Wie Sie mit Wasser Aktien & ETFs nachhaltig investieren 2021

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Investieren in Wasser-Aktien und Fonds

Wasser Aktien: Das Wichtigste in Kürze

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NEWS: Erste Wasser-Futures (Stand: 12/2020)

Wasser gehört wie Gold, Öl, Kupfer und anderen zu den an der Wall Street gehandelten Rohstoffen. Im September 2020 wurde an der US-Terminbörse CME der erste Wasser-Futures aufgelegt. Die Terminkontrakte erweisen sich laut bloomberg.com für Landwirte, Städte und Hedgefonds zur Absicherung des Wasserrisikos und besseren Abstimmung von Angebot und Nachfrage als nützlich. Mittlerweile hat die CME Group einen weiteren Futures auf den kalifornischen Wasserindex gestartet.

Inhaltsverzeichnis

Die besten Wasser Aktien, die wir in diesem Artikel vorstellen

Wenn Sie die Aktie anklicken, gelangen Sie zu unserer ausführlichen Analyse.
Name / WKN / ISIN
Xylem
A1JMBUWKN kopiert
US98419M1009ISIN kopiert
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Veolia Environnement
501451WKN kopiert
FR0000124141ISIN kopiert
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Acciona
865629WKN kopiert
ES0125220311ISIN kopiert
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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.
Gelsenwasser
776000WKN kopiert
DE0007760001ISIN kopiert
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American Water Works
A0NJ38WKN kopiert
US0304201033ISIN kopiert
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Weitere Wasser Aktien mit Potential

Name / WKN / ISIN
Badger Meter
863871WKN kopiert
US0565251081ISIN kopiert
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Evoqua Water
A2H5CXWKN kopiert
US30057T1051ISIN kopiert
ab 0 € kaufen -
Bei Smartbroker verfügbar
Pentair
A115FGWKN kopiert
IE00BLS09M33ISIN kopiert
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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.
KSB
629203WKN kopiert
DE0006292030ISIN kopiert
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Lindsay
904057WKN kopiert
US5355551061ISIN kopiert
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Suez
A0Q418WKN kopiert
FR0010613471ISIN kopiert
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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.
Pure Cycle
A0BM01WKN kopiert
US7462283034ISIN kopiert
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Gerberit
A0MQWGWKN kopiert
CH0030170408ISIN kopiert
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Nestlé
A0Q4DCWKN kopiert
CH0038863350ISIN kopiert
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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.
Hydrotec
613030WKN kopiert
DE0006130305ISIN kopiert
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Bei Smartbroker verfügbar
ItN Nanovation AG
A0JL46WKN kopiert
DE000A0JL461ISIN kopiert
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Danaher
866197WKN kopiert
US2358511028ISIN kopiert
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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.
Hyflux Ltd.
694426WKN kopiert
SG1J47889782ISIN kopiert
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Aqua America Inc
A2PH3VWKN kopiert
US03836W2026ISIN kopiert
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Ferguson Plc
A2PG87WKN kopiert
JE00BJVNSS43ISIN kopiert
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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.
Smith (A.O.) Corp
868323WKN kopiert
US8318652091ISIN kopiert
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United Utilities Group Plc
A0Q4ECWKN kopiert
GB00B39J2M42ISIN kopiert
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Masco Corp 6
856632WKN kopiert
US5745991068ISIN kopiert
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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.
Spirax-Sarco Engineering Plc
A14Q5BWKN kopiert
GB00BWFGQN14ISIN kopiert
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Die besten Wasser ETFs & Fonds, die wir in diesem Artikel vorstellen

Wenn Sie den ETF / Fond anklicken, gelangen Sie zu unserer ausführlichen Analyse.
Name / WKN / ISIN 
ÖkoWorld Water for Life C
A0NBKMWKN kopiert
LU0332822492ISIN kopiert
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Lyxor World Water UCITS ETF - Dist
LYX0CAWKN kopiert
FR0010527275ISIN kopiert
ab 1 € kaufen - Bei Trade Republic verfügbar
RobecoSAM Sustainable Water Fund (CHF) B
A0LB5NWKN kopiert
LU0267926730ISIN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar

Weitere Wasser ETFs & Fonds

Name / WKN / ISIN 
iShares Global Water UCITS ETF
A0MM0SWKN kopiert
IE00B1TXK627ISIN kopiert
Ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
L&G Clean Water UCITS ETF
A2PM52WKN kopiert
IE00BK5BC891ISIN kopiert
Ab 1 € kaufen - Bei Trade Republic verfügbar
RobecoSAM Sustainable Water Fund
763763WKN kopiert
LU0133061175ISIN kopiert
Ab 3,95 € kaufen - Bei Consorsbank verfügbar
Pictet-Water
933349WKN kopiert
LU0104884860ISIN kopiert
Ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
BNP Paribas Aqua Classic Cap
A14XZ1WKN kopiert
LU1165135440ISIN kopiert
Ab 1 € kaufen - Bei Trade Republic verfügbar
Swisscanto (LU) Equity Fund Global Water Invest
A0MSPXWKN kopiert
LU0302976872ISIN kopiert
Ab 3,95 € kaufen - Bei Consorsbank verfügbar
JSS Sustainable Equity-Water
A0M90MWKN kopiert
LU0333595436ISIN kopiert
Ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
Tareno Waterfund
A0M06BWKN kopiert
LU0319773478ISIN kopiert
Ab 1 € kaufen - Bei Trade Republic verfügbar

Investieren in Wasser-Aktien: Auf diese 5 Wasser-Aktien sollten Sie 2021 achten

Alle fünf Firmen auf unserer Liste der Wasser-Aktien erwirtschaften einen relevanten Anteil ihres Umsatzes mit dem Rohstoff Wasser. Dabei haben wir nicht nur „klassische Wasserfirmen“ gewählt, die Trinkwasser verkaufen oder Leitungsnetze betreiben. Attraktiver noch erscheinen uns Firmen, die Zubehör liefern, darunter auch Filtersysteme.

Denn diese Unternehmen verdienen auch dort Geld, wo kommunale und staatliche Firmen für die Wasseraufbereitung zuständig sind. Außerdem sind sie von Verstaatlichungen oder Regulierungen weit weniger betroffen als die Betreiber von Wassernetzen. Und schließlich bieten sie die Aussicht auf Skaleneffekte. Eine gute Erfindung kann immer wieder verkauft werden.

