Bestes Aktiendepot für Studenten

Bestes Aktiendepot für Studenten – Worauf kommt es 2020 an?

Das Wichtigste in Kürze

  • Viele Depot-Anbieter werben mit expliziten Angeboten für Studenten und junge Leute. Wir stellen die besten Aktiendepots für Studenten Wer als Student ein Depot eröffnen möchte, ist z.B. bei S-Broker, comdirect, Consorsbank, DEGIRO, DKB oder ING gut aufgehoben.
  • Des Weiteren erklären wir Ihnen, worauf Sie achten sollten, um das beste Aktiendepot für Studenten zu finden.
  • Bekommen Sie trotz Aktien noch BAöG? Wir klären auf!
  • In unseren FAQ beantworten wir kurz und knapp die wichtigsten Fragen rund um Aktiendepots für Studenten.

Inhaltsverzeichnis

Als Student in Aktien investieren

Die Überzeugung, dass große Geldsummen benötigt werden, um an der Börse mitzuspielen, hält Studenten oftmals davon ab, in Aktien zu investieren. Dabei kann es sehr sinnvoll sein, bereits während der Studienzeit erste Schritte an der Börse zu unternehmen. Dieser Artikel zeigt Ihnen, dass auch Studenten mit vergleichsweise geringem Budget Geld anlegen können – beispielsweise in ETFs, die eine spannende Alternative in der derzeitigen Niedrigzinsphase darstellen.

Grafik von Aktionären aufgeteilt nach Berufsgruppen

Die Statistik von 2015 zeigt: Studenten investieren durchaus in Aktien – sogar öfter als Beamte. Deswegen ist es wichtig, das richtige Depot zu finden, wenn Sie Aktien kaufen als Student. (Grafik: de.statista.com)

Top 5 Aktien Depots für Studenten

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Kosten pro Order
1,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu Trade Republic
3
degiro
Kosten pro Order
2,00 € + 0,018%
Kosten gesamt*
26,16 €
Testberichtzu DEGIRO
4
Kosten pro Order
3,95 €
Kosten gesamt*
47,40 €
Testberichtzu Consorsbank
5
Kosten pro Order
3,90 €
Kosten gesamt*
46,80 €
Testberichtzu Comdirect
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

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Die besten Aktiendepots für Studenten im Vergleich

Die meisten Online-Broker machen keinerlei Unterschied bezüglich der Berufsgruppe ihrer Kunden. Aus diesem Grund sind Aktiendepots, die sich speziell an Studenten richten, vergleichsweise selten. Zwar können Studierende in manchen Fällen Prämien in Anspruch nehmen oder von Free Trades profitieren – in der Regel unterscheiden sich diese Vorteile jedoch nicht von allgemeinen Neukunden-Vorteilen. Es kann demnach sinnvoller sein, nach einem günstigen Online-Broker mit attraktivem Gebührenmodell statt nach ausgewiesenen Studentenangeboten zu suchen. Zudem bieten sich Musterdepots für Neueinsteiger an – wir informieren Sie nachfolgend darüber, ob die hier genannten Depots für Studenten ein Musterdepot oder Watchlists bieten.

S-Broker für Studenten: Einfach handeln mit dem Aktiendepot der Sparkasse – speziell für junge Leute

Bei S-Broker handelt es sich um den Broker der Sparkassen-Finanzgruppe. In unserem Erfahrungsbericht über S-Broker lesen Sie eine tiefergehende Bewertung des Depots von S-Broker für Studenten und Nicht-Studenten. Das sogenannte StartDepot richtet sich insbesondere an Schüler, Studenten und Azubis ab 18 Jahre. Für genannte Gruppen, fallen keinerlei Depotgebühren an. Der Broker bietet ein Orderguthaben in Höhe von 150 Euro sowie einen Allround-Gutschein in Höhe von 40 Euro an, die mit den ersten Käufen und Verkäufen verrechnet werden. Pro Order entstehen Gebühren ab 8,99 Euro zzgl. Handelsplatz- und Abwicklungsentgelt. Das Orderguthaben wird damit verrechnet, sodass Sie die ersten 150 Euro Ordergebühren nicht zahlen müssen. Der Allround-Gutschein hingegen kann für weitere Services und Leistungen eingesetzt werden. Als Verrechnungskonto gilt das Girokonto der Sparkasse, welches für Studenten und Azubis ebenfalls kostenfrei ist. Das Referenzkonto muss allerdings nicht bei der Sparkasse liegen.

