Riesenchance Feststoffbatterie – diese Aktien 2021 beobachten!

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Tesla Aufladen Beitragsbild

Feststoffbatterie Aktien

Das Wichtigste in Kürze

 

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Unsere Arbeitsweise

analysierte investments
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recherchiert
Analysierte Investments
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Inhaltsverzeichnis

 

Die besten Feststoffbatterie Aktien

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Tesla
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Toyota
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Varta
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Panasonic
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Akasol
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Quantumscape
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Samsung
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Weitere empfehlenswerte Feststoffbatterie Aktien

Name / WKN
Samsung SDI
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VW
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BYD
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Risikohinweis: Ihr Kapital
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Nano One Materials
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Novonix
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BMW
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Die besten Feststoff-Batterie ETFs in diesem Artikel

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Name / WKN 
L&G Battery Value-Chain UCITS ETF
A2H5GKWKN kopiert
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iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF
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WisdomTree Battery Solutions ETF
A2PUJKWKN kopiert
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iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF
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Xtrackers Future Mobility UCITS ETF
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Diese 7 Batteriehersteller sind einen genauen Blick wert

Darin, dass die Elektromobilität ein Riesen-Trend ist, sind sich fast alle Beobachter einig. Dass Batterie-Aktien eines der interessantesten Investments sind auch. Noch ist aber offen, welche Unternehmen den Innovationswettbewerb für sich entscheiden werden. Wir stellen Ihnen sieben aussichtsreiche Kandidaten vor, die in verschiedener Hinsicht überzeugen und eine lukrative Rendite in Aussicht stellen.

 

Tesla – Mobilitäts- und Elektropionier

WKN: A1CX3TWKN-Code kopiert

Tesla ist das gelungen, woran andere Automobilhersteller bislang gescheitert sind: die Kunden für elektrische Autos wirklich zu begeistern. Das macht sich nun bezahlt. Das amerikanische Unternehmen profitiert von der konsequenten Ausrichtung auf Batterie-Autos, wofür es viel Geld in die Forschung investiert hat.


Bei der Produktion der Batteriezellen ist Tesla bislang noch auf Panasonic angewiesen, die gute Qualität liefern, aber hohe Preise fordern und Druck auf Tesla ausüben. Der Konzern von Elon Musk hat daher vor kurzem die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Hersteller CATL und dem südkoreanischen LG Electronics angefangen. Somit arbeitet Tesla mit allen führenden Batterieherstellern zusammen und hat erheblich Einfluss auf die Produktion und Entwicklung. Tesla möchte auch auf Batterien ohne Kobalt umsteigen. Das Edelmetall wird zu 90 Prozent unter schlechten Arbeitsbedingungen und häufig im Kongo von Kinderarbeitern abgebaut.

Elektroautoverkauft Grafik

Außerdem hat Tesla den Batteriespezialisten Maxwell Technologies 2019 gekauft. Das, und Andeutungen von Elon Musk, lassen vermuten, dass Tesla im ganz großen Stil in die eigene Batterieproduktion einsteigen wird – ohne Zulieferer. Möglicherweise ist das auch ein Thema für die Gigafactory in Berlin-Brandenburg.

Eine Tesla Feststoffbatterie bleibt allerdings vorerst Spekulation. Zwar hat Tesla ein teures Patent erworben, mit dem Batterien mit doppelt so hoher Reichweite produziert werden können, aber noch ist die Massenfertigung zu teuer.

 2018201920202021
Umsatz in Mrd. USD21,424,531,550,2
Gewinn je Aktie in USD-1,14-0,980,643,58
Dividende je Aktie in USD----

Quelle: Tesla Investor Relations

Von Mitte 2011 bis Mitte 2021 stiegen die Tesla-Aktien um sagenhafte 14.310 Prozent (!). Nach einem kurzen Kursrückgang im Februar 2021 könnte das Papier jetzt wieder Kurs auf ein neues Kurshoch nehmen.

Das Anlagerisiko stufen Experten trotz zahlreicher BUY-Empfehlungen allerdings als hoch ein. Allein von Januar bis Mai 2021 sank der Kurs zwischenzeitlich um rund 30 Prozent. Das liegt auch an der hohen Bewertung, das Kurs-Gewinn-Verhältnis lag 2020 bei mehr als 1.100, üblich sind bei anderen Automobilaktien Wert von unter 10. Im Kurs sind also schon deutliche Gewinnzuwächse eingepreist. .

Anleger, die auf die Technologieführerschaft von Tesla vertrauen und nicht zuletzt von Elon Musk überzeugt sind, sollten Kursrücksetzer nutzen, um zuzuschlagen. Bei Tesla sind weitere Anstiege denkbar, weil der Markt das Unternehmen als einen der größten Wachstumskandidaten sieht. Doch die Konkurrenz schläft nicht. VW werden gute Chancen nachgesagt und Daimler soll Tesla mit dem Mercedes EQS sogar bereits übertroffen haben.

  • Feststoffbatterien von Tesla bleiben vorerst Spekulation
  • Hohe Volatilität
  • Aber: Der Mut, auf den innovativen Konzern zu setzen, dürfte sich auszahlen.

