Smartbroker Erfahrungen und Test 2021: Der neue Broker in der Analyse

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HandelsplÀtze
36

Smartbroker ist ein junger Anbieter aus Berlin. Er punktet vor allem mit niedrigen und transparenten GebĂŒhren sowie zahlreichen kostenlosen SparplĂ€nen. Besonders gut gefĂ€llt uns Smartbroker fĂŒr Anleger, die in Fonds und ETFs investieren wollen. Denn bei Fonds zahlen Kunden statt des Ausgabeaufschlags nur eine Provision von 4,- Euro. Einer der Top-Broker in unserem Vergleich. Wir stellen Ihnen unsere Erfahrungen mit Smartbroker aus unserem Test hier ausfĂŒhrlich vor.

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StÀrken und SchwÀchen von Smartbroker

Pro
  • Sehr niedrige GebĂŒhren
  • GebĂŒhrenfreier Handel ĂŒber gettex (Börse MĂŒnchen)
  • 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Transparente Kosten
  • Viele kostenlose SparplĂ€ne
  • Deutscher Gerichtsstand
Contra
  • Negativzinsen bei zu hohem Barbestand
  • Keine weiteren Bankdienstleistungen
  • Französische Einlagensicherung
  • VerbesserungsfĂ€higer Service
  • Sehr langsame Kontoeröffnung bzw. DepotĂŒbertrag
  • Sehr niedrige GebĂŒhren
  • GebĂŒhrenfreier Handel ĂŒber gettex (Börse MĂŒnchen)
  • 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Transparente Kosten
  • Viele kostenlose SparplĂ€ne
  • Deutscher Gerichtsstand
  • Negativzinsen bei zu hohem Barbestand
  • Keine weiteren Bankdienstleistungen
  • Französische Einlagensicherung
  • VerbesserungsfĂ€higer Service
  • Sehr langsame Kontoeröffnung bzw. DepotĂŒbertrag

Inhaltsverzeichnis

Die wichtigsten Daten zu Smartbroker

Kosten Depot p.a.- Kostenlos
Kosten Order - Kostenlos ĂŒber Premiumpartner und Gettex bei Ordervolumen ĂŒber 500 Euro.
- 1 Euro bei Lang & Schwarz bei Order ĂŒber 500 Euro
- Unter 500 Euro pauschal 4 Euro pro Order. Dazu kommen evtl. BörsenplatzgebĂŒhren.
- 9 Euro Ausland.
Kosten Gesamt (Basis ein allgemeines Rechenbeispiel)- Aktienkauf im Wert von 400 Euro ĂŒber Gettex: Sie zahlen 4 Euro.
- Aktienkauf im Wert von 600 Euro ĂŒber Lang & Schwarz: Sie zahlen 1 Euro.
Handelbare BörsenplÀtze- Alle deutschen Börsen (nicht Quotrix)
- NYSE, NASDAQ und NYSE-AMEX
- Tokio, Singapur, Hongkong, Sydney
- Fast alle wichtigen europ. Börsen (nicht Luxemburg und Istanbul)
Handelbare Wertpapiere- Aktien
- ETF
- Anleihen
- Zertifikate
- Optionsscheine
- Optionen und CFDs in Planung
Angebotene Fonds- Market Order
- Limit Oder
- Stop Loss Order
- Trailing-Stop-Order
- Stop Buy Order
SparplÀne- 604 ETF-SparplÀne, davon 295 kostenlos
- 1.441 FondssparplÀne
Kosten- 4,- Euro fĂŒr KĂ€ufe und VerkĂ€ufe, ggf. plus Börsenplatzentgelt
Bonus /Sonderaktionen- Keine
RegulierungBaFin
Marie-Curie-Str. 24-28
60439 Frankfurt
Adressewallstreet:online capital AG
Smartbroker
Michaelkirchstraße 17 / 18
10179 Berlin
Kundenservice- Live-Chat
- Telefon: +49 30 275 77 62 00
- E-Mail: service@smartbroker.de

Montag – Freitag 9 – 17 Uhr
Samstag 10 – 17 Uhr
App / Software
Demokonto
Realtime Kurse
Aktien Finder
- Nur Browser
- Nein
- Ja
- Ja
Versteuerung- Direkte AbfĂŒhrung

Smartbroker Test und Erfahrungen

Hinter dem Angebot steht das Medienhaus wallstreet:online capital AG. Abgewickelt wird der Handel aber ĂŒber die DAB, eine Tochter der BNP Paribas. Es handelt sich also um klassisches White Label. Das bedeutet, die KundenauftrĂ€ge werden von einem Dienstleister erbracht, wĂ€hrend der Partner wallstreet:online capital AG sich nur um Vertrieb und Service kĂŒmmert.

Aufruf zur Broker Bewertung

Smartbroker ist am besten fĂŒr…

  • …preisbewusste Investoren
  • …Anleger, die viel Geld in (nicht börsennotierte) Fonds investieren
  • …ETF-SparplĂ€ne
  • …Investoren, die mehr als 8.000,- Euro je Trade investieren

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Was wir am gĂŒnstigen Broker Smartbroker mögen

Smartbroker gehört zu den preislich attraktivsten Angeboten in unserem Vergleich. Es gibt allerdings auch andere Vorteile, die uns im Smartbroker Test auffielen.

Niedrige GebĂŒhren

GebĂŒhrenfrei können Kunden bei Smartbroker jetzt Aktien und andere Wertpapiere ĂŒber die Handelsplattform gettex der Börse MĂŒnchen kaufen. Nur 1,- Euro zahlen Kunden, die ĂŒber die außerbörsliche Lang & Schwarz Exchange in Hamburg Wertpapiere kaufen und verkaufen. Hierbei handelt es sich um sehr gĂŒnstige Konditionen, die ab einem Handelsvolumen von 500,- Euro gelten.

Bei geringeren HandelsbetrĂ€gen liegt der pauschale Preis bei 4,- Euro. Das gleiche Mindestvolumen von 500,- Euro gilt auch beim kostenlosen Handel mit Zertifikaten ĂŒber HSBC, Morgan Stanley sowie Vontobel. Viele Derivate können kostenlos gehandelt werden. Finanziert wird das Angebot ĂŒber Orderprovisionen, die Smartbroker von den BörsenplĂ€tzen oder Emittenten erhĂ€lt.

Allerdings bevorzugen viele HĂ€ndler einen klassischen Börsenplatz. Denn weil es an der gettex und der Lang & Schwarz Exchange nur einen einzelnen Market Maker gibt (Baader Bank bzw. Lang & Schwarz), können die Spreads dort höher sein. Deshalb bietet Smartbroker vergleichbar mit Direktbanken alternativ auch den Handel ĂŒber Xetra, die Tradegate Exchange und weitere deutsche Parkettbörsen. Auch dort ist Smartbroker mit einer pauschalen KaufgebĂŒhr von 4,- Euro ausgesprochen gĂŒnstig.

Auf den Kunden warten auch kaum weitere Kosten, nur an den BörsenplĂ€tzen Frankfurt, Xetra und beim Kauf klassischer Fonds gibt es eine BörsenplatzgebĂŒhr. Teurer wird es hingegen an den angebotenen internationalen Börsen. Desweiteren können Sie bei Smartbroker außerbörslich handeln. Davon unabhĂ€ngig werden von den Börsen oder Maklern erhobene GebĂŒhren weitergereicht, das ist allerdings bei allen Brokern ĂŒblich.

Wer aber ĂŒber die Tradegate Exchange, die jĂŒngste deutsche Börse, handelt, zahlt weder eine BörsenplatzgebĂŒhr noch Fremdspesen, das Gleiche gilt fĂŒr gettex. In diesem Fall werden also tatsĂ€chlich nur 4,- Euro GebĂŒhren berechnet.

Tradegate Exchange Internetseite

Die Tradegate Exchange in Berlin wird oft noch als außerbörslicher Handelsplatz beschrieben, dabei handelt es sich schon seit 2009 um eine regulĂ€re Börse. Es handelte sich um die erste BörsengrĂŒndung in Deutschland seit 1861.

