FXFlat Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

FXFlat wird von Ratingen aus betrieben und hat sich auf CFDs und Forex spezialisiert. Das Angebot ist für einen deutschen Broker vergleichsweise ungewöhnlich. Günstige Konditionen und professionelles Auftreten kann FXFlat in jedem Fall vorweisen.

Welches Handelsangebot bietet FXFlat?

FXFlat hat sich vor allem auf die Assetklassen Aktien, Forex, Rohstoffe und Indizes konzentriert, die teilweise als CFDs gehandelt werden. Die Produktpalette ist dabei einem Spezialisten durchaus angemessen. So stehen zum Beispiel bis zu 125 Währungspaare zur Auswahl bereit.

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Auch die Auswahl unter den CFDs ist sehr groß. So bietet der Broker derzeit Aktien-CFDs auf 80 unterschiedliche deutsche Aktien. Insgesamt stehen rund 900 unterschiedliche Aktien bereit, sodass der Broker für durchschnittliche Anleger auch geeignet sein wird, um das Aktiendepot abzusichern. Komplettiert wird das Angebot durch mehr als 40 verschiedene Indizes, wobei allerdings auch viele Indizes durch ihren Future-Index ergänzt werden, die Auswahl auf dem zweiten Blick also kleiner ist. Zudem können nicht alle Indizes über jede Handelsplattform gehandelt werden.

Rohstoffe sind als Future-basierte CFDs handelbar. Im Angebot befinden sich Gold, Silber, Platin, Palladium, Rohöl und NYMEX WTI Crude Oil, Kaffee, Zucker und Kakao.

So präsentiert sich FXFlat auf seiner Webseite

So präsentiert sich FXFlat auf seiner Webseite

Wie hoch sind die Gebühren von FXFlat im Vergleich?

FXFlat bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie gut die Konditionen tatsächlich sind, hängt allerdings auch davon ab, welche Handelsplattform der Trader nutzt. Der Broker erhebt bei Aktien-CFDs keine Mindestkommission und 0,045 Prozent Kommission per Halfturn. Dabei wird jedoch die Kommission für Eröffnung und Glattstellung (Roundturn) in Höhe von 0,09 Prozent direkt bei der Positionseröffnung in Rechnung gestellt. US-Aktien werden mit 4 Cent pro Aktie berechnet. CFDs und Forex werden kommissionsfrei gehandelt.

Finanzierungskosten richten sich nach dem Libor zuzüglich 2,5 % p. a. Intraday-Transaktionen und CFDs auf Rohstoffe werden nicht mit Finanzierungskosten belastet.

Typische Spreads des Brokers sind:

  • DAX30: 0,9 Punkte
  • US30: ab 1 Punkt
  • US500: ab 0,4 Punkte
  • EUR/USD: 0,8 Pips
  • EUR/GBP: 0,9 Pips
  • USD/JPY: 0,8 Pips
  • Gold: 0,4 US-Dollar
  • Öl: 0,04 US-Dollar
  • BundFuture: 0,03 Euro

Welche Konditionen müssen Anleger beachten?

Der CFD- und Forex-Broker bietet unterschiedliche Kontopakete und Handelsplattformen für den Handel. Vier unterschiedliche Kontomodelle sollen dabei den Kunden möglichst gerecht werden. Die Konditionen sind dabei recht ähnlich, allerdings sind die maximalen Hebel im Starter-Paket häufig nur halb so groß. Dafür verzichtet der Broker hier allerdings auch auf die Nachschusspflicht und bietet den AgenaTrader nicht an.

Während dort ein Hebel zwischen 1:5 (Aktien Deutschland) und 1:!00 (Forex und Indizes) ermöglicht wird, sind diese beim Standard Paket doppelt so groß. Anleger können allerdings beide Konten mit einer Einzahlung von 200 Euro nutzen. Wer mehr als 5.000 Euro einzahlt, landet jedoch automatisch im Standard Paket. Das Professional Paket steht hingegen nur Kunden offen, die mindestens 100.000 Euro investieren.

Die Kontoführung ist bei allen Kontomodellen kostenfrei. Auch Realtime Kurse und Nachrichten werden kostenfrei gestellt. Anleger mit GB-Konto müssen unter Umständen jedoch eine Inaktivitätsgebühr entrichten, die jedoch erst nach 12 Monaten erhoben wird. Beim Konto DE mit MT4 wird das Guthaben nach 30 Tagen Inaktivität auf das Referenzkonto zurückgebucht. Ein- und Auszahlungen sind in Deutschland kostenfrei.

