Beste Automobil Aktien kaufen: Wertpapiere, ETF und Marktanalyse 2021

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Beste Auto Aktien kaufen

Auto Aktien - Das Wichtigste in KĂĽrze

 

So gehen Sie vor

  • Sie wollen Automobil Aktien oder einen ETF kaufen? Einzelaktien bieten Chancen und Risiken.
  • Lesen Sie unsere Analyse zu den Automobil Aktien und Auto ETFs.
  • Eröffnen Sie ein Depot bei einem Broker. Wir empfehlen Smartbroker.
  • Kaufen Sie ETFs oder Aktien. Bedenken Sie, dass unsere Analysen subjektive Bewertungen sind und keine Wertpapierberatung darstellen.

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Inhaltsverzeichnis

Unsere Arbeitsweise

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20
Analysierte
Investments
stunden investiert
10
Stunden
investiert
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7
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Analysierte Investments
15
AusfĂĽhrliche
Analysen

Die besten Autoaktien, die wir in diesem Artikel vorstellen

Wenn Sie den ETF anklicken, gelangen Sie zu unserer ausfĂĽhrlichen Analyse.
Name / WKN / ISIN 
Daimler
710000WKN kopiert
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Volkswagen VorzĂĽge
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BMW VorzĂĽge
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Porsche VorzĂĽge
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Tesla
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Toyota
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General Motors
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Renault
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BYD
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CNE100000296ISIN kopiert
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Geely
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Nio (ADR)
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US62914V1061ISIN kopiert
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Die besten Ă–L ETFs, die wir im Beitrag vorstellen

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Name / WKN
WisdomTree Brent Crude Oil
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ProShares Ultra Bloomberg Crude Oil (UCO)
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WisdomTree Gasoline
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Auto-Aktien kaufen: Eine Investition mit Chancen und Risiken

Besitzer von Automobil Aktien standen in letzter Zeit unter Druck. Elektromobilität, autonomes Fahren und neue Verkehrskonzepte setzen den Herstellern zu. Doch seit Anfang 2021 melden sich immer mehr Hersteller zurück. VW überholt Tesla in Norwegen und Daimler erhält viel Lob für seinen Mercedes EQS. Ist jetzt die beste Zeit zum Einstieg?

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Die größten deutschen Auto-Aktien kaufen

Sowohl Daimler als auch BMW haben sich in den vergangen fĂĽnf Jahren schlechter entwickelt als der DAX (Kursindex). Startet jetzt die groĂźe Aufholjagd?

Im Vergleich zu unserer Automobil Aktien Analyse 2020 ist die aktuelle Liste für Deutschland um eine Aktie kürzer geworden. Die Audi-Aktie, schon seit Jahrzehnten zu 99,6 Prozent im Besitz von VW, wurde von der Börse genommen. Wer sie im Depot hatte, konnte sich vor dem Squeeze-Out über einen Aufschlag von 50 Prozent auf den Marktwert freuen.

Daimler (Mercedes)

(WKN: 710000WKN kopiert / ISIN: DE0007100000ISIN kopiert)

Die Daimler-Aktie notierte Ende Mai 2021 mit rund 77 Euro 137 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Vorausgegangen war aber ein deutlicher Kursrückgang von rund 91 Euro im März 2015 auf rund 23 Euro fünf Jahre später. Damit lagen die Kurse im Mai 2021 immer noch niedriger als im März 2015.


Der Gewinn des Automobilherstellers Daimler lag 2020 mit 3,39 Euro je Aktie zwar rund 50 Prozent höher als 2019 – aber immer noch deutlich unter den Vorjahren. 2017 hatte er bei fast 10 Euro gelegen. In diese Regionen soll er nach den aktuellen Planungen im Geschäftsjahr 2021 auch wieder zurĂĽckkehren.

Auch die Dividende soll ansteigen; von 1,35 Euro für das Geschäftsjahr 2020 auf mehr als 3,5 Euro. Das würde – bei aktuellem Kursniveau – eine attraktive Dividendenrendite von 4,6 Prozent bedeuten.


Damit der Plan aufgeht, muss Daimler der Wechsel zur Elektromobilität und zum autonomem Fahren gelingen. Das könnte klappen. „Sogar Tesla wird abgehängt“, titelte die Tageszeitung WELT über den neuen Mercedes EQS.

Auch die mögliche Abspaltung des Lkw-Geschäfts beflügelt die Fantasie. Investoren könnten gezielter in den gewünschten Markt investieren, wenn beide Geschäftsfelder getrennt wären. Das sorgt oft für Kurswachstum.

Es gibt aber dennoch einige Risiken. Daimler hat mit einigen speziellen Herausforderungen zu kämpfen, beispielsweise den hohen Löhnen und den gewachsenen Strukturen, die im Vergleich zu den Herausforderern Geely und BYD ein Nachteil sein könnten.

Daimler steht im Hinblick auf die Liquidität schlechter da als manche Wettbewerber. Auch mögliche Bilanzrisiken bei den hauseigenen Finanzierungsgesellschaften belasten den Kurs der Daimler-Aktie.

DafĂĽr hat Daimler aber viel Know-how und einen guten Namen.

 20192020e2021e
Umsatz in Mrd. EUR172,745--
Gewinn/Aktie2,221,223,94
Dividende/Aktie0,900,321,28

Bewertung

  • Viel Lob fĂĽr neues Elektrofahrzeug
  • EinbuĂźen in der Liquidität
  • Abspaltung der Lkw-Sparte könnte den Kurs beflĂĽgeln
  • Das größte Kurstief scheint ĂĽberwunden.

Lesen Sie mehr zu Daimler in unserem Beitrag Daimler Aktie Erfahrungen – Test und Bewertungen.

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Volkswagen (VW)

(WKN: 766403WKN kopiert / ISIN: DE0007664039ISIN kopiert)

Der Volkswagenkonzern hat viele Innovationen vorgenommen und hohe Investitionen in E-Mobilität, autonomes Fahren und Co. getätigt. Durch die Krise ist all dies in den Hintergrund gerückt. Es gab einen deutlichen Kursrutsch, doch ab März 2020 folgte die Erholung. Die Aktie hat sich (auf zehn Jahre gesehen) von den drei großen deutschen Automobilherstellern am besten entwickelt.

