Investmentideen: Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Aktien & ETFs

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Tesla Fahrzeug beim Aufladen an Ladestation

Die Straßen werden sich in den nächsten Jahren mit mehr und mehr Elektroautos füllen. Damit einhergehen wird die Zunahme der Anzahl der Ladestationen. Das führt zum Entstehen einer völlig neuartigen Branche.

2021 wurden in der EU rund 878.000 E-Autos neu zugelassen (nach 539.000 Fahrzeugen 2020). In Deutschland waren es mehr als 300.000 batteriebetriebene Autos. Im ersten Halbjahr 2022 wurde EU-weit fast 650.000 E-Fahrzeuge neu zugelassen. Bis 2030 sollen in Deutschland 15 Millionen E-Autos auf die Straßen gebracht werden.

Der Umstieg vom Verbrenner auf E-Fahrzeuge soll hierzulande vor allem mit Prämien für elektrisch betriebene Autos gelingen. In Ländern wie Frankreich oder den Niederlanden werden Prämien mit hohen Steuern auf Verbrenner kombiniert.

Staatliche Förderung ist nur ein wichtiger Aspekt für potenzielle E-Autokäufer, denn zum Umsteigen wird sie eine Prämie nur dann veranlassen, wenn sie auf der Fahrt die notwendige Ladeinfrastruktur vorfinden.

Milliardenschwerer Markt für Ladestationen

Bis 2040 schätzen Expert*innen einen Bedarf von 300 bis 500 Millionen neuer Ladestationen für das Schnellladen, für Wohnhäuser, für öffentliche Bereichen und Fahrzeugflotten weltweit. Mitte 2022 stehen lediglich 6 Millionen Ladestandorte zur Verfügung.

In Deutschland wird der Bedarf an Ladestationen bis 2030 auf rund 400 000 Ladepunkte steigen. Gegenüber 2022 ist das eine Verzehnfachung. Mindestens 50.000 Ladestationen sollen mit einer Leistung von mehr als 150 kWh ausgestattet sein.

Der mit der Umstellung auf Elektromobilität verbundene enorme Bedarf an Ladeparks für Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge lässt einen Wachstumsmarkt entstehen, der etwa bis 2040 existieren wird. Schätzungen zufolge werden Investitionen in den Aufbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge dann ihren Höhepunkt erreichen. Eine Ladeinfrastruktur, bestehend aus 500 Millionen Ladestationen, würde eine Gesamtinvestition von mehr als 1,5 Billionen Euro bedeuten.

Direkt in das Thema Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge investieren

In der Vergangenheit gab es für Kapitalanleger*innen mangels geeigneter Unternehmen nur wenig Möglichkeiten für ein direktes Investieren in das Thema Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Es gab zum einen kaum börsennotierte Unternehmen bzw. Aktiengesellschaften mit Ladestationen-Geschäft. Zum anderen waren Ladestationen für Elektrofahrzeuge häufig spezielle Geschäftsbereiche in größeren Fahrzeugunternehmen integriert. Besser sieht es mit Anlagechancen für Investor*innen im Jahr 2022 aus. Im Jahr davor sind mehrere Unternehmen darunter Fastned, Tritium oder ChargePoint an die Börse gegangen.

Die wachsende Anzahl kapitalkräftiger Anbieter von Ladestationen ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Industrie die Energiewende mitgestaltet.

Das sind die Chancen für Anleger

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird in den nächsten Jahren schnell expandieren, was für die neu entstandenen Unternehmen zumindest zeitweilig eine sichere Geschäftsgrundlage bedeutet.

Auf lange Sicht werden Unternehmen mehr Erfolg verbuchen, die mithilfe von Software-Abonnements für einen ausreichende Kundenbindung sorgen. Mit zeitweiligen Rückschlägen müssen Anleger*innen bei Unternehmen rechnen, die ausschließlich Ladestationen bzw. Strom verkaufen.

Ein schnell wachsender Markt muss für Aktionär*innen nicht auch positive Renditen bedeuten. Die Entwicklung der Solarbranche in den letzten zehn Jahren macht das deutlich. Anleger*innen sollten in Unternehmen der Ladestationen-Branche mit langfristigen Wettbewerbsvorteilen investieren.

