Broker Vergleich – Die besten Broker im Vergleich 2019

Das Wichtigste in Kürze:

Unser Broker Vergleich 2019 zeigt, wer besonders günstige Konditionen bietet. Er kann aber noch mehr: Wir erklären, worauf es ankommt und geben Hintergrundinformationen. Denn nicht jeder hat die gleichen Ansprüche. Für die Einen sind besonders niedrige Gebühren interessant, der Andere möchte dagegen alle Bankdienstleistungen aus einer Hand. Und wieder ein Dritter ist seit Jahren Sparkassen-Kunde und möchte das auch bleiben, will aber einen günstigen Online-Broker. Für alle drei haben wir ein gutes Angebot. Außerdem stellen wir noch eine Alternative für alle vor, die sich vor allem an Anleger richtet, die sich um ihre Geldanlage nicht ständig kümmern wollen.

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Sie riskieren Ihr Kapital

So funktioniert der Broker Vergleich 2019

Unser Broker Vergleich 2019 verwendet als wichtigstes Kriterium den Preis. Dabei berücksichtigen wir auch Neukunden-Angebote, also beispielsweise eine reduzierte Gebühr im ersten Jahr. Das ist sinnvoll, weil viele Anleger im ersten Jahr besonders viel Geld investieren. Wer beispielsweise 5.000,- Euro gespart hat und angesichts der niedrigen Zinsen nicht erneut in Festgeld anlegen will oder wer 50.000,- Euro geerbt hat, der sollte einen Großteil des Geldes innerhalb eines Jahres investieren.

Später ist es dann sinnvoll, im Rahmen eines Sparplans (siehe unten) regelmäßig Geld anzulegen. Ständiges Umschichten lohnt sich für die meisten Anleger nicht. Denn jeder Kauf und Verkauf ist mit Gebühren verbunden.

Hin und her macht Taschen leer

– Börsenweisheit

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Brokervergleich

Wir beantworten ihre wichtigsten Fragen

  • Was ist der Unterschied von einem Aktienbroker zu einem Forex- oder CFD-Broker?
  • Wo kann ich ETFs kaufen?
  • Was macht einen guten Broker aus?
  • Muss es ein deutscher Broker sein?
  • Wie funktioniert die Eröffnung?

ETF Broker, Aktienbroker, Forex Broker und CFD Broker – Wo ist der Unterschied?

Klassische Broker bieten Kunden den Zugang zu den internationalen Wertpapierbörsen, beispielsweise der Tradegate Exchange und Xetra in Deutschland, der Bombay Stock-Exchange in Mumbai oder der New Yorker NASDAQ. Dort werden nicht nur Aktien, sondern auch ETFs (von Exchange Traded Fund, englisch für börsengehandelter Fonds), Anleihen, Zertifikate oder Optionsscheine gehandelt. Alle hier vorgestellten Broker bieten diese Dienste, auch wenn einige zusätzlich den Handel mit CFDs anbieten, beispielsweise Flatex, die Consorsbank oder S Broker. Obwohl diese Dienstleister auch den Handel von Anleihen und ETFs bieten, werden sie oft als Aktienbroker bezeichnet.

Dagegen lassen sich bei CFD-Brokern wie Plus500 keine Aktien oder ETFs kaufen. Zwar kann man auch dort auf die Entwicklung von Aktien spekulieren, allerdings kauft man nicht direkt das Wertpapier, sondern ein Differenzkontrakt. Von dessen englischer Bezeichnung Contract for Difference leitet sich die Abkürzung CFD ab.

Diese Differenzkontrakte entwickeln sich wie der zugrunde liegende Basiswert, allerdings meist mit einem Hebel. Ein Hebel von 20 bedeutet beispielsweise, dass man bei einer Kursveränderung von 5,0 Prozent am Ende 100,0 Prozent Gewinn oder Verlust macht – je nachdem ob man mit seiner Prognose richtig oder falsch lag.

Plus500 Kryptowährungen

Plus 500 ist einer der bekanntesten CFD Broker in Europa.

