Optionen

Optionen handeln: So geht’s!

In diesem Beitrag möchten wir dem Leser das Thema Optionen gerne näherbringen. Das Thema Optionen ist nicht so einfach zu verstehen. Dies zeigt sich auch in der großen Zurückhaltung in Deutschland. Gerade, wenn es darum geht Optionen zu kaufen, zeigen sich noch viele Menschen zurückhaltend. Mittlerweile sind Optionsscheine aber zum Standardtool im Trading geworden. Diejenigen, die sich mit Optionen befassen, wissen über die vielen Vorteile Bescheid. Hohe Renditen machen das Kaufen von Optionen sehr interessant. Und auch Binäre Optionen rufen viele Trader dazu auf es mal zu wagen. Wir möchten nun näher auf die Optionen eingehen und mithilfe von einigen Beispielen das Thema für den Leser auch schmackhafter machen, damit das Verständnis über Optionen steigt.

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Option an einem Beispiel erklärt

Handel mit Optionen

Welche Möglichkeiten gibt es?

Nehmen wir an, dass ein Vater ein Oldtimer-Fahrer ist. Der Vater kommt aber in die Jahre und möchte sein Fahrzeug nächstes Jahr zum Geburtstag verschenken. Der Vater hat keine Zeit mehr sich um sein tolles Auto zu kümmern. Nun hat ein Freund vom Vorhaben des Vaters gehört. Er interessiert sich für den Wagen, und möchte ihn natürlich haben. Nun ist es aber so, dass die Preise für Oldtimer stark schwanken. Beide möchten aber eine bestimmte Sicherheit haben, um den Handel gut über die Bühne zu bringen. Was beide Parteien nun machen ist ein Geschäft. Das heißt der Vater bietet seinem Freund den Wagen zum jetzigen Zeitpunkt für 8000 Euro an. Damit der Vater auf Nummer sichergehen kann, verlangt er von seinem Freund eine Zahlung von 300 Euro. Die Zahlung von 300 Euro versteht man aber nicht als eine Anzahlung, sondern als eine Garantie, dass der Wagen im nächsten Jahr auch für 8000 Euro verkauft wird. Somit hat der Freund also die Option bekommen den Wagen nächstes Jahr zu einem festgelegten Preis zu kaufen. Der Vorteil ist ersichtlich. Man hat die Möglichkeit bzw. die Option bekommen den Oldtimer im nächsten Jahr zu einem festen Preis zu bekommen. Und dieser Preis ist unabhängig von den Schwankungen des Preises. Das heißt, selbst wenn der Preis für den Oldtimer stark steigen würde, würde der Verkaufspreis von 8000 Euro immer noch gelten. Dazu hat der Freund ja schließlich die Prämie gezahlt.

Der Freund als Käufer der Option

Dieses Beispiel stellt sehr gut dar was eine Option so kann. Der Vater wird zum Stillhalter bzw. zum Verkäufer der Option. Mit der Option sind auch die Rechte und Pflichten beider Parteien festgelegt. Das heißt der Verkäufer des Oldtimers muss den Wagen im nächsten Jahr für 8000 Euro an den Freund verkaufen. Auf der anderen Seite muss der Freund das Fahrzeug für 8000 Euro kaufen. Entscheidend ist hier, dass es sich nicht um eine Pflicht handelt. Der Freund „kann“ das Fahrzeug kaufen, er „muss“ aber nicht.

Wenn der Freund, d. h. der Käufer sich dazu entscheidet das Auto doch nicht zu kaufen, so ist das auch in Ordnung. Es kann ja sein, dass der Freund in der Zwischenzeit ein besseres Angebot gefunden hat. Dies ist dann auch legitim. Der Vater wird zwar den Wagen nicht los, aber er hat zumindest die 300 Euro bekommen. Und gleichzeitig besitzt er noch den Wagen und kann ihn immer noch verkaufen. Entsprechend wurde beiden Parteien geholfen. Der Freund hatte die Möglichkeit das Auto für einen festgelegten Preis zu bekommen. Und der Vater hat mit 300 Euro eine ordentliche Prämie für die Option bekommen.

Das Prinzip einer Option sollten wir zumindest hier jetzt geklärt haben. Und dieses Beispiel zeigt auch, dass der Handel mit Optionen nicht schwer zu verstehen ist. Man muss sich damit nur befassen.

Welche unterschiedlichen Optionen gibt es?

Wir haben uns damit auseinandergesetzt, wie eine Option eigentlich funktioniert. Dies sollte jetzt nicht mehr so schwer zu verstehen sein. Nun möchten wir darauf eingehen welche Arten von Optionen es eigentlich gibt.

