Alphabet (Google) Aktie kaufen

Alphabet (Google) Aktie kaufen oder nicht (2020)

Das Wichtigste in KĂĽrze

Top 5 Aktien Depots

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Kosten pro Order
1,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu Trade Republic
3
degiro
Kosten pro Order
2,00 € + 0,018%
Kosten gesamt*
26,16 €
Testberichtzu DEGIRO
4
Kosten pro Order
3,95 €
Kosten gesamt*
47,40 €
Testberichtzu Consorsbank
5
Kosten pro Order
3,90 €
Kosten gesamt*
46,80 €
Testberichtzu Comdirect
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Weitere anzeigen

MarktĂĽberblick, Ăśberblick ĂĽber Alphabet bzw. Google

Der Google-Konzern gehört zu den größten Technologieunternehmen der USA beziehungsweise weltweit. Die bekannteste Marke im Konzern ist zugleich der Kern des Geschäfts: die Suchmaschine Google und alles, was daran hängt.

Google ging 2004 unter eigenem Namen an die Börse. 2015 wurde das Unternehmen umstrukturiert. Seitdem firmiert die Aktie unter dem Namen Alphabet. Dem langfristigen Aufwärtstrend hat dies nicht geschadet. Wer zum initialen Börsengang eingestiegen ist, hat ein Vermögen verdient. Bereits im November 2005 notierte die Google Aktie über 400 USD. Bereits damals war der Suchmaschinenriese gemessen an der Marktkapitalisierung mehr wert als IBM, Cisco oder Coca-Cola. Diese Entwicklung setzte sich in den Folgejahren immer weiter fort.

Aber auch wer erst im Jahr 2015 die Alphabet Aktie gekauft hat, kann sich über einen ansehnlichen Gewinn freuen. Damals gründeten Larry Page und Sergei Brin die Dachgesellschaft Alphabet Inc. Die beiden Gründer leiten die Holdinggesellschaft selbst. Die frühere Google Inc. ist seitdem eine Tochtergesellschaft der Holding. Verschiedene weitere Tochterfirmen und Bereiche sind seitdem aus Google Inc. herausgelöst und als eigenständige Töchter in den gesamten Konzern eingegliedert. Mit der Umstrukturierung möchten die Gründer langfristige Planungen erleichtern und größere Ziele erreichen.

Für Sie als Privatanleger sind an der Börse übrigens zwei verschiedene Wertpapiere des Konzerns handelbar: Die Alphabet A und die Alphabet C Aktie. Die beiden unterscheiden sich lediglich darin, dass Besitzer der Alphabet C Aktie kein Stimmrecht besitzen. Der Kurs der beiden Aktien ist aber nahezu identisch. Wir behandeln die beiden Aktien im weiteren Verlauf deswegen wie eine Aktie.

Alphabet Aktien: Marktentwicklung von Alphabet A (WKN: A14Y6F / ISIN: US02079K3059) und Alphabet C (WKN: A14Y6H / ISIN: US02079K1079)

Die Alphabet C Aktie (WKN: A14Y6H/ ISIN: US02079K1079) gibt es erst seit 2014. Diese Aktie wurde im Zuge der Umstrukturierung des Unternehmens eingefĂĽhrt. Die Aktie startete mit einem Kurs von gut 400 EUR und notiert heute bei rund 1.250 EUR.


Die Aktie befindet sich in einem intakten, langfristigen Aufwärtstrend. Dieser Aufwärtstrend besteht seit der Erstnotierung der Alphabet C Aktie. In der Spitze notierte das Papier bei mehr als 1.400 USD. Im Zuge der Coronakrise kam es zu einem deutlichen Kursrückgang – zwischenzeitlich notierte Alphabet C unter 1.000 EUR. Ein wesentlicher Teil des Kursrückgangs ist jedoch wieder aufgeholt. Die Aktie nimmt Kurs auf das bisherige Allzeithoch.

