Die besten ETF-Broker im Vergleich 2020

Das Wichtigste in Kürze

Wenn Sie mit ETFs handeln oder einen Sparplan anlegen möchten, benötigen Sie einen entsprechenden Anbieter. Diesen finden Sie in Form von ETF-Brokern und Banken, die sich ebenfalls auf ETFs spezialisiert haben. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Kriterien, mit denen Sie einen ETF-Broker auswählen sollten und welche Anbieter die besten sind. Zu guter Letzt klären wir Fragen, die möglicherweise offen geblieben sind.

Taschenrechner - Beste ETF Broker

Bei ETF-Brokern können Sie in börsengehandelte Indexfonds investieren. – Quelle: Pexels

Top 10 ETF-Broker

Wie haben uns viele Broker näher angesehen, um die besten von ihnen zum ETF-Handel zu ermitteln. Nach dem Vergleich der unten aufgelisteten zehn Anbietern von ETFs haben wir eine detaillierte Bewertung vorgenommen, zu der Sie weiter unten mehr erfahren. Auch wenn sich am Ende sechs für eine nähere Betrachtung qualifizierten, möchten wir Ihnen die weiteren Anbieter nicht vorenthalten.

Broker Depotkosten*Ordergebühr*Min/Max*Sparplan ETFsAnzahl der Handelsplätze 
Jetzt zu Smartbroker 011/13251 Zum Testbericht
Jetzt zur Consorsbank
04,95+0,25%9,95/69,0029031 Zum Testbericht
Jetzt zur comdirect
04,90+0,25%9,90/59,9026023 Zum Testbericht
Jetzt zu OnVista
055/515412 Zum Testbericht
Jetzt zu ING 02,90+0,25%2,90+0,25%/69,907009 Zum Testbericht
Jetzt zur DKB 010 bis 2510 bis 2567040 Zum Testbericht
Jetzt zum S Broker 04,99+0,25%8,99/54,9959041 Zum Testbericht
Jetzt zu DEGIRO 02+0,018%2+0,018%/30050+ Zum Testbericht
Jetzt zu Trade Republic 011/13251 Zum Testbericht
Jetzt zu flatex 05,905,90/5,901.04522 Zum Testbericht

*Gebühr in Euro.

 

Die besten ETF-Broker

 

Was zeichnet ETF-Broker aus?

Um als bester ETF-Broker infrage zu kommen, müssen vielerlei Details passen. Einer der wichtigsten Faktoren ist es, sich an möglichst viele Kunden zu richten, ohne dabei qualitative Einbußen hinnehmen zu müssen. Grundsätzlich orientieren sich die meisten ETF-Investoren eher an langfristigen Zielen. Nicht zuletzt deshalb bestehen bei fast allen Anbietern ETF-Sparpläne, die Sie zum Beispiel jeden Monat besparen.

Nichtsdestotrotz gibt es auch die Trader, die kurzfristiger denken. Sie benötigen ebenfalls möglichst günstige Gebühren, damit sich der Handel auf lange Sicht lohnen kann. Der große Vorteil von ETF-Brokern ist es, dass das Depot im Vergleich zu traditionellen Filialbanken meist kostenlos ist. Auch die anschließenden Handelskosten fallen deutlich geringer aus, da Sie online alles selbst ohne die Hilfe eines Mitarbeiters erledigen können.

Zudem sorgte das Internet dafür, dass die Auswahl bei ETF-Brokern in den letzten Jahren immer weiter stieg. Somit können Sie in die verschiedensten ETFs investieren, von denen Sie vor fünf Jahren noch nicht einmal wussten, dass sie überhaupt existieren. All dies haben wir uns zum Anlass genommen, die besten Anbieter der Branche näher zu betrachten. Somit sparen Sie sich viel Zeit zur Recherche und können sich dennoch schnell beim besten ETF-Broker registrieren.

 

Unser Sieger in der Kurzvorstellung

Als Sieger in unserem ETF-Broker-Vergleich hat sich Smartbroker durchgesetzt. Der junge deutsche Broker aus Berlin bietet Ihnen den ETF-Handel bereits ab 1 Euro flat an.

