US Aktien Empfehlung 2020: Wachstumsaktien der US-Börsen für Ihr Depot

Das Wichtigste in Kürze

Die besten US Aktien

Name / WKN 
Amazon
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Biogen
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Coca Cola
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Facebook
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Microsoft
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Top-US-Aktienunternehmen aus Dow Jones & NASDAQ Index

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Alphabet (Google) Ab 2 € kaufen - Bei DEGIRO verfügbar
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Die besten US ETFs

Name / WKN 
ComStage Nasdaq 100
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iShares Dow Jones US Select Dividend
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Xtrackers Russell Midcap UCITS ETF 1C
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Xtrackers MSCI USA UCITS ETF
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Amundi MSCI USA UCITS ETF EUR (C)
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Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

US Aktien Empfehlung 2020: Mit Wachstumsaktien zu höheren Renditen

Ein allgemeiner Rat an Anleger ist, dass Sie mit US Aktien langfristig wenig falsch machen können. Auf lange Sicht steigen sie und das bei durchschnittlichen Renditen von 6 bis 9 Prozent pro Jahr. Diese Zahlen gelten nicht für die Märkte Europa und Asien. Bei deutschen Aktien beträgt das langjährige Mittel einer jährlichen Performance um die 4 Prozent.

Seit 2000 geht es mit den Aktienkursen nur noch in den USA nach oben. Dividenden gibt es obendrauf. Deutsche und japanische Aktienunternehmen zahlen Aktionäre zwar auch eine Dividende, doch mangels echter Kursgewinne verdienen sie nicht mehr Geld. Der US-Markt unterscheidet sich also erheblich vom Rest der Welt.

Was sind die Gründe, warum der US-Markt den anderen voraus ist:

  • Das starke Wirtschaftswachstum in den USA übersteigt das der anderen entwickelten Industrie-Länder. Ein deutlich höheres Wirtschaftswachstum erzielten in der Vergangenheit nur einige Schwellenländer bzw. Emerging Markets.
  • Die Zusammensetzung des US-Marktes hat sich von Value Aktien zu Wachstumsaktien verschoben. Seit 2008 schlägt Wachstum Value um Längen.
  • Der US-Markt umfasst mehr Wachstumsaktien als andere Märkte. Im Dax Index finden sich vor allem traditionelle Unternehmen aus der Chemie- und Autobranche und mit SAP und Infineon lediglich zwei echte Wachstumswerte. Anleger wenden sich vor allem Märkten zu, wo sie das meiste Geld verdienen.

US Aktien Empfehlungen 2020: Top-US-Unternehmen mit Renditepotenzial

Natürlich wäre es zu einfach, irgendeine beliebige Aktie zu kaufen. Wie auch in anderen Märkten kommt es darauf an, die richtige Aktie auszuwählen.

Wir möchten ihnen deshalb fünf US-Aktien mit Potenzial vorstellen. Viele haben sich schon in der Vergangenheit gut entwickelt. Prognosen besagen, dass sie noch weiter wachsen werden. Die vorgestellten US Aktien wurden nach den Kriterien Quality Investing, Value Investing und defensive Ausrichtung ausgewählt.

Amazon: Platzhirsch mit weiterhin guten Aussichten

Amazon ist nicht nur in den USA, sondern weltweit ein Gigant unter den Einzelhändlern. Wobei sich das Unternehmen längst über den klassischen Handel hinaus entwickelt hat. Über Jahre hinweg hat der Kurs der Aktie den NASDAQ 100 Index deutlich abgehängt und auch Konkurrenten wie die Alphabet Aktie (ehemals Google) hinter sich gelassen. In den ersten Monaten des Jahres 2019 hat die Aktie aber etwas Schwäche gezeigt, das kann eine Gelegenheit zum Einstieg sein.

Der Höhenflug der Amazon-Aktie beeindruckt trotz weltweiter Börsenturbulenzen infolge der Corona-Krise. Das erste Halbjahr verbucht der Online-Versandhändler Kurszuwächse von mehr als 70 Prozent. Der Verkaufsdruck Anfang März war nur von kurzer Dauer.

In der zweiten März-Hälfte beginnt die Kurs-Rally. Diese Entwicklung ist nicht ohne Vorwarnung eingetreten, schließlich zählt Amazon zu den größten Profiteuren der Corona-Pandemie. Im zweiten Quartal 2020 stehen 88,9 Mrd. US-Dollar Umsatz zu buche, was einer Steigerung um 40 Prozent darstellt. Der Gewinn beträgt 5,2 Mrd. US-Dollar. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist das eine Steigerung um 50 Prozent.


Das Wachstum kann noch einige Zeit weiter gehen. Übernahmen können dazu ebenso beitragen wie der Ausbau der Marktmacht aus eigener Kraft. Auch ältere Menschen, die noch häufig in stationären Läden einkaufen, werden in Zukunft stärker online bestellen. Und vor allem wachsen neue Generationen nach, die mit dem Medium Internet groß geworden sind.

Die wachsende Marktmacht hat aber noch eine weitere Folge, immer mehr kann Amazon damit nämlich sowohl Verbrauchern als auch Herstellern die Preise diktieren.

