Schweizer Aktien kaufen? Tipps und Analysen!

Schweizer Aktien kaufen

Schweizer Aktien - Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweiz gilt als Hafen der Stabilität – Was liegt in turbulenten Zeiten also näher, als Aktien aus der Eidgenossenschaft zu kaufen? Wir nennen die Pros und Cons Schweizer Aktien.
  • Seit Mitte 2019 besteht ein Handelsverbot für Schweizer Aktien in der EU. Wir klären über aktuelle Handelsmöglichkeiten und Hemmnisse auf.
  • Wir zeigen, bei welchen Brokern sich Schweizer Aktien noch handeln lassen.
  • Zu den besten Schweizer Aktien gehören für uns LonzaLa-RocheSwiss ReNestlé und Zurich Insurance.
  • Bei uns erfahren Sie, wie und über welche Broker Sie am günstigsten Schweizer Aktien kaufen können.
  • Wir nennen außerdem Alternativen zu Schweizer Einzelaktien und stellen drei ETFs näher vor.

Beste Broker für Schweizer Aktien

Weil Schweizer Aktien in der EU nicht gehandelt werden dürfen, bieten die besonders günstigen Neobroker aktuell keinen Handel mit Schweizer Aktien. Für einige Wertpapiere sind als Alternative ADRs oder GDRs verfügbar. Davon abgesehen bleibt nur das Ausweichen auf Broker mit Zugang zur Schweizer Börse.

  1. flatex
  2. Lynx
  3. Consorsbank
  4. comdirect bank
  5. eToro

Anders verhält es sich mit ETFs auf Schweizer Aktien. Dabei handelt es sich überwiegend um in der EU aufgelegte Fonds, die daher auch über deutsche Börsen ge- und verkauft werden können. Viele Broker bieten diese ETFs ganz ohne Kauf- oder Verkaufsgebühren an.

Inhaltsverzeichnis

Die besten Schweizer Aktien, die wir in diesem Artikel vorstellen

Name / WKN
Lonza AG
928619WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei flatex verfügbar
F. Hoffmann-La Roche AG
851311WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei justTrade verfügbar
Swiss Re
A1H81MWKN kopiert
ab 1 € kaufen - Bei Trade Republic verfügbar
Nestlé
A0Q4DCWKN kopiert
ab 1 € kaufen - Bei Trade Republic verfügbar
Auf fallende Kurse
dieser Aktien setzen

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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.
Wenn Sie die Aktie anklicken gelangen Sie zu der ausführlichen Analyse

Die besten Schweizer ETFs, die wir in diesem Artikel vorstellen

Name / WKN 
Amundi MSCI Switzerland UCITS ETF EUR (C)
A2H57AWKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
ComStage Dow Jones Switzerland Titans 30 Net UCITS ETF
ETF030WKN kopiert
ab 1 € kaufen - Bei Trade Republic verfügbar
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Pro und Contra Schweizer Aktien

Pro
  • Wettbewerbsstarke, innovative Unternehmen
  • Hohe politische Stabilität
  • Nähe zu Deutschland und der EU
  • Absicherung gegenüber Euro-Risiken durch Franken-Investment
Contra
  • Handelsverbot für Schweizer Aktien in der EU
  • Hohe Bewertung
  • Wechselkursrisiken
  • Wettbewerbsstarke, innovative Unternehmen
  • Hohe politische Stabilität
  • Nähe zu Deutschland und der EU
  • Absicherung gegenüber Euro-Risiken durch Franken-Investment
  • Handelsverbot für Schweizer Aktien in der EU
  • Hohe Bewertung
  • Wechselkursrisiken

Aktuelles: Warum lassen sich Schweizer Aktien nicht in Deutschland handeln?

2019 bewegte das Thema Handelsverbot für Schweizer Aktien die Anleger in der EU. Denn seit dem 1. Juli 2019 dürfen Schweizer Aktien an den europäischen Börsen nicht mehr einfach so gehandelt werden.

Grund dafür ist ein Konflikt zwischen den Eidgenossen und der Europäischen Union. Bekanntlich ist das Land kein Mitglied des Staatenbundes, allerdings in vielen Punkten ein enger Partner. So hatte die EU-Kommission die Schweizer Börsen wie Handelsplätze innerhalb der Union behandelt. Diese sogenannte Börsenäquivalenz endete am 30. Juni 2019 mit einem Handelsstopp für Schweizer Aktien an Börsen der EU.

Rahmenabkommen mit der Schweiz gescheitert

Dass die Schweizer Unternehmen die gleichen Privilegien genossen wie EU-Firmen, aber nicht die gleichen Regeln befolgen mussten, empfanden viele Beobachter als unfairen Vorteil. Daher wollte die Union mit der Schweiz ein Rahmenabkommen aushandeln. Doch eine Einigung kam nicht zustande, weil der Schweizer Bundesrat im Dezember 2018 das ausgehandelte Abkommen nicht bestätigte.

