CFD-Trading – alles Wichtige kurz und kompakt erklärt!

CFD Trading

CFD Trading - Das Wichtigste in Kürze

CFD-Trading Top-Empfehlungen

Es gibt inzwischen einige preisgünstige und empfehlenswerte Anbieter für CFD Trading. Doch welche Anbieter bieten wirklich das beste Preis-Leistungsverhältnis? Hierzu stellen wir Ihnen nachfolgend zwei ausgewählte CFD-Broker aus unserer Top 5 vor. Dabei zeigen wir die Vor- und Nachteile auf, sodass Sie selbst eine Entscheidung treffen können, ob der jeweilige CFD Broker zu Ihnen passt.

CFD Trading mit Nextmarkets: professionelle Unterstützung beim Trading erhalten

Nextmarkets Homepage CFD Handel

Nextmarkets punktet mit dem gebührenfreien Handel von CFDs. (Quelle: Nextmarkets)

Nextmarkets ist ein vergleichsweise neuer europäischer Broker im Bereich CFDs, Aktien, ETFs und bietet einen kostenlosen Handel mit diesen Produkten an. Der im Jahr 2014 gegründete Anbieter mit Sitz in Köln ermöglicht Investments in 7.000 Aktien aus 52 Ländern und in mehr als 1.000 ETFs an in den Handelszeiten von 8:00 bis 22:00 Uhr an. Alle Aktien und ETFs können dabei als CFD mit Hebel gehandelt werden. Nextmarkets bietet Kunden zudem individuelle Beratung von professionellen Coaches und verfügt über einen deutschen Support. Auch verschiedene Ratgeber und Video Tutorials werden angeboten. Die Nutzung des Demokontos ist kostenfrei. Eine schnelle und sichere Einzahlung ist unter anderem per Kreditkarte, PayPal und Sofortüberweisung möglich.

Das Besondere bei Nextmarkets ist, dass der Broker vermeiden möchte, dass gerade unerfahrene Anleger zu Beginn hohe Verluste machen. Daher will Nextmarkets vor allem Einsteigern professionelle Unterstützung zur Seite stellen. Aus diesem Grund beschäftigt Nextmarkets hier gleich 14 professionelle Trader. Von ihnen erhalten Sie als Kunde dann monatlich rund 200 Investmentvorschläge. Dabei nutzen die Profis vor allem Chartanalysen, Recherchen und Marktanalysen.

Mehr zum Anbieter finden Sie in unserem Erfahrungsbericht zu Nextmarkets.

Diese Vorteile bietet Nextmarkets beim CFD Trading

  • Gebührenfreier Handel mit CFD, Aktien, ETFs (gemäß Anbieter) auch per App
  • Umfangreiches Angebot von zahlreichen Ratgebern und Unterstützung durch professionelle Trader für den CFD Handel
  • Sichere Verwahrung auf deutschen oder britischen Treuhandkonten (gem. Anbieter)
  • Deutschsprachiger Support wird angeboten

Jetzt ab 0 Euro bei Nextmarkets handeln.

CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch den Hebel schnell Geld zu verlieren. 74,8% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

CFD Trading mit eToro: von einer Trading Community profitieren

eToro Homepage CFD Trading

Bei eToro entdecken Sie erweiterte Funktionen für das CFD-Trading (Quelle: eToro)

eToro ist ein Broker für Social Trading und bietet Lösungen für den Handel diverser Anlageklassen und Anlageprodukte (Multi-Asset-Brokerage). Zu letzteren gehört auch das CFD Trading, welches das Unternehmen seit 2013 mit europäischer Lizenz anbietet. eToro stellt ebenfalls ein kostenloses Demokonto zur Verfügung. Zudem ist die Mindesteinzahlung von 200 Euro vergleichsweise niedrig. eToro ist in mehreren Sprachen verfügbar, darunter Deutsch, Englisch, Spanisch oder Französisch. In der EU ist eToro durch die CySEC (zyprische Aufsichtsbehörde) reguliert. Neben Aktien und Indizes können unter anderem Rohstoffe und Devisen gehandelt werden. Der maximale Hebel liegt bei 1:30.

Das Besondere bei eToro ist die Community. Es besteht eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich an Strategien von anderen Tradern zu orientieren oder diese zu kopieren. Über die Community bietet eToro die Möglichkeit, die Aktionen anderer Trader einzusehen sowie deren Portfolio und Strategie zu überblicken. Dieser Ansatz wird zudem als „Social Trading“ bezeichnet. Hier hebt sich besonders eToro dank seiner relativ großen Community hervor.

