Börsenstrategien 2020

Beste und erfolgreiche Börsenstrageien für Privatanleger

Das Wichtigste in Kürze

Was macht eine Börsenstrategie aus?

Eine Börsenstrategie zeichnet sich dadurch aus, dass Anleger genau wissen, unter welchen Bedingungen sie welche Aktie kaufen und wann sie diese wieder verkaufen müssen. Grundsätzlich gibt die Strategie also alle Entscheidungen vor, die der Anleger an der Börse umsetzt.

Das bedeutet, dass festgelegt ist, welche Aktie als Investment in Frage kommt. Wie der Anleger seine Aktie auswählt, kann jedoch völlig unterschiedlich sein: Manche Anleger richten sich nach Fundamentaldaten. So nutzen viele Strategien Wertpapiere, bei denen bestimmte Kernzahlen im Vergleich zum Index auffällig sind und andere wiederum nutzen bestimmte Kursverläufe als Indikator.

Vergleichsindex - Börsenstrategien

Börsenstrategien wollen den Vergleichsindex schlagen. (Quelle: Unsplash.com)

Auch der Zeitpunkt des Kaufs kann auf verschiedene Arten festgelegt werden: Manche wählen einen Stichtag, andere nutzen Indikatoren, um Märkte zu wechseln und wieder andere kaufen dann, wenn die Aktie unter einem bestimmten Kurs fällt. Manche passive Investoren kaufen sogar regelmäßig über Sparpläne zu und versuchen gar nicht erst, besonders gute Einstiegszeitpunkte zu erwischen.

Auch der Verkaufszeitpunkt ist in der Regel festgelegt. Manche Anleger legen ein Kursziel je Aktie fest und verkaufen das Wertpapier, wenn dieses Ziel erreicht wird. Andere wählen einen fixen Zeitpunkt zum Verkauf oder verkaufen turnusmäßig, wenn die Aktie in den gewählten Kennzahlen von anderen überholt wird.

Auch wenn es aufgrund der Fülle an unterschiedlichen Börsenstrategien und ihren Ausprägungen nicht so wirkt. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit: Eine Strategie ist immer eindeutig und nachvollziehbar. Nur dadurch wird der Erfolg der Börsenstrategie überhaupt erkennbar und kann reproduziert werden. Eine Strategie ist also fast schon eine wissenschaftliche Herangehensweise an das Börseninvestment. Und weil das so ist, kann sie auch verbessert oder sogar ganz verworfen werden – wie dies mit wissenschaftlichen Thesen ebenfalls der Fall ist.

Gibt es Börsenstrategien, die langfristig funktionieren?

Ob es tatsächlich Strategien gibt, die immer in der Lage sind, den Vergleichsindex zu schlagen, ist bereits seit längerem umstritten. Klar ist, dass viele Timing-Strategien früher oder später in eine Phase eintreten, in der sie nicht funktionieren und realisierte Gewinne wieder egalisiert werden können.

Eugene Fama hat mit seiner effizienten Markthypothese eine vielbeachtete finanzwissenschaftliche Theorie aufgestellt. Nach ihr haben alle Marktteilnehmer zumindest in einem effizienten Markt alle notwendigen Informationen, um den Preis einer Aktie festzulegen. Dementsprechend gibt es keine Über- oder Unterbewertungen. Es gibt also auch keine Schnäppchen am Aktienmarkt oder überteuerte Wertpapiere. Stattdessen bildet sich der Kurs einer Aktie rational, wenn die Marktteilnehmer ausreichende Informationen haben.

Würde Eugene Fama mit dieser Theorie Recht behalten, kann niemand den Markt langfristig schlagen. Allerdings gibt es auch einige Kritiker dieser Thesen. Verhaltensökonomen gehen hingegen von der Irrationalität der Marktteilnehmer aus und öffnen somit Räume, diese auch auszunutzen. Anhänge beider Lager finden jedoch passende Strategien für ihr Investment. Risikofreudige investieren aktiv, wer denkt, dass er den Markt nicht schlagen kann, investiert breit und lange.

So oder so: Es gibt nicht viele Fonds oder Starinvestoren, denen es tatsächlich geglückt ist, den Markt Jahr für Jahr zu schlagen. Es gibt jedoch Strategien, die über einen Zeitraum von zwanzig Jahren deutlich erfolgreicher sind als der Vergleichsindex. Eine Garantie ist das jedoch nicht.