Allerdings fallen bei den CFD-Brokern hohe Kosten an, wenn eine Position über Nacht gehalten wurde. Ein Aktien-CFD kaufen und dann zehn Jahre liegen lassen ist deshalb nicht möglich. Das Angebot wendet sich an spekulative Trader, die meist am selben Tag kaufen und verkaufen.

Manchmal liest man auch die Bezeichnung Forex-Broker. Forex steht für Foreign Exchange, also für den Devisenhandel. Ein Forex-Broker bietet also den Handel mit Devisen an. Allerdings gibt es kaum “reine” Forex-Broker für Privatanleger. Üblicherweise bieten CFD-Broker wie Plus 500 oder Nextmarkets auch Differenzkontrakte auf Devisenpaare. Damit lässt sich beispielsweise auf die Entwicklung des südafrikanischen Rand gegenüber dem Euro, des britischen Pfund gegenüber dem japanischen Yen oder des Bitcoins zum US-Dollar wetten.

Unser Expertentipp: CFD sind komplexe Instrumente und haben wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell ggf. Ihr gesamtes Geld oder Kapitalanlage zu verlieren. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Sie sollten keine Gelder einsetzen, deren Verlust Sie im schlimmsten Fall nicht verkraften könnten. Die europäischen CFD-Broker geben auf ihren Seiten die individuellen Verluste der bei ihnen geführten Depots bekannt.

Top 5 CFD Broker

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Was macht einen guten Broker aus?

Wichtigstes Kriterium ist für uns der Preis. Aktien werden üblicherweise an den großen Börsen gehandelt, eine Amazon-Aktie kostet deshalb bei der Sparkasse um die Ecke das Gleiche wie bei der Direktbank ING. Nur die Gebühren unterscheiden sich – und das teilweise deutlich. Die großen Online-Broker verlangen – ohne Berücksichtigung von Neukundenrabatten – meist um die 10,- Euro, egal ob es sich um die ING, den Dienst 1822 direkt der Frankfurter Sparkasse oder die Consorsbank handelt. Einige Discount-Banken sind günstiger, die Filialbanken dagegen fast immer teurer.

flatex ist bekanntermaßen günstig. Doch hält der Broker auch das was er verspricht?

Discountbroker aus Deutschland: Der Kulmbacher Broker flatex.

Allerdings bieten viele günstige Broker nur den Wertpapierhandel und eventuell noch CFDs. Ein Girokonto, Festgelder oder ein Zuwachssparen gehören oft nicht zum Angebot. Wer kein Problem damit hat, bei fünf verschiedenen Banken Konten zu unterhalten, kann jeweils für das Girokonto, das Brokerage, Tagesgelder, Festgelder und Zuwachssparen den günstigsten Anbieter aussuchen.

Wem das zu kompliziert ist, der findet bei uns aber auch viele Direktbanken mit Rund-um-Service, beispielsweise die bereits erwähnte ING, die DKB Bank oder Comdirect.

Muss es ein deutscher Broker sein?

Wo eine Bank ihren Sitz hat, zeigt meist erst ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die ING beispielsweise ist eine traditionelle niederländische Bank und Versicherung. Ihre Ursprünge reichen zurück bis ins Jahr 1845, die des Bankgeschäfts bis 1881, als die Rijkspostspaarbank (Reichspostsparbank oder besser Staatliche Postsparkasse) gegründet wurden. Trotzdem finden Kunden unter www.ing.de ein deutsches Geldinstitut, sogar das drittgrößte nach Deutscher Bank und Commerzbank (und weitaus profitabler). Denn die deutsche Niederlassung besitzt eine eigene Bankenlizenz, was historische Gründe hat.

DiBa

Blick in die Anfangsjahre der deutschen ING, als sie noch Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG hieß und ein gewerkschaftliches Geldinstitut war. Später wurde daraus die Allgemeine Deutsche Direktbank, dann die ING-DiBa.

Dagegen gibt es die Marke Consorsbank nur in Deutschland. Trotzdem ist sie keine eigenständige Bank mehr, sondern nur noch eine Niederlassung der französischen BNP Paribas. Formell legen Kunden ihr Geld deshalb in Frankreich an.

