Bewertung
9/10

Smartbroker
Aktiendepot Erfahrungen & Test

Order ab 4 €

PreisgĂĽnstiger Broker, bei Fonds nahezu unschlagbar.

0.0
77 Leserwertungen | Bewertung schreiben

Smartbroker ist ein junger Anbieter aus Berlin. Er punktet vor allem mit niedrigen und transparenten Gebühren sowie zahlreichen kostenlosen Sparplänen. Besonders gut gefällt uns Smartbroker für Anleger, die in Fonds und ETFs investieren wollen. Denn bei Fonds zahlen Kunden statt des Ausgabeaufschlags nur eine Provision von 4,- Euro. Einer der Top-Broker in unserem Vergleich.

Stärken und Schwächen von Smartbroker

Pros
  • Sehr niedrige GebĂĽhren
  • GebĂĽhrenfreier Handel ĂĽber gettex (Börse MĂĽnchen)
  • 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Transparente Kosten
  • Viele kostenlose Sparpläne
  • Deutscher Gerichtsstand
Contra
  • Negativzinsen bei zu hohem Barbestand
  • Keine weiteren Bankdienstleistungen
  • Französische Einlagensicherung

Die wichtigsten Daten zu Smartbroker

Handelbare Börsenplätze
  • Alle deutschen Börsen (nicht Quotrix)
  • NYSE, NASDAQ und NYSE-AMEX
  • Tokio, Singapur, Hongkong, Sydney
  • Fast alle wichtigen europ. Börsen (nicht Luxemburg und Istanbul)
    Handelbare Wertpapiere
    • Aktien
    • ETF
    • Anleihen
    • Zertifikate
    • Optionsscheine
    • Optionen und CFDs in Planung
    Angebotene Fonds
    • 16.652 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
    • Alle an den angegebenen Börsen handelbare ETF
    Orderarten
    • Market Order
    • Limit Oder
    • Stop Loss Order
    • Trailing-Stop-Order
    • Stop Buy Order
    Sparpläne
    • 1.441 Fondssparpläne
    • 300 ETF kostenlos handelbar ab 25 Euro
    Kosten
    • Kosten je Order: 4,- Euro
    • Gettex, Lang & Schwarz, Direkthandel und Tradegate ohne weitere GebĂĽhren
    • Börsenplatzentgelt fĂĽr Frankfurt und Xetra
    • ggf. BörsengebĂĽhren und Maklercourtage
    Bonus /Sonderaktionen
    • Keine Sonderaktionen
    Regulierung
    • Bundesamt fĂĽr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
    • Europäische Zentralbank
    • Banque de France
    • AutoritĂ© de ContrĂ´le Prudentiel et de RĂ©solution
    • AutoritĂ© des MarchĂ©s Financiers
    Adresse
    • wallstreet:online capital AG
      Smartbroker
      MichaelkirchstraĂźe 17 / 18
      10179 Berlin
    Kundenservice (Erreichbarkeit/ Arten)
    • E-Mail: service@smartbroker.de
    • Telefon: +49 30 275 77 64 64
    • Erreichbarkeit: 8.00 bis 20.00 Uhr, Wochenende und Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr

    Smartbroker Test und Erfahrungen

    Hinter dem Angebot steht das Medienhaus wallstreet:online capital AG. Abgewickelt wird der Handel aber über die DAB, eine Tochter der BNP Paribas. Es handelt sich also um klassisches White Label. Das bedeutet, die Kundenaufträge werden von einem Dienstleister erbracht, der Partner wallstreet:online capital AG kümmert sich nur um Vertrieb und Service.

    Screenshot Ariva

    Smartbroker ist ein Angebot der wallstreet:online AG.

    Smartbroker ist am besten fĂĽr…

    • …preisbewusste Investoren
    • …Anleger, die viel Geld in (nicht börsennotierte) Fonds investieren
    • …ETF-Sparpläne
    • …Investoren, die mehr als 8.000,- Euro je Trade investieren

    Jetzt direkt zu Smartbroker

    Was wir mögen

    Smartbroker gehört zu den preislich attraktivsten Angeboten in unserem Vergleich. Es gibt allerdings auch andere Vorteile.

    Niedrige GebĂĽhren

    Gebührenfrei können Kunden bei Smartbroker jetzt Aktien und andere Wertpapiere über die Handelsplattform gettex der Börse München kaufen. Nur 1,- Euro zahlen Kunden, die über die außerbörsliche Lang & Schwarz Exchange in Hamburg Wertpapiere kaufen und verkaufen. Das ist unschlagbar günstig und der Mindestumsatz von 500,- Euro ist ausgesprochen niedrig. Auch eine ganze Reihe von Derivaten können kostenlos gehandelt werden. Finanziert wird das Angebot über Provisionen, die Smartbroker von den Börsenplätzen oder Emittenten erhält.

    Allerdings bevorzugen viele Händler einen klassischen Börsenplatz. Denn weil es an der gettex und der Lang & Schwarz Exchange nur einen einzelnen Marktmacher gibt (Baader Bank bzw. Lang & Schwarz), können die Spreads dort höher sein. Deshalb bietet Smartbroker alternativ auch den Handel über Xetra, die Tradegate Exchange oder andere Börsen. Auch dort ist Smartbroker mit einer pauschalen Kaufgebühr von 4,- Euro ausgesprochen günstig. Auf den Kunden warten auch kaum weitere Kosten, nur an den Börsenplätzen Frankfurt, Xetra und beim Kauf klassischer Fonds gibt es eine Börsenplatzgebühr. Davon unabhängig werden allerdings von den Börsen oder Maklern erhobene Gebühren weitergereicht, das ist allerdings bei allen Brokern üblich.

    Wer aber über die Tradegate Exchange, die jüngste deutsche Börse, handelt, zahlt weder eine Börsenplatzgebühr noch Fremdspesen, das Gleiche gilt für gettex. In diesem Fall werden also tatsächlich nur 4,- Euro Gebühren berechnet.