 

Toyota – der erwachte Riese

WKN: 853510WKN-Code kopiert

Toyota war der erste Autokonzern, der auf batteriebetriebene Autos gesetzt hat, und wurde dafür lange belächelt. Die Hybrid-Modelle des japanischen Konzerns waren ebenfalls Pioniere. Zuletzt aber ist es still um das Unternehmen geworden.

Toyota ist noch vor VW der größte Automobilhersteller der Welt und verfügt über riesige Kapitalrücklagen. Das Unternehmen setzt auf gründliche Entwicklungszyklen und bringt Produkte erst auf den Markt, wenn sie auch ausgereift sind. Umso überraschender ist, dass Toyota eine Feststoffbatterie für 2021 angekündigt hat. Ein Prototyp sollte bei den olympischen Spielen in Japan vorgestellt werden. Die Vorstellung fiel aber aus, nachdem sich Toyota im Juli 2021 überraschend als Sponsor zurückzog.

Das Besondere ist die potentielle Verdopplung der Reichweite durch die neuen Batterien. Sollte Toyota dieser Wurf gelingen, wären die Autos auf einen Schlag denen von Tesla überlegen, wahrscheinlich trotzdem günstiger und damit äußerst begehrenswert. Viel ist dazu noch nicht bekannt, die Batterie-Forschung findet streng geheim statt.

Allerdings hat Toyota bisher vor allem auf Wasserstoffantriebe und Hybridfahrzeuge gesetzt. Erst 2022 soll überhaupt ein rein batteriebetriebenes Fahrzeug auf den Markt kommen. Wenn Toyota ein Feststoffbatterie-Hit gelingt, sind aber enorme Absatzzahlen denkbar.

 

Feststoffbatterie soll ab 2025 produziert werden

Toyotas Vizepräsident der Abteilung für Antriebstechnologie, Keiji Kaita, hat in einem Interview erklärt, dass Toyota sein Konzept Feststoffbatterie im Zeitplan umsetzt. Eine nennenswerte Produktion soll 2025 beginnen. Der japanische Elektronikkonzern und Kooperationspartner Panasonic sieht eine Markteinführung der Festkörpertechnologie nicht so optimistisch. Eine Marktreife wird dort in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts erwartet. Dass die geplante Vorstellung eines Prototyps bisher nicht stattgefunden hat, könnte darauf hindeuten, dass Panasonic mit seiner vorsichtigen Einschätzung richtig liegt.

 2016/20172017/20182018/20192019/2020
Umsatz in Billionen Yen3,347,988,007,49
Gewinn je Aktie in Yen64,33101,20121,8396,76
Dividende je Aktie25,030,030,030,0

Quelle: Toyota Investor Relations

Toyota ist eine der wenigen japanischen Aktien, die nicht von Stagnation betroffen ist und 2021 neue Kurshöchstständen erreicht hat. Hinzu kommt, dass der Konzern eine solide Dividende zahlt. 2020 lag die Dividendenrendite bei 2,8 Prozent. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis lag mit 10,8 zwar etwas höher als beim ewigen Konkurrenten VW, aber deutlich unter den 1.1.000 von Tesla.

Wer in den Mobilitätsbereich investieren will, ist mit Toyota als etabliertem Hersteller gut beraten. Das Anlagerisiko wird daher von Experten als eher im mittleren Bereich eingestuft. Als Feststoffbatterie-Aktie mit massivem Potential sollte man Toyota aber noch nicht verstehen – einen wirklichen Durchbruch in der Technologie vorbehalten.

  • Hohe Dividenden
  • Dank neuer Feststoffbatterien zeigt der Trend nach oben
  • Aber: Bis jetzt noch nicht klar, wie ausgereift Toyotas Technologie tatsächlich ist

 

Panasonic – japanische Tradition & Innovation

WKN: 853666WKN-Code kopiert

Panasonic ist ein japanischer Elektronik-Konzern, der Fernseher, Kameras und viele weitere Produkte herstellt. In jüngster Zeit geriet Panasonic vor allem in den Fokus, weil das Unternehmen die begehrten Lithium-Ionen-Akkus in hoher Qualität und Stückzahl zuverlässig liefern kann. In den vergangenen fünf Jahren konnte das Unternehmen seine Aktionäre trotzdem nicht zufriedenstellen. Die Höchstkurse von 2015 und 2017 waren 2021 noch in weiter Ferne, als die Kurse von Februar bis Mai erneut zurückgingen. Die massenhafte Batteriefertigung für E-Fahrzeuge soll dem Aktienkurs nachhaltig nach oben verhelfen.

Die Partnerschaft des Unternehmens mit Tesla steht vor der Auflösung, aber Panasonic ist weiterhin stark mit der Automobilindustrie verbunden. So wurde im Februar erst ein Joint Venture mit Toyota ins Leben gerufen. Toyota hält knapp die Mehrheit, aber Panasonic soll als Feststoffbatterie-Hersteller eingebunden werden. Über die konkreten Fortschritte von Panasonic bei der Entwicklung ist wenig bekannt. Bei den aktuellen Lithium-Ionen-Akkus ist das Unternehmen aber führend.