Xylem: Größte „echte“ börsennotierte Wasser-AG der Welt

WKN: A1JMBUWKN kopiert / ISIN: US98419M1009ISIN kopiert

Wer sich selbst lieber auf Zulieferer statt auf Versorger konzentrieren will, der sollte die Aktien der Firma Xylem beobachten. Die Firma stellt Geräte für die Gewinnung, Lagerung und den Transport von Trinkwasser her und ist die einzige frei an der Börse gehandelte Aktiengesellschaft, die ausschließlich auf das Themenfeld Wasser spezialisiert ist.

Zum Geschäftsfeld gehören Pumpen, Rührwerke und Anlagen zur Wasserbehandlung, aber auch Turbinen zur Stromgewinnung aus Wasserkraft. 2004 war Xylem auch an der Entwicklung einer Meerwasserentsalzungsanlage in Dubai beteiligt, die rund 45 Prozent weniger Energie verbrauchen soll als älteren Anlagen.

Die Ursprünge von Xylem liegen in der International Telephone and Telegraph Corporation. Unter der Abkürzung ITT entstand ein Mischkonzern, zu dem auch viele Firmen aus dem Bereich Wasser gehörten. Nach einer ersten Aufteilung des Mischkonzerns im Jahr 1995 in die Bereiche Industrie, Gast- und Hotelgewerbe sowie Finanzen entstand aus den Aktivitäten im Bereich Wasser die heutige Xylem Inc.

Hintergrund: Nur wenige Anleger kennen Xylem – es sei denn, sie sind Fans des englischen Fußballclubs Manchester City, zu dessen Sponsoren Xylem gehört. Die mangelnde Bekanntheit liegt schlicht daran, dass die Kunden der Firma vor allem Unternehmen sind.

 2017201820192020(e)
Umsatz in Milliarden USD4,70 4,70 5,244,79
Gewinn je Aktie in USD1,83 3,032,211,27
Dividende je Aktie in USD0,720,840,961,04

Quelle: Xylem Investor Relations

Tatsächlich haben sich Aktienkurse, Umsatz und Gewinn in den vergangenen Jahren aus Sicht der Aktionäre positiv entwickelt. Der Umsatz 2020 wird aufgrund der Corona-Pandemie unter dem des Vorjahres liegen. Auch beim Gewinn und der Dividende liegen die Erwartungen unter den Vorjahresergebnissen. Für 2020 wird eine Dividende je Aktie von 1,04 US-Dollar erwartet.

Die Rendite der letzten 12 Monate liegt bei 26 Prozent. Die Marktkapitalisierung beträgt beim gegenwärtigen Aktienkurs von 96 US-Dollar rund 17,5 Mrd. US-Dollar (Stand: 11/2020).

Bewertung:

  • Attraktiv ist die Möglichkeit, direkt in das Thema Wasser-Aktien zu investieren.
  • Als Versorger ist der Konzern weniger stark politischen Risiken ausgesetzt.
  • Aber: Gleichzeitig ist das Geschäft anfälliger für Wirtschaftskrisen, weil Unternehmen in Wirtschaftskrisen zuerst ihre Investitionen zurückfahren.

Wo kaufen?

Die Aktien sind einfach über deutsche Börsen wie Xetra, Stuttgart, München, LS Exchange, Tradegate oder außerbörslich über IT Lang & Schwarz erhältlich.

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Veolia Environnement: Generalgesellschaft für Wasser

WKN: 501451WKN kopiert / ISIN: FR0000124141ISIN kopiert

Veolia kennt man in Deutschland vor allem als Betreiber von Eisenbahnen, beispielsweise der Bayerischen Oberlandbahn oder der Nord-Ostsee-Bahn. Aus diesem Geschäft hat sich das Unternehmen aber 2018 weitgehend zurückgezogen. Stattdessen konzentriert sich Veolia auf die Geschäfte mit der Wasserversorgung und der Entsorgung oder Aufbereitung von Wasser.

 2017201820192020
Umsatz in Milliarden Euro25,1225,9127,1826,02
Gewinn je Aktie in Euro0,580,671,080,72
Dividende je Aktie in Euro0,840,921,000,71

Quelle: Veolia Environnement Investor Relations

Vor allem aber ist die Tochter Veolia Water das weltweit größte Unternehmen im Bereich Trinkwasser. Es bietet sowohl Dienstleistungen rund um die Versorgung mit als auch die Entsorgung von Wasser an. Zukunftsträchtig dürfte auch das Geschäft mit Meerwasserentsalzungsanlagen sein.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Aktie über fast alle Vergleichszeiträume besser entwickelt als der Vergleichsindex CAC 40. Seit 2016 hat das Unternehmen sein Ergebnis je Aktie Jahr für Jahr steigern können. Besonders erfolgreich war das Jahr 2019, als das unverwässerte Ergebnis von 0,68 auf 1,09 Euro je Aktie stieg.

Die Gewinnausschüttung für das Geschäftsjahr 2019 (die Gewinne werden meistens im Folgejahr ausgeschüttet, die für das Geschäftsjahr 2019 also im Jahr 2020) wird mit 1,00 Euro um 0,08 Euro höher sein als im Vorjahr. Damit wurde die Dividende seit 2014 jedes Jahr erhöht.

Wie wir schon im vergangenen Jahr in unserer Betrachtung der Aktie vermutet haben, werden die Aktionäre 2020 Dividende bekommen. Im Geschäftsjahr 2020 wird aufgrund der Corona-Krise eine geringere Dividende anvisiert.

Hintergrund: Veolia geht auf die 1853 gegründete Générale des Eaux zurück, die Generalgesellschaft für Wasser. Mit den Gewinnen aus dem Wassergeschäft wurden zahlreiche Firmen aus den Bereichen Ver- und Entsorgung sowie Verkehr übernommen, aber auch zahlreiche Medienfirmen, beispielsweise die Werbeagentur Havas oder der Bezahlfernsehsender Canal+.