Mehr ausführliche Informationen von uns zu eToro finden Sie in unserem eToro Erfahrungsbericht.

Folgende Vorteile bietet eToro beim CFD Trading

  • Umfangreiche Analyse-Tools für das CFD Trading
  • Kontakt mit anderen CFD Tradern dank großer Community möglich, auch das „Kopieren“ anderer Trader ist möglich
  • Etablierter CFD Broker und seit 2013 für den CFD Handel lizensiert
  • Erweiterte Risikomanagement-Funktionen wie Echtzeitbenachrichtigungen und individuell anpassbarer Verlustbegrenzung (Stopp Loss)

Jetzt bei eToro handeln.

CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Top 5 CFD Broker

1
Produkte
Aktien, Krypto, ETFs
Regulierung
CySEC und FCA
Hebel
bis zu 1:30
Testberichtzu eToro
2
Produkte
Aktien, Krypto, ETFs
Regulierung
brit. FCA
Hebel
bis zu 1:30
Testberichtzu Plus500
3
Produkte
Aktien, Krypto, ETFs
Regulierung
zyp. CySEC
Hebel
bis zu 1:30
Testberichtzu Capital.com
4
Produkte
Aktien, Krypto, ETFs
Regulierung
brit. FCA
Hebel
bis zu 1:30
Testberichtzu Trading 212
5
Produkte
Aktien, Krypto, ETFs
Regulierung
deut. BaFin
Hebel
bis zu 1:30
Testberichtzu FXFlat
Sie riskieren Ihr Kapital

Hinweis: 75% der CFD-Konten von Privathändler verlieren ihr Geld

Was ist CFD Trading?

Der Handel mit CFDs (= Contract for Difference oder auch Differenzkontrakte) ermöglicht es – zumeist mit einem vielfachen Hebel – an der Kursentwicklung eines Basiswertes zu partizipieren. Wie der Name schon sagt, ist dazu die Differenz zwischen Kauf und Verkauf des Differenzkontraktes auschlaggebend. Dies können unter anderem Aktien, Rohstoffe oder Indizes sein. Es handelt sich demnach um ein derivatives Finanzinstrument.

Wichtig: Der Basiswert wird dabei nicht erworben.

CFDs – Long versus short

Mit CFDs können Sie auf steigende und/oder fallende Kurse setzen. Das bedeutet, dass Sie auch Geld verdienen können, wenn zum Beispiel ein Aktienkurs fällt, falls Sie darauf spekuliert haben. Auf fallende Kurse zu setzen wird auch als „short“ bezeichnet. Wer short geht, tätigt einen Leerverkauf. Das Prinzip ist das Folgende: Sie verkaufen Titel, die Sie nicht besitzen, leer zum höheren Preis und kaufen Sie nach gefallendem Kurs wieder billiger zurück. Die Differenz ist Ihr Gewinn. Wenn Sie auf steigende Kurse setzen, so wird dies als „long“ bezeichnet. Sie verdienen bei steigenden Kursen, wenn etwa eine Aktie im Kurswert steigt. CFD Trading ist aufgrund dieser zweifachen Option (short und long) für Trader besonders interessant.

CFDs – Hebel versus Margin

Für Attraktivität bei CFDs sorgt die Hebelwirkung. Wie attraktiv diese sein kann, zeigt nachfolgend ein Beispiel. Entwickelt sich der Kurs des Basiswertes in eine bestimmte Richtung, partizipieren Sie durch einen CFD an der Entwicklung. Beispiel: Steigt ein Wertpapier um 10 % und Sie besitzen einen CFD mit einem Hebel von 10, so liegt die gleichzeitige Wertentwicklung bei rund 100 %. Dafür wird eine Sicherheitsleistung beim Broker hinterlegt, die Margin.

Was ist die Margin beim CFD Trading?