Mitarbeiter von LYNX Broker blickt konzentriert auf sein Laptop

Online-Broker LYNX verbindet Aktienkäufer direkt mit Schweizer Börse. (Quelle: LYNX Website)

Deshalb erkannte die EU den Schweizer Börsenplätzen zum 1. Juli 2019 die Gleichstellung mit EU-Börsen ab. Das bedeutet, dass EU-Broker nicht mehr über Schweizer Börsen handeln dürfen, wenn die Papiere auch in der EU ge- und verkauft werden. Der Schweizer Bundesrat wiederum beschloss, dass Schweizer Aktien nur noch auf von der Schweiz anerkannten Börsenplätzen gehandelt werden dürfen – und damit nicht mehr in der EU.

Die Folgen für die Anleger

In der Folge müssen Anleger Schweizer Aktien jetzt direkt in der Schweiz kaufen und können das beispielsweise nicht mehr über die Berliner Tradegate Exchange oder Xetra tun.

Wenn Sie als Anleger Schweizer Aktien kaufen oder verkaufen möchten, können Sie sich an einen Anbieter wenden, der direkt über die Schweiz entsprechende Wertpapiere handelt.

Online Broker DEGIRO

Bei DEGIRO lassen sich Schweizer Aktien günstig kaufen. (Quelle: DEGIRO)

Für die Anleger gibt es nun aus Kostensicht 2 Möglichkeiten zum Investieren in Schweizer Aktienwerte:

  • Entweder Sie suchen sich einen Broker, der auch außerhalb der EU sehr günstige Konditionen anbietet, wie beispielsweise LYNX oder flatex.
  • Für einige Aktien wie Nestlé oder Swiss Re gibt es ADRs. Das sind Hinterlegungsscheine zu den Aktien, die Kursentwicklungen des Basiswertes nachbilden. Sie sind weiterhin handelbar, da es sich formell um US-Wertpapiere handelt.
  • Oder Sie sehen sich nach Alternativen um, beispielsweise ETFs. Denn in der EU aufgelegte ETFs, die in Schweizer Aktien investieren, sind nicht betroffen.

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Die besten Schweizer Aktien

Diese Schweizer Aktien sollten Anleger genauer unter die Lupe nehmen. Stark sind die Eidgenossen vor allem in den Segmenten Chemie & Pharma und Finanzen sowie bei Konsumgütern. Kein Wunder, dass aus diesen Branchen auch die vier von uns ausgesuchten Aktien stammen. Alle vier sind im Schweizer Börsenindex SMI vertreten.

Lonza AG: Zuverlässiger Dienstleister für große Phrama- und Chemieriesen

(WKN: 928619WKN kopiert / ISIN: CH0013841017ISIN kopiert)

Mehr als 100 Jahre ist das Unternehmen Lonza aus Basel alt, doch mit dem ursprünglichen Geschäft hat der Pharma- und Chemiekonzern dank eines ständigen Umbaus nichts mehr zu tun. Ursprünglich begann die Firma 1897 als Elektrizitätshersteller, daher auch der Name. Die Lonza ist der Fluss, an dem die ersten Wasserkraftwerke standen.

Der selbst produzierte Strom diente als Grundlage für den Einstieg in die Chemieindustrie. Doch das Geschäft mit Düngemitteln, Massengütern wie Acetylen und Kunststoffen wurde entweder eingestellt, verkauft oder ausgegliedert.

2006 wurde das Polymer-Geschäft als eigenständiges italienisches Unternehmen an die Mailänder Börse gebracht. Mit dem Erlös investierte Lonza vor allem in den Bereich Biotech, der heute den Schwerpunkt des Unternehmens bildet. Dabei agiert die Firma oft als Dienstleister für die großen Schweizer Pharma- und Chemieriesen wie Novartis oder Hoffmann-La Roche.

 201620172018201920202021(e)
Umsatz in Milliarden CHF laut GuV4,132 5,1055,5425,9204,508(5,0)
Gewinn je Aktie in CHF (unverwässert, nach Steuern)5,7310,707,5110,2011,68(13,40)
Dividende je Aktie in CHF (Zahlung jeweils im folgenden Jahr)2,752,752,752,75 2,75(3,00)

Quelle: Lonza AG Investor Relations

In den vergangenen zehn Jahren ließ das Unternehmen in fast jedem Vergleichszeitraum den Schweizer Aktienindex SMI deutlich hinter sich – und damit erst recht den DAX, der weit weniger zulegen konnte als sein Schweizer Pendant. Von Mitte 2011 bis Mitte 2021 stieg der Aktienkurs um rund 900 Prozent.

Eine interessante Aktie, auch wenn das Kurs-Gewinn-Verhältnis mit rund 50 (Bilanzjahr 2020) relativ hoch ist.

