Wie setzen sich Ordergebühren zusammen?

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Aktien kaufen kosten

Die Ordergebühren – oft werden sie unterschätzt, doch sie können gerade bei Vieltradern über Gewinn oder Verlust entscheiden. Es findet keine Transaktion statt, ohne dass Broker und der Börsenplatz mitkassieren. Das gilt auch dort, wo Transaktionen scheinbar gebührenfrei sind. Wir klären auf, wo die Gebühren herkommen, wie man sie abschätzen kann und wie Sie durch die Wahl eines günstigen Brokers viel Geld sparen können.

Top Aktien Depots

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Beste Broker zum Aktien kaufen & verkaufen

Ordergebühren sind die Kosten, die beim Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers anfallen. Üblicherweise liegen die Kosten beim Kauf und Verkauf jeweils genauso hoch.

Ordergebühren: Direktbroker vs. Hausbank

Die erfreuliche Nachricht für Anleger ist, dass die durchschnittlichen Ordergebühren in den letzten Jahren stetig gesunken sind. Das hängt vor allem mit der Digitalisierung des Börsenhandels zusammen.

Klassische Hausbanken, die auf Wunsch die Orders noch manuell ausführen und etwa eine telefonische Orderabwicklung anbieten, verlangen oft 20,- € oder mehr für einen Kauf oder Verkauf. Diese Banken verfolgen aber ein anderes Geschäftsmodell. Sie setzen eher auf persönlichen Kundenkontakt und verstehen sich als finanzielle Berater, die Kunden langfristig begleiten.

Ordergebühren Aktien comdirect und Co

Bei Direktbrokern sind günstige Ordergebühren dagegen die Regel. Mehr als 10,- Euro kostet auch die Order bei einer Direktbank mit breitem Angebot wie der ING (früher ING DiBa) nur bei sehr hohen Umsätzen (lesen Sie dazu auch unseren Absatz zu ING DiBa Ordergebühren).

Mittlerweile werden die Gebühren der großen Direktbanken wie der ING, der DKB und der comdirect bank von Discount-Brokern noch deutlich unterboten. Unternehmen wie DEGIRO und Smartbroker berechnen weniger als 5,- Euro je Order, einige Neobroker verlangen teilweise sogar keine Ordergebühren mehr. Bewusst sein muss Kunden aber, dass auch diese Broker Geld verdienen müssen.

Top 5 Aktien Depots

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Kosten pro Order
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Kosten pro Order
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* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Außerdem bieten besonders günstige Broker meist nur Käufe und Käufe per App. Viele Trader begrüßen es aber, wenn der Direktbroker eine telefonische Orderannahme zusätzlich zur Onlineplattform anbieten. Diese ist zwar auch meist deutlich teurer, kann aber lebensrettend sein, wenn im Fall eines Netzausfalls oder Hardwarecrashs schnell Positionen glattgestellt werden müssen, denn dann genügt dafür ein Anruf beim Broker.

Ordergebühren im Ausland

Viele in Deutschland zugelassene Broker bieten auch den Handel an ausländischen Börsenplätzen an, vor allem die US-Märkte und asiatische Handelsplätze erfreuen sich hier bei Tradern großer Beliebtheit. Die Gebühren sind bei Auslandstransaktionen meistens ebenfalls etwas höher. Wer viel im Ausland handelt, sollte beim Ordergebühren berechnen auch die Kosten für Käufe und Verkäufe an den jeweiligen Handelsplätzen mit berücksichtigen, beispielsweise in den USA oder der Schweiz.

In Nordamerika gibt es außerdem die Besonderheit, dass teilweise Ordergebühren pro Aktie statt in Relation vom Umsatz berechnet werden. Das kann den Kauf von sehr günstigen Aktien unerwartet teuer machen. Es lohnt sich daher vorher ein Blick in das Preis- und Leistungsverzeichnis.

Discountbroker wiederum bieten oft nur den Handel über einen einzigen Börsenplatz, da sie von diesem Provision für die Vermittlung von Aufträgen erhalten.

Depotgebühren nur noch selten

Ebenfalls berechnen Hausbanken teilweise noch Gebühren für die Depotführung. Dies ist jedoch bei den modernen Direktbrokern nicht mehr üblich, hier ist ein kostenloses Depot die Regel. Auch einige Online-Broker wie flatex verlangen Depotgebühren. Das kann sich lohnen, wenn regelmäßig gehandelt wird und dafür die Kosten je Kauf oder Verkauf niedriger sind.

