Biotech Aktien 2020 – Von boomender Biotech-Branche profitieren

Biotech Aktien kaufen

Das Wichtigste in Kürze

Die besten Biotech Aktien

Name / WKN 
Amgen
867900WKN kopiert
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Vertex Pharmaceuticals
882807WKN kopiert
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Astrazeneca
886455WKN kopiert
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Bayer
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BioNTech
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Weitere Biotech & Pharma Aktien von Börsenneuling bis Bluechip

Name / WKN 
CureVac
A2P71UWKN kopiert
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Halozyme Therapeutics
A0DLHSWKN kopiert
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Fresenius
578560WKN kopiert
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BB Biotech Aktien
A0NFN3WKN kopiert
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Roche
855167WKN kopiert
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Moderna
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Fermentalg
A1103MWKN kopiert
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Pfizer
852009WKN kopiert
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GlaxoSmithKline
940561WKN kopiert
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Die besten Biotech ETFs

Name / WKN 
L&G Pharma Breakthrough UCITS ETF
A2H9XRWKN kopiert
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iShares Nasdaq US Biotechnology ETF.
A2DWAWWKN kopiert
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Invesco NASDAQ Biotech UCITS ETF
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iShares IV plc – Healthcare Innovation UCITS ETF USD (Acc)
A2ANH2 WKN kopiert
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ARK Genomic Revolution ETF
A14Y8G WKN kopiert
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Expertentipp
Tipp: Stellen Sie sich zunächst die Frage, was ihr Ziel ist. Wenn Sie langfristig Vermögen aufbauen wollen, sollten Sie über einen Biotech-ETF nachdenken. Denn so sind sie weniger abhängig vom Schicksal eines einzigen Unternehmens.

Wer dann den Spaß am Traden vermisst, sollte lieber eine vom Aktiendepot getrennte Trading-Position aufbauen. Beispielsweise in Form eines CFD-Kontos bei eToro oder einem anderen CFD-Broker.

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Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Pro und Contra Biotech-Aktien

Pro
  • Hohe Dynamik
  • Viele Entwicklungen könnten bald marktreif werden
  • Weniger teuer als Aktien großer Internet-Konzerne
  • Themenfeld Gesundheit ist den Menschen viel Geld wert
  • Steigende Weltbevölkerung bei gleichzeitigen Forderungen nach weniger Flächenverbrauch sind Chance für grüne Biotechnologie
Contra
  • Viele Firmen schreiben rote Zahlen
  • Hohe Investitionen nötig
  • Politische Risiken vor allem für Gentechnik
  • Hohe Dynamik
  • Viele Entwicklungen könnten bald marktreif werden
  • Weniger teuer als Aktien großer Internet-Konzerne
  • Themenfeld Gesundheit ist den Menschen viel Geld wert
  • Steigende Weltbevölkerung bei gleichzeitigen Forderungen nach weniger Flächenverbrauch sind Chance für grüne Biotechnologie
  • Viele Firmen schreiben rote Zahlen
  • Hohe Investitionen nötig
  • Politische Risiken vor allem für Gentechnik

Biotech-Aktien 2020 – 5 interessante Biotech-Werte vorgestellt

Die Biotech-Branche könnte 2020 das werden, was vor etwas mehr als 20 Jahren die Internetkonzerne waren, das nächste große Ding. Aktuell wartet sie noch auf eine Erfolgsgeschichte wie die Aktien von Google oder Amazon. Viele Firmen haben bisher eher Verluste als Gewinne gemacht. Aber das galt für die heutigen Tech-Riesen auch. Sollte man jetzt Biotech-Aktien kaufen?

Seit 2009 gilt das Geschäftsmodell Biotechnologie als profitabel und interessant für private Anleger. Eine älter werdende Menschheit verlangt nach Lösungen bei Krebserkrankungen oder seltenen Krankheiten. Außergewöhnliche Chancen versprechen Biotech-Aktien in Zeiten der Corona-Pandemie. Bei der Suche nach dem COVID-19-Impfstoff konnten sich Anleger bei ausgewählten Biotech-Aktien innerhalb kurzer Zeit dreistellige Renditen sichern. Milliarden von Menschen warten auf den erlösenden Impfstoff oder geeignete Medikamente. Wir stellen 5 Biotech-Aktien mit Zukunft vor.

Amgen: Eines der weltweit größten Biotechnologieunternehmen

(WKN: 867900WKN kopiert; ISIN: US0311621009ISIN kopiert)

Amgen gehört zu den etablierten Unternehmen in der vergleichsweise jungen Branche. Schon 1980 wurde die Firma gegründet. Der Name leitet sich von der alten Bezeichnung Applied Molecular Genetics ab, also angewandte Molekulargenetik.

Aktuell ist Amgen das größte unabhängige Biotech-Unternehmen. Die Firma gehört somit keinem der großen Chemie- und Pharmaunternehmen wie Bayer, Sino Biopharm oder GlaxoSmithKline.

Seit 1983 ist das Unternehmen wie auch andere US-Aktien an der NASDAQ registriert und macht, im Gegensatz zu vielen jungen Konkurrenten, sogar Gewinne. Das operative Ergebnis lag 2018 bei 10 Milliarden US-Dollar, der Umsatz bei fast 24 Milliarden. 2019 zahlt der Konzern eine Dividende von 5,80 US-Dollar, was in Wachstumsbranchen keineswegs selbstverständlich ist. Amgen Dividenden werden zum Ende eines jeden Quartals ausgezahlt (aktuell 1,60 US-Dollar). 2020 werden Aktionäre insgesamt eine Dividende in Höhe von 6,40 US-Dollar erhalten.

