Künstliches Fleisch Aktien 2021 – Besonderheiten beim Investieren in Laborfleisch Aktien

Labor Forschung und Entwicklung

Künstliches Fleisch Aktien

Das Wichtigste in Kürze

 

So gehen Sie vor

  • Informieren Sie sich über Clean-Meat, die Profitmöglichkeiten dieses Zukunftstrends und Anbieter von Künstliches Fleisch Aktien.
  • Wählen Sie eine passende In-Vitro-Aktie oder eine andere geeignete Lebensmittel Aktie aus.
  • Loggen Sie sich in Ihr Brokerkonto ein. Unsere Empfehlung für Neulinge ist das Aktiendepot bei Smartbroker. Hier können Sie als Anfänger Kunstfleisch Aktien oder einen Fleischersatz ETF kaufen.
  • Verfolgen Sie eine Daytrading Strategie, richten Sie sich ein eToro Depot ein, um provisionsfrei über die Preise auf Künstliches Fleisch Aktien zu spekulieren.

In künstliches Fleisch investieren: Das sind die Möglichkeiten

  • Aktien: Investieren Sie in Kunstfleisch Aktien. Noch ist die Anzahl dieser Aktien für die Zukunft überschaubar. Über Nahrungsmittelkonzerne können Sie indirekt von Entwicklungen der Clean Meat Branche profitieren.
  • ETFs: Anleger können in einen Clean Meat & Fleischersatz ETF investieren und sich breit gestreut in den Kunstfleisch Aktien Markt beteiligen.
  • CFD Trading: Beim CFD Broker können Sie mit Hebelwirkung und bei kleinem Kapitaleinsatz auf steigende und fallende Preise von Künstliches Fleisch Aktien spekulieren.

Unsere Arbeitsweise

analysierte investments
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Investments
stunden investiert
28
Stunden
investiert
stunden recherchiert
21
Stunden
recherchiert
Analysierte Investments
7
Ausführliche
Analysen

Inhaltsverzeichnis

Die besten 5 Aktien für künstliches Fleisch

Name/WKN
Beyond Meat
WKN: A2N7XQWKN kopiert
Nestlé
WKN: A0Q4DCWKN kopiert
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Risikohinweis - Ihr Kapital ist Gefährdet

Tyson Foods
WKN: 870625WKN kopiert
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Risikohinweis - Ihr Kapital ist Gefährdet

Merck KGaA
WKN: 870625WKN kopiert
Strauss Group
WKN: 893540WKN kopiert
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Weitere In Vitro Fleisch Aktien mit Potential 2021

Name / WKN
Oatly
A3CQRGWKN kopiert
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Risikohinweis - Ihr Kapital ist Gefährdet

Hain Celestial Group
908170WKN kopiert
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Risikohinweis - Ihr Kapital ist Gefährdet

John B. Sanfilippo & Son
883172WKN kopiert
The White Wave Foods Company
A1J636WKN kopiert
Chr. Hansen Holding
A1CZWDWKN kopiert
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Risikohinweis - Ihr Kapital ist Gefährdet

Whole Foods Markets
966837106WKN kopiert

Die besten ETF für künstliches Fleisch

Name/WKN
ETF U.S. Vegan Climate ETF (VEGN)
WKN: SLA5H0WKN kopiert
iShares STOXX Europe 600 Food & Beverage UCITS ETF
WKN: A0H08HWKN kopiert

Beste Broker für künstliches Fleisch Aktien

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Die besten 5 Aktien für künstliches Fleisch und Fleischersatz 2021

Wer in künstliches Fleisch investieren möchte, hat derzeit eine eingeschränkte Auswahl an Aktien für gezielte Investments. Viele der Unternehmen, die an künstlichem Fleisch forschen, sind nicht an der Börse und befinden sich noch im Start-Up-Status. Das gilt für Hersteller von In-Vitro-Fleisch genauso wie für Produzenten von Fleischersatz. Sogar die großen Durchstarter wie Impossible Foods scheuen aktuell noch den Gang an die Börse.

Wann es eine Impossible Foods Aktie geben wird, ist unklar. Auch weitere potenzielle Stars wie die Memphis Meat Aktie oder die Supermeat Aktie suchen Anleger vergeblich an der Börse.

Wer kein großer Kapitalgeber ist, kann von ihren Forschungen bislang nicht profitieren. In vielen Fällen wurden erfolgsversprechende Projekte bereits von größeren Konzernen übernommen. Für Anleger mit Risikofreude bedeutet dies eine zielgerichtete Anlage weniger, für alle anderen sind durch indirekte Investments in die größeren Unternehmen Chancen und Risiko in einem besseren Verhältnis.

Was ist künstliches Fleisch?

Bei der Herstellung von künstlichem bzw. „kultiviertem Fleisch“ werden Muskelstammzellen am lebenden Tier entnommen. Die Stammzellenentnahme gleicht einer Blutabnahme. Die entnommenen Stammzellen werden in einer Zellkultur vermehrt, bis sich daraus Muskelgewebe bilden lässt. Dieses Gewebe besitzt große Ähnlichkeit mit Muskelfasern in einem Steak. Das Endprodukt ist zu 100 Prozent echtes Fleisch.