Bei der Eröffnung des Depots muss ein entsprechender Nachweis über den Ausbildungsstatus erbracht werden. Wird bspw. die Studienbescheinigung in der darauffolgenden Zeit nicht eingereicht, kann es automatisch zur Umwandlung in ein reguläres, kostenpflichtiges Depot kommen.

Praktisch ist, dass S-Broker ein Musterkonto bzw. ein Übungsdepot und eine Watchlist anbietet. Sie können diverse Übungskonten anlegen und sich mit dem Aktienhandel bei S-Broker so vertraut machen. Außerdem bietet S-Broker über 1.790 Sparpläne für Aktien, Fonds, ETFs oder ETCs an – oft ohne Ordergebühren.

Über die S-Broker App können Sie auch bequem von Ihrem Smartphone aus handeln.

Bewertung:

  • Bonus für Neukunden
  • Keine Depotgebühren
  • Relativ hohe Gebühren pro Order

Jetzt ein Konto bei S-Broker eröffnen und mit dem Handeln beginnen

comdirect Studenten – nicht direkt für Studenten, aber trotzdem attraktiv

Die zur Commerzbank gehörende comdirect bietet keine gesonderten Vergünstigungen für ein Studentendepot an. Jedoch sind die regulären Konditionen attraktiver als so manches spezielle Studentendepot anderer Online-Broker. Neu-Aktionäre sind bei comdirect die ersten drei Jahre von der Depotgebühr befreit. In einigen Fällen entfällt diese Gebühr auch weiterhin, wenn etwa zeitgleich ein Girokonto bei comdirect genutzt wird, ein Sparplan eingerichtet wurde und aktiv ist oder eine Mindestmenge von zwei Bewegungen, unabhängig der Höhe, im Quartal zu verzeichnen ist.

Ist keiner dieser Fälle gegeben, fällt eine monatliche Depotgebühr von 1,95 Euro an. Im ersten Jahr liegt die Ordergebühr bei 3,90 je Order und steigt danach auf 4,90 Euro je Order. Hinzu kommt jeweils eine Gebühr in Höhe von 0,25 % des Auftragswertes. Die Gebühren liegen im mittleren bis hohen Bereich, weswegen es nach drei Jahren durchaus sinnvoll sein kann, sich nach einem günstigeren Broker umzusehen, etwa einem der sogenannten Discount-Broker, über die wir Ihnen in unserem Artikel mehr verraten.

Bei comdirect können Studenten ebenfalls Sparpläne anlegen und mit einem Musterdepot können Sie die ersten Gehversuche auf dem Aktienmarkt ganz ohne Sorge unternehmen.

Comdirect bietet seinen Kunden neben der Banking-App auch eine Trading-App, in der Sie einfach und effizient handeln können. Überzeugend ist auch, dass comdirect mehrfach als bester Broker ausgezeichnet wurde.