Die Batteriefertigung wird das neue Joint Venture mit dem Namen Prime Planet Energy im Jahr 2022 in einer bereits existierenden Panasonic-Fabrik beginnen. Die jährliche Kapazität ist ausreichend, um 500.000 Autos auszustatten. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis lag mit 12 relativ niedrig, die Dividendenrendite bei 2,5 Prozent.

 2018201920202021
Umsatz in Mrd. JPY8,0027,4906,6987,115
Gewinn je Aktie in JPY11296,870,897,9
Dividende je Aktie in JPY30,030,020,030,4

Quelle: Panasonic Investor Relations

Für die Panasonic-Aktie sprechen die Effizienz und die kontinuierliche Gewinnentwicklung des Unternehmens. Zwar ist die Batteriesparte der Wachstumstreiber, aber auch die anderen Geschäftsbereiche des Konzerns laufen solide. Zudem sind die Einstiegskurse bei Panasonic historisch verglichen immer noch günstig – eine attraktive Aktie eines Batterieherstellers.

  • Führendes Unternehmen bei Lithium-Ionen-Akkus
  • Vielversprechende Kooperation mit Toyota
  • Günstige Einstiegskurse

Die Aktie ist bei flatex am günstigsten handelbar.

 

Varta – deutsche Batterie-Hoffnung

WKN: A0TGJ5WKN-Code kopiert

varta batterien lithium ionen - Feststoffbatterie

(Bild: pixabay.de | @ Alexei_other)

Varta ist ein deutsches Traditionsunternehmen, das dank dem Batterie-Trend einen zweiten Frühling erlebt. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Batterien und Akkus, vom kleinen Haushaltsmodell bis hin zu großen Ladezellen. Nach mehreren Umstrukturierungen folgte Ende 2017 der erneute Börsengang, 2019 dann der Aufstieg in den MDax.


Varta war 2019 die stärkste deutsche Aktie überhaupt. Nach einem durchschnittlichen Börsengang war Varta zunächst nicht auf dem Schirm der Anleger. Dann folgte die Einsicht: Die Aktie des Batterieherstellers hat ein riesiges Wachstumspotential.

 2018201920202021
Umsatz in Mio. EUR272364870975
Gewinn je Aktie in EUR0,661,282,363,41
Dividende je Aktie in EUR--2,480,40

Quelle: Varta Investor Relations

Die Varta-Aktie ist aktuell sehr volatil und von ihren Höchstwerten wieder zurückgefallen. Das kann bereits ein vielversprechender Einstiegszeitpunkt sein, weil Wachstumsunternehmen selten zum Discount-Preis zu haben sind. Das KGV ist mit über 40 (Stand: 08/2021) immer noch sehr hoch. Aber Varta profitiert sehr stark vom Batterietrend, der wohl auch anhalten wird.

Was die Aktien in Zukunft explodieren lassen könnte, ist der groß angelegte Einstieg in Batteriezellen für die Automobilindustrie.

 

Kooperation mit Volkswagen

Eine Kooperation mit Volkswagen besteht bereits und Milliarden von Fördergeldern für die Forschung in diesem Sektor sind in Aussicht gestellt. Varta und der Chemiekonzern BASF werden häufig als Profiteure dieses Programms genannt.

Varta erhält Fördergelder in Höhe von 300 Millionen Euro von Bund, Bayern und Baden-Württemberg. In die bis 2021 am Standort Nördlingen fertiggestellte Lithium-Ionen-Batteriezellenfabrik mondernster Bauart fließen über 100 Millionen Euro. Trotz der vielen Investitionen zahlte Varta für das Geschäftsjahr 2020 erstmals seit dem Börsengang eine Dividende. Die 2.48 Euro entsprachen einer Dividendenrendite von rund 2,0 Prozent.

Die deutsche Forschung ist immer noch führend. Ob dabei sich lohnende Innovationen und Industriepatente herausspringen, bleibt abzuwarten, aber es ist nicht unwahrscheinlich. In jedem Fall bekommen Anleger mit Varta eine Batterie-Aktie mit rosigen Zukunftsaussichten.

  • Günstige Einstiegsaktien
  • Beim Unternehmen trifft Erfahrung auf Trend
  • Varta ist einer der größten deutschen Profiteure der Batterienachfrage

 

Akasol – Batterien für Großfahrzeuge

WKN: A2JNWZWKN-Code kopiert

Akasol stellt ausschließlich Batterien für Großfahrzeuge her. Gemeint sind batteriebetriebene Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge und auch Schiffe.

E-Busse in mehreren europäischen Großstädten (u.a. Köln, Berlin, London, Stockholm) versorgt das Unternehmen mit Lithium-Ionen-Batteriesystemen. Zu den Kunden gehören Konzerne wie Alstom, Volvo und Daimler.

Das Unternehmen wurde erst 2008 gründet und ist mit rund 300 Mitarbeitern und etwa 60 bis 70 Millionen Euro Jahresumsatz (Prognose 2020) ein richtiger Underdog im Batterie-Geschäft. 2018 ging Akasol an die Börse.


