Auf dieser Seite finden Sie eine Liste von Begriffserläuterungen rund um Derivate & CFD-Handel

Unser Dienst wird Ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt. Um ihn zu finanzieren, gehen wir Partnerschaften mit Unternehmen ein (siehe Kapitel: Unsere Finanzierung und Partnerschaften). Dabei setzen wir aber nicht auf klassische Anzeigen. Diese bergen immer die Gefahr, sich im Zweifelsfall zwischen dem Wunsch eines großen Kunden und der redaktionellen Unabhängigkeit entscheiden zu müssen.

Stattdessen erhalten wir bei vielen Produkten eine Provision, wenn Sie einen Vertrag über unseren Vergleichsrechner oder einen Link von unserer Seite abschließen. Das hat für uns den Vorteil, dass wir offen sagen können, welches Unternehmen uns besser gefällt. Denn ob Sie einen Vertrag mit diesem oder einem anderen Anbieter aus unserem Vergleichsrechner schließen, hat für uns oft nur geringe Bedeutung.

Grundsätzlich haben unsere Partner keinen Anspruch auf eine positive Berichterstattung. Allerdings behalten wir uns das Recht vor, in unsere Vergleichsrechner und Tabellen nur Partner aufzunehmen. Somit können Konkurrenzanbieter mit vergleichbaren Angeboten unberücksichtigt bleiben, sofern sie nicht an unserem Partnerprogramm teilnehmen.

Wichtig ist uns dabei Transparenz. Schaltflächen mit Beschriftungen wie „Jetzt direkt zum Broker“ enthalten sogenannte Affiliate-Links, bei denen wir eine Vergütung den dem Unternehmen bekommen. Dagegen sind reguläre Links im Text, sofern nicht besonders darauf hingewiesen wird, nicht gesponsert. Diese erkennen sie an dem ().

Durch diese Art der Finanzierung bleibt die Seite mit ihren Dienstleistungen für Sie kostenfrei.

Hier erfahren Sie mehr über uns.

Euro- und Dollarscheine

Derivate

CFD-Trading

CFD-Broker

Derivate & CFD-Handel: Größere Chancen beim Trading durch mehr Risiko

Derivate nehmen eine besondere Stellung auf dem Finanzmarkt ein. Im Gegensatz zu Aktien können sie sowohl auf den Kursanstieg als auch auf den Kursverfall gehandelt werden.

Eine geringe Investition reicht aus, um viel Geld zu verdienen. Mit Derivaten lässt sich ein Wertverlust im Depot ausgleichen, wenn Anleger*innen diese Aktie besitzen und deren Wert fällt. Mit dem Derivat können Sie auf einen fallenden Kurs setzen und einen Aktienverlust ausgleichen.

Mehrere Arten derivativer Finanzinstrumente einsetzbar

Derivate bzw. derivative Finanzinstrumente treten in verschiedenen Varianten und Ausführungen auf. Zu den populärsten Derivate Arten gehören Futures, Optionsscheine, Zertifikate, Forex und CFDs. Sie sind allgemein in einer Marktwirtschaft und speziell bei Trader*innen beliebt.

Im Vergleich zu klassischen Wertpapieren beinhalten Derivate häufig größere Risiken. Die Chance besteht darin, in kurzer Zeit große Gewinne zu erzielen. Für den Handel mit Derivaten ist die Kenntnis der Eigenschaften und Regeln wichtig.

Derivate gibt es sowohl mit als auch ohne Hebelwirkung. Dank der Hebel kann der Gewinn selbst bei kleinem Kapital überproportional erhöht werden. Das gilt allerdings auch im Verlustfall.

Derivate mit begrenztem Hebel für Privatanleger*innen

Hebel werden in unterschiedlichen Größen eingesetzt. Privathändler*innen können beim regulierten Broker Forex mit einem Hebel von maximal 1:30, Indizes maximal 1:20, Aktien maximal 1:5 und Kryptowährungen maximal 1:2 handeln. Professionelle Trader*innen können weitaus höhere Hebel von beispielsweise 1:100 oder 1:500 verwenden.

Bei einer Hebelwirkung von 1:100 könnte durch den Faktor 100 aus einem Euro ein Gewinn von 100 Euro entstehen. Geht die Spekulation nicht auf, könnte das einen Verlust von bis zu 100 Euro bedeuten.

Die Verwendung von Derivaten zählt den spekulativsten Trading-Möglichkeiten am Finanzmarkt. Ausreichende Kenntnis über den Derivate-Handel und die verschiedenen Formen der Derivate sind Voraussetzungen, um die Risiken zu minimieren.