Breites Angebot an Wertpapieren und Zugang zu allen wichtigen Börsen

Im Gegensatz zu einigen Ă€hnlich gĂŒnstigen Anbietern bietet Smartbroker Zugang zum klassischen Börsenhandel. Das bedeutet, dass Anleger tatsĂ€chlich die Aktien der Unternehmen kaufen und keine Differenzkontrakte (CFDs). CFDs werden bisher nicht angeboten, sollten aber ursprĂŒnglich im Laufe des Jahres 2020 hinzukommen. Dieser Zeitplan könnte durch die Coronakrise allerdings verschoben werden.

Außerdem können Anleger bei Smartbroker ĂŒber alle wichtigen Börsen kaufen und verkaufen und nicht nur ĂŒber außerbörslichen HandelsplĂ€tzen mit reduziertem Angebot, wie das bei anderen Anbietern zum Teil der Fall ist. Dazu zĂ€hlen auch auslĂ€ndische HandelsplĂ€tze, wie etwa Hongkong, die USA oder die Schweiz. Letzteres ist durch das Handelsverbot fĂŒr Schweizer Aktien an EU Börsen von besonderer Bedeutung. FĂŒr den Handel an auslĂ€ndischen Börsen fallen pauschal 9,- Euro an. Dazu kommt ein Handelsplatzentgelt.

Insgesamt ist das Angebot an Aktien, Anleihen und ETFs gigantisch. Nahezu alle weltweit handelbaren Aktien großer Unternehmen lassen sich ĂŒber eine von Smartbroker angebotene Börse kaufen. Lediglich Afrika und SĂŒdamerika bleiben weiße Flecken, allerdings sind viele große Unternehmen der beiden Kontinente auch in Europa oder den USA handelbar.

Deutscher Gerichtsstand

Auch wenn der Partner DAB BNP Paribas seinen Sitz in Frankreich hat, so ist Smartbroker selbst ein deutsches Unternehmen. Das bedeutet, dass der Gerichtsstand bei Rechtsstreitigkeiten Deutschland ist. Das ist ein Vorteil gegenĂŒber dem ebenfalls gĂŒnstigen Konkurrenten DEGIRO, wo Kunden bei Streitigkeiten laut AGB in den Niederlanden vor Gericht ziehen mĂŒssten.

Dadurch, dass Smartbroker ein deutsches Unternehmen ist, wird auch die Steuer in Deutschland eingezogen. Das hat Vor- und Nachteile gleichermaßen. Einerseits fĂŒhrt der Abzug dazu, dass die Steuer sofort abgezogen wird und nicht erst mit der JahressteuererklĂ€rung. Vor allem wer wegen des Sparerpauschbetrages ohnehin keine Kapitalertragsteuern zahlt, wird aber zu schĂ€tzen wissen, dass die Bank sich um die Versteuerung kĂŒmmert.

Quellensteuerservice fĂŒr US-Aktien

Die Quellensteuern bei US-Aktien sind fĂŒr viele Anleger ein wichtiges Thema. Denn der US-Fiskus behĂ€lt 30 Prozent automatisch ein. Davon können zwar 15 Prozent auf die Abgeltungssteuer angerechnet werden, allerdings ist das fĂŒr all diejenigen nicht profitabel, die keine Abgeltungssteuer zahlen. Von Vorteil ist deshalb, dass Smartbroker einen QI (Qualified Intermediary)-Status besitzt und aufgrund dessen nur 15 Prozent Quellensteuer einbehalten werden. Diese kann allerdings nicht angerechnet werden.

LandQuellensteuer in %maximale Quellensteuer nach DBAMaximale Zusatzbelastung nach DBA
Argentinien7-2020-
Australien0-301515
Belgien5-301515
Brasilienkeine--
China, Volksrepublik (ohne Hongkong und Macau)0-201010
China, Republik (Taiwan)211011
DĂ€nemark15-271512
Finnland301515
Frankreich12,812,8-
Hongkong0--
Indien0-1010-
Irland0--
Italien261511
Japan15-20155
Kanada251510
Kroatien1212-
Liechtenstein00-
Luxemburg0-1515-
Malta00-
Niederlande1515-
Portugal0-281513
Russland1515-
Schweden301515
Schweiz351520
Serbien15015
Singapur0--
Spanien19154
SĂŒdafrika0-20155
Tschechische Republik1515-
TĂŒrkei1515-
Ungarn1515-
Vereinigtes Königreich0--
Vereinigte Staaten von Amerika 0-301515
Zypern0--
Stand 1.1.2019 Quelle Bundeszentralamt fĂŒr Steuern

FĂŒr die Schweiz bietet Smartbroker einen Steuerbeleg an, einen Tax Voucher. Mit diesem können Kunden bei den Schweizer Steuerbehörden den ĂŒber 15 Prozent hinaus gehenden Betrag zurĂŒckfordern. Der Restbetrag wiederum kann voll auf die Abgeltungssteuer angerechnet werden.

Einen Haken aber gibt es leider doch, denn bei vielen anderen Staaten wird die Quellensteuer auf Dividenden nicht automatisch erstattet, sondern nur auf Antrag. Das aber kostet Geld. Wer Kapitalertragsteuer zahlt, sollte deshalb im Regelfall darauf verzichten. Bis zu 15 Prozent können auf die deutsche Steuer angerechnet werden. FĂŒr chinesische Aktien sowie fĂŒr tĂŒrkische Aktien liegt die Quellensteuer aktuell beispielsweise bei 10 Prozent. Sie kann also voll angerechnet werden. Mehr Informationen zum Thema Quellensteuer haben wir in unserem Beitrag zu Auslandsaktien gesammelt.

Auch in der Schweiz und Österreich aktiv und Gemeinschaftskonten möglich

Kunden aus Österreich und der Schweiz können ein Depot bei Smartbroker eröffnen. Das ist keineswegs selbstverstĂ€ndlich, einige Broker bieten ihre Dienstleistungen nur fĂŒr Kunden aus Deutschland an. Somit handelt es sich um einen positiven Eindruck im Smartbroker Test.

Keine Wertpapierleihe

Anders als in einigen Foren zu lesen verleiht Smartbroker keine Wertpapiere der Kunden weiter. Dieses Verfahren wird von einigen anderen Brokern (und auch vielen ETFs) genutzt, um die Einnahmen zu erhöhen. Beispielsweise verleiht DEGIRO bei allen Depotmodellen außer Custody nach Informationen der Stiftung Warentest Wertpapiere weiter. Diese Wertpapierleihe kann problematisch sein, wenn einerseits der Entleiher seine Wertpapiere nicht zurĂŒckgeben kann und andererseits der Broker nicht in der Lage ist, diesen Schaden aus eigenen Mitteln zu ersetzen.

Daher ist es positiv, dass Smartbroker in Punkt 1.9 des Preis- und Leistungsverzeichnisses ausdrĂŒcklich festlegt, dass „die Abtretung und VerpfĂ€ndung von AnsprĂŒchen des Kunden aus der GeschĂ€ftsbeziehung mit der Bank [
] ausgeschlossen [sind].“

Lange Erfahrung der Verantwortlichen

Smartbroker selbst ist erst seit Ende 2019 am Markt und gehört damit zu den jĂŒngeren Brokern. Das gilt allerdings nicht fĂŒr die Verantwortlichen, die seitdem die Entwicklung von Smartbroker vorantreiben. Seit ĂŒber 20 Jahren sind sie auf Seiten wie wallstreet:online, FondsDiscount, Ariva, börsenNEWS, FinanzNachrichten und Smart Investor aktiv. Nun kombinierten sie ihr Know-How zu einem attraktiven Discount-Broker. Dieses Branchenwissen hinterlĂ€sst einen sehr guten Eindruck in unseren Smartbroker Erfahrungen.

Wo Smartbroker besonders gut ist

Fonds gĂŒnstig kaufen

Mit Abstand wichtigster Pluspunkt von Smartbroker sind die niedrigen Kosten beim Kauf von Fonds. Bisher werden vor allem aktiv verwaltete Fonds nur selten ĂŒber die Börse als ETF angeboten. Bei ihnen handelt es sich meistens um Indexfonds.

Screenshot ING Fonds A0NDYC

Beim Kauf nicht börsennotierter Fonds wird oft ein Ausgabeaufschlag berechnet. Dieser betrĂ€gt beim Kauf ĂŒber einen Berater oft 5 Prozent. Die ING (im Bild, Hervorhebung von uns) verlangt mit 2,5 Prozent (Stand: 09/2020) nur die HĂ€lfte, doch schon wer nur 200,- Euro investiert zahlt so mehr als bei Smartbroker. Dort wird nĂ€mlich die regulĂ€re KaufgebĂŒhr berechnet.

