Depot Ratgeber

Unser Dienst wird Ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt. Um ihn zu finanzieren, gehen wir Partnerschaften mit Unternehmen ein (siehe Kapitel: Unsere Finanzierung und Partnerschaften). Dabei setzen wir aber nicht auf klassische Anzeigen. Diese bergen immer die Gefahr, sich im Zweifelsfall zwischen dem Wunsch eines großen Kunden und der redaktionellen Unabhängigkeit entscheiden zu müssen.

Stattdessen erhalten wir bei vielen Produkten eine Provision, wenn Sie einen Vertrag über unseren Vergleichsrechner oder einen Link von unserer Seite abschließen. Das hat für uns den Vorteil, dass wir offen sagen können, welches Unternehmen uns besser gefällt. Denn ob Sie einen Vertrag mit diesem oder einem anderen Anbieter aus unserem Vergleichsrechner schließen, hat für uns oft nur geringe Bedeutung.

Grundsätzlich haben unsere Partner keinen Anspruch auf eine positive Berichterstattung. Allerdings behalten wir uns das Recht vor, in unsere Vergleichsrechner und Tabellen nur Partner aufzunehmen. Somit können Konkurrenzanbieter mit vergleichbaren Angeboten unberücksichtigt bleiben, sofern sie nicht an unserem Partnerprogramm teilnehmen.

Wichtig ist uns dabei Transparenz. Schaltflächen mit Beschriftungen wie „Jetzt direkt zum Broker“ enthalten sogenannte Affiliate-Links, bei denen wir eine Vergütung den dem Unternehmen bekommen. Dagegen sind reguläre Links im Text, sofern nicht besonders darauf hingewiesen wird, nicht gesponsert. Diese erkennen sie an dem ().

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Auf dieser Seite finden Sie Tipps für Ihr Depot für den Handel mit Aktien, ETFs, Derivaten und Kryptowährungen

Depot für Aktien & ETFs

Der Kauf von Wertpapieren setzt ein Depotkonto voraus. In einem Depot werden die von einer Anlegerin oder einem Anleger an einer Börse oder einem außerbörslichen Handelsplatz erworbenen Aktien, Anleihen und ETFs verwahrt. Warum es nicht irgendein Depot sein sollte, erfahren Sie in unserem Depot Ratgeber.

Bevor Sie an der Börse mit dem Spekulieren beginnen, müssen Sie sich über einige grundsätzliche Dinge im Klaren werden.

  • Was bezwecken Sie mit einem Börseninvestment und was ist Ihre Handelsstrategie? An der Börse können Sie langfristig Geld anlegen oder kurzfristig spekulieren.
  • Wie sehen Ihre Handelserfahrungen aus? Wenn Sie Anfänger*in sind, sollte der Fokus auf Wertpapiere wie Aktien, ETFs und Anleihen liegen. Erfahrene und risikobereite Anleger*innen können Börseninstrumente wie Futures oder Optionen handeln.
  • In welcher Höhe wollen bzw. können Sie Kapital in Wertpapiere investieren? Ein größeres Startkapital von beispielsweise 50.000 Euro bietet gute Voraussetzungen für den Börseneinstieg. Auch als Kleinanleger*in mit wenig Geld können Sie mit dem langfristigen Vermögensaufbau beginnen. Bei den meisten Depotanbietern können Sie einen Wertpapiersparplan einrichten und teilweise ab 10 Euro monatlich Geld an der Börse anlegen.

Auf dem Weg zum persönlichen Anlageerfolg müssen Sie auf zahlreiche Fragen die passenden Antworten finden. Dabei gilt es, auf viele Details zu achten.

Entscheidend ist zum Beispiel, wo Sie Ihr Depot eröffnen. Günstige und dennoch vielseitige Handelsangebote (auch für anspruchsvolle Anleger*innen) bieten Online-Broker und Direktbanken.