Bewertung:

  • Kooperation mit großen Schweizer Pharma- und Chemieriesen
  • Schreibt Gewinne
  • Zahlt zuverlässig Dividende aus

Wo Lonza AG Aktien kaufen?

Schweizer Aktien sind für den Handel an EU-Börsen derzeit nicht zugelassen. Daher können sie weder über Xetra noch über andere deutsche Börsen wie Frankfurt oder Berlin gekauft werden. Allerdings gibt es unter der WKN A0YF75 (ISIN: US54338V1017 ) ein in Deutschland gehandeltes ADR. Es wird allerdings weder an der Tradegate Exchange noch an der L&S Exchange gehandelt, sodass es über die meisten Neobroker nicht gekauft werden kann. Alternativ dazu bietet flatex einen günstigen Zugang zur Schweizer Börse, wo die Aktie direkt handelbar ist.

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F. Hoffmann-La Roche AG: Branchenführendes Unternehmen

(WKN: 851311WKN kopiert / ISIN: CH0012032113ISIN kopiert)

Auch die F. Hoffmann-La Roche AG kommt aus Basel und ist im Pharmageschäft tätig. Allerdings ist F. Hoffmann-La Roche rund zehnmal so groß wie die Lonza AG und eines der größten Unternehmen der Pharmabranche weltweit. Oft wird die Firma nur als Roche bezeichnet, auch wenn der Geburtsname des Gründers Hoffmann lautete. La Roche war der Geburtsname seiner Frau, nach der Hochzeit trug er bis zu seiner Scheidung den Doppelnamen Hoffmann-La Roche.

Das Unternehmen besteht aus zwei Divisionen, nämlich Pharma und Diagnostics. Weltweit beschäftigt es fast 100.000 Menschen, davon rund 15 Prozent in Deutschland. Unter anderem übernahmen die Schweizer 1997 das traditionsreiche Unternehmen Boehringer Mannheim.

 201620172018201920202021(e)
Umsatz in Milliarden CHF laut GuV50,653,356,861,558,3
...
Gewinn je Aktie in CHF (unverwässert, nach Steuern)11,2410,1212,2915,7716,72(17,00)
Dividende je Aktie in CHF (Zahlung jeweils im folgenden Jahr)8,208,308,709,009,10(9,60)

Quelle: F. Hoffmann-La Roche AG Investor Relations

Mit dem Medizinbereich ist Roche in einer Zukunftsbranche aktiv. Wegen der hohen Forschungsausgaben ist es für Einsteiger schwierig, hier Fuß zu fassen. Das zeigt sich auch bei den Gewinnen des Unternehmens. Der unverwässerte Gewinn ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, ebenso die Dividende. Sie lag 2020 bei 9,10 Schweizer Franken, was einer Rendite von 2,9 Prozent entspricht.

In den vergangenen drei Jahren ist der Aktienkurs des Unternehmens deutlich stärker gestiegen als der Vergleichsindex insgesamt. Auch auf zehn Jahre betrachtet war das Pharmaunternehmen erfolgreicher als die Konkurrenz. Lediglich auf fünf Jahre betrachtet war die Entwicklung – wegen der schwachen Entwicklung zwischen Oktober 2016 und Juni 2018 – nur durchschnittlich.

Bewertung:

  • Gewinnträchtiges Unternehmen
  • Aktien-Entwicklung besser als SMI-Index
  • Tätigkeitsschwerpunkt Medizinbereich gehört die Zukunft

Wo Roche Aktien kaufen?

Wie auch im Fall von Lonza werden die Aktien von F. Hoffmann-La Roche aktuell nicht an den Börsen der EU gehandelt. Allerdings gibt es unter der Wertpapierkennnummer A1J5BS (ISIN: US8708861088) ein ADR, das außer an den großen deutschen Börsen auch an der Lang & Schwarz Exchange in Hamburg gehandelt wird. Es ist – im Gegensatz zur Aktie selbst – damit auch über Neobroker wie justTRADE oder Trade Republic verfügbar.

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Swiss Re

(WKN: A1H81MWKN kopiert / ISIN: CH0126881561ISIN kopiert)

Wer über die Schweiz spricht, denkt oft zuerst an Finanzunternehmen. Tatsächlich ist der Banken- und Versicherungssektor neben der Chemieindustrie der wichtigste Wirtschaftszweig an der Schweizer Börse.

Allerdings musste die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft AG 2020 zum ersten Mal seit vielen Jahren einen Verlust ausweisen, nachdem der Gewinn schon in den Vorjahren enttäuschend war. Trotzdem hält das Unternehmen an der Dividende fest und zahlte für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende von 5,90 Schweizer Franken, also etwa 5,40 Euro. Das entspricht einer Dividendenrendite von mehr als 7 Prozent.

Der Börsenkurs hat sich Mitte 2021 nach wie vor nicht von der Corona-Krise erholt und liegt kaum höher als fünf Jahre zuvor. Viele Beobachter halten das Papier daher für unterbewertet.