Klar ist auch: Je weniger Streuung, umso höher das Risiko. Wenn Sie also im Rahmen Ihrer Börsenstrategie nur in eine Handvoll Aktien investieren, gehen Sie damit ein höheres statistisches Risiko ein, als wenn Sie Ihr Investment gleich über ETFs in einen ganzen Index streuen. Es ist also nicht zuletzt eine Frage von Glück und Risikofreude, für welche Strategie Sie sich entscheiden und ob Sie damit erfolgreich sein können. Eine Erfolgsgarantie gibt es mit keiner Börsenstrategie.

Egal ob Sie eine aktive Börsenstrategie verfolgen oder passiv investieren möchten: Ein Depot ist der Grundstein für Ihren Erfolg. Die derzeit günstigsten Aktiendepots finden Sie in unserer Top 5:

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Welche Eigenschaften sollten Anleger bei der Wahl ihrer Aktienstrategie beachten?

Börsenstrategien kommen in den verschiedensten Ausprägungen daher und eignen sich deswegen mal mehr und mal weniger gut für einen bestimmten Anlegertypen.

Die Börsenstrategie passt in's Risikokonzept

Die meisten Strategien unterscheiden sich im Verhältnis von Risiko und Renditechancen. Wer die beste Börsenstrategie finden möchte, muss deswegen darauf achten, welche Wertpapiere von der entsprechenden Strategie mit einer Kaufempfehlung versehen werden würden. Handelt es sich beispielsweise um einen eher konservativen Anleger, der innerhalb der Strategie Aktien erwerben sollte, die gerade deutlich im Kurs gefallen sind, handelt es sich in der Regel um eine Börsenstrategie, die für den entsprechenden Anleger nicht geeignet ist. Die meisten Strategien lassen sich jedoch verfeinern, indem beispielsweise die Risikoklasse der Wertpapiere beschränkt wird oder durch ausreichende Recherche über die Hintergründe das Risiko minimiert wird. Auf diese Weise können Strategien dennoch zu den Anlagezielen passen. Wichtig ist jedoch, dass das Konzept sich grundsätzlich eignet und zudem entsprechend angeglichen wird.

Bullen- VS. Bärenmärkte

Wallstreet Bulle - Börsenstrategien

Börsenstrategien können je nach Marktbewegung erfolgreich sein oder scheitern. (Quelle: Unsplash.com)

Privatanleger sollten zudem beachten, dass nicht alle Strategien zu jedem Zeitpunkt gleichermaßen geeignet sind. Börsenstrategien, die in Bullenmärkten gut funktionieren, weisen in Bärenmärkten häufig eine deutlich schlechtere Performance auf und umgekehrt. Einen weiteren Sonderfall stellen Seitwärtsbewegungen dar. Wer also keinen besonders langfristigen Anlagezeitraum verfolgt, sollte darauf achten, dass seine Strategie der jeweiligen Marktsituation angemessen ist. Zu welchen Marktbewegungen die jeweilige Börsenstrategie passt, wird auch durch deutliche Ausreißer in der Performance deutlich. Häufig lassen diese sich mit der jeweiligen Marktsituation in Verbindung bringen.

Häufigkeit des Handelns

Manche Privatanleger wollen sich so umfassend wie möglich mit ihren Investments beschäftigen, andere planen langfristige Geldanlagen und überprüfen die Entwicklung ihrer Aktien nur unregelmäßig. Sie sollten Ihre Börsenstrategie auch nach dem bevorzugten Zeitaufwand wählen. Für Privatanleger ist es in der Regel sinnvoll, Strategien zu meiden, die ein Umschichten des Portfolios häufiger als monatlich vorsehen. Der Zeitaufwand steigt sonst deutlich. Eine gute Alternative können jedoch Zertifikate sein, die bestimmte Strategien abbilden und beispielsweise selbstständig zwischen Geld- und Aktienmarkt wechseln.

Welche Strategie können Sie bei welchem Broker gut umsetzen?

Nicht jeder Online Broker ist gleichermaßen geeignet, um eine bestimmte Börsenstrategie umzusetzen. Deswegen stellen wir Ihnen nicht nur die beliebtesten Strategieansätze vor, sondern sagen Ihnen auch, bei welchen Brokern Sie die Strategie besonders gut und günstig umsetzen können.

