10.000 Euro anlegen 2021: Die besten Aktien & ETFs in unserem Musterdepot

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500 Euro Scheine

Das Wichtigste in Kürze

  • Für den Vermögensaufbau ist eine größere Einmalanlage meist von Vorteil. Wer 10.000 Euro anlegen möchte, der hat mehrere Optionen zur Auswahl.
  • Aktien und börsengehandelte Indexfonds (ETFs) zählen zu den renditestarken Börsenprodukten. Sie haben bei langer Anlagedauer kalkulierbare Risiken.
  • Für die Investition von 10.000 Euro stellen wir Ihnen zwei Musterdepots mit Schwerpunkt Aktien oder ETFs vor.
  • Eine digitale Vermögensverwaltung verspricht Hilfe bei der Geldanlage. Ein Robo Advisor legt 10.000 Euro entsprechend einer ausgewählten Anlagestrategie automatisiert an.
  • Geld können Anleger*innen abseits der Börsen beispielsweise in Crowdinvesting-Projekte oder Sachwerte wie Immobilien, Kunst oder Oldtimer anlegen.

 

So gehen Sie vor

  • Informieren Sie sich über Anlageoptionen und deren Besonderheiten.
  • Suchen Sie eine geeignete Anlageklasse aus. Anfänger*innen empfehlen wir ETFs. Erfahrene Händler*innen können ein Aktien-Portfolio aufbauen.
  • Wertpapiere wie Aktien, ETFs oder Fonds erhalten Sie bei einem Online-Broker Ihrer Wahl. Provisionsfrei können Sie mit dem Aktiendepot bei Smartbroker Wertpapiere kaufen.

10.000 Euro anlegen: Das sind die besten Möglichkeiten

  • Aktien: Internationale Top-Aktien haben in den letzten zehn Jahren ihren Wert verzehnfacht und warten mit Renditen von mehr als 1.000 Prozent auf.
  • ETFs: Mit börsengehandelten Indexfonds (ETFs) investieren Anleger*innen breit gestreut in den Aktienmarkt – abhängig vom jeweiligen Referenzindex (u.a. MSCI, DAX, S&P 500).
  • Festgeld / Anleihen: Festverzinsliche Sparanlagen oder Staatsanleihen gehören zu den sicheren Geldanlagen.

Was tun mit 10.000 Euro, die man anlegen will? Die Zinsen sind niedrig, Aktienkurse und Immobilienpreise hoch. Also in Gold oder in Bitcoins investieren? Oder doch bei Aktien bleiben? Wir geben wichtiges Hintergrundwissen und erklären, warum eine automatisierte Vermögensverwaltung (Robo Advisor) eine gute Idee ist.

Geldanlage mit Strategie: Finden Sie das passende Portfolio

Reich werden an der Börse funktioniert. Eine Voraussetzung besteht darin, ausreichend Geld mitzubringen.

Wer mit fremdem Geld an der Börse spekulieren möchte, sollte dem Handel mit Aktien und anderen Börsenprodukten fernbleiben. Das gilt natürlich erst recht, wenn eigenes Kapital nicht vorhanden ist – und Börsengeschäfte ohne Vorwissen getätigt werden.

Welches Vermögen lässt sich mit 10.000 Euro Startkapital realistisch aufbauen und wie stehen die Chancen, damit Börsenmillionär zu werden? Dazu berechnen wir zwei Varianten.

Variante 1
Startkapital10.000 Euro
Zinssatz pro Jahr7 Prozent
Endkapital nach 30 Jahrenca. 57.274 Euro
Endkapital nach 50 Jahrenca. 294.570 Euro

Der Zinssatz von 7 Prozent, den DAX oder MSCI-World-Index abwerfen, ist keine Garantie für die Zukunft. Die Rendite lässt sich durchaus toppen.

Mit 10.000 Euro werden Sie mit Anlagen bei durchschnittlichen 7 Prozent Jahreszins die Börsenmillion deutlich verfehlen. Soll es dennoch gelingen, braucht es mehr Rendite oder mehr Kapital.

Variante 2
Startkapital10.000 Euro
Zinssatz pro Jahr10 Prozent
Endkapital nach 25 Jahrenca. 108.340 Euro
Endkapital nach 50 Jahrenca. 1.173.900 Euro

Bis zum Börsenmillionär dauert es mit einem Startkapital von 10.000 Euro bei 10 Prozent Zinsen fast fünf Jahrzehnte. Das ist sehr lange, doch ist die erste Börsenmillion nicht unmöglich. Die Zeitdauer lässt sich durch weitere regelmäßige Kapitalzuflüsse verkürzen. Eine angepeilte Rendite von 10 Prozent ist nicht zu hoch gegriffen, denn am Aktienmarkt konnten Anleger*innen weitaus höhere Renditen erzielen.