Künstliches Fleisch kann von Tieren wie Säugetiere, Vögel und Fische hergestellt werden, die muskelspezifische Stammzellen besitzen. Ziel ist es, Fleisch auf den Markt zu bringen, das im Aussehen, Geruch und Geschmack normalem Fleisch gleicht.

Beyond Meat: Der Vorreiter für Fleischersatz

(WKN: A2N7XQWKN kopiert / ISIN: US08862E1091ISIN kopiert)

Beyond Meat ist das bekannteste eigenständige Lebensmittelunternehmen in der Branche für künstliches Fleisch und konnte nicht zuletzt durch seinen Börsengang im Mai für großes Aufsehen sorgen. Nachdem der Beyond Meat Aktienkurs innerhalb von drei Monaten von 25 US-Dollar auf fast 240 US-Dollar gestiegen war, galt das Wertpapier allerdings auch als hoffnungslos überbewertet und stürzte kurz darauf deutlich ab. Aufgrund des Hypes haben wir der Beyond Meat Aktie einen eigenen Artikel gewidmet.

Beyond Meat forscht nicht an in-vitro-Fleisch, sondern hat sich auf Fleischersatzprodukte spezialisiert. Dabei sind die Produkte des Unternehmens in Konsistenz und Geschmack besonders fleischähnlich. Beyond Meat ist es zudem gelungen, einen wahren Hype um seine Produkte zu kreieren. So waren die Beyond Meat Burger innerhalb von Minuten ausverkauft, nachdem Lidl sie in Deutschland in den Verkauf aufgenommen hatte.

Rasantes Wachstum

Für Anleger ist vor allem das rasante Wachstum des Unternehmens interessant. So expandiert Beyond Meat fast schon zeitgleich in viele wichtige globale Märkte. In Europa soll nun auch die erste Produktion errichtet werden. In China sorgt eine Zusammenarbeit mit Alibaba (hier mehr lesen über chinesische Aktien einschl. Alibaba) dafür, dass Beyond Meat-Produkte in der chinesischen Supermarktkette Freshippo verkauft werden.

Es sind nicht zuletzt die großen Kooperationspartner von Beyond Meat, die den Höhenflug zementieren. So arbeitet das Unternehmen mit KFC, Burger King und Starbucks zusammen, wenn auch regional begrenzt. Seit Juni 2021 gibt es eine Kooperation mit DoorDash.

 2018201920202021
Umsatz in Millionen USD87,9 298 407 569
Gewinn pro Aktie in USD-4,75-0,29-0,85 -0,84
Dividende in USD----

Stand 07/2021 – Quelle: Beyond Meat Investor Relations

Angesichts einer Marktkapitalisierung in Höhe von 9,9 Milliarden US-Dollar (8 Milliarden Euro) und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis 2021 von 22,7 ist die Aktie keineswegs preiswert. Für einen Aktienkauf sprechen einige Entwicklungen.

Die Umsatzprognosen für die kommenden Jahre gehen von einem Umsatz von 863 Millionen US-Dollar in 2022 und mehr als 1,1 Milliarden US-Dollar in 2023 aus.

Beyond Meat Anteilsscheine, haben nach einer kurzzeitigen Kurskorrektur im Mai 2021 wieder stärker zugelegt. In den vergangenen drei Monaten liegt das Kursplus bei rund 8,5 Prozent.
Analysten und Investoren hoffen, dass der Turnaround im Restaurant-Geschäft vollzogen wird. Dank starker Kooperationen könnte das gelingen.

Beyond Meat hat sich mit DoorDash eine interessante Kooperation gesichert.
Über DoorDash wird ein spezielles Beyond Meat Angebot verbreitet. Kunden wird ein Set (Grillhandschuhe, Grillwerkzeug, Schürze, Flaschenöffner, Rezeptkarte und Beyond Meat Burger) für lediglich 14,99 US-Dollar angeboten.

Beyond Meat ist eine spannende, perspektivreiche Aktie. Wenn mehr Verbraucher in den kommenden Wochen und Monaten verstärkt zu fleischlosen Alternativprodukten greifen, könnte der Aktienkurs den bis dato höchsten Kurs von Juli 2020 (ca. 200 Euro) erreichen und auf neue Allzeithochs klettern. Das ist noch ein ganzes Stück bis dahin. Anfang Juli 2021 steht der Aktienkurs bei 123 Euro.

Bewertung:

  • Beyond Meat ist der bekannteste Hersteller von Fleischersatz
  • Spektakulärer Börsengang mit enormen Kurssteigerungen
  • Volatile Aktie mit Marktumfeld, das immer schwieriger wird

Wo kaufen?

Beyond Meat Aktien werden anzahlreichen deutschen Börsenplätzen gehandelt, darunter Xetra, Tradegate, LS Exchange und gettex. Wenn Sie von Beyond Meat Aktien kaufen möchten, empfehlen wir dafür Smartbroker. Sie können die Aktie dort über gettex günstig handeln.

Nestlé hat den Trend erkannt

(WKN: A0Q4DCWKN kopiert / ISIN: CH0038863350ISIN kopiert)

Nestlé gehört zu den bekanntesten Lebensmittel Aktien und ist einer der großen Lebensmittelkonzerne, der den Trend früh erkannt und ernstgenommen hat. Das Unternehmen gilt als einer der größten Konkurrenten von Beyond Meat. Der Konzern will Marktführer in diesem Segment werden. Als Großkonzern mit den entsprechenden Strukturen und Partnerschaften ist Nestlé natürlich in einer deutlich komfortableren Startposition.