Buy and Hold-Strategie mit vielen Brokern umsetzbar

Die Buy and Hold-Strategie ist unter Privatanlegern besonders beliebt: Anleger kaufen Aktien und planen, diese möglichst langfristig zu halten. Einer der wichtigsten Gründe ist, dass das Risiko für Verluste sinkt, je länger ein Anleger eine Aktie hält. Natürlich gilt das jedoch nicht für jedes Wertpapier. Wenn ein Unternehmen in eine Schieflage gerät, müssen Anleger schnell handeln, ohne bei üblichen Kursschwankungen überstürzt zu reagieren. Zudem muss das Portfolio möglichst breit gestreut sein, um Wertschwankungen zu vermeiden und das Risiko für Verluste zu verringern. Deswegen investieren immer mehr Anleger in ETFs, also Fonds, die passiv verwaltet besonders günstig sind und ganze Indizes abdecken.

An Broker stellt diese Strategie keine zu großen Herausforderungen, sodass sich die meisten für die Umsetzung eignen. Insgesamt entstehen durch die lange Haltedauer bei Transaktionen nur geringe Kosten, sodass die Unterschiede nicht so bedeutend sind. Sie sollten allerdings darauf achten, dass das Aktiendepot bedingungslos kostenfrei ist und nicht nur dann von Gebühren befreit wird, wenn Sie aktiv handeln.

Wenn Sie Ihr Risiko breit streuen möchten, sollten Sie zudem darauf achten, dass Sie bei Ihrem Online Broker in ETFs investieren können. Gute Anbieter für ETFs finden Sie hier:

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Perfekter Broker für den Gebert-Indikator: Schlechte Zeiten?

Der Gebert-Indikator ist eine der bekanntesten Strategien im deutschsprachigen Raum und funktioniert auch nur für den DAX. Gebert hat dabei versucht zu ermitteln, wann ein Investment in den Aktienmarkt sinnvoll ist und wann Anleger ihr Geld wieder abziehen sollten, um es in festverzinste Finanzprodukte zu investieren.

Ob Anleger bei dieser Anlagestrategie Aktien oder Zinsprodukte kaufen, hängt von vier Indikatoren ab:

  • Leitzinserhöhung oder Senkungen durch die EZB: Eine Erhöhung gibt einen Punkt
  • Inflation: Steigend oder fallend: Liegt der Verbraucherindex unter dem Vormonat, gibt es einen Punkt
  • Dollar-Euro-Kurs: Liegt der US-Dollar über dem Vorjahresstand gibt es einen Punkt.
  • Saison: Von April bis September gibt es einen Punkt.

Die Anwendung ist entsprechend einfach: Wenn der Indikator 0 oder 1 anzeigt, sollten Anleger Aktien verkaufen, bei 2 ist halten die beste Wahl. 3 bis 4 Punkte sind eine Kaufempfehlung.

Diese Aktienstrategie wurde mit Hilfe von Backtesting entwickelt und gilt als eine der wenigen zuverlässigen Börsenstrategien, die den Vergleichsindex DAX schlagen können. Allerdings ist der Gebert-Indikator nur eingeschränkt nutzbar: Er funktioniert nur für den deutschen Leitindex und nur für Long-Positionen.

Ein Broker, mit dem Sie die Gebert-Strategie umsetzen, ist derzeit nicht leicht zu finden. Zentral sind hierbei zwei Eigenschaften: Zum einen der möglichst günstige Handel von DAX-Aktien, zum anderen jedoch auch die Zinsen auf festverzinsliche Geldprodukte. Doch bei den meisten Brokern werden Sie hier kaum noch fündig: Tagesgeldzinsen sind eine Seltenheit und Festgeldangebote wurden bei den meisten Anbietern vorläufig eingestellt.

Anleger können sich mit Anleihen-ETFs etwas behelfen, sollten jedoch auf ein geringes Risiko der ETFs achten. Dann sind günstige Orderkosten noch wichtiger, um die Strategie erfolgreich umsetzen zu können. Deswegen empfehlen wir hier Smartbroker.

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Value Growth: Smartbroker gut geeignet

Sowohl die Value-Strategie als auch die Growth-Strategie zählen zu den Auswahlstrategien. Während die Value-Strategie darauf setzt, unterbewertete Aktien zu erwerben, setzt die Growth-Strategie darauf, dass das Unternehmen seinen Umsatz erhöhen kann und so auch der Aktienkurs steigt.

Bei der Growth-Strategie würde der Anleger beispielsweise die fünf Unternehmen aus dem DAX wählen, deren Umsatz im letzten Geschäftsjahr am deutlichsten zulegte.

Bei der Value-Strategie würde er hingegen Kennzahlen der einzelnen Titel analysieren und beispielsweise die fünf mit dem niedrigsten KGV auswählen und davon erneut eine Auswahl nach Dividendenrendite treffen.