Auszeichnungen für comdirect aus dem Jahr 2019

comdirect wurde alleine 2019 drei Mal als Testsieger ausgezeichnet. (Quelle: comdirect)

Bewertung:

  • Kein explizites Studentendepot, aber trotzdem attraktive Konditionen
  • Keine Depotgebühr in den ersten drei Jahren
  • Unter bestimmten Voraussetzungen bleibt das Depot danach auch gebührenfrei

Jetzt die Vorteile des kostenfreien Depots bei comdirect nutzen

Consorsbank: Young Trader Studenten Depot

Die Consorsbank bietet speziell für Studenten bzw. junge Leute ein Depot an: das sogenannte Consorsbank Young Trader-Konto. Eine jährliche Gebühr entfällt dabei. Für einen Kauf bzw. Verkauf werden Gebühren ab 3,95 Euro je Trade zzgl. Handelsplatzgebühr fällig. Hinzu kommt ein kostenloser Trade jeden Monat über Tradegate (bis zu 20.000 Euro Ordervolumen). Auch das entsprechende Verrechnungskonto für das Depot kann kostenlos geführt werden.

Voraussetzung für das Young Trader-Konto ist die Eröffnung des Kontos als Privatkunde zwischen dem 18. und 26. Geburtstag. Viele Depotaktivitäten können zudem bequem über eine App gesteuert werden – für den Handel mit CFDs müssen Sie sich allerdings die CFD-App der Consorsbank herunterladen.

Die Consorsbank bietet eine Watchlist an und auch hier können Sie Sparpläne erstellen – ab 25 Euro.

Bewertung

  • Spezielles Konto für junge Menschen zwischen 18-26 Jahren
  • Keine Depotgebühr
  • Ein kostenloser Trade pro Monat

Profitieren Sie jetzt von einem kostenlosen Trade bei der Consorsbank

DEGIRO – Discount-Broker aus den Niederlanden als Depot für Studenten

Der aus den Niederlanden stammende Broker DEGIRO bietet bereits eine sehr günstige Kostenstruktur an. Aus diesem Grund gibt es kein ausgewiesenes Angebot für Studenten oder junge Leute, sie erhalten vielmehr die gleichen Konditionen wie alle anderen Kunden. Eine Depotführungsgebühr entfällt. Je Standardtransaktion, etwa der Kauf eines ETF bzw. einer Aktie aus Europa, werden jeweils Gebühren in Höhe ab 2 Euro fällig. Abhängig sind die Gebühren unter anderem von den Handelsplätzen sowie den gehandelten Wertpapieren. Aktien über Xetra kosten 2 Euro plus 0,018 Prozent, Aktien über die Frankfurter Börse hingegen 7,50 Euro inklusive 0,09 Prozent. Die Gebühren für Aktien an europäischen Handelsbörsen sind unterschiedlich. Für Polen etwa gilt ein Preis von 5 Euro inklusive 0,16 Prozent, an österreichischen Börsen zahlen Sie nur 4 Euro plus 0,05 Prozent, an türkischen Börsen hingegen 10 Euro plus 0,16 Prozent. ETFs hingegen sind entweder kostenlos oder werden weltweit für 2 Euro plus 0,03 Prozent gehandelt.

Die Kostenstruktur ist insgesamt betrachtet eher undurchsichtig. Zudem muss jeder Börsenneuling für sich selbst festlegen, ob er sich für seine ersten Gehversuche an der Börse für einen Broker, der nicht in Deutschland ansässig ist, entscheidet. Praktisch an ausländischen Brokern ist, dass die Abgeltungssteuer nicht sofort an das Finanzamt abgeführt wird. Nachteilig kann allerdings sein, dass Ihre Einlagen nicht gesichert sind und dass die Überweisung auf Ihr deutsches Konto mitunter sehr lange dauern kann.

In der DEGIRO App können Sie problemlos und einfach an über 50 Börsen handeln, Favoritenlisten erstellen und Realtime-Kurse einsehen. Ein Musterdepot gibt es derzeit aber noch nicht – für uns ein deutlicher Nachteil des Brokers.

Bewertung

  • Keine Depotgebühren
  • Jedoch undurchsichtige Kostenstruktur
  • Geringe Gebühren pro Order

Jetzt Depotkonto bei DEGIRO eröffnen

Hinweis: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

DKB – Kostengünstiges Studenten-Depot

Auch die DKB bietet kein ausgewiesenes Depot für Studenten an. Vielmehr fallen generell keinerlei Gebühren für Depot sowie Verrechnungskonto an. Eine Inlandsorder bis 10.000 Euro wird pauschal mit 10 Euro zzgl. Fremdkosten berechnet. Pro Sparplanausführung fallen Gebühren in Höhe von 1,50 Euro an.