Bei der Swiss RE können Versicherungsgesellschaften sich für den Fall versichern, dass die Schäden die eigene Kapazität überschreiten. Nach der Münchner Rück (Munich Re) ist das Unternehmen weltweit die Nummer zwei in diesem Bereich.

 20162017201820192020 (e)2021(e)
Umsatz in Milliarden CHF laut GuV43,02341,64636,53248,65140,171...
Gewinn je Aktie in CHF (unverwässert, nach Steuern)10,561,011,342,38-2,85(6,35)
Dividende je Aktie in CHF (Zahlung jeweils im folgenden Jahr)4,855,005,605,905,90(6,09)

Quelle: Swiss Re Investor Relations

Die weltweite Unsicherheit angesichts angespannter politischer Lagen sowie teurer Naturkatastrophen könnten dem Unternehmen nutzen. Beispielsweise ist die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft drittgrößter Teilhaber der Extremus Versicherungs-Aktiengesellschaft in Köln, die als Spezialversicherer Schäden durch Terroranschläge versichert.

Mehr Schäden bedeuten zwar auch mehr Kosten, aber auch mehr Nachfrage und höhere Prämien. Aktuell ist die Stimmung oft schlechter als die Lage, was für die Versicherer erst recht positiv ist.

Bewertung:

  • Zuverlässiger Dividendenzahler
  • Rückversicherer profitiert von weltweiter Unsicherheit
  • Steigende Prämien dank hoher Nachfrage

Wo Swiss Re Aktien kaufen?

Auch bei Swiss Re haben Anlegerinnen und Anleger die Wahl. Das ADR unter der WKN A1J5BS (ISIN: US8708861088) lässt sich an den deutschen Börsen handeln und ist auch bei vielen Neobrokern handelbar. Wer die Aktie direkt kaufen will, muss dagegen an einer Schweizer Börse handeln. Besonders günstig geht das über Lynx oder flatex.

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Nestlé

Nestlé (WKN: A0Q4DCWKN kopiert / ISIN: CH0038863350ISIN kopiert) hat während des Corona Aktiencrashs Stärke bewiesen. Die Geschäfte in Nord- und Südamerika zogen sogar an. Hier betrug das Umsatzplus 5,3 Prozent. Die Online-Verkäufe von Nestlé stiegen um knapp die Hälfte. Besonders Heimtiernahrung und Gesundheitsprodukte trugen zum Umsatzwachstum bei. Das mittlere Kursziel der Analysten lag Mitte 2021 bei rund 120 Euro, was einen Kursanstieg von mehr als zehn Prozent bedeuten würde.

Im Februar 2021 verkündete Nestlé, die Dividende zum 26. Mal in Folge steigern zu wollen und auch für 2021 ist ein weiterer Zuwachst geplant. Die Dividendenrendite lag 2020 bei 2,6 Prozent. Kein Spitzenwert, aber angesichts der Stabilität der Aktie und der aktuell niedrigen Zinsen durchaus attraktiv.

 20172018201920202021(e)
Umsatz in Milliarden CHF laut GuV5,10592,691,489,8...
Gewinn je Aktie in CHF (unverwässert, nach Steuern)2,322,364,304,29(4,20)
Dividende je Aktie in CHF (Zahlung jeweils im folgenden Jahr)2,352,452,702,75(2,84)

Für Schlagzeilen sorgte auch die Meldung, dass Nestlé einen Großteil seiner eigenen Lebensmittel für „ungesund“ halte. Experten vermuten allerdings, dass der Konzern das interne Gutachten selbst an die Presse weitergeleitet habe. Damit solle der Umbau hin zu „gesünderen“ und nachhaltigen Produkten vorangetrieben werden. Denn die können teurer verkauft werden. Außerdem, so das Ziel, kann ein großer Konzern wie Nestlé den Umbau leichter schaffen als kleinere Nahrungsmittelhersteller, die teilweise auf der Strecke bleiben dürften.

Auch für Nestlé Aktien gibt es in der EU ein ADR (WKN: 883723; ISIN: US6410694060), das in diesem Fall sogar von Nestlé selbst gesponsort wurde. Es ist auch an der L & S Exchange in Hamburg handelbar, sodass es auch bei Neobrokern mit Zugang zu diesem Handelsplatz wie Trade Republic oder justTRADE ge- und verkauft werden kann. Wer die Aktie direkt kaufen will, findet bei flatex und Lynx vergleichsweise günstige Konditionen.

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Grundwissen Schweizer Aktien

Mit nur 8,5 Millionen Einwohnern ist die Schweiz nur wenig größer als Niedersachsen, aber wirtschaftlich ein Gigant. Das Land ist als einziger größerer Staat in Zentraleuropa nicht Mitglied der Europäischen Union, gleichzeitig aber eines der reichsten Länder der Welt.