Einsatz von Derivaten: Absicherung & Spekulation

Ein großer Vorteil des Derivate-Handels ist, dass derivative Finanzinstrumente zur Absicherung eingesetzt werden können.

Beim Aktienhandel können Sie nur auf eine Wertsteigerung wetten. Fällt der Wert der gehaltenen Aktien stark, droht ein Totalverlust.

Mit Derivaten lässt sich der Wert- bzw. Kapitalverlust absichern, indem Sie mit ihnen auf einen sinkenden Aktienkurs spekulieren. Die dabei möglichen Gewinne erlauben einen weitgehenden Ausgleich des Verlustes.

Spekulation mit Derivaten an deutschen Börsen

Spekulation ist neben Absicherung der zweite Anwendungsfall für Derivate. Der Grund dafür sind die Chancen auf extrem hohe Gewinne, wobei es auch häufig zu großen Verlusten kommt.

Durch den Einsatz von Hebeln locken auch bei geringem Kapital und einiger Risiken hohe Gewinne. Da Derivate auf Long- und auf Short-Positionen platziert werden können, sind sie flexibel auf dem Finanzmarkt einsetzbar.

Beliebt bei Anleger*innen ist die Spekulation auf Fremdwährungen, wie sie beispielsweise die Euwax in Stuttgart anbietet. Neben Optionen und Futures werden auch Optionsscheine sehr oft an deutschen Börsen gehandelt. Dabei ist der DAX ein häufig gewähltes Basis-Asset.

Wo kann ich Derivate kaufen?

Derivate in unterschiedlicher Form sind wie Aktien und andere Wertpapiere beim Online-Broker erhältlich. Über deutsche Börsen wie gettex können Trader*innen bis zu 200.000 Anlage- und Hebelinstrumente sowie Optionsscheine handeln. Die wichtigsten Direktbanken wie comdirect und flatex sowie weitere NEO Broker wie Smartbroker sind an gettex.de angeschlossen. Gehandelt wird über gettex (Börsenplatz der Bayerischen Börse AG) ohne Börsenentgelt und Maklercourtage. Beim jeweiligen Online-Broker können je nach Auftrag und Handelsvolumen Orderentgelte anfallen.

Für den Aktien- und CFD-Handel ist die Broker & Trading-Plattform eToro zu empfehlen. Wenn Anleger*innen eine Aktienposition eröffnen oder schließen, fällt keinerlei Provision an. Beim Trading von Aktien-CFDs wird ein niedriger Spread berechnet.

Wichtig
Sie müssen vor dem Erwerb die sogenannte Termingeschäftsfähigkeit erklären. Das heißt, dass Sie mit den Risiken beim Derivate-Handel einverstanden sind und diese freiwillig eingehen.

Begriffe rund um Derivate & CFD-Handel von A bis Z erklärt

Derivate

Derivate sind spezielle Finanzprodukte, bei denen risikofreudige und möglichst erfahrene Händler*innen auf die Kursentwicklung eines Assets wie zum Beispiel eine Aktie, Index, Rohstoff oder Kryptowährung spekulieren.

Bei den Arten von Derivaten-Geschäften wird unterschieden in Festgeschäfte, Swapgeschäfte und Optionsgeschäfte. Möglich sind zudem Kombinationen und Mischformen. Zur Auswahl stehen mehrere Derivate-Klassen wie CFDs, Futures, Forex, Optionen, Swaps und Forwards.

Derivate können zum einen für reine Anlagespekulationen genutzt werden. Zum anderen lässt sich damit Hedging betreiben. Hedging bedeutet, sein Portfolio oder bestimmte Trading-Positionen gegen potenzielle Verluste abzusichern.

Derivate verfügen über gewisse Vorteile, wobei die hohen Chancen auch ein entsprechendes Risiko enthalten. Zu den besten Anbietern für den Derivathandel gehören eToro, plus500 und capital.com.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Derivate

Optionen

Optionen handeln kann sich für Privatanleger*innen auszahlen. Das mag der Tatsache widersprechen, dass professionelle Anleger*innen eher den Derivatehandel für das Erwirtschaften von Profiten und zur Absicherung von Positionen oder Portfolios nutzen.

Optionen gehören zu den derivativen Finanzinstrumenten, die das Spekulieren auf steigende (Call-Optionen) und fallende (Put-Optionen) Märkte bzw. Kurse erlauben. Aktieninhaber*innen können außerdem eine Aktienoption zur Absicherung gegen fallende Aktienkurse verwenden. Der Optionen-Handel ist besonders in Bullen- und Bärenmärkten profitabel.