    Tradegate Exchange Internetseite

    Die Tradegate Exchange in Berlin wird oft noch als außerbörslicher Handelsplatz beschrieben, dabei handelt es sich schon seit 2009 um eine reguläre Börse. Es handelte sich um die erste Börsengründung in Deutschland seit 1861.

    Breites Angebot an Wertpapieren und Zugang zu allen wichtigen Börsen

    Im Gegensatz zu einigen ähnlich günstigen Anbietern bietet Smartbroker Zugang zum klassischen Börsenhandel. Das bedeutet, dass Anleger tatsächlich die Aktien der Unternehmen kaufen und keine Differenzkontrakte (CFDs). CFDs werden bisher nicht angeboten, sollen aber im Laufe des Jahres 2020 hinzu kommen.

    Außerdem können Anleger bei Smarktbroker über alle wichtigen Börsen kaufen und verkaufen und nicht nur über außerbörslichen Handelsplätzen mit reduziertem Angebot, wie das bei anderen Anbietern teils der Fall ist. Dazu zählen auch ausländische Handelsplätze, wie etwa Hongkong, die USA oder die Schweiz. Letzteres ist durch das Handelsverbot für Schweizer Aktien an EU-Börsen von besonderer Bedeutung.

    Dadurch ist das Angebot an Aktien, Anleihen und ETFs gigantisch. Nahezu alle weltweit handelbaren Aktien großer Unternehmen lassen sich über eine von Smartbroker angebotene Börse kaufen. Lediglich Afrika und Südamerika bleiben weiße Flecken, allerdings sind viele große Unternehmen der beiden Kontinente auch in Europa oder den USA handelbar.

    Deutscher Gerichtsstand

    Auch wenn der Partner DAB BNP Paribas seinen Sitz in Frankreich hat, so ist Smartbroker selbst ein deutsches Unternehmen. Das bedeutet, dass der Gerichtsstand bei Rechtsstreitigkeiten Deutschland ist. Das ist ein Vorteil gegenĂĽber dem ebenfalls gĂĽnstigen Konkurrenten DEGIRO, wo Kunden bei Streitigkeiten laut AGB in den Niederlanden vor Gericht ziehen mĂĽssten.

    Dadurch, dass Smartbroker ein deutsches Unternehmen ist, wird auch die Steuer in Deutschland eingezogen. Das hat Vor- und Nachteile gleichermaßen. Einerseits führt der Abzug dazu, dass die Steuer sofort abgezogen wird und nicht erst mit der Jahressteuererklärung. Vor allem wer wegen des Sparerpauschbetrages ohnehin keine Kapitalertragsteuern zahlt, wird aber zu schätzen wissen, dass die Bank sich um die Versteuerung kümmert.

    Quellensteuerservice fĂĽr US-Aktien

    Die Quellensteuern bei US-Aktien sind für viele Anleger ein wichtiges Thema. Denn der US-Fiskus behält 30 Prozent automatisch ein. Davon können zwar 15 Prozent auf die Abgeltungssteuer angerechnet werden, allerdings ist das für all diejenigen nicht profitabel, die keine Abgeltungssteuer zahlen. Von Vorteil ist deshalb, dass Smartbroker einen QI (Qualified Intermediary)-Status besitzt und aufgrund dessen nur 15 Prozent Quellensteuer einbehalten werden. Diese können allerdings nicht angerechnet werden.

    LandQuellensteuer in %maximale Quellensteuer nach DBAMaximale Zusatzbelastung nach DBA
    Argentinien7-2020-
    Australien0-301515
    Belgien5-301515
    Brasilienkeine--
    China, Volksrepublik (ohne Hongkong und Macau)0-201010
    China, Republik (Taiwan)211011
    Dänemark15-271512
    Finnland301515
    Frankreich12,812,8-
    Hongkong0--
    Indien0-1010-
    Irland0--
    Italien261511
    Japan15-20155
    Kanada251510
    Kroatien1212-
    Liechtenstein00-
    Luxemburg0-1515-
    Malta00-
    Niederlande1515-
    Portugal0-281513
    Russland1515-
    Schweden301515
    Schweiz351520
    Serbien15015
    Singapur0--
    Spanien19154
    SĂĽdafrika0-20155
    Tschechische Republik1515-
    TĂĽrkei1515-
    Ungarn1515-
    Vereinigtes Königreich0--
    Vereinigte Staaten von Amerika 0-301515
    Zypern0--
    Stand 1.1.2019 Quelle Bundeszentralamt fĂĽr Steuern

    Für die Schweiz bietet Smartbroker einen Steuerbeleg an, einen Tax Voucher. Mit diesem können Kunden bei den Schweizer Steuerbehörden den über 15 Prozent hinaus gehenden Betrag zurückfordern. Der Restbetrag wiederum kann voll auf die Abgeltungssteuer angerechnet werden.

    Einen Hacken aber gibt es leider doch, denn bei vielen anderen Staaten wird die Quellensteuer auf Dividenden nicht automatisch erstattet, sondern nur auf Antrag. Das aber kostet Geld. Wer Kapitalertragsteuer zahlt, sollte deshalb im Regelfall darauf verzichten. Bis zu 15 Prozent können auf die deutsche Steuer angerechnet werden. Für chinesische Aktien sowie für türkische Aktien liegt die Quellensteuer aktuell beispielsweise bei 10,0 Prozent. Sie kann also voll angerechnet werden. Mehr Informationen zum Thema Quellensteuer haben wir in unserem Beitrag zu Auslandsaktien gesammelt.

    Auch in der Schweiz und Österreich aktiv und Gemeinschaftskonten möglich

    Kunden aus Österreich und der Schweiz können ein Depot bei Smartbroker eröffnen. Das ist keineswegs selbstverständlich, einige Broker bieten ihre Dienstleistungen nur für Kunden aus Deutschland an.