Hier werden Sie abhängig vom Anbieter auch fündig, wenn Sie nach einem Gemeinschaftsdepot oder Aktiendepot für Student*innen Ausschau halten. Helfen kann Ihnen bei der Suche und Ihrer Depotwahl ein Broker Vergleich. Eine gute Orientierung liefern Ihnen auch Broker-Auszeichnungen.

Zum Broker Vergleich

Mehr Rendite dank 0 Euro Depotgebühren

Kosten für die Depotführung und Ordergebühren gehen zulasten der Rendite. Erstrebenswert sollte daher ein kostenloses Aktiendepot sein. Wenn die Leistungen und Services (viele Handelsplätze, umfangreiches Handelsangebot, Profi-Tools, guter Support) dies rechtfertigen, darf ein Depot auch etwas kosten.

Letztlich kommt es auf die jeweiligen persönlichen Handelsanforderungen an. Alle deutschen und viele internationale Aktien, darunter auch alle Top-US-Titel, können Sie in einem Aktiendepot für Anfänger*innen über deutsche Börsenplätze wie Xetra, Tradegate oder gettex günstig handeln. Sie müssen nicht auf eine teure Auslandsbörse ausweichen.

Bei den Depotführungskosten und Ordergebühren gibt es große Unterschiede. Im schlimmsten Fall kostet Sie Ihr Depot bei durchschnittlichen Handelsaktivitäten (10 Trades) einen Eurobetrag im dreistelligen Bereich. Als Kleinanleger*in sollten Sie pro Jahr nicht mehr als 50 Euro für Depot und Orders zahlen.

Hinweis: In unserem Ratgeber „Aktiendepots für Kleinanleger“ finden Sie den richtigen Anbieter für sich.

Depot & Orders ab 0 Euro

Die Depotgebühren bewegen sich bei Online-Depotanbietern unterhalb der Kosten von Filialbanken. Das gilt auch für die eigentlichen Ordergebühren, die beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren anfallen können. Beim Discount-Broker ist die Depotführung in der Regel kostenfrei. Bei sogenannten Neo Brokern können Sie zusätzlich bereits ab 0 Euro Orders für Aktien, ETFs und andere Wertpapiere aufgeben. Mittlerweile haben Sie die Wahl. Warum sollten Sie für etwas zahlen, wenn es günstige oder sogar kostenfreie Lösungen gibt?

Geld für Kinder anlegen

Zahlreiche Banken und Sparkassen werben mit Kinderkonten und Geldanlagen für Kinder um die künftige Kundschaft. Für das Geldanlegen für den Nachwuchs können Sie ein eigenes Depot führen und zu einem späteren Zeitpunkt das Aktiendepot verschenken. Sie können auch beim Broker ein Aktiendepot für Kinder einrichten – das hat viele steuerliche Vorteile (Kinder Steuerfreibetrag, Sparerpauschbetrag).

In Wertpapiere können Sie mithilfe eigener Anlageideen oder mittels fremder ETF-Portfolios investieren. Für den langfristigen Vermögensaufbau mit begrenztem Budget eignet sich ein ETF-Sparplan für Kinder. Achten Sie darauf: Die Sparplanausführung sollte nicht extra kosten.

In den letzten Jahren sind neue Online-Broker entstanden. Diese setzen traditionelle Depotanbieter mit ihren günstigen Handelsangeboten unter Druck. Wenn Sie bereits ein Depot führen, lohnt sich allein aus Kostengründen ein regelmäßiger Anbietervergleich. Wenn Sie feststellen, dass Sie zu viele unnötige Gebühren bezahlen, dann wechseln Sie Ihren Depotanbieter.

Tipps für den Depot Wechsel

Ein Depotwechsel ist kein aufwendiger Akt wie noch vor einigen Jahren. Ihr bisheriger Depotanbieter ist zur Herausgabe Ihrer Wertpapiere bzw. zum Übertragen der von Ihnen gewünschten Titel verpflichtet. Viele Broker bieten neuen Kunden einen Depotwechselservice an.