Optionen sind keineOptionsscheine. Viele Broker bevorzugen den Handel mit Optionsscheinen. Optionen gehören nicht zum Handelsportfolio. Zu den besten Optionen-Brokern gehören Lynx, FxFlat, BANX und DEGIRO.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Optionen handeln

Optionsscheine

Optionsscheine sind Derivate. Der Zweck der gehebelten Finanzinstrumente ist der Handel mit Rechten. Anleger*innen können von steigenden und fallenden Kursen profitieren. Die Wertentwicklung des für den Call oder Put gewählten Basiswertes entscheidet über den Profit.

Inhaber*innen von Aktienoptionsscheinen besitzen das Recht, zu einem bestimmten Termin eine Aktie zu einem vorab festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Optionsscheine werden von Emittenten an den Börsen gestellt. Es besteht zudem die Möglichkeit zum außerbörslichen Handel.

Der Handel mit Optionsscheinen ist für Anbieter/Emittenten lukrativer als der Optionenhandel, weswegen viele Depotanbieter und Broker diesen Finanzinstrumenten den Vorzug geben. Optionsscheine können Sie bei den meisten Online-Brokern handeln. Optionen bieten nur spezialisierte Broker an.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Optionsscheinhandel

Call/Put-Optionen

Mit Call/Put-Optionen können Anleger*innen auf steigende bzw. fallende Kurse setzen. Put ist die Bezeichnung für die Verkaufsoption bzw. das Setzen auf fallende Kurse, Call für die Kaufoption bzw. das Setzen auf steigende Kurse. Puts und Calls sind zugleich die beiden hauptsächlichen Ausgestaltungsvarianten von Optionen.

Ein Call steigert den Basiswert bei steigenden Kursen, ein Put bei fallenden Kursen. Put Optionen eignen sich zur Absicherung eines Depots gegen hohe Verluste.

Optionen werden in einer amerikanischen und europäischen Ausübungsvariante gehandelt. Bei Trade Republic sind Optionen in der amerikanischen Ausübungsart handelbar. Damit können sie jederzeit eingelöst werden. Bei europäischen Optionen ist das Einlösen zum Ende der Laufzeit gestattet.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Call/Put-Optionen

Futures

Futures sind Derivate und Terminkontrakte. Bei einem Future einigen sich zwei Parteien darauf, ein bestimmtes Gut oder Asset (Aktie, Devise, Rohstoff-Einheit) zu einem bestimmten zukünftigen Termin zu kaufen oder zu verkaufen. Mit dem Zustandekommen des Vertrages erlangt der vereinbarte Preis Gültigkeit. Ohne Belang ist die bis zum Erfüllungszeitpunkt erfolgte Kursentwicklung.

Der Future Handel erfordert einen passenden Broker, der für den Zugang zu geeigneten Handelsplätzen sorgt und günstige Handelskonditionen gewährt. Die Mehrheit der in Deutschland tätigen Online-Broker favorisiert den reinen Wertpapierhandel mit Aktien, Anleihen, ETFs und Fonds im Privatkundengeschäft. Futures-Handel ist selten anzutreffen. Ungünstige Gebühren machen etwaige Handelsangebote unattraktiv.

Alternative Finanzinstrumente mit vergleichbaren Risiken sind Zertifikate, Optionsscheine und CFDs. Empfehlenswerte Future Broker sind Plus500, capital.com und Trading 212.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Futures handeln

Bitcoin-Futures

Bitcoin Futures gehören zu den derivativen Finanzinstrumenten. Anleger*innen können mit diesem Derivat auf Bitcoin-Preise spekulieren, ohne selbst im Besitz der Kryptowährung zu sein. Die jeweilige Kryptowährung muss weder gekauft noch verkauft werden.

Der Käufer der Bitcoin Futures vereinbart mit dem Verkäufer des Future-Kontrakts einen in der Zukunft liegenden Handelstermin. Der Kontrakt enthält die Bedingung, zum Verfallstag eine bestimmte Menge Bitcoin zu einem bestimmten Preis zu erwerben.

Future Verkäufer*innen unterliegen keiner Verpflichtung, den Spot-Bitcoin zu liefern. Sie gleichen lediglich den Preisunterschied zum Marktpreis aus. Für Future-Käufer*innen ist der Barausgleich (Cash Settlement) vorteilhaft.

Gehandelt werden Original Futures auf Bitcoin an der Terminbörse CME. Ein geeigneter Online-Broker verschafft Anleger*innen den notwendigen Zugang zur Terminbörse.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Bitcoin-Futures

Zertifikate

Bei Zertifikaten handelt es sich rechtlich um Inhaberschuldverschreibungen. Gehandelt werden sie an der Börse oder bei einem außerbörslichen Anbieter bzw. direkt beim Emittenten.