Der S&P 500 Index hat zwischen 2011 und 2020 eine Rendite von 13,9 Prozent erzielt. Beim DAX waren es 7,1 Prozent. Die besten ETFs haben in den letzten fünf Jahren eine Rendite im Bereich von 150 Prozent bis 230 Prozent erzielt. Die besten Aktien haben ihren Wert in den letzten zehn Jahren verzehnfacht. Das sind Renditen von 1.000 Prozent und mehr.

Hinweis:
Welches Risiko sind Sie bereit einzugehen? Mehr Risiko bedeutet mehr Chancen. In jedem Fall sollten Sie es sich leisten können. Beträgt Ihr gesamtes freies Anlagekapital 10.000 Euro, dann müssen Sie eine Anlagestrategie mit ausgewogenem Chance-Risiko-Verhältnis verfolgen. Höheres Risiko ist kein Problem, wenn dieses Kapital Teil einer weitaus größeren Vermögenssumme ist.

10.000 Euro anlegen: Zwei Musterdepots mit Fokus Aktien oder ETFs

Freies Kapital von 10.000 Euro sollte nicht auf einem niedrig verzinsten Tagesgeldkonto oder Sparbuch angelegt werden. An der Börse lassen sich mit klug gewählten Finanzprodukten wesentlich höhere Renditen erwirtschaften. Als Startkapital für den Handel mit Aktien werden 2.000 Euro bis 15.000 Euro empfohlen. Mit 10.000 Euro lässt sich ein Aktiendepot aus Qualitätsaktien und ETFs aufbauen, sodass Anlagerisiken den üblichen Rahmen nicht sprengen.

Voraussetzung ist, dass Sie das Geld in den nächsten fünf bis zehn Jahren nicht für den Lebensunterhalt benötigen. Die Wertsteigerungen summieren sich im Laufe der Anlagedauer mit dem größer werdenden Anlagevermögen. Hinzu kommen Kursverluste oder Crashs, die Anleger*innen aussitzen müssen. Marktschwankungen sind typisch für Aktien und gehören zum Anlagerisiko.

Risikohinweis:
Unsere Musterdepots sind keine Anlageempfehlungen. Für eine Anlageberatung sprechen Sie im Bedarfsfall mit Ihrer Bank oder einem Anlageberater. Für Hilfe bei der Aktienanlage wenden Sie sich alternativ an eine digitale Vermögensverwaltung.

Musterdepot 1: ETFs als Basis einer Geldanlage

Börsengehandelte Indexfonds (oder kurz ETFs) gehören zu den passiv gemanagten Indexfonds. Sie haben die Wertnachbildung eines Referenzindizes mit den darin geführten Aktien zum Ziel.

Geld in ETFs anlegen heißt, dass Sie in eine Vielzahl von Aktien bzw. einen kompletten Aktienmarkt investieren. Diese Form der Wertpapieranlage erfordert geringen zeitlichen Aufwand. Mit ETFs partizipieren Sie am weltweiten Wirtschaftswachstum.

Besonders leicht können Anleger*innen ihr Geld mit ETFs streuen, also mit börsengehandelten Fonds. Die meisten bilden einen Index ab, beispielsweise den DAX. Das sorgt für niedrige Verwaltungsgebühren. Und weil die meisten aktiv verwalteten Fonds auch nicht besser abschneiden als ihr Vergleichsmarkt, sind ETFs oft die bessere Wahl.

Neben Indexfonds gibt es eine Reihe von ETFs, die Aktien nach statistischen Kriterien auswählen. Sie kaufen beispielsweise Papiere, die eine hohe Dividendenrendite haben und ihre Dividende in den vergangenen zehn Jahren immer mindestens konstant gehalten haben.

Die Top Renditen der besten Einzelaktien werden Sie nicht erreichen. Ein MSCI-World-ETF hat seit 1970 pro Jahr rund 7 Rendite erzielt. ETFs mit Fokus US-Technologiewerte erreichten bis zu 25 Prozent pro Jahr. ETFs können auf einen Anleihen-, Rohstoff- oder Dividendenindex aufbauen. Bei rund 2.000 in Deutschland handelbaren ETFs ist die Auswahl groß.

2.000 Euro iShares Core MSCI World UCITS ETF

WKN: A0RPWHWKN kopiert / ISIN: IE00B4L5Y983ISIN kopiert

Der iShares Core MSCI World UCITS ETF folgt dem MSCI World Index. Der Index umfasst rund 1.600 Aktien aus 23 Ländern weltweit. Seit Auflage hat der ETF +323 Prozent Rendite erzielt. Das sind ca. 12,8 Prozent pro Jahr (Stand: 09/2021).