Beim Kauf von regulĂ€ren Fonds fĂ€llt allerdings oft ein hoher Ausgabeaufschlag an, nicht selten 5 Prozent. Der Fonds muss also zunĂ€chst um 5,27 Prozent steigen, bis der Anleger im Plus ist. Beim klassischen Finanzvertrieb dient der Abschlag dazu, die Provision des Vermittlers zu bezahlen. Smartbroker verzichtet auf den Aufschlag und behĂ€lt dafĂŒr, wie beim Kauf von Aktien, eine GebĂŒhr von 4,- Euro ein. Das ist fast immer deutlich preiswerter.

Hinzu kommt die große Auswahl an SparplĂ€nen, sowohl fĂŒr ETFs als auch klassische Fonds. Viele sind sogar kostenlos.

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Was uns an Smartbroker nicht gefÀllt

Unterm Strich gibt es ĂŒber Smartbroker nach unseren ersten EinschĂ€tzungen wenig Negatives zu sagen. Wobei die QualitĂ€t des Service und die Kulanz im Umgang mit Kundenanfragen sich meist erst zuverlĂ€ssig bewerten lĂ€sst, wenn der Broker schon lĂ€ngere Zeit am Markt aktiv ist.

Keine weiteren Bankdienstleistungen

Wer es gerne bequem hat und alle Bankdienstleistungen aus einer Hand möchte, der ist bei Smartbroker an der falschen Adresse. Denn das Unternehmen ist ein reiner Broker. Er bietet keine weiteren Bankdienstleistungen wie z.B. Girokonten. Selbst ein Tagesgeldkonto oder ein Robo-Advisor gehören nicht zum Angebot.

Dass Smartbroker kein Girokonto bietet, ist verstĂ€ndlich. Schließlich wĂ€ren die niedrigen GebĂŒhren sonst nicht möglich. Aber fĂŒr das Produkt Tagesgeldkonto hĂ€tte sich leicht ein White Label Partner finden lassen können, wie etwa Scalable Capital beweist.

WertpapiergeschĂ€fte sind bei Direktbanken zwar etwas teurer, aber immer noch viel gĂŒnstiger als bei der Hausbank, und das Geldinstitut bietet den Service einer Vollbank zu attraktiven Konditionen. Beispielsweise mit der Möglichkeit, an fast jedem Geldautomaten in Deutschland ohne GebĂŒhren Geld abzuheben.

Negativzinsen fĂŒr das Verrechnungskonto

Bei höheren BetrÀgen auf dem Verrechnungskonto fallen bei Smartbroker Zinsen an. Das aber kann teuer werden, denn es handelt sich um Negativzinsen.

Immerhin wird der Verrechnungszins nicht ab dem ersten Euro fĂ€llig. In den ersten drei Monaten verzichtet Smartbroker ganz auf Strafzinsen. Auch im Folgezeitraum bleibt ein Betrag in Höhe von 15 Prozent des Depotwertes vom Negativzins befreit. Wer beispielsweise Aktien, Anleihen und ETFs im Wert von 50.000,- Euro im Depot hat, darf 7.500,- Euro kostenlos auf dem Verrechnungskonto lagern. Entscheidend ist dabei der Quartalsdurchschnitt. Der Betrag darf also kurzfristig auch ĂŒberschritten werden, beispielsweise weil ein Wertpapier verkauft wurde.

Sollte die Quote von 15 Prozent des Depotwertes ĂŒberschritten werden, fĂ€llt der Negativzins in Höhe von 0,5 Prozent auch nur auf den darĂŒber liegenden Betrag an. Die meisten Anleger dĂŒrften daher vom Negativzins nicht oder nur sehr geringfĂŒgig betroffen sein.

Einlagensicherung in Frankreich

Die Kundeneinlagen werden fĂŒr Smartbroker vom Partner DAB BNP Paribas betreut, einem Schwesterunternehmen der NĂŒrnberger Consorsbank. Beide Unternehmen sind aber rechtlich gesehen Niederlassungen der BNP Paribas in Paris. Daher fallen die Einlagen unter die französische Einlagensicherung „Fonds de Garantie des DĂ©pĂŽts et de RĂ©solution“. Wie in Deutschland werden 100.000,- Euro garantiert. Die BonitĂ€t der französischen Sicherung ist etwas geringer als die der deutschen, was fĂŒr sehr sicherheitsbewusste Anleger ein Nachteil sein kann.

DAB Screenshot

Die DAB war 1994 als erster deutscher Discount-Broker unter dem Namen Direkt Anlage Bank von der damaligen Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank (Hypo-Bank) gegrĂŒndet worden, wenige Monate vor comdirect und Consorsbank. Nachdem BNP Paribas 2002 zunĂ€chst die Consorsbank und 2015 auch die DAB Bank ĂŒbernommen hatte, wurde 2016 das gesamte PrivatkundengeschĂ€ft bei der NĂŒrnberger Consorsbank konzentriert und die DAB Bank unter dem Namen DAB BNP Paribas zu einem Dienstleister fĂŒr Banken, Vermögensverwalter und Broker umgebaut. Unter anderem wickelt sie die GeschĂ€fte von Smartbroker ab.

Allerdings betrifft der Einlagenschutz ohnehin in erster Linie Guthaben auf dem Verrechnungskonto, die wegen des Negativzinses nicht zu hoch sein sollten. Wertpapiere sind dagegen ein Sondervermögen. Der Einlagenschutz greift hier nur, wenn die Wertpapiere beispielsweise von der Bank verliehen oder widerrechtlich verkauft wurden. Dann aber betrĂ€gt die Sicherungsgrenze nur 20.000,- und nicht die ĂŒblichen 100.000,- Euro. Die Einlagensicherung in Frankreich ist in unseren Augen unter dem Strich kein großer Nachteil.

ZusĂ€tzlich ist die DAB Bank Mitglied im Einlagensicherungsfonds der deutschen Privatbanken, der zusĂ€tzliche Einlagen in Höhe von bis zu 90 Millionen schĂŒtzt.

Erfahrungsberichte von Kunden kritisieren schlechten Service

In der Anfangszeit schien Smartbroker mit dem Kundenansturm ĂŒberfordert zu sein. In vielen Erfahrungsberichten von echten Kunden wurden lange Bearbeitungsdauern fĂŒr die Eröffnung von Wertpapierdepots beklagt. Die EinfĂŒhrung des gebĂŒhrenfreien Handels ĂŒber gettex verschĂ€rft das Problem noch. Aber auch die Corona-Krise dĂŒrfte einiges zu den Verzögerungen beigetragen haben. Einige Kunden berichteten von Wartezeiten von mehr als einem Monat. Ob die Probleme bei Smartbroker selbst oder beim Partner DAB BNP Paribas liegen ist umstritten. Womöglich sind beide Seiten involviert. Lesen sie sich dazu die Bewertungen anderer Nutzer in unseren Kommentaren durch und helfen auch Sie anderen, durch Ihre Bewertung der Erfahrungen mit Smartbroker.

Beispiele der Rezensionen auf unserer Website zeigen das Dilemma klar auf. A. S. betont etwa folgende Punkte:

„Die Depoteröffnung ging in zwei Wochen ĂŒber die BĂŒhne, aber dann:
1. Der Übertrag meiner Wertpapiere aus dem vorherigen Depot ist nach 4 Monaten immer noch nicht abgeschlossen.
2. Emails an Smartbroker gehen verloren/werden nicht beantwortet.
3. Alleine fĂŒr einen Freistellungsauftrag musste ich zweimal einen Brief schreiben und anrufen.“

Dazu kritisiert Gunnar neben dem Kundenservice das Design der Website:

„Die OberflĂ€che ist voller Display-Fehler und von der technischen AusfĂŒhrung Stand von 1990 (bin IT-ler).“

Auch die Reaktion auf E-Mails dauert teilweise sehr lange, mitunter ĂŒber eine Woche. Es gibt auch eine Hotline, doch deren Erreichbarkeit bleibt mit Öffnungszeiten von 9.00 bis 17.00 Uhr von Montag bis Freitag und 10.00 bis 17.00 Uhr am Samstag deutlich hinter der von (teureren) Anbietern wie der ING (frĂŒher ING DiBa) oder der DKB Bank zurĂŒck, die oft rund um die Uhr erreichbar sind. Immerhin war der Mitarbeiter in unserem Test wĂ€hrend der Öffnungszeiten gut zu erreichen und konnte uns weiterhelfen.