Haben Sie sich für einen Lieblings-Broker entschieden, sollten Sie nicht zögern und ein neues Depot eröffnen. Hin und wieder, meist im Rahmen einer Neukundenpromotion, belohnt ein Broker den Depotwechsel mit einem Bonus.

Während des Eröffnungsprozesses (oder anschließend) können Sie einen Depotübertrag in die Wege leiten. Dazu erteilen Sie dem Broker via Depotübertragungsformular eine Vollmacht. Bisheriger und künftiger Depotanbieter kümmern sich um das Übertragen Ihrer Wertpapiere, und zwar ganz ohne Ihr Zutun. Sind die Aktien oder ETFs im neuen Depotkonto eingebucht, können Sie mit dem Handel fortfahren. Neue Wertpapiere können Sie bereits nach Abschluss der Depoteröffnung kaufen.

Beachten Sie, dass mit dem Auftrag zum Wertpapierübertrag das bisherige Depotkonto weiter besteht. Eine Depotauflösung bedarf einer Kündigung. Haben Sie nach dem kompletten Wertpapierübertrag keine Verwendung mehr dafür oder verursacht eine Aufrechterhaltung unnötige Kosten, sollten Sie Ihr früheres Depot kündigen.

Unerfahrenen und risikobewussten Investor*innen reicht meist ein Aktiendepot. Mehr Rendite bei mehr Risiko versprechen gehebelte Finanzinstrumente. Dazu benötigen Sie unter Umständen ein Depot für CFDs und Derivate.

Depot für CFDs & Derivate

Das Handelsangebot vieler Online-Broker umfasst neben einer Vielzahl traditioneller Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, Fonds und ETFs auch weitere Finanzinstrumente für institutionelle Großanleger*innen und erfahrene Privatanleger*innen.

Mit Derivaten wie Optionsscheinen, Futures, Zertifikaten oder CFDs können Sie in Aktien, Indizes, Währungen oder Rohstoffe nicht nur long, sondern auch short gehen. Sie verdienen Geld auch dann, wenn die Kurse zugrundeliegender Basiswerte fallen. Handeln können Sie Derivate an der Börse, bei einem außerbörslichen Handelsplatz oder direkt beim Emittenten.

Über das Angebot an Derivaten und Handelsmöglichkeiten im Detail entscheidet der jeweilige Broker. Oft können Sie Derivate im gleichen Depot wie Aktien handeln. Die Voraussetzung für den Handel mit Optionen, Futures und anderen Derivaten ist die Berechtigung zum Abschluss von Finanztermingeschäften. Beim Broker müssen Sie dazu das Formular „Vereinbarung zu Finanztermingeschäften“ ausfüllen und unterschreiben. Teilweise müssen Sie ein Margin-Konto eröffnen. Weitere Informationen und Tipps für Trader*innen haben wir in diesen Artikeln gesammelt.

CFD-Derivate: eine Alternative zu klassischen Wertpapieranlagen

Für CFD-Derivate benötigen Sie in der Regel ein zusätzliches Depot, das Sie einfach und schnell beim CFD-Broker Ihrer Wahl einrichten können. Auf CFD-Brokerplattformen werden CFDs auf eine Vielzahl unterschiedlicher Assets angeboten. Dazu gehören Aktien in- und ausländischer Unternehmen, Indizes, Anleihen, Währungen, Rohstoffe, Edelmetalle, Anleihen, ETFs und auch Kryptowährungen.

CFDs zählen gleichfalls zu den derivativen Finanzinstrumenten. Anleger*innen kaufen den Basiswert, der dem CFD zugrunde liegt, nicht. Der Kurs eines CFDs leitet sich unmittelbar von einer Aktie, einem Index, Rohstoff oder einem ETF ab. Im Unterschied zum direkten Investieren in Aktien oder ETFs ist für das Öffnen einer CFD-Position nur ein geringer Kapitaleinsatz erforderlich, ähnlich wie beim Kaufen von Bruchstückaktien. Trader*innen profitieren 1:1 von der Entwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts.

