Start-ups: Als Privatanleger Geld in junge Unternehmen anlegen

In Start-ups investieren – Das Wichtigste in KĂĽrze

  • Eine Investition in Start-ups bietet groĂźe Chancen, aber auch viele Risiken.
  • Eine einfache und gute Möglichkeit ist der Kauf von Aktien junger Unternehmen.
  • P2P Kredite sind eine weitere Option, GrĂĽnder zu unterstĂĽtzen und dabei Geld zu verdienen.
  • Crowdinvesting ist eher fĂĽr risikobreitere Anleger geeignet.
  • Ebenfalls sehr beliebt ist die Investition in Beteiligungsgesellschaften, die gezielt in junge Unternehmen investieren.
  • Vor- und Nachteile sowie Chancen und Risiken einer Investition in Start-ups zeigen wir in unserer SWOT-Analyse.
  • FĂĽr die langfristige Geldanlage sind vor allem Aktien und ETFs atraktiv, zum Traden eigenen sich vor allem CFDs.

Die besten Start-Up Aktien

Name / WKNPreis in €Jahresrendite 
Biofrontera
604611WKN kopiert
2,91-61,41 % ab 0 € kaufen - Smartbroker
Nano One Materials
A14QDYWKN kopiert
1,8097,27 %
ab 0 € kaufen - Smartbroker
TeamViewer SE
A2YN90WKN kopiert
48,332,33 % (1 Monat)
ab 0 € kaufen - Smartbroker
German Startups Group
A1MMEVWKN kopiert
1,616,58 %
ab 0 € kaufen - Smartbroker
Softbank
891624WKN kopiert
52,8727,83 %
ab 0 € kaufen - Smartbroker
MBB SE
A0ETBQWKN kopiert
65,206,69 %
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Die besten Start-Up ETFs

Name / WKNPreis in €Jahresrendite 
L&G Pharma Breakthrough UCITS ETF
A2H9XRWKN kopiert
11,0027,46 % ab 3,95 € kaufen - Consorsbank
Abaris Technology Opportunities A EUR
HAFX8PWKN kopiert
181,0859,11 %
ab 3,95 € kaufen - Consorsbank
Expertentipp
Tipp: Start-ups sind eine sehr riskante Investition, bieten aber auch sehr viele Chancen. Gerade fĂĽr Einsteiger ist deshalb eine Investition in eine Beteiligungsgesellschaft oder einen Fonds meistens sinnvoller als die direkte Investition in ein Unternehmen. Wem das zu langweilig ist, der kann eine von der reinen Geldanlage getrennte Position zum „zocken“ aufbauen.

Die Trennung in ein Trading-Konto und ein Depot für die Geldanlage ist besser, als zu hohe Risiken mit dem Ersparten einzugehen. Zum Traden eigenen sich am besten CFDs. Denn sind wegen des Hebels auch bei geringen Einzahlungen die Wertveränderungen hoch. Ein guter CFD Broker ist das Unternehmen eToro.

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In Start-ups investieren in der Corona-Krise? Ein zweischneidiges Schwert!

In der Krise sind Investitionen in Start-ups ein zweischneidiges Schwert. Eine Ausnahme sind da praktisch nur Krisengewinnler, beispielsweise einige Firmen aus dem Gesundheitsbereich oder Technologieunternehmen, die aktuell gefragt sind, weil das soziale Leben weitgehend lahmgelegt ist. Dazu gehört beispielsweise das Unternehmen Zoom, das Online-Kommunikation anbietet.

Zu den wenigen Krisengewinnlern gehören aber vor allem ohnehin starke Unternehmen wie Amazon. Für Start-ups ist die aktuelle Krise besonders bedrohlich, denn sie haben meistens noch nicht genug Rücklagen, um eine längere Durststrecke zu überleben. Der Fondsmanager James Chanos warnt in einem Interview mit dem Finanznachrichtensender CNBC sogar explizit vor „Virus-Aktien“. Der Aufschlag gegenüber anderen Aktien sei nicht durch den kurzfristigen Vorteil durch die Pandemie gerechtfertigt.

Top 5 Aktien Depots

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Kosten pro Order
1,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu Trade Republic
3
degiro
Kosten pro Order
2,00 € + 0,018%
Kosten gesamt*
26,16 €
Testberichtzu DEGIRO
4
Kosten pro Order
3,95 €
Kosten gesamt*
47,40 €
Testberichtzu Consorsbank
5
Kosten pro Order
3,90 €
Kosten gesamt*
46,80 €
Testberichtzu Comdirect
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Die Kursverluste bei jungen Unternehmen, die noch keine Gewinne machen, kann nämlich auch eine Chance sein. Die Kurse dieser Firmen sind oft besonders stark gefallen und die zu erwartenden Zinssenkungen bieten Raum für eine günstige Finanzierung. Außerdem könnten bestehende Firmen die niedrigen Zinsen mittelfristig nutzen, um junge Unternehmen zu übernehmen. Von solchen Aufkäufen profitieren meistens vor allem die Aktionäre der übernommenen Firma. Die Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone ließ die Kurse des Kabelnetzbetreibers zuerst deutlich steigen. Wer dennoch nicht verkaufte, profitierte von einem Gewinnabführungsvertrag, den Kabel Deutschland mit Vodafone schloss und der eine Garantiedividende für die freien Aktionäre vorsah.

Risiken und Chancen sind also aktuell beide noch höher als ohnehin schon. Deshalb sollten nur gut informierte und risikobereite Anleger aktuell in junge Unternehmen investieren. Außerdem gilt jetzt umso mehr, was Sie eigentlich immer beachten sollten: eine sorgfältige Risikostreuung.

Ganz junge Unternehmen werden Aktionäre 2020 aber kaum finden. Fast alle für 2020 geplanten Neuemissionen wurden verschoben, und das oft auf unbestimmte Zeit. Daher haben wir in dem Beitrag auch viele Unternehmen aufgenommen, die schon ein paar Jahre am Markt sind.

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Welche Möglichkeiten gibt es für Kleinanleger, in Start-ups zu investieren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für Kleinanleger, in junge Unternehmen zu investieren. Alle haben ihre Vor- und Nachteile.

P2P-Kredite

Die Vergabe von Krediten über P2P-Plattformen funktioniert ganz ähnlich wie bei Crowdinvesting-Plattformen. Allerdings erhält man hier statt eines Anteils am Unternehmen einen festen Zins. Einige Anbieter wie Kuetzal haben sich stark auf Unternehmen ausgerichtet, andere wie auxmoney, smava oder Mintos vermitteln auch bzw. überwiegend Kredite an Privatkunden. Allerdings können Sie als Anleger auch hier die Auswahl auf Unternehmen einschränken. Bei Mintos geht das beispielsweise, indem Sie sich nur Kredite aus den Kategorien Factoring, Geschäftskredite und Agrarkredite anzeigen lassen, auxmoney bietet ebenfalls eine Einschränkung auf Unternehmen.