Sie müssen beim Kauf eines CFD über eine bestimmte Menge an Geld auf ihrem Tradingkonto verfügen. Die CFD Margin stellt hierbei eine Sicherheitsleistung dar. Wie hoch die benötigte CFD Margin ist, bestimmt sich nach dem zugrunde liegenden Basiswert. Bei Nextmarkets sind beispielsweise für den Kauf von Aktien CFD 20 % der Handelssumme an Margin bereitzustellen. Beim Handel mit Aktienindizes wie dem NASDAQ Index müssen Sie nur über 5 % des gehandelten Kapitals verfügen. Der Vorteil für Privatanleger: Eine Nachschusspflicht ist seit 2017 durch die BaFin verboten worden. Sie können also nicht mehr als das eingesetzte Kapital als Maximum verlieren.

Was ist ein Margin Call?

Der Margin-Call ist die Aufforderung des Sicherungsnehmers gegenüber dem Sicherungsgeber zur Zahlung der Margin. Ein Margin Call kann für den Trader folglich das Aufbringen zusätzlicher finanzieller Mittel zum Ausgleich des Kontos oder das Schließen von Positionen bedeuten. Dies kann passieren, wenn der Wert des Marginkontos unter den Betrag der von dem Broker geforderten Sicherheiten fällt.

Was ist der Unterschied zwischen CFDs und Aktien?

Ein CFD stellt ein eigenes Finanzinstrument dar. Anders als bei einer Aktie, welche einen verbrieften Anteil an einem Unternehmen darstellt, erwerben Sie beim Handel mit CFDs keine Unternehmensanteile, sondern ein verbrieftes Recht auf den Austausch der Wertentwicklung und Erträge eines bestimmten Basiswertes. Dafür ermöglichen CFDs eine höhere Hebelwirkung mit schon geringem Kapitaleinsatz.

CFD Trading lernen – eine Anleitung

Nachfolgend finden Sie eine kurze und verständliche Übersicht dazu, wie Sie sich schnell mit den Grundlagen des CFD Tradings vertraut machen können. Damit erhalten Sie die wichtigsten Punkte zum CFDs traden an die Hand.

Grundlagen des CFD Tradings

Zunächst benötigen Sie einen Broker für den Handel mit CFDs. Achten Sie dabei darauf, dass der Anbieter eine europäische Lizenz besitzt und entsprechend reguliert ist. In unserem CFD Broker Vergleich finden Sie ausschließlich regulierte Anbieter mit einer EU-Lizenz.

Registrieren Sie sich beim Anbieter und führen sie die Legitimation durch. Dazu sind die Anbieter aufgrund geltender Geldwäsche- und Terrorbekämpfung verpflichtet, was letztlich der Sicherheit zu Gute kommt. Nach erfolgreicher Registrierung erhalten Sie eine Bestätigung vom Anbieter, dass ihr Konto eröffnet wurde. Wie genau dies in Realität funktioniert, können Sie beispielsweise bei eToro nachlesen.

Danach zahlen Sie Geld auf ihr Broker-Konto ein. Bei einigen Anbietern geht dies inzwischen sehr schnell dank Einzahlung per Kreditkarte, etwa bei Nextmarkets. Bei einigen An-bietern besteht auch die Möglichkeit mit Paypal einzuzahlen. Sobald Ihr Guthaben verfügbar ist, können Sie mit dem CFD Handel beginnen. Zu Beginn haben Sie die Möglichkeit, über eine Simulation oder ein Demo-Konto den Handel zunächst zu testen und erste Erfahrungen sammeln.

CFD Trading per Demo oder Simulation starten?

Wie funktionieren CFDs in der Praxis? Um das zu verstehen, kann ein CFD Demo-Konto oder eine Simulation von einem CFD Trade sinnvoll sein. Sie kaufen zum Beispiel ein Aktien CFD und nach einer bestimmten Haltedauer verkaufen Sie es wieder, je nachdem wie sich der Kurs entwickelt hat. Dadurch können Sie beim CFD Handel erste Erfahrungen sammeln ohne eigenen Kapitaleinsatz. Damit haben Sie die Möglichkeit Sie dann sicherer in den „echten“ Handel mit CFDs starten.

So geht CFD Trading im Detail

Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Anleitung für die Durchführung eines CFD Trades online. Als Beispiel wurde der CFD Broker eToro ausgewählt. Damit können Sie sehen, wie Sie einen Kauf oder Verkauf bei einem CFD konkret tätigen können. Die Bedienung ist bei den meisten Anbietern ähnlich aufgebaut.