Ein großer Vorteil von Akasol ist die Spezialisierung auf den Bereich der Nutzfahrzeuge. In dieser Branche muss enorm viel investiert werden, um nach und nach auf emissionsfreie Mobilität umzustellen. Akasol hat hier einen technologischen Vorsprung und bereits ein Kombimodell von Batterie und Brennstoffzelle präsentiert, das emissionsfreie Fernreisen ermöglicht.

In Darmstadt, seit Oktober 2020 neuer Firmensitz, ging die mit Abstand größte Serienfertigung für Nutzfahrzeugbatterien in Europa in Betrieb. In einer hochautomatisierten Fabrik entstehen Batteriesysteme mit einer Kapazität von 2,5 Gigawattstunden. Die Produktionskapazität kann bei Bedarf verdoppelt werden.

 2017201820192020
Umsatz in Millionen Euro14,4821,5947,6468,33
Gewinn je Aktie+0,09-0,17-1,06-2,02
Dividende----

Quelle: Akasol Investor Relations

Der Kursanstieg in den letzten zwölf Monaten bewegt sich trotz Corona-Krise bei rund 120 Prozent (Stand 08/2020). Das angepeilte jährliche Umsatzwachstum bewegt sich im mittleren zweistelligen Bereich. 2020 betrug es mehr als 40 Prozent, 2019 sogar mehr als 120 Prozent. Für 2021 sind erstmals Gewinne geplant.

Allerdings ist die Akasol-Aktie keine sichere Wette, weil das Unternehmen nicht etabliert genug ist und hohe Verbindlichkeiten bedienen muss. In einer Rezession könnte das Unternehmen leichter in Schieflage geraten als Großkonzerne. Als Joker im Portfolio ist Akasol aber attraktiv, ein Wachstumsjahr analog zu dem von Varta 2019 ist möglich – dort hatte sich der Kurs vervierfacht.

Expertentipp
Die fünf oben vorgestellten Aktien sind alle an der Hamburger L&S Exchange handelbar und damit auch bei Trade Republic, justTRADE oder Smartbroker günstig handelbar. Quantumscape ist dagegen über die meisten Neobroker nicht handelbar. Hier wird ein klassischer Broker oder eine Direktbank benötigt, der einen Zugang zu Xetra oder US-Handelsplätzen bietet. Bei der Comdirect sind alle genannten Unternehmen bis auf Akasol und Quantumscape auch sparplanfähig.

  • Hohe Verbindlichkeiten als Newcomer an der Börse
  • Gleichzeitig hohes Potential
  • Technologische Führung in puncto emissionsfreie Fernreisen

 

Quantumscape – Jahr 1 nach dem Börsengang beim VW-Partner

WKN: A2QJX9WKN-Code kopiert

Die ersten Monate nach dem Börsengang waren für die Aktionärinnen und Aktionäre von Quantumscape ziemlich aufregend. Die Aktie schoss von weniger als zehn US-Dollar innerhalb von rund vier Monaten auf über 130 US-Dollar, um dann wieder auf weniger als 25 Dollar abzustürzen.


Wo die Reise hingeht, hängt zuallererst vom Erfolg bei der Entwicklung einer Feststoffbatterie ab. Denn Quantumscape konzentriert sich ganz auf dieses Produkt, klassische Akkus hat der Hersteller nicht im Angebot. Bis das Produkt serienreif ist, wird aber noch einige Zeit vergehen. Vor 2024 rechnet das Unternehmen selbst nicht mit Umsätzen.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Zuletzt haben Leerverkäufer das Unternehmen ins Visier genommen. Von einem Betrugsversuch einiger Silicon Valley Berühmtheiten, schreibt Scorpion Capital, nach eigenen Angaben ein aktivistischer Leerverkäufer mit Schwerpunkt auf Betrug bei Aktiengesellschaften.


Überprüfen lässt sich der Vorwurf für Laien nicht. Immerhin hat Quantumscape dabei einige große und wirtschaftlich potente Partner an Bord, allen voran den deutschen Automobilhersteller Volkswagen und den staatlichen Investmentfonds des Landes Katar. Würden die sich so leicht täuschen lassen? Das erscheint zunächst fragwürdig, ausschließen sollte man es aber nicht.

Quantumscape ist damit aktuell vor allem für spekulativ ausgerichtete Investoren interessant – und auch die sollten maximal einen kleinen Teil ihres Vermögens in das Unternehmen investieren. Sollten die Vorwürfe richtig sein, kann im schlimmsten Fall die Insolvenz folgen. Sollten Sie sich irren und dem Unternehmen der Durchbruch gelingen, sind aber hohe Gewinne nicht unwahrscheinlich.

 

Samsung-Feststoffbatterie Aktie: Nur ein Geschäftsfeld von vielen

Auch der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung Electronics investiert in die Feststoffbatterie. Bisher hatte das Unternehmen oft ein glückliches Händchen für neue Technologien. Bei Smartphones stieg es schnell zu einem der größten Anbieter auf, auch bei SSD-Festplatten (Solid State Drive, Festkörperspeicher) oder Chips spielt es eine wichtige Rolle.

Vor- und Nachteil gleichermaßen ist der Umstand, dass Batterien nur ein kleiner Teil im Samsung-Universum sind. Das bedeutet weniger potenzielle Gewinne, aber auch weniger Risiko. Lesen Sie dazu auch unseren Bericht zur Samsung Aktie.

