Daytrade Broker Übersicht 2018 » Die wichtigsten Informationen für Trader

Unter Daytrading versteht man das kurzfristige Eingehen von Positionen am Wertpapiermarkt. Die Positionen werden in der Regel noch am gleichen Tag wieder geschlossen. Das Ziel ist es, kurzfristig Gewinne zu erzielen. Daytrader möchten Kursschwankungen kurzfristig für sich nutzen. Aktien, Währungen oder Derivate werden daher oft in sehr kurzer Zeit gekauft  und verkauft, oft innerhalb von Minuten oder sogar Sekunden. Wie das Wort bereits sagt, bezieht sich der Handel auf das Kaufen und Verkaufen innerhalb eines Tages (Intradayhandel).

Daytrader identifizieren Trends bei Aktien, Devisen oder Rohstoffen und platzieren sich dann bei geeigneten Marken so schnell wie möglich am Markt. Daytrading ist als vielen Märkten möglich. Es können Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Devisen gehandelt werden. Viele Daytrader bevorzugen liquide Märkte. Als Finanzinstrumente stehen dabei unter anderem Aktien, Indexfonds, Terminkontrakte, CFDs oder Optionsscheine zu Auswahl.

Daytrading ist auch eine Reaktion auf die technischen Fortschritte an der Börse. Schon seit den 1970er Jahren ist elektronisches Traden möglich und in den 1980er Jahren begannen auch Privatanleger mit dieser Option. Seit 1996 ist das Daytrading für Privatkunden in den USA erlaubt und schon um 2000 wurden 15 Prozent der taggleichen Aktiengeschäfte als Daytrade durchgeführt.

Daytrading bedeutet, kurzfristig Positionen am Wertpapiermarkt einzugehen. In der Regel werden die Positionen noch am gleichen Tag wieder geschlossen. Das Ziel ist es, kurzfristig von Kursschwankungen zu profitieren.

Für wen eignet sich Daytrading?

Daytrading ist vor allem für Trader interessant, die sich besonders intensiv mit Börsen, Märkten und Kursen auseinandersetzen. Sie müssen vorab sehr gut informiert und immer auf dem neuesten Stand sein. Darüber hinaus muss die persönliche Risikobereitschaft sehr hoch sein. Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass es möglich ist, seinen gesamten Einsatz zu verlieren. Daytrader sollen Übung, Fachwissen und Erfahrung mitbringen, um einschätzen zu können, wie sich Kurse und Indexe entwickeln.

Daytrading ist nichts für Anfänger. Die schnellen Trades setzten voraus, dass man sich schon vorher lange mit dem Thema Trading auseinandergesetzt hat und im besten Fall sogar eine Trading-Ausbildung hinter sich hat. Außerdem wird ein bestimmtes Kapital benötigt, um in den Handel einzusteigen. Ein finanzieller Spielraum ist notwendig, da man nie weiß, wann man seine Anlage mit Gewinn verkaufen kann. Das Kapital sollte also nicht für andere Zwecke gebunden sein. Darüber hinaus kosten sowohl die Software wie auch Börsen und Broker Gebühren. Standardkonditionen eigenen sich oft für Daytrader nicht. Je erfahrener ein Trader ist, umso eher kann er selbst seine Konditionen aushandeln.

Daytrader

Aufgrund der niedrigen Preise eignet sich flatex für Daytrader

Oft arbeiten Trader mit sogenannten „Short Sells“. Dabei leiht sich der Trader bei einem Daytrade Broker Aktien zu einem bestimmten Kurs. Wenn der Daytrader der Meinung ist, dass der Kurs noch am selben Tag fallen wird, verkauft er die Aktien zu einem hohen Preis und kauft sie später, sobald der Kurs gefallen ist, zu einem niedrigeren Preis zurück. Die Differenz aus Verkaufs- und Kaufpreis bildet den Gewinn des Traders.

Für das Daytrading braucht man vor allem Zeit. Dank sehr guter technischer Möglichkeiten muss ein Daytrader heute aber nicht mehr den ganzen Tag am PC sitzen. Auch Smartphones und damit mobiles Traden erleichtern die Arbeit. Dennoch sollte man mindestens zweimal pro Tag die Möglichkeit haben, die aktuellen Börsenkurse im Blick zu haben. Optimal ist es, wenn der Daytrader zeitlich flexibel ist und rasch auf neue Entwicklungen reagieren kann.

Daytrading ist für Anfänger nicht geeignet. Ein hohes Maß an Fachwissen und viel persönliche Risikobereitschaft sind Grundvoraussetzungen für den Handel. Darüber hinaus müssen Daytrader zeitlich flexibel sein, um kurzfristig reagieren zu können.

Daytrading Software

Die Software spielt beim Daytrading eine sehr große Rolle und ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des geeigneten Brokers. Nur mit einer sehr guten Software kann auf kurzfristige Kursschwankungen rechtzeitig reagiert werden. Darüber hinaus unterstützt die Software den Broker in seiner Strategie, der oft eine technische Analyse zugrunde liegt.