Order Gebühr
Ausführungsentgelt pro Sparplanausführung 1,50 Euro
je Inlandsorder (bis 10.000 Euro) 10 Euro
je Inlandsorder (ab 10.000 Euro) 25 Euro
je außerbörsliche Fondsorder 25 Euro
je Auslandsorder (bis 10.000 Euro) 20 Euro
je Auslandsorder (ab 10.000 Euro) 35 Euro

 

Eine praktische Watchliste hilft Ihnen, den Überblick zu bewahren und schnell zu reagieren. Die Watchlist kann auch in der App genutzt werden, über die Sie problemlos und sicher handeln können. Wie auch bei den Brokern zuvor gibt es keinen Wechselbonus, allerdings bietet die DKB Ihnen einen automatischen Wechselservice an – sehr praktisch!

Bewertung

  • Kein explizites Studentendepot
  • Keine Depotgebühren
  • Geringe Gebühren pro Order

Jetzt die Vorteile des kostenfreien Depots bei der DKB nutzen

ING – nur kurzzeitig günstig

Auch die ING bietet kein spezielles Angebot für Studenten an, verfügt darüber hinaus jedoch über eine attraktive Kostenstruktur für sämtliche Kundengruppen. Auch hier werden Depot sowie Verrechnungskonto kostenlos geführt. In den ersten sechs Monaten handeln Kunden für nur 2,90 Euro je Order. Nach diesem Zeitraum werden 4,90 Euro plus 0,25 % vom Kurswert für eine Order fällig. Die ING bietet ein Demokonto an, sodass Sie als eventueller Aktien-Neuling den Handel an der Börse lernen können, ohne sich einem finanziellen Risiko auszusetzen.

Sparpläne sind weltweit bereits ab 50 Euro möglich – und auch in der App gut zu verfolgen. Die Banking to go App wurde 2020 von Focus Money sogar als Beste App im Bereich Direktbanken ausgezeichnet. Der Wertpapier-Bereich der App ist ebenfalls gut aufgebaut – auf einem Blick können Sie alle Ihre Fonds und Aktien einsehen und den Wertverlauf auf übersichtlichen Charts verfolgen.

Übersicht über alle Wertpapiere in der ING Banking to go App

Die einfache und übersichtliche Handhabung der App ist ein klarer Vorteil. (Quelle: ING)

Bewertung

  • Kein explizites Studentendepot
  • Keine Depotgebühren
  • Geringe Gebühren pro Order in den ersten sechs Monaten, danach moderate Gebühren

Jetzt ein Konto bei ING eröffnen und mit dem Handeln beginnen

Aktien und BAföG: Welche Regelungen gibt es?

Einem Single steht ab dem Wintersemester 2020/2021 ein Freibetrag von 8.200 Euro zur Verfügung. Der Freibetrag steigt um weitere 2.300 Euro je Kind. Dabei werden Wertpapierdepots vollständig für die Berechnungen herangezogen. Da daneben zum Beispiel auch Posten wie Mietkaution, Riesterrente, Bausparverträge, u.v.m. berücksichtig werden, kann so die Vermögensgrenze schnell überschritten werden. Insbesondere Studenten, die bereits früh gearbeitet haben und/oder früh mit der Altersvorsorge bzw. dem Vermögensaufbau begonnen haben, können so Nachteile enstehen.

Für den BAföG-Antrag ist die Höhe des Kurswertes zum Zeitpunkt der Antragsstellung ausschlaggebend. Dem riskanten „Trick“, vorhandenes Vermögen in Aktien umzuschichten und nach der Antragstellung diese Aktien wieder zu verkaufen, ist inzwischen ein Riegel vorgeschoben worden.