Partner von McDonalds beim Vegant TS

Bereits im Jahr 2020 kann Nestlé einen bedeutenden Marktanteil verzeichnen und verkauft seine Burgerpatties unter den Namen „Incredible Burger“ und „Sensational Burger“ (Namensänderung aufgrund eines Rechtsstreits mit Impossible Burger Deutschland) deutlich häufiger als die Konkurrenz. Für den Vegan TS arbeitet das Unternehmen mit McDonalds zusammen.

Möglich wurde das starke Wachstum dieser Sparte nicht zuletzt durch Akquisitionen: So kaufte Nestlé 2017 Sweet Earth, einen Hersteller von pflanzlichen Fleischersatzprodukten, und ergänzte damit seine Tochter Garden Gourmet, die sich schon länger im Firmenbesitz befindet.

Dass der Aktienkurs in den letzten Jahren steil nach oben zeigt, ist kein Zufall: Nestlé steigert seinen Gewinn langsam, aber kontinuierlich. Dem Unternehmen ist es dabei vor allem gelungen, profitabler zu arbeiten. Konnte der Konzern 2013 bei 92 Milliarden Schweizer Franken Umsatz noch 10 Milliarden Gewinn nach Steuern verbuchen, sind es 2019 bei ähnlichem Umsatz 12,6 Milliarden Schweizer Franken Gewinn. 2020 sank der Umsatz auf 84,3 Milliarden Schweizer Franken, das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 12,3 Milliarden Schweizer Franken.

 2018201920202021
Umsatz in Mrd. CHF91,492,584,385,9
Gewinn pro Aktie in CHF3,364,304,294,30
Dividende in CHF2,452,702,752,86

Stand 07/2021 – Quelle: Nestlé Investor Relations

Sicherer als Spezialisten

Für Anleger ist die Nestlé Aktie auch deswegen interessant, weil sie als deutlich sicherer gilt als die Beyond Meat Aktie. Als größter Nahrungsmittelhersteller der Welt sorgt nicht zuletzt die Marktkapitalisierung von über 300 Milliarden Euro dafür, dass der Wert nicht so schwankungsanfällig ist. Gestützt wird der Kurs nicht zuletzt durch die umfangreichen Aktienrückkäufe des Konzerns. Mit einer Dividendenrendite, die in den letzten Jahren immer mehr als 2,50 Prozent betragen hat, ist diese Aktie zudem für Anleger sehr interessant, die das Wertpapier lange halten möchten.

Bewertung:

  • Nahrungsmittelgigant will Marktführer für künstliches Fleisch werden
  • Solider Wert
  • Guter Dividendentitel

Gehandelt werden Aktien von Nestlé an der Heimatbörse Swiss Exchange und deutschen Handelsplätzen wie Tradegate und Frankfurt sowie außerbörslich über Lang & Schwarz. Auf der eToro-Plattform können Anleger die Titel des Lebensmittelkonzerns sehr günstig kaufen.

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Risikohinweis - Ihr Kapital ist Gefährdet

Tyson Foods: Fleischgigant denkt um

(WKN: 870625WKN kopiert / ISIN: US9024941034ISIN kopiert)

Manche Aktien für künstliches Fleisch sollten Hardliner genau unter die Lupe nehmen. So auch diese: die Tyson Foods Aktie. Es handelt sich dabei nämlich nicht um ein alternatives Veggi-Start-Up sondern um den größten Fleischproduzenten in den USA.

Auch Tyson Foods hat im Sommer 2019 eine eigene vegetarische Linie angekündigt und versucht, mit Chicken Nuggets und Burger-Patties im Markt Fuß zu fassen. Das Unternehmen stieg zudem kurz vor dem IPO der Beyond Meat Aktie aus dem Start-Up aus, um seine eigene Produktlinie zu lancieren. Aktionäre nahmen diese Nachricht mit Wohlwollen auf und bescherten der Tyson Food Aktie ein neues Allzeithoch. Mit 84,60 Euro im Jahr 2019 erreichte die Aktie ihren vorläufigen Höchststand.

Tyson Foods wurde von der Corona-Krise durchaus getroffen und musste aufgrund von mit COVID-19 infizierten Mitarbeitern Produktionsstätten schließen. Dennoch gelang dem Konzern 2020 ein ähnlich guter Umsatz und Gewinn wie im Jahr davor.

Die Gesamtrendite für die letzten drei Jahre bewegt sich bei etwa 10 Prozent. Anfang Juli 2021 notiert der Aktien Kurs bei 62,40 Euro und ein ganzes stückweit unter dem Allzeithoch. Die Aktie gilt nicht zuletzt deswegen als Kaufkandidat.

 2018201920202021
Umsatz in Mrd. USD40,042,443,145,0
Gewinn pro Aktie in USD8,195,525,865,38
Dividende in USD1,281,501,731,81

Stand 07/2021 – Quelle: Tyson Foods Investor Relations

Tyson Foods gehört dabei auch zu den Investoren von Memphis Meat, das tierfreie Hackfleischbällchen zur Marktreife bringen möchte. Tyson Food ist also eines der wenigen Unternehmen, die zum einen bereits Fleischersatzprodukte anbieten, zum anderen jedoch auch bereits in ein Start-Up investieren, das bei der Herstellung von künstlichem Fleisch die Nase vorne hat.

