Sichere Aktien 2022 – Wie Anfänger*innen in sichere Aktien & ETFs investieren

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Das Wichtigste in Kürze

 

So gehen Sie vor

  • Informieren Sie sich über den Aktienmarkt und machen Sie sich mit den Besonderheiten rund um das Investieren in Aktien vertraut.
  • Wählen Sie sichere Aktien für Anfänger*innen zum langfristigen Investieren aus. Konzentrieren Sie sich dabei auf global führende und erfolgreiche Aktienunternehmen.
  • Bei Ihrem Online-Broker können Sie sichere Aktien und sichere ETFs kaufen. Benötigen Sie als Einsteiger*in ein Depot, empfehlen wir Ihnen das kostenlose Aktiendepot bei Smartbroker.
  • Sichere Aktien sind beliebt und gehören daher zu den stark gehandelten Börsenpapieren. Beim Daytrading – beispielsweise beim Broker eToro – können Sie davon profitieren.

In sichere Aktien investieren: Das sind die Möglichkeiten

  • Aktien: Dividenden-Aktien und die Titel gut am Markt platzierter und erfolgreicher globaler Aktienunternehmen gelten als sichere Aktien und empfehlen sich zum Investieren für Aktien-Anfänger*innen.
  • ETF: Über einen börsengehandelten Indexfonds (ETF) können Sie sich an der Wertentwicklung führender Aktienindizes und der darin enthaltenen sicheren Aktien beteiligen.
  • Aktienfonds: Weltweit stehen Anleger*innen mehr als 44.000 aktiv verwaltete Fonds zur Auswahl. Investieren Sie in mehr als 18.000 Fonds bei Smartbroker.
  • CFD: Beim Daytrading spekulieren Sie mit Aktien-CFDs über die Preise auf die Entwicklung (steigende oder fallende Kurse) sicherer Aktien.

Inhaltsverzeichnis

Die sichersten Aktien, die wir in diesem Artikel vorstellen

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
A1JWVX
US30303M1027
2,05
240.734
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716460
DE0007164600
1,68
112.562
0.1051%
0.0204
A14Y6H
US02079K1079
1,14
1.121.334
0.2375%
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A0Q4DC
CH0038863350
4,11
299.503
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0.0276

 

Auf der Suche nach dem passenden Depotanbieter? Aktien.net empfiehlt:

 

 

 

Expertentipp
Wer sicher Geld anlegen will, sollte auch auf eine breite Streuung achten. Das geht am einfachsten mit einem ETF. Auch ein Robo Advisor wie OSKAR ist eine gute Alternative. Hier sucht ein Algorithmus die zum Risikoprofil passenden ETFs aus. Sie setzen also nicht alles auf eine Karte, denn der Robo Advisor sorgt für eine breite Streuung.

broker vergleich

Gibt es überhaupt sichere Aktien?

Eine Investition in Aktien ist nie ganz frei von Risiko. Es ist das Wesen von Aktien, dass sie steigen und fallen. Wer sich mit Aktien und Aktienfonds beschäftigt, weiß aber, dass manche Investitionen und Aktien sicherer sind als andere.

Für Ihre eigene Strategie gilt: Je breiter Sie investieren, desto weniger Risiko gehen Sie ein!

Sie können die Sicherheit von einzelnen Aktien einschätzen? Dann stellen Sie sich ein eigenes Investitionsportfolio zusammen, bestehend aus einem risikobehafteten und einem „sicheren“ Aktienanteil.

Kriterien sicherer Aktien

Es gibt einige Kriterien, anhand derer Sie die Sicherheit einer Aktie bewerten können. Dazu zählen:

  • Unternehmensentwicklung
  • Politisches Umfeld
  • Renditechancen bzw. sichere Dividende
  • Angebot und Nachfrage
  • Volatilität
  • Diversifizierung

Dividenden

Als Privatanleger*in verfügen Sie nicht über dieselben Ressourcen wie Investmentbanken oder Hedgefonds. Es ist daher schwer, alle Kriterien richtig einzuschätzen. Harte Zahlen lassen sich jedoch einfacher interpretieren. Deshalb empfiehlt es sich, mit Dividenden und wichtigen Dividendenrenditen als Schlüsselindikatoren zu beginnen. Übrigens können auch passive Anleger*innen mit Dividenden-ETFs in Unternehmen investieren, deren Aktien hohe Rendite haben.

Die Faustregel lautet: Je höher die Gewinnbeteiligung als Aktionär*in, desto besser die Leistung des Unternehmens. Daher ist es äußerst wichtig, dass Sie sich im Vorfeld über die Entwicklung des Unternehmens informieren. Dabei werden Sie womöglich auf den Begriff Dividenden-Aristokraten stoßen. Dividenden-Aristokraten sind Unternehmen, die ihre Rendite über 25 Jahre lang kontinuierlich steigern konnten.

Eine gute Dividende allein ist aber noch nicht ausreichend, um das Unternehmen als sogenannte sichere Aktie mit ins Portfolio aufzunehmen. So bietet die Kennzahl keine tatsächliche Auskunft über die Zukunft eines Unternehmens und könnte ein am Abgrund stehender Wert sein.