Weil Wasser nur noch ein kleiner Bereich des Geschäfts war, wurde die Firma 1998 in Vivendi unbenannt. 2002 wurde der Bereich Wasser, Energie, Abfall und Verkehr, der eigentliche Kern des Unternehmens, unter dem Namen Vivendi Environnement teilweise verkauft. Seit 2003 trägt das Unternehmen den neuen Namen und ist seit 2006 völlig unabhängig von Vivendi.

Bewertung:

  • Unternehmen attraktiv, v.a. durch weltweite Ausrichtung
  • Geschäft mit Meerwasserentsalzungsanlagen positiv, da zukunftsträchtig
  • Hohe Dividende
  • Aber: vergleichsweise hohe Bewertung

Wo kaufen?

Bei zahlreichen Börsen werden die Titel gehandelt. Dazu gehören u.a. Tradegate, Gettex, Xetra, LS Exchange und Frankfurt. Außerbörslicher Handel ist bei Lang & Schwarz möglich.

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Acciona Agua: Wasserspezialist aus Spanien

WKN: 865629WKN kopiert / ISIN: ES0125220311ISIN kopiert

Die Wassersparte Acciona Agua ist nur eines von mehreren Standbeinen. So ist das Unternehmen auch in den Bereichen erneuerbare Energien oder Verkehrsinfrastruktur aktiv. Über eine Tochter baut das Unternehmen sogar Wein an.

Was Acciona im Wassergeschäft attraktiv macht, ist die Erfahrung mit den Rahmenbedingungen in einem trockenen Land. Denn in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern sind viele Menschen noch nicht an ein Wassernetz angeschlossen. Gleichzeitig wächst vor allem in Afrika die Bevölkerung, sodass die Nachfrage nach Wasser zusätzlich steigt.

In vielen Gegenden ist es trocken und Trinkwasser muss beispielsweise aus Meerwasser gewonnen werden. Acciona Agua bietet neben Klär- und Wasseraufbereitungsanlagen auch Entsalzungsanlagen an.

 2017201820192020(e)
Umsatz in Milliarden Euro7,257,507,19k.A.
Gewinn je Aktie in Euro3,855,906,464,09
Dividende je Aktie in Euro2,432,831,572,67

Quelle: Acciona Agua Investor Relations

Seit 2012 schwimmt das Unternehmen auf einer Welle des Erfolgs. Vorausgegangen war aber ein deutlicher Kurssturz: Zwischen 2009 und 2012 hatte die Aktie zwei Drittel ihres Wertes verloren.

Seitdem entwickelt sich die Aktie aber deutlich besser als der spanische Aktienmarkt insgesamt. Auch der Kurseinbruch an den Aktienmärkten im Februar und März 2020 traf die Aktie weniger stark als viele andere Unternehmen.

Der Umsatz lag 2019 zwar mit 7,2 Milliarden Euro unter den 7,5 Milliarden des Vorjahres, dafür stieg allerdings der Überschuss weiter an. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg seit 2014 jedes Jahr an, ebenso die Dividende.

Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell 5,49 Mrd. Euro. Die Rendite stieg bezogen auf fünf Jahre um mehr als 50 Prozent (Stand: 11/2020).

Hintergrund: Die Ursprünge des Unternehmens reichen zurück bis ins Jahr 1862, und zwar zu einer galizischen Eisenbahngesellschaft, die später unter der Abkürzung MZOV firmierte. Zu erwähnen ist auch die Fusion mit der Entrecanales y Tavora, einem Unternehmen, das beim Bau der San Telmo Brücke in Sevilla entstand.

Zeitweise war Acciona einer der größten Aktionäre des spanischen Stromkonzerns ENDESA, hat seine Beteiligung aber, ebenso wie das Geschäft mit Windkraftanlagen, mittlerweile verkauft.

Bewertung:

  • Die Entwicklung der jüngsten Vergangenheit spricht für die Aktie.
  • Wasser macht nur einen kleinen Teil des Geschäfts aus. Das sorgt für eine breite Streuung.
  • Aber: Aktionäre profitieren durch die Streuung nur eingeschränkt von einem möglichen Boom bei Wasser-Aktien.

Wo kaufen?

Die Titel des Wasserspezialisten aus Spanien können Anleger auf den Börsen Stuttgart oder Tradegate sowie außerbörslich über IT Lang & Schwarz kaufen oder über den Broker eToro handeln.

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Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko. Sie können durch die Hebelwirkung schnell Geld verlieren. 67% der CFD-Konten von Privathändler verlieren ihr Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

American Water Works: Wichtiger US-Wasserversorger & zuverlässiger Dividendenzahler

WKN: A0NJ38WKN kopiert / ISIN: US0304201033ISIN kopiert

American Water Works ist der größte Wasserversorger der USA mit einer langen Geschichte bis ins Jahr 1886. In 46 US-Bundesstaaten nutzen 14 Millionen Menschen die Versorgerdienstleistungen. Seit April 2008 ist das frühere RWE-Unternehmen börsennotiert.

Der größte börsennotierte US-Versorger im Bereich Trink- und Abwasser zahlt seit 1931 regelmäßig jedes Quartal eine Dividende aus. Das Unternehmen hat von Steuererleichterungen der Trump-Regierung profitiert und sollte künftig aufgrund des hohen Investitionsbedarfs des veralteten Wasserversorgungsnetzes weitere staatliche Vergünstigungen erhalten.

 2017201820192020(e)
Umsatz in Milliarden USD3,353,443,613,79
Gewinn je Aktie in USD2,383,153,433,91
Dividende je Aktie in USD1,661,821,961,34

Quelle: American Water Works Investor Relations

Die aktuelle Dividendenrendite beträgt bezogen auf den Aktienkurs Ende August 2020 (76,08 US-Dollar) für das laufende Geschäftsjahr 1,76 Prozent.

Der Gewinn je Aktie pro Jahr soll jährlich um rund 7 bis 10 Prozent höher ausfallen. Bezogen auf den aktuellen Wallstreet-Börsenkurs von 153 US-Dollar beträgt die Rendite der letzten 12 Monate 28 Prozent. Die Marktkapitalisierung liegt bei 27,76 Mrd. US-Dollar (Stand: 11/2020).

Bewertung:

  • Größter börsennotierter Wasserversorger der USA
  • Konjunkturunabhängiges Geschäftsmodell
  • Hoher Investitionsbedarf in veraltetes US-Wassersystem

Wo kaufen?

