US Aktien Empfehlung 2021: Diese Aktien haben Potential

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US Aktien Wallstreet

US Aktien - Das Wichtigste in Kürze

 

So gehen Sie vor

  • Legen Sie fest, welchen Anteil Sie in US-Aktien investieren. Bedenken Sie dabei, dass viele internationale Indizes wie der MSCI World vor allem US-Aktien enthalten.
  • Suchen Sie passende Aktien und ETFs.
  • Wählen Sie einen Broker, bei dem die Aktien gekauft werden können.
  • Kaufen und verkaufen Sie Aktien und ETFs.

Interessante US-Aktien

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Amazon
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Microsoft
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Coca Cola
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Facebook
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The Travelers Companies Inc
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Top-US-Aktienunternehmen aus Dow Jones & NASDAQ Index

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Alphabet (Google)
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Die besten US ETFs, die wir in diesem Artikel vorstellen

Name / WKN 
ComStage Nasdaq 100
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iShares Dow Jones US Select Dividend
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Xtrackers Russell Midcap UCITS ETF 1C
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Inhaltsverzeichnis

US Aktien Empfehlung 2021: Mit Wachstumsaktien zu höheren Renditen

Seit der Jahrtausendwende hängen die US-Indizes ihre europäischen Brüder und Schwestern beständig ab. Schon das Platzen der New Economy Blase zu Beginn des Jahrtausends verkrafteten die US-Aktien besser. Während der Dow Jones schon im Jahr 2006 wieder die Höchststände des Jahres 1999 übertraf, erreichte der DAX Kursindex erst 2015 die alte Rekordmarke. Dass auch deutsche Aktionäre in der Zwischenzeit viel Geld verdienten, lag nur an den Dividenden. Die gab es bei US-Aktien noch obendrauf.

Weil sowohl Dow Jones als auch NASDAQ 100 reine Kursindizes sind, der DAX dagegen Dividenden und andere Ausschüttungen mitberücksichtigt, sollte man zum Vergleich statt des üblicherweise betrachteten Performance-DAX (meist nur als DAX oder DAX 30 bezeichnet) den Kurs-DAX heranziehen.

Veränderungen in Prozent1 Jahr5 Jahre 10 Jahre 20 Jahre
DAX (Kursindex)17,634,160,549,4
NASDAQ 10038,2219,9523,0763,6
Dow Jones29,787,3178,0228,0
DAX (mit Dividenden und anderen Zahlungen)20,754,4115,2166,0

Selbst mit Dividenden bleibt der DAX allerdings hinter den beiden US-Indizes zurück. Vor allem der NASDAQ 100 mit seinen Tech-Schwergewichten wie Alphabet (Google), Amazon und Facebook hat die deutsche Konkurrenz bereits abgehängt.

Warum ist der US-Markt den anderen voraus?

  • Das Wirtschaftswachstum in den USA ist stärker als bei anderen entwickelten Industrie-Ländern. Ein deutlich höheres Wirtschaftswachstum erzielten in der Vergangenheit nur einige Schwellenländer bzw. Emerging Markets.
  • Die Zusammensetzung des US-Marktes hat sich von Value Aktien zu Wachstumsaktien verschoben. Seit 2008 ist Wachstum weit wichtiger als Value.
  • Der US-Markt umfasst mehr Wachstumsaktien als andere Märkte. Vor allem „Big Tech“ wie Amazon, Apple und Alphabet haben zum Kursplus des NASDAQ 100 beigetragen. Im Dax Index finden sich vor allem traditionsreiche Unternehmen aus der Chemie- und Autobranche und mit SAP und Infineon nur zwei echte Wachstumswerte. Die weniger strenge Regulierung und laxere Kartellgesetze führen zu weniger Konkurrenz. Das zeigt sich vor allem im Finanzbereich. Deutsche Banken leiden unter zahlreichen Auflagen und der Konkurrenz, bestehend aus nicht primär gewinnorientiertem Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Die US-Konkurrenz macht derweil hohe Gewinne.

US Aktien Empfehlungen 2021: Top-US-Unternehmen mit Potential

Auch in den USA haben sich nicht alle Aktien vorteilhaft entwickelt. Wir möchten deshalb fünf US-Aktien mit Potential vorstellen. Viele haben sich in der Vergangenheit gut entwickelt. Prognosen besagen, dass sie noch weiter wachsen werden. Die vorgestellten US Aktien wurden nach den Kriterien Quality Investing, Value Investing und defensive Ausrichtung ausgewählt.

Selbstverständlich können wir damit keine Anlageberatung bieten, sondern lediglich Ideen liefern.

Amazon: Platzhirsch mit weiterhin guten Aussichten

WKN: 906866WKN kopiert / ISIN: US0231351067ISIN kopiert

Amazon ist nicht nur in den USA, sondern weltweit ein Gigant unter den Einzelhändlern. Wobei sich das Unternehmen längst über den klassischen Handel hinaus entwickelt hat. Über Jahre hinweg hat der Kurs der Aktie den NASDAQ 100 Index deutlich abgehängt und auch Konkurrenten wie die Alphabet Aktie (ehemals Google) hinter sich gelassen. Amazon gehört zu den Gewinnern der Corona-Pandemie. Der Trend zum Online-Handel bescherte dem Unternehmen aus dem Nordwesten der USA zusätzliche Einnahmen und dürfte auch weiter anhalten.

In der zweiten März-Hälfte 2020 starte Amazon deshalb eine wahre Kurs-Rallye, während viele andere Papiere unter der Pandemie litten.


Das Wachstum hält möglicherweise an. Übernahmen können dazu ebenso beitragen wie der Ausbau der Marktmacht aus eigener Kraft. Auch ältere Menschen, die noch häufig in stationären Läden einkaufen, werden in Zukunft stärker online bestellen. Neue Generationen, die bereits mit dem Medium Internet groß geworden sind, wachsen nach.

Die wachsende Marktmacht hat noch eine weitere Folge: Amazon kann nun sowohl Verbrauchern als auch Herstellern die Preise diktieren.

Lobbyismus Amazon

Der Einfluss von Amazon ist traditionell auch auf der politischen Bühne groß. Allerdings gilt der aktuelle US-Präsident nicht als Freund des Unternehmens. (Quelle: statista)

Neue Technologien wie Amazon Echo binden Kunden noch enger an das Unternehmen. Und je größer der Datenschatz wird, auf den Amazon durch die vielen Kunden zurückgreifen kann, umso besser kann Amazon neue Produkte vorschlagen.

