Bewertung
8/10

Trade Republic
Aktiendepot Erfahrungen & Test

Order ab 0 €

Unschlagbar günstig, aber geringes Leistungsangebot und Trading nur über die App möglich.

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Aktien kaufen ohne Gebühren – eine wunderbare Idee. Wer jetzt sagt, das geht doch gar nicht, dem können wir versichern, dass der Broker reguliert ist und ein seriöses Geschäftskonzept vorweisen kann (siehe „Wo Trade Republic besonders gut ist“). Allerdings ist dafür auch das Angebot reduziert. Ob der Broker trotzdem eine gute Wahl ist, hängt nicht zuletzt von der Zahl der Käufe und Verkäufe sowie den eigenen Ansprüchen ab.

Pros
  • Sehr niedrige Gebühren
  • Echter Aktienbroker, keine CFDs
  • Deutscher Broker, BaFin reguliert
  • Deutsche Einlagensicherung
  • Wertpapiere lagern beim Broker direkt
Contra
  • Beschränkung auf 6.500 Aktien und 500 ETFs
  • Handel nur über Lang & Schwarz Exchange
  • Wenig Orderzusätze
  • Keine weiteren Bankdienstleistungen
  • Teilweise Zusatzkosten für Dienstleistungen wie Karten für Hauptversammlung

Die wichtigsten Daten zu Trade Republic:

Unternehmen Trade Republic Bank GmbH
Adresse Kastanienallee 32, 10435 Berlin
Telefon +49 / 30 / 5490–6310
eMail service@Trade Republic.com
Aufsichtsbehörden Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Deutsche Bundesbank
Branche Broker
Unternehmensgruppe Inhabergeführt
Jetzt direkt zu Trade Republic

Test und Erfahrungen

Wie bei jedem Broker gibt es bei Trade Republic Dinge, die uns überzeugen und andere, bei denen wir Verbesserungsbedarf sehen.

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Was wir mögen

Regulierung in Deutschland und eigenverantwortliche Abwicklung

Trade Republic ist ein deutscher Broker, der durch die BaFin reguliert und überwacht wird. Das Unternehmen besitzt eine offizielle Genehmigung als Wertpapierhandelsbank und gehört der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) an. Das bedeutet, dass die Wertpapiere auch wirklich bei Trade Republic gelagert werden und nicht bei einem Partnerunternehmen, wie das beispielsweise bei Revolut Trading der Fall ist. Bei der Abwicklung selbst nutzt das Unternehmen die Dienste von HSBC Transaction Services.

Verrechnungskonten werden ebenfalls in Deutschland geführt

Die Verrechnungskonten werden bei der solarisBank geführt, die ebenfalls eine deutsche Bankenlizenz besitzt. Die Berliner sehen sich selbst als „Tech-Unternehmen mit Banklizenz“ und gehören der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken an. Darüber sind alle Guthaben bis 100.000,- abgesichert.

Einfache Abwicklung der Steuern bei Trade Republic

Auch beim Thema Steuern hat der deutsche Sitz Vorteile, denn das Unternehmen kümmert sich um die Abführung ans Finanzamt und stellt eine Jahressteuerbescheinigung in deutscher Sprache aus.

Außerdem kümmert sich Trade Republic bei US-Aktien um die Reduzierung der Quellensteuer von 30 auf 15 Prozent gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen beider Länder. Diese 15 Prozent lassen sich wiederum voll auf die Abgeltungssteuer anrechnen.

Echter Broker

Wer bei Trade Republic Aktien kauft, wird tatsächlich Aktionär. Dazu gehört auch das Anrecht auf eine Dividende oder die Teilnahmen an einer Hauptversammlung. Trade Republic ist also kein CFD-Broker, sondern ein klassischer Aktienbroker.

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Wo Trade Republic besonders gut ist

Der wichtigste Pluspunkt von Trade Republic ist aber ganz klar der Preis. Jede Order kostet nur einen Euro Fremdkostenpauschale. Anders als beim britischen Anbieter Revolut Trading, der ebenfalls mit Niedrigstgebühren wirbt, gibt es auch keine Monatsgebühr. Selbst Dividendenzahlungen sind kostenfrei, auch hier abgesehen von Fremdkosten.