Ähnlich wie bei Daimler sorgen auch hier Abspaltungspläne für viele Möglichkeiten. Der Autobauer Porsche, bisher eine Marke der Volkswagen AG, könnte wieder ein börsennotiertes Unternehmen werden. Die bisherige Porsche AG besitzt überwiegend VW-Aktien.


Das liegt allerdings kaum an den aktuellen Gewinnen. 2020 lag der Erlös je Aktie pandemiebedingt fast 40 Prozent niedriger als 2019. Für 2021 soll er wieder auf das Niveau von 2019 zurückkehren.

Dann soll auch die 2020 und 2019 konstant gehaltene Dividende wieder steigen. Allerdings ist die Dividendenrendite bereits jetzt attraktiv. Sie lag fĂĽr die Vorzugsaktie bei 3,2 Prozent, fĂĽr die Stammaktie immerhin bei 2,8 Prozent.


Die Kursexplosion im Februar und März 2021 hat ihre Ursache aber vor allem in der Elektroauto-Strategie des Unternehmens. Im Gegensatz zu BMW und Daimler setzt VW ganz auf die Batterie und will schon in wenigen Jahren nur noch E-Autos bauen. In Norwegen verkauft Volkswagen schon jetzt mehr Elektrofahrzeuge als Tesla.

 20192020e2021e
Umsatz in Mrd. EUR252,632--
Gewinn/Aktie26,6011,4622,31
Dividende/Aktie6,563,146,16

Allerdings gilt das Unternehmen auch als träge, teuer und bürokratisch. Ob der Wandel gelingt, ist deshalb unter Analysten umstritten. Allein durch seine Marktmacht hat VW aber gute Chancen auf Gewinne in der Zukunft. Die aktuellen Verkaufserfolge bei Elektrofahrzeugen sprechen dafür, sind aber keine Garantie.

Bleibt die Frage, ob Anlegerinnen und Anleger Stamm- oder Vorzugsaktien kaufen sollen. Die Vorzugsaktien bieten eine etwas höhere Dividende bei einem niedrigeren Kurs – und damit eine bessere Dividendenrendite. Dafür haben Sie kein Stimmrecht bei der Hauptversammlung. Das dürften die meisten Kleinaktionäre aber verschmerzen. Allerdings haben die Stammaktien zuletzt höhere Kursgewinne erzielt, weil vor allem ausländische und institutionelle Investoren diese bevorzugen.

Bewertung

  • VW setzt ganz auf die Batterie
  • Starkes Kurswachstum im Februar und März 2021 wegen Elektrostrategie
  • Innovationen und Marktdominanz versprechen starkes Wachstum

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BMW

(WKN: 519000WKN kopiert / ISIN: DE0005190003ISIN kopiert)

BMW war viele Jahre lang der Star unter den deutschen Autoaktien. Doch in den vergangenen zehn Jahre hat sich die Aktie von allen groĂźen Autoherstellern am schlechtesten entwickelt. Die Kurse der Vorzugsaktien lagen Mitte 2021 sogar niedriger als drei Jahre zuvor.


Schon vor der Corona-Krise musste BMW mit rückläufigen Gewinnen je Aktie kämpfen, sie waren 2020 nicht einmal halb so hoch wie 2017, nachdem sie bereits in den Jahren 2018 und 2019 zurückgegangen sind. Erst 2023 soll das Niveau von 2017 wieder übertroffen werden.

 20192020e2021e
Umsatz in Mrd. EUR104,210--
Gewinn/Aktie7,475,117,21
Dividende/Aktie2,501,902,57

Einigen Marktbeobachtern gilt BMW als zu klein, um die Investition in den Umstieg zur E-Mobilität und zu autonomem Fahren zu schaffen. Zumal das Unternehmen sich im Gegensatz zu VW nicht eindeutig auf eine Technologie festlegt. Stattdessen wird eine dreigleisige Strategie verfolgt, zu der auch die Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors und der Wasserstoffantrieb gehören.


Dabei hatte BMW mit dem i3 schon 2013 und damit relativ frĂĽh ein eigenes Elektroauto vorgestellt. Am Wasserstoffantrieb arbeitet das Unternehmen seit mehreren Jahrzehnten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verkaufszahlen des BMW i4 entwickeln, der auf Teslas Oberklasse abzielt.

Wie bei VW können Investoren auch hier Stamm- oder Vorzugsaktien kaufen. Die Vorzugsaktien bieten eine geringfügig höhere Dividende, allerdings sind sie deutlich günstiger. Die Dividendenrendite der Vorzüge lag 2020 mit 3,5 Prozent deutlich höher als die der Stämme mit 2,6 Prozent. Allerdings haben sich auch hier die Kurse der Stammaktien besser entwickelt. Ob sich dieser Prozess angesichts der Unterschiede in der Dividendenrendite fortsetzt, ist weiterhin fraglich.


Bewertung

  • GewinnrĂĽckgang in den Jahren 2018, 2019 und 2010
  • BMW profitiert von einer Erholung des chinesischen Markts
  • Dividendenrendite von 3,5 Prozent bei Vorzugsaktie
  • BMW setzt weiter auch auf Wasserstoffantrieb
  • Erfolg des i4 wird ĂĽber weiteren Kursverlauf mitentscheiden.

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Porsche Automobil Holding SE

(WKN: PAH003WKN kopiert / ISIN: DE000PAH0038ISIN kopiert)

Wer Aktien der Porsche Automobil Holding SE kauft, kauft damit nicht den Autohersteller Porsche, sondern VW. Denn der in Stuttgart ansässige Autohersteller Porsche gehört mittlerweile zur Volkswagen AG. Die Porsche Automobil Holding wiederum hält die Mehrheit der Volkswagen-Stammaktien (53,3 Prozent). Daneben hält die Holding kleinere Beteiligungen, beispielsweise die PTV Planung Transport Verkehr AG, einen Hersteller von Simulationssoftware für Verkehrsunternehmen.