Diversifizierung und das Marktumfeld

Vielmehr bietet auch eine breite Diversifizierung, die Finanzkraft und das Marktumfeld (das unter anderem auch durch politische Entscheidungen beeinflusst wird) einem Unternehmen Sicherheit.

Aktien von gut aufgestellten Unternehmen werden häufig als Bluechips bezeichnet. Der Begriff Bluechips ist nicht genau definiert, bezeichnet aber die Wertpapiere von Großunternehmen, die nicht nur besonders umsatzstark sind, sondern über eine gute Marktkapitalisierung sowie eine hervorragende Bonität verfügen. Eine Investition in diese Unternehmen gilt als vergleichsweise sicher.

Im Vergleich – Welche Aktien sind sicher?

Private Anleger*innen sind natürlich an sicheren Aktien interessiert. Sie möchten ihre angesparten finanziellen Mittel so sicher wie möglich anlegen, um im Laufe der Zeit daraus Rendite zu erzielen.

Also: Welche Aktien jetzt kaufen? Wir stellen vier Aktien vor, die unserer Meinung nach aufgrund ihrer Dividenden und Historie als sicher bezeichnet werden können.

Nestlé – Lebensmittel-Konglomerat aus der Schweiz

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
A0Q4DC
CH0038863350
4,11
299.503
0.1775%
0.0276

In das Jahr 2022 ist Nestlé nicht besonders gut gestartet und der Konzern hat seit langem ein Imageproblem. Doch es gibt auch einiges, was für das Unternehmen spricht.

Stabiles Geschäft

Viele große Marken gehören zu Nestlé. Das ist ein großer Vorteil, denn damit unterliegt die Firma weniger Wettbewerbsdruck als Unternehmen ohne dieses Plus. Bekannte Namen können auch überleben, wenn die Preise etwas höher sind als bei der Konkurrenz. Hinzu kommt, dass Nahrungsmittel auch in Krisen konsumiert werden. Natürlich sind Schokoriegel wie Kitkat oder Eiscreme von Schöller nicht überlebensnotwendig, doch üblicherweise verschieben Käufer*innen eher den Kauf einer neuen Waschmaschine oder sparen bei Urlauben, bevor sie auf Schokolade und Eis verzichten. Von neuen Trends wie künstliches Fleisch könnte Nestlé sogar profitieren, denn nur wenige Anbieter werden in der Lage sein, die gewünschten Produkte herzustellen. Die steigende Bedeutung des Themas Ernährung erlaubt außerdem höhere Preise.

Gewinne stabil

Auch in der Corona-Krise konnte Nestlé die Gewinne stabil halten, 2021 fielen sie sogar um 40 Prozent höher aus als im Vorjahr. Für 2022 wird wieder ein etwas niedrigerer Wert erwartet, der aber immer noch höher liegen soll als 2020. Der Rückgang gegenüber 2021 ist keine Folge sinkender Einnahmen, sondern hat vor allem buchhalterische Gründe. Der Cashflow, also der Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben ohne die Berücksichtigung von Abschreibungen, wird 2022 vermutlich höher liegen als 2021. Die Folge der stabilen Gewinne ist eine stabile Dividende. Sie wurde in den vergangenen Jahren stetig erhöht und soll weiterhin jährlich steigen. 2021 betrug die Dividendenrendite 2,2 Prozent.

Schlechtes Image ist Risikofaktor

Das negative Image bleibt aber ein Risikofaktor, gerade im Geschäft mit zukunftsträchtigen Produkten wie veganem Essen. Die Vergangenheit zeigt, dass auch große Marken verschwinden können. Ein Imagewechsel ist schwierig. Bis heute ist es oft schwierig zu bewerten, ob die Vorwürfe gegen Nestlé berechtigt sind. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, in Pakistan durch den Verkauf von Wasser den Grundwasserspiegel sinken zu lassen. Doch Nestlé gibt an, nur Tiefenwasser zu verwenden, das von den lokalen Brunnen gar nicht erreicht wird. In der Zentrale weiß man nach eigenen Aussagen nicht, warum ausgerechnet die eigene Firma so unter Beschuss steht. In jedem Fall ist das schlechte Bild in der Öffentlichkeit aber aus Marketingsicht ein Problem. Der Trend zu Nachhaltigkeit und zum demonstrativen Konsum dürfte das noch verstärken. Vor allem, wenn gleichzeitig andere Verbraucher*innen aus Kostengründen zu Eigenmarken und Billigprodukten greifen könnten.

