Beste Aktien bis 10 Euro 2021: Billig ist nicht gleich günstig

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Aktienchart auf Computerbildschirm - Aktien bis 10 Euro

Aktien bis 10 Euro - Das Wichtigste in Kürze

  • Wir werfen einen Blick auf einige bekannte Unternehmen, deren Aktien unter 10 Euro zu haben sind, erklären die wichtigsten Kennzahlen und stellen Ihnen gute Dividendentitel vor.
  • Auch wenn nur wenige Aktienkurse der großen Konzerne im einstelligen Bereich notieren, lassen sich selbst in den bekannten Indizes unterbewertete, günstige Aktien mit hoher Marktkapitalisierung ausmachen.
  • Die Anzahl an Aktien, die weniger als 10 Euro kosten, ist zwar relativ groß, doch längst nicht jede hat das Potenzial dazu, Gewinne zu generieren.
  • Der Börsenkurs allein sagt nichts darüber aus, ob eine Aktie teuer oder billig ist. Nur eine Aktienanalyse kann hier Klarheit liefern. Als Faustregel gilt: Je niedriger das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist, desto besser ist die Aktie zu bewerten.

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Aktien bis 10 Euro bewerten: Billig ist nicht gleich günstig

Nicht zuletzt aufgrund der Corona-Krise nimmt die Zahl der Aktien bis zu 10 Euro stetig zu. Dabei handelt es sich nicht nur um die Papiere von Start-ups und Unternehmen, die gerade erst ihr Börsendebut hinter sich haben. Auch die Aktien etablierter Unternehmen rangieren teilweise unter der 10-Euro-Marke. Einige notieren derzeit sogar bei weniger als 5 Euro.

Aber Vorsicht, günstige Aktien sind nicht immer die, die einen niedrigen Kurs aufweisen. Eine Aktie unter 10 Euro mag billig erscheinen, jedoch kann der Preis für diese Aktie immer noch über deren eigentlichen Wert liegen.

Bei teuren Aktien handelt es sich auch nicht automatisch um die besten Aktien. Ebenso kann eine teure Aktie günstig sein, wenn der Kurs noch Potenzial hat, weiter zu steigen.

Doch ob eine Aktie für 10 Euro oder 100 Euro wirklich günstig war, zeigt sich immer erst im Nachhinein. Anleger, die auf der Suche nach günstigen Aktien sind, sollten deshalb eine Aktienanalyse durchführen und die wichtigsten Kennzahlen (dazu weiter unten mehr) unter die Lupe nehmen.

Der Wert einer Aktie hängt von vielen Faktoren ab, und Zahlen alleine sind nicht aussagekräftig. Es lohnt sich also, auch bei Aktien bis 10 Euro das Marktumfeld zu betrachten, um die zukünftige Entwicklung des Unternehmens und das Potenzial der Aktie zu beurteilen.

Wir haben hier für Sie einige ausgewählte Unternehmen betrachtet und erklären, wie wir Aktien bis 10 Euro bewerten:

Die besten Aktien bis 10 Euro, die wir in diesem Artikel vorstellen

Name / WKN
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Hamborner REIT AG
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BP
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Weitere Aktien bis 10 Euro

Name / WKN
Deutz
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Borussia Dortmund BVB
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K+S
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Klöckner & Co
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Trivago
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Thyssenkrupp
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Ford
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Aktien bis 10 Euro nach Marktkapitalisierung

Name / WKNMarktkapitalisierung (Mio Euro) 31.12.2019
Deutsche Bank
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14.291,22
Commerzbank
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6.909,25
E.ON
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25.155,92
Nokia
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18.475,99
Xiaomi
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68.358,96
TUI
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6.292,27

Im Corona-Jahr 2020 sind die Aktien vieler namhafter Unternehmen preiswerter als sonst. Die Pandemie hat zahlreiche Unternehmen vor bisher unbekannte Herausforderungen gestellt und die Kurse purzeln lassen. Selbst in großen Indizes wie dem DAX finden sich einige Aktien, die Anleger für weniger als 10 Euro erwerben können.