Top 5 P2P

1
iuvo-logo-144x84
Durchschnittliche Rendite
bis 15%
RĂĽckkauf Garantie
60 Tage
Mindestanlage
100€
Kreditvolumen
0,13 Mio.
Testberichtzu Iuvo
2
Mintos-logo-144x84
Durchschnittliche Rendite
12,19%
RĂĽckkauf Garantie
60 Tage
Mindestanlage
10€
Kreditvolumen
2,5 Mrd.
Testberichtzu Mintos
3
Bondora-logo-144x84
Durchschnittliche Rendite
ĂĽber 9%
RĂĽckkauf Garantie
keine
Mindestanlage
1€
Kreditvolumen
7,6 Mio.
Testberichtzu Bondora
4
Estateguru-logo-144x84
Durchschnittliche Rendite
12,38%
RĂĽckkauf Garantie
keine
Mindestanlage
50€
Kreditvolumen
65 mio
Testberichtzu Estateguru
5
Viventor-logo-144x84
Durchschnittliche Rendite
bis 14%
RĂĽckkauf Garantie
60 Tage
Mindestanlage
10€
Kreditvolumen
40 mio
Testberichtzu Viventor
Sie riskieren Ihr Kapital

Allerdings haben diese Plattformen gegenüber Eigenkapitalinvestitionen einen deutlichen Nachteil. Die möglichen Gewinne sind nämlich beschränkt. Dafür ist aber auch die Verlustgefahr geringer.

Aktien junger Unternehmen

Mehr Chancen – und auch Risiken – bieten die Aktien von jungen Unternehmen, die noch nicht in der Gewinnzone angekommen sind. Üblicherweise bestehen diese Firmen trotzdem schon einige Jahre, denn ein Börsengang ist meistens erst der zweite Schritt. Wie das Beispiel Apple zeigt, kann es durchaus eine sinnvolle Strategie sein, nicht sofort einzusteigen, sondern erst nach ein paar Jahren.

Biofrontera

(WKN: 604611 / ISIN: DE0006046113)

Der biopharmazeutische Spezialist Biofrontera hat sich auf dermatologische Produkte und Kosmetika spezialisiert. Schon seit 2006 ist das Unternehmen an der Börse, also streng genommen kein ganz junges Unternehmen mehr. Allerdings dauert bei Pharma- und Biotechunternehmen die Aufbauphase oft sehr lange. Vermutlich wird Biofrontera erst ab 2022 Gewinne erwirtschaften. Entsprechend ist das Investment sowohl risiko- als auch chancenreich.

Ein großer Pluspunkt ist, dass Gründer Hermann Lübbert immer noch mit an Bord ist. Für ihn ist das Unternehmen nicht nur ein Job, den man bei Bedarf wechseln kann, sondern sein Lebenswerk. Außerdem hat das Unternehmen neben seinen aktuell drei Produkten drei weitere kurz vor der Fertigstellung. Falls die Zulassung erfolgreich verläuft, sollte das den Umsatz und die Gewinne deutlich erhöhen.

e = Prognose2017201820192020
Umsatz in Millionen Euro12,0021,1031,10 (e)...
Gewinn je Aktie-0,42-0,20-0,13 (e)-0,38 (e)
Dividende je Aktie--- (e)- (e)

Schon in der Vergangenheit konnte das Unternehmen seine Umsätze regelmäßig deutlich erhöhen und die Gewinne reduzieren. Für 2020 werden noch einmal höhere Verluste erwartet, doch schon 2021 sollen die wieder deutlich niedriger liegen und 2022 ist ein Plus geplant. Eine Dividende ist aber auf absehbare Zeit natürlich nicht vorgesehen.

Bewertung:

  • Dynamisches Pharma- und Biotechunternehmen
  • Noch in der Verlustzone, Gewinne sind aber mittelfristig geplant
  • Positiv ist das Engagement des GrĂĽnders in der Firma

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Nano One Materials

(WKN: A14QDY / ISIN: CA63010A1030)

Auch Nano One Materials ist in einem Zukunftsmarkt aktiv, allerdings nicht in der Biotechnologie, sondern der Entwicklung von Feststoffbatterien. Am 23. April verkündete das Unternehmen, dass es eine kobaltfreie Kathode patentieren lassen habe. Das neue System soll bei Haltbarkeit, Ladungsraten, Kapazität und Leistung bestehenden Batterien überlegen sein. Außerdem ist Kobalt ein giftiges Schwermetall, schon lange wird versucht es aus Akkus zu verbannen.

Damit wird Nano One Materials ein wichtiger Akteur im Rennen um eine sowohl umweltfreundliche als auch effiziente und preisgünstige Möglichkeit, Strom zu speichern, sei es für den Betrieb von Elektroautos oder zum Ausgleich von Angebots- und Nachfrageschwankungen im Stromnetz.

Ohne Risiko ist das Investment trotzdem nicht – aber mit einer erhöhten Gefahr von Verlusten müssen Anleger bei der Investition in junge Unternehmen leben, dafür erhalten sie ja auch eine Chance auf hohe Gewinne. Das kanadische Unternehmen ist bereits seit 2016 an der Börse und konnte bis Anfang 2015 seinen Kurs fast verfünffachen. Seitdem ging es aber vor allem abwärts, eine kurze Erholung zum Beginn des Jahres 2020 wurde von der Corona-Pandemie zunächst ausgebremst.

e = Prognose2017201820192020
Umsatz in Millionen Euro138,5258,2390,2...
Gewinn je Aktie-0,35-0,060,520,76 (e)
Dividende je Aktie--- - (e)

Größter Minuspunkt ist, dass die Firma bisher praktisch keine Einnahmen erzielt. Der Geschäftsbericht für 2018 beziffert die Umsätze auf nur 28.000 Kanadischer Dollar (rund 18.000,- Euro), bei Ausgaben in Höhe von 5.024.620 CAD (rund 3,3 Millionen Euro). Die Investitionen könnten sich aber auszahlen, wenn die Erfindungen ihre Tauglichkeit in der Praxis beweisen.

Bewertung:

  • Im Zukunftsmarkt Feststoffbatterie gut positioniert
  • Bisher praktisch keine Einnahmen
  • GroĂźe Chancen, hohes Risiko

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TeamViewer SE

(WKN: A2YN90 / ISIN: DE000A2YN900)

TeamViewer galt schon vor der Corona-Krise als Vorzeigeunternehmen. Der neue Trend zur Heimarbeit schob die Aktie noch einmal an. Nach ersten Verlusten war das Unternehmen aus Göppingen Ende April als eine von wenigen Aktien höher bewertet als vor der Krise. Gegenüber dem Ausgabepreis beim Börsengang im September 2019 lag der Kurs rund ein halbes Jahr später fast 70 Prozent höher.