Die Meinung in den Analysen

Unsere Vorbehalte werden von der Mehrheit der Analysten nicht geteilt. Mit 17 sieht die klare Mehrheit der Analysen die Aktie positiv, weitere sieben sehen sie neutral, nur zwei sind der Aktie gegenüber kritisch eingestellt. Hintergrund: Die häufig belächelte deutsche Aussprache als „Nästlä“ ist nicht so falsch, wie viele denken. Tatsächlich wurde der Unternehmensgründer in Frankfurt am Main als Heinrich Nestle (ohne Akzentzeichen) geboren, erst nach seinem Umzug in die französische Schweiz nannte er sich Henri Nestlé. 1868 brachte er Henri Nestlés Kindermehl auf den Markt, eine Weiterentwicklung des 1865 von Justus von Liebig Muttermilchersatzes. Damit begann die Entwicklung zum Großunternehmen. In den vergangenen 30 Jahren wuchs die Firma auch durch Zukäufe, etwa des deutschen Eisherstellers Schöller (2002) oder des britischen Schokoladenspezialisten Rowntree’s (1988, u. a. Kitkat, Smarties, Quality Street). Nestlé besitzt starke Marken im Lebensmittelsektor, das spricht für eine stabile Rendite. Der schlechte Ruf des Unternehmens könnte mittelfristig allerdings Nachteile bringen. Erstellt: 10.06.2022 | Autor: Tilman Weigel

Alphabet (Google) – das Suchmaschinen-Monopol

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
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US02079K1079
1,14
1.121.334
0.2375%
0

Den meisten ist Alphabet wahrscheinlich unter seinem früheren Namen Google bekannt. Das Unternehmen änderte seinen Namen, um die Tatsache besser widerzuspiegeln, dass es weit über seine Ursprünge in der Onlinesuche hinausgewachsen ist. Alphabet betreibt mehrere Unternehmen, darunter Google-Suche, Android, Chrome, YouTube, Nest, Gmail, Maps und mehr. Diese Unternehmen sind in ihren jeweiligen Kategorien führend und treiben das Wachstum von Alphabet weiter voran.

18,7 Prozent Kurssteigerung pro Jahr

Seit dem Börsengang im Jahr 2004 ist Alphabet Inc. eine der weltweit rentabelsten Anlagen. Die Aktien des Unternehmens sind seit dem Börsengang vor 17 Jahren um mehr als 5.000 Prozent gestiegen. Von 2012 bis 2022 konnte Alphabet den Gewinn pro Aktie mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 18,7 Prozent jährlich steigern. Das Wachstum des Unternehmens wurde zum großen Teil durch sein Kerngeschäft mit der Websuche angekurbelt, während neuere Plattformen wie YouTube zu seinem Wachstum beigetragen haben.

Keine Dividenden und abflachende Wachstumsraten

Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass Alphabet seine enormen Wachstumsraten der Vergangenheit beibehalten kann, glauben wir, dass das Unternehmen auch in Zukunft ein zufriedenstellendes Wachstum erzielen kann. Alphabet ist eine der ca. 90 Aktien im S&P 500 Index, die nach wie vor keine Dividende an seine Anleger ausschütten, dessen sollten Sie sich immer bewusst sein.

Cloud-Hosting und Nebenprojekte als Risiko

Ein großes Risiko für Alphabet sind sinkende Gewinnspannen im Cloud-Geschäft. Derzeit ist die Cloud außerordentlich gefragt. Anbieter können ihren Preis nennen und trotzdem Kunden finden. Dennoch spricht einiges dafür, dass Cloud-Hosting letztendlich zu einer Massenware und der Preis sinken wird. Ein weiteres erhebliches Risiko für Alphabet ist seine unsichere Kapitalallokationsstrategie. Das Unternehmen ist dafür bekannt, dass es eine Vielzahl von Nebengeschäften wie zum Beispiel Gesundheitsfürsorge, Lieferdrohnen, Roboter und selbstfahrende Fahrzeuge tätigt, die nur lose mit seinem Kerngeschäft der Suche und Werbung verbunden sind. Ob diese in Zukunft Gewinn abwerfen, bleibt fraglich. Hintergrund: Ursprünglich als BackRub bekannt, begann Google als Forschungsprojekt von Larry Page. Zusammen mit Sergey Brins mathematischem Fachwissen schuf das Duo den nach Larry benannten PageRank-Algorithmus, um die Suchergebnisse auf der Grundlage des Verlinkungsverhaltens zu bewerten. Die beiden Technologien bildeten die Grundlage für die seinerzeit leistungsfähigste Suchmaschine der Welt, die im August 1996 in Stanfords privatem Netzwerk startete und mittlerweile die erfolgreichste weltweit ist. Alphabet hat nach wie vor attraktive Wachstumsaussichten bei einem gleichzeitig rechtgeringen Risiko. Der Erfolg in den kommenden Jahren hängt jedoch maßgeblich vom hart umkämpften Cloudgeschäft ab – es bleibt also spannend.

SAP – der Software-Gigant

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
716460
DE0007164600
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0.0204

Die SAP-Aktie ist im bisherigen Jahresverlauf um mehr als 30 % gesunken, obwohl sich die Fundamentaldaten seit Jahresbeginn kaum verändert haben. Ist jetzt der richtige Moment, um zu investieren?