 

Das sind die Stärken von Smartbroker:

  • Sehr geringe Handelsgebühr von 4 Euro
  • Keine Depotkosten
  • Gute Auswahl an sparplanfähigen ETFs
  • 35 Handelsplätze stehen zur Auswahl
  • Hohe Transparenz im Angebot

Mehr zu Smartbroker erfahren Sie etwas weiter unten.

Jetzt direkt zu Smartbroker

 

Die besten ETF-Broker im Vergleich

Ein Broker zeigte sich im direkten Vergleich mit der gesammelten Konkurrenz besonders stark: Smartbroker. Doch auch die anderen ETF-Broker konnten überzeugen und landeten ohne großen Abstand dahinter. Sowohl bei S Broker als auch DEGIRO können Sie sich also bedenkenlos anmelden.

 

ETF-Broker Smartbroker als Gesamtsieger

Smartbroker Logo

Das Logo unseres Testsiegers Smartbroker. – Quelle: Aktien.net

 

Welche ETF-Auswahl Sie erhalten

Als Gesamtsieger in unserem Test hat sich Smartbroker durchgesetzt. Mit einer Gesamtnote von 1,94 war es der einzige Broker, der im Vergleich die glatte 2 unterschritt. Ein Hauptgrund dafür ist die Auswahl der ETFs und Handelsplätze, die Sie bei Smartbroker erhalten. Insgesamt 35 Handelsplätze stehen Ihnen zur Auswahl, darunter alle wichtigen in Deutschland und Europa. Dazu kommen insgesamt 600 sparplanfähige ETFs. 300 ETFs sind derweil kostenlos handelbar, wenn Sie mindestens 25 Euro investieren. Der klare Fokus des Angebots von Smartbroker liegt auf Aktien-ETFs.

 

Warum Smartbroker im ETF-Broker-Vergleich besonders gut abschneidet

Es handelt sich um einen deutschen Broker, der ebenfalls hierzulande reguliert wird. Dazu kommt das oben erwähnte umfangreiche Angebot, mit dem Sie bei fast jedem Anbieter (Amundi, BNP Paribas, iShares, Lyxor ETF, Xtrackers und viele weitere) handeln können. Die Gebühren sind überaus gering. Pro Handel zahlen Sie flat 4 Euro, wobei sich diese Gebühr wie erwähnt sogar auf Null reduzieren kann, wenn Sie die Aktions-Sparpläne auswählen.

Weiterhin ist das Depot kostenfrei nutzbar. Bei Smartbroker steht Ihnen der Service per Telefonhotline und E-Mail zur Verfügung. Hier sind die Mitarbeiter stets freundlich und sprechen Deutsch. Mit diesem in jeder Hinsicht soliden Angebot ist Smartbroker letztlich der beste ETF-Broker geworden. Mehr zu dem ETF-Broker finden Sie auch in unseren Smartbroker Erfahrungen Bericht.

Jetzt bei Smartbroker ETFs handeln

 

S Broker mit großer ETF-Auswahl

s broker logo

Das Logo des S Brokers. – Quelle: Wikipedia

 

Welche ETF-Auswahl Sie erhalten

Der S Broker fällt das Gesamtangebot ebenfalls umfangreich aus. Es handelt sich um einen Broker, bei dem Sie an 41 Handelsplätzen aktiv sein können. Hierbei handelt es sich um die zweitmeisten aller Anbieter im gesamten Vergleich. Zudem hat der Broker insgesamt 590 sparplanfähige ETFs im Portfolio.

 

Die Stärken und Schwächen von S Broker

Der S Broker punktet mit Gebühren, die nicht weit von Smartbroker entfernt sind. 4,99 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens müssen Sie beim Anbieter der Sparkasse zahlen. Somit kommen Sie bei einem Mindestbetrag von 8,99 Euro pro Order heraus. Die Gebühr für eine Sparplanausführung liegt bei 2,5 Prozent, zusätzlich fallen bei ETFs noch geringe Beträge (meist 99 Cent) für die Nutzung des Handelsplatzes an.

