
  • SIX
  • US STOCKS

Im Rahmen des Forex-Handels bietet eToro fast 50 unterschiedliche Währungspaare. Darunter befindet sich nicht nur die Möglichkeit Bitcoins, sondern auch Ethereum zu handeln.

Hinzu kommen 55 ETFs, ein Dutzend Indizes und sieben Rohstoffe. eToro hat sich somit innerhalb nur weniger Jahre von einen Anbieter mit einem relativ beschränkten Angebot, zu einer der Social Trading-Plattformen mit der umfangreichsten und abwechslungsreichsten Auswahl gemausert.

Neu ist die Möglichkeit, in eToro-eigene Fonds zu investieren und so das Risiko zu streuen. So können sich Kunden für einen Fonds entscheiden, der die aktivsten, die aufstrebenden oder die erfolgreichsten Trader investiert. Auch verschiedene Märkte oder bestimmte Partner-Angebote können auf diese Weise abgedeckt werden.

Welche Kosten entstehen bei eToro?

Bei eToro entrichten Anleger ihre Gebühren je Trade per Spread. Dieser ist vom Basiswert abhängig. Derzeit gibt eToro die folgenden Spreads als typisch an:

  • EURUSD: 3 Pips
  • GBPUSD: 4 Pips
  • GER 30: 100 Pips
  • NSDQ100: 300 Pips
  • Öl: 5 Pips
  • Gold: 45 Pips
  • DAX-Aktien: 0,24 Prozent
  • Apple: 8 Pips
  • Die meisten ETFs: 0,24 Prozent

Hinzu kommen Overnight-Gebühren, die bei eToro relativ hoch sind und die Rendite so deutlich verkleinern können. Anleger müssen dies bei ihrer Strategie unbedingt beachten. eToro verlangt zusätzlich Auszahlungsgebühren zwischen 5 und 25 US-Dollar. Die Höhe hängt dabei von der Auszahlungssumme ab.

Trader sollten beachten, dass eToro eine Inaktivitätsgebühr verlangt. Wenn sich der Kunde zwölf Monate lang nicht einloggt, bucht die Social-Trading-Plattform monatlich fünf US-Dollar ab, solange sich noch Geld auf dem Konto befindet.

eToro: Traden und investieren in Aktien, Devisen und vieles mehr

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Auf welche Konditionen müssen Trader achten?

Der Handel ist ab einer Mindesteinlage von 50 US-Dollar möglich, hängt allerdings auch von der Region ab, in der sich der Trader befindet. Wer sein Konto noch nicht verifiziert hat, kann maximal 2.000 Euro einzahlen. Sonst hängt die maximale Einzahlungssumme von der verwendeten Zahlungsmethode ab und bewegt sich zwischen 10.000 US-Dollar (Neteller) und 30.000 US-Dollar (Giropay).

Die Einlagensicherung beträgt aufgrund der zypriotischen Lizenz bis zu 20.000 Euro je Kunde. Der Broker erlaubt seinen Tradern kein Scalping und tritt selbst als Market Maker auf, ist also der Handelspartner des Unternehmens. Anleger können Hebel von bis zu 400:1 nutzen.

Wie gut ist der Kundenservice des Social-Trading-Dienstes?

eToro zu erreichen ist nicht ganz so leicht und komfortabel, wie Kunden dies von herkömmlichen Brokern gewohnt sind, die vielleicht sogar ihren Hauptsitz in Deutschland haben. Wer Fragen hat und in Deutschland wohnt, kann diese fast ausschließlich schriftlich klären. Es gibt die Möglichkeit, dass Trader eine britische Telefonnummer wählen, was jedoch für die meisten mit Mehrkosten aufgrund der Auslandsverbindungen verbunden sein wird. Hinzu kommt natürlich ebenfalls, dass der Support dort nicht in deutscher Sprache erreichbar ist.

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Anleger müssen sich also darauf einstellen, dass sie bei eToro nur schriftlich Kontakt aufnehmen können. Immerhin bietet das Unternehmen relativ umfangreiche Hilfen auf der Webseite und auch die Kundencenter-Wall kann dabei helfen, übliche Fragen zu beantworten. Allerdings gilt auch hier, dass eToro hauptsächlich in englischer Sprache kommuniziert. Das sorgt dafür, dass eToro für Kunden, die englisch nicht beherrschen, faktisch nicht nutzbar ist.

Auch wenn der Support auf der Customer Service-Wall recht schnell reagiert und die Service-Ticket-Nummer Wartezeiten deutliche reduzieren kann, ist die Erfahrung mit eToro in Bezug auf den Kundenservice so natürlich für viele Kunden nicht positiv. Leider bleibt auch wenig Hoffnung auf Besserung. Früher existierte nämlich durchaus die Möglichkeit, den Broker per Telefon oder Chat zu kontaktieren. Diese wurden jedoch abgeschafft.

eToro die Nummer 1 beim Social Trading

eToro die Nummer 1 beim Social Trading

Ist eToro seriös? Wie sicher ist die Geldanlage bei dem Unternehmen?