Kursabsturz trotz positiven Zahlen

Die Ergebnisse von SAP für das erste Quartal waren nicht so dramatisch, dass sie den starken Kursverfall des Unternehmens im Mai gerechtfertigt hätten. Der Umsatz von SAP wuchs im ersten Quartal um 11 % im Jahresvergleich auf 7,08 Mrd. € und lag damit deutlich über der Wachstumsrate von 6 % im vierten Quartal (die sich ihrerseits gegenüber 5 % im dritten Quartal beschleunigt hatte). Der bereinigte Cloud-Umsatz wuchs indes um 31 % im Jahresvergleich. Auch der Cloud-Auftragsbestand stieg im Jahresvergleich um 28 % auf atemberaubende 9,73 Milliarden Euro.

Sicherheit durch ERP

SAP ist immer stärkerem Gegenwind durch aktuelle, aber auch durch künftige aufstrebende Wettbewerber mit zugänglicheren Produkten und Dienstleistungen ausgesetzt. Die ERP- und Datenbankprodukte von SAP bilden die Grundlage für die Geschäftstätigkeit vieler Unternehmen, und wenn sie einmal installiert sind, lassen sie sich nur sehr schwer wieder entfernen. Die Kombination aus einem sehr beständigen Produkt und einem zuverlässigen Strom von wiederkehrenden Cloud-Einnahmen (auf einer sehr margenstarken Umsatzbasis) ist ein sehr großer Vorteil von dem SAP und seine Investoren noch lange profitieren werden. Hintergrund: SAP SE ist ein deutscher, multinationaler Softwarekonzern mit Sitz in Walldorf, Baden-Württemberg, der Unternehmenssoftware für das Management von Geschäftsabläufen und Kundenbeziehungen entwickelt. Das Unternehmen ist vor allem für seine Enterprise-Resource-Planning-Software (ERP) bekannt. SAP ist das größte nicht-amerikanische Softwareunternehmen nach Umsatz, das drittgrößte börsennotierte Softwareunternehmen der Welt nach Umsatz und das größte deutsche Unternehmen nach Marktkapitalisierung. SAP wird sicherlich Geduld erfordern. Es könnte einige Quartale dauern, bis sich die Stimmung im Technologiesektor erholt, aber das Cloud-Wachstum von SAP, die gut etablierte Ertragsbasis und die Qualität der Marke machen das Unternehmen zu einem sehr sicheren langfristigen Wert. Erstellt: 20.06.2022 | Autor: Victor Jove Roca

Meta Platforms – mehr als ein neuer Name?

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
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US30303M1027
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Mit fast 3 Milliarden monatlich aktiven Nutzer*innen ist Meta (früher Facebook) das größte traditionelle Social-Media-Unternehmen der Welt. Mit seinen Oculus-Headsets nimmt es auch eine führende Position auf dem Markt für Virtual-Reality-Hardware ein. Das Unternehmen hat seine Marktstellung in den letzten Jahren durch den Kauf von Firmen wie WhatsApp, Instagram und das bereit erwähnte Oculus gefestigt.

Mit starken Zahlen durch die Pandemie

Meta war einer der Hauptprofiteure der Pandemie, in der Menschen zunehmend mehr Zeit im Internet verbrachten. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent auf mehr als 29 Milliarden US-Dollar, während der Nettogewinn um 17 Prozent auf fast 9,2 Milliarden US-Dollar zugenommen hat. Eine große Rolle wird das angekündigte Metaversum in der Zukunft spielen. Dieses könnte laut vielen Experten die Zukunft der gesellschaftlichen Interaktion maßgeblich beeinflussen und die Meta-Aktien in die Höhe schießen lassen.

Apple und TikTok als Gegenspieler

Eine kürzlich vorgenommene Änderung im mobilen Betriebssystem IOS von Apple ermöglicht es Nutzer*innen, sich gegen die Verfolgung ihrer Online-Aktivitäten zu entscheiden, was sich nachteilig auf das Werbegeschäft von Facebook ausgewirkt hat. Diese Änderungen an Apples Betriebssystem ist nicht die einzige Bedrohung für Meta. Der iMessage-Dienst wird immer beliebter und ist damit ein ernstzunehmender Konkurrent für Facebook Messenger und WhatsApp. Auch der chinesische TikTok-Konzern macht Meta und besonders Instagram das Leben schwer. „Den effektivsten Konkurrenten, den wir je hatten“, so bezeichnete selbst Mark Zuckerberg die Video-Sharing-App in einer Telefonkonferenz. Hintergrund: Die mittlerweile bereits verfilmte Geschichte von Facebook ist beinahe jedem bekannt: Der brillante junge Harvard-Student Mark Zuckerberg kreiert im Februar 2004 in seinem Studentenwohnheim eine Website, auf die nur Studenten der Ivy League Zugriff hatten. Bis 2007 wurde Facebook schon mit 15 Milliarden Dollar bewertet. Als das Unternehmen im Mai 2012 zu einem Preis von 38 Dollar pro Aktie an die Börse ging, war es sagenhafte 104 Milliarden Dollar wert. Für Anleger*innen, die in das Metaverse-Konzept investieren wollen, ist Meta eine erstklassige Option. Sie sollten jedoch Geduld mitbringen, da es bis zur Marktreife noch dauern könnte.