Wer nicht gerade regelmäßig Hauptversammlungen besucht, der spart bei Trade Republic aufgrund der niedrigen Gebühren viel Geld, selbst gegenüber Discountbrokern.

 

Was uns nicht gefällt

Wenig Wertpapiere

Trotz der Provisionen sind die Einnahmen von Trade Republic geringer als die regulärer Broker. Das Geld muss der Broker an anderer Stelle einsparen. Beispielsweise durch die Reduzierung des Angebots auf 6.500 Aktien und 500 ETFs. Das ist für die meisten Anleger völlig ausreichend, wer aber gerne Spezialwerte kauft, der wird hier eventuell nicht fündig.

Wenig Orderzusätze

Erst nach und nach wird die App entwickelt. Das bedeutet, dass es bisher wenig Orderzusätze gibt und ihre Zahl nur langsam zunimmt. Mitte 2019 wurde die Stopp-Loss-Order eingeführt, auch einfache Limits lassen sich setzen, aber eben nicht im gleichen Umfang wie bei klassischen Direktbanken.

Kundenservice nicht optimal

Leider ist es nicht besonders einfach, mit Trade Republic Kontakt aufzunehmen. Die Firma hat zwar ihren Sitz in Berlin und bietet deutschsprachige Ansprechpartner, aber die Telefonnummer des Brokers ist gut versteckt. Man findet sie nur im Impressum. Zum Kostensparen gehört auch der Verzicht auf Personal. Es gibt auch einen Chat gibt es, der aber erscheint erst, nachdem man auf “Konto eröffen” geklickt hat.

Positiv fällt auf, dass das Preis- und Leistungsverzeichnis auf der Startseite prominent verlinkt ist, doch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen muss man lange suchen. Die Webseite könnte besser und übersichtlicher sein, auch ohne große Zusatzkosten.

Kosten für Zusatzdienste

Für die Bestellungen von Karten für Hauptversammlungen fallen Gebühren an – und zwar ordentliche. Nicht ganz so hoch sind die Kosten für den Kauf und Verkauf von Namensaktien sowie die Wandlung von Optionsscheinen oder Wandelanleihen. Die hohe Gebühr bei ausländischen Dividenden hat Trade Republic dagegen mittlerweile abgeschafft.

Kein Angebot von Trade Republic für die Schweiz und Österreich

Aktuell ist Trade Republic nur in Deutschland aktiv. Aus Österreich und der Schweiz lässt sich also ebenso wenig ein Depot eröffnen wie aus Südtirol oder Luxemburg. Leider ist die Internetseite hier etwas verwirrend. Bei der Eingabe der Telefonnummer können Antragsteller nämlich zahlreiche Länder auswählen, von Afghanistan bis Österreich. Allerdings scheint dann jedes Mal der Hinweis, man habe keine deutsche Nummer eingegeben.

Wann Tradegate auch in Österreich oder der Schweiz präsent sein wird, ist aktuell noch offen. Eine Expansion ist aber, nach Aussage des Support, zumindest in andere EU-Staaten geplant.

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Trade Republic ist der richtige Broker, wenn …

…ich kurz- bis mittelfristig handle

Wer mehrmals monatlich Aktien kauft und verkauft, der kann mit Trade Republic viel Geld sparen. Ob der Broker die beste Wahl ist, hängt vor allem vom Anspruch ab. Wie wichtig ist Bedienkomfort? Möchte man auch exotische Wertpapiere handeln? Wer beide Fragen mit „nein“ beantwortet, kann mit einem Depot bei Trade Republic viel Geld sparen.

…ich vor allem langfristig Geld anlege

Wer nur zwei bis dreimal im Jahr kauft oder in einem monatlichen ETF-Sparplan einzahlt, spart ebenfalls Geld. Denn anders als beim britischen Konkurrenten Revolut gibt es keinen Mindestumsatz. Allerdings stellt sich die Frage, ob der geringere Bedienkomfort die geringe Ersparnis wirklich wert ist. Vor allem die geringe Zahl an ETF-Sparplänen ist ein Nachteil.