Dividenden werden bei Long-Positionen abzüglich 15 Prozent (26,375 Prozent bei deutschen Aktien-CFDs) am EX-Tag gutgeschrieben. Short-Positionen werden mit der Dividende belastet.

Beim Forex-Handel beginnt die Marginanforderung bei 0,5 Prozent. Der maximale Hebel beträgt auch hier 200.

Die FXFlat Plattformen

Die FXFlat Plattformen

Die Handelsplattform von FXFlat

FXFlat bietet seinen Kunden eine große Vielfalt an Handelsplattformen:

  • MetaTrader 4
  • MetaTrader 5
  • AgenaTrader
  • AlphaTrader

Anleger müssen sich allerdings teilweise schon im Vorfeld für ein bestimmtes Kontomodell entscheiden, um Zugriff auf die Handelsplattformen zu erhalten. Sämtliche Handelsplattformen lassen sich auch im Demokonto testen. In Großbritannien bietet der Broker außerdem den FlatTrader Pro und die Trading Station an.

Anhand der Handelsplattformen von FXFlat wird allerdings schnell deutlich, dass der Broker großes Interesse daran hat, professionelle Trader an sich zu binden. Die Ratinger bieten für unterschiedliche Ansprüche hochwertige Handelsplattformen und tragen so dazu bei, dass das Angebot für viele Trader eine Trading-Lösung bietet, die sie entweder schon kennen oder immer mal ausprobieren wollten.

Für den MetaTrader bietet der Broker verschiedene Add-Ons. Darunter zählen das Markttechnik Add-On (MTA), MetaTrader Plus, MetaTrader MultiTerminal, MetaTrader Signal Server und die beliebten Expert Advisors.

Kunden kritisieren aber immer wieder, dass Orders nur mit einer relativ großen Slippage ausgeführt werden. Scalping ist so natürlich nicht möglich, in manchen Fällen ist das Problem jedoch sogar so groß, dass Anleger bei News gar nicht handeln können, weil die Slippage dann viel zu groß wird.

Gibt es eine App?

FXFlat bietet einen Großteil der Handelsplattformen auch in der mobilen Variante an. Eine App von FXFlat wird sowohl für den MetaTrader als auch für den AlphaTrader geboten. Eine AgenaTrader App ist allerdings nicht Teil des Angebotes. Die Apps ermöglichen den 24-Stunden-Zugriff auf die wichtigsten Basiswerte und werden sowohl für Android als auch iOS Angeboten. Zum Funktionsumfang zählen auch Chartfenster mit notwendigen technischen Indikatoren, Benutzerfreundlichkeit und One-Click-Handel. Natürlich sind auch Kontoinformationen und vergangene Trades einsehbar.

Vorab sollt man sich über die Auszahlungsbedingungen gut informieren

Vorab sollt man sich über die Auszahlungsbedingungen gut informieren

Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen?

Die Mindesteinzahlung beträgt bei FXFlat 200 Euro. Um Kunden eine möglichst einfache Möglichkeit zu bieten, Geld einzuzahlen, arbeitet der Broker mit zahlreichen Zahlungsdienstleistern zusammen. Neben Überweisungen und den Kreditkarten MasterCard, Diners Club und Visa stehen deswegen auch Sofort Überweisung, Wirecard, iDeal und Discover zur Verfügung.

Auszahlungen werden nur auf das hinterlegte Referenzkonto getätigt. Abhegebunden sind nur dann möglich, wenn der Auszahlungsbetrag die notwendigen Marginanforderungen nicht überschreitet.

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Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

FXFlat betreibt relativ viel Aufwand, um sicherzustellen, dass der Kunde die notwendigen Informationen erhält, die er benötigt, um sich zuverbessern. Kunden, die völlig risikofrei Erfahrungen mit FXFlat oder einer der Handelsplattformen sammeln möchten, bietet der Broker ein Demokonto an.

Wer bereits einen Account bei FXFlat besitzt, kann unter „Training“ verschieden Materialien und Informationen erhalten. Der Broker arbeitet derzeit daran, sein Webinar-Angebot deutlich zu erweitern und zeichnet diese teilweise auch auf. Sie stehen dann als Mitschnitte zur Verfügung. Plattformen werden zudem mit Lern-Videos erklärt. Ergänzt wird das Angebot durch Buchempfehlungen und Partnerschaften mit Trading-Spezialisten.

Wie gut ist der Kundenservice?