Herausgeber der Zertifikate sind Banken wie Deutsche Bank, PNB Paribas oder Commerzbank. Das Handelsangebot umfasst tausende von unterschiedlichen Zertifikaten. Diese werden von Emittenten wie der Deutschen Bank oder der Commerzbank herausgegeben.

Zu den bekanntesten gehören Index-Zertifikate. Anleger*innen partizipieren dabei 1:1 von der Entwicklung eines Index. Beim DAX-Zertifikat ist das die DAX-Entwicklung. Den günstigen Kosten und der einfachen Produktgestaltung steht das Emittentenrisiko als größter Nachteil gegenüber. Weitere Zertifikate werden als Turbo-Zertifikate, Faktor-Zertifikate, Bonus-Zertifikate oder Discount-Zertifikate angeboten.

Beim Handel mit Zertifikaten können Anleger*innen eine hohe Rendite erzielen. Die Brokerwahl ist daher nicht unwichtig, denn hohe Ordergebühren reduzieren die Rendite.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Zertifikatehandel

Turbo-Zertifikate

Turbo-Zertifikate gehören zu den derivativen Finanzinstrumenten. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der bekannten Optionsscheine. Zum Einsatz kommen sie für Daytrading-Strategien und zur Depotabsicherung.

Turbo-Zertifikate, auch Knock-Out-Zertifikate, werden in beide Marktrichtungen long und short gehandelt. Vorteile sind die hohen Gewinnmöglichkeiten und die einfache Preisgestaltung. Gehandelt werden Turbo-Zertifikate über die Börse oder direkt beim Emittenten.

Die risikoreichen Hebelprodukte sind nichts für schwache Nerven. Anleger*innen müssen die Kurse am Markt ständig im Blick haben. Das maximale Verlustrisiko ist auf den Einsatz begrenzt. Der Verlust des Einsatzes kann schnell erfolgen. Zum Überschreiten der Knock-Out-Schwelle genügen kurzfristige Auf- oder Abwärtsbewegungen des Kurses.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Turbo-Zertifikate

CFD oder Forex

CFD und Forex sind Finanzprodukte, die Sie nutzen können, um an Finanzmärkten Gewinne zu erwirtschaften. Sie besitzen unterschiedliche, aber auch einige sehr ähnliche Funktionen; Profitrader*innen haben sie als eine Einkommensquelle entdeckt.

Forex und CFDs unterscheiden sich durch ihr Marktmodell. Bei dem Handel mit CFDs sind die an der Börse gehandelten Kurse mitbestimmend. Beim Handel mit Währungspaaren entstehen die Kurse auf einem künstlichen Markt.

Die Auswahl an CFDs ist umfangreich. Die Top-Broker haben sehr viele unterschiedliche Assets verschiedener Assetklassen (Aktien, Edelmetalle, Rohstoffe, Indizes, ETFs) im Angebot. Ein gut aufgestellter Forex-Broker bietet seinen Kunden einen Zugang zum kompletten Markt und bis zu 300 Forex-Paaren. Meist sind es weniger als 100 Währungspaare, Haupt- und Nebenpaare sowie einige Exoten.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag CFD oder Forex

CFD-Trading

CFD-Trading ist eine Möglichkeit, sich auch mit wenig Kapitel an den Finanzmärkten zu beteiligen. Das Besondere am CFD-Trading ist, dass Trader*innen auf steigende oder fallende Kurse bestimmter Finanzinstrumente spekulieren (von einzelnen Assets bis zu ganzen Finanzmärkten).

Bei korrekter Vorhersage wird ein Gewinn erzielt. Dieser ergibt sich aus der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs des CFDs. Anleger*innen können mit zeitlich unbeschränkten CFDs ihr Portfolio absichern.

Zugleich sind CFDs derivative Finanzinstrumente, die mit und ohne Hebel gehandelt werden können. Die Gewinne (oder Verluste) ergeben sich aus den Preisschwankungen des zugrundeliegenden Assets.

Beim CFD-Trading wird häufig auf einer Metatrader (MT4 oder MT5)-Plattform gehandelt. Einige Broker bieten den CFD-Handel zusätzlich oder ausschließlich auf einer anbietereigenen Plattform an.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag CFD-Trading

Aktien Bruchstücke

Als „Aktien Bruchstücke“ werden Teilaktien bezeichnet. Ein Aktienbruchstück ist also ein Teil einer Aktie. Anleger*innen erwerben Aktien nicht als Stückzahl, sondern zu einem bestimmten Wert. Möglich ist der Kauf einer Teilaktie beim Online-Broker. An den regulären Börsen werden Aktien als ganze Stücke gehandelt.