2.000 Euro Invesco EQQQ NASDAQ-100 UCITS ETF

WKN: 801498WKN kopiert / ISIN: IE0032077012ISIN kopiert

Der Invesco EQQQ NASDAQ-100 UCITS ETF bildet den Index NASDAQ-100 ab. Der Schwerpunkt liegt auf den an der NASDAQ notierten 100 US-Technologieaktien. Seit Auflage verzeichnet der ETF eine Rendite von mehr als 1.130 Prozent. Das macht eine Jahresrendite von rund 14,3 Prozent (Stand: 09/2021).

2.000 Euro Lyxor MSCI World Information Technology TR UCITS ETF

WKN: LYX0GPWKN kopiert / ISIN: LU0533033667ISIN kopiert

Der Lyxor MSCI World Information Technology TR UCITS ETF basiert auf dem MSCI World Information Technology Index. Im Index enthalten sind Informationstechnologieunternehmen mit Schwerpunkt USA (85 Prozent), Eurozone (6 Prozent) und Japan (4 Prozent). Der ETF ist sehr erfolgreich. Die Rendite seit Auflage beträgt 715 Prozent. Pro Jahr sind das rund 20,8 Prozent (Stand: 09/2021).

1.500 Euro Vanguard FTSE Developed Europe ex UK UCITS ETF

WKN: A12CXZWKN kopiert / ISIN: IE00BKX55S42ISIN kopiert

Der Vanguard FTSE Developed Europe ex UK UCITS ETF folgt dem FTSE Developed Europe ex U.K. Index. Der Index enthält Aktien großer und mittelgroßer europäischer Unternehmen außer Großbritannien. Seit Auflage konnte der ETF eine Rendite von +73,77 Prozent erzielen. Die Jahresrendite liegt bei 8,25 Prozent pro Jahr (Stand: 09/2021).

1.500 Euro Deka MSCI Japan UCITS ETF

WKN: ETFL30WKN kopiert / ISIN: DE000ETFL300ISIN kopiert

Der Deka MSCI Japan UCITS ETF basiert auf dem MSCI Japan Index. Der Schwerpunkt liegt auf Aktien aus Japan. Zu den ETF-Schwergewichten zählen Toyota, Sony und Keyence. Seit Auflage erreichte der ETF eine Rendite von +185 Prozent, was einer Jahresrendite von 8,9 Prozent entspricht (Stand: 09/2021).

1.000 Euro iShares Global Clean Energy UCITS ETF USD (Dist)

WKN: A0MW0MWKN kopiert / ISIN: IE00B1XNHC34ISIN kopiert

Der iShares Global Clean Energy UCITS ETF folgt dem Global Clean Energy Index. Der Index enthält 30 der weltweit größten Clean Energy Aktien. Die Gesamtrendite seit Auflage ist mit 2,5 Prozent negativ. In den letzten fünf Jahren entwickelte sich der ETF überdurchschnittlich, was die Rendite von knapp 150 Prozent deutlich macht. Saubere Energien sind ein Zukunftstrend, der weiteres starkes Wachstum verspricht (Stand: 09/2021).

AnlagewertETF / WKNRendite 12 MonateRendite
5 Jahre
Durchschnittl. Rendite (seit Auflage)
2.000 EuroiShares Core MSCI World UCITS ETF / A0RPWH32%86%12,80% (2009)
2.000 EuroInvesco EQQQ NASDAQ-100 UCITS ETF / 80149839%205%14,30% (2002)
2.000 EuroLyxor MSCI World Information Technology TR UCITS ETF / LYX0GP39%220%20,80% (2010)
1.500 EuroVanguard FTSE Developed Europe ex UK UCITS ETF (Dist) / A12CXZ25%62%8,25% (2014)
1.500 EuroDeka MSCI Japan UCITS ETF / ETFL3026%54%8,90% (2009)
1.000 EuroiShares Global Clean Energy UCITS ETF USD (Dist) / A0MW0M33%147%-2,50 (2007)

(Stand: 09/2021)

Wer sich noch breiter aufstellen will, kann einen ETF mit Aktien aus Grenzmärkten (Frontier Markets) hinzunehmen. Das sind Entwicklungsländer, die den Sprung zum Schwellenland schaffen könnten, beispielsweise Vietnam.

Wegen des höheren Risikos sollte hier allerdings etwas weniger Geld investiert werden. Für erfahrene Anleger*innen sind gut gewählte Einzelaktien profitabler als ETFs, da diese niemals besser als der Marktindex abschneiden. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in unserem Ratgeber Welche Aktie jetzt kaufen.


Auch ETFs mit Aktien kleiner Unternehmen (Small Caps) können eine gute Ergänzung sein, denn der MSCI World All Countries enthält nur Großunternehmen. Wer weiter dynamisches Wachstum erwartet, kann noch einen Technologie-ETF kaufen. Fonds mit dividendenstarken Titeln sind dagegen meist stabiler und weniger schwankungsanfällig. Sie sind deshalb die richtige Wahl, wenn man mehr Sicherheit wünscht.