Auch als Internetdienstleister und Anbieter von Rechenkapazitäten ist Amazon erfolgreich. Dieses Geschäftsfeld dürfte in Zukunft noch wachsen.

Es gibt auch Risiken

Das heißt aber nicht, dass das Engagement risikolos wäre. Die Amazon-Aktie ist schon jetzt sehr hoch bewertet. Schon eine Verlangsamung des Wachstums könnte zu Kursrückgängen oder zumindest zu einer längeren Seitwärtsbewegung führen. Mögliche Ursachen für ein langsameres Wachstum gibt es mehrere.

Da ist zum einen Jeff Bezos. Das Unternehmen profitiert von seiner Kreativität und Durchsetzungskraft, ist gleichzeitig aber auch sehr stark von ihm abhängig.

 20162017201820192020e
Umsatz in Mio. USD135.98177.80232.80280.50-
Gewinn je Aktie in Euro (unverwässert)4,455,61 18,38 5,61 4,45
Dividende je Aktie in Euro0,000,000,000,000,00

Quelle: Amazon Investor Relations

Auch Gewerkschaften und Regulierer sollte das Unternehmen nicht unterschätzen. Gewerkschaften könnten durch höhere Löhne die Kosten erhöhen. Regulierer könnten die Einnahmen begrenzen, beispielsweise durch eine Einschränkung der Gebühren, die der Konzern den Händlern für den Verkauf der Produkte von Amazon in Rechnung stellt.

Und schließlich ist auch das Auftreten eines neuen Marktteilnehmers nicht auszuschließen. Ein starker Anbieter wie Alibaba aus China könnte zum Problem werden, ebenso die zunehmende Nachfrage nach lokalen, mittelständischen Anbietern.

Ein weiterer Nachteil ist der hohe Preis. Aktuell (Stand: 07 / 2021) kostet eine Aktie mehr als 3.000 Euro. Das kann für Kleinanleger zum Problem werden. Wer beispielsweise nur 5.000 Euro anlegen kann, investiert dann mehr als 50 Prozent seines Kapitals in ein einziges Wertpapier.

Amazon Pro:

  • Starke Unternehmerpersönlichkeit mit Jeff Bezos
  • Weiteres Wachstum durch Zunahme des Online-Handels
  • Erschließen neuer Geschäftsfelder, etwa im Bereich Internetdienstleistungen und Serverdienste.
  • Hohe Marktmacht, Einfluss auf Politik, Verbraucher und Hersteller

Amazon Contra:

  • Hohe Bewertung
  • Große Abhängigkeit von Bezos
  • Regulierung durch Kartellbehörden denkbar
  • Neue Konkurrenten nur einen Mausklick entfernt

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Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

US-Versicherungsriese: The Travelers Companies, Inc.

WKN: A0MLX4WKN kopiert / ISIN: US89417E1091ISIN kopiert

Wer an US-Aktien denkt, denkt meistens zuerst an Big Tech. Das ist nicht verkehrt, denn die Digital-Giganten erzielen sagenhafte Gewinne und haben in vielen Märkten nahezu ein Monopol oder sind Teil eines Duopols. Doch zu einer guten Aktienstrategie gehört auch die Risikostreuung. Während in Deutschland viele Finanzunternehmen nur geringe Gewinne erzielen, sieht die Situation in den USA ganz anders aus.

Finanzbranche in den USA attraktiver als in Europa

Das Versicherungsunternehmen The Travelers Companies, kurz oft nur Travelers genannt, ist in Europa eher unbekannt, aber lukrativ. Nachdem die Aktie in den vergangenen Jahren hinter dem deutschen Konkurrenten und Versicherungsriesen Allianz zurückblieb, entwickelte sie sich in den vergangenen 12 Monaten deutlich günstiger. Um 24,8 Prozent konnte die Aktie von Mitte 2020 bis Mitte 2021 zulegen.

Denn die Konkurrenz ist jenseits des Atlantiks weitaus weniger scharf als in Europa. Das liegt zum einen daran, dass in der EU weiterhin fast jedes Land seine eigenen Großbanken und Versicherungen kennt. Dadurch sind die europäischen Anbieter oft kleiner, was sich negativ auf die Fixkosten auswirkt.

Hinzu kommen (gerade im deutschsprachigen Raum) zahlreiche nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Unternehmen wie Genossenschaftsbanken und Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. In den USA wurden diese seit dem 2. Weltkrieg zunehmend privatisiert und später oft aufgekauft oder fusioniert. Das ist zwar schlecht für die Kundinnen und Kunden, die nun höhere Beiträge und Gebühren zahlen müssen, aber gut für die Unternehmen.

Zweitgrößtes Versicherungsunternehmen der USA

Travelers ist aktuell das zweitgrößte Versicherungsunternehmen der USA. Es wurde bereits 1859 als Reiseversicherer gegründet, wie der Name andeutet. Der Gründer, James G. Batterson, war damals in Europa unterwegs, wo es Versicherungen gegen Reiseunfälle (die damals häufig vorkamen) bereits gab.

Hatte Batterson die Idee für seine erste Versicherung noch in Europa gefunden, gab Travelers später selbst den Takt an. Das Unternehmen schuf die erste Automobilversicherung (1897), die Luftreiseversicherung (1919) und die Versicherung für Weltraumreisende (für die Astronauten des Apollo Programms). Auch die heute kaum wegzudenkende Angabe von Regenwahrscheinlichkeiten im Wetterbericht wurde von Travelers eingeführt. Denn das Unternehmen betreibt auch einen eigenen Wetterdienst.

Kurze Partnerschaft mit Citibank

Ende der 1990er Jahre fusionierte das Unternehmen mit der Citibank zur Citigroup. Das neue Unternehmen trug für kurze Zeit auch den Schirm im Logo, das traditionelle Logo von Travelers. Weil sich die Hoffnungen auf Synergieeffekte nicht erfüllten, trennten sich beide Unternehmen wieder. Stattdessen fusionierte Travelers 2004 mit dem Versicherer St. Paul zu St. Paul Travelers. Seit 2007 heißt die Firma offiziell The Travelers Companies.