Eine Stärke des S Brokers ist der Kundenservice, der ebenfalls per E-Mail und Telefon zur Verfügung steht. Beim in Deutschland von der BaFin regulierten Broker können Sie neben dem Web-Trading auch per App handeln. Sie steht für iOS und Android zur Verfügung. Nicht vorhanden ist leider ein Live-Chat für Neu- und Bestandskunden oder die recht hohe Mindestorder von 1.000 Euro. In unserem S Broker Test erfahren Sie noch mehr über den ETF-Broker.

Jetzt beim S Broker anmelden

 

ETF-Broker DEGIRO

degiro logo - beste etf broker

Das Logo des ETF-Brokers DEGIRO. – Quelle: DEGIRO

 

Welche ETF-Auswahl Sie erhalten

Bei DEGIRO können Sie auf die größte Anzahl an Börsenplätzen zugreifen. Mehr als 50 stehen Ihnen hier zur Verfügung, womit sich das Unternehmen einsam an die Spitze setzt und sich in unserem Test die Note 1,0 verdient. Warum also befindet sich der Broker dennoch nicht ganz vorn im Gesamtranking? Das hat vor allem mit der Verfügbarkeit von Sparplänen zu tun. Der Anbieter hat hierfür schlicht keine automatisierten Lösungen, klassische Sparpläne bei DEGIRO sind leider nicht möglich. Sie müssen bei Bedarf alles manuell erledigen oder einfach einen anderen Broker wählen.

 

Hier lohnt sich DEGIRO besonders

Wenn Sie ETFs normal handeln möchten, eignet sich DEGIRO durchaus für Sie. Es handelt sich um einen niederländischen Broker, der EU-reguliert und damit ebenfalls sicher ist. Sie handeln hier besonders günstig, weil Sie pro Trade nur 2 Euro plus 0,018 Prozent des Ordervolumens zahlen müssen. DEGIRO ist damit einer der vielen jungen ETF-Broker, die den Handel besonders günstig ermöglichen. Mehr als 200 ETFs sind außerdem gebührenfrei handelbar.

Der Nachteil der niederländischen Regulierung ist derweil, dass Ihre Einlagen nur bis 20.000 Euro gesichert sind, während diese Zahl in Deutschland deutlich höher ausfallen würde. Zudem verlangt das Unternehmen Gebühren auf Ihr Depotguthaben. Dennoch fielen unsere DEGIRO Erfahrungen überwiegend positiv aus.

Jetzt bei DEGIRO anmelden

Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

 

Die besten Banken für den ETF-Handel

Wenn Sie zusätzlich nach anderen Services über den ETF-Handel hinaus Ausschau halten, könnten Banken eine gute Option für Sie sein. Neben der Consorsbank blicken wir explizit auf die comdirect und onvista.

 

Consorsbank mit großer ETF-Auswahl

consorsbank logo

Das Logo der Consorsbank. – Quelle: Consorsbank

 

Welche ETF-Auswahl Sie erhalten

Die Consorsbank hat sich unter den Banken als Nummer 1 für ETFs durchgesetzt. Als Kunde profitieren Sie unter anderem von den 31 Handelsplätzen, die Ihnen bei der Consorsbank zur Verfügung stehen. Hier finden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit alle wichtigen Instrumente, die Sie sich wünschen. Insgesamt 290 ETFs sind außerdem sparplanfähig.

 

Deshalb ist die Consorsbank die beste Bank für den ETF-Handel

Neben dem guten Angebot zum ETF-Handel erhalten Sie bei der Consorsbank den vollen Support. Dank der Filialen in ganz Deutschland kann sich immer ein Mitarbeiter um Sie kümmern, wenn Bedarf daran besteht. In Sachen Kundenservice macht der Consorsbank deshalb kaum jemand etwas vor: Neben Telefonhotline und E-Mail-Service steht ebenfalls ein Live-Chat zur Verfügung.

Leider sprechen vor allem die Gebühren gegen die Consorsbank. Sie müssen typischerweise mit höheren Kosten als bei Brokern rechnen und zahlen so pro Trade mindestens 9,95 Euro (4,95 Euro + 0,25 Prozent). Eine Sparplanausführung ist mit 1,5 Prozent wiederum in einem guten Rahmen. Als deutsche Bank ist die Consorsbank natürlich durch die BaFin reguliert. In unserem Consorsbank Test erfahren Sie noch mehr über die Bank.