    AuĂźerdem bietet das Unternehmen auch Firmen-, Kinder- und Gemeinschaftsdepots. Bisher kann das allerdings noch nicht online abgewickelt werden, die Bank arbeitet allerdings daran.

    GĂĽnstiger Lombardkredit

    Der Zinssatz für den Lombardkredit ist mit 2,25 Prozent vergleichsweise günstig. Grundsätzlich sollten Privatanleger nicht auf Kredit spekulieren. Allerdings kann ein solcher Wertpapierkredit sinnvoll sein, um kurze Engpässe zu überwinden. Denn das Darlehen muss nicht für den Kauf von Wertpapieren verwendet werden. Als dauerhafte Einrichtung ist ein Wertpapierkredit dagegen gefährlich. Sinkt der Wert der Aktien oder ETFs, kann das Darlehen im schlimmsten Fall sogar höher liegen als der Wert der Papiere.

    Wo Smartbroker besonders gut ist: Fonds gĂĽnstig kaufen

    Mit Abstand wichtigster Pluspunkt von Smartbroker sind die niedrigen Kosten beim Kauf von Fonds. Bisher werden vor allem aktiv verwaltete Fonds nur selten über die Börse als ETF angeboten. Bei ihnen handelt es sich meistens um Indexfonds.

    Screenshot ING Fonds A0NDYC

    Beim Kauf nicht börsennotierter Fonds wird oft ein Ausgabeaufschlag berechnet. Dieser beträgt beim Kauf über einen Berater oft 5,0 Prozent. Die ING (im Bild, Hervorhebung von uns) verlangt mit 2,5 Prozent (Stand: 02/2020) nur die Hälfte, doch schon wer nur 200,- Euro investiert zahlt so mehr als bei Smartbroker. Dort wird nämlich die reguläre Kaufgebühr berechnet.

    Beim Kauf von regulären Fonds fällt allerdings oft ein hoher Ausgabeaufschlag an, nicht selten 5,0 Prozent. Der Fonds muss also zunächst um 5,27 Prozent steigen, bis der Anleger im Plus ist. Beim klassischen Finanzvertrieb dient der Abschlag dazu, die Provision des Vermittlers zu bezahlen. Smartbroker verzichtet auf den Aufschlag und behält dafür, wie beim Kauf von Aktien, eine Gebühr von 4,- Euro ein. Das ist fast immer deutlich preiswerter.

    Hinzu kommt die große Auswahl an Sparplänen, sowohl für ETFs als auch klassische Fonds. Viele sind sogar kostenlos.

    Jetzt direkt zu Smartbroker

    Was uns nicht gefällt

    Unterm Strich gibt es über Smartbroker nach unseren ersten Einschätzungen wenig Negatives zu sagen. Wobei die Qualität des Service und die Kulanz im Umgang mit Kundenanfragen sich meist erst bewerten lässt, wenn der Broker schon längere Zeit am Markt aktiv ist.

    Keine weiteren Bankdienstleistungen

    Wer es gerne bequem hat und alle Bankdienstleistungen aus einer Hand möchte, der ist bei Smartbroker an der falschen Adresse. Denn das Unternehmen ist ein reiner Broker. Er bietet keine weiteren Bankdienstleistungen wie z.B. Girokonten. Selbst ein Tagesgeldkonto oder ein Robo-Advisor gehören nicht zum Angebot.

    Dass Smartbroker kein Girokonto bietet, ist verständlich. Schließlich wären die niedrigen Gebühren sonst nicht möglich. Aber für das Produkt Tagesgeldkonto hätte sich leicht ein White Label Partner finden lassen können, wie etwa Scalable Capital beweist.

    Negativzinsen fĂĽr das Verrechnungskonto

    Weil ein Tagesgeldkonto fehlt, bleibt Kunden nur das Verrechnungskonto, um Geld zu deponieren. Das aber kann teuer werden, denn dort fallen bei höheren Beträgen Negativzinsen an.

    Immerhin wird der Verrechnungszins nicht ab dem ersten Euro fällig. In den ersten drei Monaten verzichtet Smartbroker ganz auf Strafzinsen. Auch im Folgezeitraum bleibt ein Betrag in Höhe von 15 Prozent des Depotwertes vom Negativzins befreit. Wer beispielsweise Aktien, Anleihen und ETFs im Wert von 50.000,- Euro im Depot hat, darf 7.500,- Euro kostenlos auf dem Verrechnungskonto lagern. Entscheidend ist dabei der Quartalsdurchschnitt. Der Betrag darf also kurzfristig auch überschritten werden, beispielsweise weil ein Wertpapier verkauft wurde.

    Sollte die Quote von 15 Prozent des Depotwertes überschritten werden, fällt der Negativzins in Höhe von 0,5 Prozent auch nur auf den darüber liegenden Betrag an. Die meisten Anleger dürften daher vom Negativzins nicht oder nur sehr geringfügig betroffen sein.

    Einlagensicherung in Frankreich

    Die Kundeneinlagen werden fĂĽr Smartbroker vom Partner DAB BNP Paribas betreut, einem Schwesterunternehmen der NĂĽrnberger Consorsbank. Beide Unternehmen sind aber rechtlich gesehen Niederlassungen der BNP Paribas in Paris. Daher fallen die Einlagen unter die französische Einlagensicherung „Fonds de Garantie des DĂ©pĂ´ts et de RĂ©solution“. Wie in Deutschland werden 100.000,- Euro garantiert. Die Bonität der französischen Sicherung ist etwas geringer als die der deutschen, was fĂĽr sehr sicherheitsbewusste Anleger ein Nachteil sein kann.