Wie viele einzelne Aktien gekauft werden können, ist eine Frage des Kapitals. Steht für die Aktienanlage ein Kapital von beispielsweise 1.000 Euro zur Verfügung, können nur wenige Aktien oder in bestimmten Fälle gar keine Titel erworben werden. Bei Alphabet, Booking.com oder Amazon bewegen sich die Preise je Aktie im vierstelligen Bereich von 2.500 Euro und mehr. Anleger*innen müssten den entsprechenden Kaufbetrag vorab ansparen. Weitere Kurswertsteigerungen wären zu berücksichtigen.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Aktienbruchstücke

Automatisiertes Trading

Automatisiertes Trading oder Autopilot Trading ist eine weitere Methode, um von den Finanzmärkten zu profitieren. Es setzt kein umfangreiches Wissen oder größeres Zeitbudget voraus.

Beim automatisierten Trading ist im Gegensatz zum Copytrading keine zweite Person unmittelbar beteiligt. Das automatische Programm erzeugt anhand eines bestimmten Trading-Systems Signale. Auf Wunsch wird ein automatisiertes Handelsprogramm, auch Expert Advisors genannt, für das Eröffnen und Schließen von Trades verwendet. Es lassen sich in kurzer Zeit viele Trades durchführen. Das geschieht auf der Basis genau definierter Regeln – beispielsweise auf Basis von Charttechnik, Fundamentalanalyse oder makroökonomischer Variablen. Zu den Anbietern für automatisiertes Trading gehören IG, FXFlat und flatex.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Automatisiertes Trading

CFD-Demokonto

Ein CFD-Demokonto ist ein Konto mit virtuellem Geld zum risikofreien Ausprobieren des CFD-Tradings, welches in der Regel kostenlos nutzbar ist. Es ist bei zahlreichen Brokern ohne vollständige Registrierung für eine dauerhafte oder zeitlich beschränkte Verwendung erhältlich. Bei der Anmeldung für das CFD-Demokonto müssen Sie eine E-Mail-Adresse und ein Passwort angeben, die für den späteren Login benötigt werden.

Ein gutes Demokonto besitzt den gleichen Funktionsumfang wie das Real-Konto, damit CFD-Trading auf der betreffenden Handelsplattform möglichst realistisch ausprobiert werden kann.

Das anfänglich bereitgestellte virtuelle Handelskapital lässt sich je nach Broker bei Bedarf aufstocken. Dazu wenden sich Nutzer*innen mit einer entsprechenden Anfrage an den Broker-Support. Ein CFD-Demokonto ist u.a. bei eToro, Plus500, comdirect, S Broker und flatex verfügbar.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag CFD-Demokonto

CFD-Strategien

CFD-Strategien sind eminenter Bestandteil eines erfolgreichen CFD-Tradings. Trader*innen müssen lernen, mit Verlusten umzugehen, denn Verluste gehören zum Trading dazu. Diese bleiben gering, wenn Handelspositionen mit Stopp-Limits abgesichert werden.

Bekannte Strategien sind die Trendfolgestrategie, gleitende Durchschnitte miteinander kombinieren und die Kontra-Trend-Strategie. Anleger*innen sollten sich unbedingt eine Exitstrategie zurechtlegen. Sinnvollerweise lässt man Gewinne laufen und reduziert gleichzeitig die Verluste.

CFD-Handel ist zu einem Großteil Spekulation, Glücksspiel ist er dennoch nicht: Allen Trading-Vorgängen liegt ein System zugrunde. Ein zuverlässiger Broker ist für das Umsetzen einer CFD-Strategie nicht minder wichtig als die Strategie selbst. Strategien und Handelsplattformen können Sie im Demokonto Ihres Brokers ohne Risiko ausprobieren.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag CFD-Strategien

Hebel beim Aktienkauf

Ein Hebel beim Aktienkauf ermöglicht es Anleger*innen, mit geringem Kapitaleinsatz große Handelsvolumen zu bewegen.

Werden Aktien gekauft, erfolgt das in der Regel ohne Hebel. Anders sieht das bei den CFDs aus. Mit Hebel werden u.a. CFDs auf Aktien und andere Assets gehandelt sowie Optionen oder Zertifikate.

Seit 2018 sind die Hebel für Privatanleger*innen begrenzt. In der EU-zugelassene Broker dürfen Hebel von maximal 1:30 bereitstellen. Der Hebel beim Aktienkauf beträgt bis zu 1:5. Professionelle Anleger*innen können weitaus höhere Hebel von beispielsweise 1:500 einsetzen.