Allerdings wäre es unfair, den Erfolg des Unternehmens ausschließlich in der Krise zu suchen. Schon im Februar 2020, also vor dem Beginn der Corona-Pandemie, lag der Kurs 50 Prozent im Plus. Denn das Unternehmen bietet Fernwartungssoftware an, mit der beispielsweise die Systemadministratoren einer Firma Mitarbeitern helfen können, die Schwierigkeiten mit ihrem PC haben.

Dieses Thema wird auch nach Corona aktuell bleiben, sowohl im Kontakt von Firmen mit ihren Kunden als auch innerhalb von Unternehmen. Vor allem, wenn der Trend zur Heimarbeit anhält. Dann kann die IT-Abteilung nicht mal eben einen Mitarbeiter vorbeischicken, wenn der PC Schwierigkeiten macht. Außerdem sind viele Lösungen, die Unternehmen während der Pandemie kurzfristig gefunden haben, nicht optimal. Die Krise zeigt, wo noch Schwächen bestehen. Das könnte einen Zweitrundeneffekt nach sich ziehen: Nach der Krise investieren Unternehmen in ihre IT, um die entdeckten Probleme zu beseitigen.

e = Prognose2017201820192020
Umsatz in Millionen Euro138,5258,2390,2...
Gewinn je Aktie-0,35-0,060,520,76 (e)
Dividende je Aktie--- - (e)

Ob das genügt, um die hohen Kurse und das ungünstige Kurs-Gewinn-Verhältnis zu rechtfertigen, ist keineswegs sicher. Viele „Corona-Aktien“, die von der Pandemie profitiert haben, werden nach der Krise ein Debakel erleben, wenn der Erfolg nicht nachhaltig ist. Anleger sollten daher die Aktie zunächst beobachten und sich der Risiken bewusst sein.

Bewertung:

  • Fernwartungssoftware hat Zukunft
  • Profiteur der Corona-Krise
  • Auch nach der Krise stabiles Geschäftsmodell

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Beteiligungsgesellschaften

Die Investition in Aktien von Unternehmen, die noch in der Verlustzone sind, ist riskant. Niemand kann vorhersagen, ob eine Aktie das nächste Apple oder das nächste Kabel New Media ist. Auch ein schlüssiges Geschäftskonzept ist keine Garantie, wie das Beispiel Kabel New Media zeigt. Eine gute Alternative sind Beteiligungsgesellschaften, die in mehrere Technologiefirmen investieren. Der Erfolg eines Unternehmens gleicht dann meistens den Misserfolg eines anderen wieder aus.

German Startups Group

(WKN: A1MMEV, ISIN: DE000A1MMEV4)

Die German Startups Group ist neben Rocket Internet eine der bekanntesten Beteiligungsgesellschaften für junge Unternehmen in Deutschland. Sie ging selbst erst Anfang 2019 an die Börse, besteht aber bereits seit 2014. Der Kurs hatte sich zunächst verhalten entwickelt, legte aber im Dezember 2019 deutlich zu, nicht zuletzt wegen eines lukrativen Verkaufs von Anteilen am Start-up Exozet. Im Zuge der Coronakrise verlor das Unternehmen deutlich, für risikobewusste Anleger kann der Rückschlag aber auch eine Chance sein.

Das Unternehmen beteiligt sich an Firmen in unterschiedlichen Stadien. Es besitzt sowohl Unternehmen, die noch in der Startphase sind („Early Stage“) als auch solche, die schon Gewinne erzielen oder es zumindest bald tun werden („Growth Stage“). German Startups investierte unter anderem in den Robo Advisor Scalable Capital (Partner der ING auf dem Gebiet Online-Vermögensverwaltung), den Online-Händler für Gebrauchtwaren reBuy und die Musikplattform SoundCloud.

e = Prognose2017201820192020
Umsatz in Millionen Euro12,0021,10......
Gewinn je Aktie9,6012,500,04 (e)0,21 (e)
Dividende je Aktie--- (e)- (e)

Das Geschäft von German Startups ist risikoreich. Nicht in jedem Jahr gelingt es, die Verluste aus dem laufenden Geschäft der meisten Beteiligungen durch Gewinne aus Verkäufen auszugleichen. 2016 schloss die Firma mit einem Verlust ab, 2017 mit einem Gewinn, 2018 wieder mit einem Verlust und 2019 wird vermutlich ein Plus stehen. Für 2020 wurde bisher ein deutlicher Gewinn erwartet, ob der aber angesichts der weltweiten Corona-Krise zu halten sein wird, ist ungewiss. Wie praktisch alle hier vorgestellten Aktien ist das Papier daher sehr risikoreich, bietet aber auch große Chancen.

Bewertung:

  • Vor allem in Deutschland aktiv
  • Hat in der Vergangenheit einige Male ein gutes GespĂĽr bewiesen
  • Allerdings sehr risikoreich

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Softbank

(WKN: 891624, ISIN: JP3732000009)

Das japanische Unternehmen Softbank ist ein alter Hase unter den Beteiligungsunternehmen, allerdings auch ziemlich umstritten. Die Aktie ist extrem volatil, der Wert ist für hohe Steigerungen und große Abstürze gleichermaßen bekannt. Im Februar 2020 halbierte sich der Kurs zunächst innerhalb eines Monats und stieg dann wieder um mehr als 50 Prozent an.

Anfang April 2020 musste das Unternehmen erst eine Rekordabschreibung beim Wert der Beteiligungen bekannt geben und sich dann mit einer Klage des US-Startups WeWork auseinandersetzen. Softbank hatte sich geweigert, fĂĽr etwa 3 Milliarden US-Dollar Aktien des kriselnden Unternehmens zu kaufen, das sich ĂĽberwiegend im Besitz von Softbank befindet. Auch Opendoor ist eine Beteiligung von Softbank im Immobiliensektor, die schlechte Nachrichten lieferte. Mitte April 2020 musste sie rund ein Drittel ihrer Mitarbeiter entlassen.

e = Prognose2017201820192020
Umsatz in Milliarden JPY3,53,53,7...
Gewinn je Aktie in Euro2,615,382,652,14 (e)
Dividende je Aktie0,320,180,370,37 (e)

Trotzdem bietet das Unternehmen viele Chancen. Der Wert der Beteiligungen ist nach Schätzung mehrerer Analysten höher als der des Unternehmens und im Gegensatz zur German Startups Group zahlt Softbank seit vielen Jahren eine Dividende. Risikobereite Anleger steigen sofort ein, wer nicht ganz so wagemutig ist, sollte das Unternehmen erst beobachten.

Bewertung:

  • Unternehmen hat gerade Rekordabschreibung hinter sich
  • International aufgestellt, starker Fokus auf USA und Ostasien
  • Zahlt Dividende

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MBB SE

(WKN: A0ETBQ, ISIN: DE000A0ETBQ4)

Im Vergleich zu Softbank und der German Startups Group ist MBB schon fast bodenständig und langweilig. Von Anfang 2012 bis in den Herbst 2017 kannte der Aktienkurs nur eine Richtung, nämlich nach oben. In fünfeinhalb Jahren stieg der Kurs von 7,70 auf 117,45 Euro. Leider ging es schon vor der Coronakrise abwärts, die Pandemie beschleunigte den Absturz dann noch.