    DAB Screenshot

    Die DAB war 1994 als erster deutscher Discount-Broker unter dem Namen Direkt Anlage Bank von der damaligen Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank (Hypo-Bank) gegründet worden, wenige Monate vor Comdirect und Consorsbank. Nachdem BNP Paribas 2002 zunächst die Consorsbank und 2015 auch die DAB Bank übernommen hatte, wurde 2016 das gesamte Privatkundengeschäft bei der Nürnberger Consorsbank konzentriert und die DAB Bank unter dem Namen DAB BNP Paribas zu einem Dienstleister für Banken, Vermögensverwalter und Broker umgebaut. Unter anderem wickelt sie die Geschäfte von Smartbroker ab.

    Allerdings betrifft der Einlagenschutz ohnehin in erster Linie Guthaben auf dem Verrechnungskonto, die wegen des Negativzinses nicht zu hoch sein sollten. Wertpapiere sind dagegen ein Sondervermögen. Der Einlagenschutz greift hier nur, wenn die Wertpapiere beispielsweise von der Bank verliehen oder widerrechtlich verkauft wurden. Dann aber beträgt die Sicherungsgrenze nur 20.000,- und nicht die üblichen 100.000,- Euro. Die Einlagensicherung in Frankreich ist daher in unseren Augen kein großer Nachteil.

    Zusätzlich ist die DAB Bank Mitglied im Einlagensicherungsfonds der deutschen Privatbanken, der zusätzliche Einlagen in Höhe von bis zu 90 Millionen schützt.

    Wartezeiten

    In der Anfangszeit war Smartbroker mit dem Kundenansturm wohl überfordert gewesen. In vielen Erfahrungsberichten von echten Kunden wurden lange Bearbeitungsdauern für die Eröffnung von Wertpapierdepots beklagt. Die Einführung des gebührenfreien Handels über gettex verschärft das Problem noch. Mittelfristig sollte das Problem aber verschwinden, wenn Smartbroker seine Aufbauphase abgeschlossen hat.

    Top 5 Aktien Depots

    1
    Kosten pro Order
    0,00 €
    Kosten gesamt*
    0,00 €
    Testberichtzu Smartbroker
    2
    Kosten pro Order
    1,00 €
    Kosten gesamt*
    12,00 €
    Testberichtzu Trade Republic
    3
    degiro
    Kosten pro Order
    2,00 € + 0,018%
    Kosten gesamt*
    26,16 €
    Testberichtzu DEGIRO
    4
    Kosten pro Order
    3,95 €
    Kosten gesamt*
    47,40 €
    Testberichtzu Consorsbank
    5
    Kosten pro Order
    3,90 €
    Kosten gesamt*
    46,80 €
    Testberichtzu Comdirect
    * 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

    Weitere anzeigen

    Smartbroker ist der richtige Broker, wenn …

    …mir günstige Gebühren wichtig sind

    Mit einer Pauschalgebühr von 4,- Euro gehört Smartbroker zu den günstigsten Anbietern. Zumal beim Handel über Tradegate, Gettex oder die Lang & Schwarz Exchange an der Börse Hamburg keine weiteren Gebühren anfallen.

    Startseite Smartbroker

    Mit 4,- Euro pro Order ist Smartbroker ausgesprochen günstig, nicht nur bei Fonds. Zumal beim Handel über bestimmte Börsen auch keine Börsenplatzpauschale anfällt.

    Für Kunden, die sich nicht nur auf einen außerbörslichen Handelsplatz beschränken wollen und die einen Anbieter mit Gerichtsstand in Deutschland wünschen, ist Smartbroker aktuell sogar die Top-Wahl in Sachen Gebühren. Denn Konkurrent Trade Republic bietet aktuell nur den Handel an der außerbörslichen Handelsplattform Lang & Schwarz Exchange und DEGIRO hat seinen Sitz in Amsterdam – das in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) auch als Gerichtsstand festgelegt ist.

    Top sind die Preise auch für Anleger, die größere Beträge investieren. Denn abgesehen von einer geringen Börsengebühr (die bei Tradegate, Lang & Schwarz und Gettex ja entfällt), gibt es keine umsatzabhängigen Kosten. So rückt Smartbroker in unserem Kostenvergleich teilweise sogar auf Platz 1 vor, wenn man kurzzeitige Vergünstigungen sowie Broker ohne Zugang zur regulären Börse außen vor lässt.

    …ich hin und wieder auch Fonds kaufen will

    Vor allem ist Smartbroker aber die richtige Wahl für alle, die hin und wieder auch mal einen klassischen Fonds kaufen wollen, also keinen ETF, der ja über die Wertpapierbörsen gehandelt wird.

    Denn der übliche Ausgabeaufschlag entfällt bei Smartbroker, dafür wird die gleiche Gebühr wie beim Kauf von Aktien oder ETFs fällig. Das ist fast immer deutlich günstiger, zumal auch diese Gebühren ja relativ niedrig sind. Das lohnt sich schon, wenn man nur hin und wieder zusätzlich zu ETFs oder Aktien auch (nicht börsengehandelte) Fonds kaufen will.

    Jetzt direkt zu Smartbroker

    Smartbroker Erfahrungen – Schritt für Schritt zum Depot bei Smartbroker

    Bisher (Stand I. Quartal 2020) können nur Einzeldepots online beantragt werden. Gemeinschafts-, Junior- oder Firmendepots lassen sich nach Auskunft von Smartbroker zwar einrichten, allerdings nur auf dem schriftlichen Weg per Post. Die hier gemachten Angaben beziehen sich deshalb auf das Einzeldepot. Wer ein Gemeinschaftsdepot eröffnen will, ruft am besten zunächst den Service an und bittet um die Zusendung von Unterlagen. Alle anderen folgen am besten unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Wer direkt starten will, kann hier ein Smartbroker Depot eröffnen.