Die Historie der Alphabet A Aktie (WKN: A14Y6F / ISIN: US02079K3059) reicht weiter zurück. Das Papier startete einst bei unter 100 EUR. Nach einem mehrjährigen Aufwärtstrend konsolidierte das Papier zunächst einige Jahre, um dann zu einem langfristigen Aufwärtstrend anzusetzen.


Die Umsatzentwicklung der Alphabet Aktie passt zum Chart: Es geht rasch aufwärts. 2016 stieg der Umsatz um 20,38 % auf 90,3 Milliarden EUR. 2017 folgte der Umsatzanstieg um 32,8 % auf 110,9 Milliarden EUR. Auch 2018 wuchsen die Umsätze stark: Es ging um 23,42 % auf 136,8 Milliarden EUR nach oben. 2019 belief sich der Umsatzanstieg auf 18,3 %: Alphabet setzte hier 161,6 Milliarden EUR um.

Die Gewinne der Alphabet Aktie schwanken dagegen stärker. Dies hängt auch mit Investitionen zusammen. 2016 lag der Gewinn pro Aktie bei 26,20 EUR. Jahr 2017 kam es zu einem recht deutlichen Gewinnrückgang auf 16,90 EUR pro Aktie. 2018 verdienten Anleger 40,91 EUR und 2019 waren es 45,88 EUR pro Aktie. Für das Jahr 2020 prognostiziert Alphabet einen leichten Rückgang der Gewinne auf 39,39 EUR. 2021 sollen die Gewinne pro Aktie auf 51,56 EUR und 2022 dann auf 58,84 EUR einsteigen.

 201720182019
Gewinn pro Aktie in USD18,2744,2245,88
Umsatz in Mio. USD111.024,00136.958,00161.402,00
Dividende---

Gemessen an diesen Gewinnzielen ist die Aktie für ein Technologieunternehmen relativ günstig bewertet. Das KGV für 2022 liegt aktuell bei 21-22. Damit ist Alphabet um Größenordnungen günstiger bewertet als zum Beispiel Amazon. Ähnlich wie viele andere Technologieunternehmen zahlt auch Alphabet keine Dividende.

Stark durch die Coronakrise

Die Alphabet Aktie blickt auf einen erstaunlich langen und starken Aufwärtstrend zurück. Es gab zu keinem Zeitpunkt einen echten Absturz der Aktie. Jede Korrektur des Aufwärtstrends wurde von Marktteilnehmern rasch zum Einstieg genutzt, sodass sich der Trend stets fortsetzte.

Die Coronakrise hat allerdings auch den Suchmaschinenriesen getroffen. Der Kurs der Aktie sank deutlich und notierte zeitweilig unter 1.000 EUR. Allerdings setzte auch hier bald eine starke Gegenbewegung ein. Der langfristige Aufwärtstrend wurde durch die Coronakrise nicht gebrochen.

Im März kam es bei Google zu einem Einbruch der Anzeigenerlöse im Umfang von 15 %. Das erste Quartal insgesamt konnte jedoch mit einem Zuwachs bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen werden. Das zweite Quartal schätzt Alphabet allerdings als schwierig ein. Gleichzeitig sehen die Kalifornier in der Krise auch eine Chance. Alphabet verspricht sich ein intensiveres Geschäft mit Unternehmenskunden, die im Angesicht der Krise in Digitalisierung investieren. Insbesondere die Cloud Dienstleistungen könnten hier profitieren.

Krisengewinner YouTube

Der Umsatz im ersten Quartal stieg gegenĂĽber dem Vorjahr um 13 % auf 41,2 Milliarden EUR. Viel verdiente Alphabet im Auftaktquartal mit YouTube. Hier zogen die Werbeeinnahmen um ein Drittel auf rund 4 Milliarden USD an. FĂĽr Plattformen wie YouTube ist die Coronakrise eher ein Vorteil.