Schritt 01
Basiswert auswählen
Schritt 02
Wert und benötigte Margin erkennen
Schritt 03
Hebel an Strategie anpassen
Schritt 04
Order platzieren
Schritt 05
Ordertyp einstellen und Limit setzen
Schritt 06
Analysemöglichkeiten und Tools nutzen

Schritt 1: Basiswert auswählen

Wählen Sie zu Beginn einen Basiswert aus, zum Beispiel einen Index, eine Aktie oder eine Währung.

Bei eToro finden Sie auf der linken Seite die Auswahlmöglichkeit der „Handelsmärkte“ sowie die Möglichkeit, auch andere Trader aus der Community zu kopieren oder analog zu deren Portfolios zu investieren. Klicken Sie auf den untenstehenden Link, um sich bei eToro anzumelden.

Trade Markets eToro

Wählen Sie „Trade Markets“ (Handelsmärkte), um mit dem CFD Trading zu beginnen. (Quelle: eToro)

Ganz oben in Ihrem Dashboard finden Sie zudem ein Suchfeld. Dort können Sie auch gezielt nach einem Basiswert suchen wie z.B. „Bitcoin“ oder „Tesla“.

eToro CFDs kaufen - CFD Trading

In der Watchlist sehen Sie Ihre Märkte. Hier können Sie CFDs kaufen oder verkaufen (Quelle: eToro)

Wenn Sie einen CFD kaufen oder verkaufen möchten, klicken sie auf das Kauf- oder Verkaufssymbol (grüner oder roter Button):

eToro CFDs Traden - CFD Trading

Entscheiden Sie sich zwischen „buy“ und „sell“, um CFDs zu traden (Quelle: eToro)

Jetzt bei eToro handeln.

CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch den Hebel schnell Geld zu verlieren. 74,8% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Schritt 2: Wert und benötigte Margin erkennen

Bei der Auswahl können Sie den Wert und auch die benötigte Margin erkennen.

Schritt 3: Hebel an Strategie anpassen

Passen Sie, je nach Strategie, den Hebel an. Der Hebel kann im konkreten Fall per X1 (=einfacher Hebel) oder als X2 (zweifach), X5, X10 oder x20 ausgewählt werden. Die benötige Margin sollte sich automatisch anpassen (Risikobelastung). Vor allem im Daytrading kann ein Hebel sinnvoll sein, da Sie in der Regel nur sehr kleine Bewegungen im Markt handeln. Mit höherem Hebel steigt jedoch auch das Verlustrisiko.

eToro Homepage - Order abschließen - CFD Trading

Vor dem Abschließen des Orders stellen Sie den Hebel wie gewünscht ein (Quelle: eToro)

Schritt 4: Order platzieren

Nachdem Sie alles eingestellt haben, klicken Sie auf „Order platzieren“

Schritt 5: Ordertyp einstellen und Limit setzen

Stellen Sie bei Wunsch einen Ordertyp ein. Bei einer Stop-Loss-Order setzen Sie zum Beispiel ein Limit, bei welchem die Position geschlossen werden soll. Dies kann hilfreich sein, um Verluste zu begrenzen. Bestätigen Sie am Ende den Vorgang.

Schritt 6: Analysemöglichkeiten und Tools nutzen

Die Handelsplattformen der CFD Broker bieten eine Vielzahl von Analysemöglichkeiten wie Indikatoren auf einem Chartbild für die technische Analyse. Diese Tools können Sie zusätzlich vor, während und nach einem CFD Trade nutzen. Hierbei helfen zudem Tutorials und Beratung, welche durch die CFD Broker angeboten werden.

CFD Trading per App oder am Desktop – wie handelt man am Besten CFDs?

Ob Sie per App oder an ihrem Computer (Desktop) oder Laptop traden möchten, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Inzwischen gibt es eine steigende Anzahl an Anbietern, die den Handel mit CFDs per App anbieten und mit einer einfachen Bedienung werben. Dazu gehört unter anderem Trading 212 und Nextmarkets. Aber auch Anbieter wie eToro bieten den CFD Handel per App an. Zusätzlich ist jedoch auch der Handel via Desktop möglich.

Falls Sie viel unterwegs sind, ist die Mobilität einer App natürlich besonders vorteilhaft. Wenn Sie gerne mehrere Bildschirme nutzen und die Zeit eher vor dem eigenen Rechner verbringen, so bietet sich ggf. eine Desktop-Variante an. Anbieter wie eToro bieten beide Varianten an, sofern Sie nicht auf die Vorteile der beiden Varianten verzichten möchten. Nextmarkets bieten den Handel per App an und wollen den Handel damit möglichst mobil und einfach gestalten.