    Schritt
    01
    Konto eröffnen
    Schritt
    02
    Persönliche Daten eingeben
    Schritt
    03
    Erfahrung erfassen
    Schritt
    04
    Angaben bestätigen und Vertragsdokumente herunterladen
    Schritt
    05
    Legitimieren
    Schritt
    06
    Geld einzahlen oder Wertpapiere transferieren
    Schritt
    07
    Wertpapiere handeln

    Schritt 1: Konto beantragen

    Unser Link führt direkt zu Smartbroker. Klicken Sie dort einfach die Schaltfläche „Jetzt Depot eröffnen“ an.

    Nun öffnet sich eine Eingabemaske, in die Antragsteller Name, Adresse, E-Mail-Adresse und Mobiltelefonnummer eingeben müssen. Wenn Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen haben, ist der erste Schritt schon abgeschlossen.

    Smartbroker Eröffnung Screenshot Schritt 1

    Bisher ist nur die Eröffung von Einzeldepots online möglich (Stand: 02/2020). Aber das soll sich bald ändern.

    Schritt 2: Angaben zum Depotinhaber

    Nun sind weitere Angaben zum Depotinhaber nötig. Abgefragt werden Wohn- und Geburtsort, aber auch Daten zum Beruf, zum Einkommen und Vermögen. Mit einem Klick gelangen Sie zum dritten Schritt.

    Screeshot Schritt 2 Smartbroker

    Im zweiten Schritt folgen weitere Angaben.

    Schritt 3: Angaben zur Erfahrung mit Wertpapieren

    Im nächsten Schritt müssen Sie als Antragsteller Ihre Erfahrungen mit dem Wertpapierhandel angeben. Das geht relativ schnell. Anders als von anderen Brokern gewohnt, müssen Sie hier nur angeben, mit welchen Finanzinstrumenten Sie Erfahrung haben, aber nicht, wie viele Transaktionen Sie bereits durchgeführt haben.

    Screenshot Smartbroker Schritt 3

    Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Broker die Erfahrung ihrer Kunden im Wertpapiergeschäft prüfen müssen.

    Dann müssen Sie noch einer Reihe von Bedingungen zustimmen, beispielsweise die Übermittlung der Daten an BNP Paribas. Im letzten Punkt fragt Smartbroker auch nach der Zustimmung zum Versand von aktuellen Informationen. Die ist nicht zwingend nötig, als Antragsteller müssen Sie sich überlegen, ob Sie Interesse daran haben.

    Bestätigung Smartbroker

    Nun müssen die Angeben noch bestätigt werden. Außerdem könnten Sie ein Fremdwährungskonto eröffnen, das allerdings für die Geldanlage nicht attraktiv ist.

    Schritt 4: Angaben bestätigen und Dokumente herunterladen

    Im vierten Schritt werden alle Informationen noch einmal zusammengefasst, damit Sie diese prüfen können. Außerdem hat Smartbroker hier die wichtigsten Dokumente zum Handel zusammengestellt. Diese müssen Sie zwingend herunterladen. Denn ohne den Download der Dokumente kommen Sie nicht zum nächsten Schritt.

    Das Preis- und Leistungsverzeichnis gibt es übrigens sogar zweimal, einmal von Smartbroker und einmal vom Partner DAB BNP Paribas. Das ist mitunter etwas verwirrend. Beispielsweise wird im Preis- und Leistungsverzeichnis der DAB eine Depotgebühr aufgeführt. Diese wird allerdings durch einen Satz im Preis- und Leistungsverzeichnis von Smartbroker relativiert. Dort heißt es: „Abweichend vom Preis- und Leistungsverzeichnis B2B der DAB BNP Paribas gelten für Kunden des Smartbrokers, dessen Depotführung bei der DAB BNP Paribas erfolgt, nachfolgende Konditionen.“ Die Konditionen von DAB BNP Paribas gelten also nur dort, wo Smartbroker keine abweichenden Regelungen getroffen hat. Das hat uns Smartbroker auf unsere Anfrage hin auch noch einmal explizit bestätigt.

    GebĂĽhren bei Smartbroker

    Die KontofĂĽhrung ist kostenlos, denn es gelten die Preise von Smartbroker, nicht die sonst ĂĽblichen der DAB BNP Paribas. Offenbar hat der Broker hier eine Sonderregelung getroffen.

    Mit der Bestätigung der Angaben im vierten Schritt ist der Antrag abgeschlossen. Sie müssen nichts ausdrucken oder unterschreiben. 

    Schritt 5: Legitimieren

    Nun ist lediglich eine Legitimation über das Postident- oder Videoident-Verfahren nötig. Dabei müssen Sie Ihre Angaben noch einmal mit einem Ausweisdokument, beispielsweise einem Personalausweis, bestätigen. Diese Legitimation ersetzt auch gleich die Unterschrift und schließt den Antrag endgültig ab.

    Schritt 6: Wertpapiere und/oder Geld ĂĽbertragen

    Sobald Sie Ihre Depot- und Ihre Kontonummer erhalten haben, kann es losgehen. Sie können Wertpapiere übertragen und Geld auf ihr Verrechnungskonto einzahlen. Dabei müssen Sie aber darauf achten, nicht dauerhaft zu viel Geld auf dem Verrechnungskonto, damit keine Negativzinsen anfallen. Da die Verwahrgebühren quartalsweise berechnet werden, ist eine hohe Kapitalquote für mehrere Tage allerdings kein Problem.

    Wer bisher viel Geld auf seinem Tagesgeld- oder Verrechnungskonto hat und das aktuell auch nicht investieren will, sollte lieber zusätzlich ein Tagesgeldkonto bei einer anderen Bank eröffnen. Muss das Geld nicht täglich verfügbar sein, kann auch ein Festgeldkonto mit kurzer Laufzeit oder ein Konto bei einer P2P-Plattform eine gute Ergänzung sein.