Grundsätzlich dürfen Banken aus einem EU-Land ihre Dienste in jedem anderen Mitglied der EU anbieten. Für den Wertpapierhandel macht es auch praktisch kaum einen Unterschied, wo die Bank ihren Sitz hat. Nur wer viel Geld auf dem Verrechnungs- oder Tagesgeldkonto liegen hat, muss Unterschiede beachten. Beispielsweise sind in vielen Ländern nur maximal 100.000,- Euro von der Einlagensicherung geschützt. In Deutschland ist es oft deutlich mehr.

Top 5 Aktien Broker

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Wie funktioniert die Eröffnung?

Am einfachsten geht die Eröffnung, wenn man einfach auf den entsprechenden Banner klickt. Meistens ist der blau hinterlegt und der Text lautet “Jetzt direkt zu …”

Schritt 1: Anbieter auswählen

Nicht für jeden ist der gleiche Anbieter der beste. Wer den Anbieter seiner Wahl unter den Top 5 Aktiendepots gefunden hat, kann entweder direkt auf den dort orange hinterlegten Link “Zur … Bank” klicken oder erst einmal einen Erfahrungsbericht lesen. Letzterer stellt die Ergebnisse aus Tests oder eigenen Beobachtungen vor und hilft bei der Entscheidung, ob dieser Broker der richtige für mich ist. Wir haben uns in diesem Beispiel für die Consorsbank entschieden, weil sie im ersten Jahr sehr attraktive Gebühren bietet, gleichzeitig aber auch viele Sparpläne und das volle Angebot einer Direktbank, vom Girokonto bis zum Festgeld.

Depoteröffnung Comdirect

Die Depoteröffnung dauert meist nur wenige Minuten. Bis zum ersten Kauf oder Verkauf kann etwas mehr Zeit vergehen.

Schritt 2: Angabe der persönlichen & finanziellen Daten

Wer einen Link von unserer Seite zum Broker anklickt landet im Regelfall sofort bei der Depoteröffnung. Dann müssen zunächst einige persönliche Daten eingegeben werden. Dazu zählen Name, Anschrift, Alter und Kontoverbindung, aber auch die Erfahrungen im Wertpapierhandel. Denn die Broker sind gesetzlich verpflichtet Anleger zu warnen, wenn sie Geschäfte abschließen, in denen sie bisher noch eine Erfahrung haben.

Schritt 3: Antrag ausdrucken oder zuschicken lassen

Oft muss der Antrag dann ausgedruckt und per Post eingeschickt werden. Manchmal kann Antrag aber auch direkt online eingereicht werden. Im Regelfall erhält man dann einen mit den Online-erfassten Daten ausgefüllten Antrag. Das ist vor allem für Antragsteller interessant, die keinen Drucker besitzen. Der Antrag muss dann unterschrieben zurückgeschickt werden. Denn ohne Unterschrift geht nach wie vor kaum etwas.

Consorsbank bietet ein kostenloses Wertpapierdepot

Consorsbank bietet ein kostenloses Wertpapierdepot sowie zahlreiche weitere Bankdienstleistungen.

Außerdem muss jeder Antragsteller sich legitimieren. Klassischerweise geht das über einen Post Ident. Dazu müssen Kunden mit ihrem Personalausweis zu einer Postfiliale und sich dort die Korrektheit der Angaben bestätigen lassen. Manchmal geht das mittlerweile auch online über ein Video Ident, sofern eine Webkamera installiert ist.

Schritt 4: Geld einzahlen und handeln

Bis man wirklich handeln kann, dauert es mitunter etwas länger. Denn dazu muss natürlich noch Geld eingezahlt werden. Wer bereits ein Depot besitzt, kann das auch einziehen und die Wertpapiere in das neue Depot übertragen lassen.