Je größer der Hebel ausfällt, desto deutlicher steigt ein potenzieller Gewinn, was für die Verluste natürlich ebenso gilt. Empfehlenswerte Broker für den gehebelten Handel sind eToro, Plus 500 und Capital.com.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Hebel beim Aktienkauf

Leerverkauf Aktien

Beim Leerverkauf von Aktien wird auf fallende Kurse einer bestimmten Aktie spekuliert. Ein Leerverkauf bzw. Short Selling kann grundsätzlich in unterschiedlichen Märkten durchgeführt werden. Neben Aktien sind Leerverkäufe bei Devisen oder Rohstoffen anzutreffen.

„Leerverkauf“ bedeutet, dass Anleger*innen eine Aktie verkaufen, die sie zum Verkaufszeitpunkt nicht besitzen. Das Geschäft wird in der Hoffnung getätigt, dass der Wert der Aktie zukünftig sinken wird, was einen bestimmten Handelsgewinn bedeuten würde.

Eine Variante des Leerverkaufs ist das Short Selling mit CFDs. Bei einem CFD-Broker können CFDs sowohl long als auch short gehandelt werden. Wie beim CFD-Kauf gibt es auch hier hohe Gewinnchancen beim Verkauf und das ebenso hohe Risiko eines Totalverlustes.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Leerverkauf Aktien

MetaTrader 4 / MetaTrader 5

MetaTrader-Software aus dem Hause MetaQuotes gehört zu den beliebtesten Handelsplattformen im Bereich Forex- und CFD-Trading. Sie wird von Brokern in der Regel kostenfrei zur Verfügung gestellt. Anwender*innen schätzen die Möglichkeiten zur professionellen Chartanalyse.

Seit 2009 steht der Nachfolger des MetaTrader 4 bereit. Dennoch hat sich der MetaTrader 5 noch nicht am Markt durchsetzen können.

Grund dafür ist, dass viele Broker nach wie vor nur den MetaTrader 4 als Handelsplattform anbieten. Damit ersparen sie sich einen gewissen Aufwand, den die Schaffung der notwendigen Infrastruktur (Server, Risikomanagement, Kundenorganisation) mit sich bringen würde.

Händler*innen wollen auf den MetaTrader 4 nicht verzichten, da sie auf der Plattform fremde EAs und Handelssignale nutzen können.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Metatrader 4 & Metatrader 5 im Vergleich

Scalping

Scalping steht für eine spezielle Daytrading-Handelsstrategie, bei der Derivate und Hebelprodukte gehandelt werden. Bei dieser aggressiven Handelsmethode geht es um das schnelle Öffnen und Schließen von Trades. Die sogenannten Scalper möchten von geringfügigen Kursbewegungen profitieren.

Scalping wird im CFD-Handel häufig eingesetzt, da die Methode auf verschiedene Basiswerte von CFDs auf Aktien über CFDs auf Währungen bis CFDs auf Rohstoffe anwendbar ist. Wichtig ist, dass der zugrundeliegende Markt liquide ist.

Sinnvoll ist Scalping, wenn täglich mehrere Hundert Trades gehandelt werden. Hohes Handelsvolumen erzeugt entsprechend höhere Profite. Bei der Brokerwahl stellt sich die Frage, ob Scalping erlaubt ist oder nicht. Besonders wichtig sind niedrige Spreads, da Spreadkosten zu Lasten der täglichen Profite gehen.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Scalping

Trading Bot

Trading Bots ermöglichen den automatisierten Handel an der Börse. Es handelt sich dabei um automatisierte Handelsprogramme bzw. Handelsroboter, die Handelssignale auf der Basis eines bestimmten Algorithmus erzeugen.

Einsetzbar sind sie bei Forex, CFDs oder Kryptowährungen. Ein Vorteil der Trading Bots ist die Kompatibilität mit MetaTrader 4. Für Anleger*innen geeignete Handelsroboter bieten RoboForex und Cryptohopper.

Ein Trading Bot ist keine Gewinngarantie. Besonders in hochvolatilen Marktphasen verlieren sie häufig Geld. Trading Bots sollten daher unter ständiger Aufsicht betrieben werden, um gegebenenfalls eingreifen zu können. Manuelle Positionen sollten Sie dann schließen oder den Trading Bot stoppen.