Unterschiede zwischen sicheren und „unsicheren Aktien“

Bei den sicheren Aktien handelt es sich um Wertpapiere, die ihren Wert nicht so leicht und nicht so schnell verlieren. Diese Unternehmen sind meist etablierte Player auf dem Markt. Entsprechend höher ist in der Regel dann auch der Preis für diese vergleichsweise sicheren Aktien – wobei es natürlich Ausnahmen wie kurzfristige Preisabfälle gibt.

Bei unsicheren Aktien handelt es sich hingegen entweder um solche, die häufig diversen Kursschwankungen ausgesetzt sind oder um solche, die noch nicht lange an der Börse gelistet sind. Eine Aktienvorhersage ist dann schwer, weil Vergleichs- und Erfahrungswerte zum Unternehmen fehlen.

Das muss aber nicht heißen, dass Sie unbedingt die Finger von volatilen Aktien lassen sollten, denn diese können günstig sein und gleichzeitig ein besonders hohes Wachstumspotential haben. Häufig sind diese sogenannten unsicheren Aktien bei Zukunftstechnologien wie Wasserstoff-Aktien, Lithium Aktien und Virtuell Augmented Reality Aktien und neuen Unternehmen (Start-ups) anzutreffen – lesen Sie mehr dazu in unserer Analyse der Aktien von Start-ups.

Expertentipp
Es ist für langfristige Anleger*innen wichtig zu wissen, wie man Unternehmen anhand der Kriterien für sichere Aktien einschätzt. Machen Sie sich Gedanken, wie groß Ihr risikobehafteter Teil im Investitionsportfolio sein soll.

Daraufhin können Sie die Unternehmen auswählen, in die Sie Ihr Geld anlegen möchten, und die Investitionen entsprechend Ihrer Strategie aufteilen und gewichten. Ein Teil Ihres Portfolios besteht dann aus relativ sicheren Aktien sowie Aktienindizes und ein anderer Teil aus Wertpapieren, die zwar ein höheres Risiko, aber gleichzeitig ein höheres Wachstumspotential bieten.

Aktienverlauf vergangener Krisen – Sind Aktien sicher?

Nach aktuellen Schätzungen der Vereinten Nationen wird das Coronavirus die Weltwirtschaft allein im Jahr 2020 mehr als zwei Billionen US-Dollar kosten. 2021 kennen die Börsen nur eine Richtung. Die Aktienkurse steigen und steigen. Aufgrund der Unvorhersehbarkeit der Situation ist es für Börsenmakler immer noch schwierig, den Boden unter dem Preis zu finden.

Der DAX ist Ende Februar 2020 innerhalb eines Monats um 37 Prozent gefallen. Anfang Juni 2020 war er jedoch bereits auf dem Weg der Erholung und stand bei 12.435 Punkten.

Der DAX hat in den folgenden Monaten sein Vor-Krisen-Niveau erreicht. Damals stand er bei 13.799 Punkten. Im August 2021 markiert der DAX mit mehr 16.000 Punkten ein neues Allzeithoch. Beim DAX beträgt die 12-Monatsrendite 23 Prozent, 167 Prozent sind es für die letzten zehn Jahre.

In den USA fielen der NASDAQ und der S&P 500-Index durch Corona um etwa 30 Prozent. Wenn Sie langfristig anlegen wollen, dann sollten Sie sich nicht mit kurzfristigen Wertschwankungen beschäftigen, sondern die Bilanz erst nach einigen Jahren ziehen. Die NASDAQ Rendite der letzten 12 Monate liegt bei 32 Prozent. Bezogen auf zehn Jahre sind es 587 Prozent (Stand: 08/2021).

Bis dato wurden Wertverluste der großen Indizes durch Krisen bald wettgemacht. Nimmt man die Entwicklungen diversifizierter Indizes wie den MSCI World oder den DAX als Grundlage, sind die Werte langfristig immer gestiegen – und das trotz vieler Krisen.

Ein Beispiel: Nach der Finanzkrise von 2008 fiel der DAX um mehr als 50 Prozent. In den nächsten zwei Jahren verdoppelte sich der Index erneut. Der DAX verlor zuvor in 60 Tagen mindestens 25 Prozent. In den nächsten 360 Handelstagen stieg der Index von 20 Prozent auf 50 Prozent auf. Nach einem solchen Einbruch stieg der Preis in den nächsten 720 Handelstagen um 30 Prozent.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Aktien können auf langfristige Sicht durchaus krisenfest sein. Indizes nehmen dabei eine sicherere Rolle ein.

Stärken und Risiken: Sichere Aktien in der SWOT-Analyse

Für die Entscheidung, ob und welche dieser „sicheren Aktien“ Sie in Ihre Anlage aufnehmen möchten, lohnt es sich, diese Form der Investition einmal genauer unter die Lupe zu nehmen: Heißt sicher gleich sicher? Welche Risiken und welche Chancen bietet solch eine Investition? Und welche Stärken und Schwächen bringt sie mit sich?

Stärken: Wertsteigerung vorprogrammiert

Anleger*innen erhoffen sich von sicheren Aktien, dass diese mit der Zeit zwar im Wert steigen und jährliche Dividenden ausschütten, das Risiko eines Kursverlustes aber gering bleibt. Durch Dividenden erhalten Anleger*innen einen Teil des reinen Gewinns.

