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78,77% der CFD-Konten von Privathändlern verlieren ihr Geld

Capital.com Erfahrungen und Test – Hält der Broker was er verspricht?

Juli 31, 2018

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5Pips 20€ Aktien, Indizes, Forex, CFDs, Kryptowährungen und Rohstoffe
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78,77% der CFD-Konten von Privathändlern verlieren ihr Geld

Capital.com

Capital.com ist ein CFD Broker aus Zypern. Rund 3000 Basiswerte hat das Unternehmen im Angebot.  Gehandelt wird auf der weltweit ersten KI-basierten Trading-Plattform mit der Möglichkeit von individuellen Trading-Einstellungen, was durchaus als Alleinstellungsmerkmal anzusehen ist. Capital.com scheint kein Broker von vielen zu sein. Negativ ist, dass der Broker offenbar versucht, möglichst viele Trader als „professionelle Händler“ zu gewinnen. Das aber ist riskant, denn dann können Trader mehr Geld verlieren, als sie eingezahlt haben und müssen Geld nachschießen.

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Sie riskieren Ihr Kapital

Die wichtigsten Informationen in Stichpunkten

Vorab die wichtigsten Informationen zum Angebot von Capital.com

  • Capital.com Kosten in Form eines Spreads
  • Nur 20,- Euro Mindesteinzahlung (250,- Euro Bankeinzahlung)
  • Aktien, Indizes, Währungen, Kryptowährungen und Rohstoffe
  • In Zypern reguliert
  • Webanwendung und Apps für iOS und Android
  • 24/7 Support per Chat, E-Mail, Messenger und Telefon
  • Kostenloses Demokonto in der App

Aufruf zur Broker Bewertung

Die Idee hinter Capital.com

Capital.com wirkt nur auf den ersten Blick wie ein durchschnittlicher Broker. Seinen Kunden verspricht der Anbieter ein One-Click Trading-Erlebnis auf einer KI-basierten Trading-Plattform. Dazu bietet das Unternehmen mit 3000 Basiswerten mehr als viele Konkurrenten. Gehandelt wird mit einem Hebel von bis zu 1:30. Höhere Hebel bis 1:200 dürfen Broker Privatanlegern nach den Vorgaben der Europäischen Union nicht anbieten. Auf Englisch gibt es einen YouTube-Kanal und Capital.com TV, dessen Angebote sich direkt an Trader richten. Einsteiger können sich im Bereich Traden lernen oder in der Investmate App mit den Grundlagen des CFD-Tradings vertraut machen. Auf Trustpilot bewerten rund 80 Prozent der Plattform-User den Anbieter mit „GUT“ und „SEHR GUT“.

Hebel

Beim Trading mit Hebel fallen alle Gewinne und Verluste höher aus. Wer CFDs im Wert von 100,- Euro mit einem Hebel von fünf handelt, der macht Gewinne und Verluste als wenn er mit 500,- Euro traden würde.

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Was handeln?

Zu den 3000 Basiswerten gehören Aktien, Rohstoffe, Indizes und Währungen, wobei zu letzteren auch Kryptowährungen wie der Bitcoin, EOS oder Litecoin gehören. Die Kryptos lassen sich nicht nur in Relation zum Euro handeln, sondern auch untereinander, beispielsweise Ethereum / Bitcoin.

Groß ist auch das Angebot an Aktien, alleine aus Deutschland stehen rund 80 Papiere zur Auswahl, die mit einem Hebel von bis zu 1:5 gehandelt werden können. Auch auf den DAX lässt sich setzen, der als Deutschland30 firmiert um Lizenzgebühren für die Nutzung des Markennamens DAX zu sparen. Außerdem hat der Broker sieben Rohstoffe im Angebot.

Capital.com Gebühren: Spread statt Kommission

Wie viele CFD Broker finanziert sich auch Capital.com aus dem Spread, also aus der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskursen. Das wirkt zunächst vorteilhaft, immerhin fällt dadurch keine echte Gebühr an. Allerdings ist das Verfahren weniger transparent als bei Konkurrenten wie BUX, bei denen Trader zum gleichen Kurs kaufen und verkaufen und im Gegenzug eine Gebühr bezahlen.

Wertpapiere

Ein und Auszahlungen sind kostenlos.

Weitere Kosten fallen an, wenn CFDs über Nacht gehalten werden. Ein- und Auszahlungen sind dagegen kostenlos.

Die Software: Vor allem mobil

Capital.com setzt ganz auf das mobile Trading. Apps gibt es aktuell für iOS und Android. Daneben bietet der Broker eine Webanwendung, beispielsweise wenn das Angebot über Windows genutzt wird. Wer den Broker mit einem Demokonto aber zunächst testen will, kann das nur über die Apps tun. Ein deutlicher Nachteil für Trader die entweder gerne am großen Bildschirm handeln oder ein Windows Tablet benutzen.