Bewertung:

  • Größter Proteinhersteller der Welt
  • Setzt vermehrt auf künstliches Fleisch und Fleischersatz
  • Investiert in Memphis Meat

Tyson Foods notiert an der NYSE und ist über Handelsplätze wie Tradegate, gettex oder Xetra auch hierzulande beim Broker erhältlich. Wenn Sie die Tyson Foods Aktie besonders günstig handeln möchten, empfehlen wir die Order über eToro aufzugeben.

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Risikohinweis - Ihr Kapital ist Gefährdet

Merck KGaA: Chancen dank Mosa Meat

(WKN: 659990WKN kopiert / ISIN: DE0006599905ISIN kopiert)

Wenn Sie nicht nur in Fleischersatz investieren möchten, sondern in Laborfleisch, bleibt Ihnen nur das Invest in größere Unternehmen. Eines der Beispiele ist Merck KGaA: Über seine Wagniskapitaltochter M Ventures investiert der Pharma-Konzern in Mosa Meat. 2013 konnte es mit dem ersten in-vitro-Burger für Aufsehen sorgen. Weitere Wagniskapitalgeber sind u.a. der Schweizer Fleischkonzern Bell Food und Nutreco, ein Unternehmen für Tiernahrung und Aquafutter.

Weil Mosa Meat für Herbst 2021 die Serienproduktion plant, ist die Mosa Meat Aktie eines der gesuchtesten Wertpapiere aus diesem Bereich – nur, dass es diese eben noch nicht gibt. Bis dahin ist ein Investment über Merck die unkomplizierteste Lösung. Als Pluspunkt für Anleger ist das Investment für Anleger deutlich weniger riskant. Immerhin zeigt sich die Merck Aktie nicht so volatil.

Das Unternehmen konnte seinen Umsatz 2020 auf 17,5 Milliarden Euro steigern – ein Plus von über 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und das trotz Corona-Krise.

Die Aktie hat das Vor-Corona-Niveau längst hinter sich gelassen. In den Monaten nach dem März-Crash 2020 erzielte sie eine Performance von fast 100 Prozent. Die Aktie befindet sich seit längerer Zeit in einer Aufwärtsphase. Der aktuelle Kurs liegt bei rund 168 Euro. Anleger können warten, bis sich im Zuge einer Marktkorrektur eine interessante Einstiegsmöglichkeit ergibt.

 2018201920202021
Umsatz in Mrd. EUR14,816,117,518,8
Gewinn pro Aktie in EUR7,763,044,575,93
Dividende in EUR1,251,301,401,51

Stand 07/2021 – Quelle: Merck Investor Relations

Merck möchte die Entwicklung der Clean-Meat-Industrie beschleunigen und zum führenden Technologieanbieter für die Clean-Meat-Produkte werden. Das Biopharma-Unternehmen arbeitet mit diversen Partnern (großen Unternehmen, StartUps, Hochschulen, Non-Profit-Organisationen) zusammen.

Wer nur in Mosameat-Aktien investieren möchte, muss vermutlich warten, bis das Unternehmen tatsächlich einen Börsengang vollzieht.

Bewertung:

  • Pharma-Konzern mit Innvoationsgeist
  • Investiert in Mosa Meat
  • In-Vitro-Fleisch ist ein sehr kleiner Teil des Geschäftsmodells

Merck Aktien können Sie auf allen deutschen Börsenplätzen wie Xetra, Tradegate und gettex sowie außerbörslich (Lang & Schwarz) handeln. Bei Brokern wie eToro oder Smartbroker kaufen Sie Aktien ab 0 Euro.

Über die israelische Strauss Group in Aleph Farms investieren

(WKN: 893540WKN kopiert / ISIN: IL0007460160ISIN kopiert)

Aleph Farms ist ein weiteres Start-Up, dem Marktbeobachter viel zutrauen. Seine „schlachtfreien Steaks“ wecken unter Befürwortern von In-vitro-Fleisch große Hoffnungen. Ziel des Unternehmens ist es, High-End-Produkte herzustellen: Kobe Rind anstatt „Burger-Pattie“ lautet die Devise. Doch eine Aleph Farms Aktie können Anleger noch nicht kaufen.

Aleph Farms ist aus dem israelischen Nahrungsmittel-Gründerzentrum „The Kitchen“ hervorgegangen, das ein Teil der Strauss Group ist. Die Strauss Group ist einer der größten Lebensmittelkonzerne in Israel und global aktiv.

 2018201920202021
Umsatz in Mrd. ILS5,65,65,8-
Gewinn pro Aktie in ILS4,134,604,555,62
Dividende in USD---1,96

Stand 07/2021 – Quelle: Strauss Group Relations

Nachdem das Unternehmen 2013 einen deutlichen Umsatzrückgang von über 32 Prozent verkraften musste, steigen die Erlöse seit 2016 wieder kontinuierlich. 2020 konnte die Strauss Group 5,8 Milliarden Israelische Shekel verzeichnen. Das Ergebnis je Aktie stieg von 2,19 Israelische Shekel (2013) auf zuletzt 4,5 Israelische Shekel (2020) an. 2021 sollen es 5,62 Israelische Shekel sein.