Als CFD-Trader*in sind Sie im Besitz einer Forderung gegen Ihren Broker, der in der Regel als Market Maker auftritt. Wichtig ist, dass Sie mit CFDs bei einem seriösen Broker handeln, der eine offizielle Regulierung sowie eine zuverlässige Handelsplattform (Plus500, Xtrade oder Metatrader) besitzt und eine angemessene Einlagensicherung gewährleistet. Broker mit PayPal erfüllen in der Regel diese Anforderungen.

Bei einem guten Broker besteht zudem die Möglichkeit, ein CFD-Demokonto kostenlos zu nutzen. Das Demoangebot sollten Sie unbedingt in Anspruch nehmen. Beim CFD-Trading verliert ein Großteil der Privatanleger*innen Geld. Oft liegt das an fehlender Vorsicht und unzureichendem Wissen. Je mehr Zeit Sie sich für die Vorbereitung des ersten Echtgeldtrades nehmen, desto höher ist die Erfolgswahrscheinlichkeit.

Normale Privatanleger*innen führen bei offiziell zugelassenen EU-Brokern ein CFD Depot ohne Nachschusspflicht. Zu den regulierten Brokerangeboten gehören eToro, Plus500 und FxFlat. Das heißt, der maximale Verlust wird das eingesetzte Kapital nicht übersteigen. Wenn Sie als professioneller Händler bzw. Händlerin registriert sind, können Sie der Nachschusspflicht unterliegen.

Forex mit engen Spreads handeln

Neben CFD-Trading gehört Forex zu den beliebten Handelsmethoden. Forex und CFDs werden in der Regel außerbörslich (OTC) gehandelt. Ihr Depot können Sie bei einem STP Broker, ECN Broker oder Market Maker einrichten und führen.

Der Vorteil beim ECN-Handel sind enge Spreads, die durch den direkten Kontakt zwischen Trader*innen entstehen. Beim STP-Broker werden die Orders direkt an den Liquiditätspool weitergeleitet, wobei die Qualität des Pools über den Spread entscheidet. Sollten Sie sich für Trading bei einem Market Maker entscheiden, handeln Sie zu Brokerpreisen. Das muss kein Nachteil sein.

Leseempfehlung: Finden Sie die besten Anbieter in unserem Forex Broker Vergleich.

Depot für Kryptowährungen

In Kryptowährungen können Sie direkt investieren und von steigenden Kursen profitieren. Noch ist nicht entschieden, wohin die Reise bei Bitcoin & Co. hingeht. In der Vergangenheit kam es zu erheblichen Kursschwankungen. Dem steilen Aufstieg folgte ein rapider Kursverfall. Sie müssen bei Kryptowährungen mit einer gegenüber den Aktienmärkten höheren Volatilität rechnen.

Wenn Sie Kryptowährungen auf Basis von CFDs handeln, können Sie sowohl von steigenden als auch von fallenden Krypto-Preisen profitieren. Krypto-CFDs sind ideal, wenn Sie kurzfristig spekulieren und die Volatilität für Profite nutzen möchten.

Bitcoin-CFDs oder Ethereum-ETFs können Sie mit einem Hebel von 1:2 handeln. Damit müssen Sie ihr Geld zum Spekulieren nicht für den kompletten Wert einsetzen. Bei einer Sicherheitsleistung (Margin) in Höhe von 50 Prozent kaufen Sie mit 50 Euro jeweilige Krypto-CFDs im Wert von 100 Euro. Die Hebelwirkung erstreckt sich auch in die umgekehrte Richtung. Sie können bei falscher Vorhersage Ihren kompletten Einsatz schneller verlieren.

Depot beim Krypto Broker eröffnen

Zum Trading von Krypto-CFDs benötigen Sie nur ein Depot beim Krypto Broker. Angeboten wird der Handel mit Kryptowährungen bei immer mehr Brokern, sodass Sie aus mehreren Krypto Trading Plattformen den für Ihre Handelsansprüche besten Anbieter wählen können.