Retail Broker haftet grundsätzlich nicht der beste Ruf an. Immerhin können sie je nach Seriosität des Geschäftsmodells am meisten verdienen, wenn der Kunde erfolglos handelt. Für ein Mindestmaß an Sicherheit soll die Lizenz der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde CySEC sorgen. Allerdings häufen sich in der letzten Zeit Berichte über negative Erfahrungen mit eToro. Dabei werden nicht nur typische Probleme wie langsame Orderausführung bemängelt, sondern Anleger berichten immer häufiger auch davon, dass Auszahlungen nicht getätigt, sondern einfach storniert werden. Allerdings liegen hier häufig Missverständnisse in Bezug auf den Bonus vor. Zudem werfen viele ehemaligen Kunden eToro Betrug vor und behaupten, dass die TopTrader-Statistiken gefälscht sein.

Wie gut ist die Handelsplattform?

Nachdem eToro sich lange Zeit als außergewöhnlich einsteigerfreundliche Handelsplattform präsentierte und so auch für positive Bewertungen sorgen konnte, ist dies nach einem Relaunch nur noch bedingt der Fall. Zumindest die alten Kunden wollen mit dem neuen Design und den Funktionen nicht so recht warm werden. Immer wieder wird zudem kritisiert, dass die Handelsplattform fehlerhaft reagiert und beispielsweise Stopp-Loss-Änderungen auf alle offenen Positionen überträgt oder gar nicht erreichbar ist. Auch mit den technischen Analysemöglichkeiten sind viele Anleger unzufrieden. Es scheint leider so zu sein, dass eToro die Handelsplattform eher verschlechtern, denn verbessert hat.

Welchen Vorteil haben Profi-Trader?

Bei einer Social-Trading-Plattform ist es wesentlich, dass der Anbieter genügend Anreize für Profi-Trader setzt, auf der Handelsplattform aktiv zu sein und auch zu bleiben. eToro macht seine Sache hier grundsätzlich gut: Das Unternehmen zahlt den Tradern, die von anderen kopiert werden, jährlich bis zu zwei Prozent des von ihnen auf diese Weise verwaltetem Vermögen. Die erfolgreichsten „Popular Investors“ erhalten zudem einen Margenrabatt auf alle Trades in Höhe von 100 Prozent.

Das Unternehmen benutzt dabei ein vierstufiges Programm, dass die Einordnung sowohl für die TopTrader als auch für die Follower erleichtern soll:

  • Cadet (20 % Spread-Erstattung)
  • RisingStar (30 % Spread-Erstattung und 500 US-Dollar Belohnung)
  • Champion (40 % Spread-Erstattung und 1.000 US-Dollar Belohnung)
  • Elite (100 % Spread-Erstattung, 1.000 US-Dollar und 2 % AUM jährliche Belohnung)

Dies scheint jedoch nicht auszureichen, um die TopTrader länger zu halten. Kunden haben mit eToro hingegen eher die Erfahrung gemacht, dass viele der Trader nicht mehr aktiv sind und neue Trader schnell inaktiv werden. Grund dafür könnte auch sein, dass das Maximum doch recht schwer zu erreichen ist und somit die Vergünstigungen zu Beginn recht gering sind. Trader zahlen so durch den Rabatt letztlich nur so hohe Spreads, wie sie bei anderen Brokern üblich wären.

Für die Kontoeröffnung einfach das Formular auf der Webseite ausfülle

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Kostenfreies Demokonto von eToro

eToro bietet Interessenten und Neukunden die Möglichkeit an, erst einmal völlig risikofreie Erfahrungen mit eToro zu sammeln und stellt dazu ein kostenfreies Demokonto zur Verfügung. Dieses wird mit 100.000 US-Dollar aufgestockt und bietet so ausreichend Guthaben, um den Dienst ausführlich zu testen. Großzügigerweise beschränkt eToro das Demokonto auch zeitlich nicht, sodass Kunden genügend Zeit bleibt, den Dienst auch unter verschiedenen Marktbedingungen zu testen.

Um das Demokonto von eToro nutzen zu können, müssen Interessenten allerdings relativ zahlreiche und wichtige persönliche Daten angeben. Darunter befinden sich neben einer gültigen E-Mail-Adresse auch die Handynummer, die dann von eToro natürlich auch dazu genutzt werden kann, den Interessenten telefonisch zu kontaktieren. Wer dies nicht möchte, kann das kostenfreie Demokonto von eToro nicht nutzen.

Fazit: Kunden mit schlechter werdenden Erfahrungen mit eToro

eToro galt lange Zeit als einer der besten Anbieter für SocialTrading. Leider scheint der Broker in den letzten Monaten bis Jahren deutlich abgebaut zu haben. Kunden sind mit eToro nicht mehr so zufrieden, wie sie es früher waren und auch die Vorwürfe, dass eToro Betrug ist, mehren sich. Deswegen ist es schwierig, derzeitig eine Empfehlung für die SocialTrading-Plattform auszusprechen. Wenn sich die Beschwerden derart häufen, müssen Anleger davon ausgehen, dass auch die Lizenz der CySEC nicht ausreicht, um die Sicherheit des eingezahlten Kapitals zu gewährleisten. Dies ist vor allem deswegen schade, weil eToro ein recht umfangreiches, vielseitiges und interessantes Angebot stellt, das nicht nur Einsteigern entgegenkommt.

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RISIKOHINWEIS: Jeder Handel beinhaltet Risiken. Riskieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie verkraften könnten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit garantiert keine zukünftigen Ergebnisse. Dieser Beitrag dient Bildungszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden.

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