Mittelfristig sollte das Problem aber verschwinden, wenn Smartbroker seine Aufbauphase abgeschlossen hat sowie die EinschrĂ€nkungen aufgrund der Corona-Pandemie ĂŒberwunden sind. Auch eine App soll mittelfristig verfĂŒgbar sein. Damit wĂ€re ein weiterer Kritikpunkt in den Erfahrungsberichten der Kunden beseitigt. Wer einen besseren Service möchte, sollte entweder einen der etablierten, großen, aber auch teureren Anbieter wie ING, DKB oder comdirect bank wĂ€hlen oder – wenn es etwas gĂŒnstiger sein soll – ein Aktiendepot bei onvista eröffnen.

Keine Gemeinschaftskonten möglich

Leider bietet das Unternehmen derzeit keine Firmen-, Kinder- und Gemeinschaftsdepots. Sie sollen in Zukunft online nutzbar sein, da die Bank eigenen Aussagen zufolge bereits daran arbeitet. Sie können sich aktuell auf eine Warteliste setzen lassen, um Neuigkeiten direkt in Ihr E-Mail-Postfach zu erhalten.

Top 5 Aktien Depots

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu flatex
2
justTRADE Logo
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu justTRADE
3
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Sie riskieren ihr Kapital
Testberichtzu eToroSie riskieren ihr Kapital
4
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
5
Scalable Capital Top5 Logo
Kosten pro Order
0,99 €
Kosten gesamt*
11,88 €
Testberichtzu Scalable Capital
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Smartbroker ist der richtige Broker, wenn 



Ihnen gĂŒnstige GebĂŒhren wichtig sind

Mit einer PauschalgebĂŒhr von 4,- Euro gehört Smartbroker zu den gĂŒnstigsten Anbietern. Zumal beim Handel ĂŒber Tradegate, Gettex oder die Lang & Schwarz Exchange an der Börse Hamburg keine weiteren GebĂŒhren anfallen.

Smartbroker Handel ab 0 Euro

Mit 0,- Euro pro Order ist Smartbroker ausgesprochen gĂŒnstig, nicht nur bei Fonds. Zumal beim Handel ĂŒber bestimmte Börsen auch keine Börsenplatzpauschale anfĂ€llt.

FĂŒr Kunden, die sich nicht nur auf einen außerbörslichen Handelsplatz beschrĂ€nken wollen und die einen Anbieter mit Gerichtsstand in Deutschland wĂŒnschen, ist Smartbroker aktuell sogar die Top-Wahl in Sachen GebĂŒhren. Denn Konkurrent Trade Republic bietet aktuell nur den Handel an der außerbörslichen Handelsplattform Lang & Schwarz Exchange und DEGIRO hat seinen Sitz in Amsterdam – das in den Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen (AGB) auch als Gerichtsstand festgelegt ist.

Top sind die Preise auch fĂŒr Anleger, die grĂ¶ĂŸere BetrĂ€ge investieren. Denn abgesehen von einer geringen BörsengebĂŒhr (die bei Tradegate, Lang & Schwarz und Gettex ja entfĂ€llt), gibt es keine umsatzabhĂ€ngigen Kosten. So rĂŒckt Smartbroker in unserem Kostenvergleich teilweise sogar auf Platz 1 vor, wenn man kurzzeitige VergĂŒnstigungen sowie Broker ohne Zugang zur regulĂ€ren Börse außen vorlĂ€sst.


Sie hin und wieder auch Fonds kaufen wollen

Vor allem ist Smartbroker aber die richtige Wahl fĂŒr alle, die hin und wieder auch mal einen klassischen Fonds kaufen wollen, also keinen ETF, der ja ĂŒber die Wertpapierbörsen gehandelt wird.

Denn der ĂŒbliche Ausgabeaufschlag entfĂ€llt bei Smartbroker, dafĂŒr wird die gleiche GebĂŒhr wie beim Kauf von Aktien oder ETFs fĂ€llig. Das ist fast immer deutlich gĂŒnstiger, zumal auch diese GebĂŒhren ja relativ niedrig sind. Das lohnt sich schon, wenn man nur hin und wieder zusĂ€tzlich zu ETFs oder Aktien auch (nicht börsengehandelte) Fonds kaufen will.

Smartbroker Erfahrungen – Schritt fĂŒr Schritt zum Depot bei Smartbroker

Bisher (Stand: 10/2020) können nur Einzeldepots online beantragt werden. Gemeinschafts-, Junior- oder Firmendepots lassen sich nach Auskunft von Smartbroker aktuell nicht einrichten. Die hier gemachten Angaben beziehen sich deshalb auf das Einzeldepot. Wer ein Gemeinschaftsdepot eröffnen will, trĂ€gt sich am besten direkt in den Mail-Verteiler auf der Website des Brokers ein. So erhalten Sie frĂŒher oder spĂ€ter alle wichtigen Informationen, sobald Gemeinschaftsdepots möglich werden.

Zur Eröffnung Ihres Einzeldepots folgen Sie am besten unserer Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung. Wer direkt starten will, kann dies ĂŒber unseren untenstehenden Link tun.

Jetzt direkt zu Smartbroker
Schritt 01
Konto eröffnen
Schritt 02
Persönliche Daten eingeben
Schritt 03
Erfahrung erfassen
Schritt 04
Angaben bestÀtigen und Vertragsdokumente herunterladen
Schritt 05
Legitimieren
Schritt 06
Geld einzahlen oder Wertpapiere transferieren
Schritt 07
Wertpapiere handeln

 

Schritt 1: Konto beantragen

Unser untenstehender Link fĂŒhrt Sie direkt zu Smartbroker. Klicken Sie dort einfach die SchaltflĂ€che „Jetzt Depot eröffnen“ an.

Nun öffnet sich eine Eingabemaske, in die Sie Name, Adresse, E-Mail-Adresse und Mobiltelefonnummer eingeben. Wenn Sie die DatenschutzerklÀrung zur Kenntnis genommen haben, ist der erste Schritt schon abgeschlossen.

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Smartbroker Depot eröffnen: Schritt 1

Es lassen sich derzeit nur Einzeldepots online eröffnen (Stand: 10/2020).

Schritt 2: Angaben zum Depotinhaber

Nun sind weitere Angaben zum Depotinhaber nötig. Abgefragt werden Wohn- und Geburtsort, aber auch Daten zum Beruf, zum Einkommen und Vermögen. Mit einem Klick gelangen Sie zum dritten Schritt.

Smartbroker Depot eröffnen: Schritt 2

Im zweiten Schritt folgen weitere Angaben.

Schritt 3: Angaben zur Erfahrung mit Wertpapieren

Im nĂ€chsten Schritt mĂŒssen Sie als Antragsteller Ihre Erfahrungen mit dem Wertpapierhandel angeben. Das geht relativ schnell. Anders als von anderen Brokern gewohnt, mĂŒssen Sie hier nur angeben, mit welchen Finanzinstrumenten Sie Erfahrung haben, aber nicht, wie viele Transaktionen Sie bereits durchgefĂŒhrt haben.

Smartbroker Depot eröffnen: Schritt 3

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Broker die Erfahrung ihrer Kunden im WertpapiergeschĂ€ft prĂŒfen mĂŒssen.

Dann mĂŒssen Sie noch einer Reihe von Bedingungen zustimmen, beispielsweise die Übermittlung der Daten an BNP Paribas. Im letzten Punkt fragt Smartbroker auch nach der Zustimmung zum Versand von aktuellen Informationen. Die ist nicht zwingend nötig.

Smartbroker Depot eröffnen: Schritt 3.1

Nun mĂŒssen die Angeben noch bestĂ€tigt werden. Außerdem könnten Sie ein FremdwĂ€hrungskonto eröffnen, das allerdings fĂŒr die Geldanlage nicht attraktiv ist.