Stabile Gewinne

Trotz der Corona-Krise wächst der Gewinn von Travelers seit Jahren konstant. Auch die Dividende wurde von Jahr zu Jahr erhöht und soll weiter wachsen, bis 2023 auf 3,26 Euro je Aktie. Das wäre dann fast ein Euro mehr als 2017.

Die Dividendenrendite liegt zwar hinter der des deutschen Konkurrenten Allianz und auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist etwas ungünstiger, doch wer nicht zu viel Geld in europäische Unternehmen investieren will, für den ist Travelers eine interessante Alternative. Zumal sich das Unternehmen immer wieder sehr flexibel gezeigt hat.

 2017201820192020 2021 (e)
Umsatz je in Mio. USD28.89230.25931.58131.981...
Gewinn je Aktie in USD7,33 9,289,92 10,52...
Dividende je Aktie in USD2,833,033,233,37(3,50)

Quelle: The Travelers Companies Investor Relations

The Travelers Companies Pro:

  • Zweitgrößter US-Versicherer
  • Weniger Konkurrenz in den USA, damit insgesamt höhere Renditen
  • Attraktive Dividende

The Travelers Companies Contra:

  • Dividendenrendite und KGV niedriger als bei Allianz
  • Keine Dynamik wie bei Amazon oder Apple zu erwarten

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Defensive US-Aktien mit hoher Dividende: Coca Cola

WKN: 850663 WKN kopiert / ISIN: US1912161007ISIN kopiert

Wer eine vergleichsweise sichere Aktie mit hoher Dividende sucht, allerdings nicht in den Finanzsektor investieren will, der wird vor allem bei Konsumgüterunternehmen fündig. Während Unternehmen in Krisenzeiten ihre Investitionen meist schnell reduzieren und damit beispielsweise Maschinenbauer oder Softwarekonzerne in Schwierigkeiten bringen, werden Konsumgüter wie Lebensmittel, Getränke oder Reinigungsmittel weiter gekauft, auch wenn der Umsatz sinkt.

Einige Aktien von Konsumgüterherstellern sind alleine durch ihre Dividende ein attraktives Investment, beispielsweise die der The Coca Cola Company. Die Ausschüttung entspricht etwa drei Prozent des Aktienkurses. Somit liegt die Dividendenrendite deutlich über dem Zinssatz für die Bankguthaben und viele Anleihen.

Risikolos ist das Investment aber nicht. Es ist durchaus denkbar, dass neue Modegetränke dazu führen, dass die Menschen weniger Coca Cola trinken. Auch die Diskussion um die Schädlichkeit von Zucker könnte dem Unternehmen schaden, wenngleich die Firma hier bereits mit zahlreichen zuckerfreien Varianten gut vorgesorgt hat. Ein weiterer Nachteil: die Wachstumsmöglichkeiten sind im Vergleich zu einem Unternehmen wie Amazon oder Alphabet (Muttergesellschaft von Google) begrenzt.

Corona hinterlässt Spuren, aber Gewinn bleibt hoch

Die Aktie von Coca-Cola hat den Ruf eines Dividendenaristokraten. Der US-amerikanische Getränkekonzern zahlt Aktionären seit mehr als 58 Jahren ein stetig steigende eigene Ausschüttung. Die Dividende stieg 2020 trotz Corona-Krise auf 1,38 US-Dollar und soll auch 2021 weiter zulegen.

Die Umsätze sanken im Jahr 2020 allerdings um 11,4 Prozent auf 33 Milliarden US-Dollar, wofür vor allem das Geschäft mit den Unternehmenskunden verantwortlich war. Restaurants, Bars und Event-Veranstalter konnten in der Corona-Krise weniger Cola verkaufen, die Zunahme beim Heimverbrauch glich das Minus erwartungsgemäß nicht aus.

Auch die Gewinne lagen deshalb 2020 um 13 Prozent niedriger.

Positive Aussichten

2021 soll der Gewinn von 2019 sogar noch übertroffen werden – trotz Corona. Spätestens 2022 sollen dann auch die Umsätze wieder höher liegen als vor der Krise.

 2018201920202021 (e)
Umsatz in Mrd. USD34,337,333,0...
Gewinn je Aktie in USD 1,512,091,80(2,10)
Dividende je Aktie in USD1,561,601,64(1,68)

Quelle: Coca Cola Investor Relations

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Attraktiv ist die Aktie durch die Dividendenrendite von rund 3 Prozent.

Gelingt es Coca-Cola mittelfristig an die guten Ergebnisse vor der Corona-Krise anzuknüpfen, wäre noch deutlich Luft nach oben. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 30 ist für einen traditionellen Wert aktuell nicht besonders günstig; Konkurrenten wie Nestlé und Unilever liegen bei knapp über 20. Allerdings war deren Geschäft auch weniger stark von der Krise betroffen – und wird daher wohl auch weniger stark wachsen.

Die Marke Coca Cola und die Dividendenhistorie sind legendär. Keine Frage also, Qualität hat manchmal ihren Preis.

Coca Cola Pro:

  • Hohe Dividendenrendite
  • Konsumgüter sind weniger krisenanfällig als viele andere Werte
  • Wertvolle Marke

Coca Cola Contra:

  • Zunächst verhaltene Wertentwicklung
  • Wenig Wachstumspotential
  • Risiken durch Diskussion über Zucker

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Steigende Benutzerzahlen beflügeln die Facebook Aktie

WKN: A1JWVXWKN kopiert / ISIN: US30303M1027ISIN kopiert

Facebook ist das weltweit größte soziale Netzwerk. Geld verdient das Unternehmen durch Werbung, die dank der Profilseiten und Like-Buttons sehr kundenspezifisch ist. In der Masse werden Facebook Ads und „Sponsored Stories“ von kleinen und mittleren Unternehmen wie Restaurants oder Handwerksbetrieben gebucht.

Aufgrund von Datenpannen, Fake News und Datenweitergabe gab es in letzter Zeit heftige Kritik an Facebook, was in den vergangenen Monaten für einige Werbeverluste gesorgt hat. Facebook ist dennoch ein hochprofitables und innovatives Unternehmen mit einer riesigen Nutzerzahl und großer Marktmacht.