Lobbyismus Amazon

Der Einfluss von Amazon ist traditionell auch auf der politischen Bühne groß. Allerdings gilt der aktuelle US-Präsident nicht als Freund des Unternehmens.

Neue Technologien wie Amazon Echo binden Kunden noch enger an das Unternehmen. Und je größer der Datenschatz wird, auf den Amazon durch die vielen Kunden zurückgreifen kann, umso besser kann Amazon neue Produkte vorschlagen.

Auch als Internetdienstleister und Anbieter von Rechenkapazitäten ist Amazon erfolgreich. Dieses Geschäftsfeld dürfte in Zukunft noch weiter wachsen.

Es gibt auch Risiken

Das heißt aber nicht, dass das Engagement risikolos wäre. Die Amazon-Aktie ist schon jetzt sehr hoch bewertet. Schon eine Verlangsamung des Wachstums könnte zu Kursrückgängen oder zumindest zu einer längeren Seitwärtsbewegung führen. Mögliche Ursachen für ein langsameres Wachstum gibt es mehrere.

Da ist zum einen die Person des Jeff Bezos. Das Unternehmen profitiert von seiner Kreativität und Durchsetzungskraft, ist gleichzeitig aber auch sehr stark von ihm abhängig.

 20162017201820192020e
Umsatz in Mio. USD135.98177.80232.80280.50-
Gewinn je Aktie in Euro (unverwässert)4,455,61 18,38 5,61 4,45
Dividende je Aktie in Euro0,000,000,000,000,00

Auch Gewerkschaften und Regulierer sollte das Unternehmen nicht unterschätzen. Gewerkschaften könnten durch höhere Löhne die Kosten erhöhen und Regulierer die Einnahmen begrenzen. Beispielsweise durch eine Begrenzung der Gebühren, die der Konzern Händlern in Rechnung stellt, die ihre Produkte über Amazon verkaufen.

Und schließlich ist auch das Auftreten eines neuen Marktteilnehmers nicht auszuschließen. Ein starker Anbieter wie Alibaba aus China könnte genauso zum Problem werden wie eine zunehmende Nachfrage nach lokalen, mittelständischen Anbietern.

Amazon Pro:

  • Jeff Bezos ist starke Unternehmerpersönlichkeit
  • Weiteres Wachstum durch Zunahme des Online-Handels
  • Erschließen neuer Geschäftsfelder, etwa im Bereich Internetdienstleistungen und Serverdienste.
  • Hohe Marktmacht, Einfluss auf Politik, Verbraucher und Hersteller

Amazon Contra:

  • Hohe Bewertung
  • Große Abhängigkeit von Bezos
  • Regulierung durch Kartellbehörden denkbar
  • Neue Konkurrenten nur einen Mausklick entfernt

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Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

Günstige US-Aktien: Biogen

Um 600 Prozent ist der Aktien-Kurs von Biogen von 2009 bis März 2015 angestiegen. Seitdem ging der Kurs um mehr als zehn Prozent zurück. Das könnte eine gute Gelegenheit für Neueinsteiger sein. Denn viele fundamentale Analysen sehen mittlerweile wieder Luft nach oben.

Biogen wurde 1978 von mehreren Wissenschaftlern gegründet, damals noch als niederländisches Unternehmen. Ziel war und ist die Nutzung der Biotechnologie zur Herstellung von Arzneiprodukten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung eigener Präparate, die teilweise in Lizenz von anderen Unternehmen vertrieben werden.

Forschungsstarkes Unternehmen

Wegen seiner hohen Investitionen in die Forschung ist Biogen stark vom Erfolg seiner Wissenschaftler abhängig. Beispielsweise forscht die Firma zum Thema Multiple Sklerose, im Bereich Immunologie oder zu verschiedenen Bluterkrankungen. Ein Durchbruch könnte der Firma viele Milliarden einbringen. Ein Risiko besteht natürlich darin, dass solche Erfolge ausbleiben.

Anfang August 2020 gibt das Unternehmen bekannt, dass die US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel spätestens im März 2021 über die Zulassung des Alzheimermedikaments Aducanumab entscheiden wird.

Gibt die Behörde grünes Licht, wäre Biogen im Besitz der ersten zugelassenen Alzheimertherapie mit Schwerpunkt Reduzierung von Beta-Amyloiden. Sicher ist die Zulassung keineswegs.

Das Biotech-Unternehmen Biogen braucht für einen nachhaltigen Kursanstieg Erfolgsmeldungen.

Die Zahlen bei Umsatz und Gewinn stagnieren seit Jahren. Das Allzeithoch stammt aus dem März 2015 und beträgt 440 Euro. Während das US-Biotechsegment boomt, zeigt sich Biogen als klarer Underperformer. Die Aktie ist niedrig, aber angesichts durchschnittlicher Unternehmensergebnisse fair bewertet. Es braucht zahlreiche Käufer, um Kurse wenigstens über die 300 Euro Marke zu ziehen.