Die größte Stärke der sicheren Aktien sind die geringen Kursschwankungen und der vergleichsweise vorhersehbare Verlauf.

Folglich entscheiden sich viele private Anleger*innen für sichere Aktien, wenn sie das Geld sicher und langfristig anlegen möchten. In Zeiten des Niedrigzinses gibt es schließlich kaum Banken, die gute Zinsen für Geldanlagen vergeben.

Schwächen: Sichere Aktien bedeuten höheren Kaufpreis

Sie haben es vielleicht bemerkt: Sichere Aktien kosten oft mehr Geld als „unsichere“. Das liegt am hohen Unternehmenswert und den jährlich soliden Umsätzen. Somit steigt auch der Aktienwert und Sie müssen als Anleger*in gegebenenfalls mehr Kapital einbringen, um zählbare Gewinne zu generieren.

Weil nur etablierte Aktien als risikoarm eingestuft werden, ist hier meistens schon der Punkt des extremen Wachstums überschritten. Wenn immer Sie in Unternehmen investieren, die vergleichsweise sicher sind, haben Sie eine relativ geringere Chance auf unerwartet hohe Renditen – das solide Wachstum gehört schließlich zu dieser Art von Investitionen dazu.

Gleichzeitig sind Aktien nie hundertprozentig sicher; es sind immer risikoreiche Investitionen. Sichere Aktien müssen deshalb immer im Vergleich begriffen werden.

Chancen: Langfristige Wachstumsstrategie mit sicheren Aktien

Es ist unwahrscheinlich, dass Sie mit „sicheren Aktien“ reich werden. Das Potential der vergleichsweise sicheren Aktien liegt in der Absicherung Ihres Investitionsportfolios. Sie können eine Anlage vornehmen, die sich mit großer Wahrscheinlichkeit – wenn auch nicht sehr stark – vermehrt.

Indem Sie aber einen großen Teil Ihres Investitionskapitals in sichere Aktien investieren und einen kleinen Anteil in „unsichere“ Aktien, um damit die Performance zu steigern, können Sie sich schon beinahe darauf verlassen, am Ende nicht leer auszugehen.

Risiken: Lassen sie sich ganz ausschließen?

Leider lassen sich die Risiken nicht zu 100 Prozent ausschließen: Einem Unternehmen kann aufgrund unvorhersehbarer Umstände immer das Aus drohen. Nicht beeinflussbare Gegebenheiten können selbst die am stärksten aufgestellten Unternehmen erschüttern.

Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, dass Sie die Nachrichten rund um das Unternehmen verfolgen und das Umfeld des Unternehmens gut kennen. Gibt es politische Entscheidungen, die das Unternehmen in seiner Entwicklung beeinflussen könnten? Sind Konjunkturschwankungen einer Volks- oder der Weltwirtschaft zu erwarten? Ist das Unternehmen nicht breit aufgestellt und lediglich auf einen einzelnen (wenn auch derzeit gut laufenden) Geschäftsbereich fokussiert?

Ergebnis der SWOT-Analyse

Bei einer Investition in sichere Aktien können Sie weniger falsch machen als bei einer Investition in ein unbekanntes und neues Unternehmen, bei dem der Geschäftserfolg kaum vorhersehbar ist.

Gleichzeitig wird Ihnen niemand die hundertprozentige Sicherheit geben können, dass eine sichere Aktie ihren Wert nicht verliert. Risiken gibt es immer, denn die Entwicklung eines Unternehmens ist auch von äußeren Umständen abhängig, die nicht immer vorhersehbar sind. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Aktie ihren Wert beibehält – gleichzeitig ist die Chance auf hohe Renditen im Vergleich zum eingebrachten Kapital geringer.

Wenn Sie auf dem aktuellen Stand der Dinge sind, können Sie rationale Entscheidungen treffen und in das Unternehmen investieren, das Ihrer Meinung nach auch in Zukunft erfolgreiche Geschäftsjahre haben wird. Vergessen Sie nicht, dass der Aktienwert von Unternehmen aus verschiedensten Gründen in den Keller gehen kann.

Letztlich empfiehlt sich eine Mischung aus verschiedenen Aktien, wobei Sie sowohl sichere Aktien kaufen als auch auf Aktien der Zukunft setzen sollten, die mehr Wachstumspotential bei gleichzeitig höherem Risiko bieten. Um das Risiko jedoch nicht allzu drastisch zu erhöhen, aber dennoch ein signifikanteres Wachstumspotential zu erreichen, empfiehlt sich ein Anteil von 10 bis 15 Prozent an volatilen Aktien.

Starke Alternative: Warum ETFs sicherer als Aktien sind

Im Vergleich zu Anlagen in einzelne Aktien gelten Investitionen in ETFs als risikoarm. ETFs sind passiv verwaltete Fonds, die Indizes abbilden. Wenn Sie beispielsweise in einen DAX-ETF investieren, umfasst dieser alle Aktien börsennotierter Unternehmen am DAX. Wenn der DAX steigt, steigt der Wert Ihres ETF. Wenn der DAX fällt, verliert auch Ihr ETF an Wert.