Die Einführung der Online-Shops (Facebook-Shops) wird Facebook die Möglichkeit geben, neben Werbeeinnahmen noch Verkaufsprovisionen zu verdienen. Facebook möchte Amazon und andere E-Commerce-Portale herausfordern.


Facebook hat im Jahr 2020 die Erwartungen beim Umsatz und Gewinn mehr als erfüllt. Die Ankündigung der Einführung der TikTok-Konkurrenz „Reels“ hat der Aktie ein Kursplus von 8 Prozent beschert. Facebook ist für viele Aktien-Analysten seit Jahren eine Kauf-Empfehlung. Euphorische Facebook-Bullen werden das Papier kurzfristig in Richtung Allzeithoch und höher treiben.

Kurs-Gewinn-Verhältnis erstaunlich günstig

Die Firma erzielt außerdem mittlerweile solide Gewinne. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 27 ist die Aktie günstiger als die von Coca Cola. Allerdings wird Facebook auch weniger stark vom Ende der Krise profitieren. Und auch eine Dividende ist bei Facebook auf absehbare Zeit nicht geplant.

Trotzdem ist ein derart günstiges Kurs-Gewinn-Verhältnis erstaunlich. Denn bei sozialen Netzwerken gibt es starke Größeneffekte und wenig Konkurrenz. Ein neues Netzwerk aufbauen ist schwer, da niemand sich bei einem Anbieter anmelden möchte, der kaum Nutzer hat. Und weil sich niemand anmeldet, bleibt der Dienst unattraktiv. Ein Teufelskreis, den selbst Google nicht durchbrechen konnte.

Es gibt auch Risiken

Die Gefahr droht deshalb auch von anderer Seite. Junge Menschen kommunizieren zunehmend über Messenger-Dienste. Hier ist das Unternehmen mit Whats App gut positioniert, doch zuletzt haben Herausforderer wie Signal erstaunliche Erfolge erzielt. Auf vielen Smartphones sind längst mehrere Dienste installiert.

Wie bei Google und Amazon sind auch für Facebook Datenschützer und Kartellbehörden eine größere Herausforderung als die Konkurrenz. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass die Aktie so zurückhaltend bewertet wird.

 201620172018201920202021 (e)
Umsatz in Millionen USD27.63840.65355.838,70.69785.965...
Gewinn je Aktie in Euro (unverwässter)3,164,88 6,805,448,54(11,11)
Dividende je Aktie in Euro0,000,000,000,000,00(0,00)

Quelle: Facebook Investor Relations

Facebook Pro:

  • Das derzeit größte Soziale Netzwerk
  • Wertvolle Marke
  • Für Tech-Aktie günstiges KGV

Facebook Contra:

  • Hohe Abhängigkeit von Werbung
  • Kartellrechtliche Forderungen nach einer Entflechtung
  • Neue Konkurrenten wie TikTok oder Signal

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Microsoft Aktie: Tech-Wert langfristig ein Gewinner an der Börse

WKN: 870747WKN kopiert / ISIN: US5949181045ISIN kopiert

Microsofts Windows ist das meistgenutzte Betriebssystem weltweit, die Office Programme Excel, Word und PowerPoint sind immer noch Standard. Daneben verdient das Unternehmen Geld mit Cloud-Computing und Computer-Spielen. Kein Wunder, dass die Aktie in den vergangenen 10 Jahren mehr als 1.000 Prozent zulegt hat – und damit ein echter Tenbagger ist.

Dividende plus Kursgewinn

Im Gegensatz zur Konkurrenz Apple, Amazon, Alphabet und Facebook zahlt Microsoft sogar eine Dividende, im Geschäftsjahr 2019/2020 (das Geschäftsjahr endet jeweils am 30.6.) 1,72 Euro. Das entspricht zwar nur einer Dividendenrendite von 0,91 Prozent, aber immerhin.

Die Microsoft-Aktie konnte in den vergangenen 36 Monaten 162 Prozent zulegen. Damit lässt sie Alphabet (Google), Amazon und Facebook hinter sich. Nur Apple war mit einem Plus von 200 Prozent noch erfolgreicher.

Langfristig gehört Microsoft an der Börse zu den Top-Gewinnern. Die jährliche Performance der letzten zehn Jahre entspricht im Mittel 24,6 Prozent. Wer 1986 Microsoft-Aktien im Wert von 1.000 Euro gekauft hat, besitzt Mitte 2021 ein Aktienpaket im Wert von 3,37 Millionen Euro. Dabei sind Dividenden noch nicht berücksichtigt.

Damit gehört Microsoft zu den wenigen Titeln mit einem langfristig eindeutigen Trendverhalten nach oben. Das bisherige Allzeithoch liegt bei 198,52 Euro. Wird das getoppt, wäre das ein starkes anhaltendes Kaufsignal. Dann bietet sich weiteres Kurspotential von rund 30 Prozent.

Aktie relativ teuer

Zu Unrecht steht Microsoft im Schatten klangvollerer Namen wie Google oder Facebook. Das scheint sich aber zumindest bei institutionellen Investoren auch rumgesprochen zu haben, denn mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 36 (Stand: 07 / 2021) ist die Aktie fast so teuer wie die von Apple. Alphabet und Facebook sind weit günstiger bewertet, nur Amazon ist mit einem KGV von 77 noch deutlich teurer.

 20162017201820192020 (e)
Umsatz in Mio. USD85.320,0089.950,0089.950,00 85.320,00-
Gewinn je Aktie in Euro (unverwässter)1,882,43 1,91 4,54 5,03
Dividende je Aktie in Euro1,281,38 1,49 1,63 1,76

Quelle: Microsoft Investor Relations

Microsoft Pro:

  • Wertvolle Marke
  • Jährlich steigende Dividende je Aktie
  • Breit aufgestellt
  • IT-Sektor wird weiter wachsen

Microsoft Contra:

  • Sehr hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis
  • Bei Betriebssystemen für Mobilgeräte schwach
  • Mögliches Ziel von Kartellbehörden

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US-Aktien Vorteile und Nachteile: Die SWOT Analyse

Die Vorteile: Großer Markt

Wie bei jedem anderen Aktieninvestment bestehen beim Investieren auf dem US-Markt (neben den Chancen) gewisse Risiken. Für US-Aktien sprechen drei wichtige Fakten, nämlich:

  • Politische und wirtschaftliche Macht des Landes
  • Wichtige Rolle des Dollar
  • Dynamik seiner Unternehmen

Die politische und wirtschaftliche Macht der USA nimmt zwar ab, doch nach wie vor ist das Land eines der mächtigsten der Welt und der Binnenmarkt einer der größten. Das hat Vorteile für seine Unternehmen. Wer auf diesem Markt besteht, ist meistens auch groß und effizient genug, um weltweit erfolgreich zu sein.