Um diese ETFs möglichst günstig zu handeln, und um nicht schon beim Einkauf Geld zu verlieren, empfehlen wir Ihnen Smartbroker als Depotbroker.

Musterdepot 2: Fokus auf Top internationale Aktien

Das Renditepotential von Einzelaktien ist gegenüber ETFs höher. Es könnte Ihnen beim schnelleren Vermögensaufbau helfen. Umsonst gibt es die Chance auf mehr Gewinne nicht. Anleger*innen müssen mehr Zeit in die Analyse von Einzelaktien investieren als beim Zusammenstellen eines ETF-Portfolios.

Sie müssen auch mit einem höheren Risiko rechnen, da die Diversifikation schlechter ist. Wer bereit ist, sich umfassend der Aktienanalyse zu widmen, der kann Einzelaktien im Depot favorisieren.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang die richtige Strategie. In der Börsenpraxis gibt es genug Vorbilder. Erinnert sei hier an Warren Buffett oder Beate Sanders (Levermann-Strategie).

In die Zukunft kann niemand schauen. Gute Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie. Investieren Sie langfristig in Unternehmen mit großartigen Produkten, einem tollen Management, und vielversprechenden Märkten. Hier sind die Chancen für attraktive Profite auch über die Gegenwart hinaus am wahrscheinlichsten. Unser Musterdepot 2 umfasst sechs Top Aktien und zwei ETFs mit einem Fokus auf Welt- bzw. US-NASDAQ-Werten.

2.000 Euro Microsoft

WKN: 870747WKN kopiert / ISIN: US5949181045ISIN kopiert

Microsoft ist der größte Softwarehersteller der Welt. Bekannte Marken sind das Betriebssystem Windows, Cloud-Angebot, Spielekonsole Xbox und LinkedIn. Das von Bill Gates und Paul Allen 1975 gegründete Unternehmen ist im Dow-Jones-Index gelistet. Microsoft gehört zu den wachstumsstärksten Aktien weltweit, deren Kurs sich in den letzten zehn Jahren verzehnfacht hat. Die Aktienrendite bewegt sich bei mehr als +1.290 Prozent.


Der amerikanische Technologiekonzern startet ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 60 Milliarden US-Dollar, was den Aktienkurs beflügeln wird. Microsoft schüttet zuverlässig Dividenden aus (Stand: 09/2021).

1.000 Euro NVIDIA

WKN: 918422WKN kopiert / ISIN: US67066G1040ISIN kopiert

NVIDIA ist ein amerikanischer Grafikspezialist, der Grafikprozessoren und Chipsätze für PC und Spielkonsolen entwickelt. Die an der NASDAQ notierten Aktien befinden sich seit mehr als zwei Jahrzehnten auf Wachstumskurs. Diese Party ist open end!


Veränderungen in der Chip-Branche können in fünf oder noch mehr Jahren durchaus enorm ausfallen. Der Markt sieht bei NVIDIA weiteres Potential (Stand: 09/2021).

1.000 Euro Johnson & Johnson

WKN: 853260 WKN kopiert / ISIN: US4781601046ISIN kopiert

Johnson & Johnson ist ein amerikanischer Pharmazie- und Konsumgüterhersteller. Bekannte Marken im Konsumgütersektor sind Penaten, bebe, carefree oder Neutrogena. In der Pharmazie-Sparte sind es Blockbuster-Medikamente wie Simponi, Stelara und Remicade sowie Krebsmedikamente wie Imbruvica, Darzalex und Zytiga.


Der Konzern gehört zu den Dividendenaristokraten, die die Dividende in den letzten 25 Jahren gesteigert haben. Johnson & Johnson zahlt seit 77 Jahren eine Dividende und hat die Ausschüttung seit 59 Jahren erhöht. Johnson & Johnson ist ein Branchengigant, dessen Aktie man jederzeit kaufen und jahrzehntelang halten kann (Stand: 09/2021).

1.000 Euro Volkswagen

WKN: 766403WKN kopiert / ISIN: DE0007664039ISIN kopiert

Volkswagen ist der größte Fahrzeughersteller Europas und ein Schwergewicht im DAX-Index. Die Volkswagen AG produziert neben PKWs, Nutzfahrzeugen und Motorrädern u.a. Turbolader, Kompressoren und chemische Reaktoren. Elektromobilität wird in Zukunft die Fahrzeugpalette dominieren.


Die Aktien des Fahrzeugkonzerns sind in der Vergangenheit aufgrund zahlreicher Negativnachrichten und hoher Entschädigungszahlungen nicht besonders stark gestiegen. Der Fahrzeugkonzern will zum Elektropionier werden und den Diesel-Skandal hinter sich lassen. Die Gesamtprognose für Volkswagen ist positiv.