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Wie kann sich Trade Republic ohne (eigene) Gebühren finanzieren?

Auch Trade Republic ist angetreten, um mit seinem Geschäftsmodell Geld zu verdienen. Aber wie geht das, wenn lediglich Fremdkosten in Rechnung gestellt werden? Trade Republic selbst schreibt dazu: „Wie viele andere Broker auch, erhalten wie Rückvergütungen von Handelspartnern“.

So werden alle Order an der Lang & Schwarz Exchange in Hamburg ausgeführt. Bei der Abwicklung verdient der Dienstleister an den Spreads, also der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskursen. Davon wird ein Teil an Trade Republic weitergeleitet, nach Informationen des Handelsblatts bis zu 3,- Euro je Transaktion. Denkbar ist auch, dass der Broker Provisionen von BlackRock bekommt, da aktuell alle ETF-Sparpläne von diesem Anbieter stammen.

Trade Republic Erfahrungen – der Broker Schritt für Schritt getestet …

Schritt
01
Konto eröffnen
Schritt
02
Persönliche Daten eingeben und legitimieren
Schritt
03
Erfahrung erfassen
Schritt
04
Geld einzahlen oder Wertpapiere transferieren
Schritt
05
Wertpapiere mit der Trade Republic App handeln

Erster Schritt: Konto eröffnen

Der Weg zum Trade Republic Depot führt immer über das Smartphone. Denn um ein Konto zu eröffnen, benötigen Kunden eine Mobiltelefonnummer. An diese wird dann ein vierstelliger Code gesendet. Erst wenn dieser eingegeben wurde, kommen Antragsteller zum zweiten Schritt.

Trade Republic App

Nur mit einer deutschen Mobiltelefonnummer kann man sich anmelden.

Zweiter Schritt: Persönliche Daten eingeben und legitimieren

Im zweiten Schritt werden nun persönliche Daten abgefragt, also vor allem Name, Wohnort und Alter. Diese Daten müssen dann verifiziert werden. Das erfolgt mit Hilfe eines Video-Idents. Dafür müssen Kunden ihren Personalausweis bereithalten und die Kamera aktivieren. Ein Mitarbeiter überprüft so die Korrektheit der Daten.

Trade Republic Erfahrung Anmelden

Wer seine Telefonnummer eingegeben hat, bekommt nun einen Code zugeschickt, mit dem er sich ein erstes Mal legitimiert. Die zweite Legitimation erfolgt über Video-Ident.

Dritter Schritt: Erfahrung erfassen

Die Gesetzgeber schreiben EU-weit vor, dass Broker und Banken die Vorkenntnisse ihrer Kunden erheben müssen. Denn handelt ein Anleger mit einem Papier einer höheren Risikoklasse, muss er darauf aufmerksam gemacht werden. Auch Trade Republic erhebt deshalb die Erfahrung seiner Anleger mit Wertpapiergeschäften.

Beispielsweise werden Neukunden gefragt, ob und welche Arten von Wertpapieren sie bisher gekauft haben. Dabei muss angegeben werden, ob bisher nur Aktien oder auch riskantere Papiere wie Optionsscheine gekauft wurden. Und wenn Neukunden bereits Aktien gekauft haben, müssen sie mitteilen, ob es sich dabei nur um Standardaktien oder auch um riskantere Investition gehandelt hat. Anleger sollten hier bei der Wahrheit bleiben. Denn zum Angebot gehören ohnehin nur Aktien und ETFs. Und Trade Republic verbietet niemandem den Handel, sondern warnt nur bei Geschäften in einer Risikoklasse, in der man bisher nicht gehandelt hat. Und das ist durchaus sinnvoll.

Vierter Schritt: Geld einzahlen oder Wertpapiere transferieren

Mit dem Depot eröffnen Anleger auch ein Verrechnungskonto bei der solarisBank. Das Unternehmen aus Berlin tritt den Privatanlegern gegenüber selbst nicht in Aktion. Stattdessen übernimmt es für andere Unternehmen die Kontoführung. Dies können Finanzunternehmen sein oder auch Konsumgüterhersteller, die ihre Produkte nicht unter ihrem eigenen Namen verkaufen, sondern unter der Marke eines Handelsunternehmens wie z.B. EDEKA.