Unternehmen profitieren außerdem davon, dass der US-Dollar weltweite Leit- und wichtigste Reservewährung ist. Weil viele Geschäfte in US-Dollar abgewickelt werden, müssen Unternehmen sich weniger gegen Währungsschwankungen absichern. Außerdem ist es für europäische Anleger sinnvoll, auch in anderen Währungen als dem Euro Aktien zu besitzen. Wenngleich der Währungseffekt meist geringer ist als bei Anleihen und sich natürlich auch negativ bemerkbar machen kann.

Aber nicht nur deshalb sind Unternehmen in den USA sehr dynamisch und innovativ. Viele Leistungsträger zieht es in die USA. Es wird Englisch gesprochen – und es gibt dort nach wie vor eine überwiegend positive Einstellung zu Unternehmertum und technischem Fortschritt. Während in Europa beispielsweise die gentechnische Forschung weit eingeschränkt wurde, genießen Wissenschaftler in den USA deutlich größere Freiheiten. Neben den großen Internet- und Computer-Firmen machen deshalb auch Biotech Unternehmen auf sich aufmerksam.

Top 5 Aktien Depots

1
Kosten pro Order
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2
Scalable Capital Top5 Logo
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Testberichtzu flatex
4
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Kosten gesamt*
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5
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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.

Schwächen: Tiefe Spaltung des Landes

Das Land ist in vielen Fragen tief gespalten. Demokraten und Republikaner stehen sich unversöhnlich gegenüber. Daran hat auch die Wahl des neuen US-Präsidenten nur wenig geändert, auch wenn sich dieser um einen Ausgleich bemüht.

Hinzu kommt, dass die Staatsverschuldung in den vergangenen Jahren massiv angestiegen ist. Sie beträgt mittlerweile rund 105 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die lockere Geldpolitik der FED und stark ansteigende Verschuldung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird noch viele Jahre den amerikanischen Bundeshaushalt prägen und die amerikanischen Steuerzahler belasten.

Staatsverschuldung in den USA und der EU in Billionen. Zu berücksichtigen ist dabei aber, dass das Bruttoinlandsprodukt der USA mit rund 19 Billionen Euro auch höher ist als das der EU mit rund 16 Billionen Euro. (Quelle: statista)

Auch die sozialen Unterschiede sind deutlich größer. Das macht das Land zwar attraktiv für ausländische Fachkräfte, die zu den Gewinnern der sozialen Spaltung gehören, diese Kluft lähmt das Land aber auch.

Die Chancen: Hohe Innovationskraft

Die großen Tech-Unternehmen unserer Zeit kommen fast alle aus Nordamerika. Auch deutschstämmige Gründer wie Andreas von Bechtolsheim (Gründer von Sun Microsystems und einer der ersten Investoren von Google) oder Tobias Lütke (Gründer von Shopify) lassen sich lieber in den USA oder zumindest Kanada (im Fall von Shopify) nieder.

Das Land zieht Talente aus aller Welt an. Pluspunkte sind die englische Sprache, die hohe Internationalität, der einfache Zugang zu Risikokapital und die positive Einstellung gegenüber Gründern. Nicht nur deutsche Gründer überzeugt das, Elon Musk beispielsweise stammt aus Südafrika, gründete seine Unternehmen aber ebenfalls in den USA.

Risiken: Chinas Aufstieg

Die Macht der US-Konzerne könnte aber durch den Aufstieg chinesischer Firmen gebremst werden. Gründer zieht es verstärkt in die Volksrepublik. Chinesische Firmen könnten zu einer echten Konkurrenz für Amazon oder Google werden.

Auch jene Mono-, Duo- und Oligopole, die Aktionärinnen und Aktionären aktuell so hohe Gewinne bescheren, könnten langfristig zum Problem werden. Die Ökonomen Daron Acemoğlu und James A. Robinson beschreiben Konkurrenz und fairen Wettbewerb in ihrem Buch „Warum Nationen scheitern“ als Schlüssel zum Wohlstand.

Funktionierende Staaten sind nach Meinung des Ökonomen Paul Collier wiederum stark von gegenseitigem Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger abhängig – und vom Vertrauen in die staatlichen Institutionen. Sollte sich die Spaltung des Landes fortsetzen, könnte dies auch zum wirtschaftlichen Problem werden.

Darum gehören US-Aktien in jedes Depot

Es ist unwahrscheinlich (aber nicht unmöglich), dass die Spaltung des Landes sich bis zur Dysfunktionalität vertieft. Auch die Konflikte der 1960er und 1970er Jahre spalteten das Land nicht dauerhaft. Vielmehr entstanden aus der Gegenkultur jener Jahre viele heute bekannte Unternehmen. Ohnehin steht Europa vor ähnlichen Herausforderungen, die meisten Entwicklungen aus den Staaten kommen früher oder später auch bei uns an. Das gilt auch für die Herausforderung durch China. Noch stärker als Google oder Amazon werden VW und BMW unter der neuen Konkurrenz leiden.

Deshalb gehören US-Aktien in jedes Depot. Allerdings müssen Anleger und Anlegerinnen bedenken, dass viele weltweite ETFs und Fonds oft bereits überwiegend US-Aktien enthalten. Bei ETFs auf den MSCI All Countries World Index sind es beispielsweise mehr als 50 Prozent, beim MSCI World, der keine Schwellenländer-Aktien enthält, sogar fast 60 Prozent.

Hier die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente als Stichworte.