Schritt 4: Angaben bestÀtigen und Dokumente herunterladen

Im vierten Schritt werden alle Informationen noch einmal zusammengefasst, damit Sie diese prĂŒfen können. Außerdem hat Smartbroker hier die wichtigsten Dokumente zum Handel zusammengestellt. Diese mĂŒssen Sie zwingend herunterladen. Denn ohne den Download der Dokumente kommen Sie nicht zum nĂ€chsten Schritt.

Das Preis- und Leistungsverzeichnis gibt es ĂŒbrigens sogar zweimal, einmal von Smartbroker und einmal vom Partner DAB BNP Paribas. Das ist mitunter etwas verwirrend. Beispielsweise wird im Preis- und Leistungsverzeichnis der DAB eine DepotgebĂŒhr aufgefĂŒhrt. Diese wird allerdings durch einen Satz im Preis- und Leistungsverzeichnis von Smartbroker relativiert. Dort heißt es:

„Abweichend vom Preis- und Leistungsverzeichnis B2B der DAB BNP Paribas gelten fĂŒr Kunden des Smartbrokers, dessen DepotfĂŒhrung bei der DAB BNP Paribas erfolgt, nachfolgende Konditionen.“

Die Konditionen von DAB BNP Paribas gelten also nur dort, wo Smartbroker keine abweichenden Regelungen getroffen hat. Das hat uns Smartbroker auf unsere Anfrage hin auch noch einmal explizit bestĂ€tigt. Mehr Transparenz wĂŒrde an diesem Punkt nichtsdestotrotz nicht schaden.

Smartbroker Depot eröffnen: Schritt 4

Die KontofĂŒhrung ist kostenlos, denn es gelten die Preise von Smartbroker, nicht die sonst ĂŒblichen der DAB BNP Paribas. Offenbar hat der Broker hier eine Sonderregelung getroffen.

Mit der BestĂ€tigung der Angaben im vierten Schritt ist der Antrag abgeschlossen. Sie mĂŒssen nichts ausdrucken oder unterschreiben. 

Schritt 5: Legitimieren

Nun ist lediglich eine Legitimation ĂŒber das Postident- oder Videoident-Verfahren nötig. Dabei mĂŒssen Sie Ihre Angaben noch einmal mit einem Ausweisdokument, beispielsweise einem Personalausweis, bestĂ€tigen. Diese Legitimation ersetzt auch gleich die Unterschrift und schließt den Antrag endgĂŒltig ab.

Schritt 6: Wertpapiere und/oder Geld ĂŒbertragen

Sobald Sie Ihre Depot- und Ihre Kontonummer erhalten haben, kann es losgehen. Sie können Wertpapiere ĂŒbertragen und Geld auf ihr Verrechnungskonto einzahlen. Dabei mĂŒssen Sie aber darauf achten, nicht dauerhaft zu viel Geld auf dem Verrechnungskonto, damit keine Negativzinsen anfallen. Da die VerwahrgebĂŒhren quartalsweise berechnet werden, ist eine hohe Kapitalquote fĂŒr mehrere Tage allerdings kein Problem.

Wer bisher viel Geld auf seinem Tagesgeld- oder Verrechnungskonto hat und das aktuell auch nicht investieren will, sollte lieber zusĂ€tzlich ein Tagesgeldkonto bei einer anderen Bank eröffnen. Muss das Geld nicht tĂ€glich verfĂŒgbar sein, kann auch ein Festgeldkonto mit kurzer Laufzeit oder ein Konto bei einer P2P-Plattform eine gute ErgĂ€nzung sein.

Schritt 7: Handeln mit Smartbroker – Smartbroker App fehlt noch immer

Nun können Sie handeln. Bisher geht das nur ĂŒber die Smartbroker Trading Plattform und damit webbasiert. Sehr enttĂ€uschend ist derweil, dass auch rund ein Jahr nach der Veröffentlichung noch immer keine App zum Download zur VerfĂŒgung steht. Smartbroker vertröstet seine Kunden dahingehend nur, wĂ€hrend andere Broker wie Trade Republic mit ihren Börsen Apps den Ton angeben.

Die Plattform bietet die ĂŒblichen Orderformen wie

  • Market
  • Limit Oder
  • Stop Loss Order
  • Trailing-Stop-Order
  • Stop Buy Order.

Auch unbegrenzte Orders (GTC) sind bei inlÀndischen Papieren möglich.

Es lassen sich praktisch alle in Deutschland verfĂŒgbaren Aktien, Anleihen und ETFs handeln. Dank der Kooperation mit dem ebenfalls zur Wallstreet Capital Gruppe gehörenden Anbieter FondsDISCOUNT ist auch das Angebot an klassischen Fonds riesig.

Daneben bietet Smartbroker auch den Kauf von Wikifolios an, entweder ĂŒber die Börse oder direkt ĂŒber Lang & Schwarz (OTC). Dagegen lassen sich hochspekulative und kurzfristige GeschĂ€fte nur eingeschrĂ€nkt bei Smartbroker umsetzen. Beispielsweise werden LeerverkĂ€ufe (Shortselling, Fixen) oder Cross-Border-GeschĂ€fte nicht angeboten.

EingeschrĂ€nkt ist auch das Angebot an Finanzinformationen. Wer sich ĂŒber eine Aktie informieren will, sollte das zunĂ€chst bei einer Finanzinformationsseite tun und dann erst das Papier bei Smartbroker kaufen. Bisher gibt es neben der Smartbroker Trading Plattform keine weitere Handelssoftware.

Tipp: Die Einzahlung fĂŒr SparplĂ€ne kann auch von einem externen Konto eingezogen werden. Wer monatlich 100,- Euro in einen Fonds investieren will, muss das Geld nicht zuerst auf das Verrechnungskonto ĂŒbertragen, sondern kann es direkt vom Girokonto abbuchen lassen.

Jetzt direkt zu Smartbroker!

Es gibt bessere Broker, wenn



Weiterbildungsangebote fĂŒr Sie ein Muss sind

Smartbroker spart mit seinem GeschĂ€ftsprinzip Kosten, wo es nur kann. Die Folge ist nicht nur, dass weitere Bankdienstleistungen nirgendwo zu finden sind, sondern Sie ebenfalls auf Bildungsangebote und weiterfĂŒhrende Informationen verzichten mĂŒssen.

Hier machen Direktbanken mit großer Sicherheit bessere Arbeit. Somit sollten Sie sich im Vorfeld ĂŒber MĂ€rkte und Aktien informieren, die Sie besonders interessieren.

Website des DKB

Die Ansicht der Website des DKB-Brokers. – Quelle: DKB

Direktbanken wie die DKB (im Bild), die ING oder die comdirect bieten ĂŒber Weiterbildungsangebote hinaus alle wichtigen Bankdienstleistungen vom Girokonto bis zum Immobiliendarlehen. Smartbroker ist dagegen ganz auf das WertpapiergeschĂ€ft spezialisiert. Selbst wenn die WertpapiergeschĂ€fte am Ende etwas teurer sind, haben Sie dennoch einen Preisvorteil gegenĂŒber Ihrer Hausbank.

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Sie ETF-SparplĂ€ne grundsĂ€tzlich kostenlos nutzen möchten

Wenn Sie ETF-SparplĂ€ne ohne weitere GebĂŒhren wĂŒnschen, dann sind Sie bei Smartbroker am falschen Ort. Hier bezahlen Sie pro AusfĂŒhrung 0,2 Prozent Ihrer Summe. Mindestens verlangt der Broker 0,80 Euro. Auf dem Markt gibt es gĂŒnstigere Anbieter, die die AusfĂŒhrung Ihrer ETF-SparplĂ€ne komplett kostenfrei ermöglichen. Gute ETF-SparplĂ€ne finden Sie zum Beispiel bei Scalable Capital.

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Die besten Alternativen: Trade Republic und DEGIRO

Sehr gut schneidet Smartbroker dagegen fĂŒr Kunden ab, die gerne selbst aktiv handeln, egal ob mit Aktien oder ETFs. Aber auch hier gibt es gute Alternativen, die Sie unter die Lupe nehmen sollten.

Besonders gĂŒnstig ist aktuell der junge Berliner Anbieter Trade Republic. Er bietet den Handel fĂŒr nur einen Euro. Allerdings lassen sich KĂ€ufe und VerkĂ€ufe nur ĂŒber die Lang & Schwarz Exchange an der Börse Hamburg abwickeln. Das schrĂ€nkt das Angebot deutlich ein. Nicht immer finden Kunden dort den gĂŒnstigsten ETF. Wer ein Papier lĂ€nger hĂ€lt, zahlt unter UmstĂ€nden durch höhere GebĂŒhren deutlich mehr als er zuvor gespart hat. Aktien von kleinen Unternehmen finden Sie unter UmstĂ€nden gar nicht.