Fachbegriffe des CFD Tradings

Derivate

Bei Derivaten handelt es sich um Finanzinstrumente, deren Entwicklung in der Regel von einem zu Grunde liegenden Basiswertes abhängig ist. Dieser Basiswert kann zum Beispiel eine bestimmte Aktie sein. CFDs sind ebenfalls Derivate.

Scalping

Unter Scalping versteht man eine Handelsstrategie an der Börse, unter anderem mit CFDs. Beim Scalping versucht der Trader innerhalb sehr kurzer Zeiträume (Sekunden oder Minuten) die Preisdifferenz zu nutzen, der im Börsenhandel zwischen Ankauf- und Verkaufswert besteht. Zu unterscheiden sind hierbei legale Strategien von unerlaubten Methoden im Bereich der Manipulation.

Leerverkäufe

Hierbei leiht ein Marktteilnehmer Wertpapiere und verkauft diese leer (also ohne der tatsächliche Eigentümer zu sein), um danach auf fallende Kurse zu spekulieren. Mehr Details dazu finden Sie im Artikel zum Leerverkauf von Aktien. Nach einer bestimmten Zeit muss der Leerverkäufer die Wertpapiere erwerben und an den Entleiher zurückgeben. Ist der Kurs gefallen, macht der Leerverkäufer dann in der Regel einen Gewinn. Dieses Prinzip ist auch über CFDs abbildbar. Sie können also auch mit CFDs auf fallende Kurse setzen (sogenannte Short-Positionen).

Futures

Futures sind Terminkontrakte über einen bestimmten Basiswert (zum Beispiel Aktien) in der Zukunft. Beide Vertragsparteien verpflichtet sich also zu einer Transaktion in Zukunft. Futures sind über die Börse handelbar.

Optionen

Unter Optionen versteht sich ein Finanzinstrument, welche das Recht auf den Kauf oder Verkauf eines bestimmten Wertpapiers oder Rohstoffs zu einem festgelegten Preis beinhaltet. Optionen werden in der Regel an Terminbörsen gehandelt. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel zum Optionen-Handel.

Metatrader

MetaTrader ist eine Online-Tradingplattform für den Handel mit CFDs, Forex oder anderen Wertpapieren. Es handelt sich um eine Software-Applikation, mit der Sie Verbindung zu Servern von Brokern herstellen können, Aktien- und Währungskurse erhalten, den Markt analysieren, zum Beispiel CFD Trades ausführen und erfolgte Transaktionen ansehen können. Die aktuellste Version heißt MetaTrader 5 (MT5).

ECN Broker

ECN steht für „Electronic Communication Network“ (elektronisches Kommunikationsnetzwerk). Ein Merkmal für einen ECN-Broker ist, dass alle Trader die Möglichkeit haben, Order bzw. Handelsaufträge in das individuelle Orderbuch des Brokers einzugeben. Diese Systeme sind reguliert, sind aber keine realen Börsenplätze.

STP Broker

Hier bestehen nur kleine Unterschiede zu ECN Broker. STP ist das Kürzel für „Straight Through Processing“ (direkte Durchleitung). Alle durch die Trader erteilten Order werden auf direktem Weg an Banken oder einen Liquiditätspool weitergeleitet.

Bruchstücke

Bei Bruchstücken handelt es sich um keine ganzheitlichen Anteile an einem Wertpapier. Bruchstücke treten häufiger bei ETFs oder Aktien auf. Ein Bruchstück an einer Aktie wäre beispielsweise der Wert 0,23. Der Anleger besitzt also nicht einen vollen Anteil, sondern nur ein Bruchstück davon. Auch Bruchstücke sind je nach Börse handelbar.

Trading Bots

Trading Bots sind automatisierte Algorithmen, die zum Beispiel CFDs handeln. Es handelt sich also um speziell programmierte Software, welche nach bestimmten Mustern (wie Handelssignalen an der Börse) Käufe und Verkäufe durchführt.

Social Trading

Im Social Trading wird über Plattformen wird eine Community gebildet. Hier haben Mitglieder der Community die Möglichkeit, Handelsstrategien anderer Trader einzusehen (Follower) oder zu kopieren, zum Beispiel bei CFD Trades. Dabei können Sie am Erfolg anderer Trader teilhaben und CFD Handel Erfahrungen austauschen. Die Vor- und Nachteile dazu lesen Sie im Artikel zu Social Trading.