YouTube Nutzung

Die enorme Relevanz YouTubes zeigt sich auch in den Nutzerzahlen: Etwa 2 Mrd. Menschen weltweit sind derzeit aktive YouTube-Nutzer. (Quelle: de.statista.com)

Die Umsätze der Suchmaschine stiegen von 25,6 Milliarden USD im ersten Quartal 2019 auf 28,5 Milliarden USD im ersten Quartal 2020. Der Alphabet Konzern insgesamt erzielte im ersten Quartal einen Gewinn in Höhe von 6,4 Milliarden USD. Dies entspricht einem Zuwachs um 2,6 % gegenüber dem Vorjahr.

In Liquiditätsschwierigkeiten dürfte Alphabet so bald nicht kommen. Auf den Konten des Unternehmens lagern 117 Milliarden USD Liquidität. Auf die Krise reagierte die Konzernführung zunächst mit weniger Neueinstellungen.

Alphabet-Aktien zu gĂĽnstigen Konditionen kaufen

Günstig handelbar sind beide Aktien beispielsweise beim Broker DEGIRO, den wir in diesem Erfahrungsbericht einem genaueren Test unterzogen haben. Derzeit besticht der Anbieter mit günstigen Konditionen.

Jetzt bei DEGIRO ab 2 € handeln!

Werdegang von Google und Alphabet

Die Suchmaschine Google kennt jeder – damit fing die Geschichte des Unternehmens an. Bis heute verdient Alphabet viel Geld durch Suchanzeigen. Doch Alphabet ist über diesen Geschäftsbereich hinaus ein breit aufgestelltes Technologieunternehmen.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, warum sich nicht nur ein Investment in Google lohnt, dann können Sie unseren Deep Dive in den US-Aktienmarkt lesen.

Das Unternehmen Alphabet

Alphabet Inc. ist eine US-amerikanische Holdinggesellschaft mit Sitz in Mountain View im Silicon Valley. Die vormalige Google LLC gehört als Tochterunternehmen zur Alphabet Holding. Das Unternehmen gehört zu den größten Unternehmen der Welt – in den Forbes Global 2000 sind die Kalifornier derzeit auf Platz 13 (Stand Mai 2020). Alphabet beschäftigt mehr als 120.000 Mitarbeiter.

Zur Alphabet Holding gehören eine Reihe Unternehmen aus verschiedenen Bereichen, darunter die Google LLC. Neben Suchwerkzeugen gibt es auch diverse Webanwendungen. Dazu gehören Kommunikationsangebote (zum Beispiel E-Mails), Informationsdienstleistungen wie Google Maps, das Betriebssystem Android, der Google Chrome Browser und vieles mehr.

Mit dem Tochterunternehmen DeepMind werden zudem Ansätze in der Anwendung Künstlicher Intelligenz verfolgt. Die Tochter Calico ist im Bereich Biotechnologie und Gentechnik aktiv. Google Fiber ist ein Projekt zum Aufbau von Glasfasernetzen. Das Unternehmen Waymo entwickelt selbstfahrende Autos, die Tochter Wing beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Betrieb von Lieferdrohnen. Auch im Investmentbereich ist Alphabet aktiv. CapitalG (früher Google Capital) widmet sich größeren Investitionen, GV (früher Google Ventures) dient zur Wagniskapitalfinanzierung.

Geschichte und Entwicklung von Google

Die Historie von Alphabet ist eng mit der Historie der Suchmaschine Google verbunden. 1995 entwickelten die Gründer Larry Page und Sergei Brin den ersten Vorläufer der heutigen Suchmaschine. Mithilfe eines Investors wurde im September 1998 die Google Inc. mit 1,1 Millionen USD Startkapital gegründet. Bereits fünf Monate später verzeichnete das Unternehmen 500.000 Suchanfragen pro Tag. Google wurde schnell als wichtigste Suchmaschine weltweit bekannt. Schon Mitte 2000 fanden sich mehr als eine Milliarde Internetseiten im Index der Suchmaschine. 2004 folgte schließlich der Börsengang.