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Eine zweite Alternative zu Smartbroker ist Scalable Capital. Hier können Sie ab 0,99 Euro handeln, was nach wie vor ĂŒberaus gĂŒnstig ist, da kein Mindest-Ordervolumen von 500 Euro besteht. Nachteil gegenĂŒber unseren Smartbroker Erfahrungen ist der Fakt, dass Sie nur ĂŒber gettex handeln können. Dies schrĂ€nkt Ihre Auswahl hinsichtlich der Instrumente etwas ein. Klasse ist hingegen die Auswahl mit rund 220.000 Zertifikaten.

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Eine weitere Alternative als Broker steht mit flatex next in den Startlöchern. Der Neo Broker hat sich zum Ziel gemacht, den Handel mit Aktien und ETFs zu vereinfachen und kostengĂŒnstiger zu gestalten. flatex next bietet nĂŒtzliche Ressourcen zum Erlernen des Tradings, eine hohe Transparenz vonseiten des Unternehmens sowie eine vollstĂ€ndige Regulierung durch die BaFin inklusive Einlagensicherung.

FAQ zu Smartbroker

Wem gehört Smartbroker?

Hinter Smartbroker steht die wallstreet:online AG, ein Medienhaus aus Berlin. Es betreibt zahlreiche Finanzportale wie wallstreet:online und börsenNEWS. 

Welche Bank wickelt die FinanzgeschÀfte von Smartbroker ab? 

Smartbroker wird in Kooperation mit der DAB, einer Tochter der französischen Großbank BNP Paribas, betrieben. Dabei ĂŒbernimmt Smartbroker den Vertrieb, die DAB die eigentlichen BankgeschĂ€fte. Einlagen und Wertpapiere liegen daher bei der DAB BNP Paribas in MĂŒnchen. 

Wann kommt die Smartbroker App?

Einen Termin fĂŒr den Start einer App fĂŒr iOS oder Android hat Smartbroker noch nicht bekanntgegeben. Solange kann aber auch mit MobilgerĂ€ten ĂŒber die Website von Smartbroker gehandelt werden. 

Welcher Handelsplatz wird bei Smartbroker genutzt? 

Smartbroker lĂ€sst Kunden die Wahl: Discount-Handel ĂŒber gettex oder L&S oder den Handel ĂŒber die klassische BörsenplĂ€tze wie Xetra. Die GebĂŒhren liegen im letzten Fall etwas höher, sind aber immer noch niedrig. 

Welche Fonds und ETFS bietet Smartbroker an? 

Durch den Zugang zu allen deutschen Börsen lassen sich alle in Deutschland gehandelten ETFs kaufen, davon 300 kostenlos. Fast 17.000 Fonds bietet Smartbroker ohne Ausgabeaufschlag. 

Wann und wie findet die AusfĂŒhrung von ETF-SparplĂ€nen bei Smartbroker statt?

Smartbroker lĂ€sst ETF-SparplĂ€ne am ausgewĂ€hlten Tag stets um 9:15 Uhr am Morgen ausfĂŒhren. Die AusfĂŒhrung findet ĂŒber die Börse Lang & Schwarz statt.

Wie viel kostet mich ein Aktienkauf bei einer auslÀndischen Börse?

Bei auslÀndischen Börsen zahlen Sie pauschal 9,- Euro. Dazu kommt ein weiteres Handelsplatzentgelt. Letzteres unterscheidet sich von Land zu Land. WÀhrend Sie in der Schweiz 0,05 Prozent (mindestens 20 Einheiten der HandelswÀhrung) zahlen, fallen in Griechenland 0,15 Prozent (mindestens 30 Euro) an.

Gesamtfazit

Vor allem bei aktiven Fonds sehr gĂŒnstig

Zweifellos ist Smartbroker aktuell einer der gĂŒnstigsten Broker auf dem deutschen Markt. Wer sich nicht mit dem eingeschrĂ€nkten Angebot von Trade Republic zufriedengeben will, findet hier eine sehr gute Alternative. Beim Kauf von nicht börsengehandelten Fonds ist Smartbroker sogar klar die Nummer 1. Denn durch die Kooperation mit FondsDISCOUNT werden – zusĂ€tzlich zu den börsengehandelten Fonds (ETF) – mehr als 16.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag angeboten. Dies ist absolut spitze.

Probleme bestehen vor allem im Hinblick auf den Kundenservice, der höchsten MaßstĂ€ben leider nicht entspricht. Oft werden weder E-Mail-Anfragen noch AntrĂ€ge auf eine Depoteröffnung in einem angemessenen Zeitrahmen beantwortet. Da ebenfalls noch keine Smartbroker App besteht, hat der Broker in den kommenden Jahren noch viele Möglichkeiten zur Verbesserung.

Paul ist Autor von Aktien.net und schreibt seit 2016 fĂŒr das Portal. Im August 2006 - Januar 2009 hat er eine Ausbildung zum Kaufmann fĂŒr Versicherungen und Finanzen bei der Allianz Versicherung absolviert. Hier war er unter anderem im Investmentbanking bei der Dresdner Bank (damals noch Teil der Allianz, heute Commerzbank) eingesetzt. Paul interessiert sich insbesondere fĂŒr Aktienindizes, ETFs, Fonds, Rohstoffe und Anleihen.

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  • Frank
    Posted: 22. MĂ€rz 2021
    1.0

    Depotwechsel Mitte 2020 begonnen, bis heute (Ende MĂ€rz 2021) nicht komplett abgeschlossen.

    Alleine die Übertragung der Aktien hat ĂŒber 2 Monate gedauert. Alle paar Tage wurde eine Position in Smartbroker ĂŒbernommen! Ein Handeln in dieser Zeit war nicht möglich. Ob dies an (in diesem Fall) der Quelle Fidor oder dem Ziel Smartbroker lag, vermag ich nicht zu sagen. Hat auch Smartbroker (wohlweislich?) nicht verraten.

    Bei keinem einzigen Posten sind die ursprĂŒnglichen Einstandswerte korrekt ĂŒbernommen wurden!
    Der Bank sind sie bekannt, d.h. bei VerkĂ€ufen wird der Verlustverrechnungstopf korrekt gefĂŒhrt, aber ersichtlich fĂŒr mich als User ist das leider noch nicht.
    Seit ĂŒber einem halben Jahr behauptet der Service, diese wĂŒrde gerade mit PrioritĂ€t bearbeitet.
    (Smartbroker-Definitionen von „PrioritĂ€t“, „zeitnah“ etc. sind noch ungeklĂ€rte PhĂ€nomene.)

    Ebenfalls höchst suboptimal: Nach dem Wechsel wurde rund ein Drittel der Aktien in falscher WĂ€hrung gefĂŒhrt. Damit war auch nach „Abschluss“ des DepotĂŒbertrags (nach gut 2 Monaten!) bei vielen Aktien kein Handel ĂŒber gĂ€ngige deutsche Börsen möglich. Bei einer Aktie ist bis heute (ĂŒber 6 Monate nach Depotwechsel) kein Handel (verkauf) möglich.

    Der Hinweis vom Service, dies lĂ€ge daran, das die Aktie in den USA gelagert wird, ist nicht so stichhaltig. Bei Fidor ging’s. Bei der Targobank gings. Bei Smartbroker geht es nicht. Hmmm. Dann liegt es möglicherweise doch eher an Smartbroker – sagt meine Logik, die sich aber zugegeben und offensichtlich in diversen Punkten von der Smartbroker-Logik unterscheidet.

    Fazit zu Smartbroker als Broker: Alles, aber ganz sicher nicht „smart“. ErbĂ€rmlich wĂ€re eine ehrlichere Selbstbeschreibung.

    Meine Depots bei Smartbroker zu konsolidieren, war rĂŒckblickend meine dĂ€mlichste Finanzen betreffende Entscheidung des letzten Jahrzehnts. Kostet bis heute nicht nur Zeit und Nerven, sondern durch die eingeschrĂ€nkte Handelbarkeit einiger Positionen auch richtig Geld.