Die Stammaktien der Porsche Holding befinden sich zu 100 Prozent im Besitz der Familien Piëch und Porsche, bei den an der Börse gehandelten Papieren handelt es sich ausschließlich um Vorzugsaktien.


Entsprechend hat sich der Kurs in den vergangenen Jahren ähnlich entwickelt wie die VW Stammaktie, blieb aber zuletzt sogar etwas hinter dieser zurück.

Allerdings könnte sich das ändern, denn bei VW denkt man darüber nach, den Sportwagenhersteller wieder abzuspalten. Auf welchem Weg das geschehen würde, ist aber noch nicht bekannt. Es ist denkbar, dass die Porsche Holding den Autohersteller Porsche kauft und mit dem Verkauf der VW-Aktien bezahlt. Ebenso ist ein Börsengang einer neuen Porsche AG nicht ausgeschlossen.

Auch die Entwicklung des Gewinnes orientiert sich stark an VW, allerdings erhielten Aktionäre 2020 keine Dividende – im Gegensatz zu den Besitzern der VW-Aktien.

 201720182019
Umsatz in Mio. EUR34,00103,00116,00
Gewinn/Aktie10,8811,3414,39
Dividende/Aktie1,762,21-

Aktionäre müssen sich überlegen, ob ein Direktinvestment in VW sinnvoller ist. Zumal die Porsche Automobil Holding SE ausschließlich Stammaktien mit einer niedrigeren Dividendenrendite besitzt. Hat sich der Kurs über längere Zeit zu weit von der Entwicklung bei den Volkswagen Stammaktien entfernt, kann ein Kauf sinnvoll sein.

Bewertung

  • Porsche Automobil Holding SE besitzt Mehrheit der Stammaktien von VW
  • Der Autohersteller Porsche ist mittlerweile eine VW-Tochter
  • Kursentwicklung orientiert sich stark an VW Stammaktien

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Die besten internationalen Auto-Aktien kaufen: Ăśberblick

Wer interessante Automobil Aktien sucht, sollte sich dabei nicht nur auf Deutschland beschränken. Wir stellen Ihnen einige interessante Möglichkeiten zum Kauf von ausländischen Auto-Aktien vor.

Tesla

(WKN: A1CX3TWKN kopiert / ISIN: US88160R1014ISIN kopiert)

Tesla ist die E-Auto-Aktie schlechthin. Um 12.400 Prozent ist die Aktie von Mitte 2011 bis Mitte 2021 angestiegen. Allein zwischen 2018 und 2021 machten Aktionäre fast 1.000 Prozent Gewinn. Wird die Rallye noch weitergehen oder sind die Aktien längst überbewertet?

Oft zeigt sich die Qualität eines Unternehmens beim Blick in die Bilanzen. Auf den ersten Blick sieht es dort düster aus, denn mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 1.000 im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 ist Tesla rund 100-mal so teuer wie BMW, wo das KGV für die Vorzugsaktie bei 9,6 liegt.

Allerdings ist der Gewinn im Jahr 2020 durchaus bemerkenswert, denn in den Vorjahren hatte das Unternehmen Verluste gemacht. Bis 2023 sollen sich die Gewinne je Aktie verzehnfachen. Damit wäre die Aktie zwar teuer, doch wenn das Wachstum der Gewinne beibehalten wird, könnte sich das schon mittelfristig ändern.

Unrealistisch ist das nicht, denn Tesla hat beim Thema Elektromobilität einen klaren Vorsprung vor den meisten Konkurrenten und einen hervorragenden Ruf. Viele Aktionäre und Aktionärinnen hoffen, dass Tesla so etwas wie das Apple der Automobilhersteller wird und fantastische Renditen erzielt.

Denkbar ist aber ebenso, dass andere Hersteller stark aufholen und Tesla eher das AOL der Automobil Aktien sein wird: ein Wertpapier mit kurzem Höhenflug und harter Landung. Beides ist möglich; wer bei Tesla investiert, muss sich dessen bewusst sein. Und natĂĽrlich ist auch ein dritter Weg möglich – Tesla wird irgendwann ein ganz normaler Autoproduzent wie BMW oder Daimler.

Bewertung

  • Pionier bei der Elektromobilität
  • Phantastische Kursgewinne in den vergangenen Jahren
  • Aktie relativ teuer

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Toyota

(WKN: 888452WKN kopiert / ISIN: US8923313071ISIN kopiert)

Die Toyota Motor Corporation ist aktuell noch vor Volkswagen der größte Automobilhersteller der Welt. Das japanische Unternehmen hat in der Vergangenheit bereits mehr als 10 Millionen Fahrzeuge pro Jahr hergestellt. Der Konzern mit mehr als 500 Tochterunternehmen und knapp 360.000 Mitarbeitern (Stand: Geschäftsjahr 2020) produziert an über 50 Standorten in 26 Ländern. Die Toyota-Aktie ist im Nikkei 225 gelistet. Zu Toyota gehören bekannte Marken wie Lexus, Daihatsu und Hino Motors.

Im Vergleich zu den deutschen Herstellern konnte sich die Aktie recht gut behaupten. Anders als VW, Daimler oder BMW hat Toyota den Kurseinbruch der Autoaktien 2015 mittlerweile wieder ausgeglichen. Die Aktie notierte Mitte 2021 höher als sechs Jahre zuvor.

Allerdings ist das Papier in der zweiten Hälfte 2020 und der ersten Jahreshälfte 2021 hinter den deutschen Konkurrenten zurĂĽckgeblieben. Auch auf 20 Jahre hat es sich schwächer entwickelt – auf zehn Jahre dagegen besser.


Dabei konnte das Unternehmen auch in der Corona-Pandemie seine Gewinne weiter steigern. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt mit unter 10 ähnlich niedrig wie bei den Konkurrenten, die Dividendenrendite ist mit 3,2 Prozent für 2020 ebenfalls vergleichbar.

 20192020e2021e
Umsatz in Mrd. EUR---
Gewinn/Aktie6,444,285,68
Dividende/Aktie---

Toyota ist sehr breit aufgestellt. Die Marke selbst gehört (ähnlich wie VW) zur Mittelklasse. Ab 1989 hat das Unternehmen aber mit Lexus auch eine Oberklassen-Marke etabliert. Die in Europa nicht mehr aktive Marke Daihatsu baut dagegen Kleinwagen, Hino Motors baut Lastwagen (Toyota-Anteil; 50,5 Prozent).

