In welche Kryptowährung 2019 investieren – wir helfen bei der Auswahl!

Für den Bitcoin war 2018 kein gutes Jahr. Im Dezember 2017 hatte die Kryptowährung ihren Höchstkurs erreicht und war fast 19.000 US-Dollar wert. Anfang 2018 stand sie zeitweise immer noch bei mehr als 17.000 US-Dollar, doch im Dezember war sie teilweise nur noch rund 3.200 US-Dollar wert. Wird sich der Kurs erholen und wenn nein, in welche Kryptowährung soll man 2019 investieren?

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In welche Kryptowährung 2019 investieren?

  • Bitcoin bleibt wichtigste Kryptowährung
  • Bitcoin Cash und Bitcoin Gold als Abspaltungen
  • XRP Ripple ist die neue Nummer 2
  • Von fallenden Bitcoin-Kursen investieren
  • Aktien oft die bessere Wahl

Soll man überhaupt in eine Kryptowährung investieren?

Bevor wir uns der Frage zuwenden, in welche Kryptowährung man 2019 investieren soll wollen wir kurz fragen, ob man das überhaupt tun sollte. Denn gegen ein solches Investment sprechen mehrere Gründe.

So steht hinter einer Kryptowährung kein „echter“ Wert, also keine Maschinen, Patente und Grundstücke wie bei einer Aktiengesellschaft. Ein Problem das allerdings auch alle traditionellen Währungen betrifft. Sollten die Menschen das Vertrauen in den Euro verlieren, ist ein 100,- Euro Schein irgendwann nur noch Papier.

Was sind Aktien

Aktien beurkunden einen Anteil an einem Unternehmen, in diesem Fall am Fernheizwerk Neukölln.

Allerdings ist der Euro deutlich weniger volatil als der Bitcoin und andere Kryptowährungen. Eine große Gefahr ist dabei die Tatsache, dass mehr als 95 Prozent der Bitcoins nur rund 4 Prozent der Nutzer gehören. Diese Akteure haben also eine gigantische Marktmacht. Zwar haben sie ein Eigeninteresse daran, die Währung nicht zu stark verfallen zu lassen, aber unter Umständen könnten sie auch hohe Verluste in Kauf nehmen um ihre Gewinne zu sichern, bevor ein weiterer Kursrückgang auch sie auffrisst.

Der Bitcoin wird auch 2019 die Nummer 1 bleiben

Der Bitcoin ist nicht nur die bekannteste Kryptowährung, sondern auch die mit dem höchsten Umsatz. XRP Ripple und Ether folgen mit deutlichem Abstand. Deshalb sollte der Bitcoin auch 2019 mit in der Auswahlliste sein.

Ob der Bitcoin im Jahr 2019 zu einer neuen Rallye ansetzt und vielleicht sogar die Verluste aus 2018 wieder wettmacht oder aber der Abwärtstrend sich fortsetzt weiß niemand. Einige Beobachter erwarten eine Erholung, andere sehen das baldige Ende der Kryptowährung. Kluge Anleger sollten deshalb nicht alles auf eine Karte setzen und den Bitcoin nur als eine Komponente in ihrer Anlagestrategie sehen.

Die Ableger: Bitcoin Cash und Bitcoin Gold

Ein großer Nachteil des Bitcoins ist die aufwendige Gewinnung und Weitergabe. Die Kryptowährung verbraucht mittlerweile mehr Strom als die mehr als elf Millionen Einwohner Griechenlands samt der dortigen Industrie und der Touristen.

Zwei Ableger haben sich deshalb das Ziel gesetzt, ein einfacheres Verfahren zur Gewinnung zu etablieren, nämlich Bitcoin Cash und Bitcoin Gold. Bei Bitcoin Cash wurde die maximale Größe eines Blockes beispielsweise von 1,0 MB auf 8,0 MB erhöht. Der große Erfolg war der neuen Währung aber nicht beschieden, im Jahr 2018 verlor sie rund 95 Prozent ihres Wertes.

Griechenland Bitcoin Stromverbrauch

Das Schürfen und Transferieren von Bitcoins verbraucht mehr Strom als alle Bürger, Firmen und Behörden Griechenlands zusammen – einschließlich der Touristen.

Auch Bitcoin Gold ist einfacher zu schürfen als der klassische Bitcoin – und auch diese Kryptowährung entwickelte sich 2018 schwach. Anfang des Jahres war ein Bitcoin Gold noch mehr als 200,- Euro wert, kurz vor Weihnachten lag der Kurs zeitweise unter 10,- Euro.

