Student Geld anlegen

Bestes Aktiendepot für Studenten » Worauf kommt es 2018 an?

Bestes Aktiendepot für Studenten – Worauf kommt es an?

In der Studienzeit denken die wenigstens an Geldanlage, ganz zu schweigen vom Aktienkauf. Dennoch ist es für viele sinnvoll, bereits in den Studienjahren ein Onlinedepot zu eröffnen und erste Schritte auf dem Börsenparkett zu probieren, zumal Aktien häufig Teil der Vorsorge von älteren Verwandten sind.

Gibt es als Student Vergünstigungen beim Aktiendepot?

Tatsächlich ist bei vielen Online Brokern der Berufsstatus gleichgültig. Nur eine Handvoll Anbieter kümmert sich überhaupt darum, ob es sich bei dem Anleger um Studenten handelt. Demzufolge sind Aktiendepots für Studenten vergleichsweise selten. In der Regel sind zudem die Vergünstigungen nicht all zu umfangreich. Häufig verzichten etablierte Anbieter lediglich auf die Depotführungskosten, allerdings sind diese Art der Gebühren ohnehin ein Auslaufmodell und muss bei einem Großteil der modernen Anbieter nicht mehr entrichtet werden.

In vielen Fällen können Studenten zudem von zusätzlichen Prämien profitieren oder können Free-Trades in Anspruch nehmen. Allerdings ist der Unterschied zu Angeboten für Neukunden hier nicht all zu deutlich. Es kann also sinnvoller sein, nach einem günstigen Online Broker zu suchen, anstatt spezielle Angebote für Studenten in Anspruch zu nehmen. Häufig sind Anbieter mit besonders preisgünstigen Gebührenmodellen gegenüber speziellen Aktiendepots für Studenten im Vorteil.

Welche Vorteile haben Studenten?

Welche Vorteile Studenten bei der Eröffnung eines Aktiendepots beanspruchen können, hängt vom Anbieter ab. Währen deinige auf die Depotführungskosten verzichten, ermöglichen andere, Studenten eine gewissen Anzahl an freien Ordern durchzuführen. In der Regel stehen hier je Monat oder Quartal ein paar Free-Trades zur Verfügung. In Einzelfällen kann es also sein, dass Studenten für ihre ersten Orders überhaupt keine Gebühren zahlen müssen und so bei der Eröffnung eines Depots deutlich sparen können.

In Einzelfällen locken Online Broker und Filialbanken auch mit Sachprämien, die sich sogar im Wert eines aktuellen und hochwertigen Smartphones bewegen können. Hier sollten Studenten darauf achten, ob die Prämie tatsächlich benötigt wird und ob andere Broker nicht auch ohne Prämie günstigere Konditionen bieten. In Einzelfällen kann die Sachprämie jedoch durchaus attraktiv sein, gerade wenn die Anschaffung des entsprechenden Gegenstandes ohnehin geplant war.

Musterdepots nutzen

Für viele Studenten ist der Einstieg in den Aktienhandel während der Studienzeit unbekanntes Terrain. Ist dies der Fall, empfiehlt es sich, nicht direkt gespartes Kapital zu investieren, sondern stattdessen mit Musterdepots oder Demokonten zu üben. Auf diese Weise können Studenten ihre ersten Trades risikofrei ausführen. Sinnvoll ist es, sich dennoch im Vorfeld so umfassend wie möglich zu informieren. Wer als Student die Geldanlage in Aktien in Betracht zieht, sollte wissen, wie ein sinnvolles Risikomanagement aussieht, wie er erfolgsversprechende Wertpapiere findet und welche Rolle der Aktienhandel in seiner Anlagestrategie spielen kann und sollte. Nur auf diese Weise lässt sich das Musterdepot sinnvoll nutzen. Der Student sollte im Anschluss wissen, welche Orderarten welche Konsequenzen haben, ob eine bestimmte Aktie zur Strategie passt und ob der Anbieter der richtig für ihn ist.

Erst dann sollte er sich den Handel mit Echtgeld zutrauen und in tatsächliche Wertpapiere investieren. Er beherrscht dann die Grundlagen, kennt die wichtigsten Konsequenzen und kann auf diese Weise sein Risiko deutlich verhindern.

Wie können Studenten ein Aktiendepot eröffnen?

In einem ersten Schritt sollten Studenten einen passenden Anbieter auswählen. Sie sollten dabei nicht nur spezielle Studentenangebote in die näherer Auswahl einbeziehen, sondern auch die Angebote für durchschnittliche Kunden im Auge behalten, da diese häufig nicht teurer sind oder weniger Vergünstigungen bieten. Wer genug Erfahrungen mit Musterdepots und Demokonten gesammelt hat oder sogar in Planspielen Erfolge feiern konnte, kann dann sein eigenes Aktiendepot als Student beantragen. Wählt er dafür ein spezielles Angebot für Studenten, muss er in der Regel zusätzlich eine Studienbescheinigung einreichen. Nutzt er hingegen ein Aktiendepot, das allen Neukunden offensteht, reicht das herkömmliche Formular zur Eröffnung.