    Zur Web-OberflĂ€che: Nunja. „GewöhnungsbedĂŒrftig“ ist geschmeichelt. Seit meinem Wechsel, also seit ĂŒber 6 Monaten, lese ich dort „Derzeit kommt es zeitweilig zu Störungen beim Aufruf von Wertpapierdetails oder Charts in der DepotĂŒbersicht. Bitte versuchen Sie es zu einem spĂ€teren Zeitpunkt erneut. Wir arbeiten bereits an der Fehlerbehebung. Besten Dank fĂŒr Ihr VerstĂ€ndnis.“
    Was ist spÀter? In einem Jahr?

    Mails an die Service-Adresse werden teils schlicht ignoriert, teils erst nach Monaten bearbeitet. Warteschlange der Hotline: 20 Minuten an guten Tagen, Stunde an weniger guten.
    Kompetenz der Servicemitarbeiter: Null. Bei jeder Fachfrage mĂŒssen sie ihrerseits nachfragen, was GesprĂ€che recht zĂ€h macht.
    Nicht falsch verstehen: Der Support ist bemĂŒht und freundlich und (Frust der Kunden betreffend) hart im nehmen. Aber wirklich hilfreich ist das dennoch nicht.
    Etwas weniger Freundlichkeit und etwas mehr Kompetenz und ZuverlÀssigkeit wÀren mir lieber.

    SelbstverstĂ€ndlich sind dies nur meine Erfahrungen. Ganz sicher sind diese nicht zu verallgemeinern – sonst gĂ€be es Smartbroker sicher nicht mehr.
    Aber so kann es offensichtlich auch laufen. 🙁

    Nachtrag / Tipp: Der Service wird agiler, wenn man die Begriffe „Anwalt“ und „BaFin-Beschwerde“ in die Mails streut.

    Außendarstellung ist top, NehmerqualitĂ€ten des Telefonservices ebenso.
    6 Monate nach Depotwechsel sind noch immer nicht alle Positionen handelbar.
  • Winfried
    Posted: 26. November 2020
    2.0

    1) Um *eine* Order schlussendlich auszufĂŒhren, muss man sechsmal irgendwo klicken. 2) Um sein „Orderbuch“ anzuschauen, muss man von „Trading“ zu „Depot“ wechseln. 3) Einen Kontoauszug pro Monat oder pro Quartal gibt es nicht, man kann nur seine UmsĂ€tze als .csv herunterladen. 4) FĂŒr praktisch jede Aktion wird eine acht(!)stellige TAN generiert, die man hĂ€ndisch ĂŒbertragen muss. 5) FĂŒr jede Kursabfrage im Realtime-Handel wird ein „Ex-ante-Kostenausweis“ ins Postfach gestellt, den man weder löschen noch in irgendeinen Archiv-Ordner verschieben könnte. 6) Der – gottseidank abbestellbare – Newsletter erinnert an die Hetze von Tichy, Lucke und Brossardt.

    Orderkosten unschlagbar.
    MenĂŒ-Einteilung; paranoide Umsetzung der EU-Sicherheitsrichtlinien.
  • Gabriele
    Posted: 7. Oktober 2020
    1.0

    Habe meine Handy-Simkarte in ein neues Handy gesteckt, seitdem kein Zugang mehr zum Depot. Seit dem 28.8. versuche ich mit allen Mitteln, telefonisch, schriftlich (und natĂŒrlich mit einem korrekten Antrag auf neue Zugangsdaten) an mein Konto zu kommen. Keine Chance! StĂ€ndig wird versprochen, ich erhielte die Zugangsdaten umgehend. Es passiert nichts. Ich halte das fĂŒr einen Skandal.

    Bestenfalls im Preis
    Seit 7 Wochen komme ich nicht an mein Depot!
  • A. S.
    Posted: 22. Juli 2020
    1.0

    Die Depoteröffnung ging in zwei Wochen ĂŒber die BĂŒhne, aber dann:
    1. Der Übertrag meiner Wertpapiere aus dem vorherigen Depot ist nach 4 Monaten immer noch nicht abgeschlossen.
    2. Emails an Smartbroker gehen verloren/werden nicht beantwortet.
    3. Alleine fĂŒr einen Freistellungsauftrag musste ich zweimal einen Brief schreiben und anrufen.
    4. Man wird nach kurzen 4 Minuten aus dem System geworfen. Das ist viel zu kurz. Beim Broker vorher waren das 30 Minuten.
    5. Mich stört es nicht, dass es keine App gibt, aber die mobile Anzeige hat sich in den letzen 4 Monaten nur leicht verbessert/ist einfach nur umstÀndlich.
    6. Um die Kosten eines Trades einsehen zu können, muss der Auftrag abgebrochen werden und umstÀndlich ein Dokument/Kostenausweis heruntergeladen werden.
    7. Die Kostenausweise sind falsch.
    8. Die Anzeige im Depot ist nicht selbsterklÀrend.
    9. StĂ€ndig muss man eine MobileTan anfordern. FĂŒr wirklich jeden Mist.
    10. Vieles muss vom System erst auf Anfrage erstellt werden. Man, ich brauche nicht alles stÀndig als heruntergeladenes PDF.
    11. Die SecurePlusApp-Aufforderung wurde zu frĂŒh eingestellt und verhindert nun, dass ich irgendetwas anderes tun kann, als meine Aktien(deren Daten nicht stimmen) anzusehen. Traden geht nicht. Und vieles andere auch nicht.
    12. Wenn man jemand am Telefon erreicht, weiß meist erst der zweite am Telefon was zu tun ist.
    13. Die Website wird oft falsch dargestellt oder geht auch mal gar nicht.
    14. Fonds werden nicht am vereinbarten Tag gekauft.
    15. da gibt es noch mehr….

    Fazit: Geld verloren und inzwischen auch die Geduld.

    Dass ein Trade weniger kostet, als bei meinem vorherigen Broker.
    So ziemlich alles.
  • Paul Winter
    Posted: 15. Juli 2020

    Achtung! Keinerlei Support fĂŒr bestehende Kunden. Anfragen per Mail werden einfach ignoriert und bleiben trotz Anmahnungen unbeantwortet.- Zahlreiche Aktien und Zertifikate, die an deutschen Börsen handelbar sind, können ĂŒber SmartBroker nicht erworben werden. Selbst von Flatex ĂŒbertragene Aktien können hĂ€ufig vom SmartBroker-Konto nicht verkauft werden.

  • Andreas
    Posted: 18. Juni 2020

    Dieser Broker kriegt es nichtmal hin, fĂŒr jede Position die tĂ€gliche prozentuelle VerĂ€nderung der einzelnen Werte darzustellen – es gibt gerade einmal eine prozentuale Gesamtzusammenfassung.
    Man darf also von jeder einzelnen Position den Wert selbst raussuchen und dem Kursverlauf entgegenhalten.
    Einfach nur schlecht…

  • a.k.
    Posted: 17. Juni 2020

    Der Kundenservice ist „unter aller S . .“ . (Anders kann ich es nicht formulieren!) Auf Email-Anfragen erfolgt keine Reaktion, und wenn, dann kommt nach Wochen eine mehr oder weniger automatisierte Antwort, wonach auf die Homepage von Smartbroker verwiesen wird. Nur – zu meinen beiden angefragten Themen ist darin nicht das Geringste nachzulesen.
    Und – die Depoteröffnung dauert i. a. R. 6 Wochen und lĂ€nger; eine Depoteröffnung bei DAB, dem Depot- und KontofĂŒhrer von Smartbroker, sonderbarerweise nur ein paar Tage. Smartbroker „schlĂ€ft“ offensichtlich auf den Unterlagen!
    Wer echten Kundenservice schÀtzt, sollte die Finger von Smartbroker lassen!!!

  • Heiko
    Posted: 15. Juni 2020

    Ich kann das von Roha geschriebene nicht bestĂ€tigen, da alles sehr schnell ging…
    Falls es so weiter geht ,bin ich super zufrieden…Heiko

  • Gunnar
    Posted: 10. Juni 2020

    Hallo,

    ich bin jetzt seit 2 Monate bei Smartbroker und ziemlich unzufrieden.