Die Konzernkasse ist nach erfolgreichen Jahren gut gefüllt. Die Produktionsausfälle 2021 aufgrund eines Chip-Mangels sollten kompensiert werden. Für Aktionär*innen sollte sich das neue Image als E-Auto-Hersteller auszahlen (Stand: 09/2021).

1.000 Euro Amazon

WKN: 906866WKN kopiert / ISIN: US0231351067ISIN kopiert

Amazon ist ein weltweit führender Online-Versandhändler. Zum Angebot gehören weitere Produkte u.a. der Reader Kindle, Amazon Prime Video oder Fire TV. Top ist auch die IT-Sparte von Amazon. Amazon Web Services (AWS) entwickelt seit Jahren selbst Hardware und wird zukünftig eigene Chips für seine Rechenzentren fertigen.


Amazon Aktien gehören zu den weltweit erfolgreichsten Börsentiteln der letzten zehn Jahre. Mehr als +1.500 Prozent Rendite stehen zu Buche (Stand: 09/2021).

1.000 Euro Visa

WKN: A0NC7BWKN kopiert / ISIN: US92826C8394ISIN kopiert

Visa ist ein Finanzkonzern aus den USA und eine internationale Kreditkartenorganisation. Der Konzern verfügt über eines der weltweit fortschrittlichsten Telekommunikations- und Computernetzwerke. Pro Sekunde können 65.000 Transaktionen abgewickelt werden.


Die Marktkapitalisierung des im Dow Jones Industrial 30 und S&P 500 aufgeführten Unternehmens beträgt rund 399 Milliarden US-Dollar. Damit gehört die Visa Aktie zu den größeren Large-Cap-Werten.

Neue Chancen für Umsatz- und Gewinnsteigerungen ergeben sich aus der weiteren Digitalisierung der Zahlungsvorgänge und Zahlungssysteme. In den vergangenen zehn Jahren verteuerten sich Visa Aktien um mehr als 1.000 Prozent (Stand: 09/2021).

2.000 Euro Invesco EQQQ NASDAQ-100 UCITS ETF

WKN: 801498WKN kopiert / ISIN: IE0032077012ISIN kopiert

Der Invesco EQQQ NASDAQ-100 UCITS ETF ermöglicht Anleger*innen die Teilhabe an der Wertentwicklung der 100 größten und technologieführenden US-amerikanischen und internationalen Aktienunternehmen (Hard- und Software, Telekommunikation, Biotechnologie, Handel). Die Titel werden an der US-Technologiebörse NASDAQ gehandelt.

Seit Auflage erwirtschaftete der ETF +1.137 Prozent Rendite. Das entspricht einer jährlichen Wertsteigerung von 14,3 Prozent (Stand: 09/2021).

1.000 Euro iShares Core MSCI World UCITS ETF (Acc)

WKN: A0RPWHWKN kopiert / ISIN: IE00B4L5Y983ISIN kopiert

Der iShares Core MSCI World UCITS ETF (Acc) folgt dem MSCI World Index. Dieser enthält über 1.600 große und mittelgroße Aktienunternehmen aus 23 Industrieländern. Mit dem ETF können Anleger*innen von der Wertentwicklung eines international diversifizierten Marktsegment partizipieren.

Seit Auflage erzielte der ETF eine Rendite von +323 Prozent. Pro Jahr ergibt das eine Rendite von 12,8 Prozent (Stand: 09/2021).

AnlagewertAktie / ETF / WKNRendite 12 MonateRendite
10 Jahre
2.000 EuroMicrosoft
870747
46%1.199%
1.000 EuroNVIDIA
918422
70%6.584%
1.000 EuroJohnson & Johnson
853260
13%197%
1.000 EuroVolkswagen
766403
37%65%
1.000 EuroAmazon
906866
14%1.560%
1.000 EuroVisa
A0NC7B
11%1.015%
2.000 EuroInvesco EQQQ NASDAQ-100 UCITS ETF
801498
37%599%
1.000 EuroiShares Core MSCI World UCITS ETF
A0RPWH
32%226%

(Stand: 09/2021)

Aktien sind langfristig eine attraktive Anlagemöglichkeit. Wichtig ist aber, dass Investor*innen die Zeit und die Nerven haben, auch längere Abschwungphasen durchzustehen. Viele Kleinanleger*innen steigen zu spät ein und verkaufen kurz vor dem Ende des Abschwungs. So maximieren sich die Verluste.

Um diese Aktien und ETFs möglichst günstig zu handeln, und um nicht schon beim Einkauf Geld zu verlieren, empfehlen wir Ihnen Smartbroker als Depotbroker.

Alternative zum Selbstanlegen: Robo Advisor

Ein breit aufgestelltes Depot ist mit rund 10 Aktien und einigen ETFs umzusetzen. Auch mit 10.000 Euro kann man schon eine breite Streuung erreichen. Noch einfacher geht es aber, wenn man sein Geld von einer Vermögensverwaltung anlegen lässt.