    Schritt 7: Handeln mit Smartbroker – Smartbroker App fehlt noch

    Nun können Sie handeln. Bisher geht das nur über die Smartbroker Trading Plattform und damit webbasiert.

    Die Plattform bietet die ĂĽblichen Orderformen wie

    • Market
    • Limit Oder
    • Stop Loss Order
    • Trailing-Stop-Order
    • Stop Buy Order.

    Auch unbegrenzte Orders (GTC) sind bei inländischen Papieren möglich.

    Es lassen sich praktisch alle in Deutschland verfügbaren Aktien, Anleihen und ETFs handeln. Dank der Kooperation mit dem ebenfalls zur Wallstreet Capital Gruppe gehörenden Anbieter FondsDISCOUNT ist auch das Angebot an klassischen Fonds riesig.

    Daneben bietet Smartbroker auch den Kauf von Wikifolios an, entweder über die Börse oder direkt über Lang & Schwarz (OTC). Dagegen lassen sich hochspekulative und kurzfristige Geschäfte nur eingeschränkt bei Smartbroker umsetzen. Beispielsweise werden Leerverkäufe (Shortselling, Fixen) oder Cross-Border-Geschäfte nicht angeboten.

    Eingeschränkt ist auch das Angebot an Finanzinformationen. Wer sich über eine Aktie informieren will, sollte das zunächst bei einer Finanzinformationsseite tun und dann erst das Papier bei Smartbroker kaufen. Bisher gibt es neben der Smartbroker Trading Plattform keine weitere Handelssoftware.

    Tipp: Die Einzahlung für Sparpläne kann auch von einem externen Konto eingezogen werden. Wer monatlich 100,- Euro in einen Fonds investieren will, muss das Geld nicht zuerst auf das Verrechnungskonto übertragen, sondern kann es direkt vom Girokonto abbuchen lassen.

    Jetzt direkt zu Smartbroker

    Es gibt bessere Broker, wenn…

    …ich alle Dienstleistungen aus einer Hand haben will

    Smartbroker bietet ein deutlich breiteres Dienstleistungsspektrum als einige direkte Konkurrenten wie Trade Republic, ist aber ein Wertpapierbroker und keine Direktbank. Nicht nur das Girokonto fehlt, sondern Tages- und Festgeldangebote.

    Wer regelmäßig Wertpapiere kauft, für den lohnt sich der Zusatzaufwand eines eigenen Depots zweifellos. Wer dagegen nur selten etwas kauft, schätzt unter Umständen die Bequemlichkeit, alle Dienstleistungen aus einer Hand zu bekommen.

    DKB Webauftritt

    Direktbanken wie die DKB (im Bild), die ING oder die comdirect bank bieten alle wichtigen Bankdienstleistungen vom Girokonto bis zum Immobiliendarlehen. Smartbroker ist dagegen ganz auf das Wertpapiergeschäft spezialisiert.

    Für ihn gibt es bessere Alternativen, beispielsweise die Direktbank DKB. Wertpapiergeschäfte sind dort zwar etwas teurer, aber immer noch viel günstiger als bei der Hausbank, und das Geldinstitut bietet den Service einer Vollbank zu attraktiven Konditionen. Beispielsweise mit der Möglichkeit, an fast jedem Geldautomaten in Deutschland ohne Gebühren Geld abzuheben.

    Jetzt direkt zur DKB

    …ich mich möglichst wenig um mein Depot kümmern will

    Aktienhandel macht Spaß. Aber nicht jeder hat Freude daran oder ein Händchen dafür. Wer vor allem von den niedrigen Zinsen an die Börse getrieben wird, sollte sein Geld einer automatisierten Vermögensverwaltung anvertrauen.

    Das bietet nicht nur mehr Bequemlichkeit, der Robo-Advisor sucht auch jene Fonds und ETFs, die am besten zum Risikoprofil des Investoren passen und eine möglichst breite Streuung bieten.

    Cominvest Robo Advisor Test

    Die comdirect bank ist der einzige große Anbieter, der sowohl ein klassisches Depot als auch eine eigene automatisierte Vermögensverwaltung anbietet. Die ING bietet eine ähnliche Dienstleistung, allerdings in einer Kooperation mit Scalable Capital.

    Bisher bietet Smartbroker keinen Robo-Advisor. Kunden können entweder einen fondsbasierten Vermögensverwalter wie easyfolio kaufen oder müssen auf einen anderen Anbieter ausweichen, beispielsweise Oskar.

    Ein klassisches Depot und eine automatisierte Vermögensverwaltung aus einer Hand bietet aktuell vor allem die comdirect bank mit ihrem cominvest Depot an.

    Jetzt direkt zur comdirect bank

    Die besten Alternativen: Trade Republic und DEGIRO

    Sehr gut schneidet Smartbroker dagegen fĂĽr Kunden ab, die gerne selbst handeln, egal ob mit Aktien oder ETFs. Aber auch hier gibt es gute Alternativen, die Sie unter die Lupe nehmen sollten.

    Besonders günstig ist aktuell der junge Berliner Anbieter Trade Republic. Er bietet den Handel für nur einen Euro. Allerdings lassen sich Käufe und Verkäufe nur über die Lang & Schwarz Exchange an der Börse Hamburg abwickeln. Das schränkt das Angebot deutlich ein. Nicht immer finden Kunden dort den günstigsten ETF. Wer ein Papier länger hält, zahlt unter Umständen durch höhere Gebühren deutlich mehr als er zuvor gespart hat. Aktien von kleinen Unternehmen findet man unter Umständen gar nicht. Außerdem musste sich das junge Unternehmen zuletzt einiges an Kritik wegen der App und angeblich schlechtem Service anhören.

