Depot Ratgeber

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Auf dieser Seite finden Sie Tipps für Ihr Depot für den Handel mit Aktien, ETFs, Derivaten und Kryptowährungen

Depot für Aktien & ETFs

Der Kauf von Wertpapieren setzt ein Depotkonto voraus. In einem Depot werden die von einer Anlegerin oder einem Anleger an einer Börse oder einem außerbörslichen Handelsplatz erworbenen Aktien, Anleihen und ETFs verwahrt. Warum es nicht irgendein Depot sein sollte, erfahren Sie in unserem Depot Ratgeber.

Bevor Sie an der Börse beginnen zu spekulieren, müssen Sie sich über einige grundsätzliche Dinge im Klaren werden.

  • Was bezwecken Sie mit einem Börseninvestment und wie ist ihre Handelsstrategie? An der Börse können Sie langfristig Geld anlegen oder kurzfristig spekulieren.
  • Wie sehen Ihre Handelserfahrungen aus? Sind Sie Anfänger*in sollte der Fokus auf Wertpapiere wie Aktien, ETFs und Anleihen Als erfahrener und risikovoller Anleger*in können Sie Börseninstrumente wie Futures oder Optionen handeln.
  • In welcher Höhe wollen bzw. können Sie Kapital in Wertpapiere investieren? Ein größeres Startkapital von beispielsweise 50.000 Euro bietet gute Voraussetzungen für den Börseneinstieg. Auch als Kleinanleger*in mit wenig Geld können Sie mit dem langfristigen Vermögensaufbau beginnen. Bei den meisten Depotanbietern können Sie einen Wertpapiersparplan einrichten und teilweise ab 10 Euro monatlich Geld an der Börse anlegen.

Auf dem Weg zum persönlichen Anlageerfolg müssen Sie auf zahlreiche Fragen die passenden Antworten finden. Dabei gilt es, auf viele Details zu achten.

Nicht unwichtig ist beispielsweise, wo Sie Ihr Depot eröffnen. Günstige und dennoch vielfach Handelsangebote auch für anspruchsvolle Anleger:innen offerieren Online-Broker und Direktbanken.

Hier werden Sie abhängig vom Anbieter auch fündig, wenn Sie nach einem Gemeinschaftsdepot oder Aktiendepot für Student*innen Ausschau halten. Helfen kann Ihnen bei der Suche und Ihrer Depotwahl ein Broker Vergleich. Eine gute Orientierung liefern Ihnen auch Broker-Auszeichnungen.

Zum Broker Vergleich

Mehr Rendite dank 0 Euro Depotgebühren

Kosten für die Depotführung und Ordergebühren gehen zu Lasten der Rendite. Erstrebenswert sollte daher ein kostenloses Aktiendepot sein. Wenn die Leistungen und Services (viele Handelsplätze, umfangreiches Handelsangebot, Profi-Tools, rundum die Support) dies rechtfertigen, darf ein Depot auch etwas Kosten.

Letztlich kommt es auf die jeweiligen persönlichen Handelsanforderungen an. Alle deutschen und viele internationale Aktien, darunter auch alle Top-US-Titel können Sie in einem Aktiendepot für Anfänger*innen über deutsche Börsenplätze wie Xetra, Tradegate oder gettex günstig handeln. Sie müssen nicht auf eine teure Auslandsbörse ausweichen.

Bei den Depotführungskosten und Ordergebühren gibt es große Unterschiede. Im ungünstigsten Fall kostet Sie Ihr Depot bei durchschnittlichen Handelsaktivitäten (10 Trades) einen Eurobetrag im dreistelligen Bereich. Als Kleinanleger sollten Sie pro Jahr nicht mehr wie 50 Euro für Depot und Orders zahlen.

Hinweis: In unserem Ratgeber „Aktiendepots für Kleinanleger“ finden Sie den richtigen Anbieter für sich.

Depot & Orders ab 0 Euro

Die Depotgebühren bewegen sich bei Online-Depotanbietern unterhalb der Kosten von Filialbanken. Das gilt auch für die eigentlichen Ordergebühren, die beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren anfallen können. Beim Discount-Broker ist die Depotführung in der Regel kostenfrei. Bei sogenannten Neo Brokern können Sie zusätzlich bereits ab 0 Euro Orders für Aktien, ETFs und andere Wertpapiere aufgeben. Mittlerweile haben Sie die Wahl: Warum sollten Sie für etwas zahlen, was es als günstige oder gar kostenfreie Lösung gibt?