Bewertung:

  • Kleineres Unternehmen
  • Israelisches Wertpapier
  • Investment in Aleph Farms, einem der Hoffnungsträger

Wo kaufen?

Weniger als die Hälfte der Aktien befindet sich in Streubesitz, mehr als die Hälfte ist immer noch in Familienhand. Auf dem Markt befindliche Strauss Group Aktien sind über die Börse Nasdaq OTC erhältlich. Der Handelsplatz ist nicht bei allen Brokern verfügbar. Wir empfehlen wegen Verfügbarkeit und Kosten flatex.

Künstliche Fleisch Aktien in unserer SWOT-Analyse

Wenn Sie in eine künstliche Fleisch-Aktie investieren möchten, sollten Sie das Marktumfeld gut kennen. Die wichtigsten Stärken und Schwächen, Risiken und Chancen werden in unserer SWOT-Analyse behandelt.

Stärken: Gut für die Umwelt, fürs Klima und für den Geldbeutel

Egal ob Fleisch aus dem Labor oder Fake-Meat auf Pflanzenbasis: Die Herstellung soll langfristig gesehen erheblich günstiger sein als die von echtem Fleisch. Dafür gibt es diverse Gründe: Zum einen entfällt die lange Aufzuchtphase der Tiere und kann auf wenige Wochen abgekürzt werden. Zum anderen verschlingt die Produktion deutlich weniger Ressourcen. Es ist ein erheblicher Unterschied, ob die Pflanzen direkt zu künstlichem Fleisch verarbeitet oder auf natürlichem Wege vom Tier umgewandelt werden.

Egal ob Fleisch aus dem Labor oder Fake-Meat auf Pflanzenbasis: Die Herstellung soll langfristig gesehen erheblich günstiger sein als die von echtem Fleisch. Dafür gibt es diverse Gründe: Zum einen entfällt die lange Aufzuchtphase der Tiere und kann auf wenige Wochen abgekürzt werden. Zum anderen verschlingt die Produktion deutlich weniger Ressourcen. Es ist ein erheblicher Unterschied, ob die Pflanzen direkt zu künstlichem Fleisch verarbeitet oder auf natürlichem Wege vom Tier umgewandelt werden.

Leseempfehlung: In nachhaltige Aktien und ETFs investieren 2021

Schwächen: Herstellung erweist sich als kompliziert

Nicht zuletzt an der Tatsache, dass es aktuell noch unmöglich ist, direkt in in-vitro-Fleisch-Aktien zu investieren, zeigt sich die große Herausforderung der Technologie: Bislang ist es noch nicht gelungen, die Produktion zur Marktreife zu bringen. Bis jeder In-vitro-Fleisch kaufen kann, könnten durchaus noch einige Jahre vergehen.

Außerdem ist die Produktion von in-vitro-Fleisch zumindest bislang nicht ohne tierische Bestandteile möglich. Streng vegetarisch kann eine Produktion aufgrund der eingesetzten Stammzellen zu Beginn ohnehin nicht sein. Doch auch für die konkrete Herstellung sind tierische Bestandteile nach wie vor nötig.

Schwierigkeiten bei der Entwicklung zeigen sich auch bei künstlichem Fleisch: Bislang sorgen zu viel Salz, Geschmacksverstärker und Mineralölrückstände für ein negatives Gesundheitsimage von Fleischersatzprodukten, die Fleisch stark ähneln.

Die Branche In-Vitro-Fleisch und Fleischersatz hat aktuell ein Preisproblem. Erste fleischlose Burger sollen etwa 250.000 Euro gekostet haben (2014). 2019 wurde der Preis bei 45 Euro geschätzt. In einem Restaurant in Singapur werden seit 2021 erste Kunstfleisch-Geflügel-Burger für rund 14 Euro je Portion serviert. Im Vergleich kostet die Produktion von herkömmlichem Fleisch weniger als 2 Euro je Kilo.

Der Laborfleischpreis ist zu hoch, was allgemein die breitere Akzeptanz erschwert. Die Zukunft wird zeigen, ob das Geschäftsmodell als Ganzes profitabel geführt werden kann. Dazu müssen Verbraucher in stärkerem Maße als bisher zu Fleischersatzprodukten greifen.

Diagramm, dass die geschätzten Umsätze mit herkömmlichen Fleisch und Fleischprodukten 2025-2040 anzeigt

Künstliches Fleisch und Fleischersatz werden nach AT Kearney bis 2040 wachsende Marktanteile haben. Quelle: Statista

Chancen: Prognosen sagen starkes Wachstum voraus

Der Markt für den Fleischersatz und künstliches Fleisch soll in den nächsten Jahren enorm zulegen. Auf dem Markt aktive Unternehmen verzeichnen zwei- bis dreistellige Prozentzahlen als Umsatzzuwachs. Geht es nach aktuellen Marktforschern, hält dieses Wachstum auch noch deutlich länger an.

Wenn die Verbraucher künftig in großer Anzahl zu Nahrungsprodukten aus in vitro Fleisch greifen, weil Laborfleisch in Qualität und Preis herkömmlichen Fleischprodukten ebenbürtig, wird die Clean-Meat-Branche Profite erwirtschaften, von denen auch die Aktionäre profitieren.