Marktanteil Google

Ein Gigant im Wettbewerb: Alphabets Zugpferd Google zeigt Marktanteile nahe der 100 Prozent. (Quelle: de.statista.com)

Top 5 Aktien Depots

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Kosten pro Order
1,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu Trade Republic
3
degiro
Kosten pro Order
2,00 € + 0,018%
Kosten gesamt*
26,16 €
Testberichtzu DEGIRO
4
Kosten pro Order
3,95 €
Kosten gesamt*
47,40 €
Testberichtzu Consorsbank
5
Kosten pro Order
3,90 €
Kosten gesamt*
46,80 €
Testberichtzu Comdirect
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Weitere anzeigen

Jetzt Alphabet Aktie kaufen?  ̶  SWOT-Analyse

Ist Alphabet eine Aktie wie jeder andere? Wir stellen Ihnen in unserer SWOT-Analyse die Stärken und Schwächen des Unternehmens gegenüber und beleuchten die Chancen und Risiken.

Stärken: Alphabet-Aktie ist breit aufgestellt

Zu Alphabet gehört die größte und wichtigste Suchmaschine der Welt. Dies ist jedoch nur ein Teil eines riesigen Technologieunternehmens. Alles, was mit Big Data, KI und Co. zu tun hat, findet sich unter dem Dach von Alphabet. Gleichzeitig erscheinen viele Produkte des Unternehmens beliebig skalierbar zu sein. Zudem entwickelt Alphabet immer wieder neue Produkte – seien es neue Zahlungsdienste, Navigationssysteme oder mit beispielsweise Liefer-Drohnen Anwendungen aus einem ganz anderen Bereich wie der Logistik.

Mit dem Unternehmen Calico forscht Alphabet gar an Mitteln gegen das Altern – mit den renommiertesten Wissenschaftlern aus dem Bereich der Biotechnologie forscht der Konzern mit seinen finanziell nahezu unbegrenzten Mitteln an Alterskrankheiten wie Krebs und Möglichkeiten, den Verlust von Nervenzellen zu minimieren.

Die Finanzstärke und Innovationskraft des Unternehmens versprechen auch für die kommenden Jahre ambitionierte Projekte – vor allem, aber nicht nur im Bereich der Digitalisierung – und damit weiteres Wachstum. Alphabet kann aufgrund seiner enormen Reichweite neue Technologien nahezu in Eigenregie durchsetzen. Dieses Privileg genießen nur sehr wenige Unternehmen.

Schwächen: Das Problem liegt im System

Eine Schwäche ist die Konstruktion des Unternehmens. Die Gründer Larry Page und Sergei Brin sind im Besitz der vollständigen Macht über Alphabet. Es gibt letztlich keine Mitsprache für andere Aktionäre. Da es auch keine Dividende gibt, liefern Investoren ihr Kapital den Gründern aus. Solange der fulminante Aufwärtstrend anhält, ist dies unproblematisch. Wie die Gründer in weniger guten Zeiten agieren, ist mangels Erfahrung dagegen nicht bekannt.

Zwar zeigt sich die Wertsteigerung der Aktie noch immer konstant, einen stolzen Preis hat sie trotzdem. Zudem können Kritiker auch in der Unternehmenspolitik einige Schwachstellen ausmachen. So ist der Umgang beispielsweise von Google mit Datenschutz nicht unumstritten. Und auch das Vordringen des Konzerns in immer mehr Lebensbereiche der Menschen könnte sich irgendwann als zu ehrgeizig erweisen. Vor allem, wenn Staaten den Unternehmen aus dem Silicon Valley nicht mehr die ungemeine Macht zugestehen wollen, die mit der Vorherrschaft in puncto Big Data einhergeht.

Chancen: Innovation und Zukunftsdenken

Wer in die Alphabet Aktie investiert, kann an der Fortsetzung der Erfolgsgeschichte teilhaben. Setzt sich der Trend der letzten Jahre und Jahrzehnte fort, steht dem Unternehmen eine große Zukunft und der Aktie ein noch langanhaltender Aufwärtstrend bevor. Google könnte das mächtigste Unternehmen des 21. Jahrhunderts werden – vielleicht so mächtig wie ein Staat oder sogar noch mächtiger. Wer heute in Alphabet investiert, kauft vielleicht einen Anteil an mehr als nur einem Unternehmen.