Beim Daytrading kommt es – wie bereits erwähnt – auf die Schnelligkeit an. Daher sollte die Reaktionszeit der Handelsplattform und der Trading-Tools sehr gut sein. Nur so können Daytrader genau zum passenden Zeitpunkt ihre Wertpapiere kaufen oder verkaufen. Wenn nicht schnell genug reagiert wird, kann dies zu dramatischen Verlusten führen.

Außerdem ist es wichtig, dass die Software eine 100%ige Synchronisierung der Kurse mit den Börsenwerten sicherstellt. Der Zugang zu Live-Börsendaten ist ein entscheidendes Kriterium beim Daytrading. Eine professionelle Software zeigt nicht nur die aktuellsten Börsendaten an, sondern bildet das gesamte Depot mit allen aktuellen Kursen ab. Der Trader kann auch bestimmte Kurswerte als Limit festlegen. Dann bekommt der Trader einen Alarm, der ihn ans Kaufen oder Verkaufen erinnert. Damit kann er seine Strategie und seinen Plan besser einhalten.

Trader möchten oft mehrere Märkte parallel beobachten. Auch dies sollte die Handelsplattform bzw. die Software ermöglichen. Für einen Daytrader ist es am besten, wenn möglichst viele Ordermöglichkeiten von Trailing Stop bis If-Done-Orders zur Verfügung stehen. Die zur Verfügung stehenden Analysetools und Indikatoren sollten zur Strategie des Traders passen. Viele Daytrader benötigen auch spezielle Tools und Anwendungen. Sie müssen Trailings Stopps oder Verkaufslimits setzen und ähnliches.

Mit Hilfe der Software lassen sich hohe Gewinne erzielen. Aber auch die beste Software schützt nicht vor Verlusten. Gerade bei volatilen Aktien kann die Software aber sehr helfen. Jedoch ersetzt die Software nicht die Tradingstrategie und Fachwissen. Außerdem sollten Trader beachten, dass auch für die Software Kosten entstehen. Eine Daytrading Software eignet sich nicht für Einsteiger und Kleinanleger, da zunächst das Fachwissen und die notwendigen finanziellen Mittel vorhanden sein sollten.

Eine gute Tradingssoftware kann den Trader bei seiner Strategie helfen. Die Software muss allerdings zahlreiche Funktionen wie Live-Börsendaten mitbringen. Für Einsteiger ohne ausreichendes Fachwissen ist die Software nicht zu empfehlen.

Handelsstrategie

Neben der Tradingssoftware spielt die Handelsstrategie beim erfolgreichen Daytrading eine große Rolle. Bei der Festlegung einer Strategie geht es darum, festzulegen, unter welchen Umständen eine Position eröffnet und geschlossen werden soll. Außerdem sollte der Trader darüber nachdenken, wie viel Geld er pro Trade einsetzen will. Die persönliche Handelsstrategie sollte Ein- und Ausstiegssignale miteinbeziehen und Maßnahmen zur Verlustbegrenzung beachten. Ohne Strategie handelt ein Trader nur nach Gefühl. Dies wird früher oder später zu Verlusten führen.

Trader finden unzählige Handelsansätze und Strategien. Manche Strategien beschränken sich auf einzelne Märkte, andere nutzen Einstiegssignale, die sich an Faktoren wie Liquidität, Handelszeiten oder Zugangsmöglichkeiten orientieren. Oft wird eine Trendfolgestrategie eingesetzt, bei der mit verschiedenen Indikatoren Trend identifiziert werden. Bei antizyklischen Strategien wird eine kurzfristige Über- und Unterbewertungen des Marktes vorgenommen. Bei anderen Strategien hält sich der Trader an aktuelle Nachrichten aus der Welt der Wirtschaft. Die Wahl der geeigneten Strategie hängt unter anderem von den Zielen des Traders und seiner Persönlichkeit ab.

Der Strategie liegt oft wird eine technische Analyse oder eine Fundamentanalyse zugrunde. Bei der Fundamentalanalyse wird der Blick auf die allgemeine Wirtschaft und ihre Daten gelegt. Bei der technischen Analyse arbeitet der Trader mit Charts und Grafiken, die ihm Auskunft über Kursverläufe und ähnliches geben. Aufgrund seiner Analyse trifft der Trader dann seine Handelsentscheidungen.

Die Tradingstrategie ist beim erfolgreichen Daytrading besonders wichtig. Trader haben die Wahl zwischen verschiedenen Strategien wie der Trendfolgestrategie. Meist liegt der Strategie eine technische Analyse oder eine Fundamentalanalyse zugrunde.

Binäre Optionen und Daytrading

Daytrading ist eine sehr spekulative und risikoreiche Handelsform. Oft muss der Handel mit einem Hebel ausgestattet werden, da sonst kaum Gewinne erzielt werden. Bei Daytradern sind Produkten wie CFDs, bei denen keine Laufzeitbegrenzung besteht, sehr beliebt. Dabei wird auf das Steigen oder Fallen eines Kurses gesetzt. Dieses Prinzip gilt auch für binäre Optionen.