 

Solid Power: Wann kommt der Börsengang?

Im Gegensatz zu den sechs bisher genannten Unternehmen ist Solid Power nicht an der Börse notiert. Allerdings fusionierte das Unternehmen bereits zum Zweck der Börsennotierung mit der Riverstone Holdings LLC's Decarbonization Plus Acquisition Corporation III.

Dabei handelt es sich um eine Special Purpose Acquisition Company (SPAC). Das ist eine börsennotierte Mantelgesellschaft, die den Zweck hat, eine nicht börsennotierte Firma zu übernehmen oder mit ihr zu fusionieren und sie so handelbar zu machen. Dieses Verfahren wählen vor allem in den USA viele Firmen als Alternative zum klassischen Börsengang (IPO). Auch Quantumscape ist so an die Börse gegangen.

Ein genauer Termin für den Börsengang steht aktuell (08 / 2021) noch nicht fest, doch heißt es, dass dieser noch im Jahr 2021 erfolgen soll.

Screenshot der BMW Website mit Bild eines Fahrzeugs. Dabei handelt es sich allerdings um einen Verbrenner, kein Fahrzeug mit Feststoffbatterie

Auch BMW gehört zu den Partnern des US-Unternehmens Solid Power. Das Auto im Bild benötigt natürlich keine Feststoffbatterie, es handelt sich um ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

An der Börse will Solid Power rund 600 Millionen Euro einnehmen. Das Geld soll vor allem für das weitere Wachstum eingesetzt werden. An dem Unternehmen sind neben Investmentgesellschaften auch BMW, Ford und der belgische Rohstoffkonzern Umicore beteiligt.

Ob der Börsengang ein Erfolg wird bleibt abzuwarten. Es hängt nicht zuletzt vom Preis der Aktie ab. Interessant ist, dass auch Solid Power sich ganz auf die moderne Feststoffbatterie konzentriert und keine klassischen Akkus herstellt. Manchmal liest man auch, das Unternehmen würde auch Hochtemperatur-Brennstoffzellen herstellen, das deutsche Unternehmen SOLIDpower trägt lediglich einen ähnlichen Namen.

 

Feststoffbatterie vs. Lithium-Ionen-Akkus

Feststoffbatterien sind ein innovativer Energiespeicher. Sie sind überaus sicher und können nicht in Brand geraten. Zudem sind die Festkörperbatterien leichter und zumindest potentiell günstiger als Lithium-Ionen-Akkus. Die intensive Forschung an Feststoffbatterien liegt aber an der möglichen Energiedichte.

Mit solchen Batterien ausgestattet, sollen Elektrofahrzeuge mehr als die doppelte bisherige Reichweite haben. Das würde wohl den absoluten Durchbruch der Elektromobilität nach sich ziehen.

Batterien ohne Lithium könnten in der Zukunft möglich werden, sind aber aktuell noch weit entfernt. Bei der Feststoffbatterie wird ebenfalls Lithium verwendet und zwar bis zu 20 Prozent mehr als bei Lithium-Ionen-Akkus, wo ein Flüssig-Elektrolyt verwendet wird.

Verschiedene Unternehmen forschen fieberhaft an der Feststoffbatterie, weil jeder der erste sein will, der ein massentaugliches Produkt auf den Markt bringt. Die größte Herausforderung ist aktuell, dass Feststoffbatterien noch nicht genügend Ladezyklen aushalten und zu teuer sind. Am weitesten in der Entwicklung ist Toyota mit einer Ankündigung für 2020. Absehbar ist also bereits, dass der Rohstoff Lithium viel nachgefragt werden wird. Wie sie direkt in Lithium investieren können, können Sie in unserem Artikel zu Lithium-Aktien 2020 nachlesen.

Top 5 Aktien Depots

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
justTRADE Logo
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu justTRADE
3
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Sie riskieren ihr Kapital
Testberichtzu eToroSie riskieren ihr Kapital
4
Scalable Capital Top5 Logo
Kosten pro Order
0,99 €
Kosten gesamt*
11,88 €
Testberichtzu Scalable Capital
5
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu flatex
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

 

2 interessante Feststoffbatterie-ETFs

Ganz auf Feststoffbatterie-Hersteller spezialisierte ETFs gibt es bisher nicht. Kein Wunder, bisher gibt es nur wenige Unternehmen in diesem Sektor. Die beiden ETFs haben sich allerdings auf die Themen Elektromobilität und Batterien spezialisiert, sie würden somit auch von einem Durchbruch in der Forschung profitieren. Größter Vorteil eines ETFs ist, dass die Risken dabei breiter gestreut sind.

 

Der Batterie-ETF L&G Battery Value-Chain UCITS ETF

WKN: A2H5GKWKN-Code kopiert

Das Konzept von ETFs ist es, Risiken zu streuen, indem in verschiedene Unternehmen investiert wird. Das scheint besonders für Batterie-Aktien vielversprechend, weil hier von Wachstum auszugehen ist, aber nicht genau gesagt werden kann, welches Unternehmen die Entwicklung anführt. L&G Battery Value-Chain UCITS ETF bietet eine Möglichkeit, zeitgleich in verschiedene führende Batteriehersteller zu investieren.