 20162017201820192020 (e)
Umsatz je in Mio. Euro11.448,8012.273,9013.452,90 14.377,90 -
Gewinn je Aktie in Euro (unverwässter)15,07 10,61 19,22 27,97 27,49
Dividende je Aktie in Euro0,000,000,000,000,00
Biogen Pro:

  • Nutzt zukunftsträchtige Biotechnologie
  • Markt für Medikamente wird weiter wachsen
  • Viele positive Analystenbewertungen
  • Zulassung des Alzheimermedikaments Aducanumab beantragt

Biogen Contra:

  • Entwicklung von Pharmaprodukten ist teuer
  • Hohes Risiko von Fehlschlägen

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Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

Defensive US-Aktien mit hoher Dividende: Coca Cola

Wem Aktien wie Biogen zu risikoreich sind, der findet vor allem bei Konsumgüterherstellern risikoärmere Alternativen. Während Unternehmen in Krisenzeiten meistens schnell ihre Investitionen reduzieren und damit beispielsweise Maschinenbauer oder Softwarekonzerne in Schwierigkeiten bringen, werden Konsumgüter wie Lebensmittel, Getränke oder Reinigungsmittel weiter gekauft, auch wenn der Umsatz etwas sinkt.

Einige Aktien von Konsumgüterherstellern sind alleine durch ihre Dividende ein attraktives Investment, beispielsweise The Coca Cola Company. Die Ausschüttung entspricht etwa drei Prozent des Aktienkurses. Somit liegt die Dividendenrendite deutlich über dem Zinssatz für die Bankguthaben und viele Anleihen.

Risikolos ist das Investment aber nicht. Es ist durchaus denkbar, dass neue Modegetränke dazu führen, dass die Menschen weniger Coca Cola trinken. Auch die Diskussion um die Schädlichkeit von Zucker könnte dem Unternehmen schaden, wenngleich die Firma hier bereits mit zahlreichen zuckerfreien Varianten gut vorgesorgt hat. Ein weiterer Nachteil: die Wachstumsmöglichkeiten sind im Vergleich zu einem Unternehmen wie Amazon oder Alphabet (Muttergesellschaft von Google) begrenzt.

Die Aktie von Coca-Cola hat den Ruf eines Dividendenaristokraten. Aktionären zahlt der US-amerikanische Getränkekonzern seit mehr als 58 Jahren ein stetig steigende eigene Ausschüttung. Die Corona-Krise hat für einige schlechte Nachrichten für das operative Geschäft und beim Absatz gesorgt. Die Dividende ist trotz Corona-Pandemie sicher.

Die Umsätze sanken im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 7,2 Mrd. US-Dollar, wofür das Geschäft mit den Unternehmenskunden hauptverantwortlich war. Das Ergebnis je Aktie von 0,41 US-Dollar deckt die Quartalsdividende von gleichfalls 0,41 US-Dollar ab. Das Zahlenwerk sollte für das dritte Quartal besser ausfallen.

 20162017201820192020 (e)
Umsatz in Mio. USD37.266,0031.856,0035.410,00 41.863,00-
Gewinn je Aktie in Euro (unverwässter)1,340,25 1,34 1,85 1,69
Dividende je Aktie in Euro1,451,42 1,38 1,31 1,24

Lohnt die Coca Cola Aktie jetzt für einen Kauf?

Aktionäre können mit einer Dividendenzahlung rechnen, die nach gegenwärtigem Kurs eine Ausschüttungsrendite von 3,45 Prozent verkörpert.

Gelingt es Coca-Cola mittelfristig an die guten Ergebnisse aus 2019 anzuknüpfen, wo ein Gewinn je Aktie von 2,09 US-Dollar erreicht wurde, , würde Aktie mit einem günstigeren Kurs-Gewinn-Verhältnis bewertet werden und sie attraktiver für Investoren machen.

Die Marke Coca Cola und die Dividendenhistorie sind legendär. Keine Frage ist daher, dass Qualität manchmal ihren Preis hat.

Coca Cola Pro:

  • Hohe Dividendenrendite
  • Konsumgüter sind weniger krisenanfällig als viele andere Werte
  • Wertvolle Marke

Coca Cola Contra:

  • Zunächst verhaltene Wertentwicklung
  • Wenig Wachstumspotenzial
  • Risiken durch Diskussion über Zucker

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Steigende Benutzerzahlen beflügeln Facebook Aktie

Facebook ist das weltweit größte soziale Netzwerk. Geld verdient das Unternehmen durch Werbung, die dank der Profilseiten und Like-Buttons sehr kundenspezifisch erfolgt. In der Masse werden Facebook Ads und „Sponsored Stories“ von kleinen und mittleren Unternehmen wie Restaurants oder Handwerksbetrieben gebucht.

Es gab einige Kritik an Facebook wegen Datenpannen, Fake News oder Datenweitergabe, was in den vergangenen Monaten für einige Werbeverluste gesorgt hat. Facebook ist dennoch ein hochprofitables und innovatives Unternehmen mit einer riesigen Nutzerzahl und großer Marktmacht.

Die Einführung der Online-Shops (Facebook-Shops) wird Facebook die Möglichkeit geben, neben Werbeeinnahmen noch Verkaufsprovisionen zu verdienen. Facebook möchte Amazon und andere E-Commerce-Portale herausfordern.