Wir haben ein Beispiel angeführt, wo sich die Option auf eine Ware bezogen hat. Sicherlich ist nachvollziehbar, dass sich eine Option nicht unbedingt nur auf ein Sachgut beziehen muss. Optionen gibt es somit auch für Aktien. Einer Option können also unterschiedliche Basiswerte zugrunde gelegt werden. Die Basiswerte können umfangreicher sein als man so denkt. Aktien wurden ja schon genannt. Optionen können sogar auf Indizes erworben werden. Beispiele sind der DAX, S&P 500 und Nasdaq. Ebenfalls macht ein großer Teil von Optionen die Währung aus. Damit Währungsrisiken richtig abgesichert werden können, werden Optionen genutzt.

Und hier sind wir noch lange nicht am Ende. Optionen können sogar auch auf Nahrungsmittel und Rohstoffe erworben werden. Es gibt sogar auch Optionen auf Energie und Anleihen. Und selbst auf das Wetter können Optionen erworben werden. Die Option wirkt bei dem Wetter als eine Art Versicherung.

Beispielsweise kann sich Landwirt gegen ausbleibenden Regen oder schädlichen Temperaturen mit einer Option absichern. Dazu muss er nur zu einer Bank gehen. Die Basierte müssen nur an liquiden Märkten gehandelt werden. Letztendlich ist also offensichtlich, dass es bei den Basiswerten der Optionen keine Grenzen gibt.

Wenn dies nicht der Fall ist, so wird eine Option mit einem Händler oder Broker an einem Handel abgeschlossen, der außerhalb der Börse erfolgt. Beispielsweise kann dies eine Investmentbank sein.

Zusammenfassend kann man also erkennen, dass die Funktionsweise einer Option recht umfassend ist. Sie geht sogar über die reine Spekulation hinaus. Bei der Option spielt der Versicherungsgedanke natürlich eine sehr große Rolle.

Amerikanisch oder Europäisch?

Viele Möglichkeiten beim Optionenhandel

Es gibt ausreichend viele Gewinnmöglichkeiten beim Future Trading

Sehr wichtig bei einer Option ist der Verfallstag. Der Verfallstag gibt den möglichen Zeitpunkt an, eine Option auszuüben. Was den Verfallstag angeht, so kann man zwischen zwei unterschiedlichen Optionen auswählen.

Die erste Möglichkeit liegt darin die Option im US-Stil zu gestalten. Dies impliziert, dass der Käufer der Option das Recht hat die Option bis zum Verfallstag und über die gesamte Laufzeit ausüben kann. Die Option im europäischen Still besagt, dass die Option nur an einem vereinbarten Verfallstag ausgeübt werden kann. Der Verfallstag muss aber vor Ablauf der Optionsfrist gesetzt werden.

Schließlich haben diese beiden Varianten, europäisch und amerikanisch, nichts mit den Handelsplätzen zu tun. Auch der Basiswert sollte hier nicht weiter berücksichtigt werden. Es geht hier vielmehr um die Möglichkeit eine Option auszuüben.

Long oder Short?

Wenn man sich die Option so betrachtet, dann ist nicht nur der Basiswert und der Optionenstil wichtig, sondern auch die Frage was man mit einer Option letztendlich bezwecken möchte. Möchte man die Option als ein Spekulationstool nutzen, um beispielswiese die Depot-Performance zu verbessern? In diesem Fall wird man die Option zu einem Basiert kaufen. Wenn man davon ausgeht, dass die Aktie weiterhin steigen wird, so kauft man sich eine Option. Man profitiert dann, wenn der Basiswert kontinuierlich ansteigt. Man kauft sich also eine Long-Option.

Nun können wir uns auch mit der Frage beschäftigen was den Kauf einer Option im Vergleich mit einer Aktie vorteilhaft macht.

Nehmen wir an, man interessiert sich für eine Aktie, die gerade 96 Euro kostet. Nun kauft man sich eine Option auf diese Aktie. Diese erlaubt es den Trader die Aktie im nächsten Jahr für 100 Euro zu kaufen. Die 100 Euro bezeichnet man auch als Ausübungspreis. Die Option zu kaufen kostet 10 Euro. Wenn wir uns nochmal an das Beispiel mit dem Oldtimer erinnern, so entsprechen diese 10 Euro hier den 300 Euro, die als eine Prämie fungieren. Nun ist es so, dass der Aktienkurs in den nächsten paar Monaten von 96 auf 120 Euro steigt. Die Aktie erfährt nun einen Zuwachs von 25 Prozent.