Risiken: Große Lebensmittelkonzerne als einzige Gewinner

Das Marktpotential scheint eindeutig und es ist sicherlich kein Zufall, dass viele etablierte Nahrungsmittelhersteller vermehrt auf vegetarische Produkte und Fleischersatz setzen. Wenn sich ein Großkonzern dazu entscheidet umzusteigen, hat er selbstverständlich ganz andere Mittel als ein Start-Up.

Einige Marktbeobachter gehen sogar davon aus, dass sich Beyond Meat nicht auf dem Markt behaupten können wird, sobald die Konkurrenz durch etablierte Konzerne zunimmt. Deswegen könnte ein Investment in Einzelaktien von Unternehmen, die künstliches Fleisch herstellen, ein Risiko sein.

Ergebnis der SWOT-Analyse

Die SWOT-Analyse zeigt, dass der Markt für künstliches Fleisch und Fleischersatz sehr groß ist und auch für die Umwelt eine Chance darstellt. Doch zugleich gibt es kaum künstliches Fleisch-Aktien, in die Anleger jetzt investieren könnten. Selbst wenn es diese gäbe, hätten sie es vermutlich dank der starken Konkurrenz schwer, sich gegen die etablierten Konzerne zu behaupten.

Die Mehrzahl der Clean-Meat-Startups ist nicht an einer Börse notiert. Viele dürften von den marktbestimmenden Unternehmen geschluckt werden und ihre Selbstständigkeit verlieren. Da die Clean-Meat-Branche erst am Anfang der Entwicklung steht, könnte aus dem einen oder anderen Startup ein erfolgreiches Börsenunternehmen werden. Das Pharma-Startup BioNTech hat es mit der Markteinführung eines Corona-Impfstoffs vorgemacht.

Top 5 Aktien Depots

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Risikohinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.

Die wichtigsten Fakten zu künstlichem Fleisch

So weit ist die Forschung

Die Unternehmen, die intensiv an Laborfleisch forschen, äußern sich ungern zu konkreten Fortschritten, solange sie keinen Meilenstein präsentieren können. Derzeit gibt es eine Handvoll Unternehmen, von denen bekannt ist, dass sie sich auf die Serienproduktion vorbereiten, darunter Mosa Meat, Aleph Farms, Higher Steaks und Memphis Meats. Insgesamt gibt es rund zwei Dutzend Firmen, die künstliches Fleisch herstellen wollen. Einige weitere beschäftigen sich mit der Entwicklung von Laborfisch. Hinzukommen noch einige Unternehmen, die sich als Zulieferer verstehen.

Dabei ist jedoch unklar, wie weit sie dem perfekten künstlichen Steak tatsächlich schon nahekommen und vor allem wie stark sie Inhaltstoffe tierischen Ursprungs verwenden. Viele Unternehmen machen aufgrund der starken Konkurrenz ein Geheimnis um ihren Forschungsstand.

Herausforderungen bei der Entwicklung von künstlichem Fleisch

Eine der großen Schwierigkeiten bei der Entwicklung von Cleanmeat ist, es ohne tierische Bestandteile herzustellen. Die meisten Biotech-Unternehmen in diesem Bereich forschen jedoch daran, genau das zu schaffen. Nur wenn Laborfleisch ohne tierische Komponenten außer der Starterkultur auskommt, ist diese Art der Fleischproduktion eine tatsächliche Alternative und könnte auch Vegetarier ansprechen.

Derzeit ist jedoch der Stand, dass die Unternehmen noch Kälberserum benötigen, um das Laborfleisch zu züchten. Das Blut von Kälberföten enthält Enzyme, Hormone und Wachstumsfaktoren, die für die Anzucht notwendig ist. Erst wenn diese Bestandteile synthetisch hergestellt werden können, wird Laborfleisch für Vegetarier interessant.

Wahrscheinliche Marktentwicklung in den nächsten Jahrzehnten

Derzeit scheint alles darauf hinauszulaufen, dass viele Big Player verstärkt in das Geschäft mit Kunstfleisch einsteigen. Wer nicht auf diese Branche setzt, droht den Anschluss zu verlieren. Dementsprechend ist es wahrscheinlich, dass es nicht viele reine Laborfleisch-Aktien auf dem Markt geben wird, sondern größere Konzerne die jungen Start-Ups direkt akquirieren.

Großer Nachfrageanstieg bei Fleischersatz

Immer mehr Menschen wollen Fleischersatz oder in-vitro-Fleisch kaufen. Einen ähnlichen Hype gab es Anfang des Jahrzehnts schon einmal, allerdings flaute die Nachfrage schnell wieder ab. Diesmal gehen Marktbeobachter jedoch von einem dauerhaften Trend auf. Grund dafür sind die immer deutlicher werdenden Auswirkungen des Klimawandels und die Umweltbewegung um Fridays for Future. Zugleich wird es jedoch auch immer leichter, auf Fleisch zu verzichten, weil die Produktqualität deutlich zugenommen hat.

Säulendiagramm zeigt Gründe für Fleischverzicht

Gründe für den Fleischverzicht noch vor der Fridays for Future-Bewegung: Quelle: Statista

Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt, wenn künstliches Fleisch zum Massenprodukt würde

Die Auswirkungen könnten enorm sein. Für die Produktion eines Kilo Fleischersatz auf Sojabasis werden 2,8 kg Treibhausgase ausgestoßen, für Schweinefleisch und Geflügel um die 4,2 Kg und für Rindfleisch über 30 kg. 2020 wurden 333 Millionen Tonnen Fleisch produziert – entsprechend groß ist das Potenzial.