Jetzt direkt zur Consorsbank

 

ETF-Handel mit comdirect

comdirect logo groß

Das Logo der comdirect. – Quelle: Aktien.net

 

Welche ETF-Auswahl Sie erhalten

Die comdirect präsentierte im Vergleich ebenfalls ein überaus wettbewerbsfähiges Angebot. Mit insgesamt 260 sparplanfähigen ETFs lag der Anbieter jedoch leicht unter der Consorsbank. Das gleiche gilt für die Anzahl der Handelsplätze. Hier fährt comdirect insgesamt 23 auf. Rund 135 Aktions-ETFs garnieren aktuell das Angebot der Bank weiter.

 

Argumente für die comdirect

Für die comdirect spricht neben dem Angebot ebenfalls die BaFin-Regulierung. Es handelt sich wie in unseren comdirect Erfahrungen genauer beschrieben um eine seriöse Direktbank, die mittlerweile von der Commerzbank übernommen wurde. Die Gebühren befinden sich fast auf dem gleichen Niveau wie die Consorsbank. 9,90 Euro müssen Sie mindestens bezahlen, grundsätzlich gilt die Formel 4,95 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens. Sparplanausführungen kosten auch hier 1,5 Prozent.

Im ersten Handelsjahr dürfen Sie mit 3,90 Euro sogar besonders günstig handeln, was sich im Anschluss allerdings nicht fortsetzt. Weiterhin gewährt Ihnen die comdirect einen Viel-Trader-Rabatt. Weniger gut ist der Fakt, dass der Handel an ausländischen Börsen schnell teurer wird und Realtime-Kurspakete extra kosten, wenn Sie diese zum Trading benötigen.

Jetzt bei comdirect anmelden

 

onvista für den ETF-Handel

onvista bank logo

Das Logo des Brokers onvista. – Quelle: Wikipedia

 

Welche ETF-Auswahl Sie erhalten

Bei onvista erhalten Sie ebenfalls eine starke Auswahl an ETFs. Insgesamt stehen Ihnen zum Handel 12 Börsenplätze zur Verfügung. Im Angebot von onvista fanden wir insgesamt 154 sparplanfähige ETFs vor. Diese Zahl könnte zwar – siehe die Konkurrenz – höher ausfallen, ist aber dennoch vergleichsweise solide.

 

Das spricht für onvista

Ein großer Pluspunkt ist auch bei onvista der Kundenservice. Dieser steht Ihnen per Chat, Telefon und E-Mail zur Verfügung. Somit erhalten Sie stets zeitnah Hilfe, falls Sie diese benötigen. onvista ist in Deutschland über den comdirect- und damit Commerzbank-Konzern durch die BaFin reguliert und bietet Ihnen darüber hinaus den gewohnten Einlagenschutz.

Mit 5 Euro Ordergebühr bietet onvista einen guten Wert, den kaum ein anderer Anbieter im Vergleich erreicht. Allerdings kommt dazu noch das Handelsplatzentgelt, das leider nicht allzu transparent dargestellt wird. Hier gibt es Abzüge für den Anbieter. Die Anzahl der ausländischen Börsen ist ebenfalls nicht besonders hoch. Mehr über die Bank erfahren Sie in unserem onvista Test.

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So bewerteten wir die Broker im Vergleich

Wir haben jeden Broker Schritt für Schritt analysiert. In jedem Teilbereich haben wir eine Note von 1 bis 5 vergeben, wobei 1 die beste und 5 die schlechteste Note ist. Da die Unterpunkte für jeden Trader verschieden wichtig sind, haben wir alle Bereiche gleich stark gewichtet.

Jeweils zu 25 Prozent zählen deshalb die unterschiedlichsten Aspekte hinsichtlich der Regulierung, anfallender Kosten, Gesamtangebot und Kundensupport der Broker.

 

Regulierung der ETF-Broker

  • Findet die Regulierung in Deutschland durch die BaFin statt, vergeben wir eine 1,0.
  • Handelt es sich um eine EU-Regulierung, vergeben wir eine 2,0.
  • Jede andere oder gar keine Regulierung resultiert in einer 5,0.