Der Vorteil bei Aktien mit relativ hoher Marktkapitalisierung ist, dass es sich um etablierte Unternehmen handelt, die in der Regel nicht so schnell vom Markt verschwinden. Wir stellen Ihnen nachfolgend drei interessante Unternehmen bzw. Aktien mit Potenzial vorstellen:

  1. Ein Beispiel ist die Deutsche Bank AG, der größte Bankenkonzern in Deutschland. Die Deutsche Bank-Aktie ist bereits seit 1988 im DAX gelistet. Auch wenn es für Aktionäre der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren nicht allzu viele gute Nachrichten gab, zählt das Unternehmen weltweit zu den führenden Finanzdienstleistern. Schon vor Corona hat sich die Bank ein striktes Sparprogramm verordnet, das das Geldhaus bis 2022 umbauen und sanieren soll. Einige Beobachter fürchten allerdings, dass die Bank ihre Ziele auch aufgrund der Corona-Wirren nicht erreicht. Doch sollte die Bank erfolgreich sein, könnte die Aktie deutlich steigen.
  2. Auch die Aktie von Deutschlands bedeutendstem Stromkonzern liegt unter 10 Euro. Laut Konzernangaben konnte E.ON die Folgen der Pandemie durch vorausschauende Maßnahmen begrenzen. Hinzu kommt, dass Stromversorgung generell recht antizyklisch ist, was E.ON für sicherheitsorientierte Investoren attraktiv macht. Das Essener Unternehmen hat seine Jahresziele bestätigt und angekündigt, weiter an seiner Dividendenpolitik festzuhalten.
  3. Kaum ein anderes Unternehmen hat so stark unter der Corona-Pandemie gelitten wie der Touristikkonzern TUI. Die Aktie notierte vor der Corona-Krise noch über 10 Euro und fiel dann bis auf 3,22 Euro (Juli 2020). Erst die Aussicht auf einen wirksamen Impfstoff ließ den Kurs im November 2020 wieder auf über 5 Euro steigen. Die vergangenen Monate haben deutliche Spuren in TUIs Bilanz hinterlassen, und auch die Marktkapitalisierung liegt heute weit unter dem Jahresendergebnis von 2019, dennoch besteht begründete Hoffnung, dass die Aktie wieder Aufwind bekommt, sobald Reisen wieder unbeschwerter möglich sein werden.

Aktien bis 10 Euro nach KGV und KBV

Name / WKNKGV 2018/2019KBV 2018/2019
ING GROEP N.V.
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8,680,77
mwb fairtrade
wertpapierhandelsbank

665610WKN kopiert
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8.741,12
Aroundtown SA
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7,120,73
Eutelsat Communication
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9,85-
Panasonic Corp
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8,451,32
Ceconomy
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15,902,47

Anleger, die ihr Augenmerk auf die fundamentalen Kennzahlen richten, werden auch eine ganze Reihe von Aktien bis 10 Euro mit Potenzial finden. In der oben dargestellten Tabelle haben wir aus Gründen der Übersichtlichkeit nur das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) und das KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis) aufgeführt. Anleger sollten bei der Aktienauswahl aber auch einen Blick auf das KCV (Kurs-Cashflow-Verhältnis) und KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) werfen. – Die Erklärung dieser Begriffe erfolgt weiter unten im Text.

Besonders das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei den meisten von uns vorgestellten Aktien unter 10, was durchaus einen ersten Hinweis auf unterbewerte Aktien gibt.

Betrachten wir zwei Unternehmen einmal näher.