Bei klassischen Anbietern muss man oft mindestens eine Million Euro mitbringen, doch dank der Automatisierung gibt es eine „Light-Variante“, die sogenannten Robo Advisor.

Dabei sucht ein Algorithmus die zum Risikoprofil passenden ETFs und ETCs aus. Deshalb können hier auch weniger risikobereite Anleger*innen ihr Geld investieren. Zwar ist auch ein Robo Advisor Depot weniger sicher als ein Bankkonto, doch deutlich weniger schwankungsanfällig als ein reines ETF-Depot.

Bei der Geldanlage mit einem Robo Advisor haben Anleger*innen die Wahl zwischen bis zu 10 Anlagestrategien, die unterschiedliche Risikoprofile abbilden. Die Mindestzahlung bewegt sich meist zwischen 500 Euro und 5.000 Euro.

Das Cominvest Depot der Comdirect Bank hat mit 3.000 Euro eine vergleichsweise niedrige Mindesteinzahlung. Das bedeutet, dass Anleger*innen beispielsweise 5.000 Euro vom Robo Advisor verwalten lassen, 1.000 Euro für Notfälle aufs Tagesgeldkonto legen, und 4.000 Euro in einzelne Aktien oder ETFs investieren können.

Schon ab 500 Euro lässt sich der Robo Advisor von VisualVest nutzen, einer Tochter der Volks- und Raiffeisenbanken. Mit einem Sparplan fällt auch diese Grenze weg, dafür müssen in diesem Fall 25 Euro im Monat eingezahlt werden.

Ein Robo Advisor ist auch für weniger risikobereite Anleger*innen interessant. 10.000 Euro lassen sich problemlos bei OSKAR, Scalable Capital oder VisualVest anlegen, auch aufgeteilt auf mehrere Strategien.

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Servicegebühr Fondskosten Sparplan Min. Einlage Anlegestrategien
0,15 % 0,80 % Ab 25 € 1.000 € 5

10.000 Euro wie anlegen: Weitere Möglichkeiten vorgestellt

Festgeld & Anleihen

Festgeld wird aktuell wie Sparbriefe, Termin- und Spareinlagen niedrig verzinst. Wenn Sie 10.000 Euro Festgeld für fünf Jahre bei einer deutschen Bank anlegen, erhalten Sie 0,45 Prozent Zinsen pro Jahr. Bei einer europäischen Bank können Sie bis zu 1,27 Prozent pro Jahr erhalten (Stand: 09/2021). Selbst wenn Sie 50.000 Euro anlegen, bleibt der Jahreszinssatz auf diesem Niveau.

Eine Grafik zeigt die Entwicklung der durchschnittlichen Festgeldzinsen in Deutschland bis 2020 - 10.000 Euro Anlegen

Seit Jahren bewegen sich die durchschnittlichen Festgeldzinsen in Deutschland auf niedrigem Niveau. (Quelle: Statista)

Bei festverzinslichen Staatsanleihen guter bis mittlerer Bonität in Euro bewegen sich die Zinsen im Bereich von 1,5 Prozent bis 2,1 Prozent. Deutsche Staatsanleihen und Anleihen der Landesbanken bringen Erträge zwischen 0 und 1 Prozent.

Wer aktuell Geld bei Banken oder in deutsche Staatsanleihen anlegt, der verringert damit real sein Vermögen. Denn die Zinsen liegen auch bei Festgeldern mit Laufzeiten von mehr als fünf Jahren aktuell weit unter der für 2021 erwarteten Inflationsrate von 2,4 Prozent.

Hohe Verzinsungen bieten Schwellenländeranleihen auf Basis US-Dollar. Bis zu 8 Prozent Zinsen sind bei Anleihen aus Schwellenländern wie Uruguay, Bahamas oder Ägypten erhältlich, mit Fälligkeit in 2031. Zu beachten: Je niedriger das Bonitäts-Rating, desto höher die Zinsen, aber auch das Risiko eines Zahlungsausfalls.

Immobilien

Immobilien gehören zu einem breit aufgestellten Portfolio mit dazu. Allerdings lässt sich mit 10.000 Euro keine eigene Immobilie kaufen. Ohnehin ist eine solche Investition unter dem Gesichtspunkt der Risikostreuung alles andere als optimal.

Wer bereits eine Immobilie besitzt, auch eine selbstgenutzte, braucht im Regelfall kein weiteres Immobilieninvestment mehr. Ohnehin ist das „Betongold“ aktuell teuer, Korrekturen sind wahrscheinlich.