Insbesondere große Indizes (wie der DAX 40) oder MSCI World) diversifizieren das Anlagerisiko stark, da der Index viele verschiedene Aktien enthält. Wenn der Preis einer oder mehrerer Aktien im Index fällt, kann dies normalerweise dadurch kompensiert werden, dass andere Aktien gleichzeitig Kurserhöhungen erfahren. Infolgedessen bieten ETFs ein gewisses Maß an Sicherheit.

Es handelt sich jedoch um an Börsen gehandelte Finanzprodukte. Daher tragen ETFs trotzdem Risiken, die jedoch kleiner ausfallen als bei sicheren Aktien.

iShares Core S&P 500 UCITS ETF – breit gestreute Investitionen in den USA

WKNISINTERAUMA/TTD
A0YEDG
IE00B5BMR087
0.07%
53.611
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Der iShares Core S&P 500 UCITS ETF ist ein börsengehandelter Fonds (ETF), der die Wertentwicklung der 500 größten US-amerikanischen Unternehmen so genau wie möglich nachbildet. Der ETF investiert direkt in die im S&P 500 Index enthaltenen Wertpapiere und verfügt über ein Volumen von 42,14 Milliarden Euro.

Derzeit (Stand: 08/2021) liegt der Index bei 385,09 Euro und hat das Niveau vor der Corona-Krise weit hinter sich gelassen. Im Februar 2020 lag er bei 312,09 Euro. Seit Auflage des Index Ende 2010 zeigt der Index ein starkes Wachstum von über 403 Prozent.

iShares Core MSCI World UCITS ETF – Investition in die Welt

WKNISINTERAUMA/TTD
A0RPWH
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Der MSCI World UCITS ETF USD (Acc) von iShares Core ermöglicht eine breite und kostengünstige Investition in rund 1.637 Aktien. Der Index bietet Zugang zu Aktien aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften der Welt, die alle die MSCI-Kriterien für Skalierung, Liquidität und freie Marktkapitalisierung erfüllen. Der Index wird nach der Marktkapitalisierung gewichtet und Dividendenerträge in den Fonds reinvestiert.

Seit Auflage zeigt der Index ein solides Wachstum, was unter anderem daran liegt, dass Krisen in bestimmten Ländern vom Aufschwung anderer Länder aufgefangen werden. Derzeit liegt er bei 72,80 Euro, womit das Niveau von 60,35 Euro vom Februar 2020 übertroffen wird. Seit Auflage 2009 zeigt der ETF aber ein sehr solides Wachstum von 330 Prozent. Das Fondsvolumen liegt bei 35,08 Milliarden Euro (Stand: 08/2021).

Rohstoffe ETFs und ETCs – Depot durch Diversifizierung zusätzlich versichern

Auch eine Investition in Gold bzw. Gold-ETFs oder Rohstoffe bzw. Rohstoff-ETFs ist sinnvoll. Weil diese zur Absicherung des Portfolios beitragen, stellen wir im Folgenden zwei vor – insgesamt gibt es natürlich viele mehr.

Keine Elemente gefunden.

Der iShares Gold Producers UCITS ETF USD ist ein börsengehandelter Fonds (ETF), der die Wertentwicklung des S&P Commodity Producer Gold Index so gut wie möglich abbildet. ETFs investieren direkt in die im Index enthaltenen Wertpapiere.

Mit dem Gold Index erhalten Sie Zugriff auf die Aktien der größten börsennotierten Unternehmen, die weltweit an der Exploration und Produktion von Goldminen und verwandten Produkten beteiligt sind.

Der Index wird nach der Marktkapitalisierung gewichtet. Der iShares ETF wird von BlackRock als Fonds verwaltet. Diese transparenten, billigen und liquiden Anlagen werden wie gewöhnliche Wertpapiere an Börsen gehandelt.

Die Unsicherheit infolge der Corona-Pandemie liest den ETF im August 2020 einen neuen Höchststand erreichen. Seitdem haben fallende Goldkurse aber für leicht rückläufige Kurse des ETFs gesorgt.

iShares Physical Gold ETC

WKNISINTERAUMA/TTD
A1KWPQ
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Der iShares Physical Gold ETC investiert in Gold. Die Gesamtausgabenquote beträgt 0,15 Prozent pro Jahr. Die Wertentwicklung des Index kann durch Inhaberschuldverschreibungen nachgebildet werden, die durch die physische Bestandsaufnahme von Edelmetallen abgesichert sind.

iShares Physical Gold ETC ist ein sehr großes ETC mit einem Gesamtkapital von 11,08 Milliarden Euro.

Der ETC hat zwar eine junge Geschichte, kann aber schon auf ein solides Wachstum zurückblicken. Kaum von der Corona-Krise berührt – eher davon profitiert – steht er inzwischen bei 30,12 Euro. Seit Auflage Ende 2016 verzeichnete er nur einmal, im September 2018, einen größeren Rückschritt und rutschte das einzige Mal knapp unter 20 Euro (19,84 EUR). Im Großen und Ganzen geht es kontinuierlich bergauf.