Balkendiagramm: die größten Banken in der Schweiz

Die Schweiz ist einer der wichtigsten Finanzplätze weltweit. (Grafik: Statista.com nach Daten von McKinsey und Bisnode Schweiz.)

Die drei Schweizer Börsen in Genf, Zürich und Basel haben sich schon 1995 zur Swiss Exchange zusammengeschlossen. Wichtigstes Finanzzentrum der Schweiz ist Zürich vor Basel, das gleichzeitig das Chemie- und Pharmazentrum ist. Auch Lugano und Genf sind wichtige Finanzplätze.

Schweizer Aktien in der SWOT Analyse

Stärken: Neutralität und Unabhängigkeit als Standortvorteile

Die geringe Größe des Landes hat die Unternehmen dazu gezwungen, früh international tätig zu sein. Vor allem aber hatte das Land das Glück, nach dem Wiener Kongress von den Großmächten zur Neutralität gezwungen zu werden. Sie garantierten im Zweiten Pariser Frieden die Unabhängigkeit der Schweiz, die sich im Gegenzug zur Neutralität verpflichtete.

Balkendiagramm Patentanmeldungen in europäischen Ländern mit Schweiz an der Spitze

In keinem Land der Welt werden pro Kopf so viele Patente angemeldet wie in der Schweiz. (Grafik: Statista.com nach Daten des Europäischen Patentamtes)

Diese Neutralität sorgte dafür, dass das Land nicht in die beiden Weltkriege eintrat und zum sicheren Hafen für Anleger wurde. Bis heute ist die Neutralität eine große Stärke der Schweiz. Das gilt auch für die Unabhängigkeit von der Europäischen Union. Durch bilaterale Abkommen profitiert das Land von vielen Vorteilen der Gemeinschaft, ohne die Nachteile in Kauf zu nehmen.

Schwächen: hohe Lohnkosten für Schweizer Unternehmen

Jeder, der schon einmal in der Schweiz Urlaub gemacht hat, weiß, wie teuer das Land ist. Auch wenn die Schweizer Unternehmen hochgradig internationalisiert sind, beschäftigten sie viele Mitarbeiter nach wie vor im Heimatland. Sie profitieren damit von der Stabilität der Schweiz, müssen aber auch die hohen Löhne zahlen. Das erhöht natürlich auch die Kosten und senkt die Gewinne.

Chancen: eigene Währung, keine Abhängigkeit von der EU

Die Neutralität der Schweiz und die eigene Währung könnten insbesondere dann ein Vorteil sein, wenn der Euro scheitert, wie beispielsweise der Bestseller „Der größte Crash aller Zeiten“ vorhersagt. Es geht aber auch eine Nummer kleiner. Schon eine Verschärfung der Staatsschuldenkrisen oder weitere Austritte aus der Union könnten die EU schwächen. Die Schweiz wäre davon weit weniger betroffen. Zumal sie mit direkten Volksbefragungen schneller und eindeutiger auf neue Herausforderungen reagieren kann als die Europäische Union.

Überhaupt sind Krisen für die Schweiz oft gute Nachrichten – zumindest entwickelt sich das Land dann meist besser als viele andere Staaten. Während die Entscheidungen in der EU oft langwierig sind und in den USA sich die unterschiedlichen politischen Akteure teilweise gegenseitig blockieren, hat sich die Schweizer Politik bisher als sehr handlungsfähig erwiesen.

Zuflüsse von Geldern aus anderen Staaten würden die Zinsen noch weiter drücken und zudem – über den Wechselkurs – die Aktienpakete von Investoren aus der Eurozone zumindest kurzfristig deutlich wertvoller werden lassen. Insgesamt können Privatanleger Währungsschwankungen profitabel nutzen.

Risiken: Währungsschwankungen

Im Wechselkurs lauert aber auch ein Risiko. So ist es denkbar, dass die Währung gegenüber dem Euro an Wert verliert. Von 2010 bis 2020 hat der Schweizer Franken zwar um rund ein Drittel zugelegt, es gab aber immer auch Phasen, in denen es in die andere Richtung ging.

Für langfristige Investitionen könnten Wechselkursgewinne sogar zum Problem werden. Sie sorgen zwar kurzfristig für einen Wertzuwachs, können jedoch schon mittelfristig die Aktienkurse fallen lassen, weil viele große Schweizer Firmen den Großteil ihrer Einnahmen im Ausland erzielen, aber ein hoher Anteil der Kosten im Inland anfällt. Das bedeutet, dass die Kosten schneller steigen als die Einnahmen.

Balkendiagramm Die wettbewerbsfähigsten Länder der Welt

Aktuell gehört die Schweiz zu den wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt, trotz der hohen Löhne. Gegenüber 2017 ist das Land aber im Jahr 2018 drei Plätze abgerutscht. Das liegt auch an der Aufwertung der Schweizer Währung Franken. (Grafik: Statista.com nach Daten der IMD)

Ein weiteres Risiko droht von neuen Wettbewerbern in den Schwellenländern, eine Herausforderung, vor der aber alle Unternehmen aus etablierten Industrienationen stehen.