Facebook hat im Halbjahresbericht 2020 die Erwartungen beim Umsatz und Gewinn mehr als erfüllt. Der internet-Riese hat auch beim Nutzeranstieg überzeugt. Die monatlich aktiven Nutzer werden mit 2,7 Milliarden angegeben. Die Ankündigung der Einführung der TikTok-Konkurrenz „Reels“ hat der Aktie ein Kursplus von 8 Prozent beschert. Facebook ist für viele Aktien-Analysten seit Jahren eine Kauf-Empfehlung. Euphorische Facebook-Bullen werden das Papier kurzfristig in Richtung Allzeithoch und höher treiben.

 20162017201820192020 (e)
Umsatz je Aktie in Euro27.638,0040.653,0055.838,00 70.697,00-
Gewinn je Aktie in Euro (unverwässter)3,164,88 6,805,76 6,80
Dividende je Aktie in Euro0,000,000,000,000,00
Facebook Pro:

  • Das derzeit größte Soziale Netzwerk
  • Wertvolle Marke
  • 8 Buy bzw. Outperformance Ratings allein im Juli 2020

Facebook Contra:

  • Hohe Abhängigkeit von Werbung
  • Gesunkene Margen & Umsatzrückgang aufgrund Corona-Pandemie
  • Kartellrechtliche Forderungen nach einer Entflechtung

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Microsoft Aktie: Tech-Wert langfristig an der Börse ein Gewinner

Microsoft Corp. ist ein bekanntes US-Softwareunternehmen, welches weltweit ein breites Spektrum an Software-/ Hardware-Produkten und Dienstleistungen anbietet. Das Windows-Betriebssystem für PCs und weitere Geräte zählt zu den meistgenutzten Produkten weltweit. Anfang August brachte sich der Softwarekonzern in Stellung um den TikTok-Dienst in den USA zu übernehmen.

Die Microsoft-Aktie konnten in den vergangenen 36-Monaten 196 Prozent an Wert zulegen. Als erfolgreichstes Jahr gilt mit einem Kursgewinn von mehr als 108 Prozent 1996.

Langfristig gehört Microsoft an der Börse zu den Top-Gewinnern. Die jährliche Performance der letzten zehn Jahre entspricht im Mittel 24,6 Prozent. Mit Microsoft-Aktien im Wert von 1.000 US-Dollar hätten Anleger bis heute mehr als 8.000 US-Dollar Gewinn erwirtschaftet.

Die Microsoft-Aktie hat die Verluste aus dem Corona-März-Crash gut überwunden und bereits 31 Prozent an Wert zugelegt. Der Abstand zur 200-Tage-Linie mit derzeit etwa +10,9 Prozent, weist auf einen klaren Aufwärtstrend hin.

Damit gehört Microsoft zu den wenigen Titeln mit einem langfristig eindeutigen Trendverhalten nach oben. Das bisherige Allzeithoch liegt bei 198,52 Euro. Wird das getoppt, wäre das ein starkes anhaltendes Kaufsignal. Dann bietet sich weiteres Kurspotenzial von rund 30 Prozent.

 20162017201820192020 (e)
Umsatz in Mio. USD85.320,0089.950,0089.950,00 85.320,00-
Gewinn je Aktie in Euro (unverwässter)1,882,43 1,91 4,54 5,03
Dividende je Aktie in Euro1,281,38 1,49 1,63 1,76
Microsoft Pro:

  • Wertvolle Marke
  • Jährlich steigende Dividende je Aktie
  • 16 Buy bzw. Outperformance Ratings für Juli 2020

Microsoft Contra:

  • Technologie-Aktien reagieren stark bei Störungen.
  • Starke Konkurrenz zu Apple, Facebook & Co.
  • Kurse fallen zumindest kurzzeitig bei schnellen Zinserhöhungen

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Darum gehören US Aktien in jedes Depot

Wie bei jedem anderen Aktieninvestment bestehen beim Investieren auf dem US-Markt neben all den Chancen gewisse Risiken. Für US-Aktien sprechen drei wichtige Gründe, nämlich:

  • Politische und wirtschaftliche Macht des Landes
  • Wichtige Rolle des Dollar
  • Dynamik seiner Unternehmen

Die politische und wirtschaftliche Macht der USA nimmt zwar ab, doch nach wie vor ist das Land eines der mächtigsten der Welt und der Binnenmarkt einer der größten. Das hat Vorteile für seine Unternehmen. Wer auf diesem Markt besteht, ist meistens auch groß und effizient genug, um weltweit erfolgreich zu sein.

Unternehmen profitieren außerdem davon, dass der US-Dollar weltweite Leit- und wichtigste Reservewährung ist. Weil viele Geschäfte in US-Dollar abgewickelt werden, müssen Unternehmen sich weniger gegen Währungsschwankungen absichern. Außerdem ist es für europäische Anleger sinnvoll, auch in anderen Währungen als dem Euro Aktien zu besitzen. Wenngleich der Währungseffekt meist geringer ist als bei Anleihen und sich natürlich auch negativ bemerkbar machen kann.