Der erste Teil der Orderkosten kommt dem Broker selbst zugute. Bei Online-Direktbrokern handelt es sich meist um eine Orderpauschale von etwa 5 €. Es gibt jedoch Filialbanken, bei denen deutlich höhere Gebühren anfallen, die aber dafür persönliche Betreuung und telefonische Orderaufgabe anbieten.

Was sind Börsengebühren?

Zu den Ordergebühren, die der Broker erhebt, kommen noch die Börsengebühren hinzu. Die Börsen sind regulierte Handelsplätze, welche Angebot und Nachfrage von Wertpapierhändlern miteinander decken und so den Handel ermöglichen. Dafür ist eine technisch und logistisch aufwendige Infrastruktur zu betreiben, die teilweise über Transaktionsgebühren finanziert wird. Die genaue Zusammensetzung der Börsengebühren ist komplex, da hier neben der Finanzierung der von den Börsen bereitgestellten Dienstleistungen auch noch sogenannte Clearing- und Settlement-Gebühren hinzukommen. Diese fallen dafür an, eine rechtssichere Übermittlung der Forderungen und Verbindlichkeiten zu gewährleisten, die durch die Wertpapiertransaktion entstanden sind. Dies ist sozusagen der Moment der Transaktion, an dem die Wertpapiere den Besitzer wechseln.

In Deutschland kommen neben dem elektronischen Handelsplatz XETRA vor allem die Börse Frankfurt und die Börse Stuttgart als Handelsplätze infrage. Die Frankfurter und Stuttgarter Börsen sind noch klassische Parkettbörsen, an denen Makler vor Ort agieren, wenn auch inzwischen selbstverständlich ausschließlich per Computer. Dennoch ist es hier im Prinzip weiterhin möglich, telefonisch oder durch Zuruf Orders zu erteilen, weswegen die Gebühren naturgemäß an diesen Handelsplätzen ebenfalls höher ausfallen, als an der rein elektronischen XETRA-Börse, denn dort entfällt die Makler-Courtage.

Die Gebühren orientieren sich prozentual an der Ordergröße, jedoch werden meist von den Börsen Mindest- und Höchstgrenzen festgelegt. So kostet eine Order mindestens etwa 1 € und in der Regel nicht wesentlich mehr als 100 €. Für eine relativ kleine Aktienorder im Wert von 3000€ fallen an der elektronischen Wertpapierbörse z.B. 2-3€ Gebühren an, an den Parkettbörsen muss man für denselben Trade schon mit bis zu 20€ Gebühren rechnen. Diese kommen zu den Brokergebühren hinzu.

Somit kann die Wahl des Brokers und des Handelsplatzes einen entscheidenden Einfluss auf die Kosten haben und ein und derselbe Trade kann zwischen 7 € bis hin zu über 50€ kosten.

Der zweite Teil der Ordergebühren geht an den Handelsplatz. Darin sind Makler-Courtagen enthalten sowie die Kosten für die logistische Abwicklung und rechtliche Absicherung der Transaktion (Clearing & Settlement). An der elektronischen Wertpapierbörse XETRA entfallen die Maklerkosten, so dass hier Transaktionen deutlich günstiger sind.

Top 5 ETF Broker

1
Anzahl ETFs
18000
Orderkosten 1000 €
0
Sparplanfähige ETFs
608
Anzahl gebührenfreier ETFs
273
Testberichtzu Smartbroker
2
Anzahl ETFs
1000
Orderkosten 1000 €
4,90€ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
600
Anzahl gebührenfreier ETFs
170
Testberichtzu Comdirect
3
Anzahl ETFs
165
Orderkosten 1000 €
1€
Sparplanfähige ETFs
165
Anzahl gebührenfreier ETFs
0
Testberichtzu OnVista
4
Anzahl ETFs
728
Orderkosten 1000 €
4,90€ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
700
Anzahl gebührenfreier ETFs
150
Testberichtzu ING
5
TradeRepublic Logo
Anzahl ETFs
7500
Orderkosten 1000€
0€
Sparplanfähige ETFs
1300
Anzahl gebührenfreier ETFs
500
Testberichtzu Trade Republic
Sie riskieren Ihr Kapital