 

Anfallende Kosten zum ETF-Handel

  • In den Depotkosten steht bei allen Anbietern eine Null, weshalb alle mit 1,0 bewertet wurden.
  • Hinsichtlich der Ordergebühr gab es im Test alles von 1 Euro bis 10 Euro. Entsprechend abgestuft haben wir hier die Noten.

 

Breite des Broker-Angebots

  • Je mehr Handelsplätze ein Broker zur Verfügung stellt, desto größer ist Ihr Auswahl. Entsprechend bewerteten wir mehr als 50 Börsen mit 1,0 und alles zwischen null bis vier Börsen mit einer 5,0.
  • Gleiches gilt für die Anzahl der sparplanfähigen ETFs. Wir stuften die Bewertung ebenso zwischen 1,0 und 5,0 ab.

 

Kundenservice der ETF-Broker

  • Die Telefonhotline ist die wichtigste Möglichkeit der Kommunikation mit dem Anbieter. Ist sie vorhanden, gibt es eine 1,0, ist es nicht der Fall vergeben wir eine 5,0.
  • Genauso verfuhren wir im Fall von Live-Chat und E-Mail.
  • Telefon und Live-Chat wurden dank ihrer deutlich höheren Geschwindigkeit innerhalb der Kategorie mit je 40 Prozent gewichtet, die E-Mail mit 20 Prozent.

ETF Broker Bewertung

 

 

Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des ETF-Brokers

Aus den Bewertungskriterien wird bereits klar, welche Aspekte wir bei der Auswahl eines ETF-Brokers als besonders wichtig ansehen.

  • Regulierung: Vermeiden Sie es, sich bei einem ETF-Broker anzumelden, der außerhalb der EU oder sogar überhaupt nicht reguliert wird. Damit sind Probleme vorprogrammiert, sollte etwa ein Broker Insolvenz anmelden müssen oder andere rechtliche Probleme auftreten. Die BaFin-Regulierung ist anderen stets vorzuziehen, wobei Lizenzen in anderen EU-Staaten (etwa im Fall von DEGIRO) ebenfalls für hohe Sicherheit stehen.
  • Kosten: Wenn Sie mit ETFs handeln möchten, werden Sie Gebühren für die Services zahlen müssen. Diese können an unterschiedlichen Punkten auftreten. Einerseits sind da Depotgebühren, die bei unseren zehn Anbietern allerdings nicht anfallen. Dazu kommen Handelsgebühren selbst, z.B. beim Einzelkauf oder der Ausführung eines Sparplans.
  • Angebotsumfang: Bevor Sie sich bei einem ETF-Broker anmelden, sollten Sie sich anschauen, womit Sie dort überhaupt handeln können. Der Angebotsumfang unterscheidet sich oft merklich. So hat DEGIRO etwa keine Sparplan ETFs im Angebot, punktet aber mit den meisten Handelsplätzen.
  • Kundenservice: Wenn Sie Probleme haben, möchten Sie diese nachvollziehbarerweise schnell lösen. Ein guter Kundenservice ist dabei elementar wichtig. Am schnellsten wird Ihnen per Telefon geholfen, während auch ein Live-Chat nützlich sein kann. Am längsten dauert es derweil per E-Mail.
  • App: Immer mehr Menschen nutzen heutzutage eine Trading-App, um ihre täglichen Handelsaktivitäten durchzuführen oder zumindest den Überblick über die Kurse zu behalten. Allerdings sind die Möglichkeiten allein aufgrund des kleinen Bildschirms etwas eingeschränkt, wenn es etwa an die Analyse geht. Nichtsdestotrotz ist eine App ein gutes Zeichen vonseiten des Brokers, dass er sich mit den Wünschen der Kunden auseinandersetzt.
  • Benutzererfahrung: Eine nicht zu vernachlässigende Bedeutung kommt der allgemeinen Benutzerfreundlichkeit zugute. Wie intuitiv ist die Website zu bedienen? Können sie einen Kauf von ETFs oder einen ETF-Sparplan schnell abschließen? Präsentiert der Broker seine Bedingungen transparent und eindeutig? Da diese Kategorie nur schwer zu benoten und recht subjektiv ist, haben wir sie aus der Bewertung der ETF-Broker herausgelassen.