Ergebnis der SWOT-Analyse

Die Schweiz ist immer noch eine der attraktivsten Wirtschaftsregionen weltweit. Für die Zukunft gibt es gleichermaßen Chancen und Risiken. Allerdings sprechen die gut gemeisterten Krisen bisher für das Land. Im Rahmen der Risikostreuung spricht deshalb vieles dafür, sich auch die Schweiz ins Depot zu legen.

Wie Schweizer Aktien kaufen?

Seit der Bundesrat den Handel von Schweizer Aktien in der Europäischen Union gestoppt hat, können die Papiere ausschließlich über Schweizer Börsen bezogen werden. Neobroker wie Trade Republic bieten keinen Zugang zu diesen Börsenplätzen. Über sie können daher nur ADRs auf die Aktien gehandelt werden (siehe unten).

Broker für Schweizer Aktien

Bei Direktbanken und großen Brokern gibt es deutliche Unterschiede bei den Preisen. Besonders günstig sind die Konditionen aktuell (Stand: 07 / 2021) bei den Brokern flatex und Lynx.

So verlangt flatex aktuell nur 5,90 Euro plus Börsengebühren und Fremdwährungskosten. Sehr praktisch: der Broker bietet auch ein auf Schweizer Franken lautendes Konto an.

halbe Erdkugel im All, LYNX Depoteröffnung

Dank einer Kooperation mit Interactive Brokers bietet Lynx sehr günstige Konditionen im Ausland. (Quelle: LYNX)

Bei Lynx zahlen Anlegerinnen und Anleger aktuell 0,15 Prozent des Börsenwertes, allerdings mindestens 15 CHF, also etwa 13,68 Euro.

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ADR auf Schweizer Aktien günstig kaufen

Zu den Aktien der hier vorgestellten Unternehmen gibt es auch sogenannte ADR. Die Abkürzung steht für American Depositary Receipt, also amerikanischer Hinterlegungsschein. Dabei nimmt eine US-amerikanische Bank die Aktien in ihr Depot und reicht diese nicht direkt an ihre Kunden weiter, sondern in Form eines Hinterlegungsscheins. Dieser darf, im Gegensatz zur Aktie selbst, auch an EU-Börsen gehandelt werden.

Entwicklung der Aktie der Schweizerischen Rückversicherungs-Gesellschaft

Abbildung 1 Die Entwicklung der Aktie der Schweizerischen Rückversicherungs-Gesellschaft (grün) und des ADR (blau) verläuft fast gleich. (Grafik: onvista)

ADRs werden teilweise von Banken in Eigeninitiative herausgegeben. Sie verlangen dafür meist eine geringe Gebühr, die natürlich die Rendite der Investition schmälert. Sogenannte Sponsored ADRs kommen dagegen auf Initiative der Aktiengesellschaft zustande. Diese übernimmt dann meistens auch die Gebühr. Sponsored ADRs gibt es beispielsweise von Nestlé.

Weil ADRs in Deutschland gehandelt werden können, lassen sie sich auch über Neobroker kaufen und verkaufen. Allerdings werden nicht alle ADRs an allen Handelsplätzen angeboten.

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Alternativen zu Schweizer Aktien

Die zwei besten ETFs mit Schweizer Aktien

Egal, wie solide ein Unternehmen ist, das Risiko einer Insolvenz besteht immer. Außerdem bieten Firmen mit geringem Risiko meistens auch wenig Chancen. Daher sind Fonds eine gute Möglichkeit, das Risiko zu streuen. Besonders günstig geht das mit börsengehandelten Indexfonds. Wir haben die 2 besten ETFs mit Schweizer Aktien herausgesucht.

Amundi MSCI Switzerland UCITS ETF EUR

(WKN: A2H57AWKN kopiert / ISIN: LU1681044720ISIN kopiert)

Der ETF bildet den MSCI Switzerland nach, den wichtigsten Schweizer Börsenindex. Dieser enthält die 39 wichtigsten Aktiengesellschaften der Schweiz und bildet damit nach Schätzungen von MSCI rund 85 Prozent der Marktkapitalisierung bezogen auf frei handelbare Aktien ab. Über die vergangenen fünf Jahre hat sich der MSCI Switzerland sogar etwas besser entwickelt als der Schweizer Leitindex SMI.

Der ETF von Amundi überzeugt uns außerdem mit seiner niedrigen Gesamtkostenquote (TER) von nur 0,25 Prozent. Dividenden werden bei diesem Fonds thesauriert, also wieder angelegt.