Doch das Geschäftskonzept des Unternehmens ist nach wie vor interessant. Es kauft vor allem mittelständische Unternehmen, aus den sich entweder die Eigentümerfamilie zurückzieht oder die aus einem Großkonzern abgespalten werden. So kam die Beteiligungsgesellschaft auch zu ihrem Namen. Sie erwarb mit der MBB Gelma Industrieelektronik GmbH eine ehemalige Tochter des Luft- und Raumfahrtkonzerns Messerschmidt-Bölkow-Blohm (MBB). Aufgrund der hohen Bekanntheit des Markennamens und weil der Raumfahrtkonzern längst Teil der DASA (heute Teil der Airbus SE) geworden war, wurde die Beteiligungsgesellschaft in MBB umbenannt.

(e) = Schätzung20162017201820192020
Umsatz in Millionen Euro332403507592,10...
Gewinn je Aktie in Euro2,160,712,344,441,93 (e)
Dividende je Aktie in Euro0,591,221,320,700,76 (e)

Zumindest bis zum Ausbruch der Coronakrise 2020 lieferte der Konzern auch gute Zahlen. Obwohl der Aktienkurs 2019 fiel, stieg der Gewinn deutlich an. Die Dividende für 2019 ist mit 0,70 Euro höher als zunächst erwartet, gleichzeitig kündigte der Konzern im März 2020 ein Aktienrückkaufprogramm an.

Von den niedrigen Zinsen als Antwort auf die Corona-Pandemie könnte das Unternehmen besonders stark profitieren und damit die Übernahme von in Not geratenen, aber grundsätzlich gesunden Firmen vorantreiben. Die Gründerfamilie ist bis heute eine wichtige Inhaberin der Beteiligungsgesellschaft, das sollte verhindern, dass zu hohe Risiken eingegangen werden.

Bewertung:

  • Nach wie vor starker Einfluss der GrĂĽnder
  • Auch viele traditionelle Mittelständler im Portfolio
  • Zahlt Dividende

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Direktinvestition ĂĽber Crowdinvesting

Eine relative neue Möglichkeit, in Startups zu investieren, ist Crowdinvesting. Dabei stellen sich junge Unternehmen auf spezialisierten Plattformen vor und können so Kleinanleger vom Geschäftskonzept überzeugen. Einige Anbieter sind auf bestimmte Themen oder Branchen spezialisiert, die Frankfurter Plattform aescuvest etwa auf Gesundheit. Andere wie Seedmatch stehen allen Unternehmen offen.

Nicht alle Plattformen bieten übrigens die Finanzierung von Start-ups an, Moneywell wirbt damit, vor allem „Grown-up-Investments“ zu vermitteln, also Gelder für bestehende Mittelständler. Auf der Seite des Unternehmens werden verschiedene Projekte vorgestellt, beispielsweise ein CoronaScreen, eine Diagnostiklösung für den Heimgebrauch, für die 2,7 Millionen Euro eingesammelt werden sollen.

Screenshot Moneywell

Geldanleger können einzelne Projekte vergleichen und gezielt investieren.

Je Projekt mĂĽssen ĂĽblicherweise mindestens 100,- Euro investiert werden, auĂźerdem gibt es einen Maximalbetrag von meistens 25.000,- Euro. Statt einer Gewinnbeteiligung erhalten Geldgeber ĂĽblicherweise einen Zins. Beim Vergleich mĂĽssen Geldanleger beachten, dass der Rhythmus der Zinszahlung sich unterscheidet. So wird bei einigen Projekten der Ertrag erst am Ende der Laufzeit ausgeschĂĽttet.

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Andere Plattformen funktionieren meist ähnlich. Auch dort liegt die Mindesteinzahlung oft bei 100,- Euro, teilweise auch bei 250,- Euro. Lediglich der auf grüne Energien spezialisierte Anbieter bettervest verlangt sogar nur 50,- Euro. Der Anleger erwirbt allerdings bei praktisch allen Plattformen kein Mitbestimmungsrecht.

Wie das Investment rechtlich genau geregelt ist, unterscheidet sich je nach Plattform. Je nach Anbieter können bei Interessenkonflikten eher die Start-ups oder die Anleger im Vorteil sein. Fast allen ist jedoch gemeinsam, dass sie keine Erlaubnis der deutschen Finanzaufsicht BaFin vorweisen können. Das bedeutet weniger Kontrolle durch die Aufsichtsbehörden und auch bei Klagen sind die Erfolgschancen oft geringer. Denn durch die BaFin regulierte Unternehmen müssen eine Reihe von Auflagen erfüllen. Verstoßen sie dagegen, sind die Chancen bei einem Prozess meistens gut.

Eine BaFin-Regulierung ist aber erst notwendig, wenn stille Beteiligungen von über 100.000 Euro vermittelt werden, da dann ein Wertpapierprospekt veröffentlicht werden muss. Teilweise umgehen die Plattformen dies durch eine Deckelung des Höchstbetrags, teilweise durch die Art der Anlage. Ein Nachrangdarlehen ist von solchen Regelungen beispielsweise nicht betroffen. Allerdings lassen sich auch Schadensersatzforderung so nur schwer durchsetzen.

Viele Crowdinvesting-Plattformen sind spezialisiert, beispielsweise auf erneuerbare Energien oder das Thema Gesundheit. Nicht alle Plattformen bieten übrigens ein Investment in junge Unternehmen. Einige haben sich auch auf Mittelständler oder Immobilienprojekte spezialisiert.

Crowdinvesting Consorsbank Screenshot

In Kooperation mit Seedmatch bietet die Consorsbank auch Crowdinvesting an.

Wer sowohl in Aktien als auch über Crowdinvesting investieren will, wird vielleicht bei der Consorsbank fündig. Sie bietet in Kooperation mit dem Unternehmen Seedmatch die Investition in junge Unternehmen in Form von partiarischen Nachrangdarlehens an. Der Gewinn ergibt sich aus einer geringen Basisverzinsung, die am Ende der Laufzeit (mindestens fünf Jahre) ausgezahlt wird, sowie einer Gewinnbeteiligung. Im Fall eines Unternehmensverkaufs profitieren Kunden sogar in Höhe ihrer Kapitalbeteiligung.

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Fonds und ETFs mit Start-up-Aktien

Das Angebot an Fonds mit Aktien junger Unternehmen ist übersichtlich. ETFs zu diesem Thema sind so gut wie gar keine zu finden, am ehesten kommen Indexfonds dem nahe, die Aktienindizes mit mittelständischen Firmen („Small Caps“) nachbilden. Allerdings müssen solche Unternehmen nicht zwangsläufig junge Firmen sein. Der deutsche SDAX enthält beispielsweise die 1914 gegründete Wacker Chemie AG und die 1923 ins Leben gerufene BayWa.