Geld für Kinder anlegen

Zahlreiche Banken und Sparkassen werben mit Kinderkonten und Geldanlagen für Kinder um die künftige Kundschaft. Für das Geldanlegen für den Nachwuchs können Sie ein eigenes Depot führen und zu einem späteren Zeitpunkt das Aktiendepot verschenken. Sie können auch beim Broker ein Aktiendepot für Kinder einrichten, was auch aus steuerlichen Gründen (Kinder Steuerfreibetrag, Sparerpauschbetrag) interessant ist.

In Wertpapiere können Sie mithilfe eigener Anlageideen oder mittels fremder ETF-Portfolios investieren. Für den langfristigen Vermögensaufbau bei einem begrenztem Budget eignet sich ein ETF-Sparplan für Kinder. Achten Sie dabei darauf: Die Sparplanausführung sollte nicht extra kosten.

In den letzten Jahren sind neue Online-Broker entstanden. Diese setzen traditionelle Depotanbieter mit ihren günstigen Handelsangeboten unter Druck. Wenn Sie bereits ein Depot führen, lohnt sich allein aus Kostengründen ein regelmäßiger Anbietervergleich. Stellen Sie fest, dass Sie zu viel oder unnötige Gebühren bezahlen, wechseln Sie ihren Depotanbieter.

Tipps für den Depot Wechsel

Ein Depotwechsel stellt keinen bürokratischen Akt dar, wie das noch vor Jahren der Fall war. Ihr bisheriger Depotanbieter ist zur Herausgabe Ihrer Wertpapiere bzw. zum Übertragen der von Ihnen gewünschten Titel verpflichtet. Viele Broker bieten neuen Kund*innen einen Depotwechselservice an.

Haben Sie sich für einen Lieblings-Broker entschieden, sollten Sie nicht zögern und ein neues Depot eröffnen. Hin und wieder im Rahmen einer Neukundenpromotion belohnt ein Broker den Depotwechsel mit einem Bonus.

Während des Eröffnungsprozesses oder anschließend können Sie einen Depotübertrag in die Wege leiten. Dazu erteilen Sie dem Broker via Depotübertragungsformular eine Vollmacht. Bisheriger und künftiger Depotanbieter kümmern sich um das Übertragen Ihrer Wertpapiere, ganz ohne Ihr Zutun. Sind die Aktien oder ETFs im neuen Depotkonto eingebucht, können Sie mit Handel dieser fortschreiten. Neue Wertpapiere können Sie bereits nach Abschluss der Depoteröffnung kaufen.

Beachten Sie, dass mit dem Auftrag zum Wertpapierübertrag das bisherige Depotkonto weiter besteht. Eine Depotauflösung bedarf einer Kündigung. Haben Sie nach dem kompletten Wertpapierübertrag keine Verwendung mehr dafür oder verursacht eine Aufrechterhaltung unnötige Kosten, sollten Sie Ihr früheres Depot kündigen.

Als noch nicht so erfahrene und risikobewusste Investor*in reicht Ihnen ein Aktiendepot. Mehr Rendite bei mehr Risiko versprechen gehebelte Finanzinstrumente. Dazu benötigen Sie unter Umständen ein Depot für CFDs und Derivate.

Depot für CFDs & Derivate

Das Handelsangebot vieler Online-Broker umfasst neben einer Vielzahl traditioneller Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, Fonds und ETFs weitere Finanzinstrumente für institutionelle Großanleger:innen und erfahrene Privatanleger:innen.

Mit Derivaten wie Optionsscheine, Futures, Zertifikate oder CFDs können Sie in Aktien, Indizes, Währungen oder Rohstoffe nicht nur long, sondern auch short gehen. Sie verdienen Geld auch dann, wenn die Kurse zugrundeliegender Basiswerte fallen. Handeln können Sie Derivate an der Börse oder bei einem außerbörslichen Handelsplatz oder direkt beim Emittenten.

Über das Angebot an Derivaten und Handelsmöglichkeiten im Detail entscheidet der jeweilige Broker. Oft können Sie Derivate im gleichen Depot wie Aktien handeln. Die Voraussetzung für den Handel mit Optionen, Futures und anderen Derivaten ist, dass Sie die Berechtigung zum Abschluss von Finanztermingeschäften erlangen. Beim Broker müssen Sie dazu das Formular „Vereinbarung zu Finanztermingeschäften“ ausfüllen und unterschreiben. Teilweise müssen Sie ein Margin-Konto eröffnen. Weitere Informationen und Tipps für Trader:innen haben wir in diesen Artikeln gesammelt.