XRP Ripple

Der XRP Ripple ist aktuell die zweitgrößte Kryptowährung, wenn man die weltweiten Umsätze damit als Basis nimmt. Während der Bitcoin im Dezember 2017 deutlich an Wert verlor, startete der XRP Ripple damals eine unglaubliche Rallye. Der Preis für eine Einheit stieg von etwa 0,20 Euro auf 2,82 Euro am 7. Januar 2018. Doch seitdem hat die Kryptowährung den Großteil der Gewinne wieder abgegeben. Innerhalb von nur einem Monat stürzte der Wert auf unter 0,60 Euro je Einheit. Seitdem ging es in Schüben immer weiter nach unten, wobei das Tief mit 0,25 Euro im September erreicht wurde. Danach erholte sich der Ripple zunächst wieder, verlor dann aber erneut an Wert.

Die weitere Entwicklung ist deshalb schwer zu schätzen. Schon mehrfach hatte sich der Kurs zunächst erholt, um dann noch weiter zu fallen. Allerdings gibt es einen Unterschied des XRP zum Bitcoin. Er ist nämlich die interne Verrechnungseinheit des Devisenmarktes Ripple.

Ether

Der Ether, nach dem zugrunde liegenden System auch Ethereum genannt, ist die drittgrößte Kryptowährung der Welt. Lange hielt er sogar Platz 2, musste den aber an den XRP abgeben.

Wie die meisten Kryptowährungen verlor er im Jahr 2018 deutlich an Wert. Am 8. Januar hatte der Preis für eine Einheit bei über 1.190,- Euro gelegen, Mitte Dezember waren es dann nicht einmal mehr 74,- Euro.

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Ergebnis: Welche Kryptowährung man 2019 kaufen soll

Welche Kryptowährung 2019 das Rennen machen wird, ist kaum vorherzusagen. Für den Ripple und Ethereum sprechen immerhin, dass beide eine Funktion als Zahlungsmittel innerhalb ihres Netzwerkes erfüllen.

Bitcoins für Kleinanleger

Kryptowährungen sind flüchtig. Das bedeutet ein hohes Verlustrisiko.

Trotzdem sollten Anleger Vorsicht walten lassen. Ein langfristiges Investment ist vor allem dann sinnvoll, wenn es ein Baustein eines breit gestreuten Portfolios ist. Wobei ein gutes Depot auch ohne Kryptowährungen auskommt. Zur Absicherung gegen allgemeine Krisen ist Gold aktuell noch besser geeignet.

Für Spekulanten: Kryptowährung beim CFD-Broker kaufen

Die starken Schwankungen der Kryptowährungen haben für kurzfristige Anleger aber durchaus ihren Reiz. Denn sie erlauben große Gewinne – und natürlich auch Verluste. Dafür ist es aber oft einfacher, die Kryptowährung nicht selbst zu kaufen, sondern ein Differenzkontrakt darauf.

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CFD-Brokern wie Plus500 bieten sogenannte Differenzkontrakte. Deren Basiswert kann auch eine Kryptowährung sein. Das lohnt sich vor allem bei kurzen Haltedauern.

Das hat mehrere Vorteile. So lässt sich auf diese Art und Weise problemlos auf fallende Kurse setzen. Die Währung lässt sich außerdem mit einem Hebel kaufen. Bei einem Hebel von 30:1 (der maximal mögliche Hebel für Privatanleger) müssen für den Kauf eines Bitcoins im Wert von 3.000,- Euro nur 100,- Euro wirklich investiert werden. Oft lassen sich auch Bruchteile von Bitcoins oder anderen Kryptowährungen kaufen, beispielsweise 0,1 Bitcoins. Das erlaubte es Tradern, auch mit weniger Geld zu handeln.

Top 5 CFD Broker für Kryptowährungen

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Schließlich funktioniert der Handel bei CFD-Brokern vor allem schnell und einfach. Wichtig ist, dass es sich um einen etablierten, regulierten und seriösen Broker handelt. Zu dieser Gruppe zählt beispielsweise Plus500. Das Unternehmen bietet eine ganze Reihe von CFDs auf Kryptowährungen, neben Bitcoin, XRP und Ether auch IOTA und NEO.

Achtung, Risikowarnung: 80,6% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld!



Fazit

Welche Kryptowährung 2019 das Rennen machen wird, ist offen. Möglich auch, dass alle Verluste machen werden. Ein Investment ist deshalb nur etwas für waghalsige Investoren. Statt die Kryptowährung direkt zu kaufen, kann man auch bei CFD-Brokern ein Differenzkontrakt darauf erwerben. Das hat viele Vorteile, wenn Positionen am selben Tag eröffnet und wieder geschlossen werden. Wer eine Position allerdings über Nacht hält, muss oft zusätzliche Gebühren zahlen. Anleger sollten aber überlegen, ob eine Kryptowährung die beste Investmentmöglichkeit ist. Gute Alternativen sind Gold oder Aktien.

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