    Jetzt direkt zu Trade Republic

    Einen Zugang zu den wichtigsten Börsen und niedrige Gebühren bietet der niederländische Broker DEGIRO. Allerdings müssen Kunden bei Streitigkeiten laut AGB in Amsterdam vor Gericht ziehen. Auch das Angebot an günstigen Fonds ist sehr viel geringer. Dafür ist DEGIRO noch günstiger als Smartbroker – zumindest bei Beträgen unter 8.000,- Euro, dann wird wegen des prozentual vom Orderwert berechneten Aufschlags Smartbroker günstiger.

    Jetzt direkt zu DEGIRO

    Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

    Fragen und Antworten

    FĂĽnf wichtige Fragen und Antworten (5)

    Hinter Smartbroker steht die wallstreet:online AG, ein Medienhaus aus Berlin. Es betreibt zahlreiche Finanzportale wie wallstreet:online und börsenNEWS. 

    Smartbroker wird in Kooperation mit der DAB, einer Tochter der französischen Großbank BNP Paribas, betrieben. Dabei übernimmt Smartbroker den Vertrieb, die DAB die eigentlichen Bankgeschäfte. Einlagen und Wertpapiere liegen daher bei der DAB BNP Paribas in München. 

    Einen Termin für den Start einer App für iOS oder Android hat Smartbroker noch nicht bekanntgegeben. Solange kann aber auch mit Mobilgeräten über die Website von Smartbroker gehandelt werden. 

    Smartbroker lässt Kunden die Wahl: Discount-Handel über gettex oder L&S oder den Handel über die klassische Börsenplätze wie Xetra. Die Gebühren liegen im letzten Fall etwas höher, sind aber immer noch niedrig. 

    Durch den Zugang zu allen deutschen Börsen lassen sich alle in Deutschland gehandelten ETFs kaufen, davon 300 kostenlos. Fast 17.000 Fonds bietet Smartbroker ohne Ausgabeaufschlag. 

    Gesamtfazit: vor allem bei aktiven Fonds sehr gĂĽnstig

    Zweifellos ist Smartbroker aktuell einer der günstigsten Broker auf dem deutschen Markt. Wer sich nicht mit dem eingeschränkten Angebot von Trade Republic zufriedengeben will, findet hier eine sehr gute Alternative. Beim Kauf von nicht börsengehandelten Fonds ist Smartbroker sogar klar die Nummer 1. Denn durch die Kooperation mit FondsDISCOUNT werden – zusätzlich zu den börsengehandelten Fonds (ETF) – mehr als 16.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag angeboten.

    Leserbewertung

    • ROHA - 25. April 2020

      Am 11.3.20 hatte ich bei Smartbroker einen Antrag auf Depoteröffnung gestellt, und sofort eine online Authentifizierung durchgeführt. Die nächsten 2 Wochen kamen immer mal Mails, dass meine Depoteröffnung in Bearbeitung ist. Am 26.03.20 kam eine Mail, dass mein Depot eröffnet ist, und ich in den nächsten Tagen meine Zugangsdaten per Post erhalten werde. Nach weiteren 2 Wochen (7.4.20) hatte ich noch immer keine Zugangsdaten. Darauf meldete ich mich per Mail, um nachzufragen, was denn mit den Zugangsdaten ist.
      Als Antwort bekam ich dann, dass sie die Daten angeblich gleich nach der Depoteröffnung versendet hätten, und ob ich nichts bekommen habe, was ich verneinte. Darauf meldeten sie sich, und teilten mir mit, dass sich jemand mit den Daten angemeldet hätte, und ob das ich gewesen sei? Was für eine blöde Frage!!!. Natürlich nicht. Sie wollten das Depot sperren und mir neue Zugangsdaten zusenden. Zur Sicherheit habe ich noch mal meine Adresse mit angegeben.
      Nach etwas über einer Woche (20.4.20) hatte ich noch immer keine Daten, worauf ich mich per Mail beschwerte, dass sie mich wohl als Kunden nicht wollen, und sie es mir direkt mitteilen können und keine solche Kartenspielertricks anwenden müssen.
      Seitdem ist komplett Ruhe und ich habe bis heute (25.4.20), nach über 6 Wochen kein Depot bei Smartbroker, und will es jetzt auch nicht mehr. Wenn ein Broker/Bank in der heutigen digitalen Welt so lange braucht, um ein Depot zu eröffnen, ist das Vertrauen sowieso nicht vorhanden!!!
      Smartbroker, nein DANKE.

    • Hermann Klimach - 2. Mai 2020

      Über Onvista kann man nicht alle Aktienfonds kaufen, auch nicht wenn man einen AA bezahlen möchte. Zum Beispiel nicht alle UBS-Fonds, nicht die Baillie Gruppe (ISIN: ie 00byx4r502 oder nicht ie00b2180b88). Die Raiffeisenbanken berichten auch, wenn der Kauf über die Fondgesellschaft erfolgt, dann dauert die Abrechnung auch mal 14 Tage und länger. Auch den Fond von Fundsmith Equity Fund Sicav R Acc (ISINLu0690374615) nicht. Diese Fonds haben teilweise niedrige Verwaltungsgebühren und vielleicht zahlt die Fondgesellschaft keine Betreuungsprovision oder nur eine geringe.

    • Hermann Klimach - 2. Mai 2020

      Smartbroker verleiht Fond´s oder Aktienfonds und benutzt die Depot`s der Kunden, damit es die Margen von € 4,00 aufbessern kann. Wenn diese Depot mal in die Haftung genommen werden, was ist dann? Besser ist man zahlt € 8,00 also das Doppelte und die Sache ist sauber, denn € 8,00 ist auch kein Geld. Es müssen auch nicht gleich € 30,00 oder € 50,00 sein, wie bei einer Bank oder Sparkasse. Übrigens kann man hier den AA auf ca 2 % drücken, beim Verkauf es Fonds erfolgt Rückgabe an die Fondgesellschaft kostenlos, der Kurs ist hier meisetns höher als an der Börse.