Gemäß dem Wertzuwachs von 25 Prozent hat man nun das Recht gekauft für 10 Euro eine Option auszuüben, die mittlerweile einen Wert von 120 Euro hat. Wenn man nun die Option bzw. das Recht weiterverkauft, so würde ein Käufer für diese Option 20 Euro geben. Warum? Die Aktie kostet 100 Euro und 20 Euro werden gegeben als die Differenz zum aktuellen Kurswert.

Nun ist der Wert der Option gestiegen und hat sich verdoppelt. Die Option ist also um 100 Prozent gestiegen. Die Aktie als Basiert ist nur um 25 Prozent gestiegen. Man nennt dies auch den Hebeleffekt. Dieser Hebeleffekt kann einen Grund darstellen diese Option zu kaufen.

Dazu kommt auch dass der Einsatz des Kapitals deutlich geringer ausfällt, wenn man dies mit einer direkten Investition vergleich. Bei unserem Beispiel müsste der Käufer also 96 Euro zahlen um in die Aktie zu investieren. Beim Kauf der Option fallen aber nur 10 Euro an.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass theoretisch gesehen der Gewinn unendlich ist. Was die Entwicklung des Aktienkurses angeht, so gibt es bis oben hin keine Grenzen. Und gleichzeitig ist das Risiko auch geringer, weil der Verlust auf den Einsatz beschränkt ist.

Zwar ist dies theoretisch gesehen auch richtig, man sollte aber immer bedenken, dass ein gewisses Risiko hier vorhanden ist. Denn der Verlust des Einsatzes kann einem Totalverlust gleichen. Gemäß unserem Beispiel würde der Verlust bei nur 10 Euro liegen. In der Realität handelt man aber mit ganz anderen Summen. Und daher könnte ein Verlust auch bei 20.000 Euro liegen.

Betrachten wir jetzt einen ungünstigen Fall. Nehmen wir also nun an, dass die Aktie gar nicht steigt, sondern bei einem Wert von 96 Euro bleibt. Was passiert nun mit der Option? Diese besitzt den Wert Null. Es macht überhaupt keinen Sinn eine Aktie für einen Preis von 100 Euro zu kaufen und diese dann für einen Preis von 95 Euro zu verkaufen. Dies würde nur zu einem Verlust führen.

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Wie sind die Optionen entstanden?

Wir haben uns jetzt genauer mit unterschiedlichen Fällen einer Option beschäftigt. In diesem Abschnitt wollen wir genauer auf die Geschichte der Option eingehen. Denn Optionen verdienen Aufmerksamkeit. Die Vorteile von Optionen sind enorm. Diejenigen, die mit Optionen handeln möchte, sollten mehr über ihre Geschichte erfahren, um das Gesamtbild über die Option zu verbessern. Eine bessere Informationsgrundlage hilft dem Trader letztendlich auch die bessere Investition zu tätigen.

Wir befinden uns in Holland im 17. Jahrhundert. Die Tulpe wurde zu dieser Zeit aus der Türke in die Niederlange eingeführt. Die ersten Jahre dieser Pflanze waren nicht gerade ruhmreich. Nur die Reichen erfreuten sich an dem Anblick dieser schönen Pflanzen. Doch nur einige Jahre später wurde die Tulpe zu einem Kultobjekt. Einige Züchter hatten begonnen die Pflanzen zu kreuzen. Die Neuzüchtungen stießen auf sehr großes Interesse, und lösten eine große Begeisterung aus.

Nun entwickelten sich die schönsten Exemplare. Entsprechend stiegen die Nachfrage und die Preise taten es auch. Mit der Anpflanzung von Tulpen konnte plötzlich sehr viel Geld gemacht werden. Die Nachfrage wurde immer größer. Handwerker, die ihre Familien kaum ernähren konnten, verkauften ihre Werkzeuge und investierten ihr Geld in Tulpen.

In dieser Hinsicht möchten wir jetzt genau sein. Denn im Verlaufe der Zeit wurde nicht mehr nur mit reinen Tulpen gehandelt, sondern auch mit Tulpenzwiebeln.

So verrückt diese Geschichte klingen mag, so erstaunlicher ist die Tatsache, dass nun die Option entstanden ist.

Der Verkäufer der Tulpenzwiebeln hat dem Käufer versprochen zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt eine bestimmte Anzahl von Tulpenzwiebeln zu einem festgelegten Preis zu verkaufen. Und der Käufer auf der anderen Seite hat dieses Angebot angenommen und möchte die Tulpenzwiebel zu einem bestimmten Preis auch kaufen. Die Option war geboren.