Die Titel des US-Wasserspezialisten können Anleger auf zahlreichen Börsen u.a. Tradegate, Stuttgart oder Quotrix kaufen oder über die Social-Trading Plattform eToro handeln.

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Gelsenwasser: Investieren in Wasser-Aktien in Deutschland

WKN: 776000WKN kopiert / ISIN: DE0007760001ISIN kopiert

In Deutschland sind vor allem die Kommunen für die Strom- und Wasserversorgung zuständig. Große börsennotierte Wasserversorger gibt es deshalb kaum, entsprechend ist auch das Investieren in Wasser-Aktien schwierig.

Eine Ausnahme ist das Unternehmen Gelsenwasser, einer der größten Trinkwasserversorger in Deutschland. Dessen Aktien werden über die Börse in Düsseldorf gehandelt. Die Aktivitäten sind aber in der Größenordnung nicht mit denen von Veolia vergleichbar. Gelsenwasser betreibt das Wassernetz in einigen Kommunen des Ruhrgebiets und hält Beteiligungen an vielen weiteren Anbietern.

Der Firma gehören beispielsweise 49 Prozent der Stadtentwässerung Dresden GmbH. Ein französisches Tochterunternehmen von Gelsenwasser betreibt unter anderem das Trinkwassernetz im Übersee-Department Guadeloupe. Der Umsatz von Gelsenwasser liegt mit 1,2 Milliarden im Jahr 2017 deutlich unter dem von Veolia und sogar unter dem vieler Stadtwerke.

 2017201820192020(e)
Umsatz in Milliarden Euro1,761,201,93k.A.
Gewinn je Aktie in Euro26,8531,6834,41k.A.
Dividende je Aktie in Euro21,1621,1621,16k.A.

Quelle: Gelsenwasser Investor Relations

Anders als große Stromversorger wie RWE konnte Gelsenwasser seinen Umsatz und seinen Gewinn bisher stabil halten und sogar leicht steigern. Für 2018 lag der Umsatz rund 50 Prozent über dem Vorjahreswert. Anders als zunächst befürchtet, konnte das Ergebnis nach Steuern trotzdem leicht von 88,5 auf 91,6 Millionen Euro erhöht werden.

Auch 2019 nahmen Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr zu. Das Unternehmen erwartet hier auch weiterhin einen Zuwachs. Die Rendite der Aktien beträgt bezogen auf die letzten drei Jahre 52 Prozent. Auch auf Jahressicht fällt sie mit 40 Prozent trotz Corona-Krise positiv aus (Stand: 11/2020).

Hintergrund: Gelsenwasser wurde 1887 als Wasserversorger für das nördliche Ruhrgebiet gegründet. Neben den Städten Bochum und Dortmund hielt auch die VEBA Anteile an dem Unternehmen, die sie 2000 in die E.ON mit einbrachte. Schon 2003 verkaufte E.ON aber seine Anteile an die Städte Bochum und Dortmund, die damit heute die wichtigsten Aktionäre sind.

Bewertung:

  • Das Geschäft mit Wasser in Deutschland ist vergleichsweise stabil.
  • Aber: Gefahren drohen durch mögliche Liberalisierungen oder stärkere Regulierungen.
  • Der hohe Anteil von Aktien in der Hand von Kommunen kann außerdem dazu führen, dass Entscheidungen unter politischen Gesichtspunkten getroffen werden.

Wo kaufen?

Erhältlich sind die Aktien bei deutschen Börsen, darunter Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf. Mit dem passenden Broker betragen die Kaufgebühren ab 0 Euro.

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Investieren in Wasser-Aktien – eine gute Idee? Die SWOT-Analyse

Was spricht für und was gegen den Kauf von Wasser-Aktien? Wir haben die Vor- und Nachteile sowie Chancen und Risiken kurz gegenübergestellt.

Stärken: Wasser ist lebenswichtig

Wasser ist lebenswichtig. Daran wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern. Öl könnte als Energieträger eines Tages durch Wasserstoff oder Akkus ersetzt werden. In der Kunststoffherstellung könnten mithilfe der Biotechnologie nachwachsende Rohstoffe das Öl ablösen. Aber auch im Moment angesagte Rohstoffe wie Lithium könnten schon mittelfristig ersetzt werden. Wasser dagegen bleibt. Das macht das Investieren in Wasser-Aktien attraktiv.

Für die Versorgungsunternehmen wie Gelsenwasser spricht außerdem, dass ihr Leitungsnetz den Zugang zum Markt beschränkt. Die Gefahr, von Konkurrenten aus dem Markt gedrängt zu werden, ist ausgesprochen gering.

Schwächen: Vor allem Versorger haben wenig Wachstumsmöglichkeiten

Die starke Bedeutung von Wasser ist aber auch eine Schwäche. Einmal ist dadurch ein großer Teil der Förderung und Verteilung in staatlicher oder kommunaler Hand, was die Auswahl beim Investieren in Wasser-Aktien beschränkt. Auch private Wasserversorger wie Gelsenwasser sind meistens zu einem hohen Anteil in öffentlicher Hand. Das kann dazu führen, dass Entscheidungen unter politischen und nicht unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten getroffen werden.

Versorger bieten außerdem wenig Hoffnung auf hohe Zuwächse. Das Geschäft ist zwar ein Stück weit planbar, das bedeutet aber auch weniger Wachstumsphantasien. Anders sieht es allerdings bei Unternehmen aus, die Technologie für die Wasserversorgung liefern (siehe nächstes Kapitel: Chancen).

Chancen: Nachfrage nach Wasser steigt

Die Nachfrage nach Wasser wird weiter steigen. Denn die Weltbevölkerung wächst ebenso wie der Wohlstand. Mit dem Einkommen nimmt der Wasserverbrauch zu, nicht nur im privaten Bereich, sondern auch in der Industrie. Einfach zugängliche Wasservorkommen sind aber weitgehend ausgeschöpft. Viele Megastädte liegen am Meer, doch zum Entsalzen ist technisches Know-How nötig.

Schließlich steigt mit dem Wohlstand auch der Anspruch ans Trinkwasser. Auch dort, wo es Trinkwasser gibt, ist es heute teilweise nicht von der Qualität, wie man es beispielsweise aus Deutschland gewohnt ist. Hier sind weitere Investitionen notwendig.