Sollten Studenten mit Aktien handeln?

Die Anlage in Aktien hat viele Vorteile, auch für Studenten. Gerade in der Studiums Zeit kann es sinnvoll sein, durch ETF-Sparpläne langfristig zu investieren und so für die Zeit nach dem Studium vorzusorgen. Aber Aktien können auch kurzfristig rentabel sein und bieten – bei geschickter Kombination von Aktien und ETFs – zudem die Möglichkeit der Vermögensstreuung. Das ist besonders praktisch, wenn Sie etwa geerbt haben oder durch den Verkauf eines Autos größere Beträge zur Verfügung haben. Gerade bei Einzelaktien haben Sie diese relative Sicherheit jedoch nicht – hier können Marktschwankungen gravierende Auswirkungen haben und das finanzielle Risiko erhöhen. Besonders durch die globale Pandemie COVID-19 sind derzeit viele Branchen in einer Krise, die Unsicherheiten auslöst – wann diese überwunden ist, ist noch nicht absehbar.

In jungen Jahren und mit kleinem Budget lernen Studenten den Umgang mit Aktien, verstehen das Prozedere bei Käufen, Verkäufen und machen ihre ersten Erfahrungen in Bezug auf Gewinn und Verlust. Auf jeden Fall macht es Sinn, sich intensiv mit den Kostenstrukturen eines Brokers auseinanderzusetzen. So kann es sein, dass bei manchen Anbietern vergleichsweise hohe Gebühren für vergleichsweise kleine Investments anfallen. Wenn eine größere Geldsumme, etwa aus einer Erbschaft oder ähnlichem zur Verfügung steht, sollte man sich stets auch mit der eigenen Risikobereitschaft auseinandersetzen. Eventuell kann es Sinn machen, das zur Verfügung stehende Geld nicht komplett in den Aktienmarkt zu investieren und auch konservative Sparmethoden wie Tagesgeldkonten mit einzubeziehen. Das hängt allerdings von der Zinslage ab und wie liquide man bleiben möchte. In Zeiten von Niedrigzinsen ist es sinnvoller, in Staatsanleihen, Rohstoffe oder andere ETFs zu investieren – zum Beispiel Gold oder Silber. Es kann aber durchaus auch sinnvoll sein, größere Summen in verschiedene Tranchen aufzuteilen und so über einen längeren Zeitraum an der Börse zu investieren.

Welche Chancen bieten sich für Studenten an der Börse?

Studenten sind jung, gut informiert oder haben eine größere Bereitschaft sich Wissen anzueignen und haben als digital natives eine Affinität für online stattfindenden Aktien- bzw. Geldhandel. Neben einem langfristigen Anlagehorizont, der optimal für eine Geldanlage an der Börse geeignet ist, haben Studenten meist (noch) keine Kinder bzw. Verbindlichkeiten wie abzuzahlende Immobilien oder ähnliches.

Welche Nachteile gibt es für Sie als Student?

Auch wenn es Ihnen als Student möglich ist, bereits mit kleinen Beträgen erste Investments an der Börse zu tätigen, reicht das Kapital, welches aufgebracht werden kann, meist nicht aus, um es aufzuteilen und damit eine ausreichende Diversifizierung zu erreichen. Dadurch kann es vorkommen, dass Studenten des Öfteren Lehrgeld zahlen und den Verlust von Geldbeträgen in Kauf nehmen müssen. Um das zu vermeiden, ist die Investition in günstige ETF-Sparpläne ratsam. Ebenso kann die Anrechnung auf das BAföG eine Hürde darstellen und muss im Auge behalten werden.