Nun ist auch ein Unterschied ersichtlich. Denn in der Vergangenheit besaß der Käufer also eine Ausübungspflicht. Der Käufer durfte sich nicht aussuchen, ob er die Pflanze kaufen will oder nicht. Er musste die Pflanze kaufen, weil er sich die Verpflichtung gekauft hat. Die Konditionen wurden vor dem Abschluss der Option festgelegt.

Genau dieser Unterschied hatte schwere Folgen. Viele Handwerker haben ihr gesamtes Vermögen in das Geschäft der Tulpen investiert. Sie sind davon ausgegangen, dass die Preise für Tulpen kontinuierlich steigen würden. Die Entwicklung der Preise ist auch sehr gut verlaufen bis zum Jahr 1637. Nun war es soweit und die Nachfrage ist eingebrochen. Und plötzlich gab es kaum noch Käufer. Wenn wir nun auf den Handwerker blicken, so erkennen wir, dass die Preise nicht mehr wie erwartet stiegen. Vielmehr fielen sie. Die Katastrophe ist nun offensichtlich. Das Land wurde in eine sehr schwierige Situation gebracht und stand vor dem Abgrund. Die Entwicklung in den Niederlanden ist nicht nur auf die Funktion der Option zurückzuführen. Es war einfach so, dass die meisten Marktteilnehmer das ganze wirtschaftliche Gesehen sehr falsch eingeschätzt haben. Und somit kam es auch zu der ersten Spekulationsblase in der Geschichte der Wirtschaft.

Vorteile von Optionen

Vorteile

Optionenhandel hat viele Vorteile

Nachdem wir uns nun die Geschichte angeschaut haben, sollte das grundlegende Verständnis über die Tulpen nun gefestigt sein. Gehen wir nun auf die Vorteile der Optionen ein, und wie man diese im Handel mit Optionen gezielt nutzen kann.

Geringerer Kapitalbedarf

Durch eine Option bekommt man nicht eine Aktie. Es geht vielmehr um den Kauf eines Rechtes einen Basiswert zu kaufen oder zu verkaufen. Daher muss man als Käufer einer Option auch nur den Preis für den Basiswert zahlen. Wenn man beispielsweise 100 Microsoft Aktien kaufen will, so braucht man nicht das Kapital für die gesamten Aktien. Es reicht aus eine Option zu erwerben, mit der man das Recht bekommt die 100 Aktien zu einem bestimmten Preis in der Zukunft zu kaufen. Somit ist der Kapitaleinsatz auch wesentlich geringer als bei Kauf von Aktien.

Hebeleffekt

Den Hebeleffekt hatten wir ja bereits erwähnt. Wenn der Basispreis ansteigt, so führt das auch zu einem höheren Wert der Option. Wenn der Basispreist sich aber nicht gut entwickelt, so wird sich dieser Hebeleffekt nachteilig auswirken. Trotzdem hat der Hebeleffekt Potential. Denn eine Aktie als Basiswert besitzt nach oben hin keine Grenzen. Es gibt grenzenloses Wachstum.

Nur Rechte, keine Pflichten

In den Anfangszeiten war es so, dass man mit der Option auch die Pflicht hatte den Basiswert zu erwerben oder zu verkaufen. Mittlerweile hat sich dies aber geändert. Der Käufer der Option muss nicht den Basiswert erwerben. Rufen wir nochmal das Beispiel mit dem Oldtimer hervor. Der Käufer der Option ist nicht dazu gezwungen den Oldtimer zu kaufen. Er kann sich auch für einen anderen Basiswert entscheiden. Es kann ja sein, dass er sich in der Zwischenzeit ein anderes Objekt angeschaut hat, wo der Basiswert attraktiver ist. Dies ist auch nachvollziehbar, denn vom Erwerb einer Option bis zum Kauf kann ein Jahr ungefähr vergehen. Trotzdem macht der Käufer einen Verlust, wenn er sich nicht dazu entscheidet den Basiswert zu erwerben. Denn er hat ja bereits eine Option gekauft. Im Fall des Oldtimers würde der Käufer also einen Verlust von 300 Euro machen.

Verschiedene Richtungen möglich

Eine Option begleitet den Käufer in beide Richtungen. Dies ist essentiell, wenn man die Anlagemöglichkeit einsetzt, um eine höhere Performance zu erzielen. Man muss also nicht darauf warten, dass der Basiswert sich in eine bestimmte Richtung entwickelt. Man kann zu jedem Zeitpunkt aktiv handeln und die gewünschte Richtung begleiten. Zudem gibt es die Möglichkeit Shorts zu kaufen. Dies ist aber nicht immer ein Vorteil.