  1. Aroundtown, ein in Luxembourg ansässiges Immobilienunternehmen, galt lange als Geheimtipp. Die Aroundtown-Aktie ist mit einem KGV von 7,12 weiterhin attraktiv. Das hauptsächlich in Deutschland und den Niederlanden vertretene Unternehmen wächst laut Firmenangaben weiter, auch wenn die Corona-Pandemie Spuren hinterlassen hat. Besonders die Hotels im Bestand von Aroundtown haben aufgrund der Reisebeschränkungen gelitten. Dennoch erwartet das Unternehmen einen Gewinn für 2020.
  2. Die Aktie des japanischen Mischkonzerns Panasonic notiert auch unter 10 Euro. Panasonic ist für Investoren vor allem aufgrund seiner Ausrichtung auf die Batterieproduktion interessant. Das Unternehmen erwartet, dass das Geschäft mit der Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos weiter expandieren wird. Im Vergleich zu Panasonics Mitbewerbern zeigt sich, dass sowohl KGV und KBV niedrig liegen.

Aktien bis 10 Euro nach Dividendenrendite

Name / WKNDividendenrendite in % (2019)
E.ON
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4,82
Schaeffler
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4,67
Coty Inc
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4,44
Metro
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4,87
Hamborner REIT AG
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4,81
BP
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6,55

Dividendenzahlungen gelten als konstanter und vorhersehbarer als mögliche Kursgewinne. Daher lohnt sich auch bei Aktien bis 10 Euro ein Blick auf die besten Dividendentitel:

  1. Der britische Ölkonzern BP beispielsweise schüttet vier Mal im Jahr eine Dividende aus, und die Höhe der Dividendenrendite war bisher durchaus ansehnlich. Zwar hat das Unternehmen die Dividende 2020 halbiert (auf 0,052 US Dollar pro Aktie), doch auch der Kurs ist gefallen, sodass die Dividendenrendite bei einem Aktienneukauf auch im Jahr 2020 relativ stabil sein wird. Dennoch ist die Aktie mit Vorsicht zu bewerten. Denn das Unternehmen wird in den kommenden Jahren massiv investieren müssen, um die angestrebte Verwandlung vom Ölgiganten zum Ökostromproduzenten zu realisieren.
  2. Die Dividende macht auch die Hamborner REIT attraktiv. Hierbei handelt es sich um einen Real Estate Investment Trust (REIT), der zu einer hohen Ausschüttung an seine Anteilseigner verpflichtet ist. Das Unternehmen verfügt über ein diversifiziertes Immobilienportfolio mit einem Gesamtwert von rund 1,6 Milliarden Euro. Bürogebäude, Einzelhandelsobjekte, Fachmarktzentren, Baumärkte und Geschäftshäuser in deutschen Groß- und Mittelstädten machen den Großteil des Portfolios aus. Für das letzte Geschäftsjahr 2019 schüttete das Management zudem eine Dividende in Höhe von 0,47 Euro aus, was gemessen am Jahresendkurs eine Dividendenrendite von 4,81% ergab.

Aktien bewerten und auswählen: Wichtige Kennzahlen erklärt

Die Marktkapitalisierung

Anleger, die überlegen eine Aktie mit Potential zu kaufen, sollten als eine der ersten Kennzahlen die Marktkapitalisierung des Unternehmens betrachten. Die Marktkapitalisierung spiegelt den Marktwert eines Unternehmens, dessen Anteile an der Börse gehandelt werden, wider. Sie wird oft auch als Börsenkapitalisierung oder Börsenwert bezeichnet.

Die Marktkapitalisierung ist eine wichtige Kennzahl, um Unternehmen branchenübergreifend aber auch innerhalb einer Branche miteinander zu vergleichen. Die Marktkapitalisierung lässt auch Rückschlüsse auf die finanzielle Kraft eines Unternehmens zu. Dabei gilt: Je größer der Wert der Marktkapitalisierung ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Unternehmen auch die notwendige Liquidität hat, um etwaige Krisen zu meistern.

Die Marktkapitalisierung wird aus den Aktien berechnet, die sich im freien Umlauf befinden und an der Börse gehandelt werden. Diese frei handelbaren Aktien werden auch als Streubesitz bezeichnet. Aktien, die weiterhin im Besitz des Unternehmens sind, werden bei der Berechnung der Marktkapitalisierung nicht berücksichtigt. Anleger sollten allerdings beachten, dass die Marktkapitalisierung gerade bei kleineren Unternehmen stark schwanken kann. Da diese Aktien in der Regel weniger gehandelt werden, führt eine plötzliche Handelszunahme zu größeren Kursausschlägen. Unternehmen mit einer geringen Marktkapitalisierung gelten daher als risikoreichere Anlagen, und wir raten insbesondere Börseneinsteigern von solchen Aktien ab.