Aktiv verwaltete Fonds sind oft etwas teurer, weil die jährlichen Gebühren höher ausfallen. Bei vielen Brokern und Banken zahlen Kunden außerdem einen teuren Ausgabeaufschlag. Letzterer lässt sich aber durch die Wahl des richtigen Brokers umgehen. So verlangt Smartbroker statt eines prozentualen Aufschlags von üblicherweise 5,0 Prozent eine pauschale Gebühr in Höhe von 4,- Euro (Stand: 04/2020), was praktisch immer die deutlich günstiger Variante ist.

L&G Pharma Breakthrough UCITS ETF

(WKN: A2H9XR / ISIN: IE00BF0H7608)

Der L&G Pharma Breakthrough UCITS ETF enthält, wie der Name schon sagt, Pharma-Aktien. Darin versammelt sind aber weniger die großen Hersteller wie die Bayer AG oder Merck, sondern vor allem junge Biotech-Firmen. Während der Dow Jones Industrial Average im April 2020 wegen der Coronakrise rund zehn Prozent niedriger lag als ein Jahr zuvor, war der ETF fast 4 Prozent im Plus – obwohl auch er von einer Kurskorrektur nicht verschont geblieben war.

Die Gesamtkostenquote ist mit 0,49 zwar etwas höher als bei einem DAX-ETF, aber immer noch günstig. Vor allem, da der Fonds den zugrunde liegenden Index Solactive Pharma Breakthrough Value Index Net Total Return physisch repliziert, also die abgebildeten Aktien wirklich besitzt. Dividenden werden bei diesem Fonds gleich wieder reinvestiert, was den meisten Anlegern lieber sein dürfte als eine Ausschüttung.

NameL&G Pharma Breakthrough UCITS ETF
WKNA2H9XR
ISINIE00BF0H7608
LagerlandIrland
Gesamtkostenquote (TER)0,50
ReplikationPhysisch
ErtragsverwendungThesaurierend

Allerdings konzentriert sich das Vermögen des Fonds stark in den USA, mehr als 50 Prozent der gehaltenen Aktien gehören zu US-Unternehmen. Das steht der Idee einer möglichst breiten Streuung entgegen. Außerdem ist durch die gute Entwicklung der mögliche Nachholeffekt geringer.

Bewertung:

  • Fonds investiert vor allem in Biotech-Firmen
  • Starker Fokus auf USA
  • Gute Entwicklung in der Coronakrise

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Abaris Technology Opportunities A EUR

(WKN: HAFX8P / ISIN: LU1683490509)

Mehr als 20 Prozent lag der Fonds im April 2020 gegenüber dem Vorjahr im Plus. Zweifellos hat er aber auch von dem Fokus auf IT-Unternehmen und Medizintechnik profitiert. Nachdem der Fonds als Folge der Coronakrise zunächst an Wert verloren hatte, konnte er bis Mitte April seine Verluste nahezu ausgleichen.

Doch schon vorher hatte sich der Fonds der Privatbank Hauck & Aufhäuser gut entwickelt und seit seinem Start im November 2017 bis zum Februar 2020 rund 40 Prozent zugelegt. Rund 37 Prozent des Kapitals sind in Software-Unternehmen investiert, weitere 11 Prozent in Firmen aus dem Bereich Medizintechnik und rund 8 Prozent in Einzelhändler, worunter hier aber vor allem Online-Händler zu verstehen sind (Stand: 04/2020).

Außer der guten Wertentwicklung spricht auch die vergleichsweise geringe Volatilität für den Fonds, die Kursschwankungen waren geringer als bei vielen vergleichbaren Angeboten.

NameAbaris Technology Opportunities A EUR
WKNHAFX8P
ISINLU1683490509
LagerlandLuxemburg
Gesamtkostenquote (TER)2,22 %
Ausgabeaufschlag (maximal)2,00 %
ErtragsverwendungThesaurierend

Auch hier werden allerdings rund 50 Prozent des Kapitals in den USA investiert. Im Bereich Hochtechnologie ist das Land eben weiterhin fĂĽhrend. Deutsche Firmen kommen hier wie beim L&G Pharma Breakthrough ĂĽbrigens so gut wie nicht vor.

Problematischer sind allerdings die vergleichsweise hohen Kosten von 2,22 Prozent pro Jahr plus ein Erfolgshonorar in Höhe von 10,0 Prozent des Wertzuwachses. Das ist für einen aktiv verwalteten Fonds zwar nicht viel, aber eben deutlich mehr als bei einem Index-ETF. Hinzu kommt ein Ausgabeaufschlag in Höhe von 2,0 Prozent, der allerdings umgangen werden kann. Neben dem bereits erwähnten Unternehmen Smartbroker, das generell keinen Ausgabeaufschlag berechnet, bieten die onvista bank sowie der finanzen.net Broker den Fonds ebenfalls kostenlos an.

Bewertung:

  • Schwerpunkt IT und Medizintechnik
  • Investiert in Zukunftstechnologien
  • Allerdings vergleichsweise hohe Kosten

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SWOT-Analyse fĂĽr Start-up-Aktien

Die Beispiele Google, Amazon und Apple kommen einem in den Sinn, wenn man über junge Unternehmen spricht. Wer kurz nach dem Börsengang Google-Aktien gekauft hat, hat allein in den ersten zehn Jahren 1.300 Prozent Gewinn gemacht. Noch sagenhafter sind die Gewinne mit Apple-Aktien. 2015 rechnete die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus, dass die Aktie in den 30 Jahre von 1985 bis 2015 im Schnitt jedes Jahr fast 20 Prozent Gewinn gemacht hatte.

Allerdings brauchten die Aktionäre dort einen langen Atem, denn vom Börsengang 1980 bis 1985 hatten sie zunächst gar keine Kursgewinne erzielt. Wirklich bergauf ging es ab 2003, am 22. April 2003 war die Aktie (unter Berücksichtigung von Aktiensplits) gerade mal 0,86 Euro wert, am 17. Februar 2020 erreichte Sie mit 300,35 Euro ihren bisherigen Höchststand (Stand: 04/2020).

Nicht vergessen darf man allerdings auch die vielen Start-ups, die gescheitert sind, wie die Kabel New Media AG. Deren Aktie kostetet Anfang 2000 mehr als 80 Euro, doch schon 2001 war die Firma insolvent. Welche Stärken und Schwächen haben junge Unternehmen? Und welche Risiken stehen den Chancen gegenüber? Das haben wir analysiert.

Stärken: Starten ohne Altlasten

Junge Unternehmen starten meist ohne die Fesseln, die traditionellen Unternehmen oft ihre Kreativität rauben. Ohne die Bürokratie, ohne eingefahrene Routinen und dafür mit oft hoch motivierten Mitarbeitern. Wer sich selbständig macht, ist bereit hart zu arbeiten und geht mit guten Ideen an den Start.