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ETF-Liste

Bei ETF1, der Datenbank aller ETFs & Sparpläne, finden Sie Informationen und Factsheets zu Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge bzw. E-Mobility ETFs. Für den Zugang zur Datenbank und für die ETF-Suche benötigen User*innen keine Anmeldung.

Finden sie hier alle ETFs zum Thema E-Mobilität.

Top Aktien Ladestationen für Elektrofahrzeuge

  • Compleo Charging Solutions AG
    WKN:A2QDNXKGV: 0,00
    ISIN:DE000A2QDNX9DIV/R:0
  • Tritium Dcfc Ltd
    WKN:A3DDU7KGV: 0,00
    ISIN:AU0000205205DIV/R:0
  • Wallbox NV
    WKN:A3C4USKGV: 0,00
    ISIN:NL0015000M91DIV/R:0
  • ChargePoint Holdings Inc
    WKN:A2QK1PKGV: 0,00
    ISIN:US15961R1059DIV/R:0
  • Fastned B.V
    WKN:A2PMA5KGV: 0,00
    ISIN:NL0013654809DIV/R:0
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A2QDNX
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0
A2PMA5
NL0013654809
0,00
496
-0.981%
0

 

Weitere Aktien zum Thema Ladestationen für Elektrofahrzeuge

  • Aareal Bank AG
    WKN:540811KGV: 0,00
    ISIN:DE0005408116DIV/R:0.0486
  • Tesla Inc
    WKN:A1CX3TKGV: 1,47
    ISIN:US88160R1014DIV/R:0
  • EnBW Energie Baden-Württemberg AG
    WKN:522000KGV: 0,00
    ISIN:DE0005220008DIV/R:0.0144
  • RWE AG
    WKN:703712KGV: 1,71
    ISIN:DE0007037129DIV/R:0.0221
  • Qualcomm Incorporated
    WKN:883121KGV: 0,57
    ISIN:US7475251036DIV/R:0.0241
  • Mercedes Benz Group AG
    WKN:710000KGV: 41,59
    ISIN:DE0007100000DIV/R:0.0891
  • Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft
    WKN:519000KGV: 0,27
    ISIN:DE0005190003DIV/R:0.0782
  • Bollore SA
    WKN:875558KGV: 0,00
    ISIN:FR0000039299DIV/R:0.0127
  • ABB Ltd
    WKN:675089KGV: 0,28
    ISIN:US0003752047DIV/R:0.034
  • Infineon Technologies AG
    WKN:623100KGV: 0,68
    ISIN:DE0006231004DIV/R:0.0108
  • Nidec Corporation
    WKN:878403KGV: 1,47
    ISIN:JP3734800000DIV/R:0.0086
  • Blink Charging Co
    WKN:A2DWW2KGV: 0,00
    ISIN:US09354A1007DIV/R:0
  • Beam Global
    WKN:A2QDBZKGV: 0,00
    ISIN:US07373B1098DIV/R:0
  • Nio Inc Class A ADR
    WKN:A2N4PBKGV: 0,00
    ISIN:US62914V1061DIV/R:0
  • Fortum Oyj
    WKN:916660KGV: 0,00
    ISIN:FI0009007132DIV/R:0.0938
  • Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft
    WKN:731400KGV: 0,00
    ISIN:DE0007314007DIV/R:0
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540811
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883121
US7475251036
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DE0005190003
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US0003752047
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DE0006231004
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JP3734800000
1,47
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US09354A1007
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0.0938
731400
DE0007314007
0,00
361
0.0227%
0

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Paul Scheuschner

Paul ist Autor von Aktien.net und schreibt seit 2016 für das Portal. Im August 2006 - Januar 2009 hat er eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei der Allianz Versicherung absolviert. Hier war er unter anderem im Investmentbanking bei der Dresdner Bank (damals noch Teil der Allianz, heute Commerzbank) eingesetzt. Paul interessiert sich insbesondere für Aktienindizes, ETFs, Fonds, Rohstoffe und Anleihen.