Aber nicht nur deshalb sind Unternehmen in den USA sehr dynamisch und innovativ. Viele Leistungsträger zieht es in die USA. Nicht nur, weil dort Englisch gesprochen wird. Vor allem aber gibt es dort nach wie vor eine überwiegend positive Einstellung zu Unternehmertum und technischem Fortschritt. Während in Europa beispielsweise die gentechnische Forschung weit eingeschränkt wurde, genießen Wissenschaftler in den USA deutlich größere Freiheit.  Neben den großen Internet- und Computer-Firmen machen deshalb auch Biotech Unternehmen von sich reden. Möglicherweise wird die nächste große Erfolgsgeschichte von einem von ihnen geschrieben.

Nicht zuletzt gilt, dass bei einer breiten Streuung aus jedem wichtigen Markt ein paar Papiere ins Depot gehören. Vor allem vom nach wie vor wichtigsten der Welt, den USA.

Top 5 Aktien Depots

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Kosten pro Order
1,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu Trade Republic
3
degiro
Kosten pro Order
2,00 € + 0,018%
Kosten gesamt*
26,16 €
Testberichtzu DEGIRO
4
Kosten pro Order
3,95 €
Kosten gesamt*
47,40 €
Testberichtzu Consorsbank
5
Kosten pro Order
3,90 €
Kosten gesamt*
46,80 €
Testberichtzu Comdirect
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Es gibt auch Nachteile

Corona-Pandemie, Handelskrieg China-USA, Geldpolitik der FED und die US-Präsidentenwahl Selbstverständlich gibt es auch Nachteile an US-Aktien. Das Land ist in vielen Fragen tief gespalten. Die sozialen Unterschiede sind deutlich größer als in Europa und Anhänger und Gegner von US-Präsident Trump stehen sich unversöhnlich gegenüber. Im November 2020 wird ein neuer US-Präsident gewählt. Möglicherweise muss sich der Markt auf eine neue Regierung umstellen. Hinzu kommt, dass die Staatsverschuldung in den vergangenen Jahren massiv angestiegen ist. Sie beträgt mittlerweile rund 105 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die lockere Geldpolitik der FED und stark zugenommene Verschuldung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird noch viele Jahre den amerikanischen Bundeshaushalt prägen und die amerikanischen Steuerzahler belasten.

Staatsverschuldung in den USA und der EU in Billionen. Zu berücksichtigen ist dabei aber, dass das Bruttoinlandsprodukt der USA mit rund 19 Billionen Euro auch höher ist als das der EU mit rund 16 Billionen Euro.

Hinzu kommt eine erstarkende Konkurrenz aus Indien und China, die selbst den scheinbar unbesiegbaren Tech-Giganten gefährlich werden könnten. Tatsächlich hatte auch die US-Wirtschaft schon Rückschläge hinnehmen müssen, beispielsweise in der Automobilindustrie.

Das spricht für US-Aktien, das gegen sie

Hier die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente als Stichworte.

Pro
  • Dynamische Unternehmen
  • Vergleichsweise stabiler Staat mit großer wirtschaftlicher Freiheit
  • Großer Heimatmarkt
  • Bedeutung des US-Dollars
  • Politische Macht der USA
Contra
  • Innere Spannungen in den USA
  • Unberechenbarer Präsident
  • Neue Konkurrenten wie die Volksrepublik China
  • Dynamische Unternehmen
  • Vergleichsweise stabiler Staat mit großer wirtschaftlicher Freiheit
  • Großer Heimatmarkt
  • Bedeutung des US-Dollars
  • Politische Macht der USA
  • Innere Spannungen in den USA
  • Unberechenbarer Präsident
  • Neue Konkurrenten wie die Volksrepublik China
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Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

Wissenswertes rund um US-Aktien

Wer in den USA investieren will, sollte einige wichtige Fakten kennen.

Die wichtigsten US Börsen & Indizes

Anders als in Deutschland gibt es in den USA gleich mehrere bedeutende Indizes und US Börsen. Bekannt sind vor allem zwei Börsenbarometer, nämlich der Dow Jones (Börse New York Stock Exchange – NYSE) und der NASDAQ 100 (Technologiebörse NASDAQ). Ihre Bedeutung im Anlagegeschehen zeigt sich auch darin, dass sie als Index-ETF (1:1 Index-Nachbildung) gehandelt werden. Eine Vielzahl von Fondsgesellschaften legt Geld ihrer Kunden in Unternehmen der weltweit bedeutendsten Börsenindizes an.

Wer gezielt in den USA investieren will, sollte aber nicht nur die großen Indizes im Blick haben. Der Finanzdienstleister MSCI, bekannt vor allem durch den MSCI All Countries World Index, erstellt auch für die USA einen regionalen Index. Neben diesem MSCI USA gibt es außerdem den MSCI North America, der auch Firmen aus Kanada einschließt.

Wechselkurs beachten

Zu beachten ist, dass die US-Indizes die Wertentwicklung in US-Dollar messen. Fällt der US-Dollar, macht das einen Wertgewinn teilweise oder ganz zunichte. Umgekehrt bedeutet ein Dollar-Anstieg einen zusätzlichen Gewinn.