    • Jonas F. - 13. Mai 2020

      Ich kann Roha nur zustimmen. Mein Antrag auf Kontoeröffnung läuft auch seit exakt 2 Monaten und man wird mit E-Mails vertröstet. Die Werbung verspricht schnelle problemlose Kontoeröffnung. Wenn ich gewusst hätte wie lange das dauert hätte ich den Quatsch gelassen. Habe inzwischen wieder ein Konto bei meiner Hausbank, das kostet zwar mehr Gebühren aber ist für mich seriös. Aber ich bin rechtzeitig vor der DAX-Erholungsphase eingestiegen 🙂 Wer weiß wie man bei Smartbroker seinem Geld im Falle eines Abhebungswunsches hinterherlaufen muss. An dem Konto habe ich kein Interesse mehr!

    • Thomas H. - 2. Juni 2020

      Ich fand den Broker grauenhaft. Leider ist der Broker bis auf die TradinggebĂĽhr auf dem Stand der frĂĽhen 2000er Jahre. Es gibt keine App um flexibel zu traden. Das Einloggen läuft ĂĽber einen 12 Stelligen Benutzer-Nummer und eine extrem komplizierte Passwortfestlegung (mE ĂĽbertrieben im Vergleich zu anderen Brokern)…was das alles noch unflexibler macht, wenn man schnell kaufen will. Meine Eröffnung hat nach dem Web-Ident-Verfahren noch 3 Wochen gedauert. Auch ist die Benutzeroberfläche alles andere als ĂĽbersichtlich und intuitiv. Ich habe mein Depot jetzt nach 3 Wochen wieder geschlossen (und musste natĂĽrlich dafĂĽr ein Formular ausfĂĽllen, das die Erscheinungsform und Digitalisierung von vor 10 Jahren hat).

    • Bittermann - 6. Juni 2020

      @ROHA – Smartbroker
      Als Neukunde bei Smartbroker möchte ich anmerken, dass die Wartezeiten bei der Eröffnung eines Depots NICHT an der Ignoranz oder Arroganz der Startbroker-Mitarbeiter liegt, sondern an der dem Geschäftsmodell zugrunde liegenden Struktur! Die von ROHA richtig dargestellten Preisvorteile sind nur deshalb zu erzielen, daSmartbroker sich einer digitalen Plattform der DAB BNP Paribas Bank bedient. Und dort wird die gesamte digitale Geschäftsabwicklung erledigt. Als Kunde haben wir es mit zwei Unternehmen zu tun. Deshalb die zeitliche Verzögerung.
      Ergänzung.
      Als Kunde bin ich von der onvistabank zu Smartbroker gewechselt und beauftragte den Depotwechsel. Das ist allerdings ein zeitliches Abenteuer! Aber das ist eine andere Geschichte.

    • Gunnar - 10. Juni 2020

      Hallo,

      ich bin jetzt seit 2 Monate bei Smartbroker und ziemlich unzufrieden.

      Um zuerst etwas Positives zu sagen:
      – Die beauftragten Trades wurden ordnungsgemäß durchgefĂĽhrt. Naja, hat ja auch Xetra erledigt…

      – Es ist immer gĂĽnstig…

      Der Kundenservice ist unter aller Kanone… Hier ein kleiner Auszug aus meinem Erfahrungsschatz…

      1.)
      Anmeldung hat schon 3-4 Wochen gedauert.

      2.)
      Auf meinen Depot-Ăśbertrag von meinem alten Broker warte ich heute noch nach ca. 6-7 Wochen…

      3.)
      Der Steuerreport wird in 4 von 5 Fällen nicht angezeigt.

      4.)
      Meine Finanzgeschäftsfähigkeit hat ebenfalls 4 Wochen gedauert nach Antrag.
      – Auf 1. Nachfrage nicht reagiert.
      – Auf 2. Nachfrage hieĂź es, es geht ja schon seit einer Weile, nicht gemerkt? (!!!)

      5.)
      Auf Kontaktversuch bei einfachen Problemen reagieren sie so ca. jedes 5. Mal mit ca. Wochen Latenz…

      6.)
      Die Oberfläche ist voller Display-Fehler und von der technischen Ausführung Stand von 1990 (bin IT-ler).

      ABER GĂśNSTIG, wie gesagt!

      Schöne Grüße
      Gunnar

    • Heiko - 15. Juni 2020

      Ich kann das von Roha geschriebene nicht bestätigen, da alles sehr schnell ging…
      Falls es so weiter geht ,bin ich super zufrieden…Heiko

    • a.k. - 17. Juni 2020

      Der Kundenservice ist „unter aller S . .“ . (Anders kann ich es nicht formulieren!) Auf Email-Anfragen erfolgt keine Reaktion, und wenn, dann kommt nach Wochen eine mehr oder weniger automatisierte Antwort, wonach auf die Homepage von Smartbroker verwiesen wird. Nur – zu meinen beiden angefragten Themen ist darin nicht das Geringste nachzulesen.
      Und – die Depoteröffnung dauert i. a. R. 6 Wochen und länger; eine Depoteröffnung bei DAB, dem Depot- und KontofĂĽhrer von Smartbroker, sonderbarerweise nur ein paar Tage. Smartbroker „schläft“ offensichtlich auf den Unterlagen!
      Wer echten Kundenservice schätzt, sollte die Finger von Smartbroker lassen!!!

    • Andreas - 18. Juni 2020

      Dieser Broker kriegt es nichtmal hin, fĂĽr jede Position die tägliche prozentuelle Veränderung der einzelnen Werte darzustellen – es gibt gerade einmal eine prozentuale Gesamtzusammenfassung.
      Man darf also von jeder einzelnen Position den Wert selbst raussuchen und dem Kursverlauf entgegenhalten.
      Einfach nur schlecht…

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