Diese Bandbreite sorgt für Stabilität, macht aber auch Höhenflüge unwahrscheinlicher. Eine Abspaltung, beispielsweise von Hino Motors, könnte die Aktie ähnlich beflügeln wie bei Daimler.

Bewertung

  • Größter Automobilhersteller der Welt
  • Fundamentale Daten ähnlich wie bei Volkswagen
  • Breit aufgestellt

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General Motors

(WKN: A1C9CMWKN kopiert / ISIN: US37045V1008ISIN kopiert)

General Motors gilt als Inbegriff der amerikanischen Automobilindustrie. Bis 2007 war GM der nach Verkaufszahlen weltgrößte Automobilhersteller. Aufgrund jahrelanger Versäumnisse geriet das Unternehmen im Zuge der Finanzkrise allerdings in erhebliche Schwierigkeiten und wurde insolvent. In der Folge wurde General Motors zunächst verstaatlicht und ab 2010 als New GMC (General Motors Corporation) wieder privatisiert.

Die Aktienkurse sind seitdem vergleichsweise gut. Mit einem Kursplus von 125 Prozent von 2011 bis 2021 hat sich die GM-Aktie zwar schlechter entwickelt als das Papier von Toyota, aber besser als das der deutschen Hersteller. Auch auf drei Jahre gesehen ĂĽbertraf die Kursentwicklung die Konkurrenz – sogar Toyota.

In den vergangenen Jahren wurden viele strategische Entscheidungen getroffen. Die traditionsreiche Tochter Opel und die britische Schwester Vauxhall verkaufte man an den französischen Automobilkonzern Groupe PSA – diese gehören damit zur niederländischen Stallantis (u.a. Fiat, Peugeot, Jeep, CitroĂ«n, Chrysler).

Heute konzentriert sich General Motors vor allem auf die Marken Chevrolet, Corvette und Cadillac. Unter dem Namen GMC produziert General Motors Pritschenwagen und Lkw. In China und den USA ist das Unternehmen außerdem mit Buick präsent, in Südkorea mit Daewoo, in Australien mit Holden. Daneben gibt es weitere, oft nur regional verwendete Marken.


Nach dem Gewinneinbruch im Zuge der Krise wird für die Folgejahre wieder ein profitables Geschäft erwartet. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt auch hier bei knapp unter 10, die Dividendenrendite lag 2020 aber bei nur 0,9 Prozent und soll 2021 sogar auf 0,5 Prozent sinken. Allerdings soll 2021 der Gewinn nach zwei Jahren Rückgang in Folge wieder steigen.

 20192020e2021e
Umsatz in Mrd. EUR122,697--
Gewinn/Aktie4,261,613,79
Dividende/Aktie1,400,891,11

Offen ist noch, wie gut General Motors der Umstieg ins E-Auto-Zeitalter gelingen wird. Bisher scheint der Konzern hinter Volkswagen oder Daimler zurĂĽckzuliegen.

Bewertung

  • NeugrĂĽndung nach der Insolvenz
  • Seit dem Verkauf von Opel vor allem in den USA und Asien stark
  • Gute Kursentwicklung in den vergangenen zehn Jahren

General Motors wird an US-Börsen gehandelt, ist aber auch über zahlreiche deutsche Börsenplätze und sogar außerbörslich an der Hamburger Lang & Schwarz Exchange oder Gettex orderbar. Wer die Aktie an ihren Heimatbörsen in den USA handeln will, kann das bei LYNX für nur 0,01 USD pro Aktie tun.

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Renault

(WKN: 893113WKN kopiert / ISIN: FR0000131906ISIN kopiert)

Renault zählt zu den wichtigsten französischen Automobilherstellern. Seit 1999 befindet sich das Unternehmen in einer strategischen Allianz mit Nissan und Mitsubishi. Allerdings haben die drei Firmen sich nicht formell zusammengeschlossen (wie etwa die Konkurrenten Peugeot, Citroën und Fiat zu Stellantis), sondern ein loses Bündnis mit gegenseitigen Beteiligungen gebildet. So besitzt Nissan 34 Prozent an Mitsubishi und 15 Prozent an Renault, Renault wiederum 43,5 Prozent an Nissan.

Wie bei Volkswagen ist auch bei Renault der Staat nach wie vor ein wichtiger Teilhaber, die Republik Frankreich besitzt fast 20 Prozent der Aktien.

 20192020e2021e
Umsatz in Mrd. EUR55,537--
Gewinn/Aktie-0,52-3,463,21
Dividende/Aktie1,100,120,60

Die Kursentwicklung war zuletzt enttäuschend, die Aktie notierte Mitte 2021 rund 60 Prozent niedriger als Mitte 2018 und mehr als 10 Prozent niedriger als im Jahr 2011.


2019 und 2020 hat das Unternehmen Verluste gemacht. Die Verluste je Aktie entsprachen 2020 fast dem Kurswert des Papiers. Auch die Dividende wurde in beiden Jahren gestrichen. 2021 soll es wieder Gewinne und eine geringe Dividende geben, doch die ĂśberschĂĽsse des Jahres 2017 werden voraussichtlich selbst im Jahr 2023 nicht wieder erreicht werden.


Das Unternehmen hat immer wieder attraktive Pkw-Modelle entwickelt. Aktuell gehört das Modell Renault Zoe zu den meistverkauften Elektroautos im Kleinwagensegment. Die Kursentwicklung der jüngeren Vergangenheit und die Gewinnsituation ist bei Renault aber deutlich schlechter als bei VW, Toyota oder auch General Motors.

Bewertung

  • BĂĽndnis mit Nissan und Mitsubishi
  • Hoher Verlust 2020
  • Erfolg mit Elektroauto Zoe

Die Aktie kann an praktisch allen wichtigen deutschen Börsenplätzen gekauft werden.