Versteckte Ordergebühren: der Spread

Die Funktion einer Börse besteht darin, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen. Möchte zum Beispiel Trader A 100 Stück einer Aktie zu einem Kurs von 105 € verkaufen, Trader B ist aber nur bereit 103 € dafür zu bezahlen, dann werden diese beiden Anliegen in Orderbuch gegenübergestellt. Jeder weitere Trader, der Einblick in dieses Orderbuch hat, weiß nun, dass er die betreffende Aktie für 105 € bekommen kann, die aber nur für 103 € verkaufen könnte.

Deswegen werden Aktienkurse in Form von Geld und Brief Kurs angezeigt. Der immer höher liegende Briefkurs ist derjenige, zu dem ein Trader die Aktie an der Börse kaufen kann. Verkauft der Trader hingegen das Papier, so erhält er als finanziellen Gegenwert nur den niedrigeren Geldkurs. Der Unterschied zwischen diesen beiden Werten wird Spread genannt.

Manche Broker, vor allem im CFD-Bereich, agieren als Marketmaker. Das heißt sie bilden nicht die Kurse dadurch aus, dass sie Angebote und Nachfragen gegeneinander aufwiegen, sondern sie nehmen die Gegenposition einer Kundenorder ein. Aber auch in diesem Fall werden die Kurse in Form von Geld- und Briefkurs angegeben, denn auf diese Weise finanziert sich der Broker, ohne klassische Ordergebühren eintreiben zu müssen. Dadurch, dass Kunden etwa ein Aktien-CFD etwas teurer kaufen und etwas billiger verkaufen müssen, kommt die Differenz immer dem Broker zugute.

Top 5 CFD Broker

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CySEC und FCA
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Aktien, Krypto, ETFs
Regulierung
brit. FCA
Hebel
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Testberichtzu Plus500
3
Produkte
Aktien, Krypto, ETFs
Regulierung
brit. FCA
Hebel
bis zu 1:30
Testberichtzu Trading 212
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Produkte
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Regulierung
deut. BaFin
Hebel
bis zu 1:30
Testberichtzu FXFlat
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Produkte
Aktien, Krypto, ETFs
Regulierung
MFSA
Hebel
bis zu 1:30
Testberichtzu nextmarkets
Sie riskieren Ihr Kapital

Vorsicht: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74 % und 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFD Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Vor allem Broker im Forexbereich finanzieren sich fast ausschließlich über solche Spreads. Es ist daher für Neueinsteiger sehr wichtig, vor der Eröffnung eines Brokerkontos zu ermitteln, wie hoch die Spreads ausfallen bei den Währungspaaren, die gehandelt werden sollen. Der Spread wirkt sich nämlich anteilig auf das Ordervolumen aus, das heißt je größer die gehandelte Position, desto höher ist auch der Spread, der gezahlt werden muss.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Trading-Frequenz. Wenn ein Daytrader beispielsweise mehrere Trades innerhalb nur einer Stunde macht, dann kann ein Unterschied im Spread von einem Punkt oder zwei Punkten am Monatsende über Gewinn oder Verlust in der Gesamtbilanz entscheiden.

Wenn also ein nicht ganz seriöser Forex-Broker behauptet: „Bei uns zahlen Sie keine Ordergebühren“, dann kann es ein böses Erwachen geben, wenn sich hinterher herausstellt, dass der Spread um mehrere Punkte größer ist als bei der Konkurrenz. So kundenfreundlich der Verzicht auf klassische Gebühren zunächst scheint, die Ordergebühren berechnen ist durch die Finanzierung aus dem Spread komplizierter geworden.

Aus der Differenz von Kauf- und Verkaufspreis ergibt sich der Spread, ein weiterer etwas versteckter Kostenfaktor. Bei Marketmakern im Forex- und CFD Bereich ist der Spread meist die einzige Gebührenform.