Auch die Abwasserentsorgung wird wichtiger. Abwässer einfach ins Meer zu leiten oder versickern zu lassen ist immer weniger akzeptabel. Dafür sorgen die steigende Bevölkerungsdichte und das steigende Umweltbewusstsein.

Von diesen Punkten profitieren vor allem Technologieunternehmen. Allerdings eröffnen sich auch Versorgern neue Chancen. Denn viele öffentliche Wasserunternehmen arbeiten ineffizient und haben nicht die nötigen Mittel und das nötige Wissen, um die Wasserversorgung zu modernisieren.

Denkbar sind auch Mischmodelle, wie sie AquaVenture verfolgt. Dabei bleibt das Leitungsnetz in öffentlicher Hand, Meerwasserentsalzungs- und Kläranlagen werden aber privat betrieben. Oder das Leitungsnetz wird zwar nicht verkauft, aber an ein privates Unternehmen für einen bestimmten Zeitraum, beispielsweise 20 Jahre, verpachtet.

Risiken: Versorger und Technologieunternehmen unterscheiden

Besonderen Risiken sind private Versorgungsunternehmen ausgesetzt. Ihnen droht von zwei Seiten Gefahr, durch eine Verstaatlichung und eine Liberalisierung. Den letzten Fall haben Stromkonzerne wie RWE oder E.ON erfahren, deren Gewinne durch die Öffnung des Strommarktes deutlich gesunken sind.

Aber auch Verstaatlichungen sind denkbar. Erzielt ein privates Unternehmen zu hohe Gewinne, wird das zu der Forderung führen, die Gewinne entweder zu beschneiden oder das Unternehmen ganz zu verstaatlichen. Nicht ganz so fatal ist eine Beschneidung der Gewinne. Weil es üblicherweise keinen direkten Wettbewerb zwischen verschiedenen Versorgern gibt, sind die Preise meist staatlich festgelegt und könnten abgesenkt werden, selbst wenn Verträge das eigentlich ausschließen.

Technologieunternehmen haben diese Risiken nicht im gleichen Maße, sind aber anderen Gefahren ausgesetzt: Ihr Produkt kann ganz einfach nicht mehr gefragt sein, beispielsweise weil es technisch überholt ist. Hinzu kommt das Problem der Korruption. Andere Firmen könnten lukrative Aufträge bekommen, weil sie Entscheidungsträger vor Ort bestechen.

Ergebnis der SWOT Analyse

Wasser ist ein stark nachgefragter Rohstoff, der in Trinkwasserqualität in vielen Regionen der Welt Mangelware ist. Örtliche Wasserversorger müssen sich kaum größerer Konkurrenz stellen. Vorhandene Wassernetze sind vielfach überaltert und bedürfen in den nächsten Jahren umfangreicher Investitionen. In Zukunft werden Unternehmen gefragt sein, die Technologien zur Wasseraufbereitung, Abwasserbehandlung und Meerwasserentsalzung zur Verfügung stellen. Mit Wasser lässt sich Geld verdienen, das auch in den Taschen der Aktionäre ankommen sollte.

Allerdings bietet die Investition auch Risiken. Wer Geld für die Zukunft anlegt oder Aktien für Kinder kauft, sollte auf eine breite Streuung achten. Wasseraktien können dann nur einer von mehreren Bausteinen sein.

Investieren in Wasser-Aktien mit Fonds und ETFs

Egal wie sorgfältig ein Unternehmen ausgesucht wurde, es besteht immer das Risiko, dass die Firma am Ende doch scheitert. Hier bieten Fonds Vorteile, denn sie streuen das Risiko stärker. Besonders beliebt sind dabei börsengehandelte Fonds, sogenannte ETFs. Denn sie lassen sich preiswert kaufen und verkaufen.

Allerdings gibt es mit Smartbroker jetzt einen Anbieter, der klassische (also nicht börsennotierte) Fonds zu den gleichen Bedingungen anbietet wie ETFs. Statt einem Ausgabeaufschlag von 2,5 bis 5,0 Prozent müssen Käufer hier ab 0 Euro Ordergebühr zahlen, wie beim Erwerb von Aktien und ETFs.

Top 5 Depots für Wasser-ETFs

1
Anzahl ETFs
18000
Orderkosten 1000 €
0
Sparplanfähige ETFs
608
Anzahl gebührenfreier ETFs
273
Testberichtzu Smartbroker
2
Anzahl ETFs
1000
Orderkosten 1000 €
4,90€ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
600
Anzahl gebührenfreier ETFs
170
Testberichtzu Comdirect
3
Anzahl ETFs
165
Orderkosten 1000 €
1€
Sparplanfähige ETFs
165
Anzahl gebührenfreier ETFs
0
Testberichtzu OnVista
4
Anzahl ETFs
728
Orderkosten 1000 €
4,90€ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
700
Anzahl gebührenfreier ETFs
150
Testberichtzu ING
5
TradeRepublic Logo
Anzahl ETFs
7500
Orderkosten 1000€
0€
Sparplanfähige ETFs
1300
Anzahl gebührenfreier ETFs
500
Testberichtzu Trade Republic
Sie riskieren Ihr Kapital

RobecoSAM Sustainable Water Fund B

WKN: A0LB5NWKN kopiert / ISIN: LU0267926730ISIN kopiert

Der RobecoSAM Sustainable Water Fund B erhielt von FERI das Spitzenrating A. Mindestens 2/3 seines Vermögens investiert der Fonds in Unternehmen, die ihr Geld rund um das Thema Wasser verdienen. Aufgrund des Ausgabeaufschlags von 3,0 Prozent ist er aber nur geeignet, wenn über mehrere Jahre investiert wird.

Alternativ lässt er sich über einen Discount-Anbieter wie Smartbroker kaufen, dort entfällt der Aufschlag und stattdessen zahlen Kunden, wie bei einem ETF oder einer Aktie, eine pauschale Ordergebühr in Höhe ab 0 Euro.