NameAmundi MSCI Switzerland
WKNA2H57A
ISINLU1681044720
LagerlandLuxemburg
Gesamtkostenquote (TER)0,25 %
ReplikationPhysisch
ErtragsverwendungThesaurierend

Quelle: Amundi MSCI Switzerland UCITS ETF EUR Investor Relations

Der Amundi MSCI Switzerland UICTS ETF EUR ist deshalb vor allem für langfristige Investitionen interessant, also für Anleger, die keine Auszahlung von Dividenden wünschen.

ComStage Dow Jones Switzerland Titans 30 Net UCITS ETF

(WKN: ETF030WKN kopiert / ISIN: LU0392496427ISIN kopiert)

Dieser ETF von ComStage bildet den Dow Jones Switzerland Titans 30 ab. Wie der Name schon andeutet, enthält der Index die Aktien der 30 größten Unternehmen der Schweiz. Die Gesamtkostenquote liegt hier ebenfalls bei 0,25 Prozent.

Allerdings handelt es sich bei diesem ETF um einen ausschüttenden Fonds. Alle anfallenden Dividenden werden also direkt an den Anleger weitergereicht.

NameComStage Dow Jones Switzerland Titans 30 Net UCITS ETF
WKNETF030
ISINLU0392496427
LagerlandLuxemburg
Gesamtkostenquote (TER)0,25 %
ReplikationPhysisch
ErtragsverwendungAusschüttend

Quelle: ComStage Dow Jones Switzerland Titans 30 Net UCITS ETF Investor Relations

Wegen der etwas geringeren Zahl von Aktien-Titeln im Vergleich zum MSCI Switzerland und der Ausschüttung ist der ETF von ComStage (jetzt eine Marke von Lyxor) vor allem dann interessant, wenn man Wert auf eine regelmäßige Auszahlung legt. Entweder als kleines Zusatzeinkommen oder um damit in andere Märkte investieren zu können.

Sichere ETFs

Wer Schweizer Aktien wegen der Sicherheit attraktiv findet, der kann auch gezielt zu Aktien von als sicher geltenden Unternehmen greifen. Das sind vor allem Konsumgüterhersteller, teilweise aber auch Versorger. Genauere Informationen haben wir im Beitrag „Sichere Aktien“ zusammengestellt.

US-Aktien

Wer eine Alternative zu Papieren aus der Eurozone sucht, der findet diese klassischerweise bei US Aktien. Nach wie vor sind die USA ein politisches und wirtschaftliches Schwergewicht mit einer Vielzahl von hochinteressanten Unternehmen.

Aktien aus Schwellenländern sind grundsätzlich wegen des anderen Chancen- und Risiko-Profils sehr interessant. Aber sie sind keine Alternative zu Schweizer Aktien, sondern eher ein weiterer Baustein in einer umfassenden Strategie.

CFDs auf Schweizer Aktien

Aktien sind für die langfristige Geldanlage hervorragend geeignet. Zum kurzfristigen Traden sind sie allerdings nicht geeignet. Wer üblicherweise Aktien am selben Tag kauft und wieder verkauft, sollte über CFD-Trading nachdenken.

Die Abkürzung CFD steht für Contract for Difference, also Differenzkontrakt. Dabei kauft man einen Basiswert wie eine Aktie, einen Rohstoff oder ein Währungspaar nicht direkt, sondern nur ein Derivat, mit dem man von der Wertentwicklung profitieren kann. Steigt die Aktie um 10 Prozent, erhöht sich auch der Wert des Derivats um 10 Prozent. Allerdings muss man üblicherweise nur einen Teil des Wertes wirklich mit einer Einzahlung hinterlegen. Wer beispielsweise 1.000 Euro in Nestlé-Aktien investieren will, muss oft nur 100 Euro als Sicherheitsleistung („Margin“) zur Verfügung stellen.

Außerdem lässt sich mit CFDs problemlos auf fallende Kurse setzen. Denn Trader können auch CFDs verkaufen, die sie gar nicht besitzen. Das funktioniert genauso wie der Kauf einer Position. Das bedeutet, dass der Trader natürlich kein Geld erhält, sondern auch hier eine Margin hinterlegen muss. Bei vielen Brokern beträgt sie für den Aktienhandel 10 Prozent.

eToro Screenshot

Auch wenn Tesla kein Start-up mehr ist, kommt es doch dem Ideal noch recht nahe (Quelle: eToro.com).

Wurden Gewinne erzielt, werden diese dem Trading-Konto gutgeschrieben. Macht der Trader Verluste, werden diese von der Sicherheitsleistung abgezogen. Privatanleger können nicht mehr verlieren, als sie bei einem Broker eingezahlt haben, eine Nachschusspflicht gibt es für private Trader nicht mehr. Für professionelle Händler besteht sie weiter, daher sollten Privatleute sehr vorsichtig mit dem Händler-Status sein.