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Chinesische Auto-Aktien kaufen: In diese Aktien lohnt sich eine Investition

China zählt zu den wichtigsten Automärkten weltweit. Ohne China geht bei Umsatz und Gewinn gar nichts – das gilt auch fĂĽr technologischen Entwicklungen.

Vor allem fĂĽr die deutschen Autohersteller ist das Land ein wichtiger Exportmarkt. Doch zunehmend werden chinesische Hersteller selbst zu wichtigen Akteuren. Bald werden vermutlich auch deutlich mehr chinesische Autos in Deutschland zu sehen sein.

Chinesische Aktien waren in der Vergangenheit oft eine gute Investition. Gilt das auch fĂĽr chinesische Automobil Aktien? Wir stellen einige Unternehmen kurz vor.

BYD

(WKN: A0M4W9WKN kopiert / ISIN: CNE100000296ISIN kopiert)

Die BYD Company Limited (das Akronym BYD steht für Build Your Dreams) ist ein chinesischer Mischkonzern und einer der größten Automobilproduzenten Chinas. In Kalifornien gibt es ein eigenes Montagewerk für den batteriebetriebenen BYD eBus. Das Businessweek-Magazin von Bloomberg stufte BYD bereits im Jahr 2010 als leistungsfähigsten Technologiekonzern der Welt ein.


Allein von Mitte 2020 bis Mitte 2021 legte der Aktienkurs des Unternehmens um 260 Prozent zu. Aktuell ist die Aktie also eher hoch bewertet.


Werden die Gewinnerwartungen übertroffen, könnte sich dies jedoch ändern. 2020 legte der Überschuss um 160 Prozent zu, allerdings auch nach zwei Jahren mit Gewinnrückgängen in Folge. Für 2021 wird nur ein leichtes Gewinnwachstum prognostiziert, was bedeutet, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis weiterhin hoch bleibt. Es lag mit 109 mehr als zehn Mal so hoch wie bei den deutschen Herstellern üblich.

Erstmals wurde 2020 eine Dividende gezahlt, die Dividendenrendite lag allerdings angesichts der Auszahlung von 0,01 Euro je Aktie nur bei 0,08 Prozent.

 20192020e2021e
Umsatz in Mrd. EUR---
Gewinn/Aktie0,080,100,14
Dividende/Aktie0,010,010,01

Bewertung

  • Hoch bewertet
  • Geringe Dividende
  • Wachstumsambitionen – eine Aktie fĂĽr Mutige

Die Aktie ist in Hongkong und Shenzhen notiert. Sie kann aber auch an vielen Handelsplätzen in Deutschland wie dem Xetra und der Lang & Schwarz Exchange in Hamburg gekauft werden.

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Geely

(WKN: A0CACXWKN kopiert / ISIN: KYG3777B1032ISIN kopiert)

Geely ist ein chinesischer Hersteller von Pkw und Motorrädern. Das Unternehmen wurde im Jahr 2002 gegründet und produziert heute an sieben Standorten. Zum Konzern gehören auch die Marken London Taxi, Lotus und Volvo sowie mehrere in Asien bekannte Marken wie SMA oder Proton (49,9 Prozent Beteiligung).

Die Aktie ist sehr volatil. Mitte 2021 lag sie rund 670 Prozent höher als 2011, allerdings deutlich niedriger als noch 2018. In der zweiten Jahreshälfte 2020 hatte sich der Kurs der chinesischen Autoaktie fast verdreifacht, verlor in der zweiten Jahreshälfte 2021 aber wieder rund 40 Prozent.


2020 wollte das Unternehmen eigentlich 2 Millionen Fahrzeuge pro Jahr produzieren. Nicht zuletzt die Coronakrise hat diesem Plan einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Gewinn pro Aktie sank deutlich, er lag 2020 mit 0,07 Euro nicht einmal halb so hoch wie 2018 mit 0,17 Euro. Erst 2024 soll das Niveau von 2018 wieder erreicht werden.

Auch die Dividende wurde 2020 um ein Drittel gekürzt, was angesichts der schon vorher niedrigen Dividendenrendite aber kaum ins Gewicht fällt.

 20192020e2021e
Umsatz in Mrd. EUR---
Gewinn/Aktie0,110,110,15
Dividende/Aktie0,030,020,03

Bewertung

  • Hoch bewertet
  • EigentĂĽmer europäischer Traditionsmarken
  • GewinnrĂĽckgang in 2019 und 2020 – aber interessante Perspektiven

Wer in die Aktie von Geely investieren möchte, kann dies ĂĽber ein auf den Kaimaninseln notiertes Papier tun. Dieses wird auch an deutschen Börsenplätzen gehandelt – zum Beispiel bei Tradegate

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Nio

(WKN: A2N4PBWKN kopiert / ISIN: US62914V1061ISIN kopiert)

Nio ist ein junges Unternehmen aus China und bietet interessante Anlegerchancen, birgt aber auch höhere Risiken. Noch vor Tesla ist Nio die wohl interessanteste E-Auto Aktie.

Das in Shanghai ansässige Unternehmen gilt als Innovationstreiber der Branche. Im Oktober 2016 gestatteten die kalifornischen Behörden dem Unternehmen den Test selbstfahrender Autos auf öffentlichen Straßen. 2018 eröffnete Nio die erste Power Swap Station Chinas. Dort können leergefahrene Batterien gegen volle Batterien ausgetauscht werden. Dadurch entfällt der Ladevorgang.

Der Kurs stieg allein von Mitte 2020 bis Mitte 2021 um rund 800 Prozent, wobei das Plus zwischenzeitlich noch höher gelegen hatte. Auch diese chinesische Automobil Aktie verlor seit Januar rund ein Drittel.

Gewinne erzielt Nio noch nicht. Die Gewinnschwelle rückt jedoch Jahr für Jahr näher.

 20192020e2021e
Umsatz in Mrd. EUR---
Gewinn/Aktie-1,44-0,86-0,52
Dividende/Aktie000

Bewertung

  • Noch keine Gewinne
  • Dynamisches Unternehmen
  • Stark im Bereich Elektromobilität und autonomes Fahren

Die Aktie wird bisher nur in China gehandelt. Allerdings gibt es gesponsorte ADRs, also Aktienzertifikate, mit denen Anleger das Papier indirekt kaufen können. Diese werden auch in Deutschland gehandelt.