Entwicklung des Fonds - Robeco - Wasser Aktien

Die Internetseite von Robeco gibt auch Auskunft über die Entwicklung des Fonds. (Quelle: robeco.com)

Für den Fonds sprich seine positive Entwicklung in den letzten Jahren – trotz des Ausgabeaufschlags. Wie alle Aktienfonds verlor der Fonds stark im Zuge der Corona-Krise, hatte bis dahin aber sowohl den DAX als auch den (als Vergleichsindex besser geeigneten) World Water CW Net Return hinter sich gelassen. Und das trotz der laufenden Kosten in Höhe von 1,85 Prozent. Die Wertentwicklung für das laufende Jahr beträgt 1,03 Prozent (Stand: 11/2020).

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Leseempfehlung: Krisenbedingte Kurseinbrüche, wie zuletzt durch Corona, können auch Chancen für Anleger darstellen. Investieren in Krisenzeiten folgt dabei ganz besonderen Regeln. Mehr zum Thema im verlinkten Artikel.

ÖkoWorld Water for Life C Fonds

WKN: A0NBKMWKN kopiert / ISIN: LU0332822492ISIN kopiert

Der ÖkoWorld Water for Life C Fonds wird ebenfalls aktiv gemanagt, unterliegt aber besonders strengen ethischen Kriterien. Trotzdem stieg der Kurs von 2013 bis 2018 um fast die Hälfte, wobei Gewinne in der Vergangenheit natürlich auch hier keine Garantie für Erträge in der Zukunft sind.

Ökoworld Website - Wasser Aktien

Die Fondspräsentation auf der Seite der Fondsgesellschaft Ökoworld. (Quelle: oekoworld.com)

Ab Mitte 2018 musste der Fond allerdings deutliche Verluste hinnehmen. Erst Anfang 2019 kam die Trendwende. Der weltweite Verfall der Aktienkurse im Zuge der Corona-Krise machte natürlich auch vor dem Fonds nicht halt, sodass der Kurs im März 2020 erstmals unter dem Ausgabepreis lag. Für mutige Anleger eröffnen sich hier interessante Perspektiven.

Gegen den Fonds sprechen allerdings die hohen Kosten. Der Ausgabeaufschlag liegt mit 5,0 Prozent zwar in einem bei aktiv verwalteten Fonds üblichen Bereich, ist aber 2,0 Prozentpunkte höher als beim oben vorgestellten Fonds. Auch hier empfiehlt sich ein Depot bei Smartbroker.

Allerdings sind auch die jährlichen Verwaltungskosten mit 2,76 Prozent recht hoch. Über fünf Jahre hat der Fonds zwar deutlich besser abgeschnitten als der DAX, allerdings schlechter als der oben genannte Sustainable Water Fund.

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Lyxor World Water UCITS ETF D

WKN: LYX0CAWKN kopiert / ISIN: FR0010527275ISIN kopiert

Dagegen wird der Lyxor World Water UCITS ETF D an der Börse gehandelt, ist also ein ETF. Noch genauer sollte man von einem börsengehandelten Indexfonds sprechen, denn statt aktiv Aktien auszuwählen, wird einfach der World Water CW Net Return nachgebildet. Das senkt die Kosten.

Von März 2019 bis 2020 war er trotzdem erfolgreicher als die beiden aktiven Wasserfonds, ebenso im Zehn-Jahres-Vergleich. Nur über fünf Jahre gesehen, schnitt der RobecoSAM Wasserfonds besser ab. Aktuell beträgt die YTD-Performance 7,63 Prozent (Stand: 11/2020).

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Das sollten Sie zum Investieren in Wasser-Aktien wissen

Ist eine Investition in Wasser ethisch vertretbar?

Breite Kampagnen setzen sich kritisch mit dem Handel mit Wasser auseinander, teils zu Recht, teils zu Unrecht. Grundsätzlich gilt, dass private Unternehmen Wasser oft effizienter bereitstellen als staatliche Unternehmen und damit auch Verbrauchern niedrigere Preise bieten können. In vielen Fällen haben die Kunden von einer Privatisierung profitiert. Es gibt aber auch Gegenbeispiele, wo Wasser für viele Bezieher deutlich teurer wurde.

Die australische Wasser-Aktie Daxton Water als Fallbeispiel

Ein Beispiel für ein umstrittenes Geschäft mit dem Wasser ist Daxton Water, eine australische Wasser-Aktie. Das Unternehmen ist eine Investmentgesellschaft, die ausschließlich Wasserrechte besitzt und vergibt. Da sie weder ein Leitungsnetz betreibt, noch Produkte für die Wasserförderung herstellt, ist sie extrem umstritten.

Tatsächlich spricht einiges gegen eine solche Investition, auch aus wirtschaftlicher Sicht: Sollte sich die Wasserkrise in Australien nicht im erwarteten Maße verschärfen, würde das Unternehmen wohl Verluste machen. Steigen die Preise für Wasserrechte dagegen, könnte der Staat regulierend eingreifen. Im Fall der australischen Wasser-Aktie Daxton Water kommt noch hinzu, dass die Aktie nur an den australischen Wertpapiermärkten gehandelt wird.

Gegenbeispiel: Suez

Das französische Unternehmen Suez (früher Suez Environnement), benannt nach dem Kanal, zu dessen Finanzierung es gegründet wurde, ist weltweit als Wasserspezialist aktiv. Es bietet verschiedene Dienstleistungen, von der reinen Beratung über die Konstruktion, den Betrieb einzelner Anlagen oder des ganzen Leitungsnetzes, wie beispielsweise in Casablanca.

So leistet es einen wichtigen Beitrag für die weltweite Wasserversorgung. Beispielsweise betreibt es in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, ein Wasserwerk, das die Stadt selbst vermutlich nicht in so kurzer Zeit hätte errichten können. In Nigeria war das Unternehmen dagegen rein beratend tätig.

Als Investition hat die Aktie allerdings unsere Erwartungen nicht erfüllt. Anleger sollten beobachten, ob sie noch weiter fällt.

Technologiefirmen

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, investiert in eine Technologiefirma wie Xylem. Neue Verfahren bei der Wasserreinigung, der Meerwasserentsalzung oder der Abwasserbehandlung können dafür sorgen, dass mehr Menschen mit qualitativ hochwertigem Wasser versorgt werden können und trotzdem die Umweltbelastung sinkt.