Amgen20162017201820192020 (e)
Umsatz in Mio. USD 22.991,0022.849,0023.747,0023.362,00 25.600,00
Gewinn je Aktie in USD (unverwässert)10,322,7112,7012,9615,50
Dividende je Aktie in USD4,004,605,285,80 6,40

Generell ist ein Investment in eine solch sichere Aktie eher für (vergleichsweise) konservativere Anleger geeignet. Zwar ist sie riskanter als beispielsweise ein Konsumgüterhersteller, im Vergleich zu anderen Biotech-Unternehmen aber weniger risikoreich.

Der Trend der Amgen Aktie ist positiv. Anfang Juli 2020 kletterte sie auf ein neues Allzeithoch. Der US-Biotechkonzern prognostiziert für 2020 einen bereinigten Gewinn je Aktie in Höhe von 15,10 bis 15,75 Dollar. Das Umsatzziel wird mit 25 bis 25,6 Milliarden US-Dollar angegeben.

Bewertung:

  • Führendes Biotech-Unternehmen weltweit
  • Mit mehr als 20 marktreifen Produkten sehr innovativ
  • Hoher Jahresüberschuss von 7,84 Mrd. US-Dollar (2019)

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Vertex Pharmaceuticals: Eines der 50 innovativsten Unternehmen der Welt

(WKN: 882807WKN kopiert; ISIN: US92532F1003ISIN kopiert)

Vertex entwickelt Lösungen gegen Virusinfektionen, Entzündungen, Autoimmunkrankheiten und Krebs. Das Pharma- und Biotechunternehmen vermarktet u.a. den HIV-Proteasehemmer Lexiva in Kooperation mit GlaxoSmithKline.

Vertex setzte als eines der ersten auf modernes Wirkstoffdesign anstelle der klassischen kombinatorischen Chemie. Ende 2019 machte es von sich reden, als bekannt wurde, dass die Firma nach eigenen Angaben erstmals eine Erbkrankheit durch den Einsatz der Genschere CRISPR/Cas geheilt hat. Es ist forschungsstark und hochinnovativ. 2.500 Mitarbeiter arbeiten weltweit für Vertex Pharmaceuticals, ein kleiner Teil auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, genauer gesagt in München, Wien und Zug.

Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten besitzt auch dieses Unternehmen den Charme, dass es Gewinne erzielt. Bis 2016 wies auch Vertex Pharmaceuticals jedes Jahr einen Verlust aus, doch seit 2017 konnte es jedes Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen abschließen. Eine Dividende zahlt das Unternehmen aber nicht.

Vertex Pharmaceuticals20162017201820192020 (e)
Umsatz je in Mio. USD1.702,202.488,70 3.047,60 4.162,80 -
Gewinn je Aktie in Euro (unverwässert)-0,400,94 7,32 4,07 6,61
Dividende je Aktie in EUR0,000,000,000,000,00

Sollte sich die Anwendbarkeit der Genschere tatsächlich bestätigen, wäre das ein Durchbruch, sowohl für die Medizin als auch für das Unternehmen. Wenn sich die Hoffnungen nicht erfüllen, würde das umgekehrt natürlich einen Rückschlag bedeuten, zumal der Kurs im Jahresverlauf rund 40 Prozent zulegte, in den vergangenen drei Jahren um mehr als 72,33 Prozent. Das zeigt einerseits, welches Potenzial die Investoren der Aktie zubilligen, birgt aber immer auch das Risiko von Rückschlägen. Die Zehnjahresrendite beträgt fast 700 Prozent, was auf lange Sicht für eine renditestarke Anlage spricht.

Bewertung:

  • Analystenbewertungen mehrheitlich mit Einstufung „Buy“
  • Starke Jahresperformance über Branchendurchschnitt
  • Günstiges Kurs-Gewinn-Verhältnis

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Astrazeneca: Einer der führenden internationalen Arzneimittelhersteller

(WKN: 886455 WKN kopiert; ISIN: GB0009895292ISIN kopiert)

Die Astrazeneca PLC, entstanden 1999 aus schwedischen Astra Konzern und dem englischen Zeneca Unternehmen, ist ein bedeutendes globales Pharmazieunternehmen mit Fokus auf Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Krankenhausmedikamenten. Geforscht wird in unterschiedlichen Bereichen wie Atemwege, Krebs und neurologische Störungen. Zum Portfolio des Unternehmens gehören Medikamente für Erkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt, Asthma, Brust- und Prostatakrebs. Es gibt weitere Produkte gegen Depressionen, Schizophrenie und bipolaren Störungen.


Die Jahresrendite bewegt sich bei 20 Prozent, die Zehnjahresrendite bei 135 Prozent. Damit zählen die Aktien von Astrazeneca nicht zu den Überfliegern in der Branche, wo teilweise hohe dreistellige Zehnjahresrenditen anzutreffen sind. Im Juli 2020 wurde mit rund 110 Euro (bei Xetra) ein neues Allzeithoch erreicht. Es ist normal, dass einige Anleger in so einer Kursphase Gewinne realisieren. Der Aufwärtstrend besteht trotz einer sichtbaren Verkaufskurve weiter.