Top 5 Aktien Depots für Studenten

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Kosten pro Order
1,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu Trade Republic
3
degiro
Kosten pro Order
2,00 € + 0,018%
Kosten gesamt*
26,16 €
Testberichtzu DEGIRO
4
Kosten pro Order
3,95 €
Kosten gesamt*
47,40 €
Testberichtzu Consorsbank
5
Kosten pro Order
3,90 €
Kosten gesamt*
46,80 €
Testberichtzu Comdirect
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

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Bestes Aktiendepot für Studenten: Worauf kommt es bei der Auswahl an?

Als Student sind Sie oft Neueinsteiger auf dem Börsenparkett. Einige Aspekte sind bei der Wahl des richtigen Depotanbieters besonders relevant für Studenten und spielen daher eine zentrale Rolle. Dazu zählen die Gebührenstruktur sowie die Frage, ob es Vergünstigungen speziell für Studenten gibt.

Die optimale Gebührenstruktur eines Aktiendepots für Studenten

Ein für Studenten attraktives Aktiendepot sollte verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Eine möglichst günstige allgemeine Kostenstruktur sowie kostenlose Depots sollten es studentischen Aktionären ermöglichen, auch kleine Volumen günstig zu handeln. Eine niedrige Mindestprovision sowie eine geringe Orderprovision sind weitere Voraussetzungen, die für studentische Aktionäre gegeben sein müssen. Denn oftmals kommen durch eine zu hoch angesetzte Mindest- bzw. Orderprovision hohe Gebühren beim Aktienkauf zustande, die durch Kurssteigerungen erst einmal wieder eingespielt werden müssen. Abhängig sind die Kosten aber auch von der Häufigkeit sowie der Höhe der Orders. Je nachdem, wie oft Sie handeln möchten, bieten sich andere Broker an. In jedem Fall empfehlenswert sind Trade Republic und Smartbroker, mit denen der außerbörsliche Handel günstig ist – auch wenn es gegebenenfalls zu höheren Spread-Kosten kommen kann.

Exklusive Angebote für Studenten bei der Eröffnung eines Aktiendepots

Die Vorteile, die sich für Sie als Student bei der Eröffnung eines Aktiendepots ergeben, hängen stark vom jeweiligen Anbieter ab. Während einige Broker keine Depotführungskosten erheben, steht bei anderen eine gewisse Menge an freien Aktienordern zur Verfügung. So könnten etwa die ersten Trades kostenlos sein bzw. kann ein gewisses Freikontingent pro Monat oder Quartal zur Verfügung stehen, wie etwa bei der Consorsbank oder bei S-Broker. Zusammengenommen können Sie in Einzelfällen demnach durch erlassene Depotkosten und Free Trades deutlich sparen.

Auch Sachprämien, die für die Eröffnung eines Depots ausgelobt werden, sind keine Seltenheit. In diesem Fall sollten Sie prüfen, ob Sie die Prämie tatsächlich benötigen, oder ob andere Broker nicht auch ohne Prämie günstige Konditionen bieten. Alle vorgestellten Broker für das beste Depot für Studenten bieten jedoch keine regulären Sachprämien oder Wechselprämien an – lediglich gelegentliche Aktionen.

Musterdepots als Vorteil für Studenten

Der Einstieg in den Aktienhandel kann mit Bedenken einhergehen. In diesem Fall kann es hilfreich sein, nicht das eigene Kapital zu investieren, sondern mit sogenannten Musterdepots bzw. Demo- oder Übungskonten zu starten. So können Sie Ihre ersten Käufe risikolos tätigen und erste Erfahrungen sammeln. Doch auch im Falle eines Musterdepots sollten sich Studenten ausreichend informieren, wie sie ihr Risiko sinnvoll managen, wie sie erfolgsversprechende Wertpapiere ausfindig machen und wie sich der Aktienhandel sinnvoll in die eigene Anlagestrategie integrieren lässt. Mit einem Musterdepot können Studenten die wichtigsten Grundlagen des Aktienhandels erlernen, bekommen ein Gespür für Chancen aber auch Risiken des Wertpapierhandels und können auf diese Weise ihr Risiko deutlich verringern, wenn sie „echtes Geld“ investieren.

onvista und comdirect bieten beispielsweise Musterkonten an, die für Sie als Einstieg interessant sein könnten.