Die unlimitierte Innovationskraft des Unternehmens ist dabei nicht nur eine schon bestehende Stärke des Unternehmens, sondern bietet auch die Chance, sich in Zukunft immer neue Bereiche der Digitalisierung zu erschließen. Als Beispiel und Sinnbild sei hier nur das autonome Fahren genannt, das dem Konzern derzeit zwar noch keine Gewinne beschert, sich in Zukunft aber zu einem der wichtigsten Geschäftsbereiche entwickeln könnte.

Eine Chance zum Einstieg könnte das derzeit zwar wieder nach oben zeigende, aber zumindest kurzfristig stagnierende Wertwachstums der Aktie bieten.

Risiken: Branchenwettbewerbe und unvorhergesehene Krisen

Jeder ausgedehnte Höhenflug könnte eine Blase sein. Dies gilt auch für die großen Technologieunternehmen an der Wall Street. Google bindet wie auch andere Big Techs viel Kapital, ohne für Rückflüsse zu sorgen. In einem Umfeld ohne Zinsen mag dies unproblematisch sein. Sollten die Zinsen wieder steigen, könnte dies jedoch auch die Aktie belasten. Dass die Aktie sich nicht vom realen Leben abkoppeln kann, zeigt die Coronakrise. Durch sie kam es zu einem (wenn auch fast wieder aufgeholten) deutlichen Kurseinbruch.

In vielen Bereichen, in denen sich der Konzern engagiert, herrscht außerdem ein umkämpfter Wettbewerb. Vom autonomen Fahren hin zu Themen wie Künstlicher Intelligenz: Derzeit versuchen viele Tech-Giganten auf diesen Gebieten Fuß zu fassen.
Die zentralisierte Macht bietet ein weiteres Risiko. Denn so liegen die Geschicke des Unternehmens in wenigen Händen, wenngleich diese den Konzern Alphabet bis dato erfolgreich geführt haben.

Ergebnis der Alphabet Aktien SWOT-Analyse

Die Alphabet Aktie ist ein interessantes Investment fĂĽr Sie, wenn Sie an die Fortsetzung der Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte glauben. Setzt sich die TechnologiefĂĽhrerschaft in Kombination mit dem Umsatzwachstum fort, wird die Google Aktie wahrscheinlich weiter steigen.
Wer die Aktie an den US-Heimatbörsen kaufen möchte, kann bei Brokern wie Lynx oder Banx günstig handeln. Bei diesen Brokern gelten angelsächsische Gebührenmodelle mit einer niedrigen Mindestgebühr. Lynx und Banx sind Introducing Broker des britischen Interactive Brokers UK. Unter den klassischen deutschen Onlinebrokern ist flatex die beste Adresse für den US-Handel.

Jetzt ein Depot bei flatex eröffnen!

Fragen und Antworten zur Alphabet Aktie

Unsere Leser stellen uns immer wieder Fragen zur Alphabet Aktie. Einige dieser Fragen haben wir gesammelt und hier zentral beantwortet.

FAQ (4)

Gelistet sind die Alphabet A und die Alphabet C Aktie, da Google 2014 mit der C Aktie eine neue Aktiengattung herausgab. Anders als die Alphabet A Aktien beinhalten die Alphabet C Aktien keine Stimmrechte.

A Aktien sind unter dem Kürzel GOOGL notiert. Das Kürzel GOOG bezieht sich auf die C Aktien. Die Gründer Sergei Brin und Larry Page wollten mit der Maßnahme ihre Macht im Unternehmen zementieren. Stimmrechtlose Aktien sind an sich nicht ungewöhnlich. In Deutschland sind diese häufig als Vorzugsaktien bekannt. Der Vorteil für die Altaktionäre bei der Ausgabe besteht in der Möglichkeit zur Kapitalbeschaffung ohne Verwässerung des eigenen Stimmenanteils.

Zusätzlich zu den A und C Aktien gibt es auch Alphabet B Aktien. Diese sind nicht an der Börse notiert. Auf die B Aktien entfällt das zehnfache Stimmrecht. Mit knapp 12 % des gezeichneten Kapitals verfügen die Gründer damit über gut die Hälfte der Stimmrechte.