Top 5 Robo Advisor

1
Servicegebühr
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Fondskosten
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Ab 25€
Mindesteinlage
Ab 1.000€
Anlagestrategien
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Servicegebühr
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0,22%
Sparplan
Ab 30€
Mindesteinlage
Ab 5.000€
Anlagestrategien
10
Testberichtzu Quirion
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Servicegebühr
0,33%
Fondskosten
0,16%
Sparplan
Ab 50€
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Ab 500€
Anlagestrategien
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0,27%
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Ab 1€
Mindesteinlage
Ab 0€
Anlagestrategien
5
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5
Servicegebühr
0,70%
Fondskosten
0,25%
Sparplan
Ab 50€
Mindesteinlage
Ab 2.500€
Anlagestrategien
5
Testberichtzu Fintego
Sie riskieren Ihr Kapital

Welcher Anlegertyp bin ich?

Die Wahl des richtigen Brokers ist nicht nur der Preis entscheidend. Welcher Broker der individuell beste ist, hängt deshalb auch von den Ansprüchen und vom Handelumsatz ab.

Alles aus einer Hand

Wer nur hin und wieder handelt, der wird es schätzen wenn er nicht für Brokerage, Girokonto und Tagesgeld jeweils eine eigene Bank benöigt. Anbieter wie die Consorsbank, die comdirect bank, die DKB und die ING sind zwar etwas teurer, aber bieten dafür alle Dientleistungen aus einer Hand. Zudem sind die Gebühren zwar höher als bei Discount-Anbietern, aber immer noch weitaus niedriger als bei einer klassischen Filialbank (lesen Sie dazu auch unsere Informationen zum Thema comdirect Ordergebühren Rechner).

Der Zugang zu einer großen Börse hat Vorteile

Wer nach Begriffen wie Depot niedrige Ordergebühren oder Depot günstige Ordergebühren sucht, landet meistens bei Discount-Brokern wei Trade Republik oder justTRADE. Allerdings bieten diese ihre günstigen Konditionen meist nur über einen bestimmten Handelsplatz, bei Trade Republik etwa die Lang & Schwarz Exchange in Hamburg.

Das bedeutet gerade für Vieltrader enorme Vorteile. In den USA, wo Discount-Broker aber eine längere Tradition haben, sind diese teilweise schon in die Kritik geraten. Denn an den jeweiligen Handelsplätzen gibt es jeweils nur einen einigen Marketmaker, an der Lang & Schwarz Exchange Lang & Schwarz. Das kann vor allem außerhalb der Xetra-Öffnungszeiten zu höheren Spreads führen. Außerdem wurde Disocunter-Brokern in den USA vorgeworfen, ihre Kunden „an Hochfrequenztrader zu verkaufen“.

Wechseln lohnt sich, ist aber anstrengend: Ordergebühren comdirect und Ordergebühren Consorsbank im zweiten Jahr höher

Einige Broker wie die Consorsbank oder die comdirect bank bieten sehr attraktive Neukundentarife. Wer sie voll ausschöpfen will, müsste aber jedes Jahr wechseln. Wer das nicht will, sollte auch die Tarife im zweiten Jahr vergleichen. Diese sind deutlich höher, aber immer noch im üblichen Rahmen.

Attraktiv sind Neukundenrabatte natürlich, wenn es gilt im ersten Jahr viel Geld anzulegen, beispielsweise weil geerbt wurde oder Festgeld fällig wurde und das Geld jetzt lukrativer angelegt werden soll.

Fazit

Für Wertpapier-Transaktionen fallen Gebühren an, die sich aus vielen verschiedenen Teilen zusammensetzen. Der größte Teil entfällt auf den Broker, der als Vermittler zwischen privatem Trader und Börsenplatz auftritt. Ein weiterer Teil der Gebühren wird vom  Börsenplatz erhoben, über den der handel stattfindet. Schließlich entsteht bei jedem Trade noch eine implizite Belastung durch den Spread, also den Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis eines Wertpapiers. Eine große Anzahl von Brokern bieten heute auf dem Markt unterschiedlichste Gebührenmodelle an, die auch von der Trading-Häufigkeit und dem Handelskapital des Kunden abhängen.

Paul Scheuschner

Paul ist Autor von Aktien.net und schreibt seit 2016 für das Portal. Im August 2006 - Januar 2009 hat er eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei der Allianz Versicherung absolviert. Hier war er unter anderem im Investmentbanking bei der Dresdner Bank (damals noch Teil der Allianz, heute Commerzbank) eingesetzt. Paul interessiert sich insbesondere für Aktienindizes, ETFs, Fonds, Rohstoffe und Anleihen.