Das gilt oft nicht nur für die Gründer, sondern auch für die Mitarbeiter. Zumal sie oft einen Teil ihres Einkommens in Unternehmensanteilen bekommen. Das motiviert zusätzlich. Denn Start-ups sind klein, während bei einem Großunternehmen der einzelne Angestellte kaum Einfluss auf das Gesamtergebnis hat, weiß bei einem Start-up jeder und jede, dass die eigene Leistung über den Erfolg mitentscheidet.

Schwächen: Meist noch in der Verlustzone

Allerdings fehlt es oft auch an vielen Dingen, allen voran an Kapital und Geschäftsverbindungen. Auch mangelnde Erfahrung in Geschäftsangelegenheiten kann ein Problem sein, vor allem wenn Gründer kein betriebswirtschaftliches Vorwissen mitbringen. Auch an der Bekanntheit fehlt es jungen Unternehmen, oft müssen sie zunächst viel Geld in Werbung investieren.

Lukrativ sind vor allem Produkte, die nicht von jedem angeboten werden können. Um ein Beispiel zu geben: Generika, also Arzneimittel, deren Patentschutz abgelaufen ist, können relativ einfach hergestellt werden, sind deshalb aber auch entsprechend billig. Selbst ein patentgeschütztes Medikament auf den Markt zu bringen, erfordert aber zunächst hohe Investitionen. Viele Firmen machen deshalb über viele Jahre Verluste.

Chancen: Hohe Renditen sind möglich

Für die Anfangsverluste werden Anteilseigner aber unter Umständen reich belohnt. Ist das Produkt erfolgreich, sind sehr hohe Gewinne möglich. Etablierte Unternehmen wie Amazon, Alphabet (Google) und Microsoft werden sicher über viele Jahre noch hohe Gewinne machen, wenn die Regulierungsbehörden nicht die Zügel anziehen sollten. Diese Aktien sind aber schon sehr teuer. Und Wachstumsraten wie in den Gründerjahren sind auch bei diesen Firmen nicht mehr möglich, wer bereits 90 Prozent Marktanteil besitzt, kann seinen Anteil nicht mehr verdoppeln.

Das ist bei jungen Unternehmen anders. Hier können Investoren mit vergleichsweise wenig Geld einen relevanten Anteil bekommen und oft sind hohe Wachstumsraten möglich. Bei Investitionen über eine P2P-Plattform ist die Rendite zwar begrenzt, aber auch hier sind die Erträge höher als beim Kauf einer Anleihe eines Großunternehmens.

Schwächen: viele Risiken

Es gibt aber auch viele Risiken. Manchmal stellt sich der Erfolg schnell ein, manchmal kann es viele Jahre dauern und teilweise kommt er nie. Die Aktionäre von Fermentalg (WKN: A1103M,  ISIN: FR0011271600) z.B. warten seit dem Börsengang im April 2014 darauf, dass sich das Engagement auszahlt. Die Idee, Algen zur CO2-Abscheidung und Wasseraufbereitung, zur Herstellung von Ölen und blauer Lebensmittelfarbe sowie zur Proteingewinnung zu nutzen, ist überzeugend. Trotzdem ist der Kurs seit dem Börsenstart von 9,00 Euro auf zeitweise unter 1,00 Euro gefallen.

Investoren in junge Unternehmen sind gleich mit mehreren Risiken konfrontiert.

Nicht tragfähige Geschäftsidee

Auch wenn eine Idee sich zunächst gut anhört, kann sie sich doch als nicht tragfähig herausstellen. Niemand weiß genau, wie viele Menschen wirklich bereit sind, sehr viel Geld auszugeben, um einen Flug ins All zu unternehmen, wie er von Virgin Galactic (WKN: A2PTTF, ISIN: US92766K1060) bald angeboten werden soll. Auch die Nachfrage nach anderen neuen Produkten ist extrem schwer zu prognostizieren. Wer hätte beispielsweise vor 20 Jahren gedacht, dass eine Modelleisenbahnanlage einmal eine der wichtigsten touristischen Attraktionen der Stadt Hamburg werden würde? Oder dass Computer, die nur aus einem Bildschirm bestehen und keine Tastatur haben, so erfolgreich sein würden?

Der Umstand, dass man sich ein Produkt selbst kaufen wĂĽrde, ist zwar ein Indiz, aber kein Beweis dafĂĽr, dass es andere auch tun wĂĽrden. Vor allem, weil am Anfang der Entwicklung oft noch gar nicht feststeht, wie viel ein Produkt kosten und wie ĂĽberzeugend es sein wird.

Technische Probleme

Viele lukrative Start-ups (aber nicht alle) sind in technischen Bereichen aktiv. Die ersten Jahre sind sie oft vor allem mit der Entwicklung einer Technologie beschäftigt. Hier warten viele Risiken. Im schlimmsten Fall stellt sich nach Jahren der Forschung heraus: Die geplante Idee ist nicht umsetzbar – oder zumindest nicht zu marktfähigen Kosten.

Nicht immer wird es gleich so schlimm, aber Probleme treten fast immer auf. Die Entwicklung dauert länger und wird teurer, das Produkt ist nicht so hochwertig wie erhofft oder teurer als geplant, sodass der Absatz lahmt.

Mangelnde Liquidität

Eine Durststrecke, beispielsweise aufgrund höherer Entwicklungskosten, ist vor allem bei Firmen mit geringem Eigenkapital ein Problem. Und das ist nicht selten der Fall. Leider ist es für Privatanleger nur schwer nachvollziehbar wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Liquiditätsengpasses ist. Die Bilanz gibt zwar Auskunft über den aktuellen Eigenkapitalanteil, aber meist nicht darüber, wie leicht sich eine Firma weiteres Geld beschaffen könnte.

Aber nicht nur die Entwicklung ist teuer, auch für Marketing muss zunächst oft viel Geld ausgegeben werden.

Unerfahrenes Management

Verschärft wird das oft dadurch, dass das Management noch unerfahren ist. Kabel New Media setzte auf das richtige Pferd, nämlich die Online-Werbung. Dabei war das Unternehmen auch relativ erfolgreich, zu den Kunden gehörten BMW und die Dresdner Bank. Nach der Insolvenz wurden die Unternehmensteile deshalb von anderen Werbeagenturen gekauft und diese waren dort erfolgreich. Aber die Aktionäre machten hohe Verluste, denn das Unternehmen gab zu viel Geld aus und nahm zu wenig ein.

Gravierend sind oft auch die fehlenden Kontakte beim Verkauf. Dass der Computerhersteller Nixdorf trotz veralteter Technik noch lange ĂĽberlebte, verdankte er vor allem seinem Verkaufsteam. Umgekehrt bedeutet das fĂĽr Start-ups: Ihnen fehlen diese Kontakte und sie mĂĽssen oft miterleben, wie gerade GroĂźkunden anderen Firmen den Vorzug geben, weil sie mit diesen schon lange zusammenarbeiten und wissen, was sie dort bekommen.