Bei jeder Brokerplattform lassen sich gewisse Vorteile und Nachteile ausmachen. Die Krypto-Branche ist nicht reguliert. Immer wieder werden Krypto Exchanges oder Bitcoin Wechselstuben zum Opfer von Hackerangriffen. So mancher Krypto-Investor hat viel Geld an betrügerische Plattformbetreiber verloren. Eröffnen Sie ein Krypto-Depot ausschließlich bei einem seriösen Bitcoin Broker.

Wie Sie seriöse Krypto Broker erkennen

Grundsätzlich verfügen seriöse Broker über eine offizielle Regulierung einer europäischen Finanzaufsichtsbehörde. Viele Broker wählen dabei Zypern als Firmenhauptsitz. Die offizielle Regulierung erfolgt durch die CySEC.

Zusätzliche Regulierungen, beispielsweise durch die FCA in Großbritannien, sind nicht unüblich. Auch in Deutschland finden sich Krypto-Broker, deren Geschäfte durch die BaFin beaufsichtigt werden.

Zu den besten Krypto-Brokern zählt eToro. Auf dieser Anbieterplattform haben Sie zusätzlich zum CFD-Trading die Möglichkeit, direkt in Bitcoin & Co. zu investieren. Anfänger*innen und Fortgeschrittene finden gleichermaßen gute Handelsbedingungen vor.

Sie können Krypto-Trading kostenlos und risikofrei im eToro Demokonto ausprobieren. Zum Serviceangebot zählen sichere und schnelle Zahlungslösungen. Bei eToro können Sie Bitcoin oder Ethereum mit PayPal kaufen.

Spezial Depot

Depot für Zertifikate

Für den Handel mit Zertifikaten und deren Verwahrung benötigen Sie ein geeignetes Wertpapierdepot. Am besten geeignet ist ein Depot für Zertifikate. Erhältlich ist es beim Online-Broker, der sich in der Regel auf dieses Anlageinstrument spezialisiert hat und außerbörsliches Live-Trading mit Zertifikaten gewährleistet, auch für anspruchsvolle Händlertypen.

Sie können davon ausgehen, dass Sie ausführlich über Möglichkeiten und Besonderheiten des Zertifikate-Handels informiert werden, inklusive Nachrichten und Empfehlungen. Bei einem Top-Zertifikate-Broker wie Smartbroker, eToro und flatex können Sie regelmäßig von Sonderaktionen, Rabatten oder gebührenfreiem Handel profitieren.

Sollten Zertifikate zum Handelsangebot gehören, finden sich dort meist auch weitere Derivate wie Optionsscheine und Futures. Selbstverständlich können Sie neben Zertifikaten auch weitere Wertpapiere wie Aktien, ETFs oder Anleihen handeln.

Depot beim Daytrade-Broker

Daytrading ist eine besondere Handelsmethode für kurzfristiges Spekulieren über die Preise von Aktien und ETFs oder Derivaten. Daytrader*innen halten geöffnete Positionen meist nicht über Nacht. Vor Ablauf des Handelstages werden sie geschlossen. Je nach Typ und Strategie werden pro Handelssession einige wenige, mehrere Dutzend oder hunderte Trades geöffnet und nach wenigen Minuten oder Stunden wieder geschlossen.

Beim Daytrading mit CFDs oder Forex können Sie Hebel einsetzen, die je nach Assetklasse bis 1:30 betragen. Die Chancen auf hohe Gewinne steigen dadurch und sind selbst bei kleinem Kapitaleinsatz vorhanden. Solch hohe Hebel machen das Investment auf der anderen Seite besonders risikoreich. Probieren Sie Daytrading im Demokonto bei Ihrem Broker aus. Verzichten Sie als Anfänger*in auf den Hebeleinsatz.