Mit von der Partie sind in diesem ETF unter anderem Tesla, Panasonic, Sony, BYD und auch die Albermarle Corporation. Damit ist die gesamte Batterie-Wertschöpfungskette vertreten.

KostenquoteErtragsverwendungIndexabbildungFondswährung
0,49 %ThesaurierendPhysischUSD

Quelle: L&G Battery Value-Chain UCITS ETF Investor Relations

Der ETF wurde erst vor kurzem aufgelegt und ist wegen einer Preiskorrektur im gesamten Batteriesektor aktuell günstig zu haben. Bei einem Einstieg sichern Anleger sich die Beteiligung an vielen hochkarätigen Unternehmen mit guten Wachstumsaussichten.

Der Handel in Deutschland ist auch über die Tradegate Exchange, gettex und Quotrix möglich und damit auch über fast alle Neobroker, zum Beispiel Trade Republic.

 

Der Elektromobilitäts-ETF iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF

WKN: A2N9FPWKN-Code kopiert

Der iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF wurde erst Anfang 2020 aufgelegt. Spannend ist an dem ETF vor allem die Zusammensetzung aus Automobilherstellern wie Tesla, Zulieferern wie Gentex (intelligente Rückspiegel und Lichter) und Chipherstellern wie Nvidia und Intel.


Für diesen ETF wurden speziell 10 führende Unternehmen selektiert, die die Elektromobilität vorantreiben. Chip-Hersteller wie Nvidia sind unerlässlich, um moderne Autos zu vernetzen und zu steuern. Gleichzeitig haben diese Unternehmen aber auch andere Standbeine, was diesen ETF noch attraktiver macht.

KostenquoteErtragsverwendungIndexabbildungFondswährung
0,40 %ThesaurierendPhysischUSD

Quelle: iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF Investor Relations

Mit einer niedrigen Kostenquote und der Möglichkeit eines kostenlosen Sparplans bei Trade Republic kann man diesen Fonds sehr empfehlen.

 

SWOT-Analyse für Feststoffbatterien

Um eine genaue Investment-Entscheidung treffen zu können, bietet sich die SWOT-Methode an. Dabei werden die Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) analysiert.

 

Stärken und Chancen: Wachstumspotential in einem Milliardenmarkt

Die Positionierung in einer der wichtigsten Branchen überhaupt ist die größte Stärke der Batterie-Hersteller. Auch wenn ein Unternehmen zurückfällt, dürfte die Branche sich langfristig noch deutlich weiterentwickeln, sodass verschiedene lukrative Nischen entstehen.

Noch gibt es kein Unternehmen, bei dem man überhaupt von einer Feststoffbatterie-Aktie reden kann. Toyota und Tesla sind aber heiße Kandidaten, die in nächster Zeit Produkte mit dieser Technologie auf den Markt bringen könnten, und das noch dazu mit durchdringendem Erfolg. Die Stärke von Feststoffbatterie-Aktien liegt also ganz klar in ihrem Wachstumspotential. Die hier aufgeführten Titel verfügen zudem über gute Fundamentaldaten und die Unternehmen forschen auch in anderen Bereichen.

Chancen bestehen etwa in weiteren Förderprogrammen, die durchaus denkbar sind. Die gesellschaftliche Stimmung forciert einen Wandel zur Elektromobilität hin immer mehr. Dem kommen auch die Hersteller mit neuer Technologie nach. So werden Lithium-Ionen-Batterien günstiger, was die Nachfrage nach oben treibt. Das bedeutet, dass Skaleneffekte realisiert werden können und der Umsatz steigt. Die Batterien werden günstiger, aber das heißt nicht, dass die Unternehmen dabei weniger Geld verdienen. Das eingenommene Geld wiederum fließt in die Entwicklung neuer Batterie-Typen, die wiederum mehr Profit einbringen. Die größte Chance liegt also im Innovationstrend.

kosten litium ionen batterien - Feststoffbatterie

 

Schwächen und Risiken: Kapitalintensive Entwicklungen ohne Erfolgsgarantie

Technik entwickelt sich ständig weiter, aber Rückschläge sind nicht ausgeschlossen. Möglicherweise werden einige Unternehmen viel Geld umsonst ausgeben, weil sie nicht schnell genug sind oder den entscheidenden Durchbruch nicht schaffen. Die reinen Batterie-Aktien wie Varta, Akasol, aber auch Panasonic sind daher durchaus riskant. Sie sind auch besonders anfällig für Preisschwankungen am Lithium-Markt und könnten daher kurzfristige Probleme bekommen. Das gilt besonders für jene Unternehmen, die ganz auf Feststoffbatterien setzen, etwa Quantumscape oder Solid Power.

Von Risiken wie einer Rezession abgesehen, die die gesamte Wirtschaft betreffen, gibt es wenig, wovor sich Batteriehersteller und -unternehmen fürchten müssen. Zu bedenken wären andere alternative Antriebs- und Energieformen wie Wasserstoff. Auch in dieser Technik steckt enormes Potential.