Verwässerung

Aber auch wenn die Firma erfolgreich ist, kann das Engagement finanziell wenig erfolgreich sein. Beispielsweise, weil zur Finanzierung von Investitionen immer mehr Aktionäre mit an Bord genommen wurden. Manchmal geben junge Unternehmen auch Wandelanleihen aus. Das sind festverzinsliche Wertpapiere, die in Aktien umgewandelt werden können. Kommt es zu einer Umwandlung, steigt die Zahl der Aktionäre und der eigene Anteil sinkt.

So kann es passieren, dass in Unternehmen am Ende Millionen oder gar Milliarden Wert ist, der eigene Anteil aber so gering, dass man kaum oder keinen Gewinn gemacht hat.

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Das sollte man zum Thema Investieren in Start-ups

Warum gibt es so wenige erfolgreiche deutsche Start-ups?

Beide von uns aufgefĂĽhrten Fonds fĂĽhren in ihrer LänderĂĽbersicht Deutschland nur unter „Sonstige“ auf. Tatsächlich ist es gar nicht so einfach, ein erfolgreiches deutsches Start-up zu finden. Die Samwer-BrĂĽder, die zu den bekanntesten deutschen GrĂĽndern im IT-Bereich gehören, haben ihr Geld vor allem mit dem Kopieren ausländischer Geschäftsmodelle gemacht und weniger mit innovativen eigenen Ideen. Und eine der wenigen „Erfolgsgeschichten“ der vergangen Jahre, das Unternehmen Wirecard, das bis in den DAX aufstieg, musste im Juni 2020 unter dem Verdacht massiver Bilanzfälschungen Insolvenz anmelden.

Die Gründe für die geringe Zahl von Gründern in Deutschland sind umstritten, häufig genannt werden aber

  • Agglomerationseffekte,
  • sprachliche Barrieren,
  • zu hohe Risikoaversion und deshalb zu wenige GrĂĽnder,
  • zu geringer Anteil an Risikokapital.

Agglomerationseffekte bezeichnen die Neigung von Unternehmen, sich dort anzusiedeln, wo bereits andere Firmen der gleiche Branche residieren. Denn obwohl die IT-Branche gerne von digitaler Vernetzung spricht, legt sie in der Praxis Wert auf ganz altmodische regionale Nähe. Firmen aus der ganzen Welt verlegen ihre Firmensitze deshalb in die Region San Francisco.

Das wird auch dadurch begĂĽnstigt, dass praktisch alle gut ausgebildeten Menschen Englisch sprechen. Auch andere Regionen der USA sowie GroĂźbritannien (insbesondere London) profitieren von dem Status des Englischen als Weltsprache.

Allerdings erklärt das noch nicht, warum auch Länder wie die Niederlande oder die Schweiz in den Fonds stärker repräsentiert sind (der hohe Anteil der Kaimaninseln ist dagegen nur auf deren Funktion aus Steueroase zurückzuführen). Hier kommen die beiden letztgenannten Punkte ins Spiel. Im Prinzip laufen beide auf eine geringere Risikobereitschaft der Deutschen hinaus. Sie führt dazu, dass weniger Menschen bereit sind, das Risiko einer Gründung in Kauf zu nehmen – oder vorsichtiger sind und weniger Kapital investieren und deshalb langsamer wachsen. Außerdem bedeutet weniger Risikobereitschaft auch weniger Risikokapital. Tatsächlich ist auch die Aktienquote in Deutschland unterdurchschnittlich.

Ein empirischer Beweis all dieser Thesen ist schwierig, in jedem Fall sollten Investoren ihren Blick nicht nur auf Deutschland richten, sondern auch auf ausländische Unternehmen.

Woran erkenne ich, ob ein Start-up erfolgreich sein wird?

Jeder Investor hat seine eigene Theorie, nach der er seine Unternehmen auswählt. Oft stehen persönliche Einschätzungen der Gründer im Vordergrund. Dass die Hamburger Sparkasse die oben bereits erwähnte Modelleisenbahn finanzierte, begründete der Berater mit dem Vertrauen in die Gründer, die er bereits durch eine von ihnen betriebene Diskothek kannte.

Auch „harte“ Daten wie die Eigenkapitalausstattung sind wichtig. Und zu guter Letzt sollte man sich auch hier an Warren Buffetts Rat halten und überlegen, ob man das Geschäft versteht. Dazu gehört nicht zuletzt die Frage, wer das Produkt kaufen soll und welchen Mehrwert es bringen soll.

Im Endeffekt gehört aber immer auch eine Portion Glück dazu – oder man streut sein Geld, indem man einen der von uns vorgestellten Fonds oder Aktien einer der Beteiligungsgesellschaften kauft.

Welche der oben vorgestellten Arten zu investieren ist die beste?

Auf welche Art und Weise man in ein Unternehmen investieren will, ist auch von der Risikoneigung abhängig. Eine Kreditvergabe bedeutet das geringste Risiko, aber auch geringere Chancen. Ganz anders das Crowdfunding: Es ist die chancen- und risikoreichste Art zu investieren. Denn hier wird meist Geld in sehr junge Unternehmen gesteckt. Das bedeutet hohe Chancen, aber auch sehr hohe Risiken.

Geht ein Unternehmen an die Börse, ist es bereits meist einige Jahre alt. Die erste Phase des Gründungsprozesses ist dann schon abgeschlossen. Das bedeutet etwas geringere (aber immer noch hohe) Risiken. Eine für alle ideale Investitionsmöglichkeit gibt es nicht, allerdings ist für die meisten Privatanleger der Kauf eines Fonds oder von Aktien einer Beteiligungsgesellschaft die beste Variante, weil hier das Risiko breiter gestreut wird.

Alternativen zu Start-up Aktien

Investieren in Wachstumsmärkte

Es mĂĽssen aber nicht unbedingt Start-up Aktien sein. Wer gerne in die Zukunft der Welt investieren will, kann das auch auf andere Art und Weise tun. Beispielsweise mit der Investition in Zukunftsbereiche wie Wasserstoffaktien, Feststoffbatterien, Lithium oder in nachhaltige Unternehmen.

Aber auch eine Investition in Zukunftsmärkte kann sinnvoll sein. Entweder durch einen ETF mit Schwellenlandaktien oder Länder-ETFs ausgewählter Märkte wie China oder der Türkei.

CFDs kaufen

Investitionen in Start-ups sind nicht nur oft lohnend, sondern auch volkswirtschaftlich wichtig. Ohne mutige Geldgeber könnten keine neuen Unternehmen entstehen. Wer aber ein Vermögen von 10.000,- Euro anlegen möchte oder über weniger verfügt, der sollte sich gut überlegen, ob es nicht zu riskant ist, davon 1.000,- Euro in ein junges Unternehmen zu investieren. Das gilt umso mehr, wenn die Firma noch Verluste macht, auch wenn die Geschäftsidee vielversprechend ist.