Binäre Optionen sind einfach und schnell zu verstehen. Der Trader entscheidet sich vorab, ob ein Kurs steigt oder fällt. Entweder, seine Prognose tritt ein – oder nicht. Darüber hinaus lassen sich binäre Optionen mit unterschiedliche Handelsstrategien umsetzten. Klassisch sind Call- und Put-Optionen, aber auch eher exotische Varianten können ausprobiert werden. Bei binären Optionen ist das Risiko begrenzt, da man schon vorab weiß, wie viel Geld man maximal gewinnen oder verlieren kann.

Für Daytrader stehen aber womöglich zwei anderen Faktoren im Vordergrund: Binäre Optionen können rund um die Uhr gehandelt werden und die Auswahl umfasst viele Anlageklassen von Aktien bis zu Rohstoffen. Damit passten binäre Optionen sehr gut zum Daytrading. Man kann kurzfristig reagieren und Kursschwankungen für sich nutzen.

Binäre Optionen passen sehr gut zum Daytrading, da Trader bei diesem Finanzprodukt rasch reagieren müssen und Kursschwankungen nutzen können. Zudem können binäre Optionen rund um die Uhr gehandelt werden.

Daytrade Broker

Daytrader sind sehr erfahrene Trader mit hohen Ansprüchen an ihren Broker. Daher haben sich einige Broker speziell auf anspruchsvolle Daytrader spezialisiert. Onlineportale geben einen ersten Überblick über die bekanntesten Broker.

Da Daytrader mehrmals am Tag ihre Positionen öffnen und schließen, benötigen sie spezielle Handelssoftware, ein stabiles Handelssystem und umfassende Tradingtools. Darüber hinaus wollen Daytrader sehr ausführlich über die Märkte informiert werden. Vielen Daytradern sind auch günstige Preise und persönlicher Service wichtig. Die Standardkonditionen der Broker passen oft nicht zu den Bedürfnissen der Daytrader. Daher handeln viele erfahrene Trader die Bedingungen auch selbst mit den Brokern aus.

Die Kosten für das Daytrading variieren von Broker zu Broker. Oft sind die Gebühren von der Höhe des Trades abhängig, ab und an wird auch eine Grundgebühr auf das Depot erhoben. Oft entfällt dies Gebühr aber ab einer gewissen Anzahl von Trades. Der Daytrader sollte sich immer vorab informieren, welche Kosten anfallen und was man für sein Geld tatsächlich geboten bekommt.

Viele Daytrader sind auf der Suche nach einem Broker, der ihnen neben einer modernen Handelsplattform ein breites Handelsangebot und mehrere Börsenplätze bietet. Darüber hinaus sollten kostenlos Realtimekurse angezeigt werden und genügend ausführbare Orderarten zur Verfügung stehen. Niedrigere Ordergebühren runden dann das Angebot ab. Die Tradingssoftware ist oft ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des passenden Brokers, denn nur damit kann schnell auf Kursschwankungen reagiert werden. Um die Software zu Testen und Einsteigern einen Einblick zu geben, bieten die meisten Broker ein kostenloses Demokonto an, über das zunächst die Leistungen des Anbieters getestet werden können.

Jeder Daytrader muss für sich selbst entscheiden, welcher Broker zu ihm passt, denn die Wahl hängt von zahlreichen Faktoren ab. Neben den Konditionen des Brokers muss die Handelsplattform sehr professionelle sein und Broker und Software müssen zur Strategie des Traders passen. Zudem variieren Ordergebühren, Depotkosten und andere Konditionen von Broker zu Broker. Besonders bekannt sind Cortal Consors, flatex, Brokerjet, comdirect und Vitrade. Allerdings ist eine gründliche Recherche vorab unerlässlich, denn jeder Broker hat seine eigenen Vorteile. Man kann nicht allgemein sagen, welcher nun der Beste auf dem Markt ist und welcher Broker zu welchem Trader passt.

Die Daytrading-Konditionen variieren von Broker zu Broker. Jeder Trader sollte vorab recherchieren, welcher Broker zu seinen Zielen und seiner Strategie passt. Online-Vergleichsportale helfen dabei, einen ersten Eindruck zu bekommen.

Fazit:

Daytrader eröffnen und schließen Positionen in kurzer Zeit. In der Regel wird eine Position noch am gleichen Tag wieder geschlossen. Das Ziel ist es, kurzfristig von Kursschwankungen zu profitieren. Daytrader sollten daher zeitlich flexibel sein und Zugriff auf eine professionelle Handelssoftware haben, um rasch auf Veränderungen reagieren zu können. Zudem ist eine geeignete Strategie und die Fähigkeit, Trends identifizieren zu können, für das Daytrading unerlässlich. Daytrader sind sehr aktive und erfahre Trader, die daher auch bei der Wahl ihres Brokers hohe Ansprüche haben. Eine ausführliche Recherche und Online-Vergleichsportale helfen dabei, den passenden Broker zu finden.

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