Pro
  • Dynamische Unternehmen
  • Vergleichsweise stabiler Staat mit großer wirtschaftlicher Freiheit
  • Großer Heimatmarkt
  • Bedeutung des US-Dollars
  • Politische Macht der USA
Contra
  • Innere Spannungen in den USA
  • Unberechenbarer Präsident
  • Neue Konkurrenten wie die Volksrepublik China
  • Dynamische Unternehmen
  • Vergleichsweise stabiler Staat mit großer wirtschaftlicher Freiheit
  • Großer Heimatmarkt
  • Bedeutung des US-Dollars
  • Politische Macht der USA
  • Innere Spannungen in den USA
  • Unberechenbarer Präsident
  • Neue Konkurrenten wie die Volksrepublik China
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Wissenswertes rund um US-Aktien

Wer in US-amerikanische Unternehmen investieren will, sollte einige wichtige Fakten kennen.

Die wichtigsten US Börsen & Indizes

Anders als in Deutschland gibt es in den USA gleich mehrere bedeutende Indizes und US Börsen. Bekannt sind vor allem zwei Börsenbarometer, nämlich der Dow Jones (Börse New York Stock Exchange – NYSE) und der NASDAQ 100 (Technologiebörse NASDAQ). Ihre Bedeutung im Anlagegeschehen zeigt sich auch darin, dass sie als Index-ETF (1:1 Index-Nachbildung) gehandelt werden. Eine Vielzahl von Fondsgesellschaften legt das Geld ihrer Kunden in Unternehmen der weltweit bedeutendsten Börsenindizes an.

Wer gezielt in US-amerikanische Unternehmen investieren will, sollte aber nicht nur die großen Indizes im Blick haben. Der Finanzdienstleister MSCI erstellt nicht nur den MSCI USA, sondern mit dem MSCI North America auch einen Index, der Firmen aus Kanada einschließt. Das ist sinnvoll, da beide Länder eng miteinander verbunden sind. Auch in Kanada gibt es eine rege Gründerkultur, vor allem in und um Toronto.

US-Aktien in Deutschland kaufen

Kostengünstige Neobroker bieten oft nur den Handel über ein, zwei (bei justTRADE drei) oder meist drei kleinere Handelsplätze, etwa die Lang & Schwarz Exchange an der Börse Hamburg, gettex in München oder Quotrix in Düsseldorf. Ausländische Handelsplätze stehen im Regelfall nicht zur Auswahl. Auch bei klassischen Online-Brokern und Direktbanken sind Käufe im Ausland aber meist teurer.

Allerdings können die wichtigsten US-Aktien auch in Deutschland gehandelt werden. Die von uns vorgestellten Papiere sind alle über die Lang & Schwarz Exchange erhältlich.

Wer lieber direkt im Ausland handelt, sollte das bei der Wahl des Brokers berücksichtigen (siehe Kapitel „Günstige Broker für US-Aktien“).

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Wechselkurs beachten

Zu beachten ist, dass die US-Indizes die Wertentwicklung in US-Dollar messen. Fällt der US-Dollar, macht das einen Wertgewinn teilweise oder ganz zunichte. Umgekehrt bedeutet ein Dollar-Anstieg einen zusätzlichen Gewinn.

Große Firmen wie Amazon und Alphabet sind davon weniger betroffen. Sie machen einen großen Teil ihres Umsatzes im Ausland. Anders sieht es bei lokal agierenden Dienstleistern oder Einzelhändlern aus.

Anleger können sich gegen einen solchen Rückgang absichern, allerdings hat eine Investition in US-Dollar auch Vorteile. Sollte beispielsweise in der Eurozone die Inflation ansteigen, würde der Euro gegenüber dem US-Dollar fallen (sofern dort nicht das Gleiche geschieht). Die Währungsgewinne würden dann den Kaufkraftverlust ausgleichen.

US Aktien Steuern: Quellensteuer fällt an

30 Prozent der Gewinne aus Dividenden und sonstigen Zahlungen werden vom US-Fiskus als Quellensteuer einbehalten. Hat der Broker eine Übereinkunft mit den Finanzbehörden getroffen, können Anleger über ihn einen Antrag stellen und die Steuerbelastung auf 15 Prozent reduzieren. Das ist bei den meisten großen Direktbanken der Fall, etwa der ING oder der DKB Bank.

LandQuellensteuer in %maximale Quellensteuer nach DBAMaximale Zusatzbelastung nach DBA
Argentinien7-2020-
Australien0-301515
Belgien5-301515
Brasilienkeine--
China, Volksrepublik (ohne Hongkong und Macau)0-201010
China, Republik (Taiwan)211011
Dänemark15-271512
Finnland301515
Frankreich12,812,8-
Hongkong0--
Indien0-1010-
Irland0--
Italien261511
Japan15-20155
Kanada251510
Kroatien1212-
Liechtenstein00-
Luxemburg0-1515-
Malta00-
Niederlande1515-
Portugal0-281513
Russland1515-
Schweden301515
Schweiz351520
Serbien15015
Singapur0--
Spanien19154
Südafrika0-20155
Tschechische Republik1515-
Türkei1515-
Ungarn1515-
Vereinigtes Königreich0--
Vereinigte Staaten von Amerika 0-301515
Zypern0--
Stand 1.1.2019 Quelle Bundeszentralamt für Steuern

Besteht diese Übereinkunft nicht, ist das Geld aber nicht verloren. Diese „zu viel gezahlten“ 15 Prozent können auf die Abgeltungssteuer in Deutschland angerechnet werden. Das gilt natürlich nur, wenn auch eine entsprechend hohe Abgeltungssteuer gezahlt wird. Wer unter dem Freibetrag von 801 Euro pro Person bleibt, bekommt das Geld nicht erstattet.

Das Einzelrisiko der US-Aktien verringern und US-ETFs kaufen

Jedes Aktienportfolio braucht eine gewisse Risikovorsorge. Der für eine gute Risikostreuung notwendige Kauf von bis zu zehn einzelnen US Aktien kann den Kleinanleger finanziell überfordern. Wir stellen Ihnen 5 ETFs als günstige Anlageform mit guter Risikostreuung vor.