Eine empfehlenswerte Alternative ist CFD-Handel bei eToro, wo Copytrading an die Stelle des Trading Bots rückt. Per Klick können Sie die Handelsgeschäfte ausgewählter Experten kopieren und verfolgen. Anleger*innen können CFDs, Währungen und Bitcoin & Co. automatisch handeln.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Trading Bot

CFD-Broker

Möchten Sie mit CFD-Kontrakten handeln, benötigen Sie in der Regel einen auf Derivatehandel spezialisierten Broker. Mittlerweile gibt es Hunderte von CFD-Handelsplattformen, bei denen Anleger*innen Finanzinstrumente auf Knopfdruck kaufen und verkaufen können. Die Auswahl ist groß. Bei den Brokermodellen gibt es einige Unterschiede im Detail.

Zum einen kann ein CFD-Broker als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer auftreten. Seine Plattform stellt er für ihren Austausch zur Verfügung. Orders werden direkt zu Liquiditätsanbietern durchgeleitet. Andere CFD-Broker verfolgen einen einfacheren Ansatz. Sie schaffen den eigentlichen CFD-Markt selbst. Kurse an Börsen dienen lediglich als Orientierung.

Um einen für Ihre Handelsansprüche geeigneten CFD-Broker zu finden, sind eine Reihe von Kriterien wie handelbare Märkte, Handelsinstrumente, Gebühren, Regulierung und Zahlungen zu betrachten.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Beste CFD-Broker

Broker mit PayPal

PayPal ist ein großer und bekannter US-Zahlungs-Service, der in Deutschland bei Online-Brokerkunden beliebt ist und gern für Einzahlungen auf das Trading-Konto und Auszahlungen auf das eigene PayPal-Konto genutzt wird.

PayPal steht für Schnelligkeit und Sicherheit bei jeglichen Zahlungsabwicklungen. Die Einbindung von PayPal ins Zahlungsportfolio beim Broker ist ein Hinweis für die Seriosität des Anbieters.

PayPal legt bei der Auswahl seiner Geschäftspartner großen Wert darauf, dass zu keinem Zeitpunkt Kunden geschädigt werden und das eigene Ansehen leidet. Die besten CFD-Anbieter wie eToro oder Plus500 gehören zu den Brokern mit PayPal.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Broker mit PayPal

CFD-Broker ohne Nachschusspflicht

Beim CFD-Broker ohne Nachschusspflicht müssen Anleger*innen nicht befürchten, unter bestimmten Voraussetzungen Geld nachschießen bzw. Nachzahlungen leisten zu müssen. Das kann beim gehebelten CFD-Handel der Fall sein, wenn der Kontostand ins Minus gerät.

Die Nachschusspflicht existiert nicht bei Wertpapieren wie Aktien oder Anleihen. Sie ist nur bei CFDs und weiteren Derivaten existent.

Seit 2018 dürfen in der EU-regulierte CFD-Anbieter nicht mehr als Broker mit Nachschusspflicht agieren. Im Gegenzug wurden die Hebel gesenkt und Margin-Anforderungen erhöht.

Private Trader*innen sind von der Nachschusspflicht befreit. Für professionelle Händler*innen gilt das nicht in jedem Fall.

Broker mit Nachschusspflicht gibt es außerhalb der EU-Lizenzierung weiterhin. Zu den besten CFD-Brokern ohne Nachschusspflicht gehören eToro, Plus500 und FXFlat.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag CFD-Broker ohne Nachschusspflicht

Daytrade-Broker

Daytrade-Broker sind Plattformanbieter, bei denen aktive Händler*innen Daytrading mit Aktien, ETFs oder Derivaten betreiben können. Bei der Daytrading-Strategie werden Positionen meist noch am Tag der Eröffnung geschlossen. Manche Trader*innen platzieren mehrere hundert Trades, bei anderen sind es nur einige Dutzend. In Ausnahmen bleiben Trades über Nacht oder mehrere Tage offen.

Erfolgreiches Daytrading braucht eine gute Handelsplattform bzw. Daytrading-Software. Händler*innen sollten zu jedem Zeitpunkt Zugriff auf Echtzeitkurse haben. Die Plattform muss Aufträge in Sekundenbruchteilen und frei von Verzögerungen ausführen, um Verluste zu vermeiden.

Daytrading mit CFDs oder Forex kann unter Einsatz von Hebeln erfolgen, wodurch das Investment besonders riskant ist. Anfänger*innen sollte ohne Hebel handeln und Trading im Demokonto beim Daytrade-Broker ausprobieren.

Empfehlenswerte Daytrade-Broker sind eToro, Plus500 und FXFlat.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Daytrade-Broker

Depot für Zertifikate

Ein Depot für Zertifikate ist ein Wertpapierdepot, welches für den Handel und die Verwahrung von Zertifikaten benötigt wird.

Im Allgemeinen eignet sich dafür ein Online-Broker für Zertifikate. Dieser Anbieter hat sich in der Regel auf dieses Anlageprodukt spezialisiert. Zertifikate sind dabei ein Produkt von vielen anderen wie Aktien, ETFs oder Futures.