Die Kurse sind fast identisch. Denn das Stimmrecht der Alphabet-A-Aktie ist in der Praxis nichts wert – jedenfalls sehen die Marktteilnehmer dies so. Andernfalls müsste die Alphabet A Aktie mit einem Aufschlag zur Alphabet C Aktie notieren.


Auf den ersten Blick scheint es für Privatanleger keinen nennenswerten Unterschied zwischen Alphabet A und C zu geben. Sollte sich an der Lage im Unternehmen einmal etwas ändern, könnte Alphabet A jedoch einen Bedeutungszuwachs erleben. Bei gleichem Kurswert können Anleger sich deshalb für diese Variante entscheiden. Auch wenn der Markt derzeit nicht mit Veränderungen rechnen: ausgeschlossenen sind sie nicht.

In den letzten Jahren hat sich eine Investition in Alphabet fast immer ausgezahlt. Der Kurs steigt seit Jahren kontinuierlich an. Setzt sich diese Entwicklung zumindest weitgehend fort, ist die Aktie auch heute noch ein lohnendes Investment.


Die Anleger scheinen sich an der eigentümlichen Konstruktion des Unternehmens nicht zu stören. Auch der Verzicht auf Dividenden scheint die Markteilnehmer nicht zu beunruhigen. Im Vergleich zu Amazon ist Google bzw. Alphabet eher moderat bewertet. Wer an die Zukunft der Technologieunternehmen im Allgemeinen und Google im Besonderen glaubt, ist mit Alphabet gut bedient. Ansonsten lohnt sich auch ein Blick in unseren Artikel der besten Aktien, unter denen viele weitere Technologieunternehmen vertreten sind.

Nichts im Leben ist alternativlos – auch nicht die Alphabet Aktie. Sie als Anleger können in andere Technologieaktien investieren oder auf breiter diversifizierende ETF setzen. Wir stellen Ihnen einige Möglichkeiten vor.

Die wichtigsten Alternativen zur Alphabet Aktie

Als Alternativen zur Alphabet Aktie bieten sich die Unternehmen aus dem Silicon Valley an, aber auch andere Tech-Giganten wie zum Beispiel Microsoft. Wenn Sie Ihre Investition lieber breit streuen möchten, können Sie auf risikoärmere ETF setzen und somit in mehrere Unternehmen aus dem Bereich setzen.

Bing/Microsoft (WKN: 870747/ ISIN: US5949181045)

Microsoft ist ein US-Konzern mit Sitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington. Der Technologiekonzern beschäftigt und 150.000 Mitarbeiter und erzielt mehr als 125 Milliarden USD Umsatz pro Jahr. Microsoft ist der größte Softwarehersteller weltweit und wahrscheinlich jedem Büroarbeiter durch Windows und Office ein Begriff.

Zum Portfolio gehören neben Betriebssystemen und Anwendungsprogrammen auch Serverprodukte, Entwicklungsumgebungen, Spiele, mobile Software, TV-Plattformen und eine Vielzahl von Services. Auch eine Suchmaschine gehört zum Programm: Bing ist allerdings von deutlich geringerer Bedeutung als Google.


Die Microsoft Aktie (WKN: 870747/ ISIN: US5949181045) ist im Zuge der Corona Krise deutlich von rund 170 EUR auf ca. 120 EUR eingebrochen. Kurz nach dem Tiefpunkt setzte jedoch eine starke Erholung ein. Mittlerweile notiert die Aktie wieder ähnlich hoch wie vor der Krise.

Microsoft konnte den Gewinn pro Aktie in den vergangenen Jahren deutlich steigern. Wurden im Geschäftsjahr 2017/18 noch 1,98 EUR pro Aktie erzielt, lag der Gewinn im Geschäftsjahr 2018/19 bei 4,72 EUR. Für das Jahr 2019/20 wird ein Gewinn in Höhe von 5,24 EUR erwartet. In den Folgejahren rechnet Microsoft mit Gewinnen pro Aktie in Höhe von 5,73 EUR bzw. 6,59 EUR.