Kurs-Gewinn-Verhältnis

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist die wichtigste Kennzahl überhaupt, um Aktien zu bewerten. Um das KGV zu berechnen, wird der aktuelle Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie dividiert. Generell gilt ein KGV um die 10 als günstig, alles über 20 hingegen als teuer. Allerdings kann der KGV je nach Branche variieren. Anleger müssen auch beachten, dass der KGV auf dem geschätzten Gewinn des laufenden oder des nächsten Jahres beruht und somit eine unsichere Größe ist.

Kurs-Umsatz-Verhältnis

Eine weitere Kennzahl der Fundamentalanalyse ist das Kurs-Umsatz-Verhältnis. Hierzu wird die Marktkapitalisierung durch den Jahresumsatz geteilt. Je niedriger das KUV, desto günstiger erscheint die Aktie. Das KUV eines Unternehmens ist allerdings nur im Vergleich mit den Werten anderer Firmen derselben Branche wirklich aussagekräftig.

Sie als Anleger müssen auch immer beachten, dass das KUV rein gar nichts über die Profitabilität des Unternehmens aussagt, sondern eben nur den Umsatz betrachtet. Ein niedriges KUV kann somit auch auf finanzielle Schwierigkeiten deuten.

Anleger, die auf der Suche nach günstigen Aktien sind, sollten also die anderen Kennzahlen der Fundamentalanalyse nicht außer Acht lassen und das weitere wirtschaftliche Umfeld des Unternehmens ebenfalls miteinbeziehen.

Kurs-Cashflow-Verhältnis

Das Kurs-Cashflow-Verhältnis setzt den Cashflow je Aktie ins Verhältnis zum aktuellen Aktienkurs. Ausgangslage für die Berechnung des Kurs-Cashflow-Verhältnisses ist die Verwendung des operativen Cashflows. Wenn es um die Bewertung von Aktien geht, ist diese Kennzahl oft sogar aussagekräftiger als das KGV. Das liegt daran, dass Unternehmen weniger Möglichkeiten haben, bei der Bilanzierung zu „tricksen“.

Beim KCV gilt ebenfalls: Je niedriger der Wert im Vergleich zu den Mitwettbewerbern liegt, desto günstiger ist die Aktie bewertet.

Kurs-Buchwert-Verhältnis

Börsenkenner setzen auch auf das Kurs-Buchwert-Verhältnis. Dieses wird ermittelt, indem man die Marktkapitalisierung durch das Eigenkapital des Unternehmens dividiert. Das KBV drückt demnach aus, wie viel am Eigenkapital ein Aktionär erwirbt. Liegt das KBV über eins, gilt die Aktie als überbewertet und teuer.

Dividendenrendite

Ein weiteres wichtiges Element zur Bewertung der Renditechancen von Aktien sind die jährlichen Ausschüttungen. Das gilt vor allem für sogenannte „Buy to Hold“-Anleger, also für alle, die an langfristiger Vermögensanlage interessiert sind. Die Dividendenrendite wird berechnet, indem die Dividende je Aktie mit 100 multipliziert und anschließend durch den Aktienkurs geteilt wird.

Die Dividendenrendite steigt, sobald die Dividende steigt oder der Aktienkurs fällt. Die Dividendenrendite sinkt hingegen, wenn die Dividende fällt oder der Aktienkurs sinkt.

Anleger sollten aber nicht nur auf die Dividendenrendite schauen, wenn sie Aktien bewerten. Denn es kann auch sein, dass die Dividendenrendite attraktiv erscheint, weil die Aktie bedeutende Kurseinbrüche erfahren hat. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auch in unserer Übersicht Dividende und Dividendenrendite.