Um Wertpapiere kaufen zu können, müssen Anleger dort Geld einzahlen. Nötig ist dafür ein deutsches Bankkonto. Wer nur ein ausländisches Girokonto besitzt, kann die Dienste von Trade Republic nicht nutzen. Mit der Depoteröffnung erhalten Kunden eine Kontonummer für ihr Verrechnungskonto, das letztendlich ein unverzinstes Tagesgeldkonto ist. Wie bei bei jedem Konto dauert es meist ein oder zwei Bankarbeitstage, bis das Geld verbucht ist.

Alternativ lassen sich natürlich auch Papiere aus einem anderen Depot zu Trade Republic transferieren und dann verkaufen, um an Geld für neue Käufe zu kommen.

Fünfter Schritt: Wertpapiere mit der Trade Republic App handeln

Handeln kann man bei Trade Republic ausschließlich über die App. Die App ist übersichtlich und gut zu bedienen. Statt die Anwendung zu überfrachten und vor allem nach der Schönheit des Designs zu konzipieren, wurde sie schlicht und praktisch gehalten. Die Kurse sind schnell und einfach aufrufbar. Die Legitimation ist per Video-Ident ebenfalls mit dem Smartphone möglich.

Trade Republic App Test

Die App ist übersichtlich, bietet aber auch wenig Funktionalitäten.

Auf Kritik in den Bewertungen im App Store reagiert Trade Republic immer, zumindest mit einer Entschuldigung oder dem Versprechen, das Ärgernis zu beheben. Ob das dann auch wirklich umgesetzt wird, lässt sich natürlich schwer überprüfen.

Ein Nachteil an der App ist aber, dass es noch zu wenige Auswertungsmöglichkeiten gibt. Wer Wertpapiere analysieren will, muss dafür auf andere Dienste wie Onvista zugreifen.

Eine Webanwendung ist, entgegen anderslautenden Gerüchten im Internet, nach Auskunft von Trade Republic nicht geplant. Wer lieber über den PC handelt, muss sich mit Programmen wie Vysor behelfen, die den Tablet- oder Smarthone-Bildschirm über den PC steuern lassen.

Über die App lassen sich jetzt Sparpläne eröffnen und einzelne Wertpapiere kaufen.

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Es gibt bessere Broker, wenn

…ich alle Dienstleistungen aus einer Hand haben will

Gerade bei geringen Umsätzen kann es die bessere Entscheidung sein, eine Direktbank mit Vollbanksortiment zu wählen. Dann können Kunden beim Eingeben von Überweisungen auch schnell einen Blick auf die Entwicklung des Depots werfen, ohne sich dafür bei einem anderen Anbieter anmelden zu müssen. Anbieter wie die DKB Bank, die ING (ehemals ING DiBa) oder die Targobank sind zwar teurer, bieten dafür aber alles aus einer Hand.

…ich mich möglichst wenig um mein Depot kümmern will

Wer keine Freude am Geldanlegen hat, der muss sich damit auch nicht mehr auseinandersetzen. Denn mittlerweile gibt es gute Angebote zur automatisierten Vermögensverwaltung. Ein sogenannter Robo Advisor (siehe unten) sucht dabei ETFs, mit deren Hilfe der Anleger eine möglichst breite Streuung erreicht.

 

Die besten Alternativen

Beim Preis schlägt niemand Trade Republic. Selbst Discount-Broker wie DeGiro verlangen mindestens das doppelte. Wer mehr Dienstleistungen wünscht, als Trade Republic bietet, für den sind diese Alternativen aber eine gute Wahl.

Discount-Broker: DeGiro

Wer eine größere Auswahl an Wertpapieren und Börsenplätzen wünscht, trotzdem aber nur geringe Gebühren zahlen will, der findet das beim niederländischen Anbieter DeGiro. Auch im Vergleich zu älteren Discount-Brokern wie Flatex sind die Gebühren dort niedrig. Trotzdem entspricht das Angebot an Wertpapieren, Handelsmöglichkeiten und Börsen dem teurerer Broker.