Große Firmen wie Amazon und Alphabet sind davon weniger betroffen. Sie machen einen großen Teil ihres Umsatzes im Ausland. Anders sieht es bei lokal agierende Dienstleistern oder Einzelhändlern aus.

Anleger können sich gegen einen solchen Rückgang absichern, allerdings hat eine Investition in US-Dollar auch Vorteile. Sollte beispielsweise in der Eurozone die Inflation ansteigen, würde der Euro gegenüber dem US-Dollar fallen (sofern dort nicht das Gleiche geschieht). Die Währungsgewinne würden dann den Kaufkraftverlust ausgleichen.

US Aktien Steuern: Quellensteuer fällt an

30 Prozent der Gewinne aus Dividenden und sonstigen Zahlungen werden vom US-Fiskus als Quellensteuer einbehalten. Hat der Broker eine Übereinkunft mit den Finanzbehörden getroffen, können Anleger über ihn einen Antrag stellen und die Steuerbelastung auf 15 Prozent reduzieren. Das ist bei den meisten großen Direktbanken der Fall, etwa der ING oder der DKB Bank.

LandQuellensteuer in %maximale Quellensteuer nach DBAMaximale Zusatzbelastung nach DBA
Argentinien7-2020-
Australien0-301515
Belgien5-301515
Brasilienkeine--
China, Volksrepublik (ohne Hongkong und Macau)0-201010
China, Republik (Taiwan)211011
Dänemark15-271512
Finnland301515
Frankreich12,812,8-
Hongkong0--
Indien0-1010-
Irland0--
Italien261511
Japan15-20155
Kanada251510
Kroatien1212-
Liechtenstein00-
Luxemburg0-1515-
Malta00-
Niederlande1515-
Portugal0-281513
Russland1515-
Schweden301515
Schweiz351520
Serbien15015
Singapur0--
Spanien19154
Südafrika0-20155
Tschechische Republik1515-
Türkei1515-
Ungarn1515-
Vereinigtes Königreich0--
Vereinigte Staaten von Amerika 0-301515
Zypern0--
Stand 1.1.2019 Quelle Bundeszentralamt für Steuern

Besteht diese Übereinkunft nicht, ist das Geld aber nicht verloren. Diese „zu viel gezahlten“ 15 Prozent können auf die Abgeltungssteuer in Deutschland angerechnet werden. Das gilt natürlich nur, wenn auch eine entsprechend hohe Abgeltungssteuer gezahlt wird. Wer unter dem Freibetrag von 801,- Euro pro Person bleibt, erhält das Geld nicht erstattet.

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Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

Das Einzelrisiko der US-Aktien verringern und US-ETFs kaufen

Jedes Aktienportfolio braucht eine gewisse Risikovorsorge. Der für eine gute Risikostreuung notwendige Kauf von bis zu zehn einzelnen US Aktien kann den Kleinanleger finanziell überfordern. Wir stellen Ihnen 5 ETFs als günstige Anlageform mit guter Risikostreuung vor.

  • ComStage Nasdaq 100

    (WKN: ETF011WKN kopiert / ISIN: LU0378449770ISIN kopiert)

    Anlageschwerpunkt Technologieunternehmen aus dem NASDAQ-Index
    Anbieter: Lyxor Funds Solutions
    Top-Positionen: NASDAQ Unternehmen

    Jetzt bei Smartbroker ab 0 € handeln

  • iShares Dow Jones US Select Dividend

    (WKN: A0D8Q4WKN kopiert / ISIN: DE000A0D8Q49ISIN kopiert)

    Anlageschwerpunkt: dividendenstarke Dow Jones Unternehmen,
    Anbieter: BlackRock Asset Management
    Top-Positionen: Altria Group 2,61%, Prudential Financel 2,17, Exxon 1,97%

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  • XtraXtrackers Russell Midcap UCITS ETF 1C

    (WKN: A1XEJSWKN kopiert / ISIN: IE00BJZ2DC62ISIN kopiert)

    Anlageschwerpunkt: 800 kleine und mittlere Unternehmen aus Russel 1000 Index USA, Anbieter: DWS Investment (ETF): , Top-Positionen: 0,49% DocuSign Inc, 0,48% Lululemon Athletica Inc, 0,47% Xcel Energy Inc

    Jetzt bei Smartbroker ab 0 € handeln

  • Xtrackers MSCI USA UCITS ETF

    (WKN: A1XB5VWKN kopiert / ISIN: IE00BJ0KDR00ISIN kopiert)

    Anlageschwerpunkt: Unternehmen aus dem MSCI Total Return Net USA Index
    Anbieter: DWS Investment (ETF)
    Top-Positionen: 6,33% Apple INC, 5,04% Microsoft Corp, 4,56% Amazon.com Inc

    Jetzt bei Smartbroker ab 0 € handeln

  • Amundi MSCI USA UCITS ETF EUR (C)

    (WKN: A2H57DWKN kopiert / ISIN: LU1681042864ISIN kopiert)

    Anlageschwerpunkt: Unternehmen aus dem MSCI USA Index.
    Anbieter: Amundi
    Top-Positionen: Unternehmen aus dem Amundi MSCI USA UCITS ETF-C EUR Index

    Jetzt bei Smartbroker ab 0 € handeln

Günstige Broker für US Aktien

Viele US-Aktien werden auch in Deutschland gehandelt. Wer statt Einzelwerte einen ETF kaufen will, sollte an Deutschlands Börsen problemlos fündig werden. Sollen dagegen gezielt auch Aktien kleinerer Firmen gekauft werden, empfiehlt sich ein Broker, der einen günstigen Zugang zu US-Börsen gewährleistet. Sonst kann die Order nämlich schnell mal 50,- Euro kosten.