  • ComStage NASDAQ 100

    (WKN: ETF011WKN kopiert / ISIN: LU0378449770ISIN kopiert)

    Anlageschwerpunkt: Die 100 größten an der NASDAQ gehandelten Unternehmen außerhalb des Finanzsektors (auch ausländische Unternehmen)
    Anbieter: Lyxor Funds Solutions
    Top-Positionen: Amazon, Alphabet, Apple, Facebook

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  • iShares Dow Jones US Select Dividend

    (WKN: A0D8Q4WKN kopiert / ISIN: DE000A0D8Q49ISIN kopiert)

    Anlageschwerpunkt: Dividendenstarke Dow Jones Unternehmen
    Anbieter: BlackRock Asset Management
    Top-Positionen: Altria Group, Prudential Financel, Exxon

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  • XtraXtrackers Russell Midcap UCITS ETF 1C

    (WKN: A1XEJSWKN kopiert / ISIN: IE00BJZ2DC62ISIN kopiert)

    Anlageschwerpunkt: 800 kleine und mittlere Unternehmen aus Russel 1000 Index USA
    Anbieter: DWS Investment (ETF)
    Top-Positionen: DocuSign Inc, Lululemon Athletica Inc, Xcel Energy Inc

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  • Xtrackers MSCI USA UCITS ETF

    (WKN: A1XB5VWKN kopiert / ISIN: IE00BJ0KDR00ISIN kopiert)

    Anlageschwerpunkt: Mehr als 600 der größten Unternehmen der USA
    Anbieter: DWS Investment (ETF)
    Top-Positionen: Apple INC, Microsoft Corp, Amazon.com Inc

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  • iShares MSCI North America UCITS

    (WKN: A0J201WKN kopiert / ISIN: IE00B14X4M10ISIN kopiert)

    Anlageschwerpunkt: Unternehmen aus Kanada und den USA
    Anbieter: iShares
    Top-Positionen: Apple, Microsoft, Amazon

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Günstige Broker für US Aktien

Viele US-Aktien werden auch in Deutschland gehandelt. Wer statt Einzelwerten einen ETF kaufen will, sollte an Deutschlands Börsen problemlos fündig werden. Sollen dagegen gezielt auch Aktien kleinerer Firmen gekauft werden, empfiehlt sich ein Broker, der einen günstigen Zugang zu US-Börsen gewährleistet. Sonst kann die Order nämlich schnell 50 Euro kosten.

Partner des US-Anbieters Interactive Brokers: Lynx

Das niederländische Unternehmen Lynx ist europäischer Partner des Discount-Brokers Interactive Brokers aus den USA. Die Firma ist in ihrem Heimatmarkt einer der größten Depotanbieter. In Europa ist das Unternehmen zwar mittlerweile auch aktiv, ein Depot bei Lynx ist aber in den meisten Fällen besser.

Lynx Handelsplätze

Lynx ist vor allem bei US-Aktien sehr preiswert. (Quelle: LYNX)

Dabei kümmert sich Lynx um Kundenservice, Vertrieb und Weiterbildungsangebote, während die Abwicklung der Transaktionen bei Interactive Brokers stattfindet. Für die Kunden ein Vorteil – über das Büro in Berlin steht ein deutschsprachiger Kundendienst bereit.

Durch die Partnerschaft mit Interactive Brokers sind gerade die Preise für den Handel in den USA sehr niedrig. Kunden können in den USA ab 5 US-Dollar handeln (Europa ab 5,80 Euro).

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DEGIRO: Broker aus der Flatex-Familie

Ebenfalls in den Niederlanden hat DEGIRO seinen Sitz. Anders als Lynx wickelt DEGIRO die Käufe und Verkäufe selbst ab, ist also ein eigenständiger Broker. Seit 2020 bildet er zusammen mit flatex die flatexDEGIRO-Gruppe.

DEGIRO günstiger Broker

Die Preise von DEGIRO sind kaum zu unterbieten (Quelle: DEGIRO)

Wer Aktien über eine EU-Börse kauft, beispielsweise Xetra oder die Tradegate Exchange, tut das bei DEGIRO deutlich billiger als bei Lynx. Bei Käufen in den USA hängen die Kosten von der Zahl der Aktien ab, da sie in diesem Fall nicht nach Umsatz, sondern nach Aktienzahl berechnet werden.

Allerdings bietet DEGIRO (wie Lynx) keine weiteren Bankdienstleistungen neben dem Brokerage.

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Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

Smartbroker: US Aktien ohne Ordergebühr handeln

Beim Discount-Broker Smartbroker können Sie deutsche und internationale Aktien ohne Ordergebühr handeln. Voraussetzungen dafür sind der Erwerb über das elektronische Handelssystem der Müncher Börse Gettex und ein Mindesthandelsvolumen von 500 Euro. Als Smartbroker-Kunde erhalten Sie Zugang zu mehr als 220.000 Wertpapieren ohne Ordergebühren und Börsenentgelte. Alle Top US Aktien werden zu Kursen der deutschen Baader Bank gehandelt.

Mann freut sich über Handelsaufforderung: Jetzt ab 0 Euro je Order

Bei Smartbroker können US Aktien gebühren- und entgeltfrei gehandelt werden. (Quelle: Smartbroker)

Im Gegensatz zu Neobrokern wie Trade Republic (siehe unten) können Aktien bei Smartbroker aber auch gegen eine Gebühr über große Börsenplätze oder sogar an US-Börsen gehandelt werden. Außer an den führenden US-Börsen (NYSE, NYSE Amex, NASDAQ) kann auch über Pink Sheet oder OTC Bulletin Board ab 9 Euro Orderprovision plus Börsenentgelt gehandelt werden.

Ein fast unschlagbares Angebot, aber leider gibt es immer wieder Klagen über zu lange Bearbeitungszeiten bei der Depoteröffnung.

Smartbroker ist ein Angebot der wallstreet-online Capital AG. Abgewickelt werden die Käufe und Verkäufe allerdings nicht selbst, sondern über DAB BNP Paribas.

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Tipp: Der Anbieter Revolut Trading hat sich auf US-Aktien spezialisiert und bietet diese ohne Kommission an.

Trade Republic: Günstiger Neobroker

Trade Republic machte das Konzept des Neobrokers in Deutschland bekannt. Dabei können Kundinnen und Kunden nur über einen oder zumindest über wenige Handelsplätze kaufen. Von diesen erhält der Broker eine Provision und verzichtet im Gegenzug ganz oder zumindest weitgehend auf Gebühren. So kostet ein Kauf oder Verkauf bei Trade Republic aktuell nur 1 Euro.

Zwar bieten Konkurrenten wie justTRADE oder finanzen.net zero mittlerweile den Handel ganz ohne Gebühren an, allerdings hat Trade Republic eine große Aktienauswahl und gleichzeitig auch Sparpläne.