Bei vielen täglichen Trades sind die Ordergebühren ein wesentlicher Renditefaktor. Auch die Zuverlässigkeit der Handelsplattform, Zugriff auf Echtzeitkurse und eine sehr schnelle Orderausführung müssen gegeben sein.

Ein potentieller Erfolg durch Daytrading funktioniert nicht bei jedem x-beliebigen Anbieter. Daher sollten Sie einen spezialisierten Anbieter auswählen und Ihr Depot beim Daytrade-Broker eröffnen. Zu empfehlenswerten Daytrade-Brokern gehören bekannte Plattformen wie eToro, Plus500 und FxFlat.

Depot beim Robo Advisor

Eine Geldanlage an der Börse ist mit etwas Wissen und einigen Grundregeln nicht kompliziert und auch nicht besonders riskant. Möchten Sie sich bei der Geldanlage helfen lassen, können Sie sich an eine digitale Vermögensverwaltung oder einen Robo Advisor wenden.

Ein Robo Advisor wählt mithilfe von Algorithmen passende ETFs für eine bestimmte Investmentstrategie aus – von konservativ bis chancenreich.

Der ganze Prozess läuft größtenteils automatisiert. Fondsdaten werden analysiert und aufbereitet. Ins Portfolio kommen dann jene Fonds, bei denen das Rendite-Risiko-Verhältnis zur jeweiligen Risikoneigung passt. Die ETF-Portfolios werden regelmäßig analysiert und bei Bedarf umgeschichtet. Viele Robo-Advisor machen ein Rebalancing ein bis zweimal pro Jahr, andere werden monatlich aktiv.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Angebote für einen Robo Advisor. Wenn Sie eine Entscheidung für eine Depoteröffnung treffen, schauen Sie sich die Gebühren und die Renditen aus der Vergangenheit an. Da die digitale Vermögensverwaltung noch relativ neu ist, werden Sie kaum Renditen über viele Jahre oder Jahrzehnte recherchieren können.

Beim Robo Advisor zahlen Sie eine jährliche Gebühr bezogen auf den Depotwert. Diese sollte immer unter 1 Prozent liegen. Die anfallenden ETF-Kosten der Fondsgesellschaften werden unmittelbar mit den jeweiligen Indexfonds verrechnet.

Geldanlage im Depot einer P2P-Plattform

Die klassische Geldanlage Festgeld ist bei deutschen Anleger*innen nach wie vor beliebt. Der größte Vorteil einer Festgeldanlage ist der Schutz des Kapitals durch die Einlagensicherung. Bis zu 100.000 Euro können Sie risikofrei in den EU-Staaten anlegen. Die Zinsen erwirtschaften nicht einmal die erwartete Inflationsrate von 2 Prozent.

Mit dem Investieren auf P2P-Plattformen gibt es eine Alternative für risikobereite Investor*innen. Sie können Geld zu attraktiven Zinsen anlegen und alles funktioniert fast vollständig ohne Bank.

Als P2P Investor*in werden Sie zum Geldgeber bzw. Kreditgeber. Die Plattform vermittelt zwischen Geldgeber*innen und Personen, die auf der Suche nach einem Kreditgeber sind.

Die Abwicklung der Kreditauszahlung und Kreditrückzahlung wird von einem Kreditinstitut übernommen. Nutzer*innen der Plattform profitieren dadurch vom Know-How und der Sicherheit einer Bank. Aus rechtlichen Gründen ist eine Banklizenz bei derartigen Geldgeschäften Pflicht.

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Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und nach Abschluss seines Studium mehrere Jahre als Ökonom in einem ostdeutschen Automobilbetrieb gearbeitet. In den 1990er Jahren startete er als freiberuflicher Versicherungs- und Vermögensberater. 2009 begann er Ratgeber für das bekannte Portal helpster.de zu verfassen. Seitdem veröffentlicht er regelmäßig Beiträge auf zahlreichen Finanz-Portalen, darunter mikrokredit24.net, gevestor.de, onlinebanken.com. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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