Wichtig ist, dass der Online-Broker Ihnen ausführliche Informationen zu Zertifikaten zukommen lässt und den Kunden mit wichtigen Nachrichten und Empfehlungen versorgt.

Optimal ist der Handel mit Zertifikaten immer dann, wenn Anleger*innen regelmäßig von Sonderaktionen oder Rabatten profitieren können. Für viele Händler*innen ist außerbörsliches Live-Trading mit Zertifikaten eine gern genutzte Anlageform.

Ein gutes Depot für Zertifikate ermöglicht kostengünstig Neuemissionen (gebührenfrei) und bietet Auswahl bei Emittenten und Handelsplätzen. Empfehlenswerte Broker für ein Depot für Zertifikate sind u.a. Smartbroker, eToro und flatex.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Depot für Zertifikate

ECN-Broker

ECN ist ein Kürzel und steht für Electronic Communication Network, also “elektrisches Kommunikationsnetzwerk“. Ein ECN-Broker nutzt dieses Network und ermöglicht seinen Kund*innen einen direkten Zugriff zum Markt. Häufig werden ECN-Broker in erster Linie für den Handel mit Forex verwendet.

Der Anbieter schafft eine Verbindung zu den Märkten. Die vom Kunden erteilten Orders werden an Liquiditätsgeber innerhalb des Netzwerkes weitergeleitet.

Ein Merkmal des ECN-Handels sind enge Spreads. Dafür sorgt der direkte Kontakt zwischen Trader*innen. Im Gegensatz dazu stehen Market Maker Modelle, die das Trading zu Brokerpreisen ermöglichen.

Der Vorteil des Handels beim ECN-Broker besteht darin, dass er nicht gegen die Kund*innen traden kann. Trades werden ausschließlich zwischen Marktteilnehmern vermittelt. Ein ECN-Broker Test bietet eine Übersicht mit vielen Fakten zu den vorgestellten Brokern.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag ECN-Broker

MetaTrader-Broker

Forex- oder CFD-Händler*innen benötigen eine für ihre Zwecke geeignete Handelsplattform. In der Regel gibt der gewählte Broker vor, welche Plattform im jeweiligen Fall genutzt werden kann. Bekannte Trading-Plattformen sind MetaTrader, Plus500 oder Xtrade.

Die seit 2005 am Markt platzierte MetaTrader 4 Handelssoftware gehört zu den beliebtesten Handelsumgebungen. Von Trader*innen wird sie wegen ihrer Vielseitigkeit beim Handel geschätzt: von Forex-Instrumenten und CFDs über Rohstoffe und Aktien bis Futures und Kryptowährungen. Seit 2009 gibt es mit MetaTrader 5 einen moderneren Nachfolger.

Im MetaTrader Broker Vergleich werden bekannte CFD-Broker und ihre Handelsplattformen näher vorgestellt. Zahlreiche Broker bieten mit Eigenentwicklungen interessante Alternativen zur MetaTrader-Software an.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag Metatrader-Broker

STP-Broker

Das STP-Handelsmodell ist eines von zahlreichen Modellen, welche bei Online Brokern anzutreffen sind. Ein STP-Broker ist in der Regel ein Anbieter für Forex-Handel. Die Broker bieten eine Vielzahl von Haupt- und Nebenwährungspaaren zum Trading an. Beim Umfang gibt es größere Unterschiede.

STP ist ein Kürzel und steht für Straight Through Processing, also „direkte Abwicklung“. Ein STP-Broker leitet die Orders seiner Trader*innen direkt an den Liquiditätspool weiter. Market Maker Broker verwenden dafür ein Dealing Desk.

Die Preise ergeben sich aus Angebot und Nachfrage im jeweiligen Pool der Liquiditätsgeber. Die Größe der Liquiditätspools ist nicht vorgeschrieben. Nur ein möglichst großer Pool sichert die Ausführung zu günstigen Spreads.

Mehr zum Thema in unserem Beitrag STP-Broker

Schreiben Sie einen Kommentar

0.0

Paul ist Autor von Aktien.net und schreibt seit 2016 für das Portal. Im August 2006 - Januar 2009 hat er eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei der Allianz Versicherung absolviert. Hier war er unter anderem im Investmentbanking bei der Dresdner Bank (damals noch Teil der Allianz, heute Commerzbank) eingesetzt. Paul interessiert sich insbesondere für Aktienindizes, ETFs, Fonds, Rohstoffe und Anleihen.

Weitere Artikel von Paul Scheuschner