Zum Traden CFD-Konto einrichten

Sichere Aktien stehen häufig im Fokus der Börse. Aufgrund des starken Handelsvolumens bieten sie im Rahmen einer Daytrading-Strategie eine Vielzahl von Einstiegs- und Ausstiegsmöglichkeiten.

Bei einem CFD-Broker wie eToro können Daytrader*innen auf steigende und fallende Preise von Aktien-CFDs und weiterer Assets spekulieren.

Der Handel mit CFD-Kontrakten ist schneller und kostengünstiger als mit Aktien. Provisionen fallen nicht an. Ordergebühren betragen 0 Euro. Gehandelt werden SAP oder Nestlé Aktien auf Basis günstiger Spreads.

Der Broker eToro ist bekannt für sein Social Trading. Das CFD-Konto lässt sich einfach online einrichten. Bereits ab 50 Euro Mindesteinlage können Sie mit dem Aktienkaufen beginnen oder im eToro Demokonto risikofrei ausprobieren.

FAQ: Fragen zu sicheren Aktien

Welche Aktien lohnen sich langfristig?

Langfristig lohnen sich vor allem Qualitätsaktien, die über eine starke Marktstellung verfügen und stabil steigende Gewinne erwirtschaften. Dazu gehören Unternehmen wie Alphabet Inc., Facebook, oder Nestlé. Auch als Anteilseigner*in der Investmentfirma Berkshire Hathaway konnten Anleger*innen seit 1965 durchschnittlich 20 Prozent Rendite pro Jahr erzielen.

Gibt es sichere Aktien mit hoher Dividende?

Ja, es gibt sichere Aktien mit hoher Dividende. Natürlich wird die jährliche Dividende nicht höher als bei einem jungen und aufstrebenden Unternehmen sein, doch die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche sichere Aktie absteigt, ist ebenfalls wesentlich geringer.

Was ist sicherer - Aktien oder ETFs?

Auch wenn man zwischen vergleichsweise sicheren und unsicheren Aktien unterscheiden kann, sind ETFs wertstabiler als Einzelaktien.

Gibt es sichere Aktien für Anfänger*innen?

So etwas wie eine „Anfängeraktie“ existiert nicht. Allerdings gibt es sichere Aktien für Anfänger*innen, die über viele Jahre hinweg ihren Wert nicht verlieren und eine stabile Kursentwicklung vorweisen. Aus diesem Grund sollte man als Anfänger*in zu einer sicheren Aktie greifen. Im Abschnitt Welche Aktien sind sicher? stellen wir vier sichere Aktien vor.

Kann man mit Aktien sicher Geld verdienen?

Ein Risiko besteht immer, trotzdem schließen sich Aktien und Sicherheit nicht aus; so gibt es Wertpapiere von Unternehmen, die als risikoärmer gelten. Zudem gibt es vergleichsweise sichere ETFs, die in Rohstoffe wie etwa Gold investieren.

Fazit

Sichere Aktien sind über lange Zeit stabil

Eine zu 100 Prozent sichere Aktie gibt es nicht. Jede Aktie ist mit bestimmten Risiken verbunden. Schließlich beteiligen Sie sich mit Aktien an einem bestimmten Unternehmen und jedes Unternehmen kann seine guten und schlechten Geschäftstage oder sogar Jahre haben.

Investieren Sie in stabile Aktien, die führend am Markt sind, breit aufgestellt und sich durch eine hohe Ertragskraft auszeichnen. Alphabet Inc., Facebook und Nestlé (sowie zahlreiche weitere) empfehlen sich für eine Langfristanlage. Risikofreudige Langfristanleger*innen können sich günstige Aktien mit Potential ins Depot legen.

Sollten Sie Börsenanfänger*in sein, ist es für Sie empfehlenswert, lieber auf defensive Aktien oder defensive Fonds zu setzen. Auf diese Weise werden Sie sich nicht erschrecken, wenn Sie Ihren ersten Börsencrash erleben. Die Theorie besagt, dass es kaum einen Sinn hat, zu niedrigen Kursen zu verkaufen.

Kaufen Sie sichere Aktien und profitieren Sie von einem stabilen Aktienkurs, der Sie in der Regel nicht enttäuscht. Wenn Sie Einsteiger*in sind, lohnt es sich zudem, auf ETFs zu setzen, da diese breiter diversifiziert sind und der Erfolg nicht von einem einzelnen Unternehmen abhängt.

Quellenangaben:

Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und nach Abschluss seines Studium mehrere Jahre als Ökonom in einem ostdeutschen Automobilbetrieb gearbeitet. In den 1990er Jahren startete er als freiberuflicher Versicherungs- und Vermögensberater. 2009 begann er Ratgeber für das bekannte Portal helpster.de zu verfassen. Seitdem veröffentlicht er regelmäßig Beiträge auf zahlreichen Finanz-Portalen, darunter mikrokredit24.net, gevestor.de, onlinebanken.com. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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