Hausfront Immobilie - 10.000 Euro Anlegen

(Quelle: pixabay.com | © analogicus)

Ein kleiner Immobilienanteil kann trotzdem sinnvoll sein. Hier bieten sich Aktien von Immobilienunternehmen an, von denen es in DAX und MDAX einige gibt. Denn so erreicht man eine breitere Streuung als durch den Kauf einer Mietwohnung. Noch besser ist der Kauf eines ETFs, der verschiedene Immobilienfirmen vereinigt, beispielsweise der ComStage STOXX Europe 600 Real Estate UCITS ETF (WKN: ETF074WKN kopiert).

Wer in Immobilien investieren will, tut das am besten über einen Immobilienaktien-ETF.

Gold

Gold gilt als Inbegriff von Sicherheit. Der Goldkurs hat in den vergangenen fünf Jahren um fast 50 Prozent zugelegt. In der Spitze stieg der Goldpreis auf über 2.000 US-Dollar. Davon haben sich die Preise im September 2021 mit 1.765 US-Dollar ein ganzes Stück entfernt. Die vergleichsweise niedrigen Kurse können aber auch eine Kaufgelegenheit sein.

Gold bringt keine Zinsen und keine Dividenden. Eine Investition in das Edelmetall ist unproduktiv, doch als Beimischung zum Depot kann sie sinnvoll sein. Denn sollte es an den Börsen tatsächlich nach unten gehen, könnte das den Preis des Edelmetalls beflügeln. Geht es dagegen weiter bergauf, verdienen Anleger*innen mit ihren Aktien genug, um kleine Verluste beim Gold mehr als ausgleichen zu können.


Einfacher als der Kauf von Goldbarren ist der Griff zu ETCs, börsengehandelten Rohstoffen. Mit Gold-ETFs/ETCs profitiert man von einem steigenden Goldpreis, ohne sich das Edelmetall daheim in den Tresor legen zu müssen.

Alternativ können Kund*innen auch Aktien von Goldminen kaufen – oder noch besser, einen ETF mit Goldminenaktien. Das hat den Vorteil, dass das Kapital produktiv eingesetzt wird und auch bei stagnierendem Goldkurs Gewinne möglich sind. Allerdings bringt diese Investition auch zusätzliche Risiken mit sich, beispielsweise durch Managementfehler oder politische Krisen wie Verstaatlichungen.


Als Beimischung und zur Risikoabsicherung kann eine kleine Gold-Position sinnvoll sein. Statt den Rohstoff in Barrenform zu kaufen, greift man aber besser zu einem ETC oder zu Aktien von Goldminen.

P2P Kredite

Peer-to-Peer-Investments in Kredite sind eine Möglichkeit für private Investor*innen, höhere Erträge als bei Festgeldanlagen zu erwirtschaften. Anbieter für P2P Kredite vermitteln Kreditprojekte, bei denen Renditen von 7 bis 15 Prozent pro Jahr möglich sind. Die Mindestanlagesummen sind mit 10 Euro bis 100 Euro niedrig. Anlegerrisken werden teilweise durch eine Rückkaufgarantie vermindert.

Crowdinvesting

Crowdinvesting ist eine Möglichkeit zum Geldanlegen, bei der Anleger*innen für eine direkte finanzielle Beteiligung an Immobilienprojekten oder Start-ups Zinsen erhalten. Der Zinssatz beim Crowdinvesting bewegt sich mit durchschnittlich 5 bis 6 Prozent pro Jahr über den Werten für Unternehmens- oder Staatsanleihen (Stand: 09/2021).

Dafür ist das Risiko für Investor*innen auch höher. Die Mindestanlegebeträge bewegen sich je nach Anbieter zwischen 1 Euro und 5.000 Euro.

Kryptowährungen

Kryptowährungen gehören zu den neuen Anlagemöglichkeiten für risikobereite Anleger*innen. In der Vergangenheit haben manche Coins Renditen von mehreren tausend Prozent erzielt. Bei dem ständigen bergauf und bergab von Bitcoin & Co. (mehr als 50 Prozent innerhalb von wenigen Tagen) haben viele ihr Geld verloren.


Starke Nerven sind beim Geld anlegen in digitale Währungen gefragt. Es gibt Prognosen von Analysten*innen, die Bitcoin in den nächsten Monaten bei über 100.000 Dollar sehen. Ein Kryptowährungs-Verbot, ein Hack einer Kryptobörse oder ein Finanzcrash in China können die Kurse schnell nach unten treiben. Eines steht fest: Digitale Währungen werden einen Platz im Zahlungssystem der Zukunft haben.

Weitere Anlagemöglichkeiten

Neben Aktien und Immobilien gibt es eine Reihe weiterer Sachwerte, die für eine Geldanlage infrage kommen. Das sind zum Beispiel Kunst, Diamanten oder Rohstoffe. Rohstoffe gehören zu den risikoreicheren Anlagen. Um in Kunst oder Diamanten zu investieren, bedarf es Fachwissen und eigener Expertise. Billig ist das Ganze sicherlich auch nicht.