CFD-Derivate eine Alternative zu klassischen Wertpapieranlagen

Für CFD-Derivate benötigen Sie in der Regel ein zusätzliches Depot, was Sie einfach und schnell beim CFD-Broker Ihrer Wahl einrichten können. Auf CFD-Brokerplattformen werden CFDs auf eine Vielzahl unterschiedlicher Assets angeboten. Dazu gehören Aktien in- und ausländischer Unternehmen, Indizes, Anleihen, Währungen, Rohstoffe, Edelmetalle, Anleihen, ETFs und auch Kryptowährungen.

CFDs zählen gleichfalls zu den derivativen Finanzinstrumenten. Anleger:innen kaufen den dem CFD zugrunde liegenden Basiswert nicht. Der Kurs eines CFDs leitet sich unmittelbar von einer Aktie, einem Indizes, Rohstoff oder einem ETF ab. Im Unterschied zum direkten Investieren in Aktien oder ETFs ist für das Öffnen einer CFD-Position nur ein geringer Kapitaleinsatz ähnlich wie beim Kaufen von Bruchstückaktien erforderlich. Trader:innen profitieren 1:1 von der Entwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts.

Als CFD-Trader*in sind Sie im Besitz einer Forderung gegen Ihren Broker, der in der Regel als Market Maker auftritt. Wichtig ist, dass Sie mit CFDs bei einem seriösen Broker handeln, der eine offizielle Regulierung besitzt, über eine zuverlässige Handelsplattform (Plus500, Xtrade oder Metatrader) verfügt und eine angemessene Einlagensicherung gewährleistet. Broker mit PayPal erfüllen in der Regel diese Anforderungen.

Bei einem guten Broker besteht zudem die Möglichkeit, ein CFD-Demokonto kostenlos nutzen zu können. Das Demoangebot sollten Sie unbedingt ausgiebig in Anspruch nehmen. Beim CFD-Trading verliert ein Großteil der Privatanleger:innen Geld. Oft ist es ihrer Unbekümmertheit und unzureichendem Wissen geschuldet. Je mehr Sie sich Zeit für die Vorbereitung des ersten Echtgeldtrades nehmen, desto höher ist die Erfolgswahrscheinlichkeit.

Normale Privatanleger*in führen bei offiziell zugelassenen EU-Brokern ein CFD Depot ohne Nachschusspflicht. Zu den regulierten Brokerangeboten gehören eToro, Plus500 und FxFlat. Das heißt, der maximale Verlust wird das eingesetzte Kapital nicht übersteigen. Lassen Sie sich als professionelle Händler registrieren, können Sie der Nachschusspflicht unterliegen.

Forex mit engen Spreads handeln

Neben CFD-Trading gehört Forex zu den bei Trader:innen beliebten Handelsmethoden. Forex und CFDs werden in aller Regel außerbörslich (OTC) gehandelt. Ihr Depot können Sie bei einem STP Broker, ECN Broker oder Market Maker einrichten und führen.

Der Vorteil beim ECN-Handel sind enge Spreads, die durch den direkten Kontakt zwischen Trader:innen entstehen. Beim STP-Broker werden die Orders direkt an den Liquiditätspool weitergeleitet, wobei die Qualität des Pools über den Spread entscheidet. Sollten Sie sich für Trading bei einem Market Maker entscheiden, handeln Sie zu Brokerpreisen. Das muss kein Nachteil sein.

Leseempfehlung: Finden Sie die besten Anbieter in unserem Forex Broker Vergleich.

Depot für Kryptowährungen

In Kryptowährungen können Sie direkt investieren und von steigenden Kursen profitieren. Noch ist nicht entschieden, wohin die Reise bei Bitcoin & Co. hingeht. In der Vergangenheit kam es zu erheblichen Kursschwankungen. Dem steilen Aufstieg folgte ein rapider Kursverfall. Sie müssen bei Kryptowährungen mit einer gegenüber den Aktienmärkten höheren Volatilität rechnen.

Handeln Sie Kryptowährungen auf Basis von CFDs können Sie sowohl von steigenden als auch von fallenden Krypto-Preisen profitieren. Krypto-CFDs sind ideal, wenn Sie kurzfristig spekulieren und die Volatilität für Profite nutzen möchten.