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Anschlussgebühren nach dem Studium beachten

Auch wenn die Vorstellung schwerfällt – jede Studienzeit ist irgendwann einmal vorbei. Und nicht immer finden Studenten direkt im Anschluss an ihr Studium eine Arbeitsstelle und können ihr Einkommen signifikant steigern. Daher sollten sich Studenten bei der Wahl des geeigneten Online-Brokers auch über Anschlusskosten eines Aktiendepots informieren, wenn sie keinen Studentenstatus und damit keinen Anspruch auf Vergünstigungen mehr haben. Es ist sinnvoll, einen Broker zu wählen, der auch nach Beendigung der Studienzeit keine stark erhöhten Gebühren aufruft und somit auch für die Übergangszeit nach dem Studium attraktiv ist.

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Passive oder aktive Investitionsstrategie – was lohnt sich für Studenten?

Bei einer aktiven Investitionsstragie wird aktiv auf den schwankenden Markt reagiert, um so bessere Rendite als der Markt zu erzielen. Bei einem passiven Investment hingegen wird darauf angezielt, längerfristig strategisch zu investieren und regelmäßig eine solide Rendite zu erhalten. Ebenso wie für alle anderen Anleger richtet sich auch die Anlagestrategie für Studenten nach dem eigenen Gusto. Beide Strategien haben ihre Daseinsberechtigung. Während das Risiko im Falle von Einzelaktien durch ausreichende Streuung minimiert werden kann, lässt sich mit einem ETF bequem eine breite Diversifikation erzielen und so ein passives Investment aufbauen.

ETFs bieten die Möglichkeit, mit breiter Streuung kostengünstig in gesamte Märkte zu investieren und jederzeit, wie im Falle von DAX-ETFs, das Investment transparent im Auge behalten zu können. Zudem sind ETFs über einen Sparplan meist auch mit kleineren Summen ab 25 Euro zu besparen.

Einige Broker haben darauf reagiert und bieten die Sparplan-Funktion zunehmend auch für Einzelaktien an, etwa bei der Consorsbank.

Was bleibt, ist, dass sich Anleger dann nach wie vor intensiv mit den einzelnen Unternehmen beschäftigen müssen, sowohl vor als auch nach der Investition – während ETFs ein passives Investment ermöglichen. Insbesondere Privatanleger, die nicht viel Zeit in die Analyse und Betrachtung von Unternehmen und deren Aktien stecken möchten, können von der passiven Investmentstrategie profitieren, die sich dank ETFs ergeben.

Die wichtigsten Fragen rund um beste Aktiendepots für Studenten

Studenten sind meist Neulinge in der Aktienwelt. Naturgemäß ergeben sich zahlreiche offene Fragen. Die häufigsten beantworten wir für Sie in diesem Abschnitt.

FAQ (4)

Die richtige Antwort lautet: Es kommt darauf an! Eine Investition in Aktien lässt sich bereits mit kleinem Budget verwirklichen.

Bei einigen Brokern gibt es besondere Rabatte. Als Beispiele sind hier das StartDepot von S-Broker für Studenten sowie das Consorsbank Young-Trader Konto.

Ausschlaggeben für die uneingeschränkte Auszahlung des BAföG sowie für eventuelle Kürzungen ist die Vermögensgrenze. Diese liegt bspw. für einen Single ab dem Wintersemester 2020/2021 bei 8.200 Euro.

Verschiedene Online-Broker stehen zur Auswahl und bieten teils attraktive Konditionen für Studenten und junge Leute an. Viele Anbieter bieten kostenlose Depots oder eine bestimmte Anzahl an Free Trades an. Je nachdem, wie aktiv der Anleger sein möchte und wie viele Orders er durchführen möchte, kann entweder das eine oder das andere Angebot relevant sein.