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Auto Start-up Aktien – nicht börsennotiert

In den vergangenen Jahren sind viele Auto Start-ups gegründet worden. Zwei Unternehmen stammen aus China, aber auch in anderen Ländern gab es interessante Gründungen.

Byton

Byton ist ein chinesischer Hersteller von Elektroautos. Das in Nanjing ansässige Unternehmen wurde im Jahr 2017 unter anderem durch frühere Mitarbeiter von BMW und Nissan gegründet. Das erste Pkw Modell wurde der Öffentlichkeit im Januar 2018 vorgestellt. In unserem Artikel über Start-ups erklären wir Ihnen genauer, worauf Sie bei einer Investition in neue Unternehmen achten müssen.

Doch im Zuge der Corona-Krise stand das Unternehmen kurz vor der Pleite. Die deutsche Tochter in MĂĽnchen wurde im April 2021 sogar insolvent.

Direkt an der Börse handelbar war das Unternehmen ohnehin nie. Allerdings besaß die China Harmony New Energy rund ein Drittel der Aktien – und diese ist börsennotiert. Während die anderen chinesischen Autoaktien zulegen konnten, verlor China Harmony New Energy von Mitte 2020 bis Mitte 2021 rund zehn Prozent an Wert.

Bei den aktuellen Aktionären wird China Harmony New Energy nicht mehr genannt. Die übrigen Großaktionäre sind in Deutschland nicht börsennotiert.

Sono Motors

Sono Motors ist ein Münchener Start-up für Elektroautos. Mit dem Sion ist das erste Auto zumindest als Prototyp bereits auf den Straßen unterwegs. Der Clou: In die Karosserie sind Solarzellen eingearbeitet, die das Fahrzeug beim Fahren oder Parken aufladen. Das reicht zwar nicht für die Fahrt, verlängert aber die Reichweite und senkt den Stromverbrauch.

Allerdings hat die Serienproduktion noch nicht begonnen. Sie soll im ehemaligen Saab-Werk in Trollhättan stattfinden.

Börsennotiert ist das Unternehmen bisher nicht. Investoren müssen noch warten. Vielleicht kauft ja der ebenfalls in München beheimatete Konkurrent BMW das kleine Start-up.

Togg

Auch Togg, der tĂĽrkischen Elektroautomarke, wird derzeit viel Aufmerksamkeit gewidmet. Zwei Prototypen hat das Unternehmen schon vorgestellt, einen SUV und eine Limousine. Die beiden wurden allerdings noch vom italienischen Design- und Karosseriebauunternehmen Pininfarina hergestellt.

Für die Serienproduktion entsteht ein neues Werk in der Türkei. Die Batteriezellen werden zunächst in Deutschland in Bitterfeld-Wolfen hergestellt, aber ebenfalls in der Türkei weiterverarbeitet. Das Projekt genießt die Unterstützung des türkischen Präsidenten.

Kaufen kann man Togg Aktien aber nicht. Bisher sind fünf verschieden Firmen mit je 19 Prozent beteiligt, fünf Prozent hält die türkische Handelskammer TOBB, zu der auch der börsennotierte Mobilfunkanbieter Turkcell gehört, der unter anderem an der Börse Frankfurt gehandelt wird (WKN: 502723; ISIN: TRATCELL91M1).

Tipp: Wir haben einen eigenen Beitrag zu tĂĽrkischen Aktien.

Auto-ETF als Alternative

Eine Alternative zum Kauf einzelner Auto-Aktien sind börsengehandelte Indexfonds (ETFs). Es gibt ETFs auf spezielle Automobilindizes. Eine naheliegende Lösung für Anleger ist der Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts. Es gibt verschiedene ETFs auf diesen Index. Wir haben einen ausgesucht.

Top 5 ETF

1
Anzahl ETFs
18000
Orderkosten 1000 €
0
Sparplanfähige ETFs
608
Anzahl gebĂĽhrenfreier ETFs
273
Testberichtzu Smartbroker
2
Anzahl ETFs
1000
Orderkosten 1000 €
4,90€ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
600
Anzahl gebĂĽhrenfreier ETFs
170
Testberichtzu Comdirect
3
Anzahl ETFs
165
Orderkosten 1000 €
1€
Sparplanfähige ETFs
165
Anzahl gebĂĽhrenfreier ETFs
0
Testberichtzu OnVista
4
Anzahl ETFs
728
Orderkosten 1000 €
4,90€ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
700
Anzahl gebĂĽhrenfreier ETFs
150
Testberichtzu ING
5
TradeRepublic Logo
Anzahl ETFs
7500
Orderkosten 1000€
0€
Sparplanfähige ETFs
1300
Anzahl gebĂĽhrenfreier ETFs
500
Testberichtzu Trade Republic
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iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF (DE)

(WKN: A0Q4R2WKN kopiert / ISIN: DE000A0Q4R28ISIN kopiert)

Im Index befinden sich lediglich 13 Werte – durchweg Automobilhersteller und Zulieferer. Der iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF bildet den Index mittels physischer Replikation ab. Es handelt sich um einen ausschüttenden ETF mit quartalsweisen Dividendenzahlungen. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0,46 Prozent. In den letzten fünf Jahren erzielte der ETF eine Rendite von rund 25 Prozent.

Rendite p.a. letzte 5 Jahre-8,73 %
Rendite p.a. letzte 5 Jahre Vergleichsindex-8,91 %
AusschĂĽttungsmodusAusschĂĽttend
TER0,46 %
ReplikationPhysisch
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ComStage STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF

(WKN: WKN kopiert / ISIN: LU0378435043ISIN kopiert)

Der ComStage STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF wird seit der Übernahme der ComStage durch Lyxor durch diese Fondsgesellschaft betrieben. Es handelt sich um einen direkt replizierenden, ausschüttenden ETF. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0,25 Prozent. In den letzten fünf Jahren erlitten Anleger mit dem Fonds einen Gesamtverlust in Höhe von 38,57 Prozent. Damit hat sich der ETF etwas besser entwickelt als der Vergleichsindex (-39,42 Prozent).