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Vorteile und Risiken bei Aktien unter 10 Euro

Vorteile

Aktien bis 10 Euro sind besonders bei Anlegern gefragt, die noch nicht so viel Börsenerfahrung mitbringen oder nicht so viel Kapital zur Verfügung haben beziehungsweise investieren möchten. (Hier mehr lesen zu: Wie viele Aktien soll man kaufen?)

In den meisten Fällen eignen sich diese Papiere für Anleger, die eher an langfristigem Vermögensaufbau als an regelmäßigem Aktienhandel Interesse haben. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass Aktien, die unter 10 Euro notieren, sich in der Zukunft positiv entwickeln und hohe Wachstumsraten erzielen.

Das gleiche gilt für Anleger, die auf Dividenden-Titel setzen. Zwar dienen meistens in der Vergangenheit gezahlte Dividenden als Grundlage der Berechnung der Dividendenrendite, die Zahlung einer Dividende ist aber oft ein fester Bestandteil der Unternehmenspolitik, an dem die Konzerne, wenn möglich, festhalten.

Nachteile

Dennoch müssen sich Anleger darüber im Klaren sein, dass bei Aktien bis 10 Euro ein höheres Verlustrisiko besteht. Insbesondere bei Aktientipps müssen Anleger immer darauf achten, dass die Aktie auch dem eigenem Risikoprofil entspricht, denn für ein niedriges Kursniveau gibt es immer Gründe.

Es besteht beispielsweise die Möglichkeit, dass Investoren nach Kursverlusten Interesse an einer Aktie verloren haben, und der Kurs langfristig auf einem niedrigen Wert stagniert.

Darüber hinaus gilt: Auch wenn die Aktienanalyse mittels Kennzahlen ein wichtiger Bestandteil bei der Aktienauswahl ist, so bezieht sich die Fundamentalanalyse auf Ergebnisse der Vergangenheit. Deshalb sollten die Kennzahlen immer im Zusammenhang mit weiteren wirtschaftlichen Entwicklungen und Erwartungen bewertet werden. Ein Unternehmen wird beispielsweise seine Gewinne nur dann deutlich weiter ausbauen können, wenn die Branche insgesamt wächst.

Ein weiter Nachteil bei relativ günstigen Aktien ist, dass es für Anleger teilweise schwieriger ist, an Informationen über Unternehmenswerte zu gelangen, da die Titel aufgrund ihrer Größe weniger Aufmerksamkeit von Medien und Analysten erhalten.

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FAQ: Aktien bis 10 Euro

Was kosten Aktien im Durchschnitt?

Sie können Aktien schon für wenige Cent oder mehrere Tausend Euro erwerben. Der Durchschnittswert der Aktien im DAX liegt bei rund 85 Euro. Für die Aktie von Amazon müssen Anleger rund 2.700 Euro zahlen. Die teuerste Aktie der Welt ist übrigens das Wertpapier von Berkshire Hathaway, der Investmentholding von Broker-Legende Warren E. Buffett. Der Kurs der Aktie lag Ende November 2020 um die 300,000 Euro. Dennoch gilt: Wer auf starke Kursgewinne und gute Renditechancen spekuliert, kann ruhig einen Blick ins Segment der Aktien bis 10 Euro riskieren.

Was sind Pennystocks?

Wer sich mit günstigen Aktien beschäftigt, wird schnell über den Begriff Pennystock stolpern. Als Pennystocks gelten Aktien mit einem niedrigen Kurswert. In Europa spricht man ab einem Wert von unter 1€ von Pennystocks, in den USA hingegen gelten Aktien erst ab einem Wert von unter 5$ als Pennystock.

Extreme Kursschwankungen sind bei Pennystocks nicht selten. Daher ist das Risiko für Anleger hoch; die Aussicht auf Wertsteigerung allerdings auch. Für Börseneinsteiger sind Pennystocks daher nicht geeignet, und wir raten vom Kauf von Pennystocks ab.

Warum gibt es überhaupt Aktien mit so geringem Preis?