 

ETFs handeln oder Sparpläne abschließen?

Bei ETFs stehen Ihnen grundsätzlich immer zwei Optionen offen. Einerseits können Sie eine einfache Investition in einen solchen börsengehandelten Fonds vornehmen. Die zweite Möglichkeit ist es, einen ETF-Sparplan abzuschließen. Dabei investieren Sie regelmäßig einen vorab festgelegten Betrag, um Vermögen aufzubauen. Viele Menschen wählen diesen Weg, da Investments schon ab geringen Beträgen möglich sind.

Bei den meisten Banken können Sie die Sparrate im Verlauf der Zeit anpassen oder eine Pause einlegen. Da Sie außerdem jederzeit Zugriff auf Ihr Guthaben besitzen, handelt es sich um eine beliebte, da höchst flexible Anlageform. Es kommt letztlich auf Ihre eigene Präferenz an, ob Sie nur einen einmaligen Kauf oder ein regelmäßiges Investment in Betracht ziehen. Beide haben ihre eigenen Vor- und Nachteile.

 

Fragen und Antworten

Welche ETF-Broker lohnen sich außerdem noch?

Zu weitere empfehlenswerte Broker, die wir in diesem Artikel nur anschneiden konnten, lesen Sie mehr in unseren Reviews über ING, DKB (beide 5.), Trade Republic (9.) und flatex (10.).

Wie sicher sind ETF-Broker?

Alle von uns vorgestellten ETF-Broker sind sicher. Es ist von Bedeutung, dass Sie stets darauf achten, dass BaFin- oder zumindest EU-Regulierung besteht. Weitere wichtige Kriterien bei der Brokerauswahl beschreiben wir oben.

Für welchen Anlagetyp eignen sich ETFs?

ETFs eignen sich vor allem bei Sparplänen für langfristige Investitionen. Da ETFs meist sehr diversifiziert sind, ist der Fokus auch beim einfachen Handel eher langfristig ausgerichtet.

Gibt es Sonderaktionen bei ETF-Brokern?

Das hängt vom jeweiligen Broker ab. Zum Teil erhalten Neukunden bessere Konditionen als Bestandskunden. Sie finden alle Informationen auf den Webseiten der Broker.

Wo erhalte ich Tipps zum ETF-Kauf?

Die besten Tipps zum ETF-Kauf erhalten Sie natürlich bei uns. Wir haben alles Wichtige zum Thema ETFs hier zusammengefasst.

 

Fazit zu den besten ETF-Brokern

  • Smartbroker hat sich vor allem dank seiner überaus geringen Kosten im Vergleich als bester ETF-Broker durchgesetzt. Der Handel ab 1 Euro überzeugt auch den letzten Kritiker, sodass sich hier auch alle mit geringerem Handelsbudget bedenkenlos anmelden können. Als einziger getesteter Broker bietet nur DEGIRO keine automatisierten Sparpläne an, sodass sich die Plattform nur für diejenigen eignet, die manuell investieren möchten.
  • Eine weitere geeignete Möglichkeit sind die vielen Banken, die Ihnen ebenfalls das Investment in ETFs ermöglichen. Besonders positiv tat sich im Test dabei die Consorsbank hervor, die hinter dem Smartbroker auf Gesamtplatz 2 landete. Insbesondere der Kundenservice war den anderen Anbietern überlegen, wozu sich weiterhin noch die vielen Filialen in ganz Deutschland gesellen, die gar nicht in das Testergebnis einflossen.
  • Wenn auch Sie auf der Suche nach dem richtigen ETF-Broker sind, sollten Sie vor allem vier Aspekte beachten. Neben der Regulierung, die möglichst in Deutschland oder der EU stattfinden sollte, ist das Angebot des Brokers entscheidend. Können Sie überhaupt Sparpläne abschließen und wie viele Handelsplätze gibt es? Auch den Kundenservice und die Gebühren sollten Sie vor der Kontoeröffnung bedenken.

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