Handelsplattform

Die capital.com Handelsplattform.

Die Webanwendung fällt weder negativ noch positiv besonders auf. Auch die Bewertungen der App im Google Play Store und im Apple Store liegen im Schnitt, mit einer leichten Tendenz nach unten. Ein-Sterne-Bewertungen bei Google Play gab es von mehreren Usern im Februar 2021 für schleppende Orderausführung bis hin zum Systemausfall.

Sicherheit und Kontoführung: Auf Zypern reguliert

Markets.com ist in Zypern angesiedelt. Das ist bei CFD Brokern durchaus häufig. Vermutlich haben mehr Unternehmen dort ihren Sitz als in allen anderen EU-Ländern zusammen, vor allem nach dem Ausscheiden von Großbritannien aus der Europäischen Union.

Für die Kunden gelten aber ähnliche Regelungen wie in allen anderen Staaten der Union. Kundengelder müssen vom Guthaben des Brokers getrennt verwahrt werden und im Fall einer Insolvenz greift der Einlagenschutz. Die Mindesteinzahlung beträgt 20 Euro, wenn Händler Skrill, Neteller oder Kreditkarte nutzen. Für die Einzahlung mittels Banküberweisung sind mindestens 250- Euro gefordert.

Nachschusspflicht

Markets.com wirbt dafür, sich als professioneller Trader registrieren zu lassen. Für die meisten Trader ist das aber keine gute Idee. Selbst erfolgreiche Händler können irgendwann eine Pechsträhne haben – und profitieren dann von dem Schutz, den Privatanleger genießen – beispielsweise dem Verzicht auf eine Nachschusspflicht.

Als EU-regulierter Broker darf Capital.com von Privatanlegern keinen Nachschuss mehr einfordern und muss den maximalen Hebel begrenzen. Das ist für private Trader ein großer Vorteil, auch wenn sie bisher erfolgreich waren. Das Beispiel der Franken-Aufwertung zeigt, wie Händler im Extremfall ein Vielfaches ihres Kapitals verlieren können – und als Profis dann Geld nachschießen müssen. Bei der Aufwertung des Franken 2015 verloren viele Privatanleger mehr als 20fache ihrer Investition – und mussten teilweise mehrere Hunderttausend Euro nachschießen. Der britische Arm des Broker Alpari ging sogar pleite.

Eine Regeländerung soll das zumindest für Privatanleger vermeiden. Leider versucht der Broker Capital.com daher Trader gezielt dazu zu bewegen, sich als Profis zu registrieren. Wer nicht gerade sehr, sehr viel Geld hat, sollte das nicht tun.

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Support und Website: Chatten oder anrufen

Capital.com bietet keine deutsche Niederlassung. Kunden erreichen Support-Mitarbeiter per E-Mail- Live Chat, Messenger (Whatsup, Viber, Twitter, Facebook) oder per Telefon via Hotline in Großbritannien / Schweiz / Zypern. Per Chat funktioniert das ganz gut, weil die Unterhaltungen automatisch übersetzt werden. So können Trader mit dem Support im Chat auf Deutsch kommunizieren, obwohl die Mitarbeiter dort die Fragen und Antworten auf Englisch lesen und schreiben.

capitel.com Test

Die capital.com Website

Es gibt eine gute Übersicht über die wichtigsten Informationen, insgesamt wirkt die Seite aber etwas unübersichtlich und wenig schön. Für Einsteiger gibt es kostenlose Schulungen, jetzt auch Traden lernen auf Deutsch in der Investmate App (Verfügbar in den AppStores)

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Fazit

Ein Broker ohne besondere Höhen und Tiefen. Für Einsteiger ist aber ein Anbieter wie Nextmarkets besser geeignet, bei dem Trader Unterstützung von Profianalysten erhalten. Oder ein Angebot wie das von BUX oder eToro, bei dem man sich mit anderen Investoren austauschen kann. Auch erfahrenere Trader sind aber bei einem etablierten Anbieter wie Plus500 besser aufgehoben. Wer langfristig Geld anlegen will, sollte ohnehin lieber in Aktien und ETFs investieren.

Tilman schreibt seit 2017 für Aktien.net. Er selbst legt sein Geld am liebsten mit ETFs an, gerne themen- und länderspezifisch, aber immer auch im Hinblick auf eine breite Streuung. Studiert hat er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Seit zehn Jahren ist er freiberuflicher Online-Autor und hat unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, manager-magazin.de und Spiegel Online geschrieben.

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