Alternativen zu Aktien kaufen als Student

Abseits von Aktien und ETFs gibt es noch weitere Möglichkeiten der Geldanlage, die sich für Studenten eignen.

Viele Vorsorgeprodukte sind bereits aufgrund ihrer mangelnden Flexibilität nicht für Studenten geeignet. Auch spezielle Rentenversicherungen wie etwa die Riesterrente eignen sich, wenn überhaupt, nur für Studierende, die einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen. Generell sollten Studenten von den meisten langfristigen Verträgen wie Bausparverträgen, Lebensversicherungen oder einer Rentenversicherung Abstand nehmen, solange sie ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben und einer täglichen Arbeit nachgehen.

Wer sein Budget abzüglich aller Verbindlichkeiten kennt und die eigene Risikobereitschaft analysiert, findet schnell das passende Investment.

Eine alternative Möglichkeit zum Aktienmarkt können z.B. die in letzter Zeit boomenden P2P-Marktplätze sein. Bei P2P (Kurzform von „peer-to-peer“) handelt es sich um ein Investment zwischen zwei Privatpersonen. Beim sogenannten P2P-Lending gewährt eine Person A einer Person B einen Kredit. Seit einigen Jahren geschieht dies bequem für beide Seiten auf den sogenannten P2P-Plattformen, die die entsprechenden Marktplätze und Automatismen bieten, damit Kreditnehmer und Kreditgeber zueinander finden. Da bei einigen Anbietern die Mindestanlage bei nur 1 Euro liegt und sich das Risiko durch einige Stellschrauben einigermaßen breit diversifizieren lässt, kann ein Investment in P2P-Kredit eine spannende Alternative für Studenten sein. Empfehlenswert ist hier die schwedische P2P-Plattform Mintos, auf die wir in unserem Erfahrungsbericht genauer eingehen.

Ebenfalls empfehlenswert sind Robo-Advisor. Statt Aktien kaufen als Student, was mitunter mit Risiken und viel Vorwissen verbunden ist, bieten Robo-Advisor die Möglichkeit, mit mehr Sicherheit zu investieren. Dank Automatisierung ist auch weniger Vorwissen vonnöten. In unserer Analyse zu den besten Robo-Advisors können Sie sich genauer darüber informieren.

Top 5 P2P Marktplätze für Studenten

Sie riskieren Ihr Kapital

Fazit: Aktien kaufen als Student ist sinnvoll

Auch für Studenten gibt es attraktive und kostengünstige Möglichkeiten, in den Aktienmarkt zu investieren. Während manche Online-Broker mit speziellen Angeboten für Studierende locken, gibt es auch andere Anbieter mit generell günstigen Konditionen. Hier ist es lohnenswert, Preise zu vergleichen und sich entsprechend der eigenen Bedürfnisse und Anforderungen zu entscheiden. Da es auch eine Anlegerkarriere nach dem Studium gibt, kann sogar ein Anbieter ohne spezielle Studentenrabatte langfristig der günstigste sein. Je nach Anlagestrategie stehen neben Einzelaktien auch die bereits breit diversifizierten ETF-Fonds zur Auswahl, die sich bei vielen Brokern bereits mit kleinem Budget ab 50 oder gar 25 Euro besparen lassen.

Besonders S-Broker, das Sparkasse Studenten Aktiendepot, sowie das Young-Trader-Konto der Consorsbank sind überzeugend und locken mit attraktiven Studenten-Rabatten. Möchten Sie auch nach der Studienzeit günstig investieren, dann lohnt sich comdirect – aber nur, wenn Sie die Kriterien für ein kostenloses Konto nach den ersten drei Jahren erfüllen.

Als Student können Sie in Aktien investieren, um langfristig ein Vermögen aufzubauen. Außerdem bieten relevante Studiengänge beziehungsweise Ihre allgemeine Lernbereitschaft die beste Grundlage, um sich intensiv mit der Börse und dem Handel auseinanderzusetzen.

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