    Um zuerst etwas Positives zu sagen:
    – Die beauftragten Trades wurden ordnungsgemĂ€ĂŸ durchgefĂŒhrt. Naja, hat ja auch Xetra erledigt…

    – Es ist immer gĂŒnstig…

    Der Kundenservice ist unter aller Kanone… Hier ein kleiner Auszug aus meinem Erfahrungsschatz…

    1.)
    Anmeldung hat schon 3-4 Wochen gedauert.

    2.)
    Auf meinen Depot-Übertrag von meinem alten Broker warte ich heute noch nach ca. 6-7 Wochen…

    3.)
    Der Steuerreport wird in 4 von 5 FĂ€llen nicht angezeigt.

    4.)
    Meine FinanzgeschÀftsfÀhigkeit hat ebenfalls 4 Wochen gedauert nach Antrag.
    – Auf 1. Nachfrage nicht reagiert.
    – Auf 2. Nachfrage hieß es, es geht ja schon seit einer Weile, nicht gemerkt? (!!!)

    5.)
    Auf Kontaktversuch bei einfachen Problemen reagieren sie so ca. jedes 5. Mal mit ca. Wochen Latenz…

    6.)
    Die OberflĂ€che ist voller Display-Fehler und von der technischen AusfĂŒhrung Stand von 1990 (bin IT-ler).

    ABER GÜNSTIG, wie gesagt!

    Schöne GrĂŒĂŸe
    Gunnar

  • Bittermann
    Posted: 6. Juni 2020

    @ROHA – Smartbroker
    Als Neukunde bei Smartbroker möchte ich anmerken, dass die Wartezeiten bei der Eröffnung eines Depots NICHT an der Ignoranz oder Arroganz der Startbroker-Mitarbeiter liegt, sondern an der dem GeschÀftsmodell zugrunde liegenden Struktur! Die von ROHA richtig dargestellten Preisvorteile sind nur deshalb zu erzielen, daSmartbroker sich einer digitalen Plattform der DAB BNP Paribas Bank bedient. Und dort wird die gesamte digitale GeschÀftsabwicklung erledigt. Als Kunde haben wir es mit zwei Unternehmen zu tun. Deshalb die zeitliche Verzögerung.
    ErgÀnzung.
    Als Kunde bin ich von der onvistabank zu Smartbroker gewechselt und beauftragte den Depotwechsel. Das ist allerdings ein zeitliches Abenteuer! Aber das ist eine andere Geschichte.

  • Thomas H.
    Posted: 2. Juni 2020

    Ich fand den Broker grauenhaft. Leider ist der Broker bis auf die TradinggebĂŒhr auf dem Stand der frĂŒhen 2000er Jahre. Es gibt keine App um flexibel zu traden. Das Einloggen lĂ€uft ĂŒber einen 12 Stelligen Benutzer-Nummer und eine extrem komplizierte Passwortfestlegung (mE ĂŒbertrieben im Vergleich zu anderen Brokern)…was das alles noch unflexibler macht, wenn man schnell kaufen will. Meine Eröffnung hat nach dem Web-Ident-Verfahren noch 3 Wochen gedauert. Auch ist die BenutzeroberflĂ€che alles andere als ĂŒbersichtlich und intuitiv. Ich habe mein Depot jetzt nach 3 Wochen wieder geschlossen (und musste natĂŒrlich dafĂŒr ein Formular ausfĂŒllen, das die Erscheinungsform und Digitalisierung von vor 10 Jahren hat).

  • Jonas F.
    Posted: 13. Mai 2020

    Ich kann Roha nur zustimmen. Mein Antrag auf Kontoeröffnung lĂ€uft auch seit exakt 2 Monaten und man wird mit E-Mails vertröstet. Die Werbung verspricht schnelle problemlose Kontoeröffnung. Wenn ich gewusst hĂ€tte wie lange das dauert hĂ€tte ich den Quatsch gelassen. Habe inzwischen wieder ein Konto bei meiner Hausbank, das kostet zwar mehr GebĂŒhren aber ist fĂŒr mich seriös. Aber ich bin rechtzeitig vor der DAX-Erholungsphase eingestiegen 🙂 Wer weiß wie man bei Smartbroker seinem Geld im Falle eines Abhebungswunsches hinterherlaufen muss. An dem Konto habe ich kein Interesse mehr!

  • Hermann Klimach
    Posted: 2. Mai 2020

    Smartbroker verleiht FondÂŽs oder Aktienfonds und benutzt die Depot`s der Kunden, damit es die Margen von € 4,00 aufbessern kann. Wenn diese Depot mal in die Haftung genommen werden, was ist dann? Besser ist man zahlt € 8,00 also das Doppelte und die Sache ist sauber, denn € 8,00 ist auch kein Geld. Es mĂŒssen auch nicht gleich € 30,00 oder € 50,00 sein, wie bei einer Bank oder Sparkasse. Übrigens kann man hier den AA auf ca 2 % drĂŒcken, beim Verkauf es Fonds erfolgt RĂŒckgabe an die Fondgesellschaft kostenlos, der Kurs ist hier meisetns höher als an der Börse.

    T_Weigel_Autor
    Posted: 15. Juli 2020

    Guten Tag Herr Klimach,
    nach meiner Anfrage an Smartbroker wurde mir versichert, dass der Broker keine Wertpapiere verleiht. Nach Punkt 1.9 des Preis- und LeistungsverhĂ€ltnis ist das auch ausgeschlossen. Dort heißt es: „Die Abtretung und VerpfĂ€ndung von AnsprĂŒchen des Kunden aus der GeschĂ€ftsbeziehung mit der
    Bank sind ausgeschlossen.“

  • Hermann Klimach
    Posted: 2. Mai 2020

    Über Onvista kann man nicht alle Aktienfonds kaufen, auch nicht wenn man einen AA bezahlen möchte. Zum Beispiel nicht alle UBS-Fonds, nicht die Baillie Gruppe (ISIN: ie 00byx4r502 oder nicht ie00b2180b88). Die Raiffeisenbanken berichten auch, wenn der Kauf ĂŒber die Fondgesellschaft erfolgt, dann dauert die Abrechnung auch mal 14 Tage und lĂ€nger. Auch den Fond von Fundsmith Equity Fund Sicav R Acc (ISINLu0690374615) nicht. Diese Fonds haben teilweise niedrige VerwaltungsgebĂŒhren und vielleicht zahlt die Fondgesellschaft keine Betreuungsprovision oder nur eine geringe.

  • ROHA
    Posted: 25. April 2020

    Am 11.3.20 hatte ich bei Smartbroker einen Antrag auf Depoteröffnung gestellt, und sofort eine online Authentifizierung durchgefĂŒhrt. Die nĂ€chsten 2 Wochen kamen immer mal Mails, dass meine Depoteröffnung in Bearbeitung ist. Am 26.03.20 kam eine Mail, dass mein Depot eröffnet ist, und ich in den nĂ€chsten Tagen meine Zugangsdaten per Post erhalten werde. Nach weiteren 2 Wochen (7.4.20) hatte ich noch immer keine Zugangsdaten. Darauf meldete ich mich per Mail, um nachzufragen, was denn mit den Zugangsdaten ist.
    Als Antwort bekam ich dann, dass sie die Daten angeblich gleich nach der Depoteröffnung versendet hĂ€tten, und ob ich nichts bekommen habe, was ich verneinte. Darauf meldeten sie sich, und teilten mir mit, dass sich jemand mit den Daten angemeldet hĂ€tte, und ob das ich gewesen sei? Was fĂŒr eine blöde Frage!!!. NatĂŒrlich nicht. Sie wollten das Depot sperren und mir neue Zugangsdaten zusenden. Zur Sicherheit habe ich noch mal meine Adresse mit angegeben.
    Nach etwas ĂŒber einer Woche (20.4.20) hatte ich noch immer keine Daten, worauf ich mich per Mail beschwerte, dass sie mich wohl als Kunden nicht wollen, und sie es mir direkt mitteilen können und keine solche Kartenspielertricks anwenden mĂŒssen.
    Seitdem ist komplett Ruhe und ich habe bis heute (25.4.20), nach ĂŒber 6 Wochen kein Depot bei Smartbroker, und will es jetzt auch nicht mehr. Wenn ein Broker/Bank in der heutigen digitalen Welt so lange braucht, um ein Depot zu eröffnen, ist das Vertrauen sowieso nicht vorhanden!!!
    Smartbroker, nein DANKE.