Der Kundenservice von FXFlat wurde in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet und trägt häufig zu den positiven FXFlat-Erfahrungen der meisten Kunden bei. Der Support ist dabei über eine Gratis-Hotline erreichbar. Zudem stehen ein Live-Chat, eine Postadresse und ein Rückrufservice zur Verfügung. Anleger können zudem auch das Büro in Düsseldorf aufsuchen. Persönlicher Kontakt ist auch auf den wichtigen Finanzmessen und Börsentagen möglich.

Wer technische Probleme mit der Handelssoftware hat, kann zudem ein GoTo-Meeting vereinbaren, bei dem der Bildschirm oder die Webcam übertragen werden kann, sodass der Kundenberater in der Lage ist, persönlich und schnell zu helfen, indem er alle notwendigen Informationen erhält.

Die FXFlat Kontaktmöglichkeiten

Die FXFlat Kontaktmöglichkeiten

Ist das Geld bei FXFlat sicher?

FXFlat ist ein seriöses Forex- und CFD-Broker, der durch die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin reguliert wird. Damit hat er den zahlreichen Anbietern aus Zypern oder Großbritannien einen für deutsche Kunden entscheidenden Punkt voraus. Deutsche Trader genießen hier viel mehr Rechtssicherheit und im Vergleich zur CySEC auch mehr Sicherheit durch eine wesentlich striktere Aufsichtsbehörde. Allerdings besitzt der Broker keine Lizenz als Vollbank, wird also nur abgeschwächt reguliert und kontrolliert.

Der Broker ist deswegen natürlich Mitglied in einem Einlagensicherungsfonds. Bei der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH ist hierfür die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) gedeckt. Darüber sind Kundeinlagen bis zu 90 Prozent des Wertes, höchstens jedoch 20.000 Euro je Kunde im Insolvenzfall geschützt. Darüber hinaus werden die Kundengelder getrennt vom Vermögensunternehmen auf separaten Konten gelagert und von einem Treuhänder überwacht, sodass FXFlat keinen Zugriff auf das Geld hat.

FXFlat im Test: Das sagen andere zum Angebot

FXFlat ist als einer der wenigen deutschen CFD- und Forex-Spezialisten natürlich bei den Tests der großen Zeitschriften und bekannten Vergleichsseiten sehr gefragt. Der Broker kann dabei regelmäßig mit guten Noten punkten. Von der Euro am Sonntag wurde er sogar als bester CFD-Broker ausgezeichnet. Sowohl beim Preis-Leistungs-Verhältnis als auch beim CFD-Angebot landete der Broker 2016 auf den ersten Platz, was auch den Gesamtsieg und somit die Auszeichnung „Bester CFD-Broker „ bedeutet.

Auch beim FuchsReport wurde der Broker mit dem ersten Platz von 24 verglichenen ausgezeichnet. Ebenso bedachte das Deutsche Kundeninstitut den Broker im Jahr 2015 mit den Auszeichnungen „Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis“, „Beliebtester CFD-Broker 2015“ und „Bester Kundenservice 2015“.

Erfreulich dabei ist die Tatsache, das FXFlat Auszeichnungsbegründungen und Tests teilweise in voller Länge veröffentlicht. Auf diese Weise können Anleger sich ein differenziertes Bild verschaffen und die Auszeichnungen nachvollziehbarer und transparenter.

Fazit: FXFlat nur auf dem ersten Blick gut?

FXFlat bietet attraktive Konditionen und ein umfassendes Angebot. Dass der Broker über eine BaFin-Lizenz verfügt, wird ebenfalls viele Anleger aus Deutschland freuen. Die unterschiedlichen Handelsplattformen und der Kundenservice machen ebenfalls einen professionellen und kompetenten Eindruck.

Allerdings sind die Erfahrungen mit FXFlat nicht immer positiv. Viele Kunden beschweren sich über eine zu große Slippage, die Gewinne schnell in deutliche Verluste verkehren kann. Auf diese Weise macht der Handel natürlich nicht nur keinen Spaß, sondern ist sogar gefährlich. Dies gilt auch umso stärker für alle Trader, die gerne auf das Setzen von Stopps verzichten. Die Verbindung mit FXFlat wird als zu unzuverlässig beschrieben, als dass diese bei FXFlat ausreichend sicher handeln können. In den letzten Monaten sind die Beschwerden über die Unzuverlässigkeit allerdings seltener geworden, sodass NewsTrader und Scalper möglicherweise doch gut aufgehoben sind.

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