Geringeres Emittenten Risiko

Optionen besitzen keine Emittenten. Optionsscheine hingegen besitzen ein Emittenten Risiko. Es ergeben sich aus dieser Situation zwei Vorteile. Der erste Vorteil ist, dass es kein Risiko auf einen Emittenten Bankrott gibt. Zum anderen ist der Preis für die Option nicht mehr vom Herausgeber abhängig. Er ergibt sich vielmehr durch die Entwicklung des Basiswertes sowie von den Beziehungen zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Markt.

Und was sind die Nachteile von Optionen?

Nachdem wir die vielen Vorteile genauer beschrieben haben, möchten wir auch auf die Nachteile eingehen. Eines dieser Risiken ist das Verlustrisiko. Wenn sich der Basiswert in eine nicht gewünschte Richtung entwickeln, so kann es zu einem Totalverlust kommen. Weiterhin werden Basiswerte gebündelt. Das heißt das es nicht möglich eine Option nur für eine einzige Aktie zu kaufen. Die Aktien oder Basiswerte werden bei einer Option gebündelt. Das heißt es ist nicht möglich eine Option für eine Microsoft Aktie zu kaufen, sondern eine Option für 100 Microsoft Aktien.

Optionen für eine langfristige Investition

Beschäftigen wir uns nun mit dem realen Verlauf mit Optionen. Optionen kann man, wenn man es richtigmacht als ein langfristiges Investment einsetzen. Den Kauf einer Option kann der Käufer mit den vielen Vorteilen einer Trendfolge kombinieren. Trendfolge Aktien sind Werte, die über mehrere Jahre hinweg kontinuierlich steigen. Natürlich kommt es vor, dass die Kurse ab und zu schwanken. Dennoch ist die bevorzugte Richtung dieser Aktien eindeutig, nämlich aufwärts.

Typische Trendfolge Aktien findet man bei Amazon, Mc Donald’s vor. Amazon stellt ein sehr gutes Beispiel für einen Trendfolger dar. Der Aufwärtstrend ist eindeutig zu erkennen, wenn man sich die entsprechenden Charts ansieht. Die Trendfolge ist bei Mc Donald’s etwas ruhiger, d. h. es gibt nur wenige Schwankungen.

Schauen wir uns nun an wie sich eine Option auf die Amazon Aktie entwickelt.

Beispielsweise hat die Amazon Aktie um 30 Prozent zugelegt seit Anfang des Jahres. Der Wert der Option ist somit von 23 auf 44 USD gestiegen. Dies ist ein Wertezuwachs von ganzen 90 Prozent. In diesem Fall hätte die Option also einen Basiswert von 220 USD. Optionen bieten also ein attraktives Einsatzfeld. Wenn man starke Trendfolger wie Amazon und Mc Donald’s begleitet, und von der positiven Entwicklung überzeugt ist, so kann man den Anstieg mit einer Option begleiten. Auf diese Weise hat der Trader die Möglichkeit mit seinem Aktiendepot eine überragende Performance zu erzielen.

Fazit

Die Chancen

Die Chancen beim Optionenhandel

Wir haben uns in diesem längeren Beitrag mit den Optionen beschäftigt. Für einige Menschen ist der Begriff Optionen immer noch ein Schreckgespenst. Optionen sind ein beliebtes Finanztool für diejenigen, die wissen wie man damit umgeht. Für die anderen ist die Option immer noch ein Begriff mit dem man nicht soviel anfangen kann. Das ist natürlich schade. Wenn die meisten verstehen würden wie hoch die Vorteile einer Option sind, so würden auch mehr Trader davon überzeugt sein. In diesem Beitrag haben wir die Funktionsweise von Optionen an einfachen Beispielen erklärt. Es sollten daher keine Fragen mehr über die Funktionen einer Option aufkommen. Auch haben wir einen kleinen Abstecher in die Vergangenheit gemacht, um die Herkunft der Option zu beschreiben. Und am Ende haben wir uns auch mit den Vor- und Nachteilen von Optionen beschäftigt. Letztendlich ist die Option ein hoch-effektives Finanztool, welches man unbedingt nutzen sollte. Die Vorteile sind enorm, wenn man die Hintergründe der Option versteht. Wir hoffen, dass wir mit diesem Beitrag mehr Einblicke in das Wesen einer Option geben konnten.
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