Wie stark sich in-vitro-Fleisch als Alternative etablieren kann, hängt davon ab, wie unabhängig die Produktion von der Schlachtung von Tieren sein wird. Solange noch Blut oder Serum für die Herstellung notwendig sind, sind die Auswirkungen geringer.

Diese zwei ETFs bieten sich als Alternative an

Wenn es schon schwer ist, gezielt mit Einzelaktien in künstliches Fleisch zu investieren, gilt dies für einen Fonds oder ETF natürlich umso stärker. Wir haben keine optimale Lösung gefunden, um Clean Meat-Aktien mit gestreutem Risiko zu kaufen. Laut Experten ist die Anzahl von veganen und börsennotierten Unternehmen zu klein, um einen veganen Index in ausreichender Breite abzubilden. Die beiden Angebote, die am nächsten dran sind, stellen wir Ihnen vor.

ETF U.S. Vegan Climate ETF (VEGN) ist eine Mogelpackung

(WKN: SLA5H0WKN kopiert / ISIN: DE000SLA5H01ISIN kopiert)

Der U.S. Vegan Climate ETF ermöglicht seit 09.09.2019 Investment nach ethischen Gesichtspunkten und soll frei von Tierleid und fossilen Energien sein. Tatsächlich sind die Aufnahmekriterien allerdings kaum wesentlich strenger als beispielsweise im MSCI World Social Responsible – ETF. Die 5 Top-Holdings sind:

  • Apple
  • Microsoft
  • Facebook
  • Visa
  • Nvidia

Der Anteil beträgt jeweils zwischen 3,62 und 4,96 %. Auch darüber hinaus finden sich vor allem Konzerne im Portfolio, die ein konsumkritischer Mensch nicht unbedingt mit „vegan“ verbinden würde.

Letztlich ist der ETF also nach ethischen Kriterien kaum besser geeignet als jeder andere ETF, der ein paar Negativkriterien formuliert hat. Die TER ist mit 0,60 % zudem für einen ETF nicht unbedingt günstig, auch wenn die bisherige Wertentwicklung durchaus ordentlich ist, wie unser Chart zeigt. Die Rendite des ETFs bezogen auf das letzte Jahr beträgt 44,53 Prozent.

iShares STOXX Europe 600 Food & Beverage UCITS ETF (DE) nicht spezifisch genug

(WKN: A0H08HWKN kopiert / ISIN: DE000A0H08H3ISIN kopiert)

Wenn Sie vor allem den Einstieg in die Nahrungsmittelindustrie planen, ist der iShares STOXX Europe 600 Food & Beverage (Sub-Index des STOXX® Europe 600 Index) möglicherweise die beste Alternative für Sie. Der ETF investiert nicht speziell in künstliches Fleisch oder Fleischersatzprodukte, sondern teilt das Investment auf die 28 größten börsennotierten Nahrungsmittelunternehmen in Europa auf.


Mit 7,94 % jährlicher Rendite kann er mit seinem Vergleichsindex (8,21 %) gut mithalten. Die TER ist mit 0,46 % für einen physisch replizierenden ETF zudem fair. Mit mehr als 280 Millionen Euro ist das Fondsvolumen zudem hoch genug, um auch vorsichtige Anleger zufriedenzustellen.

Wenn Sie ETFs handeln möchten, sind flatex, Trade Republic oder Smartbroker dank vieler kostenfreier Sparpläne die beste Wahl für Sie. Auch den Chart STOXX Europe 600 Food & Beverage ETF können Sie dort ohne Kosten besparen.

FAQ Künstliches Fleisch Aktien

Welche Firma stellt künstliches Fleisch her?

Zu den Unternehmen, die Laborfleisch herstellen oder die Serienfertigung vorbereiten gehören Startups wie Mosa Meat (Kapitalgeber u.a. Merck KGaA ), Aleph Farms (Kapitalgeber u.a. Strauss Group), Innocent Meat, New Age Meats, Supermeat, Eat Just, Bifteks und Memphis Meats. Die bekannteste Firma in der Clean-Meat-Branche ist Beyond Meat hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Fleischersatzstoffen spezialisiert. Weitere Unternehmen wollen Fisch im Labor produzieren. Die Branche umfasst inklusive Zulieferer rund 80 Unternehmen.

Wie entsteht Clean Meat?

Clean Meat wie Schwein, Rind, Geflügel oder Fisch stammt aus dem Labor und nicht vom Bauernhof. Kultiviertes bzw. künstliches Fleisch wird aus tierischen Zellkulturen gezüchtet. Die Verfahren bei Clean-Meat-Produkten lassen sich mit Bierbrauen vorstellen. Die Herausforderung ist eine effiziente Massenproduktion von Laborfleisch.

Wie teuer ist clean Meat?

Die Unternehmensberatung CE Delft hat in einer Marktanalyse ermittelt, dass Kunstfleisch gegenüber herkömmlichen Fleischerzeugnissen 100 bis 10.000mal so teuer ist. Bei Optimierung aller Erzeugungsprozesse könnte In-vitro-Fleisch je Kilogramm rund 12,50 Euro kosten. Herkömmliches Fleisch wird für unter 2 Euro je Kilogramm produziert. Retortenfleisch nach Hähnchenart wird in einem Restaurant in Singapur für rund 14,50 Euro die Portion serviert.