Unternehmen legen beim Börsengang fest, wie viele Aktien zum Kauf angeboten werden. Der Aktienkurs wird dann durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Börsenmakler nehmen dazu alle Kauf- und Verkaufswünsche auf. Daraufhin wird mit diesen Orders berechnet, bei welchem Kurs der größte Umsatz erzielt wird und die höchstmögliche Anzahl von Kauf- und Verkaufswünschen realisiert werden kann. Das ergibt den Aktienkurs.

Aktienkurse unterliegen somit immer wieder Schwankungen, die durch die wirtschaftliche Lage am Markt oder die individuelle Situation des Konzerns verursacht werden. Bei plötzlich niedrigpreisigen Aktien sollten Anleger allerdings vorsichtig sein, denn oft befinden sich diese Unternehmen in einer akuten Krise.

Wie finde ich günstige Aktien?

Um günstige Aktien zu finden, müssen Anleger eine Aktienanalyse durchführen. Aktien, die dabei hervorstechen, zeichnen sich meist durch ein günstiges Kurs-Gewinn-Verhältnis sowie gute Wachstumsaussichten aus. Die gezielte Suche nach unterbewerteten Aktien wird auch als Value Investing Strategie – wertorientiertes Anlegen auf Deutsch – bezeichnet. Warren E. Buffett, einer der erfolgreichsten Investoren überhaupt, ist der bekannteste Verfechter dieser Anlagestrategie.

Wie hoch ist das Risiko bei Aktien bis 10 Euro?

Aktien unter 10 Euro sind oft weniger risikoreich als Aktien unter 5 Euro oder Pennystocks. Es kommt immer wieder vor, dass Unternehmen von der Börse für Fehlentscheidungen abgestraft werden, und der Kurs dann unter die 10-Euro-Marke rutscht. Sie als Anleger müssen dann herausfinden, ob es sich dabei um einen Ausrutscher handelt oder ob sich das Unternehmen in einer dauerhalten Krise befindet. Es kann auch sein, dass die Stückelung der ausgegebenen Aktien so klein ist, sodass sich dadurch ein Kurs unter 10 Euro ergibt.

Sind Aktien bis 10 Euro für Einsteiger geeignet?

Nur bedingt. Der niedrige Wert von Aktien bis 10 Euro ermöglicht Ihnen als Anleger zwar den Aktienkauf in hoher Stückzahl, das bedeutet aber auch, dass Sie schon leichte Kursbewegungen finanziell bemerken werden. Daher sollten Sie immer ihre persönliche Risikobereitschaft im Blick haben. Wir empfehlen Anfängern eher mit klassischen „Blue Chip“ Aktien, deren Kurse wenige Einbrüche verzeichnet haben, einzusteigen.

Fazit

Gerade bei Aktien bis 10 Euro ist es wichtig, nicht vorschnell zu handeln, sondern das Unternehmen und Aktienpotenzial genau zu analysieren. Denn nicht immer handelt es sich um unentdeckte Schnäppchen. In der Regel gibt es triftige Gründe für einen niedrigen Aktienkurs, und Aktionäre müssen sich dessen bewusst sein. Bei der Analyse sollte der Blick immer auf mehrere Kennzahlen und das Marktumfeld gerichtet werden, denn ein Wert alleine ist selten aussagekräftig.

Generell gilt: Aktien bis 10 Euro haben dann Potenzial, wenn das Geschäftsmodell des Unternehmens stabil ist und Aussicht auf Wachstum besteht. Aktien von jungen Firmen, die bisher wenig Erfolg verzeichnet haben, oder von Unternehmen, die in einer langanhaltenden Krise stecken, sollten Anleger besser meiden, auch wenn deren Kurse unter 10 Euro notieren.

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Paul ist Autor von Aktien.net und schreibt seit 2016 für das Portal. Im August 2006 - Januar 2009 hat er eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei der Allianz Versicherung absolviert. Hier war er unter anderem im Investmentbanking bei der Dresdner Bank (damals noch Teil der Allianz, heute Commerzbank) eingesetzt. Paul interessiert sich insbesondere für Aktienindizes, ETFs, Fonds, Rohstoffe und Anleihen.

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