Bitcoin-CFDs oder Ethereum-ETFs können Sie mit einem Hebel von 1:2 handeln. Damit müssen Sie zum Spekulieren Geld nicht für den kompletten Wert einsetzen. Bei einer Sicherheitsleistung (Margin) in Höhe von 50 Prozent, kaufen Sie mit 50 Euro jeweilige Krypto-CFDs im Wert von 100 Euro. Die Hebelwirkung erstreckt sich auch in die umgekehrte Richtung. Sie können bei falscher Vorhersage schneller Ihren kompletten Einsatz verlieren.

Depot beim Krypto Broker eröffnen

Alles was Sie zum Trading von Krypto-CFDs benötigen ist ein Depot beim Krypto Broker. Angeboten wird der Handel mit Kryptowährungen bei immer mehr Brokern, sodass Sie zwischen mehreren Krypto Trading Plattformen den für Ihre Handelsansprüche besten Anbieter wählen können.

Bei jeder Brokerplattform lassen sich gewisse Vorteile und Nachteile ausmachen. Die Krypto-Branche ist nicht reguliert. Immer wieder werden Krypto Exchanges oder Bitcoin Wechselstuben Opfer von Hackerangriffen. So mancher Krypto-Investor hat viel Geld an betrügerische Plattformbetreiber verloren. Eröffnen Sie ein Krypto-Depot ausschließlich bei einem seriösen Bitcoin Broker.

Wie Sie seriöse Krypto Broker erkennen

Grundsätzlich verfügen seriöse Broker, die deutschen Händler:innen Geschäfte anbieten, über eine offizielle Regulierung einer europäischen Finanzaufsichtsbehörde. Viele Broker wählen dabei Zypern als Firmenhauptsitz. Die offizielle Regulierung erfolgt durch die CySEC.

Zusätzliche Regulierungen beispielsweise durch die FCA in Großbritannien sind nicht unüblich. Auch in Deutschland finden sich Krypto-Broker, deren Geschäfte durch die BaFin beaufsichtigt werden.

Zu den besten Krypto-Brokern zählt eToro. Auf dieser Anbieterplattform haben Sie zusätzlich zum CFD-Trading die Möglichkeit, direkt in Bitcoin & Co. zu investieren. Anfänger*innen und Fortgeschrittene finden gleichermaßen gute Handelsbedingungen vor.

Ausprobieren können Sie Krypto-Trading kostenlos und risikofrei im eToro Demokonto. Zum Serviceangebot zählen sichere und schnelle Zahlungslösungen. Bei eToro können Sie Bitcoin oder Ethereum mit PayPal kaufen.

Spezial Depot

Depot für Zertifikate

Für den Handel mit Zertifikaten und deren Verwahrung benötigen Sie ein geeignetes Wertpapierdepot. Im besten geeignet ist ein Depot für Zertifikate. Erhältlich ist es beim Online-Broker, der sich in der Regel auf dieses Anlageinstrument spezialisiert hat und außerbörsliches Live-Trading mit Zertifikaten auch für anspruchsvolle Händlertypen gewährleistet.

Hier können Sie davon ausgehen, dass Sie ausführlich über Möglichkeiten und Besonderheiten des Zertifikate-Handels informiert werden. Die Versorgung mit Nachrichten und das Aussprechen Empfehlungen sind darin eingeschlossen. Bei einem Top-Zertifikate-Broker wie Smartbroker, eToro und flatex werden Sie regelmäßig von Sonderaktionen, Rabatten oder gebührenfreiem Handel profitieren können.

Gehören Zertifikate zum Handelsangebot, finden sich meist weitere Derivate wie Optionsscheine und Futures. Selbstverständlich können Sie neben Zertifikaten auch weitere Wertpapiere wie Aktien, ETFs oder Anleihen handeln.

Depot beim Daytrade-Broker

Daytrading ist eine besondere Handelsmethode für kurzfristiges Spekulieren über die Preise von Aktien und ETFs oder Derivaten. Daytrader*innen halten geöffnete Positionen meist nicht über Nacht. Vor Ablauf des Handelstages werden sie geschlossen. Je nach Trader:in und Strategie werden pro Handelssession einige wenige, mehrere Dutzend oder hunderte Trades geöffnet und nach wenigen Minuten oder Stunden wieder geschlossen.