Künstliches Fleisch: In welche Aktien lohnt sich ein Investment?

Es gibt wenig junge Unternehmen bzw. Clean Meat Aktien, in die Anleger investieren können, wenn sie in künstliches Fleisch investieren möchten. Hersteller von in-vitro-Fleisch stecken noch in den Kinderschuhen. Aktien von Beyond Meat können als Fleischersatz-Produzenten in Frage kommen.

Wann kommt künstliches Fleisch in Deutschland auf den Markt?

Wann Verbraucher in Deutschland Laborfleisch kaufen können, ist noch unklar. Einige Unternehmen haben ihre Serienreife für 2021 angekündigt, allerdings sitzt keines davon in Deutschland. Zudem wurden die Start-Termine in den letzten Jahren häufiger nach hinten verschoben.

Sind künstliche Fleisch-Aktien auch aus ethischen Gründen empfehlenswert?

Es hängt ein bisschen vom Anspruch des Anlegers und der Striktheit seiner moralischen Grundsätze ab, grundsätzlich ist es jedoch sicherlich auch aus ethischen Gründen sinnvoll, in künstliche Fleisch Aktien zu investieren. Anleger, die besonders viel Wert auf diesen Aspekt legen, bleiben jedoch noch weniger Aktien zur Wahl, da beispielsweise Nestlé oder Tyson Foods sicherlich nicht infrage kommen.

Was ist der Unterschied zwischen Fleischersatz und künstlichem Fleisch?

Fleischersatz ist ein Nahrungsmittel, bei dem der Hersteller aus pflanzlichem Material oder Ei- und Milchprotein versucht, ein Produkt zu erschaffen, dass Fleisch möglichst ähnlich ist. Künstliches Fleisch (auch: „Laborfleisch“ oder „in-vitro-Fleisch“) ist hingegen Fleisch, das im Labor gezüchtet wird und nicht durch die Schlachtung eines Tieres entsteht.

Ist künstliches Fleisch gesünder?

Künstliches Fleisch ist nicht per se gesünder. Auch wenn es nach dem „Clean Meat“-Gedanken in der Regel ohne Antibiotika, Gentechnik und Medikamente hergestellt wird, bleibt ein zu hoher Fleischkonsum gesundheitsschädlich.

Im Fleischersatz sind hingegen viel Salz und teilweise auch Zucker enthalten. Mineralölrückstände, Geschmacksverstärker und andere Zusätze können auch bei pflanzlichen Produkten dazu führen, dass Fleischersatz nicht uneingeschränkt gesund ist.

Fazit

Wichtigster Trend der Nahrungsmittelindustrie, aber nichts für Moralapostel

Fleischersatz und künstliches Fleisch könnten bald zum Alltag der meisten Menschen gehören. Die Wachstumsprognosen für diesen Markt sind so optimistisch, dass es fast schon töricht scheint, nicht in künstliches Fleisch zu investieren. Doch so leicht ist das leider nicht: Die meisten Unternehmen sind noch gar nicht an der Börse und werden es vielleicht auch niemals sein. Zu groß ist die Konkurrenz durch die etablierten Nahrungsmittelkonzerne, die bereits großes Interesse an Akquisitionen zeigen.

Für ethisches Investieren ist künstliches Fleisch eher ungeeignet. Nestlé, Tyson Foods oder auch Merck halten einer genaueren Prüfung aus diesem Blickwinkel kaum stand. Und selbst „Saubermann“ Beyond Meats kann keine Bio-Produkte produzieren, verschifft derzeit noch aus den USA und kooperiert mit Fastfood-Ketten. Ohne Kompromisse können Anleger mit ethischem Schwerpunkt in diese Branche also zumindest an der Börse nicht investieren.

Quellenangaben:

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  • T J
    Posted: 21. Juli 2021
    5.0

    Danke für den gelungenen Artikel und die neutrale Zusammenfassung. Strauss Group kann man leider nicht (mehr) bei Flatex kaufen, wird nur an der TASE gelistet aktiv gehandelt.
    Gibt es denn Anhaltspunkte über die Beteiligung der Strauss Group am Projekt, bzw. die möglichen Erträge dieses Projektes?
    TJ

  • Fredy Wenger
    Posted: 27. Mai 2021
    5.0

    Das Thema Fleischersatz ist leider schwer fassbar / recherchierbar
    Dies ist die beste und neutralste Zusammenfassung / Übersicht, welche ich auf dem Internet gefunden habe.
    Und… die Kernaussagen sind (leider) korrekt:
    – Keine Details (Stand/Roadmap, etc.) zu den „Fleischzüchtern“ verfügbar
    – Keine direkte Beteiligung für Kleininvestoren möglich
    – Diverse interessante Firmen bereits von Multis aufgekauft
    – und.. das geht vermutlich so weitere
    Danke für die Zusammenfassung!

    Beste Zusammenfassung / Übersicht, welche ich auf dem Internet gefunden habe.
Thomas Detlef Bär

Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und mehrere Jahre freiberuflich für Versicherungen gearbeitet. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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