Astrazeneca20162017201820192020 (e)
Umsatz in Mio. USD21.319,0020.152,0022.090,0024.384,00 -
Gewinn je Aktie in Euro (unverwässert)2,46 2,17 0,91 1,51 2,17
Dividende je Aktie in Euro2,48 2,48 2,48 2,48 2,48

Wachstumstreiber in den letzten Jahren waren Krebsmedikamente. Die Analystenmeinungen im Juli 2020 sind nicht einheitlich und reichen von Buy bis Sell. Dank positiver Unternehmensnachrichten bleibt die Aktie im Gespräch. AstraZeneca ist in China und mehreren Schwellenländern in Südamerika sehr aktiv. Astrazeneca wird nach eigenen Angaben in nächster Zeit Corona-Impfstoffe in China und Leinamerika produzieren. Die EU hat mehrere Millionen Impfdosen geordert. Laut Management wird das Unternehmen 2020 ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich erreichen. Angepeilt wird der Anstieg des bereinigten Gewinns um bis zu 20 Prozent.

Bewertung:

  • Wachstumsstarkes global tätiges Biotechunternehmen
  • Regelmäßiger Dividendenzahler
  • Positive Entwicklungen bei Corona-Impfstoff

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Bayer: Weltweit aktiver deutscher Chemie- und Pharmakonzern

(WKN: BAY001WKN kopiert; ISIN: DE000BAY0017ISIN kopiert)

Auch große Chemie- und Pharmaunternehmen nutzen oft Biotechnologie. Zudem haben viele Firmen aus der Branche kleine Biotech-Unternehmen aufgekauft. Allerdings entwickelten sich die Kurse dieser Unternehmen in der jüngsten Vergangenheit oft enttäuschend.Ein besonders extremes Beispiel ist die Bayer AG, die in den vergangenen zehn Jahren rund die Hälfte ihres Wertes verlor. Im April 2015 gehörte der Bayer Konzern mit einer Marktkapitalisierung von rund 120 Milliarden Euro zu den Top-Unternehmen im Dax. Im August 2020 beträgt der Marktwert lediglich 56 Milliarden Euro.

Auch der Chemie-Gigant BASF (WKN: BASF11) liegt auf den Zeitraum von einem und fünf Jahren bezogen jeweils im Minus. Das Schweizer Pharmaunternehmen Novartis (WKN: 904278) verlor 2015/17 rund 30 Prozent seines Marktwertes, gewann in den letzten drei Jahr etwa 14 Prozent hinzu.

BAYRY Kurse von TradingView

Vom Allzeithoch bei rund 146 Euro (2015) ist die Bayer Aktie zurzeit weit entfernt. Für die meisten Analysten aus dem dpa-AFX-Analyser bietet sich beim aktuellen Kursniveau ein Kaufen von Bayer-Aktien an. Sie sehen ein durchschnittliches Kursziel von rund 82 Euro. Damit würden sich Bayer Aktien mehr als 40 Prozent über dem gegenwärtigen Niveau bewegen.

Bayer20162017201820192020 (e)
Umsatz in Mio. USD37.266,0031.856,0035.410,00 41.863,00-
Gewinn je Aktie in Euro 5,448,411,804,17 5,44
Dividende je Aktie in Euro2,702,802,802,80 2,91

Analyst Keyur Parekh von Goldman Sachs sieht den Fokus der Anleger in nächster Zeit auf die endgültige Lösung des Glyphosat-Streits und der Entwicklung des Maisgeschäfts.

Potenzial besitzt die Pharmasparte. Hier wird die Zulassung von Medikamenten wie Vericiguat gegen Herzinsuffizienz und Finerenon bei chronischen Nierenerkrankungen. Der Bedarf bei Patienten ist groß.

Für Sebastian Bray von der Privatbank Berenberg wird der Aktien Kurs aktuell stark von den Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Glyphosat-Streit und weniger die Entwicklung des Tagesgeschäfts bestimmt. Eine zeitnahe Lösung sollte zu einer Neubewertung der Aktien führen.

Die niedrigen Kurse können Kaufkurse sein, aber denkbar ist auch, dass die jungen Biotech-Unternehmen viele aufwändige Verfahren der klassischen Chemie- und Pharmaunternehmen unnötig machen. Wer hier investieren will, sollte den Markt gut beobachten.

Anfang August gab der deutsche Pharmakonzern die Übernahme der Biotechfirma Kandy Therapeutics bekannt. Das in der Entwicklung befindliche Medikament gegen Wechseljahrbeschwerden bietet ein Umsatz-Potential in Milliardenhöhe.

Bewertung:

  • Kaufanreiz niedriger Aktien Kurs
  • Kurspotential bis 82 Euro
  • Stärkung der Biotech-Sparte durch Zukäufe

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BioNTech: Biotech-Spezialist mit Fokus auf Krebsmedizin & Corona-Impstoffe

(WKN: A2PSR2 WKN kopiert; ISIN: US09075V1026ISIN kopiert)

BioNTech wurde 2008 gegründet und beschäftigt mehr als 1.300 Mitarbeiter. Seit Oktober 2019 ist die Aktiengesellschaft an der US-Tech-Börse NASDAQ notiert. Die Aktien-Bewertungen der Mainzer Biotech-Gesellschaft (Allzeithoch 73 Euro im Juli 2020) gelten als gerechtfertigt. Für viel Fantasie sorgen renommierte Investoren, 7 in der Branche bedeutende Partner und ein breites Entwicklungsportfolio.