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Wichtig: Spekulation und Investition trennen

Wer langfristig sein Vermögen vermehren will, ist mit Aktien und ETFs auf der richtigen Seite. Seit seiner Gründung hat der Dow Jones im Durchschnitt 9 Prozent pro Jahr gewonnen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren waren Anleger fast immer im Plus, und nach 20 Jahren dann wirklich immer im Plus. Wenn Sie 10.000 Euro anlegen wollen – oder weniger Geld zur Verfügung haben – ist ein ETF eine sehr gute Idee. Das muss kein ETF für US-Aktien sein, auch im MSCI World und MSCI All Countries World Index (MSCI ACWI) haben Wertpapiere aus den USA ein Gewicht von mehr als 50 Prozent. Beide Indizes unterscheiden sich übrigens darin, dass der MSCI ACWI auch Aktien aus Schwellenländern enthält, der MSCI World hingegen nicht.

Alternativ können Anleger ihr Geld auch einem Robo Advisor wie Visual Vest, quirion oder OSKAR anvertrauen. Diese suchen automatisch die zum Risikoprofil passenden ETFs und achten auf eine breite Streuung. Daher sind dort auch US-Aktien in großem Umfang vertreten.

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CFDs fürs Daytrading

Der einzige Nachteil von ETFs und der Online-Vermögensverwaltung ist, dass der Spaß am Traden dabei zu kurz kommt. Wen das nicht stört und wer sich am liebsten nicht mit der Geldanlage beschäftigen will, der kann über die Schaltfläche über diesem Kapitel direkt ein Depot bei OSKAR eröffnen.

Wer gerne aktiv handelt, der sollte trotzdem ein langfristig ausgerichtetes Depot eröffnen oder einen Robo Advisor wählen. Für den Spaß am kurzfristigen Trading sollte dann ein zweites Konto eröffnet werden, um Trading und Investition zu trennen. Dafür bietet sich ein CFD-Konto an, denn dort lässt sich auch mit wenig Geld traden.

Das liegt daran, dass üblicherweise nur ein Teil des Wertes einer Position mit Geld hinterlegt werden muss. Bei eToro sind es 20 Prozent für Aktien, zehn Prozent für kleinere Indizes und 5 Prozent für die wichtigen Indizes wie den Dow Jones oder den NASDAQ 100. Das bedeutet, dass man mit 200 Euro eine Position im Wert von 4.000 Euro auf den Dow Jones kaufen kann.

Weil keine pauschale Ordergebühr anfällt, sondern sich die Broker aus der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskursen finanzieren („Spread“), ist auch das Eröffnen einer kleinen Position relativ gesehen nicht teurer als das einer großen. Und Trader können genauso einfach auf steigende wie auch auf fallende Kurse setzen.

CFDs sind nur für Daytrader interessant. Wird eine Position nämlich bis zum nächsten Tag oder noch länger gehalten, fallen Übernacht-Gebühren an. Für diese Klientel sind CFDs sehr attraktiv, auch weil die Spekulation klar von der Geldanlage getrennt ist.

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  • Mindesteinzahlung 200 EUR, die Ein- und Auszahlung ist mit allen gängigen Methoden möglich, sogar mit PayPal und Kreditkarte

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko. Sie können durch die Hebelwirkung schnell Geld verlieren. 68% der CFD-Konten von Privathändler verlieren ihr Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie CFDs verstanden haben und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.

Fragen und Antworten

Wann soll ich US-Aktien kaufen, was ist die beste Uhrzeit?

Auch wer US-Aktien über eine deutsche Börse kauft, sollte das während der Handelszeit von NASDAQ und New York Stock Exchange tun. Idealerweise sollte auch Xetra geöffnet haben, beide Handelszeiten überschneiden sich von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr deutscher Zeit.

Wann haben die US-Börsen geöffnet?

Sowohl an der New York Stock Exchange als auch an der NASDAQ beginnt der Handel um 9.30 Uhr und endet um 16.00 Uhr Ortszeit. Das bedeutet, dass die Börsen von 15.30 Uhr bis 22.00 Uhr deutscher Zeit geöffnet sind.

Wann muss ich US-Aktien besitzen, um Dividende zu bekommen?

US-Aktien müssen am Tag vor dem Ex-Tag im Depot liegen, um dividendenberechtigt zu sein. Während das in Deutschland meist der Tag der Hauptversammlung ist, trifft das wegen der quartalsweisen Dividendenzahlung für die USA nicht zu. Genaue Informationen bietet ein Dividendenkalender.

Wie hoch ist die Quellensteuer für US-Aktien?

Die Quellensteuer beträgt in den USA 30 Prozent. Sie kann aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens für deutsche Anleger auf 15 Prozent gesenkt werden. Viele Broker übernehmen das für die Anleger.

Kann ich die Quellensteuer auf US-Aktien in Deutschland anrechnen lassen?

Die deutsche Abgeltungssteuer kann um bis zu 15 Prozentpunkte abgesenkt werden. Wer in den USA 15 Prozent Quellensteuer zahlte, kann diese also vollständig von der deutschen Steuer abziehen.

Fazit

US-Aktien gehören in jedes Depot

Die wirtschaftliche und politische Bedeutung der USA sorgt dafür, dass ein breit gestreutes Depot nicht ohne US-Aktien auskommt. Zumal viele besonders dynamische Unternehmen wie Alphabet, Intel, Facebook, Microsoft oder Biogen aus den USA stammen. Statt in Einzelaktien können Anleger auch über ETFs investieren, viele davon werden auch an deutschen Börsen gehandelt. Um eine weltweite Streuung zu erreichen und das Wechselkursrisiko gering zu halten, sollten US-Aktien aber nur einen Teil des Portfolios ausmachen.

Quellenangaben:

 

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Paul ist Autor von Aktien.net und schreibt seit 2016 für das Portal. Im August 2006 - Januar 2009 hat er eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei der Allianz Versicherung absolviert. Hier war er unter anderem im Investmentbanking bei der Dresdner Bank (damals noch Teil der Allianz, heute Commerzbank) eingesetzt. Paul interessiert sich insbesondere für Aktienindizes, ETFs, Fonds, Rohstoffe und Anleihen.

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