Partner des US-Anbieters Interactive Brokers: Lnyx

Das niederländische Unternehmen Lynx ist europäischer Partner des Discount-Brokers Interactive Brokers aus den USA. Die Firma ist in ihrem Heimatmarkt einer der größten Depotanbieter. In Europa ist das Unternehmen zwar mittlerweile auch aktiv, besser ist aber in den meisten Fällen ein Depot bei Lynx.

Lynx Handelsplätze

Lynx ist vor allem bei US-Aktien sehr preiswert.

Dabei kümmert sich Lynx um Kundenservice, Vertrieb und Weiterbildungsangebote, während die Abwicklung der Transaktionen bei Interactive Brokers stattfindet. Für die Kunden hat das den Vorteil, dass über das Büro in Berlin ein deutschsprachiger Kundendienst bereitsteht.

Durch die Partnerschaft mit Interactive Brokers sind gerade die Preise für den Handel in den USA sehr niedrig. Kunden können in den USA ab 5,- US-Dollar handeln (Europa ab 5,80 Euro).

Jetzt US-Aktien bei Lynx kaufen

DEGIRO

Ebenfalls in den Niederlanden hat DEGIRO seinen Sitz. Anders als Lynx wickelt DEGIRO die Käufe und Verkäufe selbst ab, ist also ein eigenständiger Broker.

DEGIRO günstiger Broker

Die Preise von DEGIRO sind kaum zu unterbieten

Wer Aktien über eine EU-Börse kauft, beispielsweise Xetra oder die Tradegate Exchange in, tut das bei DEGIRO deutlich billiger als bei Lynx. Bei Käufen in den USA hängen die Kosten von der Zahl der Aktien ab, da sie in diesem Fall nicht nach Umsatz, sondern nach Aktienzahl berechnet werden.

Allerdings bietet DEGIRO, wie Lynx, keine weiteren Bankdienstleistungen neben dem Brokerage.

Jetzt US-Aktien bei DEGIRO kaufen

Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

Smartbroker: US Aktien Empfehlungen 2020 ohne Ordergebühr handeln

Beim Discount-Broker Smartbroker können Sie deutsche und internationale Aktien ohne Ordergebühr handeln. Voraussetzungen dafür sind der Erwerb über das elektronische Handelssystem der Müncher Börse Gettex und ein Mindesthandelsvolumen von 500 Euro. Als Smartbroker-Kunde erhalten Sie Zugang zu mehr als 220.000 Wertpapieren ohne Ordergebühren und Börsenentgelte. Alle Top US Aktien werden zu Kursen der deutschen Baader Bank gehandelt.

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Bei Smartbroker können US Aktien gebühren- und entgeltfrei gehandelt werden. (Quelle: Smartbroker.de)

Bei Smartbroker, ein Angebot der wallstreet-online Capital AG und der französichen BNP-Paribas-Tochter DAB Bank, besteht die Möglichkeit direkt an den führenden US-Börsen (NYSE, NYSE Amex, NASDAQ, Pink Sheet, OTC Bulletin Board) ab 9 Euro Orderprovbision plus Börsenentgelt) zu handeln.

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Tipp: Der Anbieter Revolut Trading hat sich auf US-Aktien spezialisiert und bietet diese ohne Kommission an.

Wichtig: Spekulation und Investition trennen

Wer langfristig sein Vermögen mehren will, ist mit Aktien und ETFs auf der richtigen Seite. Seit seiner Gründung hat der Dow Jones im Durchschnitt 9 Prozent pro Jahr gewonnen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren waren Anleger fast immer im Plus, nach 20 Jahren immer. Gerade wenn Sie 10.000,- Euro anlegen wollen oder weniger Geld zur Verfügung stehen haben, ist ein ETF eine sehr gute Idee. Das muss noch nicht einmal ein ETF für US-Aktien sein, auch im MSCI World und MSCI All Countries World Index (MSCI ACWI) haben Wertpapiere aus den USA ein Gewicht von mehr als 50 Prozent. Beide Indizes unterscheiden sich übrigens darin, dass der MSCI ACWI auch Aktien aus Schwellenländern enthält, der MSCI World nicht.

Alternativ können Anleger ihr Geld übrigens auch einem Robo Advisor wie Visual Vest, quirion oder Oskar anvertrauen. Diese suchen automatisch die zum Risikoprofil passenden ETFs und achten auf eine breite Streuung. Daher sind dort auch US-Aktien in großem Umfang vertreten.