Rendite letzte 5 Jahre kumuliert-38,57 %
Rendite letzte 5 Jahre kumuliert Vergleichsindex-39,42 %
AusschĂĽttungsmodusAusschĂĽttend
TER0,25 %
ReplikationPhysisch

Der gĂĽnstigste Broker fĂĽr diesen ETF ist comdirect.

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Investieren in Automobil-Aktien: SWOT-Analyse

Ist Auto-Aktien kaufen im aktuellen Umfeld eine gute Idee? Wie bei jeder Investition gilt es, im Vorfeld Pro- und Contra-Argumente abzuwägen. Unsere SWOT-Analyse geht der Frage auf den Grund.

Stärken: Der Automobilmarkt scheint sich zu erholen

Viele Automobil Aktien (ganz besonders die der deutschen Hersteller) sind stark gefallen. Optimisten erkennen daran Aufwärtspotenzial. Vielleicht übertreibt der Markt. In China scheint sich der Automobilmarkt sehr schnell von Corona zu erholen. Trifft dies auch auf Europa und Nordamerika zu, stehen die Hersteller womöglich schon im Spätherbst wieder sehr gut da. Zumal die deutschen Hersteller offenbar bei Elektromobilität und autonomem Fahren aufholen.

Schwächen: Hohe Kosten durch die Investition in Elektromobilität, Chipmangel

Mit aller Macht müssen die Automobilkonzerne den Umstieg auf die Elektromobilität schaffen. Und es wartet schon die nächste Herausforderung, auch das autonome Fahren muss bewältigt werden. Gleichzeitig muss auch die Entwicklung der Verbrennungsmotoren noch ein paar Jahre weiterlaufen. Und BMW und Daimler haben auch das Thema Wasserstoff noch nicht abgeschrieben. Das kostet viel Geld.

Aktuell bremst auch ein Mangel an Chips die Produktion. Denn ohne IT geht heute auch bei Autos nichts mehr. Die Fachzeitschrift Automobil Produktion spricht von einem „fatalen Problem“. Der deutsche Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöfer rechnet nicht damit, dass der Mangel noch 2021 behoben werden kann. Außerdem drohe eine Abhängigkeit von China. Das Land sei „unendlich dynamisch“ und werde daher die Führung übernehmen.

Trotzdem erzielen die meisten Hersteller aktuell noch hohe Gewinne und die Dividendenrenditen sind gut. Die drohende Abhängigkeit von China lässt sich durch den Kauf chinesischer Aktien teilweise umgehen. Die Gefahren lauern eher in der Zukunft (siehe Risiken).

Chancen: Kosten zum Auto-Aktien kaufen sind derzeit gering

Wer jetzt die richtigen Auto-Aktien kauft, investiert vielleicht zu einem sehr günstigen Zeitpunkt in erfolgreiche Großkonzerne der Zukunft. Viele Analysten bemängeln, die Hersteller seien immer noch so bewertet, als würden sie in wenigen Jahren insolvent. Dabei sind viele Unternehmen auf einem guten Weg.

Geld könnte auch neue Modelle schaffen, beispielsweise die Idee eines Auto-Abonnements. Dann könnten die Hersteller zusätzliche Services anbieten und dafür Geld verlangen. Im Zeitalter autonomen Fahrens gilt das erst recht. Dann lässt sich das gewünschte Auto einfach per App bestellen.

Risiken: Neue Konkurrenten und neue Monopole durch E-Mobilität und autonomes Fahren

Die Option, das gewünschte Auto einfach per App zu bestellen, birgt aber auch eine Gefahr. Dann sind nämlich weniger Autos nötig. Außerdem hätten die Anbieter solcher Dienstleistungen eine deutlich höhere Verhandlungsmacht.

Zwei völlig gegensätzliche Befürchtungen kursieren aktuell bei den Automobilherstellern: Die eine ist, dass die Elektromobilität den Markteintritt für neue Konkurrenten leichter machen könnte. Denn für den Bau von Elektrofahrzeugen ist deutlich weniger Know-How nötig. Beispielsweise sind keine Getriebe notwendig und Elektromotoren sind deutlich einfach zu bauen als Verbrennungsmotoren.

Das könnte zu einem Verfall der Preise führen. Tatsächlich sind zuletzt zahlreiche neue Unternehmen in den Wettbewerb eingetreten. Sogar für den totgesagten Streetscooter der Deutschen Post könnte es ein Happy End geben.

Die zweite Befürchtung geht in die andere Richtung. Die Entwicklung von Autos zu fahrenden Computern könnte dazu führen, dass am Ende nur wenige Hersteller überleben. Denn im IT-Bereich wird Größe oft belohnt, erst recht beim Thema maschinelles Lernen, wo mehr Daten fast automatisch zu besseren Ergebnissen und damit zu noch mehr Größe führen.

Die Überlebenden könnten sagenhafte Gewinne erzielen; ein Grund warum Tesla so viel Kapital anzieht. Wer aber die falsche Autoaktie gekauft hat, verliert viel Geld.

Es gibt ein drittes Risiko, quasi eine Kombination aus den beiden ersten Szenarien: IT-Giganten wie Google, Apple oder Amazon entwickeln die Software und verdienen damit das große Geld, während sich die Hersteller mit geringen Erträgen zufriedengeben müssen. Dies ist vermutlich die wahrscheinlichste der drei Optionen.

Ergebnis der SWOT-Analyse

Zu den drei beschriebenen Szenarien gibt es noch eine vierte. Darin kooperieren die Autohersteller bei der Entwicklung des autonomen Fahrens, schaffen offene Standards und setzten sich gegen die Tech-Giganten durch.

Kleine Konkurrenten wie Sono Motors könnten übernommen werden, was den Konkurrenzdruck etwas dämpfen würde. Die zusätzliche Konkurrenz durch chinesische Autohersteller wird aber bleiben. Gleichzeitig ist China aber auch ein wichtiger Absatzmarkt.