Beim Value-Growth-Ansatz werden beide Auswahlkriterien kombiniert. Der Anleger kauft also beispielsweise drei Aktien nach dem Value-Ansatz und drei weiter nach den Kriterien der Growth-Methode. Nach zwölf Monaten schichtet er sein Portfolio dann nach dem gleichen Muster um.

Weil Sie Ihr Portfolio bei der Umsetzung dieser Börsenstrategie jährlich umschichten, ist es wichtig, dass Sie einen Broker mit günstigen Transaktionskosten wählen. Je nach Größe Ihres Portfolios können andere Anbieter günstiger sein, sodass Sie unseren Depotvergleich in Anspruch nehmen sollten. Smartbroker ist allerdings in fast allen Bereich sehr günstig und somit sicherlich immer zu empfehlen.

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Dividendenstrategie mit Smartbroker umsetzen

Bei einer Dividendenstrategie versuchen Anleger die Wertpapiere herauszufiltern, deren Unternehmen besonders großzügig bei der Dividendenverteilung sind. Der wichtigste Maßstab hierfür ist die Dividendenrendite, nicht die absolute Zahlung.

Eine der bekanntesten Dividendenstrategien und Aktienstrategien überhaupt ist „Dogs of the Dow“. Hier investieren Anleger in die zehn Aktien des Dow Jones, die die beste Dividendenrendite aufweisen. Die Haltedauer beträgt ein Jahr, danach wird das Portfolio so umgeschichtet, dass sich erneut die zehn mit der besten Dividendenrendite im Aktiendepot befinden.

Die Dividendenstrategie wird häufig auch als ETF Anlagestrategie umgesetzt und auf verschiedene Märkte angewandt. Denn natürlich ist das Prinzip nicht exklusiv für den US-Aktienmarkt anwendbar, sondern kann bei jedem Vergleichsindex genutzt werden.

Mit einem ETF würden Sie das Risiko noch breiter streuen. Egal ob Einzelaktie oder Fonds: Bei Smartbroker sind die Ordergebühren günstig. Auch für Dividendenzahlungen zahlen Anleger keine Zusatzgebühren.

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Saisonale Strategien nicht erfolgreicher

Viele Anleger sind auf der Suche nach einer besonders einfachen Börsenstrategie. Zahlreiche Börsenweisheiten geben Hinweise auf mögliche Strategien: Egal ob „The trend is your friend“ oder „sell in may and go away“ – Wer nach Ansätzen sucht, Aktien mit Strategie zu kaufen, findet sie.

Allerdings handelt es sich jedoch nicht immer um effektive Börsenstrategien. So ist es nicht eindeutig, dass Anleger in den Sommermonaten tatsächlich immer aus dem Aktienmarkt aussteigen sollten. Zwar sind die Kapitalmärkte im Winter stärker, allerdings heben Transaktionskosten den positiven Effekt größtenteils auf.

Dass es nicht ganz so einfach ist, zeigt gerade auch der Gebert-Indikator, der die Saisonalität berücksichtigt. Es ist jedoch nicht der einzige Faktor, der eine Rolle spielt. Eine zu einfache Aktienstrategie ist also nicht unbedingt zielführend.

Wenn Sie sich dennoch nach saisonalen Effekten richten möchten, sollten Sie auf günstige Transaktionskosten achten.

Strategien mit häufiger Umschichtung: Spezielle Trading-Broker ermöglichen oft günstigere Gebühren

Es gibt darüber hinaus einige Strategien, die nicht ganze Märkte oder Indizes betrachten, sondern stattdessen vor allem die Entwicklung von Einzelaktien im Auge haben und auf kurzfristige Veränderungen setzen. Hier suchen Investoren teilweise nicht nur auf Grundlage der Fundamentaldaten nach geeigneten Kandidaten, sondern sie beziehen auch die Chartanalyse mit ein. Die Haltedauer für die einzelnen Wertpapiere ist kurz und entsprechend häufig wird das Depot umgeschichtet.

Wenn Sie sehr kurzfristige Börsenstrategie nutzen möchten, müssen sie noch mehr als üblich auf günstige Gebühren achten. Außerdem ist es dann auch wichtig, dass die Ausführungsgeschwindigkeit schnell ist, um unnötige Kursabweichungen zu verhindern. In diesem Fall empfehlen wir einen Blick auf unsere spezialisierten Trading-Broker. Sie sind für den kurzfristigen Handel konzipiert und können die speziellen Anforderungen besser erfüllen.