Alternativ können Anleger auch einen Fonds wie den von uns vorgestellten ÖkoWorld Water for Life C Fonds kaufen, der neben wirtschaftlichen auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigt.

Wo liegt das meiste Potenzial bei Wasser-Aktien?

Die Frage ist schwer zu beantworten. Es dürfte aber wohl nicht der Bau und Betrieb von Leitungen in den europäischen Ländern sein, wie ihn Gelsenwasser vor allem betreibt.

Die Abwasserreinigung dürfte immer wichtiger werden, denn mehr Wohlstand und mehr Menschen bedeutet erfahrungsgemäß auch mehr Wasserbelastung. Gleichzeitig sinkt mit steigendem Einkommen die Bereitschaft, solche Umweltschäden in Kauf zu nehmen.

Zukunftsthema Meerwasserentsalzung

Wichtiger ist aber die Bereitstellung von ausreichend viel trinkbarem Wasser. Hier haben Küstenstädte den Vorteil, dass sie über ausreichend Wasser verfügen, das nur trinkbar gemacht werden muss. Glücklicherweise liegen viele Megastädte wie Lagos in Nigeria, Dhaka in Bangladesch oder Alexandria in Ägypten am Meer.

Die Meerwasserentsalzung dürfte deshalb eine große Rolle in der Zukunft spielen. Auch Kalifornien ist von zunehmender Wasserknappheit geplagt. Bisher ist die Aufbereitung von Meerwasser sehr energieintensiv. Allerdings gab es hier zuletzt deutliche Fortschritte.

Außerdem könnten bei zunehmendem Umstieg auf regenerative Energien Stromüberschüsse gezielt zum Entsalzen von Wasser verwendet werden, in Zeiten mit hoher Stromnachfrage oder geringer Produktion stehen die Anlagen dann still.

Wasseraufbereitung allgemein wichtig

Aber auch die „normale“ Wasseraufbereitung dürfte wichtiger werden, denn bisher ist das Trinkwasser in vielen Ländern von bescheidener Qualität. Auch der Bau von Fernwasserleitungen könnte wichtiger werden, um Wasserüberschüsse aus bestimmten Regionen in Gegenden mit Wassermangel zu verteilen.

Geht der Trend in Richtung Verstaatlichung oder Privatisierung?

Die Versorgungsunternehmen, egal ob beim Thema Wasser, Strom oder Gas, sind einem ständigen Wechsel von Verstaatlichungen und Privatisierungen ausgesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden weltweit private Anbieter verstaatlicht, ab den 1980er Jahren dann viele privatisiert.

Aktuell ist in vielen Ländern der Ruf nach Verstaatlichungen wieder laut. Gleichzeitig sind aber viele Staaten gar nicht in der Lage, aus eigener Kraft entsprechende Strukturen aufzubauen. Vermutlich werden die Versorgungsunternehmen Verstaatlichungen und Privatisierungen gleichzeitig erleben. Dieses Risiko sollte man beim Investieren in Wasser-Aktien immer im Hinterkopf behalten.

Gut ist es da, wenn Firmen entweder nur als Zulieferer arbeiten, so wie Xylem, oder wenn sie, wie Veolia Environnement, auch im Bereich der Beratung oder dem Bau und Betrieb einzelner Anlagen aktiv sind. Wer in Wasser-Aktien investieren will, sollte deshalb vor allem zu Aktien dieser Firmen greifen.

Interessante Alternativen zum Investieren in Wasser-Aktien

Wer auf Zukunftsthemen setzen will, eventuell auch mit dem Anspruch, in ein sinnvolles Gebiet zu investieren, der findet eine Reihe von Alternativen zum Investieren in Wasser-Aktien.

Wasserstoff

Wasserstoff könnte eine wichtige Rolle bei der Speicherung von Strom aus erneuerbaren Quellen spielen. 2019 haben sich Wasserstoff-Aktien ausgesprochen gut entwickelt, sind 2020 aber – wie praktisch alle Aktien – im Zuge der Corona-Krise deutlich gefallen. Mehr Informationen zu den Chancen und Risiken in unserem Beitrag zu den besten Wasserstoff-Aktien.

BioTech

Steigende Bevölkerungszahlen und steigender Wohlstand sind nicht nur bei der Wassergewinnung eine Herausforderung, sondern auch bei der Produktion von Lebensmitteln. Hier könnte die Biotechnologie helfen.

Und nicht nur dort, auch im Medizinbereich sind die Hoffnungen groß. Beispielsweise könnten endlich auch seltene Krankheiten behandelt werden. Einige interessante Aktien und Fonds stellen wir in unserem Beitrag Biotech Aktien 2021: Sachstand und Aussichten vor.

Anderweitig nachhaltig investieren

Nachhaltigkeit und auch ethisch vertretbares Investieren stehen heute hoch im Kurs, nicht nur bei Wasser-Aktien. Einige Fonds haben sich darauf spezialisiert. Aber auch einzelne Unternehmen wie der Hersteller von Fleischersatz Beyond Meat bieten eine sinnvolle Investitionsmöglichkeit. Mehr dazu können Sie in unserem Beitrag Nachhaltig investieren in Aktien und ETFs nachlesen.

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Den Rohstoff Wasser als Ware direkt handeln

Wasser ist seit September 2020 zu einer Ware geworden, die Investoren handeln können. Neben Wasser Aktien und Wasser ETFs können Anleger in Wasser Futures an der CME-Terminbörse (Chicago Mercantile Exchange) investieren.

Seit zwei Jahren gibt es den Nasdaq Veles California Water Index. Mit den Futures des Nasdaq Veles California Water Index können Landwirte, Kommunen oder Hedgefonds das mit der Wasserknappheit auf dem größten US-Agrar- und Wassermarkt verbundene Preisrisiko steuern. Sie haben damit ein Mittel, um sich entweder gegen die zukünftige Wasserverfügbarkeit in Kalifornien abzusichern oder darauf zu wetten.

Daran gebunden ist der an der CME neu gestartete California Water Futures 2021. Bei den Wasser-Futures handelt es sich um finanziell abgewickelte Kontrakte, die auf dem Nasdaq Veles California Water Index basieren. Gemessen wird der volumengewichtete Durchschnittspreis von Wasser.