Rund drei Viertel der Anleger machen nämlich Verluste, einige Broker sogar noch mehr. Wer Geld anlegen will, sollte daher zunächst ein Aktiendepot oder ein Konto bei einem der besten Robo Advisor eröffnen. Dort wird das Geld investiert, das für die Zukunft gedacht ist. Das CFD-Konto dient dagegen dem „zocken“. Am besten legt man vorher fest, wie viel Geld man maximal pro Monat ausgeben will.

Aus diesem Grund sollten Trading und Geldanlage getrennt bleiben. Einige Aktienbroker wie flatex bieten zwar ebenfalls CFDs, aber hier besteht die Gefahr, beide Sphären zu vermischen. Außerdem sind die CFD-Angebote bei spezialisierten Brokern wie eToro meistens besser. So bietet eToro eine große Anzahl von CFDs auf Schweizer Aktien, beispielsweise von Hofmann-La Roche, Lonza oder dem Aufzughersteller Schindler. Auch CFDs auf den Schweizer Börsenindex SMI werden angeboten.

Außerdem können sich Trader dort über die aktuelle Marktsituation austauschen und andere Händler beobachten oder kopieren. Bei diesem sogenannten Social Trading ist eToro nach eigenen Angaben der größte Anbieter der Europäischen Union.

  • Schneller und einfacher Handel von Aktien und ETFs
  • Keine Depotgebühren, keine Ordergebühren und Kontoeröffnung in wenigen Minuten
  • Mindesteinzahlung 200 EUR, die Ein- und Auszahlung ist mit allen gängigen Methoden möglich, sogar mit PayPal und Kreditkarte

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko. Sie können durch die Hebelwirkung schnell Geld verlieren. 67% der CFD-Konten von Privathändler verlieren ihr Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

FAQ Schweizer Aktien

Wann sind Schweizer Aktien wieder in der EU handelbar?

Ein Termin für die Wiederaufnahme des Handels steht noch nicht fest.

Warum werden Schweizer Aktien nicht mehr in Deutschland gehandelt?

Grund für das Handelsverbot seit 1. Juli 2019 ist ein gescheitertes Rahmenabkommen mit der Schweiz. Die EU hatte in der Folge die Gleichstellung Schweizer Aktien mit EU-Aktien aufgehoben, die Schweizer Regierung dann die Notierung Schweizer Aktien an EU-Börsen verboten.

Wie kann ich Schweizer Aktien kaufen? Was tun mit bereits gekauften Aktien?

Schweizer Aktien können weiterhin an außerbörslichen Handelsplätzen in Deutschland wie der Lang & Schwarz Exchange in Hamburg gehandelt werden. Alternativ können Händler eine Schweizer Börse wählen. Bei den meisten Depotbanken erhalten Sie einen Zugang zur Züricher Börse. Über diesen Handelsplatz sind alle Schweizer Aktien ohne Einschränkungen handelbar.

Welche Schweizer Aktien soll ich kaufen?

Vor allem Einsteiger sollten darüber nachdenken, statt Einzelaktien einen ETF mit Schweizer Aktien zu kaufen.

Welche Schweizer Aktien haben die höchste Dividende?

Viele Schweizer Unternehmen bieten attraktive Dividendenrenditen, beispielsweise Hoffmann La Roche mit 3,63 Prozent im Jahr 2018. Eine hohe Dividendenrendite ist aber nicht alles.

Wie kann ich Schweizer Aktien handeln?

Schweizer Aktien lassen sich aktuell am einfachsten über die Schweizer Börsen handeln. Einen vergleichsweise kostengünstigen Zugang bieten unter anderem die Broker Lynx und flatex. Eine Alternative zum Aktienkauf sind ADRs, die oft auch in Deutschland notiert sind.

Fazit

Schweizer Aktien sind nach wie vor attraktiv. Daran hat auch die Tatsache nichts geändert, dass die Papiere seit Mitte 2019 nur noch an Schweizer Börsen ge- und verkauft werden können. Allerdings sollten Kunden vorher einen Blick in die Gebührentabelle ihres Brokers werfen und gegebenenfalls einen günstigeren Broker suchen.

Eine interessante Alternative sind auch ETFs auf Schweizer Aktien. Sie sind überwiegend in Deutschland handelbar und sorgen gleich für eine höhere Streuung. Außerdem lassen sich viele ETFs mit einem Sparplan belegen, bei einigen Brokern sogar ohne Kaufgebühren.

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0.0

  • Marie Shitgandet
    Posted: 2. November 2020
    5.0

    Stimmt nicht so ganz mit den Dividendenrenditen, wenn man die Wechselkursschwankungen berücksichtigt

Tilman Weigel

Tilman schreibt seit 2017 für Aktien.net. Er selbst legt sein Geld am liebsten mit ETFs an, gerne themen- und länderspezifisch, aber immer auch im Hinblick auf eine breite Streuung. Studiert hat er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Seit zehn Jahren ist er freiberuflicher Online-Autor und hat unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, manager-magazin.de und Spiegel Online geschrieben.

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