10.000 Euro investieren: Welche Anlagestrategie bringt langfristig Profit?

10.000 Euro sind eine überschaubare Geldsumme, die kaum Spielraum bei der Geldanlage zulässt. Der Kauf einer Immobilie ist nicht möglich. Bei Fonds und ETFs bewegen sich die durchschnittlich zu erwartenden Renditen um die 10 Prozent. Defensivere Fondskonzepte weisen eine historische Renditeentwicklung von 6 Prozent auf, bei spekulativen Fonds sind es um die 14 Prozent.

Bei reinen Aktieninvestments bewegen sich Renditen zum Teil weit darüber. Aktien wie Amazon, Nvidia oder Visa haben ihren Wert in den letzten zehn Jahren verzehnfacht bzw. eine Rendite über 1.000 Prozent erzielt. Die Aktienkurse marktführender Unternehmen werden auch zukünftig steigen. Liquidität ist mangels Alternativen ausreichend vorhanden.

Geldanlagen in Immobilien und Edelmetalle lassen sich bei kleinem Budget am besten mit ETFs und Fonds bewerkstelligen.

Andere Sachwerte wie Kunstwerke, Oldtimer und Diamanten eignen sich nur für die Geldanlage, wenn Anleger*innen über fundiertes Wissen verfügen. Bei günstigen Ankaufspreisen und Wertsteigerungen sind beim Verkauf größere Gewinne möglich.

FAQ: Fragen und Antworten rund um das Thema 10.000 Euro anlegen

Wie lege ich 10.000 Euro am besten an?

Um 10.000 Euro anzulegen, gibt es eine Reihe von Optionen. Sicherheitsbewusste Anleger*innen können Festgeld oder Staatsanleihen wählen. Mehr Rendite erwirtschaften Aktien und ETFs. Für eine langfristige Anlage über mehrere Jahrzehnte ist ein Mix aus Cash (Festgeld), Wertpapieren (Aktien, Anleihen, Fonds) und weiteren Sachwerten (Immobilien, Gold) zu empfehlen.

Wie mache ich aus 10.000 Euro eine Million?

Sie müssen in Aktien investieren, die einen Megatrend prägen, da diese die höchsten Gewinne versprechen. Titel wie Visa, Amazon und Nvidia haben in den letzten zehn Jahren Renditen von jeweils mehr als 1.000 Prozent erwirtschaftet. Aus 10.000 Euro wird dank des Zinseszinseffekts eine Million, wenn die Kurssteigerung von jeweils 60 Prozent über 10 Jahre beträgt.

Wie viel Zinsen bekomme ich für 10.000 Euro?

Zinsen für Festgeldanlagen und Anleihen stellen in Zeiten hoher Marktzinsen sichere und ertragreiche Einnahmen dar. Festgeld wird aktuell mit weniger als einem Prozent pro Jahr verzinst. Bei 10.000 Euro Festgeld würde der Zinsertrag bei Zinsen von jährlich einem Prozent 100 Euro bei einem Jahr Laufzeit betragen. Bei festverzinslichen Staatsanleihen mit guter bis mittlerer Bonität bewegen sich die Zinsen im Bereich von 1,5 Prozent bis 2,1 Prozent.

Was wird aus meinen 10.000 Euro?

Das hängt von der gewählten Anlageklasse und dem Anlagezeitraum ab. Ein Investment in den DAX vor zehn Jahren hätte sich inzwischen mehr als verdoppelt. Der Weltindizes MSCI-World schneidet noch besser ab. Aus 10.000 Euro Anfangsinvestment wurden innerhalb von zehn Jahren rund 32.700 Euro. Aus einer Anlage von 10.000 Euro 1969 in den MSCI-World Index wäre ein Vermögen von 275.000 Euro entstanden.

Fazit

Gute Rendite mit Geldanlage in Aktien und ETFs

Wer 10.000 Euro anlegen möchte, hat mehrere Optionen zur Auswahl. Einen Teil davon sollten Sie in Aktien-ETFs investieren. Denn für Tages- und Festgelder liegen die Zinsen aktuell deutlich unter der Inflationsrate, selbst wenn man sich auf zehn Jahre festlegt.

Wer mit einer Kurskorrektur an den Aktienmärkten rechnet, findet bei einer automatisierten Vermögensverwaltung auch Profile mit geringem Risiko, die dann oft stärker in Anleihen investieren.

Wer sein Geld an der Börse in Einzelaktien investieren will, muss auf eine breite Streuung und die Qualität der Titel achten. Ganz ohne Risiko geht es an den Finanzmärkten allerdings nicht.

Wer das Risiko grundsätzlich scheut, nur kurzfristig Geld anlegt oder das Guthaben braucht, der muss in den sauren Apfel beißen und ein niedrig verzinstes Sparangebot wählen.

Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und mehrere Jahre freiberuflich für Versicherungen gearbeitet. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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