CFD Broker ohne Nachschusspflicht

Es gibt Broker, die für den CFD Handel eine Nachschusspflicht verlangen, also mehr als das eingesetzte Kapital für CFD Trades. Dies ist jedoch seit 2017 durch die deutsche Finanzaufsicht verboten worden. Eine Nachschusspflicht für Privatanleger ist daher nicht erlaubt. Wir listen ausschließlich regulierte Broker, die diese Anforderung erfüllen. Um welche es sich dabei handelt, lesen Sie im Test zu den CFD Brokern ohne Nachschusspflicht.

Hebel Aktienkauf

Unter Hebel versteht man in Verbindung mit dem Aktienkauf einen Multiplikator der Wertentwicklung des Basiswertes. Beispiel: Steigt eine Aktie um 10 % und Sie besitzen einen CFD mit einem Hebel von 5, so liegt die Wertentwicklung bei rund 50 % (10% x Hebel 5).

Falls Sie sich auch für Aktien interessieren, finden Sie Tipps zum Aktienkauf in dem folgenden Artikel zum Aktienkauf.

Fragen und Antworten zum CFD Trading

Inwiefern sind CFD-Demokonten hilfreich für Trader?

Mit einem CFD-Demokonto können angehende Trader erste Erfahrungen im Handel mit CFDs sammeln. Auch für erfahrende Trader können Demokonten hilfreich sein, um neue Anbieter oder Strategien beim CFD Trading auszuprobieren. Auch die Features der einzelnen CFD Anbieter können auf diese Weise einem Test unterworfen werden.

Fallen beim CFD-Trading Steuern an?

Gewinne aus CFD Handel unterliegen der Abgeltungssteuer. Dies ist analog beispielsweise zu Aktiengewinnen und Dividendenerträgen. Diese beträgt aktuell 25 % plus Solidaritätszuschlag und evtl. Kirchensteuer. Je nachdem kommt ein Freibetrag von 801 Euro zum Tragen. Informieren Sie sich daher zum Thema Steuern beim CFD Trading.

Welche Handelszeiten gelten für den CFD-Handel?

Die Handelszeiten entsprechen bei CFDs in der Regel den üblichen Börsenzeiten der zu grundeliegenden Basiswerte (zum Beispiel Aktien). Hierbei kann man sich bei der jeweiligen Börse informieren, wie die täglichen Handelszeiten aussehen. Der Handelsplatz Xetra ist zum Beispiel montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr deutscher Zeit geöffnet.

Welche Tools könnten das Risiko im CFD-Handel kontrollieren?

Mehrere Broker bieten kostenlose Tools für das CFD Trading an, um Risiken zu begrenzen. Dabei reicht das Angebot von umfangreichen Algorithmen bis hin zu einfachen Stopp Loss Funktionen, bei welchen zum Beispiel automatisch bei einem bestimmten Kurs verkauft wird.

Welche CFD-Anbieter sind noch empfehlenswert?

Wichtig ist es für Sie darauf zu achten, dass die Anbieter eine gültige (EU-) Lizenz besitzen und reguliert sind. Unsere Empfehlungen enthalten nur Anbieter, die solche Kriterien erfüllen. Das schützt sie davor, auf unseriöse Anbieter hereinzufallen.

Fazit zum CFD Trading

CFDs bieten Flexibilität durch entsprechende Hebel-Wirkungen. CFDs können daher attraktiver sein als viele andere Derivate (z. B. Optionsscheine), da deren Hebelwirkung größer sein kann. Aber natürlich ist der Handel mit CFDs auch mit Risiken verbunden. Lesen Sie sich daher gut in das Thema ein und starten Sie zum Beispiel mit einem Demokonto bei einem lizensierten Anbieter, um erste Erfahrungen zu sammeln. Sie können per App, per Desktop oder über beide Varianten traden. Achten Sie dabei auch auf die Auswahl des CFD Brokers. Nutzen Sie daher gerne unsere Übersicht an lizensierten CFD Anbietern, um seriöse lizenzierte CFD Broker innerhalb von Europa zu finden. Handeln können Sie mit diesen Brokern dafür zum Beispiel mit Aktien CFDs aus verschiedenen Branchen weltweit.

Jetzt bei eToro handeln.

CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch den Hebel schnell Geld zu ver-lieren. 74,8% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.