Auch wenn BioNTech wegen seiner Impfstoff-Entwicklungen gegen Corona Tagesgespräch ist, ist das Geschäftsmodell breiter ausgereicht. Beispielsweise wird im auf Onkologie fokussierten Unternehmen an Immuntherapien für Krebs und Infektionskrankheiten gearbeitet.


Analysten sind sich nicht einig und schwanken mit ihren Empfehlungen zwischen Buy und Sell. Das Allzeithoch vom Juli 2020 konnte BioNTech nicht für weiteren Kursanstieg nutzen. Das durchschnittliche Kursziel wird mittelfristig bei 80 Euro gesehen. Anleger warten auf endgültige positive Ergebnisse. Hoffnungen sind im Markt bereits eingepreist.

BioNTech20162017201820192020 (e)
Umsatz in Mio. USD-61,6127,58108,59205,14
Gewinn je Aktie in USD--0,38 -0,21 -0,85 -0,63
Dividende je Aktie in Euro0,000,00 0,00 0,00 0,00

Wie sich der künftige Kurs der sehr spekulativen Aktie von BioNTech entwickeln wird, bleibt spannend. Zumindest bis zur Veröffentlichung entscheidender Daten zum Corona-Impfstoff-Programm dürften Kurs-Sprünge über das Allzeithoch ausbleiben.

Im Oktober wird die Zulassung des Corona-Impfstoffs angepeilt. Es gibt für den Erfolgsfall bereits umfangreiche Liefervereinbarungen mit mehreren Ländern (USA, Großbritannien, Japan, Kanada).

Ein Erfolg wäre für Investoren sicherlich auch ein Meilenstein, wenn nach Geschäftsjahren mit Minus-Bilanz endlich die Gewinnzone erreicht würde. Eines sollte bei allem Optimismus nicht übersehen werden. Das Biotechunternehmen weist bisher Null Bilanzgewinn aus.

Bewertung:

  • Renommierte Partnerschaften u.a. mit Pfizer
  • Entwickler von Immuntherapien für Krebs und Infektionskrankheiten
  • Spekulativer Wert mit viel eingepreister Kursphantasie

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SWOT-Analyse zu Biotech-Aktien

Stärken

Das wesentliche Wachstum der Biotechnologie-Branche basiert auf mehreren Trends. Das Anwachsen der Weltbevölkerung sorgt für steigende Nachfrage nach medizinischen Neuentwicklungen. Die asiatische Mittelschicht kommt zu Wohlstand, was die Nachfrage nach einer angemessenen Gesundheitsversorgung steigert. Mit einer älter werdenden Bevölkerung werden neue Krankheitsbilder sichtbar, für die es Lösungen braucht.

Die Biotechnologie kann bei ihrer Expansion von der beschleunigten Entwicklung neuer Technologien profitieren. Neben Medizin gehören die grüne (Landwirtschaft) und weiße Biotechnologie (Industrie) zum Bereich Biotech.

Aktuell ist die USA der Hauptstandort für die Aktivitäten in der Biotechnologie. Alle Biotechnologie-Unternehmen sind einer Börse notiert. In Deutschland sind laut Statistikportal Statista von den mehr als 670 Biotech-Firmen sind u.a. BioNTech, CureVac, Qiagen, Evotec, MorphoSys, Biofrontera, INFLARX und Medigene an einer Börse notiert (Stand 12/2019). BioNTech oder CureVac Aktien notieren an US-Börsen.

Schwächen

Biotechnologie-Unternehmen legen ein besonderes Augenmerk auf Forschung und Entwicklung und das ist teuer. Die Menschheit ist nicht auf jede Neuentwicklung vorbereitet. Einige wie Genveränderungen lehnt ein Teil strikt ab. Hinzu kommen zeitaufwändige Studien zum Nachweis der Wirksamkeit und eventueller Nebenwirkungen. Den meisten Entwicklungen wird die Zulassung verwehrt. Die Marktreife schaffen nur wenige. Ein Misserfolg kostet eine Firma viel Geld. Für kleine Unternehmen kann ein einziges erfolgloses Projekt den Ruin bedeuten. Aber auch größere Unternehmen sind nicht vor Problemen geschützt. Bei schlechten Nachrichten müssen die Aktionäre Einbußen an der Rendite hinnehmen. Erfahren Sie, wie Sie Aktien sicher handeln können und was bei einer Insolvenz passiert.

Chancen

Der Biotechnologie-Sektor profitiert zunehmend von der demografischen Entwicklung und der hohen Innovation. Das langfristige Wachstum sollte sich künftig von jeglichen Zyklen entkoppeln.

Die Biotech-Branche ist hoch kreativ. Die Corona-Krise macht das Potential sichtbar. Die Beratungsgesellschaft EY hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass innerhalb kürzester Zeit mehr als 150 Impfstoffkandidaten und 240 therapeutische Wirkstoffansätze geschaffen wurden. Viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern arbeiten hier zusammen.

Stark wachsende Biotech-Firmen könnten durch die Übernahme von Konkurrenten zu einer Preishoheit auf dem Markt gelangen. Wie auch bei Wasserstoff Aktien ist die Technologie noch relativ jung, deshalb sind viele Unternehmenswerte, anders als beispielsweise die großer Internetkonzerne, noch vergleichsweise billig.

Viele Entwicklungen sprechen für die Biotechnologie. Einmal natürlich der technische Fortschritt, der bereits erzielte wurde. Dazu gehört vor allem die Genschere CRISPR/Cas. Mit ihrer Hilfe lässt sich die DNA so genau bearbeiten, dass kein Unterschied zwischen der gentechnisch veränderten und einer durch klassische Kreuzung veränderten Sequenz bemerkbar ist.