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CFDs fürs Daytrading

Der einzige Nachteil von ETFs und der Online-Vermögensverwaltung ist, dass der Spaß am Traden dabei zu kurz kommt. Wen das nicht stört und wer sich am liebsten nicht mit der Geldanlage beschäftigen will, der kann über die Schaltfläche über diesem Kapitel direkt ein Depot bei Oskar eröffnen.

Wer gerne aktiv handelt, der sollte trotzdem überlegen, ob er – oder sie – nicht ein langfristig ausgerichtetes Depot eröffnen oder einen Robo Advisor wählt. Für den Spaß am kurzfristigen Trading sollte dann ein zweites Konto eröffnet werden, um Trading und Investition zu trennen. Dafür bietet sich ein CFD-Konto an, denn dort lässt sich auch mit wenig Geld traden.

Das liegt daran, dass üblicherweise nur ein Teil des Wertes einer Position mit Geld hinterlegt werden muss. Bei eToro sind es 20 Prozent für Aktien, zehn Prozent für kleinere Indizes und 5 Prozent für die wichtigen Indizes wie den Dow Jones oder den NASDAQ 100. Das bedeutet, dass ich mit 200,- Euro eine Position im Wert von 4.000,- Euro auf den Dow Jones kaufen lässt.

Weil keine pauschale Ordergebühr anfällt, sondern sich die Broker aus der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskursen finanzieren („Spread“), ist auch das Eröffnen einer kleinen Position relativ gesehen nicht teurer als das einer großen. Und Trader können genauso einfach wie auf steigende auch auf fallende Kurse setzen.

Allerdings sind CFDs nur für Daytrader interessant, wird eine Position nämlich bis zum nächsten Tag oder noch länger gehalten, fallen Übernacht-Gebühren an. Für diese Klientel sind CFDs aber sehr attraktiv, auch weil sich so die Spekulation klar von der Geldanlage trennen lässt.

  • eToro ist geeignet für spekulative, eher kurzfristig orientierte Trader
  • Schneller und einfacher Handel von Aktien, ETFs und Rohstoffen
  • Keine Depotgebühren, keine Ordergebühren und Kontoeröffnung in wenigen Minuten
  • Müheloses Trading auf steigende und fallende Kurse, für jeden verständlich
  • Mindesteinzahlung 200 EUR, die Ein- und Auszahlung ist mit allen gängigen Methoden möglich, sogar mit PayPal und Kreditkarte

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Fragen und Antworten

Wann soll ich US-Aktien kaufen, was ist die beste Uhrzeit?

Auch wer US-Aktien über eine deutsche Börse kauft, sollte das während der Handelszeit von NASDAQ und New York Stock Exchange tun. Idealerweise sollte auch Xetra geöffnet haben, beide Handelszeiten überschneiden sich von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr deutscher Zeit.

Wann haben die US-Börsen geöffnet?

Sowohl an der New York Stock Exchange als auch an der NASDAQ beginnt der Handel um 9.30 Uhr und endet um 16.00 Uhr Ortszeit. Das bedeutet, dass die Börsen von 15.30 Uhr bis 22.00 Uhr deutscher Zeit geöffnet sind.

Wann muss ich US-Aktien besitzen, um Dividende zu bekommen?

US-Aktien müssen am Tag vor dem Ex-Tag im Depot liegen, um dividendenberechtigt zu sein. Während das in Deutschland meist der Tag der Hauptversammlung ist, trifft das wegen der quartalsweisen Dividendenzahlung für die USA nicht zu. Genaue Informationen bietet ein Dividendenkalender.

Wie hoch ist die Quellensteuer für US-Aktien?

Die Quellensteuer beträgt in den USA 30 Prozent. Sie kann aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens für deutsche Anleger auf 15 Prozent gesenkt werden. Viele Broker übernehmen das für die Anleger.

Kann ich die Quellensteuer auf US-Aktien in Deutschland anrechnen lassen?

Die deutsche Abgeltungssteuer kann um bis zu 15 Prozentpunkte abgesenkt werden. Wer in den USA 15 Prozent Quellensteuer zahlte, kann diese also vollständig von der deutschen Steuer abziehen.

Fazit

Bekannte Dow Jones & Nasdaq US-Unternehmen sind US Aktien Empfehlung 2020

  • US-Aktien gehören in jedes Depot. Denn die wirtschaftliche und politische Bedeutung der USA sorgen dafür, dass ein breit gestreutes Depot nicht ohne sie auskommt. Zumal viele besonders dynamische Unternehmen wie Alphabet, Intel, Facebook, Microsoft oder Biogen aus den USA stammen. Wollen Anleger mehr als durchschnittliche Renditen realisieren, braucht es ein Investieren in Wachstumswerte. Statt mit Einzelaktien können Anleger auch über ETFs investieren, viele davon werden auch an deutschen Börsen gehandelt. Um eine weltweite Streuung zu erreichen und das Wechselkursrisiko gering zu halten, sollten US-Aktien aber nur einen Teil des Portfolios ausmachen.

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