 

Ergebnis der SWOT-Analyse

Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft. Wie schnell und umfassend, entscheidet sich bei der Entwicklung spezieller Akkus. Batteriehersteller, die Reichweiten von 500 bis 1.000 Kilometer möglich machen, werden im Milliardenmarkt eine große Rolle spielen. Selbst ohne Batterien für Elektroautos schätzen Experten das Marktvolumen auf mindestens 400 Mrd. Euro.

Um das Risiko einer Aktienanlage zu begrenzen, sollten Anleger nicht allein in reine Feststoffbatterie Aktien (Varta, Akasol), sondern zusätzlich in breiter aufgestellte Unternehmen (Tesla, Panasonic, Toyota) investieren.

 

Alternativen zu Batterie-Aktien

Batterie-Aktien erscheinen gerade vielen als ein hervorragendes Investment. Einzelaktien sind aber immer auch riskant – wegen des gebündelten Risikos. Eine Alternative ist es, das Investment mit Lithium-Aktien zu ergänzen. Eine andere Alternative wären spezielle ETFs, die das investierte Geld breiter verteilen, sodass Anleger vom Branchentrend profitieren können und sich nicht auf einzelne Papiere festlegen müssen.

 

Lithium Marktführer

Als direkte Lithium-Aktien gelten die Anteile von Unternehmen, die sich schwerpunktmäßig mit der Förderung beziehungsweise der Suche nach Lithium-Quellen beschäftigen. Ein solches ist die Albemarle Corporation (WKN: 890167WKN-Code kopiert). Das Unternehmen gilt als Marktführer im Lithiumbereich und ist aktuell zu einem günstigen Einstiegspreis zu haben.

Lesen Sie mehr zu Lithium-Aktien im Allgemeinen.

 

Wasserstoffaktien

Wasserstoffaktien waren einer der großen Hypes des vergangenen Jahres. Die Papiere des Brennstoffzellen-Spezialisten Ballard Power haben in den vergangenen zehn Jahren mehr als 1.000 Prozent gewonnen (Stand: 08 / 2020). Allerdings hat die Aktie seit Februar 2021 deutlich nachgegeben. Ist das eine Trendumkehr oder die Chance für einen Einstieg?

Ein großer Durchbruch ist nicht ausgeschlossen und es gibt auch in diesem Sektor Unternehmen, die bereits erste Lösungen anbieten und für Anleger interessant sein können. Allerdings sind auch die Risken beachtlich. Besser Akkus könnten Wasserstoff weitgehend überflüssig machen. Ein großer Nachteil der Technik sind bisher die großen Verluste, mehr als 30 Prozent gehen bei der Umwandlung von Strom zu Wasserstoff verloren. Allerdings funktionieren auch andere Speichertechnologien nicht verlustfrei. Lesen Sie dazu auch mehr in unserer ausführlichen Analyse zu Wasserstoff-Aktien.

 

Weitere Batterie ETF in der Kurzvorstellung

WisdomTree Battery Solutions ETF

WKN: A2PUJKWKN-Code kopiert / ISIN: IE00BKLF1R75ISIN-Code kopiert

  • Anlageschwerpunkt: Nachbildung der Preis- und Rendite-Entwicklung des WTBSI (WisdomTree Battery Solutions Index)
  • Fondsgesellschaft: WisdomTree Management Limited
  • Top-Unternehmen: 6,29 % Contemporary Amperex Techn-A, 4,89 % Ganfeng Ltihium Co Ltd, 4,20 % Hitachi Chemical Co Ltd

 

iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF

WKN: A0Q4R2WKN-Code kopiert / ISIN: DE000A0Q4R28ISIN-Code kopiert

  • Anlageschwerpunkt: Nachbildung der Wertentwicklung des STOXX Europe 600 Automobiles & Parts Index
  • Fondsgesellschaft: BlackRock Asset Management Deutschland AG
  • Top-Unternehmen: 22,32 % Daimler AG, 14,16 %, 11,47 % BMW

 

Xtrackers Future Mobility UCITS ETF

WKN: A2N6LLWKN-Code kopiert / ISIN: IE00BGV5VR99ISIN-Code kopiert

  • Anlageschwerpunkt: Abbildung der Wertentwicklung des Nasdaq Yewno Future Mobility Index
  • Fondsgesellschaft: DWS Investment
  • Top-Unternehmen: 2,12 % Tesla, 1,84 % Hyundai Motors, 1,67 % Advanced Micro Devices Ord TESLA ORD

Top 5 ETF

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Weitere Innovation durch Lithium-Schwefel-Batterie möglich

Gewissermaßen als Ausblick: Forscher aus Deutschland und Australien arbeiten an einer Lithium-Schwefel-Batterie. Dieser neue Energieträger soll so leistungsfähig wie Feststoffbatterien sein, aber nur einen Bruchteil an Lithium benötigen. Weil Schwefel so billig ist, wären Batterien dieses Typs deutlich günstiger und potentiell noch begehrter.

Selbst das Recycling der Batterien soll wesentlich vereinfacht werden. Forscher des Frauenhofer Instituts glauben allerdings, dass die Serienreife noch mindestens zehn Jahre braucht. Bislang existieren zwar Prototypen, die über eine beeindruckende Kapazität verfügen, aber sie überleben nur wenige Ladezyklen. Das Problem der exakten Materialzusammensetzung und Abstimmung scheint für diesen Batterietyp vorerst weiter zu bestehen.