Selbst gute Ideen können scheitern, vielleicht weil das Management falsche Entscheidungen getroffen hat, weil der erwartete Durchbruch in der Forschung ausbleibt, weil die Zeit noch nicht reif für eine Idee ist oder aus Pech.

Fermentalg Screenshot

Auch eine vielversprechende Idee garantiert keine kurzfristigen Gewinne. Fermentalg nutzt Algen, um Luft zu reinigen oder Stoffe für die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie herzustellen. Trotzdem fiel der Aktienkurs in den sechs Jahren nach dem Börsengang zunächst um mehr als 90 Prozent. Seitdem ist er zwar deutlich angestiegen, aber ob sich die Investition lohnt, bleibt abzuwarten. Deshalb ist es für Kleinanleger oft besser, das Risiko breit zu streuen (Quelle: fermentalg.com).

Gerade fĂĽr Kleinanleger kann die Investition in eine Beteiligungsgesellschaft die bessere Wahl sein als der Kauf von Aktien oder die Geldvergabe ĂĽber eine Crowdinvesting-Plattform. Noch einfacher ist es, sein Geld von einem Robo Advisor wie quirion oder Oskar verwalten zu lassen. Dort warten zwar keine sensationellen Renditen, allerdings werden die meisten Anleger eine Frist von zehn Jahren im Plus sein.

Wem das zu langweilig ist, der sollte, statt zu hohe Risiken einzugehen, lieber eine eigene Trading-Position eröffnen. Denkbar ist es beispielsweise, 5.000,- Euro in einen weltweit aufgestellten ETF zu investieren und 200,- Euro zum Traden in ein CFD-Konto einzuzahlen.

Die Abkürzung CFD steht für Contract for Difference, also Differenzkontrakt. Die Wertentwicklung dieser Derivate orientiert sich an der eines Basiswertes (also an der Differenz zwischen zwei Kursen). Ein solcher Basiswert kann neben einer Aktie auch ein Rohstoff, ein Währungspaar, eine Kryptowährung oder ein Index sein.

Damit ist nicht nur das Investieren sauber vom Spekulieren getrennt, CFDs haben gegenĂĽber der direkten Investition in Aktien noch weitere Vorteile:

  • Kauf und Verkauf sind sehr gĂĽnstig.
  • Käufe und Verkäufe werden sehr schnell abgewickelt.
  • Anleger können auf fallende Kurse wetten.
  • Es wird mit einem Hebel gehandelt.

Üblicherweise fällt bei Käufen und Verkäufen keine Ordergebühr an. Allerdings liegen die Kurse, zu denen der Trader ein Wertpapier vom Broker kauft, immer etwas höher als jene, zu denen er zum gleichen Zeitpunkt verkaufen könnte. Aus dieser Differenz finanzieren sich die Broker. Einen solchen Spread gibt es aber auch an den Börsen.

eToro Screenshot

Auch wenn Tesla kein Start-up mehr ist, kommt es doch dem Ideal noch recht nahe (Quelle: eToro.com).

Üblicherweise muss nur ein Teil des Wertes einer Position mit Geld hinterlegt werden. Wer beispielsweise Tesla-Aktien im Wert von 1.000,- Euro kauft, muss oft nur 100,- Euro hinterlegen. So lassen sich mit kleinen Beträgen hohe Gewinne (und natürlich auch Verluste) machen.

Wichtig ist deshalb, dass Trader vorher festlegen, wie viel Geld sie für das CFD-Trading verwenden wollen, beispielsweise 50,- Euro jeden Monat. Ist das Geld aufgebraucht, sollte mit dem Trading bis zum nächsten Monat gewartet werden. Der Versuch, Verluste mit riskanten Geschäften auszugleichen, führt meistens zu neuen Verlusten.

Mit CFDs können Trader auch auf fallende Kurse setzen. Das funktioniert genauso wie Wetten auf steigende Kursen. Größter Nachteil von CFDs ist allerdings, dass Overnight-Gebühren anfallen, wenn die Papiere über Nacht gehalten werden. Sie wenden sich also vor allem an Daytrader, die am selben Tag kaufen und wieder verkaufen.

Vor allem für Einsteiger ist eToro sehr attraktiv. Denn Trader können hier die Entscheidungen anderer Händler beobachten und gegebenenfalls kopieren. Außerdem können sie sich zu jedem Basiswert mit anderen Teilnehmern austauschen. Das Unternehmen ist außerdem schon viele Jahre am Markt und unterliegt der EU-Regulierung.

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Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Fragen und Antworten zum Thema Investieren in Startups

FAQ

Wie finde ich Start-up Aktien? 

Sehr junge Firmen sind meistens nicht an der Börse notiert, meist gehen sie erst nach einigen Jahren an die Börse. Unter Neuemissionen finden sich daher besonders viele Start-up Aktien, aber nicht alle Neuemissionen sind junge Unternehmen. 

Wie kann ich in Start-ups investieren?

Kleinanleger können über p2p-Kredite, Beteiligungsgesellschaften oder Fonds in Start-ups investieren. 

Wieso sollte ich in Start-ups investieren? 

Junge Unternehmen bieten viele Chancen, aber auch hohe Risiken. Anleger sollten nicht ihr ganzes Kapital in Start-ups investieren. 

Wo kann ich in Start-ups investieren?

Eine Möglichkeit ist das Crowdinvesting, eine zweite der Kauf von Aktien einer Beteiligungsgesellschaft, die dann in Start-ups investiert. 

Warum scheitern viele Start-ups? 

Start-ups müssen zunächst ein Produkt entwickeln und einen neuen Markt erschließen, das misslingt oft. Dafür bieten diese Unternehmen auch viele Chancen und sind wichtig für eine Volkswirtschaft. 

Fazit

Eine Investition in Start-up Aktien ist risiko-, aber auch chancenreich. Vor allem für Anfänger bietet es sich an, statt in einzelne Firmen in eine Beteiligungsgesellschaft oder einen Fonds zu investieren. Wer es etwas spekulativer liebt, der kann auch gezielt Aktien eines jungen Unternehmens kaufen. Noch höher sind Chancen und Risiken, wenn Sie als Anleger bereits in einem früheren Stadium investieren, beispielsweise über eine Crowdfunding-Plattform.

Insgesamt sollten Anleger aber nur einen kleinen Teil in Start-ups investieren. Und wer Einzelaktien kauft oder über eine Plattform investiert, sollte verschiedene Unternehmen wählen. Ideal ist es, wenn die einzelnen Firmen aus unterschiedlichen Branchen stammen. Denn sollte die Entwicklung in einer Branche nicht so gut sein wie erhofft, können die Verluste oft durch Gewinne aus anderen Investments ausgeglichen werden.