Hinzu kommt, dass die Biotechnologie mehrere Zukunftsfelder bearbeitet. Effiziente landwirtschaftliche Erzeugnisse dürften angesichts einer weiter steigenden Weltbevölkerung, steigendem Appetit auf Fleisch und der gleichzeitigen Forderung nach weniger Flächenverbrauch immer wichtiger werden.

Noch besser sind die Aussichten aber in der Medizin. Gesundheit ist ein wichtiges Gut und der steigende Wohlstand erlaubt es, dass immer mehr Menschen sich Behandlungen leisten können. Wer 2020 Geld in Biotech Aktien anlegen möchte, sollte neben Chancen die Risiken bewerten und sich über die Produkte ausreichend informieren.

Risiken

Mit Biotechnologien bewegen sich die Beteiligten im Neuland. Meist werden die Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung den Hoffnungen nicht gerecht. Vieles dauert Jahre bis erste Erfolge sichtbar werden. Durch die aktuellen Trends werden Biotechnologien zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Zugleich ist davon auszugehen, dass sehr viel Kapital verbraucht wird oder verloren geht. Nicht jeder Preis lässt sich letztlich am Markt durchsetzen.

Investitionen in einen starken Trend sind ein Großteil Spekulation. Es locken jährliche Renditen von 100 Prozent und mehr. Tagesverluste von 20 Prozent und mehr sind bei einer Negativmeldung über eine erwartete Nichtzulassung durch staatliche Behörden nicht auszuschließen.Die Mehrzahl der Biotech-Firmen erzielt keine positiven Betriebsergebnisse. Damit sind sie ständig auf der Suche nach neuen Kapitalgebern. Die Ausgabe neuer Aktien zum Zwecke der Kapitalbeschaffung wird vom Markt in der Regel mit Kursabschlägen bestraft.

Die Branche ist jung und dabei sich zu organisieren. Vielen jungen Biotech-Gesellschaften droht mit der Übernahme der Verlust der Eigenständigkeit. Wenn Preisgestaltung auf ein Monopol hinausläuft, können staatliche Behörden ihre Unterstützung zurückziehen und Förderungen einstellen.

Fazit der SWOT-Analyse

Geldanlagen in Biotech Aktien bietet Ihnen die Möglichkeit, aus der hohen Innovationskraft der Biotech-Branche zu profitieren. Trends wie das Wachstum der Weltbevölkerung, demografische Wandlung, altersbedingt auftauchende neue Krankheitsbilder und die erhöhte Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen in Asien sind wichtige Wachstumsfaktoren. Die Biotech-Branche wird sich zeitnah verändern, da mit zahlreichen Fusions- und Übernahmegeschäften zu rechnen ist. Im Zuge der Corona-Pandemie profitieren Biotech-Unternehmen von der großen Unterstützung von den Regierungen führender Länder weltweit.

Wer hohe Renditen erzielen möchte, muss ein gewisses Risiko einkalkulieren. Mehr Risiko erhöht die Chance auf eine überdurchschnittliche Rendite. Abhängig von der Risikobereitschaft können Sie in Einzelaktien investieren, Geld in einen Biotech-ETF anlegen oder sich für Anteilsscheine einer Beteiligungsgesellschaft entscheiden. Ein vielversprechender Investmentansatz ergibt sich aus der rasanten Entwicklung der Biotech-Aktien und der Kombination prognostizierte marktreife Entwicklungen. Wie fast immer beim Aktienhandel gilt: Je mehr Risiko, desto größer sind auch die Chancen.

Alle bedeutenden deutschen und internationalen Biotech-Aktien können Sie bei einem Broker Ihrer Wahl über deutsche Handelsplätze (u.a. Xetra, Frankfurter Börse, Gettex, Börse Stuttgart) kaufen. Alle an den US-Börsen notierten Biotech-Werte können Sie direkt an der jeweiligen Auslandsbörse kaufen.

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Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

Grundwissen BioTech: Eine Einführung

Was ist Biotechnologie eigentlich genau?

Wer Brot backt, Joghurt herstellt oder Bier braut, nutzt Biotechnologie. Denn er verwendet lebende Systeme, um damit Dinge herzustellen, in diesem Fall Hefen und Milchsäurebakterien. Grundsätzlich umfasst Biotechnologie also den Einsatz von Zellen, Enzymen oder sogar ganzen Organismen zur Herstellung von Produkten.

Einen Schub erlebte die Biotechnologie ab dem späten 19. Jahrhundert. So nutzte der deutsche Mediziner und Mikrobiologie Robert Koch Krankheitserreger, um damit Menschen gegen Krankheiten zu immunisieren.

Auch die Gentechnik gehört zur Biotechnologie. Mit ihr lässt sich gezielt in den genetischen Code eingreifen. So können Änderungen, die sonst über Züchtungen und Kreuzungen sehr mühsam vorgenommen wurden, deutlich schneller umgesetzt werden.

Wo lässt sich Biotech einsetzen?

Wie das Beispiel Brot zeigt, sind die Anwendungsmöglichkeiten für Biotechnologie riesig. Das ist auch mit ein Grund, warum einige Marktbeobachter hier nach dem Boom der Internetkonzerne um die Jahrtausendwende den nächsten großen Impulsgeber für die Märkte erwarten.