Im Anschluss daran werden Studenten in der Regel behandelt wie alle anderen Privatanleger auch. Es gibt also keine anderen Serviceangebote, auf der anderen Seite werden sie jedoch genauso vorkommend behandelt wie alle anderen Kunden auch.

Warum sollten auch Studenten in Aktien investieren?

Der Aktienmarkt ist derzeit einer der wenigen Anlagemöglichkeiten, die in der Lage sind, die Inflation nicht nur aufzufangen, sondern sogar Rendite zu erzielen. Demzufolge eignet sich die Investition in Aktien auch als Student. Die wenigsten Menschen verfolgen in jungen Jahren eine Anlagestrategie, die lediglich auf den Erhalt des Kapitals ausgerichtet ist. Im Gegenteil sind gerade Studenten häufig deutlich risikofreudiger als andere Anleger, die beispielsweise bereits Kinder haben oder die Finanzierung einer konkreten Immobilie planen.

Studenten sind hingegen häufig gut informiert und können Risiko und Renditechance trotz der mangelnden Erfahrung häufig ausreichend einschätzen. Sie wählen Aktien in Zeiten des Niedrigzinses, um ihr in der Regel eher geringes Kapital dennoch für sich arbeiten zu lassen und nicht durch festverzinsliche Geldanlagen oder Risikolebensversicherungen im besten Falle zu erhalten. Studenten sind häufig gut informiert, was die aktuelle Lage betrifft.

Alternativen zum Aktiendepot für Studenten: zu viel Geld

Wer als Student in Aktien investieren möchte, hat dafür – gemessen an anderen Anlegern – in der Regel nicht all zu viel Kapital zur Verfügung. Die Mindestsumme von 10.000 Euro sollte aufgebracht werden. Zwar erfüllen nicht wenige Studenten dieses Kriterium, dennoch ist ein Aktiendepot für Studenten nicht immer die sinnvollste Alternative.

Die Zeit, die benötigt wird, um den Aktienhandel ausreichend kennenzulernen, das Grundwissen zu erwerben und darauf basierend sinnvolle Anlageentscheidungen zu treffen, beträgt in der Regel mehrere Monate Weiterbildung. Die gleiche Zeit ist im Normalfall wesentlich besser angelegt, um die Anforderungen des Studiums zu erfüllen und die Studiendauer so kurz wie möglich zu halten. Dies gilt selbst für wirtschaftliche Studiengänge wie BWL oder VWL, in denen Studenten noch lange nicht ausreichend geschult werden, um als kompetenter Anlageberater tätig zu werden.

Auch das mögliche Kapital lässt sich häufig sinnvoller in einem Auslandssemester investieren. Nicht vergessen sollten Studenten zudem die finanziellen Vorteile des BAföG, gerade falls die Kappungsgrenze von 10.000 Euro erreicht wird. Wer prinzipiell Anspruch auf BAföG besitzt, sollte sich deswegen auch damit beschäftigen, ob es für ihn nicht sinnvoller wäre, das Kapital aufzubrauchen und die Förderung anschließend in Anspruch zu nehmen. Gerade durch den Maximalbetrag ergeben sich hier interessante Möglichkeiten, die durchaus günstiger sein könnten, als den Betrag in Aktien zu investieren. Ob sich dieses Vorgehen lohnt, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und ob eine Investition in Aktien doch lukrativer ist, ist allerdings eine Einzelfallentscheidung, die am besten mit einem kompetenten Finanzberater abgesprochen werden sollte.

Alternativen zum Aktiendepot für Studenten: zu wenig Geld

Um in Aktien zu investieren und dabei eine sinnvolle Risikostreuung zu erreichen, sowie ein vorteilhaftes Verhältnis von Gebühren und Rendite zu erzielen, gilt ein Kapital von 2.000 bis 5.000 Euro je Aktie bei 5 bis 10 Aktien als empfehlenswert. Wer dieses Vermögen für den Aktienhandel als Student jedoch noch nicht aufbringen kann, kann andere Alternative nutzen. Derzeit ist der Spielraum aufgrund des Niedrigzinses und den damit einhergehend eher weniger rentablen festverzinsten Geldanlagen deutlich eingeschränkt, allerdings bieten viele Banken Fondssparpläne, die eine geeignete Alternative zum Aktienhandel darstellen können. Dies gilt vor allem dann, wenn noch nicht ausreichend Finanzwissen vorhanden ist, damit der Student komfortabel und sicher in den Aktienhandel einsteigen kann.

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