Die aktuellen Dividendenrenditen werden Aktionäre aber langfristig nicht mehr erreichen. Für die meisten Hersteller gibt es mehr Risiken als Chancen. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Dividendenrenditen und das Kurs-Gewinn-Verhältnis aktuell sehr gut sind. Die Risken sind also schon eingepreist. Kommt es schlimmer als erwartet, dann verlieren die Aktionäre, kommt es weniger schlimm, dann lässt sich viel Geld verdienen.

Die Alternativen zu Autoaktien und E-Auto-Aktien

Hersteller von Batterien

Wer auf das Thema Elektromobilität setzen will, kann das statt mit E-Auto-Aktien auch mit Herstellern von Batterien tun. Denn wer zuerst kostengünstige Akkumulatoren mit großer Reichweite herstellt, hat einen großen Vorsprung.

Teilweise investieren Hersteller wie VW, Tesla oder Toyota selbst in die Batterieentwicklung. Aber auch die Traditionsmarke Varta spielt mit. AuĂźerdem gibt es mit dem L&G Battery Value-Chain UCITS auch einen ETF auf Batteriehersteller.

Mehr Informationen haben wir in unserem Beitrag Riesenchance Feststoffbatterie 2021 zusammengestellt.

Lithiumaktien

Die heutigen Batterien arbeiten oft auf Lithium-Ionen-Basis. Sie brauchen also Lithium. Fördergesellschaften des Leichtmetalls könnten deswegen ebenfalls profitieren.

Lesen Sie dazu unseren Artikel Lithium Aktien kaufen.

Wasserstoffaktien

VW setzt ausschließlich auf die Batterie, doch einige andere Hersteller glauben noch an die Alternative Wasserstoff. Diese hätte den Vorteil, dass keine Batterien notwendig sind und der Wasserstoff dann produziert werden kann, wenn Stromüberschüsse vorhanden sind.

Aktuell glauben immer weniger Beobachter an eine Trendwende. Doch fĂĽr Wasserstoff gibt es noch zahlreiche andere Anwendungsmöglichkeiten – nicht zuletzt das Speichern von EnergieĂĽberschĂĽssen. Auch in der Stahlindustrie könnte der Wasserstoff Anwendung finden.

Lesen Sie auch unseren Beitrag zu Wasserstoffaktien.

5 Fragen und Antworten rund um Auto-Aktien

Mit welchen anderen Aktien stehen Auto-Aktien in Verbindung?

Die Automobilindustrie steht in direkter Verbindung mit ihren Zulieferern. Dies gilt auch für die Aktien. Relevant sind darüber hinaus Unternehmen aus dem Rohstoffbereich. Die Autoindustrie benötigt viel Eisen, Stahl, Kupfer, Aluminium und Platin. Für Elektroautos werden darüber hinaus Lithium sowie Kapazitäten in der Batteriefertigung benötigt. Da auch Wasserstoff als zukünftige Antriebstechnologie noch nicht vom Tisch ist, spielen auch Aktien aus diesem Bereich eine Rolle.

Warum sind chinesische Auto-Aktien besonders beliebt?

Chinas Automarkt ist groß und wächst weiter - China wird die führende Automacht. Die nationalen Hersteller können sich deshalb größtmöglicher Unterstützung ihrer Regierung erfreuen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass schon in relativ naher Zukunft chinesische Autos weltweit den Ton angeben. Dies müsste sich dann auch in den Aktienkursen widerspiegeln.

Warum wird die Tesla-Aktie so hoch gehandelt?

Tesla gilt als Technologie- und Designführer. Anleger hoffen auf Skalierungseffekte, die dem Unternehmen im besten Fall beträchtliche Gewinne bescheren werden. Tesla verfügt über die Technologien, die schon bald die Schlüsseltechnologien im Fahrzeugbau sein können, wie zum Beispiel autonomes Fahren. Außerdem forscht das Unternehmen an neuartigen Energiespeichern wie Feststoffbatterien.

Welche Auto Aktien kaufen?

Lange Zeit waren junge E-Auto-Aktien wie Tesla und Nio die Stars der Börsen, während sich etablierte Hersteller eher schwach entwickelten. Doch zuletzt haben sich vor allem deutsche Autoaktien wie VW und Daimler vielversprechend entwickelt, zumal die Dividendenrenditen bisher hoch sind.

Welche E-Auto Aktien gibt es?

Bekannteste E-Auto-Aktie ist aktuell Tesla. Doch auch der Hersteller Nio gilt als risikoreiches, aber ebenso interessantes Investment. Auch etablierte Hersteller wie VW und Daimler entwickelten sich immer mehr zu E-Auto-Aktien. Junge Hersteller wie Sono Motors sind noch nicht börsennotiert, könnten aber mittelfristig an die Börse gehen. Auch Batteriehersteller können eine Alternative sein.

Fazit

Automobilaktien bieten eine hohe Dividendenrendite und ein günstiges Kurs-Gewinn-Verhältnis. Allerdings bergen die Themen Elektromobilität und autonomes Fahren viele Risiken. Aus den stolzen Herstellern könnten Unternehmen werden, die von den Softwareherstellern abhängig sind und sich mit niedrigen Gewinnen zufriedengeben müssen. So ergeht es heute den Herstellern von PCs.

Vorhersehen lässt sich die Entwicklung kaum, aber Hersteller wie VW, Toyota oder Daimler scheinen gut aufgestellt zu sein. Bei BMW sind noch einige Fragen offen. Das bayerische Unternehmen blieb zuletzt hinter den Konkurrenten zurück, könnte die Wende aber noch schaffen. Auch eine Übernahme durch einen chinesischen Hersteller wäre für die Aktionäre attraktiv.

Auch bei sorgfältiger Auswahl sollten Anlegerinnen und Anleger ihr Investment daher streuen. Wer sich das nicht zutraut oder keine Lust dazu hat, kann diese Aufgabe an einen Robo Advisor übertragen.

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Tilman schreibt seit 2017 für Aktien.net. Er selbst legt sein Geld am liebsten mit ETFs an, gerne themen- und länderspezifisch, aber immer auch im Hinblick auf eine breite Streuung. Studiert hat er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Seit zehn Jahren ist er freiberuflicher Online-Autor und hat unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, manager-magazin.de und Spiegel Online geschrieben.

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