Vor allem lässt sich Biotechnologie in der Medizin und der Landwirtschaft einsetzen. Bei der Gentechnik spricht man von roter und grüner Gentechnik, wobei rot für die Medizin, grün für die Landwirtschaft steht.

Welche Erfolge gibt es aktuell in der Biotechnologie?

Biotechnologie wird seit Jahrtausenden erfolgreich angewandt. Auch die moderne Biotechnologie hat schon Erfolge erzielt. Wie die Wissenschaftszeitschrift „Spektrum der Woche“ im November 2019 berichtete, vermeldeten mehrere Forscher, dass sie erstmals mit Hilfe der Genschere CRISPR/Cas 9 zwei Patientinnen von den Symptomen einer genetisch bedingten Krankheit geheilt hätten.

Dabei seien die Blutstammzellen durch mit der Genschere veränderte Zellen ersetzt worden. Bisher waren die beiden auf eine ständige Bluttransfusion angewiesen, das soll jetzt nicht mehr nötig sein.

Was ist die Genschere CRISPR?

Das CRISPR/Cas-System ist ein Verfahren, mit dem einzelne Bausteine der DNS abgeschnitten oder eingefügt werden können. Man spricht daher auch von einer Genschere. Das Verfahren besteht aus drei Schritten. Zunächst wird der gewünschte Abschnitt gesucht. Dann wird die DNA (Desoxyribonukleinsäure, teilweise auch deutsch DNS abgekürzt) dort auseinander geschnitten. Gegebenenfalls wird ein ganzes Stück entfernt oder ein anderes eingesetzt – oder beides. Anschließend werden die Abschnitte wieder zusammengefügt.

Gibt es auch moderne Biotechnologie ohne Gentechnik?

Gentechnik ist nur ein Teil der Biotechnologie. Viele moderne Verfahren kommen ohne Gentechnik aus. Beispielsweise nutzt das französische Unternehmen Fermentalg (siehe oben) Algen, um damit Zusätze für Nahrungsmittel herzustellen oder CO2 aus der Luft zu filtern.

ETF mit Fokus Biotech Aktien

Einzelaktien bieten zwar große Chancen, aber auch hohe Risiken. Selbst wenn sich die Erwartungen an die Biotechnologie erfüllen, kann eine Einzelaktie Schiffbruch erleiden, wenn sie auf die falsche Technologie bzw. positive Entwicklungen ausbleiben, das Management Fehler macht oder die Firma einfach Pech hat. Die Streuung mittels vieler Einzelaktien reduziert das Risiko. Dazu benötigen Sie gewisses Kapital und Anlageerfahrungen. Anlageinstrumente wie Fonds bieten Ihnen kostengünstig die notwendige Risikostreuung.

Als Anleger haben Sie die Wahl bei Biotech Fonds 2020 zwischen Aktienfonds und Indexfonds. Wir empfehlen aus Kosten- und Renditegründen vor allem in passive ETFs anzulegen, weil sie in der Vergangenheit allgemeine Marktrenditen realisierten. Aktiv gemanagte Investment- bzw. Aktien-Fonds sind teurer und die Renditen selten besser als der Markt-Index-Wertzuwachs.

Biotechnologie ist eng mit Gesundheitsvorsorge verbunden. Die führenden Unternehmen sind in allen Bereichen aktiv. Neben reinen Biotechnologie-ETFs stehen daher gemischte Fonds mit Biotechnologie und Healthcare zur Auswahl.

L&G Pharma Breakthrough ETF

(WKN: A2H9XRWKN kopiert; ISIN: IE00BF0H7608ISIN kopiert) – Factsheet

Der ETF bietet Zugang zu Börsengesellschaften, die sich mit Forschung, Entwicklung / Herstellung von Medikamenten zur Behandlung nicht alltäglicher Krankheiten beschäftigen, Top-Positionen: Emergent BioSolutions Inc 5,35%, Horizon Therapeutics PLC 5,01%, Ultragenyx Pharmaceutical Inc 4,03%, Kostenquote (TER): 0,50%
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iShares Nasdaq US Biotechnology ETF

(WKN: A2DWAWWKN kopiert; ISIN: IE00BYXG2H39ISIN kopiert) – Factsheet

Der ETF bietet Zugang zu Biotechnologie- und Pharmunternehmen, die an der Technologiebörse NASDAQ gehandelt werden. Anbieter: BlackRock Asset Management, Top-Positionen: Amgen Inc. 8,41%, Vertex Pharmaceuticals Incorporated 7,45%, Gilead Sciences Inc. 7,07%, Kostenquote (TER): 0,46%
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Invesco NASDAQ Biotech UCITS ETF

(WKN: A12CCJWKN kopiert; ISIN: IE00BQ70R696ISIN kopiert) – Factsheet

Der ETF bietet Zugang zu aufstrebenden Biotechnologie- und Pharmatitel aus dem NASDAQ Biotechnologie Index. Anbieter: Invesco Investment Management Limited, Top-Positionen: TRS NASDAQ Biotechnology TR USD 100%, Kostenquote (TER): 0,40%
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iShares IV plc – Healthcare Innovation UCITS ETF USD (Acc)

(WKN: A2ANH2WKN kopiert; ISIN: IE00BYZK4776ISIN kopiert) – Factsheet

Der ETF bildet Zugang zu international aktiven Unternehmen mit Fokus neue medizinische Behandlungsmethoden und Medizintechnik. Anbieter: BlackRock Asset Management, Top-Positionen: Varian Medical Systems Inc. (USA) 1,55%, Quidel Corp (USA) 1,53%, SEEGENE Inc (Südkorea) 1,48%, Kostenquote (TER): 0,40%
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ARK Genomic Revolution ETF