Online-Broker degiro

DeGiro bietet ein besonders günstiges Depot.

Einziger Nachteil neben den etwas höheren Kosten: Um die Steuer müssen sich Anleger selbst kümmern, denn als ausländisches Unternehmen führt DeGiro keine Abgeltungssteuer ab. Und auch DeGiro ist keine Universalbank, sondern ein spezialisierter Broker. Ein Tagesgeld- oder ein Girokonto kann man hier nicht führen.

Jetzt direkt zu DeGiro

Universalbank: DKB Bank

Wer nur wenige Mal im Jahr handelt, für den spielen die Kosten keine große Rolle. Stattdessen ist dann die Bequemlichkeit oft wichtiger. Dazu gehört für viele Anleger auch die Möglichkeit, alle Bankdienste aus einer Hand zu bekommen. Das erlaubt nicht nur einen schnellen Check des Depots, während man gerade Überweisungen tätigt, sondern Anleger müssen sich auch weniger Kennwörter merken.

Schaubild DKB Zuwachssparen

Die DKB Bank verlangt zwar Gebühren von mindestens 10,- Euro je Kauf oder Verkauf, dafür aber keine Mindestgebühr. Wer seltener als ein Mal im Monat handelt, zahlt hier weniger als bei Interactive Brokers und bekommt alle Bankdienste aus einer Hand.

Ein breites und gutes Angebot macht die DKB Bank. Das Unternehmen aus Berlin gehört heute zur Bayerischen Landesbank, die sich wiederum im Besitz der Sparkassen und des Freistaates Bayern befindet. Die Gebühren liegen mit 10,- Euro deutlich höher als bei Trade Republic oder auch DeGiro, dafür bietet die Bank ein kostenloses Girokonto mit der Möglichkeit, an nahezu jedem Automaten in Deutschland kostenlos mit der VISA-Karte Geld abzuheben.

Jetzt direkt zur DKB Bank

Robo Advisor

Aktienhandel macht Spaß. Ob für Privatanleger die gezielte Aktienauswahl wirklich sinnvoll ist, ist umstritten. Denn um erfolgreich zu sein, muss ihr Urteil besser sein als das der meisten anderen Anleger. Viele Börsenfachleute empfehlen deshalb als Alternative eine breite Streuung. So schneiden Anleger zwar nicht besser, aber auch nicht schlechter ab als der Markt.

Die Annahme, dass eine gezielte Aktienauswahl für die Mehrheit der Anleger nichts bringt, wird nicht von allen geteilt. Wer sie in Zweifel zieht, sollte zu einem klassischen Aktienfonds greifen.

Um eine möglichst breite Streuung zu erreichen, kann man entweder selbst ETFs aussuchen, deren Entwicklung möglichst gering korreliert. Oder man überlässt diese Aufgabe einem Algorithmus, einem Robo Advisor. Gute Angebote gibt es hier schon ab 0,48 Prozent Gebühren pro Jahr. So günstig ist das Angebot von quirion.

Natürlich können Anleger auch einen Teil des Geldes automatisch verwalten lassen und mit dem Rest aktiv handeln. Das geht beispielsweise bei der Comdirect Bank mit ihrem Robo Advisor Cominvest.

Jetzt direkt zu quirion

Gesamtfazit zu unseren Trade Republic Erfahrungen: guter Broker, aber nicht für alle erste Wahl

Trade Republic ist vor allem attraktiv, wenn Anleger regelmäßig Wertpapiere kaufen und verkaufen. Dann lohnen sich die niedrigen Gebühren. Wer dagegen einen ETF-Sparplan anlegen will oder nur gelegentlich Aktien kauft, der sollte sich überlegen, ob der höhere Komfort bei anderen Brokern nicht die etwas höheren Kosten wert ist. Denn Trade Republic bietet keinerlei weitere Bankdienstleistungen und auch die Auswahl an Aktien oder an Orderzusätzen ist gering.

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