 201720182019
Gewinn pro Aktie in USD2,742,155,11
Umsatz in Mio. USD89.395,00110.175,00125.502,00
Dividende1,561,681,84

Anders als viele andere Technologieunternehmen schüttet Microsoft Dividenden aus. Für das Geschäftsjahr 2019/20 wird eine Dividende in Höhe von 1,83 EUR erwartet. Diese soll auf 1,99 EUR im nächsten und 2,23 EUR im übernächsten Jahr steigen.

Bewertung

  • In Zukunft hohe Dividenden erwartet
  • Hoher Preis
  • Kurze Niedrigphase kann zum Einstieg genutzt werden

Gute Broker fĂĽr den Kauf von Microsoft Aktien sind zum Beispiel Lynx und Banx.

Jetzt bei Lynx gĂĽnstig mit Aktien handeln!

ETF aus dem Technologiebereich

Wenn Sie den Technologiebereich zwar auf dem Vormarsch sehen, Ihre Investition aber nicht von einem einzelnen Unternehmen abhängig machen möchten, lohnt sich die Beschäftigung mit ETFs aus diesem Bereich. Diese gelten als risikoärmer, weil Sie mit diesen in mehrere Unternehmen gleichzeitig investieren – und zwar, indem Sie in einen Index anlegen, der Unternehmen wie Alphabet und zusätzlich zum Beispiel Facebook, Netflix und weitere Big Player aus dem Bereich enthalten.

Xtrackers MSCI World Communication Services UCITS ETF (ISIN: IE00BM67HR47)

Ein interessanter Index für Technologieinvestments ist der MSCI World Communication Services Index. In diesen können Anleger zum Beispiel mit dem Xtrackers MSCI World Communication Services UCITS ETF (ISIN: IE00BM67HR47) investieren.

Alphabet A ist im Index mit 11,17 % vertreten. Auf Alphabet C entfallen 11,53 %. Ebenfalls enthalten sind Facebook (12,99 %), AT & T mit 7,18 %, Netflix mit 5,29 % und Verizon mit 7,37 %. Den Fonds gibt es seit März 2016. Das verwaltete Vermögen beläuft sich auf rund 161 Millionen EUR. Erträge werden thesauriert. Der ETF bildet seine Basis mittels physischer Replikation nach. Es handelt sich um eine optimierte Nachbildung. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0,30 %. Auf diese Größenordnung taxiert die Fondsgesellschaft auch die Abweichung von der Benchmark.

Rendite Benchmark
Rendite ETF
AusschĂĽttungsmodusThesaurierend
ReplikationsmethodePhysisch (optimiert)
Gesamtkostenquote (TER)0,30 %

GĂĽnstige Konditionen fĂĽr den Kauf von Microsoft Aktien bieten derzeit beispielsweise Lynx oder Banx.

Jetzt bei Lynx gĂĽnstig mit Aktien handeln!

Fazit

Die Alphabet Aktie setzt seit 2015 die Erfolgsstory der früheren Google Aktie fort. Der starke Aufwärtstrend ist ungebrochen. Auch für die Zukunft bietet sich viel Wachstumspotential durch immer neue Technologien und Produkte. Alphabet kann aufgrund seiner Reichweite neue Entwicklungen nahezu in eigener Regie durchsetzen. An Liquidität und Profitabilität fehlt es dem Unternehmen nicht.

Aktionäre profitieren davon bislang dank steigender Kurse – Dividenden zahlt Alphabet nicht aus. Anleger haben die Wahl zwischen Alphabet A (mit tendenziell wertlosem Stimmrecht) und Alphabet C (auch formal ohne Stimmrecht). Wer nicht alleine in Alphabet, sondern generell in die großen US-Technologiekonzerne investieren möchte, fährt mit etwas breiter streuenden Indices gut. Auch hier liegen Alphabet, Facebook und Co. in der Gewichtung weit vorn.