(WKN: A14Y8GWKN kopiert; ISIN: US00214Q3020ISIN kopiert) – Factsheet

Der aktiv verwaltete ETF bietet Zugang zu Unternehmen aus dem Gesundheitssektor, Anbieter: ARK Investment Management LLC, Top-Positionen: INVITAE CORP 9,97%, CRISPR THERAPEUTICS AG 9,68%, ILLUMINA INC 5,39%, Kostenquote (TER): 0,75%
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Top 5 ETF

1
Degiro
Anzahl ETFs
200
Orderkosten 1000€
2,00€ + 0,03%
Sparplanfähige ETFs
0
Anzahl gebührenfreier ETFs
200
Testberichtzu Degiro
2
Anzahl ETFs
165
Orderkosten 1000 €
1€
Sparplanfähige ETFs
165
Anzahl gebührenfreier ETFs
0
Testberichtzu OnVista
3
Anzahl ETFs
1000
Orderkosten 1000 €
4,90€ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
600
Anzahl gebührenfreier ETFs
170
Testberichtzu Comdirect
4
Anzahl ETFs
443
Orderkosten 1000 €
9,95€ + 1%
Sparplanfähige ETFs
443
Anzahl gebührenfreier ETFs
250
Testberichtzu Consorsbank
5
Anzahl ETFs
746
Orderkosten 1000 €
5,90€ + 0,59%
Sparplanfähige ETFs
746
Anzahl gebührenfreier ETFs
358
Testberichtzu Flatex
Sie riskieren Ihr Kapital

Beste Broker für Biotech ETFs

Expertentipp
Tipp: Sie möchten oder können sich nicht selbst um die Geldanlage in Aktien kümmern? Dann schauen Sie sich die Möglichkeiten einer digitalen Vermögenverwaltung näher an. Mit einem Robo Advisor wie Oskar können Sie von einer automatisierten Anlage in geeignete ETFs profitieren. Bereits ab 25 Euro können Sie via Oskar in einen ETF-Sparplan investieren.

Andere Zukunftsthemen, in denen sich Investitonen lohnen könntentieren

Biotechnologie ist eines von mehreren Zukunftsthemen Im Fokus steht aktuell der Ausbau der Elektromobilität. Dabei könnten Lithium produzierende und verarbeitende Unternehmen eine große Rolle spielen. Ein Investment in Lithium Aktien kann interessant sein, da das Salz ein wichtiger Rohstoff für den Bau von Akkumulatoren ist.

Möglicherweise macht Wasserstoff als künftiger Fahrzeugtreibstoff das Rennen. Unabhängig vom Einsatz in Autos könnte das Gas auch eine große Rolle beim Speichern von Überschüssen aus erneuerbaren Energien spielen. Power-to-Gas heißt hier das Schlüsselwort. Scheint gerade die Sonne und weht der Wind, verbrauchen aber nur wenige Menschen Strom, werden die Überschüsse in Wasserstoff umgewandelt. Der kann dann in das Gasnetz eingespeist werden. Wasserstoff-Aktien können aus diesen Gründen sehr interessant sein.

Windrad in den Bergen - biotech aktien 2020

Produzieren Wind und Sonne mehr Energie, als aktuell verbraucht werden kann, muss dieser gespeichert werden. Batterien oder Wasserstoff sind dabei zwei wichtige Ansätze. Foto: Lukas Bieri auf Pixabay

Auch das Zukunftsthema Wasser ist wichtig. Weniger interessant sind dabei Fördergesellschaften, sondern vor allem Unternehmen, die Wasser reinigen oder Meerwasser entsalzen. Außerdem brachte die Legalisierung von medizinischem Marihuana viele Cannabis Aktien hervor.

Biotech ist also nicht die einzige Zukunftstechnologie – allerdings eine sehr interessante.

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CFDs als Alternativ für Trader

Wem es weniger um das langfristige Investieren als vielmehr um das kurzfristige Spekulieren geht, der sollte über CFDs als Alternative zu Aktien nachdenken. Dabei handelt es sich um Derivate, deren Entwicklung sich an einem Basiswert entwickelt. Das kann neben einem Rohstoff, einem Index, einem Währungspaar oder einer Kryptowährung auch eine Aktie sein. Man kauft die Aktie also nicht direkt, sondern nur indirekt.

CFDs werden meistens nicht über die Börse gehandelt, sondern der Broker ist meistens auch Emittent der CFDs, Handelsplatz und Marktmacher. Deshalb ist es sehr wichtig, einen seriösen Anbieter zu wählen. Seit vielen Jahren am Markt etabliert ist beispielsweise eToro. Das Unternehmen ist vor allem wegen des Social Trading sehr beliebt. Dabei können Trader Einschätzungen zur aktuellen Marktlage posten, andere Händler beobachten oder sogar kopieren, sofern diese zugestimmt haben.

Der Handel mit CFDs hat für Daytrader aber noch andere Vorteile, nämlich:

  • die Trennung von Spekulation und Investition,
  • geringe Kosten,
  • Schnelligkeit
  • Handeln mit einem Hebel und
  • die Möglichkeit von fallenden Kursen zu profitieren.