Finanzpresse readly Aktientipps

Finanzzeitschriften wie €uro bieten regelmäßig Aktienempfehlungen. Eine Garantie für Gewinne sind auch sie nicht. Die Basis des Depots sollte deshalb ein breit gestreutes Portfolio sein – oder ein automatisch verwaltetes Depot (nächstes Kapitel). Bild: Pressebild von readly.de

Mit dem eingezahlten Geld lassen sich nun Wertpapiere kaufen. Basis sollte ein breit gestreutes Depot sein, beispielsweise ein Indexfonds auf den MSCI All Countries World Index, der die wichtigsten Aktiengesellschaften aus den Industrie- und Schwellenländern abbildet (mehr Informationen finden sich in unserem Beitrag Wie Geld anlegen). Zusätzlich können Anleger auf einzelne Trends wie Lithium oder Wasserstoff setzen oder gezielt Aktien auswählen. Dabei helfen auch Finanzportale und Medienangebote.

Geld verwalten lassen statt selbst anlegen: Das Robo Advisor Depot

Es gibt unterschiedliche Motive für den Handel mit Wertpapieren. Bei manchen Anlegern steht der Spaß am Spekulieren im Vordergrund, andere wollen ihr Geld einfach mit möglichst wenig Aufwand festlegen.

Wer Spaß am Kaufen und Verkaufen hat, der fährt mit einem klassischen Aktiendepot am besten. CFD-Trading bietet zwar die Chance auf höhere Gewinne, aber auch die Gefahr sehr hoher Verluste.

Cominvest Modelle

Die Anlagemöglichkeiten beim Cominvest Depot.

Besser ist ein breit gestreutes und langfristig geplantes Aktiendepot. Allerdings hat nicht jeder Spaß am Traden. Für diese Klientel ist ein Robo Advisor eine gute Alternative. Dabei handelt es sich um einen Algorithmus, der das Kapital des Kunden so investiert, dass das Risiko möglichst breit gestreut wird und dem Risikoprofil des Anlegers entspricht. Also etwas chancen- und risikoreicher ist, wenn der Kunde das wünscht oder mehr auf Absicherung setzt, wenn der Anleger kein Risiko eingehen will.

Vor wild gewordenen Computern, die das Geld der Kunden mit waghalsigen Spekulationen verzocken, braucht man übrigens wenig Angst zu haben. Robo Advisor investieren vor allem in eine Mischung aus ETFs auf Aktien und Anleihen. Außerdem überprüfen Mitarbeiter die Anlageentscheidungen im Regelfall. Beim Cominvest Depot der Comdirect Bank können Kunden sich sogar alle Entscheidungen des Algorithmus zunächst vorlegen lassen und dann einzeln freigeben.

VisualVest Mindesteinzahlung

Die niedrige Mindesteinzahlung ist ein großer Pluspunkt bei VisualVest.

Das Cominvest Depot hat noch einen zweiten Vorteil, denn Kunden der Comdirect Bank eröffnen immer zunächst ein klassisches Depot, mit dem sie einzelne Aktien oder ETFs handeln können. Dann sorgt das Cominvest Depot für die Basisabsicherung, selbst ausgewählte Aktien und ETFs für das Sahnehäubchen.

Die Mindesteinzahlung liegt bei nur 3.000,- Euro. Deutlich weniger als die 10.000,- Euro, die viele Konkurrenten verlangen. Wem das immer noch zu viel ist, der kann ein Konto beim Konkurrenten VisualVest eröffnen. Der RoboAdvisor aus der Gruppe der Volks- und Raiffeisenbanken verlangt nur eine Einzahlung von 500,- Euro. Wer einen Sparplan in Höhe von mindestens 25,- Euro monatlich abschließt, braucht auch diese Mindesteinzahlung nicht zu leisten.

Top 5 Robo Advisor

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Fazit

Ein günstiger Broker spart viel Geld. Wer allerdings Wert darauf legt, alle Bankgeschäfte aus einer Hand zu bekommen, braucht eine Direktbank die ING, 1822direkt oder die DKB. Noch bequemer geht die Geldanlage mit einem Robo Advisor, der das Geld nach bestimmten Kriterien breit streut. Eine garantierte Rendite gibt es an der Börse zwar nicht, allerdings lassen sich die Risiken mit einer breiten Streuung deutlich reduzieren.

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