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Alternativen für die eigene Börsenstrategie

ETF: Kostengünstiges Folgen und Umsetzen von Strategien

Wenn Sie nicht daran glauben, dass Sie persönlich den Markt schlagen können, haben Sie noch andere Möglichkeiten, dennoch strategisch an das Aktieninvestment heranzugehen. Mit ETFs können sie passiv Märkten folgen und so ohne Timing-Strategie oder Auswahl-Ansatz entspannt die Entwicklung der Märkte abwarten.

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Smartbroker bietet 26 sparplanfähige ETFs mit Dividenden-Strategie an

Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch durchaus ETFs, die ganze Strategien abbilden. Wenn Sie also selbst nicht die Zeit aufwenden möchten, finden Sie auf dem Markt einige ETFs, die für sie nach vorgegebenen Regeln investieren und beispielswese Dividendenstrategien, Value-Ansätze oder andere Strategien verfolgen.

Robo Advisor: Keine Arbeit, alles erledigt

Eine weitere Möglichkeit ist das Investment über sogenannte Robo-Advisor. Auch sie verfolgen meist eine passive Anlagestrategie und streuen das Risiko je nach dem Risikotyp des Anlegers. Anleger müssen nicht eingreifen, weil die Geldanlage durch den Robo-Advisor überwacht und bei Bedarf umgeschichtet wird.

Unser Testsieger in diesem Bereich ist der Robo-Advisor Oskar. Hier können Sie in 10 verschiedene ETFs mit standardisierten Portfolios so anlegen, dass es Ihrem Risikotypen entspricht.

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Das sollten Sie über Strategien wissen

Welche Arten von Börsenstrategien gibt es?

Es gibt zahlreiche verschieden Börsenstrategien: Von aktiven und kurzfristigen Strategien bis hin zu langfristigen und passiven Ansätzen gibt es nahezu jede Ausprägung und Bandbreite. Einige Strategien konzentrieren sich auf ganze Märkte, andere versuchen geeignete Einzelaktien zu finden. Manche fokussieren sich auf den richtigen Einstiegszeitpunkt, andere wiederum auf die besten Aktien.

Was sind gute Kennzahlen, um eine Börsenstrategie einschätzen zu können?

Natürlich ist die Rendite über einen möglichst langen Zeitraum ein guter Anhaltspunkt für den Erfolg einer Börsenstrategie. Genauso wichtig ist es jedoch, das Risiko einschätzen zu können, mit denen diese Rendite erzielt werden könnte. Risikokennzahlen wie das Maximum Drawdown, Treynor Ratio oder Jensen Alpha helfen dabei, das Risiko-Rendite-Verhältnis besser einschätzen zu können.

Wie kann ich Börsenstrategien umsetzen, ohne Aktien zu kaufen?

Wer das direkte Investment scheut, kann Börsenstrategien auch über ETFs oder Zertifikate realisieren.

Warum sollte ich eine Strategie beim Aktienhandel nutzen?

Eine Strategie kann dabei helfen, den menschlichen Fehler zu verkleinern. Da jede Entscheidung rational ist ist und somit nachvollziehbar, kann die Strategie im Gegensatz zum planlosen Anlegen verbessert werden.

Ab welcher Investitionshöhe können Anleger Strategien für den Aktienhandel einsetzen?

Sobald das Investment für den Aktienhandel ausreicht, sollten Anleger auch Strategien umsetzen. Wer mit einem geringen vierstelligen Bereich startet, investiert jedoch besser in entsprechende ETFs, die die Strategien breiter gestreut umsetzen.

Fazit

  • Es gibt viele Börsenstrategien, die teilweise bereits seit vielen Jahrzehnten erfolgreich sind. Dennoch können auch sie nicht unter allen Marktbedingungen den Markt schlagen. Deswegen sind ein langer Atem und etwas Glück für den Erfolg oft dennoch entscheidend. Dies gilt für jede Börsenstrategie.
  • Wichtig ist es gerade für Anfänger, zu verstehen, dass zurückliegender Erfolg keine Prognose ermöglicht. Mit Börsenstrategien legen die meisten Anleger jedoch schon allein deswegen erfolgreicher an, weil der menschliche Fehler dadurch verkleinert wird. Wer sich an zuvor festgelegte Regeln hält, wird weniger Impulskäufe oder -verkäufe tätigen, was das Risiko für hohe Verluste verhindert.
  • Für die Umsetzung der meisten Strategien ist vor allem ein günstiger Broker entscheidend. Durch die Umschichtung entstehen Zusatzkosten, die bei teureren Anbietern dazu führen, dass die Rendite erheblich kleiner wird.

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