Bevor die Futures aufgelegt wurden, fand der Kauf und Verkauf von Wasserrechten ausschließlich auf dem Spotmarkt statt. Landwirte und Kommunen, die in Dürrezeiten Wasser kaufen mussten, waren hohen Preisen praktisch ausgeliefert. Die neuen Futures sollen den nichttransparenten Verkäufen von Wasserrechten ein Ende setzen und für Preistransparenz auf dem Markt sorgen.

Wer in trockenen Jahren zusätzliches Wasser kaufen muss, kann sich mit dem Erwerb der Terminkontrakte gegen höhere Preise auf dem regulären Wassermarkt absichern. Mit den Futures lässt sich Preissicherheit kaufen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Warentermingeschäften geht es nicht um die Lieferung bestimmter Waren wie Öl oder Mais zu einem festgelegten Preis.

Die neuen Futures laden Finanzakteure, darunter Hedgefonds, zum Spekulieren auf Wasserpreise und Wasserverfügbarkeit in Kalifornien ein.

Zum Handeln der Futures benötigen Sie ein Konto bei einem bei der CME zugelassenen Broker wie BANX, WH Selfinvest oder FXFlat.

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In CFDs statt in Wasseraktien investieren

Für die langfristige Geldanlage, die wir bisher überwiegend betrachtet haben, sind Aktien nach wie vor eines der besten Instrumente. Es gibt aber auch Trader, die nicht langfristig in Wasseraktien investieren, sondern von kurzfristig steigenden und fallenden Kursen profitieren wollen.

Nicht wenige Menschen unterhalten sowohl ein Aktien- und ETF-Depot als auch ein Konto bei einem CFD-Broker. Denn das langfristige Investieren mit einem breit gestreuten Depot oder gar eine automatisierte Vermögensverwaltung durch quirion, Oskar und Co ist zwar effizient, aber nicht besonders spannend.

Dabei ist es aber wichtig, die Geldanlage von der Spekulation zu trennen. Sonst besteht die Gefahr, dass im Eifer des Gefechts für Krisenzeiten zurückgelegtes Geld in hochriskante Geschäfte gesteckt wird.

Deshalb empfehlen wir, für kurzfristige „Finanzwetten“ ein Konto bei einem anderen Broker zu eröffnen, statt bei einem regulären Aktienbroker wie flatex oder S Broker sowohl ein Aktiendepot als auch ein CFD-Konto zu unterhalten. Denn die meisten Trader verlieren Geld mit CFDs, für sie ist das Trading ein Freizeitvergnügen.

eToro Screenshot - Wasser Aktien

Basiswert für CFDs können Aktien, Anleihen, Devisen, Kryptowährungen, Rohstoffe und Indizes sein. Besonders beliebt sind Aktien, Währungen und Kryptowährungen. Ein großes Angebot an Handelsmöglichkeiten bietet der Broker eToro. Dazu gehört auch das Investieren in Wasseraktien, denn die hier im Text vorgestellte Wasseraktie Xylem ist dort verfügbar.

Ein weiterer Pluspunkt von eToro ist das Social Trading. Zu jedem Wert gibt es die Möglichkeit, Gedanken und Prognosen auszutauschen. Viele Trader erlauben es außerdem anderen Händlern, ihre Entscheidungen zu verfolgen oder gar zu kopieren.

Außerdem handelt es sich um einen etablierten, bekannten und regulierten Broker.

  • eToro ist geeignet für spekulative, eher kurzfristig orientierte Trader
  • Schneller und einfacher Handel von Aktien, ETFs, Rohstoffen, Währungen und Kryptos
  • Keine Depotgebühren, keine Ordergebühren und Kontoeröffnung in wenigen Minuten
  • Müheloses Trading auf steigende und fallende Kurse, für jeden verständlich
  • Mindesteinzahlung 200 EUR, die Ein- und Auszahlung ist mit allen gängigen Methoden möglich, sogar mit PayPal

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

FAQs: Investieren in Wasseraktien

Was sind Wasseraktien?

Wasseraktien sind Anteilsscheine von Unternehmen, die Ihr Geld überwiegend mit dem Thema Wasser verdienen. Das können Versorgungsunternehmen aber auch Technologieanbieter sein. 

Welche Wasseraktien gibt es? 

Da in Deutschland die Wasserversorgung überwiegend in der Hand von Kommunalunternehmen ist, ist in Deutschland Gelsenwasser die einzige bedeutende Wasseraktie. Im Nachbarland gibt es dagegen deutlich mehr Wasseraktien, etwa Suez und Veolia Environnement. Bedeutendste Wasseraktie ist Xylem aus den USA. 

Sind Wasseraktien nachhaltig? 

Nicht alle Wasseraktien erfüllen die Kriterien für nachhaltiges und ethisches Investment, einige aber schon. 

Welche Wasseraktien soll ich kaufen? 

Vor allem (aber nicht nur) Einsteiger sollten darüber nachdenken, statt einer Einzelaktie einen ETF wie dem Lyxor World Water UCITS ETF D oder anderen Fonds wie etwa den RobecoSAM Sustainable Water Fund zu kaufen.

Fazit

Mit Wasser Aktien nachhaltig Vermögen aufbauen

Wer in Wasser-Aktien investieren will, hat die Wahl zwischen Wasseraufbereitungsaktien (u.a. Danaher), Wasserversorgungsaktien (u.a. Suez, Veolia Environnement), Wassertechnikaktien (u.a. Xylem, KSB) und Flaschenwasseraktien (u.a. Nestle, Coca Cola).

Für sie gelten unterschiedliche Aussagen in Bezug auf Chancen und Risiken. So bieten Versorger oft eine hohe Sicherheit, weil die Konkurrenz gering ist, gleichzeitig aber wenig Wachstumsmöglichkeiten. Bei Technologieunternehmen ist es umgekehrt. Wer ethisch vertretbar Geld anlegen will, muss im Einzelfall die Firma unter die Lupe nehmen.

Viele, aber nicht alle Wasser-Aktien, fallen in die Kategorie nachhaltige Geldanlage. Wer es sich einfach machen will, kauft einen entsprechenden Fonds wie den Öko World Water for Life.

Quellenangaben:

Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und mehrere Jahre freiberuflich für Versicherungen gearbeitet. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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