Wer mit Wertpapieren handeln möchte, benötigt ein Depot bei einem Broker der Wahl. Es sollte nicht irgendein Depot sein, sondern nach Möglichkeit ein auf den Trader zugeschnittenes. Ein Aktiendepot für Anfänger muss nicht über jene umfangreichen Handelsmöglichkeiten an Börsen weltweit verfügen, wie sie erfahrene Investoren schätzen.

Mit der Depotwahl entscheidet der Anleger maßgeblich über Handelsmöglichkeiten und Kosten seiner Handelstätigkeit. Nicht immer müssen es beim Einstieg Zehntausende handelbarer Wertpapiere sein. Die Ansprüche der Anleger an ein Wertpapierdepot unterscheiden sich je nach Erfahrungsstand und Anlagekapital.

Beim Kleinanleger (durchschnittliches Anlagevolumen 10.000 Euro) liegt der Fokus eher auf Aktien, Fonds und ETFs, die als Anlageprodukte mit einem überschaubaren Risiko gelten. Mit zunehmender Erfahrung und entsprechender Risikobereitschaft wird der Handel mit Futures, Optionsscheinen oder Zertifikaten interessant.

Einige Depotbanken wenden sich mit ihren Depotangeboten direkt an eine bestimmte Kundengruppe. Als Anleger haben Sie daher die Wahl zwischen unterschiedlichen kundenspezifischen Depotangeboten wie dem Aktiendepot für Studenten, dem Gemeinschaftsdepot oder dem Kinderdepot. Anleger profitieren zum Teil von bestimmten Vergünstigungen, die meist für eine begrenzte Zeit Gültigkeit haben.

Im Depot Derivate handeln

Möchten Sie in derivative Finanzprodukte investieren, benötigen Sie einen Broker mit entsprechendem Handelsangebot. Ein Depot für Zertifikate verfügt über eine Vielzahl von attraktiven und aktuellen Handelsmöglichkeiten.

Mit Zertifikaten und anderen Derivaten lässt sich nicht nur mit wenig Kapitaleinsatz viel Geld verdienen, sondern auch das eigene Depotportfolio absichern. Es handelt sich nicht um Produkte für Einsteiger, auch wenn sie von Banken gern verkauft werden.

Unsere Informationen verstehen sich weder als Beratungsangebot noch als direkte Anlageempfehlung. In unseren Ratgebern zum Depot weisen wir auf bestehende Risiken von Derivaten hin, denn die Mehrzahl der Privatanleger verliert beim Derivate-Handel Geld. Wenden Sie sich zwecks Beratung an einen Broker bzw. eine Depotbank mit Beratungsangebot.

Mehr Rendite durch günstige Depotkosten

Im Depot Ratgeber erfahren Sie, wie Sie mehr Renditen durch günstige Depotkosten erzielen. Gebühren fallen für das Depot bei Direktbanken oder Online-Brokern meist nicht an. Die Kosten für den Wertpapierhandel haben sich in den vergangenen zehn Jahren zugunsten der Anleger entwickelt. Die Prozesse der Online-Brokerage laufen automatisiert ab. Wegfallende Personalkosten kommen der Gebührenreduzierung zugute.

Als Privatanleger erhalten Sie bei der Mehrzahl der Depotanbieter ein kostenloses Aktiendepot. Selten wird eine Depotgebühr verlangt. Teilweise lässt sich diese mit entsprechender Handelsaktivität umgehen.

Während Anleger in den meisten Fällen ihre Anlagegeschäfte in einem Gratisdepot erledigen können, macht es Sinn, alle weiteren Depotkosten zu betrachten und mehrere Depotanbieter miteinander zu vergleichen.

Bei den Handelskonditionen gibt es erhebliche Unterschiede, was die Ordergebühr oder Provisionen anbelangt. Die Spanne der Handelskosten ist groß, da die Anbieter unterschiedliche Gebührenmodelle von der Festpreis-Order bis zum volumenabhängigen Preis verfolgen. Anleger können teilweise ab 0 Euro je Order Aktien kaufen. Wir nennen Ihnen die Bedingungen, die Sie für den Null-Euro-Handel kennen sollten.

In unserem Depot Ratgeber gehen wir auf wesentliche Inhalte, typische Fragen und Probleme rund um das Depotkonto ein. Wir liefern Antworten auf Fragen wie „Was ist ein Aktiendepot?“, „Warum sich das Vergleichen von Depotanbietern für mehr Rendite lohnt“ oder „Wie Sie ein Depot kündigen“.

Wenn Sie Ihr derzeitiges Portfolio ins neue Wertpapierdepot übernehmen möchten, ist das kein großer bürokratischer Aufwand. Bei uns erfahren Sie alle Schritte, die für ein unkompliziertes Depot übertragen notwendig sind. Ihr neuer Broker wird Ihnen dabei zur Seite stehen und alles Notwendige für den reibungslosen Depotwechsel regeln.