 

Fragen und Antworten rund um das Thema Feststoffbatterie

Was sind die Vorteile einer Feststoffbatterie?

Feststoffbatterien (auch als Feststoffakkumulator oder Festkörperbatterie bezeichnet) unterscheiden sich von den bislang verwendeten Lithium-Ionen-Batterien, weil das Innere (Elektroden und Elektrolyt) aus festem Material besteht. Es gilt als gesichert, sodass solche Batterien mehr Energie speichern können als herkömmliche Batterien, die eine flüssige Elektrolytlösung enthalten.

Volkswagen selbst gibt an, an einer Feststoffbatterie zu arbeiten, die die Reichweite des Golfs verdreifachen würde. Ein weiterer Vorteil einer Feststoffbatterie ist, dass sie keine brennbare Lösung enthält und sich so die Sicherheit erhöht. Zudem können sie potentiell schneller aufgeladen werden und brauchen weniger Platz. Von Nachteil ist, dass noch mehr Lithium benötigt wird als bei den bisherigen Batterien.

Wer produziert Feststoffbatterien?

Feststoffbatterien sind bislang nicht kommerziell verfügbar. Noch gibt es auch kein Unternehmen, das Feststoffbatterien in elektronischen Autos verbaut. Toyota hat laut eigener Ankündigung Prototypen mit Feststoffbatterie, die es noch 2020 vorstellen will. Damit ist der japanische Autobauer das erste Unternehmen, das mit diesem neuen Batterietyp auf den Markt kommt. Laut einer Prognose von VW könne man eher zwischen 2025 und 2030 mit Autos rechnen, die mit einer Feststoffbatterie ausgestattet sind.

Was sind die größten Herausforderungen bei der Technologie?

Am meisten Probleme bereiten derzeit die exakte Materialzusammensetzung und die Kosten, die mit jedem Prototyp anfallen. Jedes potentielle Modell muss getestet und neu zusammengesetzt werden. Zudem versuchen einige Hersteller eine Lösung zu finden, die ohne Lithium auskommt, doch dabei wurden noch keine Fortschritte erzielt.

Stattdessen sieht es sogar so aus, als ob bei Feststoffbatterien prozentual noch mehr von dem wertvollen Rohstoff benötigt wird. Noch ist dafür keine abschließende Lösung gefunden, weswegen die Prognosen auch so sehr schwanken, wann mit den ersten Feststoffbatterien zu rechnen ist.

Was macht Quantumscape?

Quantumscape entwickelt eine Feststoffbatterie. Diese soll deutlich mehr Strom speichern können als klassische Lithium-Ionen-Akkus. Das Unternehmen kooperiert bei der Entwicklung unter anderem mit Volkswagen. Ein fertiges Produkt gibt es aber bisher nicht.

Wo wird die Quantumscape Aktie gehandelt?

Wichtigster Handelsplatz der Quantumscape Aktie ist die New Yorker Börse (NYSE). Das Papier kann auch über den elektronischen Handelsplatz Xetra in Deutschland ge- und verkauft werden, bisher (Stand: 08/2021) aber nicht über neue Handelsplätze wie die L&S Exchange in Hamburg.

Wo wird die Solid Power Aktie gehandelt?

Die Solid Power Aktie wird aktuell (Stand: 08 / 2021) noch nicht an der Börse gehandelt. Das Unternehmen soll aber noch 2021 in den USA an die Börse gehen. Es fusionierte zu diesem Zweck bereits mit der Riverstone Holdings LLC's Decarbonization Plus Acquisition Corporation III. Dieser sogenannte SPAC soll eine einfache und weniger bürokratische Börseneinführung als eine klassische IPO erlauben.

 

Fazit zu Feststoffbatterien Aktien

Kommt der Durchbruch bei der Entwicklung der Feststoffbatterie, öffnet das den erfolgreichen Unternehmen einen Milliardenmarkt Denn vor allem in der Elektromobilität könnten die neuen Akkus wegen der höheren Reichweite schon bald zum neuen Standard werden.

Allerdings ist die Investition nicht ohne Risiko. Denn Firmen, die keine konkreten Ergebnisse liefern, könnten im schlimmsten Fall insolvent werden. Das gilt vor allem für Unternehmen wie Quantumscape und Solid Power, die sich ganz auf Feststoffbatterien spezialisiert haben. Mehr Breite bieten Firmen wie Samsung Electronics, die mit zahlreichen anderen Produkten am Markt erfolgreich sind. Allerdings wird ein Durchbruch dort auch weniger positive Auswirkungen haben.

 

Quellenangeben:

 

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Tilman schreibt seit 2017 für Aktien.net. Er selbst legt sein Geld am liebsten mit ETFs an, gerne themen- und länderspezifisch, aber immer auch im Hinblick auf eine breite Streuung. Studiert hat er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Seit zehn Jahren ist er freiberuflicher Online-Autor und hat unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, manager-magazin.de und Spiegel Online geschrieben.

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