Weil die Papiere nicht über die Börse, sondern direkt beim Broker gekauft werden, funktioniert die Ausführung sehr schnell. Außerdem fallen nur geringe Kosten an, eToro verlangt keine Gebühr, sondern finanziert sich ausschließlich durch den Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Wer ein CFD kauft, muss also etwas mehr bezahlen als ein Trader, der es zum gleichen Zeitpunkt verkauft. Dadurch ist der Broker günstiger als klassische Aktienbroker das üblicherweise sind.

eToro Screenshot - biotech aktien 2020

Neben bekannten Werten wie Tesla und Alibaba finden Trader bei eToro auch CFDs auf Biotech-Aktien.

eToro bietet eine sehr große Auswahl an Basiswerten, darunter auch die oben vorgestellten Biotech-Aktien von z.B. Amgen und Vertex. Weil man mit CFDs die Aktie nicht direkt kauft, muss man nur einen Teil des Wertes tatsächlich hinterlegen, bei eToro üblicherweise 20 Prozent. Das bedeutet, wer ein CFD auf Amgen Aktien im Wert von 1.000,- Euro kauft, muss nur 200,- Euro Kapital zur Verfügung stellen. Gewinne und Verluste sind allerdings so hoch wie bei einer Investition von 1.000,- Euro. Bei den großen Indizes müssen sogar nur 5 Prozent hinterlegt werden.

Trader können mit CFDs nicht nur auf steigende, sondern auf fallende Kurse setzen. Auch hier müssen 5 bzw. 20 Prozent des Wertes hinterlegt werden. Mehr als die Einlage können private Trader nicht verlieren, denn das verbietet die ESMA-Richtlinie (CFD Regulierung) der Europäischen Union. Nur für professionelle Händler gibt es eine Nachschusspflicht.

Weil die Mehrheit der privaten Trader Verluste macht, sollte das CFD-Trading klar von der Geldanlage mit Aktien und ETFs getrennt sein. Aktien und CFDs auf Aktien werden bei einem spezialisierten Anbieter wie eToro oder bei Aktienbrokern grundsätzlich in getrennten Konten gehandelt.

  • eToro ist geeignet für spekulative, eher kurzfristig orientierte Trader
  • Schneller und einfacher Handel von Aktien, ETFs und Rohstoffen
  • Keine Depotgebühren, keine Ordergebühren und Kontoeröffnung in wenigen Minuten
  • Müheloses Trading auf steigende und fallende Kurse, für jeden verständlich
  • Mindesteinzahlung 200 EUR, die Ein- und Auszahlung ist mit allen gängigen Methoden möglich, sogar mit PayPal und Kreditkarte

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Fragen und Antworten zu Biotech Aktien

Was sind Biotech Aktien?

Biotechnologie meint die Bearbeitung und Veränderung von Organismen für medizinische und andere Zwecke, beispielsweise die Züchtung neuer Pflanzen. Biotech-Aktien sind Anteilsscheine von Unternehmen, die einen großen Teil ihrer Umsätze in diesem Sektor erzielen. Der Sektor Biotechnologie umfasst gegenwärtig rund 150 börsennotierte Aktienunternehmen.

Welche Biotech Aktien soll ich kaufen?

Interessante Biotech-Aktien sollten forschungsstark und gut geführt sein. Im besten Fall erzielen sie Gewinne und zahlen eine Dividende. Anleger sollten aber auch den Kauf eines Biotech-ETFs in Erwägung ziehen, um das Risiko zu streuen.

Welche Biotech Aktien gibt es in Deutschland?

Die meisten Biotech-Aktien haben ihren Sitz in den USA, einige auch in der Schweiz. Es lohnt sich, diese mit in die Auswahl einzubeziehen und sich nicht auf die rund zwei Dutzend börsennotierten deutsche Biotech-Aktien zu beschränken. Nationale und internationale börsennotierte Aktien können über über deutsche Handelsplätze (u.a. Xetra, Frankfurter Börse, Gettex, Börse Stuttgart) gehandelt werden.

Welche Chancen und Risiken bieten Biotech-Aktien?

Biotech-Unternehmen investieren viel Geld in die Forschung. Ist diese erfolglos, drohen hohe Verluste. Allerdings winken hohe Gewinne, wenn das Unternehmen erfolgreich ist. Insgesamt sind Chancen und Risiken hoch.

Wann zahlt Amgen Dividende?

Das US-Unternehmen Amgen zahlt seine Dividende am Ende eines jeden Quartals aus. Um dividendenberechtigt zu sein, muss ein Anleger die Aktie am Tag der Hauptversammlung besitzen.

Fazit

Biotech-Aktien riskant mit interessanten Rendite-Chancen

  • Die Corona-Krise hat in vielen Ländern zum Verstummen der Diskussionen um die Kosten für das Gesundheitssystem geführt. Wenn Regierungen finanzielle Geldmittel für die öffentliche Gesundheit aufstocken, profitieren davon nicht nur die meist profitablen Gesundheitskonzerne, sondern auch die neuen und unprofitablen Biotechunternehmen. Biotech Aktien könnten sich dank der reichlich fließenden Geldmittel und staatlicher Förderung zu einer defensiven Anlageklasse entwickeln.
  • Investieren Sie in einen Biotech-ETF, können Sie langfristig eine gute Wertentwicklung erwarten und für mehr Risikostreuung in Ihrem Anlageportfolio sorgen. Neben reinen Biotech-ETFs gibt es weitere gemischte ETFs (Biotech- & Gesundheits-Aktien). Als Kleinanleger können Sie Geld in einen langfristig ertragreichen ETF-Sparplan anlegen.

 

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