Beim Daytrading mit CFDs oder Forex können Sie Hebel einsetzen, die je nach Assetklasse bis 1:30 betragen. Die Chancen auf hohe Gewinn steigen dadurch und sind selbst bei kleinem Kapitaleinsatz vorhanden. Solch hohe Hebel machen das Investment auf der anderen Seite besonders risikovoll. Probieren Sie Daytrading im Demokonto bei Ihrem Broker aus. Verzichten Sie als Anfänger*in auf den Hebeleinsatz.

Bei vielen täglichen Trades sind die Ordergebühren ein wesentlicher Renditefaktor. Auch die Zuverlässigkeit der Handelsplattform, Zugriff auf Echtzeitkurse und eine superschnelle Orderausführung müssen gegeben sein.

Erfolgreiches Daytrading funktioniert nicht bei jedem x-beliebigen Anbieter. Daher sollten Sie einen spezialisierten Anbieter auswählen und Ihr Depot beim Daytrade-Broker eröffnen. Zu empfehlenswerten Daytrade-Brokern gehören bekannte Plattformen wie eToro, Plus500 und FxFlat.

Depot beim Robo-Advisor

Geldanlage an der Börse ist mit etwas Wissen und Einhaltung einiger Grundregeln nicht kompliziert und auch nicht hoch riskant. Möchten Sie sich bei der Geldanlage helfen lassen, können Sie sich an eine digitale Vermögensverwaltung oder einen Robo-Advisor wenden.

Ein Robo-Advisor wählt unter Zuhilfenahme eines Algorithmus passende ETFs für eine bestimmte Investmentstrategie von konservativ bis chancenreich aus.

Der ganze Prozess läuft weitgehend automatisiert. Fondsdaten werden analysiert und aufbereitet. Ins Portfolio kommen dann jene Fonds, bei denen das Rendite-Risiko-Verhältnis zur jeweiligen Risikoneigung passt. Die ETF-Portfolios werden regelmäßig analysiert und bei Bedarf wird umgeschichtet. Viele Robo-Advisor machen ein Rebalancing ein bis zweimal pro Jahr, andere werden monatlich aktiv.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Angebote für einen Robo-Advisor. Wenn Sie eine Entscheidung für eine Depoteröffnung treffen, schauen Sie sich die Gebühren und die Renditen aus der Vergangenheit an. Da die digitale Vermögensverwaltung noch relativ neu ist, werden Sie kaum Renditen über viele Jahre oder Jahrzehnte wie bei Aktientiteln oder Fonds recherchieren können.

Beim Robo Advisor zahlen Sie eine jährliche Gebühr bezogen auf den Depotwert. Sie sollte immer unter 1 Prozent liegen. Die anfallenden ETF-Kosten der Fondsgesellschaften werden unmittelbar mit den jeweiligen Indexfonds verrechnet.

Geldanlage im Depot einer P2P-Plattform

Die klassische Geldanlage Festgeld ist sicherbewussten deutschen Anleger*innen nach wie vor beliebt. Der größte Vorteil einer Festgeldanlage ist der Schutz des Kapitals durch die Einlagensicherung. Bis zu 100.000 Euro können Sie risikofrei in den EU-Staaten anlegen. Die Zinsen erwirtschaften nicht einmal die erwartete Inflationsrate von 2 Prozent.

Mit dem Investieren auf P2P-Plattformen gibt es eine Alternative für risikobereitere Investor*innen. Sie können Geld zu attraktiven Zinsen anlegen und alles funktioniert (fast) ohne Bank.

Als P2P Investor*in werden Sie zu(r)m Geldgeber*in bzw. Kreditgeber*in. Die Plattform vermittelt zwischen Geldgeber*innen und Personen, die auf der Suche nach eine(m)r Kreditgeber*in sind.

Die Abwicklung der Kreditauszahlung und Kreditrückzahlung wird von einem Kreditinstitut übernommen. Plattformnutzer*innen profitieren dadurch vom Know-how und der Sicherheit einer Bank. Aus rechtlichen Gründen ist eine Banklizenz bei derartigen Geldgeschäften Pflicht.

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Paul Scheuschner

Paul ist Autor von Aktien.net und schreibt seit 2016 für das Portal. Im August 2006 - Januar 2009 hat er eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei der Allianz Versicherung absolviert. Hier war er unter anderem im Investmentbanking bei der Dresdner Bank (damals noch Teil der Allianz, heute Commerzbank) eingesetzt. Paul interessiert sich insbesondere für Aktienindizes, ETFs, Fonds, Rohstoffe und Anleihen.